Skip to main content

Full text of "Jahresbericht über die gesamte Chirurgie und ihre Grenzgebiete 29.1923"

See other formats



PAGE NOT 
AVAILABLE 


Digitized by Gck >gle 


Original fro-m 

UNIVERSITY OF MICHIGAN 




■■HBH 



















































































Digitized by 


Gck igle 


Original fro-m 

UNIVERSITY OF MICHIGAN 



Druck der Spamenchen Buchdruckerei in Leipzig 


Difitized by 


Go igle 


Original fro-m 

UNIVERSITY OF MICHIGAN 



JAHRESBERICHT 
ÜBER DIE GESAMTE CHIRURGIE 

UND IHRE GRENZGEBIETE 


ZUGLEICH BIBLIOGRAPHISCHES JAHRESREGISTER 
DBS ZENTRALORGANS FÜR DIE GESAMTE CHIRURGIE 
UND IHRE GRENZGEBIETE 

UND FORTSETZUNG DES HILDEBRANDSCHEN JAHRESBERICHTES 
OBER DIE FORTSCHRITTE AUF DEM GEBIETE DER CHIRURGIE 

UND DES 

GLAESSNER8CHEN JAHRBUCHS FÜR ORTHOPÄDISCHE CHIRURGIE 


HERAUSGEGEBEN VON 

GENERALSTABSARZT PROFESSOR DR. CARL FRANZ-BERLIN 


NEUNUNDZWANZIGSTER JAHRGANG 

BERICHT ÜBER DAS JAHR 1923 


J. F. BERGMANN 
MÜNCHEN 


UND 

1925 


JULIUS SPRINGER 
BERLIN 


Digitized by 


Go igle 


Original fro-m 

UNIVERSITY OF MICHIGAN 







■ 




i 

gy 


zgra 


kann das üniCfznicUn^ nur rnsctveft emspfeebeth als €»iWd) um Zeit¬ 

schriften des laufenden und des vorangegangenen Jahres handelt. Von den 

•• 

samtnlung der f 
abgegeben, di 


frühe? erschienene» Zeitsfeliriften werden die ausländischen an die Bücher- 

| ™***s* 9 ' '-a| " >3> ■ ■ -■* * * * • •” 

IAH* 


k/» uvi 4 «r 


sind ohnehin dort vorhanden Zeitschriften aus 

. !Ü 


eii verlangen. 

Zur Benutzung der Büehersatnroltmg : der Kat^r-WiUielms-Akaderaie sind 

2^3re \ •!. "s,' * * '±k : ■*.>'. - ;/* -•/• • V ^ • * V V y ‘ky "fj* rvy'cT • w . ~v ~ ' Sy?* - '. v. - T- * . • J\ ^ ’ • * * * *',' 

ohne weiteres alle deutschen Arzte r^veinschh der Medizinalpraktikanten — 


b^0i0:..^m ^Verwalter berechtigt, so6äl%'#e{^]^;; ''AdJÖichen •. Ausweis über 
ihft y^^as^^lgebracht, eine — von der: BftcUwsatninlahg atizufurdernde r-^- 
,wiiäjtessjp|^ . und eioeft yfj^stcnbeHrag von iahtHeh |;Ma f ^ entncijt#p 

Sen können — wie alle änderet? Bücher der Bibliothek — eßt^lf 

- • ■ 

et oder m der Wohnung usvv. des Entleihers benutzt werden 










Vorwort. 


Nachdem der Jahresbericht 1922 keine Übersichtsreferat« über die Fortschritte 
gebracht hat, berücksichtigen die Übersichtsreferate des vorliegenden Jahresberichtes 
die Arbeiten der Jahre 1922 und 1923. 

Die Disposition and die Technik der Unterbringung der Titel sind im wesent¬ 
lichen dieselben geblieben. Die Angabe der Unterabteilungen ist indessen bedeutend 
vermehrt zwecks Erleichterung beim Nachschlagen. Die mit * bezeichneten Titel 
betreffen Artikel und Bücher, welche dem Verlag nicht zugänglich waren oder deren 
Inhalt nicht anbedingt eines Referates bedurfte, wenn der Rahmen des Zentralorgans 
nicht vergrößert werden sollte. 

Carl Franz. - 


Digitized by 


Gck igle 


Original fro-m 

UNIVERSITY OF MICHIGAN 





Digitized by 


Gck igle 


Original fro-m 

UNIVERSITY OF MICHIGAN 



Wvc'C • 


Inhaltsverzeichnis. 


tJbersichtsreferate. Seltc 

Haecker, R., Bluttransfusion.12 

Hage mann» Riehard, Transplantationen und Plastiken .62 

Kreuter, Erwin, Infektions- und parasitäre Krankheiten .......... 74 

Meyer, Oskar, Geschwülste.. 105 

Haecker, R., Verletzungen der Gefäße.. ... 136 

Hackenbroch, M., Frakturen und Luxationen. .153 

Kulenkampff, D., Allgemeine und örtliche Betäubung..169 

Sonntag, Erich, Desinfektion und Wundbehandlung. 161 

Schempp, Erich, Röntgendiagnostik. 242 

Holfelder, Hans, Röntgen- und Radiumbehandlung. 264 

Schempp, Erich, Lichtbehandlung. Künstliche Höhensonne.288 

Schempp, Erich, Elektrotherapie, Diathermie. 291 

Pölya, E., Hirnhäute, Gehirn, Zirbeldrüse . .. 300 

Port, K., Wirbelsäule. 364 

Wrede, L., Rückenmark. 385 

Stahl, Die Chirurgie des Sympathicus. ...... 398 

Tölken, R., Schilddrüse, Nebenschilddrüsen, Basedowsche Krankheit . .... 419 

Rosenburg, Albert, Brustdrüse. V ....... . 442 

S t rauss, M., Speiseröhre.. 448 

Jehn, W., Brustfell und Lungen.*... 463 

Haecker, R., Herzbeutel, Herz, Aorta.. . 484 

Janssen, P., Hernien. ..... 512 

Colmers, Franz, Magen, Duodenum und Dünndarm. 531 

Goebel, Carl, Dickdarm und Mastdarm. 608 

Schünemann, H., Leber und Gallengänge. 639 

Schünemann, H., Pankreas.664 

Schünemann, H., Milz.. . ^ . . 670 

Xaegeli, Th., Nebennieren.679 

Lichtenberg, A. von, Hamorgane.683 

Roedelius, E., Männliche Geschlechtsorgane.730 

Brüning, Obere Gliedmaßen.763 

<Haessner, Paul, Untere Gliedmaßen. 786 


Literatarabersicht. 

Allgemeines .. 1 

Physikalische Chemie der biologischen Vorgänge beim Gesunden und 

Kranken. 3 

Lehrbücher. 4 

Blut, Blutdruck, Blutungen. 9 

Hämophilie.11 

Leukämie und andere Blutkrankheiten.12 

Transfusion, Infusion.21 

Eigenblutbehandlung.24 

Gefäße.25 

Embolie, Thrombose, Gangrän.28 

Spontangangrän.30 

Luftembolie . 32 

Fett- und Gewebsembolie ..32 

Nerven (außer Hirnnerven und Sympathicus). 32 

Schleimbeutel, Fascien, Sehnen, Muskeln. 34 


Digitized by 


Gck igle 


Original fro-m 

UNIVERSETY 0F MICHIGAN 


















































VI 


Inhaltsverzeichnis. 


Seite 


Myositis ossificans.35 

Ischämische Muskelcontractur. 36 

Allgemeine Pathologie und Chirurgie der Knochen und Gelenke ... 36 

Rachitis.39 

Osteomalacie, Osteopsathyrosis.40 

Achondroplasie, Chondrodystrophia foetalis, Osteogenesis imperfecta und 

Ähnliches. (HungerOsteopathie).40 

Osteomyelitis.41 

Tuberkulose der Knochen und Gelenke.43 

Syphilis der Knochen und Gelenke.45 


UAVOVUIXUX ....... 

Knochencysten (einschließlich Echinokokkus), Ostitis fibrosa, Pageteche 


Gelenkkörper, Osteochondritis dissecans.48 

Arthritis deformans.49 

Gonorrhoische und syphilitische Arthritis. 50 

Gelenkentzündungen außer den durch Tuberkulose, Gonorrhöe und Syphilis 

bedingten. 50 

Allgemeines über Gelenkcontracturen, Gelenkankylose, Pseudarthrosen, 

Schlottergelenke und ihre Behandlung.52 

Lymphgefäße, Lymphdrüsen, Schweißdrüsen, Drüsen mit innerer 

Sekretion.53 

Mißbildungen, Allgemeines.54 

Behandlung der Kranken vor und nach der Operation.55 

Schock.58 

Protein kör pertherapie, Hyperämie» Saugbehandlung, Heißluft-, 

Heißwasserbehandlung, Kältetherapie.59 

Orthopädie, Allgemeines.60 

Transplantationen und Plastiken. 

Allgemeines über Regeneration. Transplantation imd Plastiken.67 

Haut- und Schleimhauttransplantation.68 

Fascientransplantation.68 

Fetttransplantation.69 

Transplantation von Peritoneum, fötalen Membranen, Sehnen, Muskeln. . 69 

Gefäß- und Nerventransplantation.70 

Gelenk-Knorpel-, Periost* und Knochentransplantation.70 

Kineplastische Operationen.73 

Organtransplantation.73 

Infektfons- and parasitäre Krankheiten. 

Allgemeines. 74 

Entzündung. 76 

Serum- und Vaccinebehandlung.76 

Krankheiten durch Staphylokokken und Streptokokken, Sepsis . . 78 

Erysipel, Schweinerotlauf. 83 

Krankheiten durch Bacterium coli.84 

Krankheiten durch Bacillus pyooyaneus.85 

Krankheiten durch Bacillus tetragenus, Proteus.85 

Krankheiten durch Pneumokokken. 85 

Influenza. 85 

Scharlach.86 

Rückfallfieber, Fleckfieber. 86 

Krankheiten durch Typhusbacillen und Paratyphusbacillen, Ruhr¬ 
bacillen .87 

Diphtherie.89 

Tetanus.90 

Milzbrand.91 

Rotz. 92 

Krankheiten durch Tuberkelbacillen. 92 

Allgemeines über Diagnose der Tuberkulose. 93 

Allgemeine Pathologie der Tuberkulose.93 

Lupus und Hauttuberkulose . ..94 

Allgemeines über Tuberkulosebehandlung . . ..95 

Behandlung der Tuberkulose mit Sonnen- und künstlichem Licht .... 96 


Digitized by 


Gck igle 


Original fro-m 

UNIVERSITY 0F MICHIGAN 






















































Inhaltsverzeichnis. 


VII 

Seite 


Behandlung der Tuberkulose mit Tuberkulin, Friedmanns Kaltblüterbacillen, 

Partialantigenen (Deycke-Much). 96 

Behandlung der Tuberkulose mit verschiedenen Mitteln (Tebecin, Dioradin, 

Mesbö, Kupferverbindung, Proteinkörper usw.).97 

Lepra, Khinosklerom.97 

Gonokokken.97 

Ducreyscher Bacillus. Syphilis.98 

Anaerobe Bakterien, Gasödem, malignes Ödem, Wundrauschbrand . 99 

> T oma.100 

Blastomykose, Botryomykose, Mycetoma, Nocardiosis, Sporotriohosis 100 

Aktinomykose.101 

Echinokokkus, Cysticercus.102 


Ainhum, Filaria, Pellagra,Rattenbißkrankheit, Tollwut, Orientbeule, 104 

Leishmaniosis.104 

Krankheiten durch andere Bakterien oder Parasiten.105 

Geschwülste. 

Allgemeines.118 

Gutartige Geschwülste ..118 

Experimentelle Tiergeschwülste.118 

Dermoid- und Epithelcysten, Cystome.120 

Adenom.* 121 

Hodgkinsche Krankheit, Lymphogranulomatosis, Granuloma mali- 

gnum . ..121 

4’arcinomätiologie.121 

Allgemeines über Pathologie des Carcinoms.122 

Carcinomdiagnose.125 

Behandlung des Carcinoms.126 

Angiora, Kavernom, Naevus, Teleangiektasien.128 

Endotheliom.129 

Melanom.129 

Xanthom.131 

Adamantinom.129 

Ohondrome, Osteome.130 

rhordom.130 

Cylindrom.132 

Lipom.130 

Fibrome und Myome.130 

Hy pernephrome.132 

Xeurom, Neurinom, Gangliom.131 

Sarkom.132 

Verschiedene Tumoren.'.131 

Operationslose Behandlung der Geschwülste, außer Strahlentherapie 134 

Verletzungen. 

Allgemeines ..135 

Verletzungen der Gefäße.145 

Aneurysmen.147 

Verletzungen der Nerven.150 

Verletzungen der Muskeln und Sehnen.151 

Verletzungen der Knochen und Gelenke.157 

Sportverletzungen.161 

Pfählungsverletzungen.161 

Verbrennungen, Erfrierungen.162 

Schlangenbiß. Spinnenbiß.162 

Verletzungen durch Elektrizität, Blitzschlag.162 

Friedensschußverletzungen.163 

Allgemeines über Amputationen, Exartikulationen, Resektionen . 163 


Krie^fhirnrgle. 

Allgemeines . 

.Schußverletzungen der Gliedmaßen. 

Schnöverletz ungen des Kopfes und der Wirbelsäule 


. 164 
. 165 
. 166 


Digitized by 


Gck igle 


Original fro-m 

UNIVERSETY 0F MICHIGAN 





















































VIII 


Inhal tsverzeichnis. 


Seite 

Schußverletzungen des Halses.167 

Schußverletzungen der Brust.167 

Schußverletzungen des Bauches..168 

Transport Verwundeter.169 

Allgemeine und örtliche Betäubung. 

Allgemeines.179 

Allgemeinnarkose, Orale und nasale Inhalationsnarkose. . 188 

Allgemeinnarkose» Intratracheale Insufflationsnarkose.185 

Allgemeinnarkose, Injektionsnarkose (subcutane, intramuskuläre, 

intraarterielle, intravenöse).185 

Rectale Instillationsnarkose.185 

Rückenmarksanästhesie.... . . 185 

Epidural - Sakralanästhesie, Paravertebral- und Parasakralanästhesie 186 

Leitungsanästhesie und Lokalanästhesie.187 

Splanchnicusanästhesie.190 

Desinfektion und Wundbehandlung. 

Wund Physiologie.214 

Wundbehandlung.215 

Desinfektion. 219 

Verschiedenes. 224 

Instrumente, Apparate, Verbände. 

Allgemeines.224 

Apparate.224 

Prothesen.226 

Instrumente. 228 

Verbände, Schienen.231 

Strahlentherapie. 

Radium- und Mesothoriumstrahlen.. 232 

Radium. Allgemeines und Technisches. . 233 

Radiumbehandlung der Mundhöhle.. . . 234 

Radiumbehandlung der Schilddrüse und Thymus. 235 

Rahiumbehandlung des Larynx.. . 235 

Badiumbehandlung des Oesophagus.235 

Radiumbehandlung der Magen - Darmgeschwülste.236 

Radiumbehandlung der Harnorgane.236 

Radiumbehandlung der männlichen Geschlechtsorgane.236 

Radiumbehandlung der weiblichen Geschlechtsorgane. 236 

Verschiedenes.. 237 

Allgemeines und Biologisches der Röntgenstrahlen.237 

Technisches. 240 

Röntgenschädigungen.. . 241 

Röntgenuntersuchung. Allgemeines.. 252 

Röntgenuntersuchung des Kopfes. Ventrikulographie.252 

Röntgenuntersuchung von Wirbelsäule und Rückenmark ..... . 254 

Röntgenuntersuchung des Halses.255 

Röntgenuntersuchung der Brust.. * 255 

Röntgenuntersuchung des Bauches. Pneumoperitoneum ...... 255 

Röntgenuntersuchung des Oesophagus.256 

Röntgenuntersuchung von Magen und Darm (einschließlich Appendix) 256 
Röntgenuntersuchung der Leber und der Gallenwege, Pankreas, Milz 260 
RöntgenuntersuchungderHarn- und Geschlechtsorgane, Pyelographie 260 

Pneumoradiographie nach Rosenstein.*.262 

Röntgenuntersuchung der Knochen und Gelenke.262 

Röntgenuntersuchung der Gefäße..264 

Röntgenbehandlung der Geschwülste. Allgemeines.279 

Röntgenbehandlung der Geschwülste von Gehirn und Rückenmark . 282 

Röntgenbehandlung der Geschwülste von Kopf, Mundhöhle.282 

Röntgenbehandlung der Geschwülste des Larynx . ..282 

Röntgenbehandlung der Geschwülste der Schilddrüse.282 

Röntgenbehandlung der Geschwülste der Mamma.283 

Röntgenbehandlung der Geschwülste von Lungen und Mittelfell . . . 284 


Digitized by 


Go igle 


Original fro-m 

UNIVERSITY OF MICHIGAN 




















































Inhaltsverzeichnis. 


IX 

Seite 


Röntgenbehandlung der Geschwülste von Magen* Darm, Pankreas . . 284 

Röntgenbehandlung der Geschwülste der Harnorgane. 285 

Röntgenbehandlung der Geschwülste der männlichen Geschlechts¬ 
organe. . . 285 

Röntgenbehandlung der Geschwülste der weiblichen Geschlechts¬ 
organe . 285 

Verschiedenes.286 

Röntgenbehandlung der Tuberkulose. Allgemeines.287 

Röntgenbehandlung der Tuberkulose der Haut, Schleimhaut und 

Lymphdrüsen.288 

Röntgenbehandlung der Tuberkulose der Knochen und Gelenke . . 288 
Heliotherapie, Quecksilber - Quarzlicht (künstliche Höhensonne). 

Ultraviolettes Licht. 290 

Elektrotherapie, Diathermie.291 


Spezielle Chirurgie. 

Kopf. 

Allgemeines.294 

Allgemeine Pathologie des Gehimschädels. 294 

Schädelverletzungen, einschließlich Frakturen, Schädelchirurgie.295 

Schädelgeschwülste.297 

Hirnnerven. 

Himnerven außer Trigeminus.298 

Trigeminus und Ganglion Gasseri.'299 

Hirnhäute, Gehirn, Zirbeldrüse. 

Anatomie, Physiologie und Pathologie des Gehirns.323 

Meningocelen.325 

Verletzungen des Gehirns außer Schußverletzungen.325 

Allgemeines über Himchirurgie.326 

Krankheiten der cerebralen Blutgefäße.326 

Meningitis serosa und purulenta.328 

Himabsceß, Encephalitis.330 

Allgemeines über Epüepsie verschiedener Herkunft und ihre Behandlung . 331 

Traumatische Epüepsie.331 

Hydrocephalus.332 

Tuberkulose des Gehirns und der Hirnhäute.333 

Cysticercus und Echinokokkus des Gehirns und der Hirnhäute.333 

Allgemeines über Himgeschwülste.333 

Geschwülste der Hirnhäute und Ventrikel. 336 

Stirn-, Scheitel-, Schläfenlappengeschwülste und Geschwülste des Corpus , 

callosum.. . 336 

Kleinhimgeschwülste (Cysten eingeschlossen). 337 

Kleinhimbrückenwinkel-, Acusticus-, Brücken-, Sehhügelgeschwülste, son¬ 
stige Geschwülste der Basis.337 

Andere Himkrankheiten.337 

Zirbeldrüse. 338 

^pophysis. 

Anatomie und Physiologie der Hypophysis.338 

Pathologie der Hypophysis.. . 338 

■^ge. Allgemeine Pathologie der Augen.340 

Verletzungen des Auges. 340 

Pulsierender Exophthalmus.341 

Ectropium-, Entropium-, Ptosisoperationen.341 

Geschwülste des Auges und der Augenhöhle.341 

^ und Nebenhöhlen. 

Allgemeine Pathologie der Nase und ihrer Nebenhöhlen.* 341 

Nasenplastik .. 342 

Geschwülste der Nase, des Nasen-Rachenraumes und der Nebenhöhlen ein¬ 
schließlich Polypen.343 

.344 

^icht, Mund und Rachen. 

Allgemeines.346 


Digitized by 


Go igle 


Original frnm 

UNIVERSITY 0F MICHIGAN 















































X 


Inhaltsverzeichnis. 


Seite 


Jochbein, Oberkiefer, Unterkiefer, Kiefergelenk.347 

Zähne.353 

Zunge.354 

Tonsillen, Rachenmandeln.356 

Lippen, Hasenscharten, Gaumenspalten, Mundhöhle.357 

Speicheldrüsen.362 

Wirbelsäule. 

Allgemeines.374 

Skoliose, Kyphose. 375 

Verletz ungen der Wirbelsäule einschließ lieh derSpondy litis traumatica 

(Kümmell). 377 

Wirbelsäulenosteomyelitis und Aktinomykose.378 

Spondylitis typhosa.378 

Spondylitis gonorrhoica und syphilitica.379 

Spondylitis tuberculosa und ihre Komplikationen.379 

Wirbelsäulenunbeweglichkeit und Ankylose, Spondylose rhizomö- 

lique (Bechterew).382 

Geschwülste der Wirbelsäule.382 

Spina bifida, Sakralisation des V. Lendenwirbels. Mißbildungen. . . 383 

Rückenmark. 

Allgemeines.392 

Kinderlähmung.393 

Verletzungen.395 

Oerebrospinalflüssigkeit.396 

Geschwülste.397 

Sympathisches Nervensystem. 

Allgemeines.404 

Hals-, Brust-, Bauchsympathicus.405 

Asthma bronchiale.406 

Angina pectoris.406 

Basedow.407 

Extremität ensympathicus.407 

Hab und Nacken. 

Allgemeines.409 

Tuberkulöse Hals- und Nackenlymphdrüsen.410 

Ductus thoracicus.410 

Caput obstipum.410 

Carotisdrüse und ihre Geschwülste.411 

Halsfisteln, Halscysten und Geschwülste (Aneurysma einschließlich), 

außer denen der Carotisdrüse.411 

Echinokokkus des Halses.412 

Halsrippen.412 

Chirurgie des Kehlkopfes und der Luftröhre. 

Anatomie und Physiologie.413 

Untersuchungsmethoden der oberen Luftwege.413 

Fremdkörper der oberen Luftwege.413 

Allgemeine Pathologie und Chirurgie der Luftwege.414 

Laryngocele, Trachealfisteln.415 

Larynx- und Trachealstenosen und ihre Behandlung.415 

Tuberkulose, Lues, Lepra, Sklerom des Larynx, der Trachea und der Bron¬ 
chialdrüsen .417 

Geschwülste des Larynx und der Trachea.417 

Schilddrüse, Nebenschilddrüsen. Basedowsche Krankheit. 

Anatomie, Physiologie und Pathologie der Schüddrüse.425 

Schilddrüsenentzündung.428 

Kropfprophylaxe.429 

Struma.429 

Allgemeine Pathologie und Behandlung der Basedowschen Krankheit . . 434 
Schüddrüsengeschwülste.437 


Digitized by 


Gck igle 


Original fro-m 

UNIVERSITY 0F MICHIGAN 


















































I nhalteverzeichn is. 


XI 
Seite 

Nebenschilddrüsen.438 

Tetanie, Myxödem und Kretinismus, Schilddrüsen transplan tatiouen . . . 438 

1U8. 

Anatomie und Physiologie der Thymus.439 

Pathologie der Thymus.439 


Brust 

Allgemeines.440 

Brustwand. 441 

Brustdrüse . ..442 

Entzündungen der Brustdrüse (einschließlich Tuberkulose und Sy¬ 
philis) .443 

Gutartige Geschwülste der Mamma.444 

Mammae arcinom.445 

Sarkom der Mamma und andere Geschwülste.447 

Speiseröhre.448 

Fremdkörper in der Speiseröhre.458 

Divertikel, Dilatation der Speiseröhre, Megaoesophagus.459 

Stenosen der Speiseröhre. 460 

Geschwülste der Speiseröhre.461 

Brustfell.473 

Empyem ..474 

Lungen. 

Allgemeines.477 

Lungenemphysem, Bronchiektasen.478 

Lungenabsceß und -gangrän.479 

Lungentuberkulose, Pneumothorax (artifizieller).480 

Lungengeschwülste, Lungenechinokokkus, Lungenaktinomykose.483 

Herzbeutel, Herz, Aorta.484 

Mittelfell. 493 

Baach und Becken, 

Anatomie, Physiologie und Pathologie des Bauches.493 

Pneumoperitoneum.496 

Enteroptose.496 

Traumatische Baucherkrankungen.497 

Die großen Gefäße des Bauches.498 

Allgemeines über Bauchgeschwülste.498 

Mesenterium, Mesocolon.499 

Xetz.500 

Retroperitoneale Abscesse und Geschwülste.501 

Bauchwand, Zwerchfell.502 

Laparotomieschnitt und Naht ..502 

Bauch wanderkrankungen.603 

Bauchfell, subphrenischer Raum. 

Anatomie, Physiologie, Pathologie des Peritoneums. 504 

Falten des Peritoneums, Jacksonsehe Membran, Lanesche Schleife, Pericolitis 

membranacea.505 

Peritonitis außer Pneumokokken- und Typhusperitonitis und Tuberkulose des 

Peritoneums.506 

Pneumokokken- und Typhusperitonitis.508 

Tuberkulose des Peritoneums.509 

Gallige Peritonitis.510 

Subphrenische Krankheiten.510 

Ascites, Chyloperitoneum.511 

Peritoneales Pseudomyxom.511 

Echinokokkus der Bauchhöhle.511 

Geschwülste und Pseudogeschwülste des Peritoneums.511 

Hernien. 

Allgemeines.523 

Incarcerierte Hermen.524 

Retrograde Incarceration der Hernien (Hernie in W-Form).525 

Hemia cruralis . . . ..525 

Hernia diaphra^matica und Eventratio diaphragmatia.526 

Hemia epigastnea und lineae albae.527 


Digitized by 


Gck igle 


Original fro-m 

UNIVERSETY 0F MICHIGAN 
























































XII 


Inhaltsverzeichnis. 


eite 

Heraia inguinalis.527 

Hemia obturatoria.529 

Hemia umbilicalis.529 

Hemia ventralis.529 

Andere Hemiearten. 530 

Magen, Duodenum und Dünndarm. 

Anatomie und Physiologie des Magens und Darms.560 

Allgemeines über Magen- und Darmkrankheiten. 562 

Traumatische und chemische Magen- und Darmerkrankungen.563 

Akute Magendilatationen, Magendivertikel.564 

Magenvolvulus.564 

Gastroptose. 565 

Gastrospasmus, Pylorospasmus, hypertrophische Pylorusstenose (angeborene 

und bei Erwachsenen).... 565 

Experimentelle Magengeschwüre. 567 

Magengeschwür und Duodenalgeschwür.567 

Perforation von Magen- und Duodenalgeschwüren. 580 

Ulcus pepticum jejuni postoperativum. 582 

Magentuberkulose, Syphilis, Diphtherie, Aktinomykose, Phlegmone . . . 582 

Gutartige Magengeschwülste. 583 

Magencarcinom, Magensarkom und andere bösartige Geschwülste .... 584 

Chirurgische Operationen am Magen und Dünndarm.. . 587 

Trichobezoar (Haarballen) und andere Fremdkörper im Magen und Darm 593 
Duodenumkrankheiten, außer Duodenalgeschwür, einschließlich Duodenal¬ 
divertikel .593 

Darmkrankheiten mit Ausnahme der Geschwüre und Geschwülste. Dünn¬ 
darm- und Meckelsches Divertikel .. 595 

Darmgeschwüre mit Ausnahme des Ulcus pepticum jejuni postoperativum 596 

Gascysten der Därme.597 

Gutartige und bösartige Dünndarmgeschwülste, Duodenum einbegriffen . . 597 
Wurmfortsatz. 

Anatomie, Physiologie und Pathologie der Appendix.599 

Pseudoappendicitis, Bauhinospasmus. 599, 

Appendicitis. 600 

Fremdkörper und Würmer in der Appendix.602 

Appendicitis in der Kindheit und im Greisenalter.603 

Appendix und weibliche Geschlechtsorgane.603 

Komplikationen bei Appendicitis. 603 

Peritonitis nach Appendicitis.604 

Chronische Appendicitis ..605 

Appendix in Hernien.606 

Technik der Appendicitisoperationen, Appendixausschaltung und Appendi- 

costomie.606 

Appendix, Tuberkulose und Aktinomykose.607 

Appendixdivertikel.. - 607 

Geschwülste der Appendix.607 

Dickdarm und Mastdarm. 

Allgemeines.618 

Dickdarmdivertikel ..620 

Hirschsprungsche Krankheit, Megacolon, Megasigma, Sigma elongatum mo¬ 
bile, Coecum mobile. 620 

Entzündliche Krankheiten des Kolon. .621 

Kolontuberkulose und Syphilis.: . 622 

Andere Krankheiten des Coecum und Kolon. 623 

Coecum- und Kolongeschwülste. 623 

Anus praeternaturalis, Kolonfistel. 624 

Rectum. 

Allgemeines. 625 

Rectumfremdkörper und Verletzungen. 625 

Rectumprolaps.626 

Gonorrhöe, Syphilis und Tuberkulose des Reet ums, Strikturen, Geschwüre 626 
Rectumgeschwülste.627 

Anus. 

Allgemeines.628 

Angeborene Mastdarm- und Afterveränderungen. 628 


Digitized by 


Go igle 


Original from 

UNIVERSITY 0F MICHIGAN 




















































Inhalteverzeichnis. 


xm 

Seite 

Fissura und Fistula ani. 628 

Hämorrhoiden.629 

Ileus, Volvulus, Invagination. 

Obstipation.630 

Allgemeines. Spastischer und paralytischer Ileus. Strangulation, Tumor-Ileus 631 

Gallenstein-, Kotstein-, Wurmileus.634 

Volvulus, außer Magen volvulus.635 

Arteriomesenterialer Ileus. 636 

Invagination.637 

Ileus durch Meckelschee Divertikel.638 

Leber und Gallengänge. 


Anatomie und Physiologie der Leber, Gallenblase und Gallengänge . . . 646 
Angeborene Mißbildungen der Leber, Gallenblase und Gallengänge. . . . 647 
Allgemeines über Pathologie der Leber und Gallengänge und diejenigen Krank¬ 
heiten, welche nicht in Sonderkapiteln untergebracht sind.648 


Traumatische Erkrankungen der Leber und Gallengänge.651 

Cholelithiasis.651 

Die nicht durch Steine bedingten Entzündungen der Gallenwege und der Leber 654 

Leberabsceß.656 

Lebertuberkulose, Syphilis, Aktinomykose.657 

Leberechinokokkus, Ascaridiasis.657 

Geschwülste der Leber und Gallengänge (nichtparasitäre Cysten und Aneu¬ 
rysmen eingeschlossen).658 

Allgemeines über Chirurgie der Leber und Gallengänge.660 

Pankreas. 

Anatomie, Physiologie und allgemeine Pathologie des Pankreas.667 

Verletzungen des Pankreas.668 

Pankreatitis, Syphilis des Pankreas, Tuberkulose .668 

Pankreasnekrose.669 

Pankreassteine.*.669 

Nicht parasitäre Pankreascysten.669 

Echinokokkus des Pankreas und andere Parasiten.670 

Pankreasgeschwülste.670 

Milz. 

Anatomie, Physiologie und Pathologie der Milz.675 

Milzrupturen..675 

Allgemeines über Milzchirurgie. .676 

Wandermilz und Milztorsion. 677 

Milzveranderungen bei Blutkrankheiten (Bantische Krankheit, Anaemia 

splenica und hämolytischer Ikterus).677 

MAlflrlft.mi l ^.678 

Milzvergrößerung verschiedenen Ursprungs und andere Milzkrankheiten, 

Tuberkulose, Syphilis, Absceß.678 

Echinokokken der Milz.•.678 

Geschwülste der Milz einschließlich Aneurysma und nichtparasitärer Cysten 678 

Nebennieren . . ..679 

Nebennieren und Spontangangrän.682 

Nebennieren und Epilepsie.683 

Harnorgane. 

Allgemeines.691 

Nieren. 

Allgemeines.691 

Nierenfunktionsprüfung.692 

Dystopische Hufeisenniere, Einzelniere, Mißbüdungen.695 

Xierenchirurgie.696 

Nieren verl et zirngen.699 

Reflektorische Anurien und Dysurien. 699 

Nierenblutungen (einschließlich essentieller Hämaturie).700 

Nephritis.701 

Nierenkarbunkel, Paranephritis.701 

Pyelitis, Pyonephrose.702 

Nierensteine.704 

Nierentuberkulose, Nierenaktinomykose.706 


Digitized by 


Gck igle 


Original fro-m 

UNIVERSITY 0F MICHIGAN 



















































XIV 


I n halte Verzeichnis. 


Digitized by 


Seit' 

Nierengeschwülste.708 

Cystennieren, Nierencysten.710 

Nierenechinokokkus.711 

Hydronephrose.711 

Ureteren. 

Anatomie und Physiologie des Ureters.713 

Mißbildungen des Ureters, überzähliger Ureter.713 

Uretersteine.714 

Urete rstenosen , Ureterverschluß, Ureterdilatationen, Ureterocelen, Ver¬ 
letzungen .715 

Andere Ureterkrankheiten (Geschwülste).716 

Ureterchirurgie.716 

Blase. 

Anatomie, Physiologie und Pathologie der Blase.717 

Urachuskrankheiten.716 

Spontane und traumatische Blasenrupturen.716 

Blasenfremdkörper.718 

Blasensteine. .718 

Bilharzia, Amöbiasis.719 

CyBtitis, Pericystitis.719 

Nicht durch Geschwulst bedingte Geschwüre der Blase.720 

Blasentuberkulose.72C 

Syphilis der Blase.72C 

Blasenektopie. 72C 

Blasendivertikel und Blasenbrüche, Sanduhrblase, Schrumpf blase.721 

Blasengeschwülste.725 

Andere Krankheiten der Blase (Incontinentia urinae).725 

Allgemeines über die Cystoskopie und Chirurgie der Harnblase.725 

Urethra. 

Allgemeines über Urethraerkrankungen und Urethrachirurgie, Urethraspiege¬ 
lung .72' 

Angeborene Krankheiten der Urethra.72’ 

UrethralVerletzungen.72 

Urethralstrikturen, Urethraldiverdikel.72 

Fremdkörper und Steine der Urethra.72 

Urethral gesch wülste.72 

Männliche Geschlechtsorgane. 

Allgemeines.74 

Anatomie, Physiologie und Pathologie der Prostata. .74 

Prosta taabsceß.74 

Prostatahypertrophie, ihre Behandlung, insbesondere mit Prostatektomie . 74 

Prostataatrophie.74 

Prostatatuberkulose und -Syphilis.74 

Prostatageschwülste.74 


Anatomie und Physiologie des Hodens und Nebenhodens. Steinachsche 

Operation.7^ 

Hodenektopie, Kryptorchismus und andere Mißbüdungen.7^ 

Gonorrhoische und syphüitische Hoden- und Nebenhodenentzündung. . . 7 j 

Hydrocele.7< 

Tuberkulose des Hodens und Nebenhodens.7- 

Hoden- und Nebenhodengeschwülste. .. 7 < 

Andere Krankheiten des Hodens und Nebenhodens.7, 

Samenleiter, Samen blasen, Samenhügel. 7 , 

Varicocele. 7 

Allgemeines über Peniserkrankungen. 7 

Angeborene Krankheiten des Penis, Pliimosis. 7 


Induratio penis plastica und Os penis. 7 

Penisgeschwülste.. 

Krankheiten des Scrotums.~ 

Weibliche Geschlechtsorgane. 

Allgemeines über Krankheiten der weiblichen Geschlechtsorgane.- 

Gebärmutter- und Scheidenvorfall. * 

Adnexerkrankungen.., ■ 


Gck igle 


Original fro-m 

UNIVERSITY OF MICHIGAN 
























































Inhaltsverzeichnis. 


XV 

Seite 

Tuberkulose» Syphilis, Aktinomykose der weiblichen Geschlechtsorgane , 767 
Schwangerschaft, Geburt, Sectio caesarea, Wochenbett, Säuglingspflege. . 757 


Verletzungen der weiblichen Geschlechtsorgane.758 

Blasen-(Mastdarm-)Scheidenfisteln und andere Fisteln der Geschlechtsorgane 769 

Geschwülste der weiblichen Geschlechtsorgane.759 

Echinokokkus der weiblichen Geschlechtsorgane.761 

Hernien der weiblichen Geschlechtsorgane.761 

Angeborene Mißbildungen der weiblichen Geschlechtsorgane.761 

GlMmaßen. 

Allgemeines .762 

Obere Gliedmaßen. 

Allgemeines.772 

Allgemeines über Schultergegend.773 

Schulterblatt.774 

Schlüsselbein.775 

Schultergelenk.775 

Oberarm.776 

Oberarmfrakturen und Luxationen.776 

Ellbogengelenk.77 g 

Vorderarm.776 

Angeborene Mißbildungen des Vorderarmes.779 

Frakturen des Vorderarmes.780 

Handgelenk.781 

Hand. Angeborene Mißbüdungan.782 

Verletzungen der Hand.783 

Dupuj r trensche Contractur.784 

Panaritien und Phlegmonen.785 

Hand. Allgemeines.785 

Untere Gliedmaßen. 

Allgemeines.824 

Becken.825 

Leistengegend.827 

Hüftgelenk. Allgemeines.827 

Coxa vara und Coxa valga.828 

Coxitis lmd Coxalgien verschiedener Ursachen.829 

Kongenitale Hüftgelenkluxation.830 

Allgemeine Pathologie und Chirurgie des Oberschenkels.832 

Osteochondritis deformans coxae juvenilis. Perthessche Krankheit .... 833 

Oberschenkelfrakturen.835 

Traumatische Oberschenkelluxationen.836 

Schenkelhalsfrakturen.837 

Oberschenkelgeschwülste.838 

Kniegelenk. 

Patella bipartita, Genu varum und valgum.838 

Kniegelenk. Allgemeines.839 

Binnenverletzungen des Kniegelenkes.839 

Luxationen und Frakturen der Kniescheibe und des Kniegelenkes .... 840 

Gelenkkörper und Osteochondritis dissecans. .841 

Kniegelenkschirurgie (Arthroplastik, Resektion usw.).842 

Tuberkulose des Kniegelenkes.843 

Kniegelenksentzündungen außer Tuberkulose.843 

Geschwülste der Kniegelenksgegend.843 

Unterschenkel. 

Allgemeine Pathologie und Chirurgie des Unterschenkels.844 

Angeborene Mißbildungen der Unterschenkelknochen.845 

Frakturen und Luxationen der Unterschenkelknochen.845 

Die Schlattersche Krankheit, Epiphysitis tibiae dissecans.846 

Osteomyelitis, Tuberculosis, Sporotrichosis des Unterschenkels.846 

Rachitische Verkrümmungen.846 

Phlebitis und Varicen der unteren Gliedmaßen.847 

Elefantiasis.848 

Geschwülste des Unterschenkels.849 


Digitized by 


Go igle 


Original fro-m 

UNIVERSITY 0F MICHIGAN 























































XVI 


Inhaltsverzeichnis. 


Seite 


Fußgelenk und Fuß. 

Anatomie, Physiologie, Pathologie und Chirurgie des Fußgelenkes und Fußes 849 


Arthrodese in den Fußgelenken.851 

Hallux valgus, Hallux varus.851 

Klumpfuß.'.852 

Plattfuß. Knickfuß. 863 

Spitz-Hohlfuß. Hakenfuß. 854 

Frakturen und Luxationen des Fußgelenkes und Fußes.854 

Köhlersche Krankheit des Os naviculare pedis und der Metatarsi .... 855 

Fußgelenks- und Fußtuberkulose.856 

Gangrän des Fußes. Mal perforant du pied, Madurafuß, Ainhum.857 

Geschwülste des Fußes.857 

Autorenregister .882 

Alphabetisches Verzeichnis der einzelnen Abschnitte. . 939 


Difitized by Gougle 


Original fro-m 

UNIVERSITY OF MICHIGAN 














Allgemeines. 

Allen, H. R., Th© surgical engineer. (Der chirurgische Ingenieur.) (Journ. of the In¬ 
diana state med. assoc. Bd. 16, Nr. 5, S. 165—169.) * 

Ascoli, Alberto, Über die Rolle der Vitamine und Avitaminosen in der Mikrobiologie, 
Avitaminose und Virulenzsteigerung. (Hoppe-Seylers Zeitsclir. f. physiol. Chem. 
Bd. 180, S. 259—269.) 26, 83. 

Askanazy, M., Der Konstitutionsbegriff in der Chirurgie. (Schweiz. Ges. f. Chirurg., 
St. Gallen, Sitzg. v. 1. u. 2. VII. 1922.) (Schweiz, med. Wochenschr. Jg. 53, Nr. 9, 
S. 209—217.) 22, 329. 

TUumann, E., Über die neuere Rechtsprechung bei Operationsverweigerung. (Ärztl. 

Sachverst.-Zeit. Jg. 29, Nr. 3, S. 28—32 u. Nr. 4, S. 38—44.) 22, 49. 

Haumann, Erich, Über die neuere Rechtsprechung bei Operationsverweigerung. 

(Dissertation: Bonn 1923. 22 S.) * 

Hroders, Albert C., Some pratical surgical pathologic observations and destructions. 
(Einige praktische chirurgisch-pathologische Beobachtungen und Veränderungen.) 
(Sect. on surg. pathol., Mayo clin., Rochester.) (Journ. of the Americ. med. assoc. 
Bd. 80, Nr. 2, S. 104—105.) * 

< * mach, A. J., Chirurgische Diagnostik in Tabellenform für Studierende und Ärzte. 
3. u. 4. verb. Aufl. (München: J. F. Lehmann 1923. XVI, 7 S., 108 Tabellen und 
126 Taf. G.Z. 14.) 24, 65. 

1 ii aste net de G 6ry et Daria u, Chirurgie generale. (Allgemeine Chirurgie.) (Gaz. 

des hop. civ. et milit. Jg. 96, Nr. 61, S. 977—987.) * 

thessin, W. R., Über Assistieren bei chirurgischen Operationen. (Chirurg. Univ.-Klin., 
Moskau.) (Wratschebnaja gaseta Jg. 27, Nr. 6, S. 122—123 u. Nr. 7, S. 156—158.) 
(Russisch.) * 

Drüner, L., Über Operationssaalbeleuchtung. (Fischbachkrankenh., Querschied.) 

(Zentralbl. f. Chirurg. Jg. 50, Nr. 13, S. 516—517.) * 

F.*au, Paul, Di© Überschwemmung des kleinen Kreislaufs mit metallischem Queck¬ 
silber. (Kreiskrankenh. Oschersleben a. d. Bode.) (Zentralbl. f. Chirurg. Jg. 50, Nr. 10 
S. 388—389.) 28, 1. 

Fnedländer, Friedrich, Dringliche Chirurgie des Säuglingsalters. (Wien. med. 

Wochenschj\ Jg. 78, Nr. 2, S. 91—100.) * 

'irekow, J., über chirurgische Erkrankungen und chirurgische Praxis in der Hunger- 
periode (1918—1919). Beobachtungen und Eindrücke. (Festschrift für Oppel.) 
(Westnik chirurgii i pogranitschnych oblastei Bd. 2, S. 195—219.) (Russisch.) 25, 1. 
Haberer, Hans v.. Aus der chirurgischen Praxis. (Jahreskurse f. ärztl. Fortbild. 

Jg. 14, H. 12, S. 1—13.) 28, 83. 

Hesse, Erich, Die chirurgische Bedeutung der künstlich hervorgerufenen Erkran¬ 
kungen. (50. Feld-Res.-Laz. u. Trinitatis-Krankenh., St. Petersburg.) (Verhandl. d. 
Russ. chirurg. Pirogoff-Ges. in St. Petersburg, 5. XII. 1923.) (Russisch.) 27, 34. 
Hü per, W., über die histologischen Veränderungen im menschlichen Gewebe nach 
Injektion von Paraffin. (Auguste Viktoria-Krankenh., Berlin-Schöneberg.) (Frank¬ 
furt. Zeitschr. f. Pathol. Bd. 29, H. 1/2, S. 268—286.) 23, 290. 

^anneney, G., Les hypertendus en Chirurgie. (Die Hypertonie in der Chirurgie.) 

(Rev. de chirurg. Jg. 42, Nr. 6, S. 468—472.) 29, 145. 

■’^anneney, G., et J. Ta uzin, Hypotendus eliniques chirurgicaux en hypertension 
deguisee et döcompensöe. (Klinische chirurgische Hypotensionen bei erschöpfter 
Hypertension.) (Presse mäd. Jg. 81, Nr. 18, S. 207—208.) * 

•Ennings, Frank D., Surgical operations in later life. (Operative Eingriffe im höheren 
Lebensalter.) (Long Island med. journ. Bd. 17, Nr. 1, S. 22—32.) 22, 1. 

Kocher, Albert, Konstitution und Chirurgie unter spezieller Berücksichtigung der 
endokrinen Drüsen. (Schweiz. Ges. f. Chirurg., St. Gallen, Sitzg. v. 1. u. 2. VII. 1922.) 
(Schweiz, med. Wochenschr. Jg. 58, Nr. 9, S. 223—243.) 22, 373. 

Krecke, A., Bemerkungen zu (vorstehendem) Aufsatz. [Lexer: Über Assistieren 
bei Operationen.] (Münch, med. W 7 ochenschr. Jg. 70, Nr. 15, S. 461.) * 

L‘*xer, Erich, Über Assistieren bei Operationen. (Chirurg. Univ.-Klin.. Freiburg 
i. Br.) (Münch, med. Wochenschr. Jg. 70, Nr. 15, S. 460—461.) 28, 1. 

Jahjp$b«-rirht Chirurgii* 1923. 1 


Digitized by 


Go igle 


Original from 

UNIVERSETY 0F MICHIGAN 



2 


Allgemeines. 


Mac Guire jr., C. J., Three surgical problems. I. Sarcoma of Tibia. II. Traumatic, 
Hemorrhagic Nephritis. III. Actinomycosis of Appendix. (Drei chirurgische Pro¬ 
bleme.) (Surg. clin. of North America [New York.-Nr.] Bd. 3, Nr. 2, S. 489—604.) * 
Magnus, Über Resorption und die Wege ihrer Darstellung. (47. Vers. d. Dtsch. Ges. f. 

Chirurg., Berlin, Sitzg. v. 4.—7. IV. 1923.) 28, 8. 

Melchior, Eduard, Prophylaktische Chirurgie. (Chirurg. Univ.-Klin., Breslau.) 

(Zeitschr. f. ärztl. Fortbild. Jg. 20, Nr. 21, S. 639—642.) * 

Melnikoff, Alexander, Über gefäßarme und gefäßlose Felder. (Inst. f. operat. 
Chirurg, u. Chirurg. Anat., Militär-med. Akad., Petrograd.) (Dtsch. Zeitschr. f. 
Chirurg. Bd. 182, H. 5/6, S. 355—371.) 25, 306. 

Mouchet, Albert, et Carle Roederer, La Chirurgie infantile et Torthop&lie en 1923. 
(Kinderchirurgie und Orthopädie im Jahre 1923.) (Paris m6d. Jg. 18, Nr. 29, S. 57 
■bis 65.) * 

Mouriquand, G., et P. Mazel, A propos du diab&te traumatique. (Über traumatischen 
Diabetes.) (Joum. de mäd. de Lyon Jg. 4, Nr. 93, S. 689—693.) 26, 384. 

Muscatello, Guiseppe, La chirurgia della persona. (Chirurgie und Organismus.) 
(Istit. di patol. Chirurg., univ. Catania.) (Ann. ital. di Chirurg. Jg. 2, H. 6, S. 583 
bis 599.) * 

Nordmann, E., Neuere Ergebnisse der praktischen Chirurgie. (Auguste Viktoria- 
Krankenh., Berlin-Schöneberg.) (Med. Klin. Jg. 19, Nr. 31, S. 1094—1095.) * 

Novaek, Harry J., Iodine and iodotherapy based on a new iodine preparation. (Jod¬ 
therapie mit einem neuen Jodpräparat.) (New York med. joum. a. med. record 
Bd. 117, Nr. 2, S. 69—74.) 28, 130. 

Oller, A., Chronik der Chirurgie. (Progr. de la clin. Bd. 25, Nr. 3, S. 397—409.) (Spa¬ 
nisch.) 23, 129. 

Paitre, R. F. C., Chronique chirurgicale: Les demi£res acquisitions dans le domaine des 
moyens physiques en diagnostic chirurgical. (Die letzten Fortschritte auf dem Ge¬ 
biete der physikalischen Mittel in der chirurgischen Diagnostik.) (Arch. de med. et 
de pharm, milit. Bd. 78, Nr. 5, S. 462—509.) * 

Parmenter, George H., Some thoughts on preventive surgery with special reference 
to focal infection. (Preventivchirurgie mit besonderer Berücksichtigung der Herd¬ 
infektion.) (Illinois med. joum. Bd. 48, Nr. 9, S. 156—159.) * 

Perera, A., Klinische Überraschungen. (Progr. de la clin. Bd. 25, Nr. 3, S. 324—334.) 

(Spanisch.) * 

Plisson, L., Chronique chirurgicale. (Arch. de m6d. et de pharm, milit. Bd. 78, Nr. 1. 

S. 43—69.) * 

Pool, Eugene H., Management of a surgical Service. (Einrichtung dos chirurgischen 
Dienstes.) (Joum. of the Americ. med. assoc. Bd. 81, Nr. 1, S. 1—4.) * 

Popoff, N. S., Der Verlauf der Eiterungsprozesse der Haut und des Unterhautzell¬ 
gewebes bei Hungernden. (Chirurg. Hospitalklin., Univ. Rostow am Don, Dir. 
Prof. Boqoras.) (Medizinskaja myssl Jg. 1, Nr. 22/24, S. 551—554.) (Russisch.) 

29, 2. 

Porter, Miles F.. The rights and duties of the surgeon. (Rechte und Pflichten des 
Chirurgen.) (Joum. of the Indiana state med. assoc. Bd. 16, Nr. 6, S. 189—192.) * 

Putz, Josef, Die Bedeutung des Antitrypsins in der Chirurgie. (Dissertation: Köln 
1923. 30 S.) ‘ * 

Reinbold. P., Diagnostic chirurgical et mMecine legale. (Chirurgische und gericht¬ 
lich-medizinische Diagnostik.) (Rev. m6d. de la Suisse romande Jg. 48, Nr, 6, S. 337 
bis 350.) * 

Ribeiro Filho, Leonidio, Das Taylorsche System in der Chirurgie, (Brazil-med. 

Bd. 1, Nr. 1, S. 1—3.) (Portugiesisch.) * 

Sason - J aroschewitsch, A., Ein kurzer Überblick über die neuen Richtungen in der 
operativen Chirurgie und chirurgischen Anatomie. (Wratschebnaja gaseta Jg. 28, 
Nr. 14, S. 319—322.) (Russisch.) * 

Schade, H., Von der klinischen Bedeutung des Bindegewebes. (Jahreskurse f. ärztl. 

Fortbild. Jg. 14, H. 3, S. 10—17.) 28, 65. 

Schäfer, Edward Sharpey, Victor Horsley memorial lecture on the relations of 
surgery and physiology. (Beziehungen zwischen Chirurgie und Physiologie.) (Brit. 
med. journ. Nr. 3278, S. 739—745.) 26, 445. 

Seyfarth, Carly, Die Sternumtrepanation, eine einfache Methode zur diagnostischen 
Entnahme von Knochenmark bei Lebenden. (Dtsch. med. Wochenschr. Jg. 49. 
Nr. 6, S. 180—181.) 22, 128. 

Szerszynski, Bronislaw, Einfluß von Operationen auf das Gefäßsystem. (I. ehirurg. 
Klin., Univ. Warschau. (Polska gazeta lekarska Jg. 2, Nr. 41, S. 705—708, Nr. 42, 
S. 722—725, Nr. 43, S. 733—736 u. Nr. 44, S. 744—746.) (Polnisch.) 25, 500. 


Digitized by 


Go igle 


Original fro-m 

UNIVERSITY 0F MICHIGAN 



Physikalische Chemie der biologischen Vorgänge beim Gesunden und Kranken. 3 


Vereb^lij, Tibor, Der Begriff der Funktion in der Chirurgie. (Gyögyäszat Jg. 1923, 
Nr. 43, S. 607—613.) (Ungarisch.) * 

VuIJiet. H., Du röle de la Constitution en Chirurgie. (Über die Rolle der Konstitution 
in der Chirurgie.) (Soc. suisse de Chirurgie, St. Gallen, 1. et 2. VII. 1922.) (Schweiz. 


med. Wochenschr. Jg. 58, Nr. 9, S. 217—223.) 22, 329. 

Yartbaronoff, K. P., Über den Verlauf des Sonnenstichs im Zusammenhang mit dem 
Hungern. (Alexandrowsches Kreiskrankenhaus.) (Medizinskaja myssl Jg. 1, Nr. 22 
bis 24, S. 565—566.) (Russisch.) 28, 49. 

Veil, Paul - Emile, Technique. (Assoc. fran$. de Chirurg. 32. congr., Paris, 8.—12. X. 
1923.) (Presse m6d. Jg. 31, Nr. 81, S. 860.) * 


Physikalische Chemie der biologischen Vorgänge beim Gesunden und Kranken. 

Ayers, S. Henry, Philp Rupp and William T. Johnson jr., The influence of sur- 
faoe tension depressants on the growth of Streptococci. VI. Studies of the Strep¬ 
tococci. (Der Einfluß der Verminderung der Oberflächenspannung auf das Wachs¬ 
tum von Streptokokken.) (Research laborat., dairy div., U. St. dep. of agricult., 
Washington.) (Joum. of infect. dis. Bd. 88, Nr. 3, S. 202—216.) * 

Banaitis, 8. I., und M. S. Achutin, Experimentale Adrenalinarteriose im isolierten 
Kaninchenohr. (Chirurg. Klin., Milit.-med. Akad., Prof. Oppel, St. Petersburg.) 
(Wratsehebnaja gaseta Jg. 27, Nr. 17/18, S. 398—399.) (Russisch.) 27, 178. 

Becker, K., Carlithvm, ein Präparat zur Adsorptionstherapie. (Fortschr. d. Med. Jg. 41, 
Nr. 10, S. 164—-165.) * 

Bürger, Max, und Max Grauhan, Über postoperativen Eiweißzerfall. II. Mitt. Die 
postoperative Azoturie. (Med. Klin. u. Chirurg. Klin., Kiel.) (Zeitschr. f. d. ges. exp. 
Med. Bd. 35, H. 1/3, S. 16—42.) 25, 305. 

- etrieh, Walter, Einführung in die physikalische Chemie. Für Biochemiker, Medi¬ 
ziner, Pharmazeuten und Naturwissenschaftler. 2. verb. Aufl. (Berlin: Julius Springer 
1923. VII, 109 S. G.-M. 2.80.) 22, 432. 

1 rtmann. Erich, Vergleichende Untersuchungen isotonischer Salze- und Trauben¬ 
zuckerlösungen. (Chirurg. Univ.-Klin., Gießen.) (Bruns’ Beitr. z. klin. Chirurg. 
Bd. 128, H. 1, S. 68—74.) 22, 50. 

Sicher, Herbert, Einfluß einiger Narkotiea auf den Quellungszustand der Fibrin- 
üoeke. (Dissertation: Halle 1923. 14 S.) * 

freund, Ernst, und Albert Sim6, Über das Verhalten der Blutgase bei einigen 
Maßnahmen der physikalischen Therapie. I. Mitt. (I. med. Univ.-Klin., Wien.) 
(Wien. Arch. f. inn. Med. Bd. 4, H. 2. S. 373 -382.) 28, 178. 

f^und, Ernst, und Albert Sim6, Über das Verhalten der Blutgase bei einigen 
Maßnahmen der physikalischen Therapie. II. Mitt. (I. med. Univ.-Klin., Wien.) 
(Wien. Arch. f. inn. Med. Bd. 6, H. 2, S. 487—494.) 27, 434. 

iBbe, Eric b, Untersuchungen über die elektrische Ladung der Blutkörperchen. (Med. 
Klin., Lindenburg, Univ. Köln u. pathol. Inst., Charitö, Berlin.) (Zeitschr. f. d. 
exp. Med. Bd. 88, H. 3/6, S. 324—338.) * 

Wilhelm v., und Hans Wessel, Über das Quellungsvermögen krankhaft ver¬ 
änderter Gewebe. (Chirurg. Univ.-Klin., Göttingen.) (Zeitschr. f. d. ges. exp. Med. 
Bd. 32, H. 1/4, S. 1—40.) 22, 185. 

"-ridovsky, Hans, Grundbegriffe der Kolloidchemie und ihre Anwendung in Biologie 
'md Medizin. Einführende Vorlesungen. (Berlin: Julius Springer 1923. 65 S. 

' - M. 2.20.) 24, 129. 

"Qdovskv, Hans, Das Ionenproblem. (Dtsch. med. Wochenschr. Jg. 49, Nr. 45, 
\ 1410-^—1412.) 25, 305. 

Jeimann, Gustav, Über die quellende Wirkung des Novokains auf Froschmuskeln 
ind ihre Aufhebung durch hypertonische Salzlösungen. (Dissertation: Marburg 
1922 [1923]. 29 S.) * 

, A. V., Membrane potentials and colloidal behavior. (Die Membranpotential© 
ad ihre Beziehungen zum kolloidalen Verhalten.) (Physiol. laborat., univ., Man¬ 
chester.) (Joum. of gen. physiol. Bd. 6, Nr. 1, S. 91.) * 

'er. Rudolf, und Mario Garcia Banus, Zur Theorie der sogenannten physio- 
‘ ,j riaehen Permeabüität der Zellen. (Physiol. Inst., Univ. Kiel.) (Pflügers Arch. f. 
<1 ges. Physiol. Bd. 201, H. 1/2, S. 14—15.) 27, 247. 

■- &r *4i, Toku jiro. Physikalisch-chemische Untersuchungen über Phagocytose. (Phy* 
sol. Inst., Univ. Kiel.) (Pflügers Arch. t*. d. ges. Physiol. Bd. 198, H. 3/4, S. 401 
bis 414.) 22, 433. 

^ ’h f Bruno, Fachausdrücke der physikalischen Chemie. Ein Wörterbuch. 2. vorm, 
verb. Aufl. (Berlin: Julius Springer 1923. 100 S. G.-M. 4.—.) 25, 1. 

1* 


Digitized by 


Go igle 


Original fro-m 

UNIVERSITY OF MICHIGAN 



4 


Lehrbücher. 


Lehmann, Gunther, Die physikalisch-chemischen Grundlagen einer Lösung zur 
intravenösen Injektion. (Dtsch. med. Wochenschr. Jg. 49, Nr. 27, S. 874—875.) 

27, 152. 

Macleod,J.J. R., Physiology and biochemistry in modern medicine. (Physiologie und 
Biochemie in der modernen Medizin.) (Washington: Army med. museum 1923. 
XXXII, 992 S.u. 9 Taf.) * 

Markwalder, Joseph, Über Gleichgewichte von Ionen und Organen. (Schweiz, med. 

Wochenschr. Jg. 58, Nr. 23, S. 553—558.) * 

Pickering, John William, and Frank Edward Taylor, Colloids and haemolysis. 
(Kolloide und Hämolyse.) (Dep. of physiol. a. of bacteriol., King’s coli., univ., 
London.) (Biochem. journ. Bd. 17, Nr. 6, S. 916—928.) * 

Pöschl, Viktor, Einführung in die Kolloidchemie. Ein Abriß der Kolloidchemie für 
Lehrer, Fabrikleiter, Ärzte und Studierende. 6. verb. Aufl. (Dresden u. Leipzig: 
Theodor Steinkopff 1923. XII, 158 S. G.-M. 3.25.) * 

Pulay, Erwin, Quellungs- und Entquellungserscheinimgen in ihrer Bedeutung für 
die Pathologie der Haut. II. Mitt. Quellung und Entquellung der roten Blut¬ 
körperchen. Cholesterin. (Dermatol. Wochenschr. Bd. 76, Nr. 16, S. 333—335.) 28, 2. 
Putter, Erich, Die Bedeutung der physikalischen Chemie für die Bakteriologie. 
(Hyg. Inst., Univ. Greifswald.) (Klin. Wochenschr. Jg. 2, Nr. 19, S. 888—893 u. 

* Nr. 20, S. 936—940.) 24, 39. 

Schade, H., Von der Bedeutung der physikalischen Chemie für die Chirurgie. (Arch. 

f. klin. Chirurg. Bd. 128, S. 784—795.) 22, 255. 

Schade, H., und H. Menschei, Über die Gesetze der Gewebsquellung und ihre Be¬ 
deutung für klinische Fragen (Wasseraustausch im Gewebe, Lymphbildung und 
Ödementstehung.) (Med. Univ.-Klin., Kiel.) (Zeitschr. f. klin. Med. Bd. 96, H. 4/6, 
S. 279—327.) 22, 425. 

Schianstedt, Arno, Einfluß einiger Narkotica auf den Quellungszustand der Fibrin¬ 
flocke. (Dissertation: Halle 1923. 19 S.) * 

Umlandt, Otto, Untersuchungen über die örtliche Wirkung der Sehwermetall-Ionen. 

(Dissertation: Göttingen 1921 [1923]. 80 S.) * 

Waterman, N., Contribution ä l’ätude physico-chimique des tumeurs. (Beitrag zur 
physikalisch-chemischen Erforschung der Geschwülste.) (Laborat. Antoni von 
Leeuwenhoekhuis, Amsterdam.) (Bull, de l’assoc. fran$. pour l’6tude du cancer 
Bd. 12, Nr. 2, S. 155—166.) 28, 2. 

Wereschtschinski, A., über die osmotische Resistenz der Erythrocyten bei einigen 
chirurgischen Erkrankungen. (Chirurg, propädeut. Klin., Milit.-med. Akad., 
St. Petersburg, Direktor Prof. S. Girgolaff.) (Westnik chirurgii i pogranitschnvch 
oblastei Bd. 2, S. 29—54.) (Festschrift für Prof. Oppel.) (Russisch.) 24, 305. 
Wessel, Hans, Untersuchungen über das Quelhingsvermögen krankhaft veränderten 
Gewebes unter dem Einfluß von Normal-Salzlösungen. (Dissertation: Göttingen 
1923. 34 S. m. Taf.) * 

W'iczynski, Tadeusz, Kolloid- und Proteinkörperbehandlung bei Kindbettfieber. 
(Polska gazeta lekarska Jg. 2, Nr. 2, S. 25—27.) (Polnisch.) * 


Lehrbücher. 

Antongiovanni, Giovan Battista, Chimrgia delle lesioni traumatiche ed inflam- 
mazione dei polmoni. (Chirurgie der Verletzungen und Entzündungen der Lungen.) 
(Osp. dei S. Cosmo e Damiano, Pescia.) (Pescia: Benedetti e Niccolai 1923. 121 S. 

u. 8 Taf.) * 

Axhausen, Georg, Die Chirurgie des Anfängers. Vorlesungen über chirurgische Pro¬ 
pädeutik. (Berlin: Julius Springer 1923. 443 S. Geb. G.-M. 15.—.) 26, 201. 

Beesly and Johnston’s manual of surgical anatomy. (Handbuch der anatomischen 
Chirurgie.) (London: Henry Frowde a. Hodder & S tough ton. 2. Aufl.) * 

Behelf stechnik, Ärztliche -—. Hrsg. v. G. Freiherr von Saar. 2. Aufl. Bearb. 

v. Carl Franz. (Berlin: Julius Springer 1923. XVI, 611 S. Geb. G.-M. 22.—.) 

24, 65. 

Brühl, Gustav, Lehrbuch und Atlas der Ohrenheilkunde. 4. völlig umgearb. u. verb. 
Aufl. (Lehmanns med. Handatlanten. Bd. 24.) (München: J. F. Lehmann 1923. 
VIII, 487 S. u. 48 Taf. Geb. G.Z. 14.) 25, 323. 

Burrows, Harold, Mistalles a. accidents of surgery. (Mißgriffe bei chirurgischen Vor¬ 
fällen.) (London, W. C.: Bailliöre, Tindall a. Cox. 1923. VIII, 470 S.) * 

Calot, F., Indispensable orthopaedics. (Unaufschiebbare orthopädische Maßnahmen. 
(Washington D. C.: Army med. museum 1923. 1108 S. u. 8 Taf.) * 


Difitized 


by Google 


Original fro-m 

UNIVERSITY 0F MICHIGAN 



Lehrbücher. 


5 


Ca?per, Leopold, Lehrbuch der Urologie mit Einschluß der männlichen Sexual¬ 
erkrankungen. 4. neubearb. u. verm. Aufl. (Berlin u. Wien: Urban & Schwarzenberg 
1923. XI, 632 S. u. 2 Taf. G.Z. 16,2.) 28, 357. 

uucci, Alberto, La chirurgia del cieco e del colon. (Chirurgie des Coecums und Kolons.) 

(Roma: Policlinico 1923. 333 S. u. 7 Taf.) * 

h i r u rg i e. Neue deutsche —. Begr. v. P. v. Bruns. Hrsg. v. H. K ü 11 n e r. Bd. 30 b : 
Die Chirurgie des Abdominaltyphus. Von Otto W. Madelung. Unter Mit¬ 
wirkung v. E. Adrian, M. Baruch, V. Hinsberg und J. Zange. II. Teil. 
(Stuttgart: Ferdinand Enke 1923. X, 411 S. G.Z. 13,5.) 28, 225. 

! K>vee y C. C., and J. Martin Beattie, A System of surgery. (System der Chirurgie.) 
3 Bde. 2. Aufl. (London: Cassell & Co. 1923, Bd. 1: 1013 S. u. 77 Taf., Bd. 2: 1057 S. 
u. 30 Taf., Bd. 8: 1176 S. u. 41 Taf.) * 

znozzi, Oreste, II trattamento delle lesioni settiche. I. (Behandlung der septischen 
Verletzung.) (Bologna: L. Cappelli 1923. 282 S.) * 

lombini, Guido, La patologia del segmento ileo-cecale: emie, processi flogistici 
aeuti, tumori esclusi. (Pathologie des ileocöcalen Abschnittes: Hernie, entzündlich¬ 
akute Prozesse, außer Tumoren.) (Istit. di clin.-Chirurg., univ., Pisa.) (Pisa: 
Folchetto 1923. VI, 620 S.) * 

'nie, George W., and associates, Crile on the thyroidgland. (Schilddrüse.) 6. Aufl. 

(London: W. B. Saunders comp. 1923. 288 S.) * 

reifen, Harry S., Diseases of women. (Frauenkrankheiten.) (Washington D. C.: 

Army med. museum 1923. 1060 S.) * 

L'raver, Joh n B., and Leon Herman, Enlargement of the prostate. (Prostatahyper¬ 
trophie.) 2. Aufl. (Philadelphia: P. Blakiston’s son & Co. London: Bale, Sons 
and Danielsson 1923. XIII, 358 S.) * 

rtrich, Walter, Einführung in die physikalische Chemie. Für Biochemiker, Medi¬ 
ziner, Pharmazeuten und Naturwissenschaftler. 2. verb. Aufl. (Berlin: Julius 
Springer 1923. VII, 109 S. G.-M. 2.80.) 22, 432. 

- ! T uinici, Leonardo, Compendio di semeiotica chirurgica. (Compendium der Chirur- 
zie.) (Roma: Policlinico 1923. VIII, 425 S. u. 4 Taf.) * 

-jebnisse der gesamten Medizin. Hrsg. v. Th. Brugsch. Bd. 4, H. 3 u. 4. — Lewin, 
Carl, Das Krebsproblem. — Opitz, Erich, Über Entstehung und Behandlung der 
Cenitalprolapse. — Hirschfeld, Hans, Perniziöse Anämie. — Rohleder, Her¬ 
mann, Die Homosexualität. — Moll, Albert, Die Bedeutung der psychologischen 
Cntersuchung. — Zimmer, Arnold, Schwellenreiztherapie. — Starkenstein, 
Emil, Die allgemeinen pharmakologischen Grundlagen für eine rationelle Arznei- 
Verordnung. — Leschke, Erich, Endocarditis lenta. — Liepmann, Wilhelm, 
Der Abortus mit besonderer Berücksichtigung der violenten Verletzungen der Ge¬ 
bärmutter. — Weber, A., Über Herzinsuffizienz. (Berlin u. Wien: Urban & 
Schwarzenberg 1923. 631 S. u. 9 Taf. G.Z. pro Heft 12.) * 

■’ü.'bairn Bin nie, J., Manuel of operative surgery. (Handbuch der operativen Chi¬ 
rurgie.) 5. Aufl. (London: H. K. Lewis & Co 1923.) * 

: Ihaber, M., Die Röntgendiagnostik der Darmkrankheiten. 3. stark verm. u. verb. 
Aufl. v. L. Katz. (Samml. zwangl. Abhandl. a. d. Geb. d. Verdauungs- u. Stoff- 
*«chselkrankh. Hersg. v. H. Strauß. Bd. 5, H. 1.) (Hallea. S.: .Carl Marhold 1923. 
:**0 S. G.Z. 1,5.) . 24, 170. 

- • *rund Gefahren bei chirurgischen Operationen. Hrsg. vonR. Stich und M. Makkas. 
Jena: Gustav Fischer 1923. XII, 1113 S. u. 2 Taf. G.Z. 20.) 24, 33. 

Diseases of the rectum, anus, and colon. (Krankheiten des Rectum, Anus und 
Kolon.) (London: W. B. Saunders Co. 1923.) * 

Carl, und A. Borchard, Lehrbuch der Chirurgie. 5. unveränd. Aufl. (Leipzig: 
F.C.W. Vogel 1923. VIII, 386 S. G.-M. 20.—.) * 

’^hey, Rudolf, Atlas typischer Röntgenbilder vom normalen Menschen, ausgewählt 
xtd erklärt nach chirurgisch-praktischen Gesichtspunkten, mit Berücksichtigung 
•fr Varietäten und Fehlerquellen, sowie der Aufnahmetechnik. (Lehmanns med. 
Atlanten. Bd. 5.) 4. verb. Aufl. (München: J. F. Lehmann 1923. VIII, 236 S. u. 
27 Taf.) 21, 396. 

r '-*'*rer, Hans, Verletzungen und Krankheiten das knöchernen Schädels einschließlich 
Kneter und Nebenhöhlen. (Diagnostische und therapeutische Irrtümer und deren 
Verhütung. Chirurgie. Hrsg. v. J. Schwalbe. H. 5.) (Leipzig: Georg Thieme 1923. 
s. G.Z. 2.) 25, 85. 

Patrik, Die Prinzipien der Orthopädie. Versuch zu einem Lehrbuch der 
Ludst ioneilen Orthopädie. (Jena: Gustav Fischer 1923. XII, 734 S. G.Z. 20.) 25, 214. 
r 'i-dbuch der gesamten medizinischen Anwendungen der Elektrizität, einschließlich 
| '--er Röntgenlehre. Hrsg. v. H. Boruttau, L. Mann, M. Levy - Dorn und 


Digitized by 


Go igle 


Original fro-m 

UNIVERSITY OF MICHIGAN 



6 


Lehrbücher. 


P. Krause. Bd. 8, TL 2, Liefg. 4: Martius, Heinrich: Die Röntgenstrahlen¬ 
behandlung in der Gynäkologie. (Leipzig: Werner Klinldiardt 1923. 202 S. 

G.Z. 7,5.) 24, 349. 

Handbuch der praktischen Chirurgie. Begr. v. E. von Bergmann, P. von Bruns 
und J. von Mikulicz. Bearb. u. hrsg. v. C. Garrö, H. Küttner und E. Lexer. 
5. umgearb. AufL Bd. 8: Chirurgie des Bauches. (Stuttgart: Ferdinand Enke 1923. 
VIII, 1048 S. G.Z. 29,7.) 26, 35. 

Handbuch der praktischen Chirurgie. Begr. v. E. von Bergmann, P. von Bruns 
und J. von Mikulicz. Bearb. u. hrsg. v. C. Garrö, H. Küttner u. E. Lexer. 
Ö. umgearb. Aufl. Bd. 6: Chirurgie der unteren Extremitäten. Stuttgart: Ferdinand 
Enke 1923.) 23, 445. 

Handbuch der speziellen Chirurgie des Ohres und der oberen Luftwege. Hrsg. v. L. 
Katz und F. Blumenfeld. Bd. 2. Liefg. 8. (Leipzig: Curt Kabitzsch 1923. 87 S. 
u. 14 Taf. G.Z. 6,5.) 28, 224. 

Handbuch der speziellen Chirurgie des Ohres und der oberen Luftwege. Hrsg. v. 

L. K a t z und F. B1 u m e n f e 1 d. Bd. 3. 3., verm. u. verb. Aufl. (Leipzig: Curt Ka¬ 
bitzsch 1923. 758 S. 73 Taf. G.Z. 48.) 25, 324. 

Handbuch der gesamten Tuberkulosetherapie. Hrsg. v. Ernst Löwenstein. Hass. 
Julius: Die Behandlung der Knochen- und Gelenktuberkulose. S. 1821—1878. 
(Berlin u. Wieü: Urban & Schwarzenberg 1923. VIII, 986 S. u. 5 Taf. G.Z. 27.) 

25, 231. 

Hart mann, Henri, Chirurgie des voies bilaires. 5. Aufl. (Chirurgie der Gallenwege.) 

(Paris: Masson & Cie. 356 S.) * 

Herbst, Emil, Atlas und Grundriß für die Mechanik"der Kieferorthopädie. (Lehmanns 
med. Handatlanten. Bd. 40.) (München: J. F. Lehmann 1923. VHI, 223 S. G.Z. 5.) 

25, 87. 

Hertzler, Arthur E., Diseases of the thyroid gland. (Krankheiten der Schilddrüse.) 

(Washington D. C.: Army med. museum 1923. 250 S.) * 

Hirschei, Georg, Lehrbuch der Lokalanästhesie für Studierende und Ärzte. 3. ver- 
änd. u. erg. Aufl. (München: J. F. Bergmann 1923. VI, 164 S. G.-M. 6.—.) 27, 277. 

Horsley, J. Shelton, Operative surgery. (Washington D. C.: Army med. museum 
1923. 732 S.) * 

Hutchinson, J., Hemia and its radical eure. (Hernie und ihre Radikalheilung.) (Lon¬ 
don: Oxford med. publications 1923. XIII, 264 S.) * 

Jahresbericht über die gesamte Physiologie und experimentelle Pharmakologie mit 
vollständiger Bibliographie. Zugleich Fortsetzung des Hermann-Weissschen Jahres¬ 
berichts über die Fortschritte der animalischen Physiologie und des Mal y-Andreasch - 
Spiroschen Jahresberichts über die Fortschritte der Tierchemie oder der phy¬ 
siologischen, pathologischen und Immuno-Chemie und der Pharmakologie. Hrsg, 
von P. Rona und K. Spiro. Bd. 1. Bericht über das Jahr 1920. (München: J. F. 
Bergmann und Berlin: Julius Springer 1923. VIII, 986 S. G.-M. 40.—.) * 

Jaschke, Rud. Th. v., und O. Pankow, Lehrbuch der Gynäkologie. 3. u. 4. Aufl.. 
zugleich 7. u. 8. Aufl. des Rungeschen Lehrbuches der Gynäkologie. (Lehrb. <1. 
Geburtsli. u. Gynäkol. v. R. Th. v. Jaschke imd O. Pankow.) (Berlin: Julius 
Springer 1923. Geb. G.-M. 20.—.) 28, 332. 

Jenkinson, E. L., Roentgen-ray treatment of the thyroid. (Die Röntgenstrahlen¬ 
behandlung der Schilddrüse.) (Americ. joum. of roentgenol. Bd. 10, Nr. 10, S. 814 
bis 817.) 26, 140. 

Joel, Ernst, Klinische Kolloidchemie. Mit einem Geleitwort von K. Spiro. (Dresden 
u. Leipzig: Theodor Steinkopff 1923. 124 S. G.Z. 3,25.) 24, 33. 

Jones and Lovett, Orthopedic surgery. (London: Henry Frowde, Hodder and Stough- 
ton 1923. 715 S.) * 

Klemperer, Georg, Grundriß der klinischen Diagnostik. 23. neubearb. Aufl. (Berlin: 

August Hirschwald 1923. VIII, 113 S. Geb. G.-M. 8.—.) 24, 129. 

Kusnezoff, N. W., und W. P. Manuiloff, Allgemeine Übersicht der wissenschaft¬ 
lichen Tätigkeit des Obuchow-Krankenhauses im Laufe der letzten 30 Jahre. (1890 
bis 1920.) (Festschr. z. öOjähr. Amtsjubiläum v. Prof. A. Netschajew Bd. 2, S. 496 
bis 559.) (Russisch.) 27, 178. 

Landois’ Lehrbuch der Physiologie des Menschen mit besonderer Berücksichtigung 
der praktischen Medizin. 18. Aufl. Bearb. v. R. Rosemann. (Berlin u. Wien: Urban 
& Schwarzenberg 1923. XX, 975 S. G.Z. 18.) 24, 193. 

Lattes, Leone, L’individualitä del sangue nella biologia, nella clinica enella medicina 
legale. (Die Individualität des Blutes in biologischer, klinischer und gerichtlich - 
medizinischer Bedeutung.) (Biblioteca „haematol.“ Hrsg. v. Adolfo Ferrata.) 
(Messina: Giuseppe Principato 1923. 174 S.) 26, 32. 


Difitized 


by Google 


Original fro-m 

UNIVERSITY 0F MICHIGAN 



Lehrbücher. 


7 


Laurent, O., Anatomia clinica, terapie chirurgica e tecnica operatoria. Traduzione 
dalla terza edizione, a cura del F. Padula. 5. edit., rived., corr. e con aggiunte nuove 
note originali. (Anatomie, Klinik, chirurgische Therapie und operative Technik. Über¬ 
setzung der 3. Auflage.) Pt. I. 5. ed. XV, 736 S. Pt. II. 2. ed. VIII, 719 S. (Mi¬ 
lano: F. Vallardi 1923.) * 

Lecene, P. # et G. Wolfromm, Cancers du rein, de la glande surränale et des voies 
urinaires superieures. (Carcinome der Niere, der Nebenniere und der oberen Ham* 
wege.) (Paris: Gas ton Doin 1923. 212 S.) * 

Lehrbuch der Chirurgie. Hrsg. v. L. Wullstein u. H. Küttner. 8. umgearb. Aufl. 
Bd. 1. Allgemeiner Teil. Chirurgie des Kopfes, des Halses, der Brust, des Bauches, 
der Harn- und Geschlechtsorgane. XVII, 792 S. Bd. 2. Chirurgie der Wirbelsäule, 
des Beckens und der Extremitäten. XI, 608 S. (Jena: G. Fischer 1923.) * 

Lejars, F., Exploration clinique. Diagnostic chirurgical. (Klinische Untersuchung. 

Chirurgische Diagnostik.) (Paris: Masson et Cie. 1923. 782 S.) 28, 481. 

Leix, Rudolf, Einführung in die zahnärztliche Röntgenologie. (München: J. F. Berg¬ 
mann 1923. 79 S. 10 Taf. G.Z. 5.) 26, 10. 

Lock hart - Mummery, P., Diseases of the rectum and colon and their surgical treat- 
ment. (Krankheiten des Rectum und Kolon und ihre chirurgische Behandlung.) 
(London: ßailliöre, Tindall and Cox 1923.) . * 

Mackenzie, James, Krankheitszeichen und ihre Auslegung. Autorisierte Über¬ 
setzung nach der 3. englischen Originalaufl. von E. Müller. Hrsg, von Johs. Müller 
5. Aufl. (Leipzig: Curt Kabitzsch 1923. XV, 217 8. G.Z. 6.) 28, 290. 

Magnus, Georg, Frakturen und Luxationen. Ein Leitfaden für den Studenten und den 
praktischen Arzt. (Berlin: Julius Springer 1923. 87 S. G.-M. 3.60.) 22, 120. 

Marwedel, Georg, Grundriß und Atlas der allgemeinen Chirurgie. (Lehmanns med. 
Handatlanten. Bd. 89.) 2. verm. u. verb. Aufl. (München: J. F. Lehmann 1923. 
XII, 454 S. u. 32 Taf. G.Z. 12.) 22, 1. 

Hmbredanne, L., Pr6cis clinique et opäratoire de Chirurgie infantile. Bd. 1. (Klinische 
und operative Kinderchirurgie.) (Paris: Masson et Cie. 1923. 1140 S.) * 

Operat i ons leh re. Chirurgische ■—. Hrsg. v. August Bier, Heinrich Braun und 
Hermann Kümmel 1. 4. u. 5. verm. Aufl. Bd. 2: Operationen an Ohr, Nase, Hals 
und Brustkorb. (Leipzig: Johann Ambrosius Barth 1923. XVT, 787 S. G.Z. 36.) 

25, 481. 

Operati o n s 1 e h re. Chirurgische—. Hrsg. v. August Bier, Heinrich Braun und 
Hermann Kümmell. 4. u. 5. verm. Aufl. Bd. 3: Operationen am Bauch. (Leipzig: 
Johann Ambrosius Barth 1923. XIII, 576 S. Geb. G.Z. 36.) 22, 132. 

Opera t io n s 1 eh re. Chirurgische—. Hrsg. v. August Bier, Heinrich Braun und 
Hermann Kümmell. 4. u. 5. verm. Aufl. Bd. 4: Operationen bei Unterleibs¬ 
brüchen, am Mastdarm und an den Ham- und männlichen Geschlechtsorganen. (Leip¬ 
zig: Joh. Ambr. Barth 1923. XIV, 520 S. u. 2 Taf.) * 

Operationslehre, Chirurgische—. Hrsg. v. August Bier, Heinrich Braun und 
Hermann Kümmell. 4. u. 5., verm. Aufl. Bd. 5: Operationen an den Extremi¬ 
täten. (Leipzig: Johann Ambrosius Barth 1923. XVI, 725 S. G.Z. 36.) 

26, 122. 

Oppel, W. A., Geschichte der russischen Chirurgie. (Wologda: Verlag und Staats¬ 
druckerei 1923. 409 S.) (Russisch.) 27, 33. 

Pa^ow, Adolf, und Hans Claus, Anleitung zu den Operationen am Gehörorgan, 
an den Tonsillen und in der Nase. 2. umgearb. Aufl. (Sonderabdruck aus dem 
Werke: Chirurgische Operationslehre. 4. u. 5. Aufl. Bd. 2. Hrsg. v. A. Bier, 
H. Braun, und H. Kümmell.) (Leipzig: Johann Ambrosius Barth 1923. 146 S. 
Geb. G.Z. 10.) 25, 322. 

fVtersen, Wi 11 iam F., Proteintherapie und unspezifische Leistungssteigerung. Über¬ 
setzt von Luise Böhme. Mit einer Einführung und Ergänzungen von Wolf gang 
Weichardt- (Berlin: Julius Springer 1923. VIII, 307 S. G.-M. 10.—.) 25, 482. 

Fühle, Ernst, und Hans Jarre, Methodik der Röntgentiefentherapie vom physi¬ 
kalischen Standpunkt. Mit einer Einleitung v. Friedrich Dessauer. (Strahlen¬ 
therapeut- Monogr. a. d. Frankfurter Univ.-Inst. f. physikal. Grundlagen d. Med., 
Bd. 4.) (Dresden und Leipzig: Theodor Steinkopff 1923. 56 S. G.Z. 2.) 25, 152. 

Kasumowsky, W. I., Beitrag zur Charakteristik von N. I. Pirogoffs Bemerkungen 
zur „Geschichte der russischen Chirurgie“ von Prof. Oppel. (Nowy chirurgit- 
scheski archiv Bd. 8, H. 4, S. 625—636.) (Russisch.) 28, 177. 

Kost, Franz, The pathological physiology of surgical diseases: A basis for diagnosis 
and treatment of surgical affections. Übersetzt von S. P. Reimann. Mit einem 
Vorwort von JohnB. Deaver. (Die pathologische Physiologie der chirurgischen 
Krankheiten. Eine Grundlage für Diagnose und Behandlung von chirurgischen 


Digitized by 


Gck igle 


Original fro-m 

UNIVERSETY 0F MICHIGAN 



8 


Lehrbücher. 


Digitized by 


Affektionen.) (Philadelphia: P. Blakiston’s son & Co. London: Stanley Phillips 1923 
XIV, 535 S.) 

lioth, Paul Bernard, Orthopaedics for practitioners. (Orthopädie für den praktische! 

Arzt.) (London: Edward Arnold & Co. 1923.) 

Rubritius, Hans, Die klinische Bedeutung der Hämaturie. (Abhandl. a. d. Gesamtgel 
d. Med. Hrsg. v. Josef Kyrie und Theodor Hryntschak.) (Wien, Leipzig i 
München: Rikola Verlag 1923. 34 S. G.Z. 2,4.) 28, 27: 

S a u e r b r u c li, F., und C. teil Horn, Die willkürlich bewegbare künstliche Hand. Ein 
Anleitung für Chirurgen und Techniker. Bd. 2. (Berlin: Julius Springer 1921 
IV, 249 S. Geb. G.-M. 14.50.) 28, 

S c h a n z, A., Handbuch der orthopädischen Technik für Ärzte und Bandagisten. 2. durcl 
ges. Aufl. (Jena: Gustav Fischer 1923. XII, 700 S. G.Z. 18.) 26, 8 

Schindler, Rudolf, Lehrbuch und Atlas der Gastroskopie. (Lehmanns med. Leh 
bücher. Bd. 5.) (München: J. F. Lehmann 1923. VIII, 132 S. u. 20 Ted. G.Z. 11 

22, 38 

Schmidt, H. E., Röntgentherapie. Oberflächen- und Tiefenbestrahlung. 6. umgear 
u. erw. Aufl. Hrsg, von A. Hess mann. (Berlin: August Hiscliwald 1923. VI 
299 S. G.-M. 8.—.) 26, 22 

Schmieden, Victor, Der chirurgische Operationskursus. 9.—11. umgearb. Au 
(Leipzig: J. A. Barth 1923. XX, 531 S.) 

Scudder, Treatment of fractures. 9. Aufl. (Behandlung der Frakturen.) (Londo 
W. B. Saunders Comp. 1923.) 

Scudder, Charles L., Scudder’s treatment of fractures. (Scudders Behandlung d 
Frakturen.) (London: W. B. Saunders Comp. 800 S.) 

Seuffert, Ernst von, Lehrbuch der physikalischen, biologischen und klinisch 
Grundlagen zur Strahlen-Tiefentherapie und ihrer Anwendung in der Gynäkolog 
Mit einem Geleitwort von A. Döderlein. (Berlin: S. Karger 1923. XXII, 559 
u. 21 Taf. Geb. G.Z. 16,8.) 26. 3: 

Sonntag, Erich, Grundriß der gesamten Chirurgie. Ein Taschenbuch für Studieren 
und Ärzte. Allgemeine Chirurgie. Spezielle Chirurgie. Frakturen und Luxation* 
Operationskurs. Verbandlehre. 2. verm. u. verb. Aufl. (Berlin: Julius Sprinj 
1923. XX, 937 S. Geb. G.-M. 14.—.) 22, 1 

Sonntag, Erich, Verletzungen und chirurgische Krankheiten der unteren Extremit 
(Diagnostische und therapeutische Irrtümer und deren Verhütung. Chirurg 
Hrsg. v. J. Schwalbe. H. 11.) (Leipzig: Georg Thieme 1923. 205 S. G.-M. 4.f 

27, 2 

Sultan, Georg, Grundriß und Atlas der speziellen Chirurgie. II. Teil. 2. umgea 
Aufl. (Lehmanns med. Handatlanten Bd. 87.) (München: J. F. Lehmann 1923. VI 
576 S. u. 40 Taf. Geb. G.Z. 16.) 28, 2 

Tandler, J., Topographische Anatomie dringlicher Operationen. 2. verb. Aufl. (Berj 
Julius Springer 1923. 118 S. Geb. G.-M. 10.-—.) 22, 4 

Trend eien bürg, Friedrich, Die ersten 25 Jahre der Deutschen Gesellschaft 
Chirurgie. Ein Beitrag zur Geschichte der Chirurgie. (Berlin. Julius Springer H 
VIII, 467 S. u. 3 Bildnisse. Geb. G.-M. 12.—.) 23, 2 

Tubby, A. H., Deformities, including diseases of the bones and joints. Second editi 
(Deformitäten einschl. der Knochen- und Gelenkerkrankungen.) (London: Mi 
milian & Co.) 

Tubby, A. H., A Consulting surgeon in the near east. (Ein konsultierender Chirurg 
nahen Osten.) (London: Christophers. 279 S.) 

Vacchelli, Sanzio, Le vie di deflusso degli ascessi ossifluenti. (Die Bahnen der tu] 
kulösen Senkungsabscesse.) (Bologna: L. Oappelli 1923. 162 S.) 26, 1 

Wal ton, A. J., Text-book of the surgical dvspepsias. (Textbuch der chirurgisc 
Dyspepsionen.) (London: Edward Arnold a. Cu. 1923. 728 S.) 

Waring’s manual of operative surgerv. 5. Aufl. (Warings Hemdbuch der operati 
Chiurgie.) (London: Henry Frowde and Hodder & Stoughton.) 

Weber, L. W., Neurosen. — Naegeli, O., Unfallneurosen. 2. Äufl. (Diagnostis 
und therapeutische Irrtümer und deren Verhütung. Innere Medizin. Hrsg, 
J. Schwalbe. H. 3.) (Leipzig: Georg Thieme 1923. 79 S. G.-M. 1.50.) 30, l 

W cibel, Wilhelm, Die gynäkologische Operationstechnik der Schule Ernst Wertlie 
(Berlin: Julius Springer 1923. XIV, 251 S. (Job. G.-M. 30.—.) 27, ; 

Weinert, August, Die Verhütung des Knickfußes und des Knickplattfußes, sowie 
rationelle Behandlung der schon vorhandenen Deformitäten. (München: «J. 
Bergmann u. Berlin: Julius Springer 1923. 22 S. G.-M. 1.—.) 24, 

W harten, Henry R., Minor surgery and bandaging. 9. Aufl. (Kleine Chirurgie 
Verbandlehre.j (New York: Bailliere, Tindall & Cox 1923. XII, 647 S.) 


Gck igle 


Original fro-m 

UNIVERSETY 0F MICHIGAN 



Blut, Blutdruck, Blutungen. 


9 


Blut, Blutdruck, Blutungen. 

Acliutin, M. N., Zur Frage von den gefäßverengernden Stoffen im Blut überhaupt 
und ihre Bedeutung bei der spontanen Gangrän. (Chirurg. Klin. v. Prof. Oppel, 
St. Petersburg.) (VerhandJ. d. XV. Russ. Chirurg.-Kongr. in St. Petersburg, 1922. 
S. 24.) (Russisch.) 24, 284. 

Albrecht, Über Stillung parenchymatöser Blutungen. (47. Vers. d. Dtsch. Ges. f. 

Chirurg., Berlin, Sitzg. v. 4.—7. IV. 1923.) 28, 25. 

Albrecht, Paul, Über die Stillung capillärer und parenchymatöser Blutungen. (Wien. 

klin. Wochenschr. Jg. 36, Nr. 1, S. 4—7.) 21, 427. 

I kanazv, M., Die Pathogenese der tödlichen Blutungen aus Krebsen. (Zentralbl. f. 

allg. Pathol. u. pathol. Änat. Bd. 38, Sonderbd., S. 38Ö—401.) 26, 477. 

3anaitis, S. I., und M. S. Achutin, Experimentelle Adrenalinarteriose im isolierten 
Kaninchenohr. (Chirurg. Klin., Milit.-med. Akad., Prof. Oppel, St. Petersburg.) 
(Wratschebnaja gaseta Jg. 27, Nr. 17/18, S. 398—399.) (Russisch.) 27, 178. 

Biuiüenthal, Fritz, Über die Senkungsgeschwindigkeit der roten Blutkörperchen 
und ihre diagnostische Bedeutung. Mit Untersuchung bei inneren Krankheiten 
unter besonderer Berücksichtigung der Blutkrankheiten. (Dissertation: Berlin 
192 3. 56 S.) * 

Hrmgmann, K., Die histologische Blutuntersuchung in der Chirurgie. (Chirurg. Univ.- 
Klin., Leipzig.) (Bruns 1 Beitr. z. klin. Chirurg. Bd. 129, H. 1, S. 99—156.) 25, 103. 

hnhiefsen, Guntwig, Erfahrungen mit dem Blutstillungsmittel Clauden in seiner 
neuen, flüssig gebrauchsfertigen Form. (Rudolf Virchow-Krankenh., Berlin.) (Med. 
Klinik Jg. 19, Nr. 32, S. 1120—1122.) 24, 463. 

l'iitmann, Gerhard, Untersuchungen über Clauden. (Chirurg. Univ.-Klin., Gießen.) 

(Bruns 1 Beitr. z. klin. Chirurg. Bd. 128, H. 1, S. 96—102.) 22, 88. 

her, Wolfgang v., und Ernst Stahnke, Untersuchungen über die Verwertbarkeit 
des Viscositätsfaktors zur funktionellen Schilddrüsendiagnostik. (Chirurg. Univ.- 
Klin. u. med. Univ.-Klin., Würzburg.) (Klin. Wochenschr. Jg. 2, Nr. 37/38, S. 1742 
bis 1744.) 25, 162. 

**parian, G., Die diagnostische Bedeutung der Bestimmung der Aminosäuren im 
Blutplasma bei Ulcus ventriculi und duodeni und bei anderen pathologischen Zu¬ 
ständen. (Chirurg. Klin. Dir. Prof. Fedoroff u. Laborat. f. physiol. Chem. Dir. Prof. 
Iljin. Mil.-med. Akad., St. Petersburg.) (Medizinski journal Jg. 8, H. 3—4, S. 131 
bis 146.) (Russisch.) 25, 424. 

‘hier, Johannes, Die Blutstillung im Altertum. (Dissertation: Jena 1921 [1923]. 

II, 28 S.) * 

•ofjanitzky, J. A., Zur Frage über den Einfluß verschiedener Faktoren auf parenchy¬ 
matöse Blutungen. (Klinisch-experimentelle Untersuchungen.) (Nowy chirur- 
iritscheski archiv Bd. 8, H. 1, Nr. 9, S. 43—48.) (Russisch.) 29, 296. 

'tthardt, Paul Peter, Über Blutveränderung nach Röntgenbestrahlung der Abdo¬ 
minaltuberkulose. (Hundertjahrfeier d. Ges. Dtsch. Naturforsch, u. Ärzte, Abt. 19b, 
Leipzig, Sitzg. v. 20.—24. IX. 1922.) (Fortschr. a. d. Geb. d. Röntgenstr. Bd. 80, 
H.3, S. 85—94.) 22, 291. 

irberlin, Carl, Unzweckmäßige Blutstil lungsversuche durch Laien. (Stadt. Kran- 
kenh., Bad Nauheim.) (Münch, med. Wochenschr. Jg. 70, Nr. 51, S. 1510.) 

27, 218. 

‘iJberg, Knut, Einige Erfahrungen über den Wert der F&liraeusschen Probe für 
iie Chirurgie. (1. Chir. Klin., Serafimerlazarett, Stockholm.) (Hygiea Bd. 85, H. 16, 
S. 675—682.) (Schwedisch.) 25, 102. 

•ii!er, Edmund, Zur Verwertung der Senkungsgeschwindigkeit der Blutkörperchen 
in der chirurgischen Diagnostik. (Chirurg. Klin., Univ. Budapest.) (Arch. f. klin. 
Chirurg. Bd. 125, H. 4, S. 739—743.) 26, 236. 

:i Uer. Odön, Die Verwendung der Senkungsgeschwindigkeit der roten Blutkörperchen 
m der chirurgischen Diagnostik. (Orvosi Hetilap Jg. 67, Nr. 22, S. 258—259.) 
. Ungarisch.) 24, 180. 

äU *r, August, Von der Reizwirkung der intravenös verabreichten hyj>ertonischen 
Kochi^alzlösimgen auf das Blutbild. (Städt. Krankenh., Berlin-Wilmersdorf.) (Med. 
Klinik Jg. 19, Nr. 38/39, S. 1300—1301.) 26, 33. 

-ven Leonhard, J. van der, Le tamponnement nasal ä doigtier de caoutchouc. 
Kasentarnponade mittels Gummifingerling.) (Rcv. de laryngol., d’otol. et de rhinol. 
, > 44, Nr. 21, S. 877-886.) 27,196. 

inneney, G., et J. Tauzin, Les hypotendus en Chirurgie. (Über Blutdruck- 
snkung in der Chirurgie.) (Gaz. des höp. civ. et milit. Jg. 96, Nr. 8, S. 117—123.) 

21, 511. 


Digitized by 


Go igle 


Original fro-m 

UNIVERSITY 0F MICHIGAN 



10 Blut, Blutdruck, Blutungen. 

Jegorof f, M. A., Über den Einfluß des Blutes von Spontangangränikem auf die Gefäße 
des isolierten Kaninchenohres. (Chirurg. Univ.-Klin., Prof. Martynow, u. Inst, 
f. allg. Pathol., Prof. Ssacharow, I. Univ. Moskau.) (Nowy chirurgitscheski arch. 
Bd. 8, H. 4, »S. 654—661.) (Russisch.) 29, 239. 

Ielansky, N. N., Über homoplastische Hauttransplantation in bezug auf die Gruppen¬ 
agglutination des Blutes. (Chirurg. Klin., Milit.-med. Akad., Prof. Fedorow, Petro¬ 
grad.) (Nowy chirurgitscheski archiv Bd. 8, H. 3, S. 596—607.) (Russisch.) 26, 55. 
Joseph, S., und M. Marcus, Die klinische Bedeutung der Senkungsgeschwindigkeit 
der roten Blutkörperchen als differentialdiagnostisches Hilfsmittel bei akuter Appen- 
dicitis und Adnexitis. (Stadt. Krankenh. Moabit, Berlin.) (Med. Klinik Jg. 19, 
Nr. 18, S. 607.) 28, 392. 

Jost, W., Die Verdauungsleukocytose bei Magencarcinom. (Chirurg. Klin», Univ. 
Saratow. Prof. Spassokakozki.) (Saratowski wjestnik sdra woochraneni ja Jg. 4, 
Nr. 10/11, S. 8—15.) (Russisch.) 81, 390. 

Kayser, Curt, Zul* medikamentösen Beeinflussung innerer und chirurgischer Blu¬ 

tungen. (Rud. Virchow-Krankenh., Berlin.) (Med. Klinik Jg. 19, Nr. 27, S. 939 
bis 941.) 24, 363. 

Knobloch, Erich, Über biologische Blutstillungsmittel. (Dissertation: Würzburg 
1923. 32 S.) . * 

König, Ernst, Über Änderungen des Blutdrucks durch operative Eingriffe. (Chirurg. 
Univ.-Klin., Königsberg i. Pr.) (Dtsch. Zeitschr. f. Chirurg. Bd. 178, H. 3/4, S. 187 
bis 223.) 28, 228. 

Lattes, Leone, L’individualitä del sangue nella biologia, nella clinica e nella medicina 
legale. (Bilblioteca „haematol.“ Hrsg. v. Adolfo v. Ferrata.) (Die Individualität 
des Blutes in biologischer, klinischer und gerichtlich-medizinischer Bedeutung.) 
(Messina: Giuseppe Principato 1923. 174 S.) 26, 32. 

Lewit, W. S., Zur Technik der provisorischen Blutstillung an den Weich teilen, bei 
Schädeloperationen. (Chirurg. Fakultätskiin., Staats-Univ., Irkutsk.) (Zentralbl. 
f. Chirurg. Jg. 50, Nr. 40, S. 1499—1501.) 25, 253. 

Lichatschewa, N. P., Zur Frage von den gefäßverengernden und gefäßerweiternden 
Stoffen im normalen und pathologischen Blut. (Med. Klin. v. Prof. Tschemoruzki, 
St. Petersburg.) (Verhandl. de XV. Russ. Chirurg.-Kongr. in St. Petersburg, 1922. 
S. 16—17.) (Russisch.) 24, 320. 

Lichatschewa, N. P., Über vasomotorische Stoffe des normalen und pathologischen 
Blutes. (Diagnost. Klin., med. Hochsch., Leningrad.) (Verhandl. d. Kongr. d. Russ. 
Ges. f. inn. Med., Leningrad, Sept. 1922.) (Terapewtitscheski archiv Bd. 1, S. 1—7.) 
(Russisch.) 29, 329. 

Loeper, M., et J. Tonnet, Sur quelques variations chimiques du sang aprös radio- 
thärapie des tumeurs. (Über einige chemische Veränderungen des Blutes nach Be¬ 
strahlung von Tumoren.) (Bull, de l’assoc. fran$. pour l*6tude du cancer Bd. 12, 
Nr. 2, S. 103—110.) 28, 370. 

Magnus, Georg, Über den Vorgang der Blutstillung. (Chirurg. Univ.-Klin., Jena.) 

(Arch. f. klin. Chirurg. Bd. 125, H. 3, S. 612—624.) 25, 365. 

Mayr, Julius K., Über ein neues blutstillendes Mittel. (Klin. u. Poliklin. f. Haut- u. 
Geschlechtskrankh., Univ. München.) (Münch, med. Wochenschr. Jg. 70, Nr. 45, 
S. 1361.) 27, 50. 

Melnikoff, A. W., Von den gefäßarmen und den gefäßlosen Feldern. (Inst. f. operat. 
Chirurg, u. topogr. Anat. d. Prof. W. N. Schewkunenko, Milit.-med. Akad., St. 
Petersburg.) (Verhandl. d. XV. Kongr. russ. Chirurg, in St. Petersburg, Sept. 1922, 
S. 8—9.) (Russisch.) 26, 313. 

Minaki, Taiichiro, Experimentelle Studien über das durch Eingriffe verschiedener 
Art bedingte Verhalten der weißen Blutkörperchen, mit besonderer Berücksichtigung 
des Arnethschen Blutbildes. (I. u. II. Mitt.) (Chirurg. Univ.-Klin., Kyoto, Japan.) 
(Acta scholae med. univ. imp. Kioto Bd. 5, H. 3, S. 203—273.) 25, 329. 

Nikiforoff, W. I., Über den Einfluß des Oleum Terebinthinae auf die Leukocytose. 
(Chirurg. Fak.-Klin. d. Mod. Inst, zu Astrachan.) (Astrachanski medizinski journal 
Nr. 2/3, S. 17—44.) (Russisch.) 30, 145. 

Nyström, Bruno, Über die Anwendung der Aortenkompression in der Geburtshilfe. 
(Geburtshilf l.-gynäkol. Klin., Helsingfors.) (Finska läkaresällskapets handlingar 
Bd. 65, Nr. 11/12, S. 679—688.) (Schwedisch.) 27, 50. 

Ory, Modifications regionales de la tension arterielle. (Regionäre Veränderungen im 
im Blutdruck.) (Arch. m£d. beiges Jg. 76, Nr. 12, S. 928—942.) * 

Ostrogorski, P., Die Gerinnungsfähigkeit und die Viscosität dos Blutes bei spontaner 
Gangrän der Extremitäten. (Chirurg. Klin., Milit.-med. Akad., St. Petersburg, Dir. 
Prof. Oppel.) (Wratschebnoje djolo, Jg. 6, Nr. 9/10, S. 226—230.) (Russisch.) 27, 30. 


Digitized by 


Gck igle 


Original from 

UNIVERSITY 0F MICHIGAN 



Hämophilie. 


11 


Pickering, John William, and Frank Edward Taylor, Colloids and haemolysis. 
(Kolloide und Hämolyse.) (Dep. of physiol. a. of bacteriol., King’s coli., imiv., 
London.) (Biochem. joum. Bd. 17, Nr. 6, S. 916—928.) * 

Rothe, Ernst, Über den Wert der Blutkörperchensenkung in der Chirurgie. (Pau- 
Jinenh., Westend.) (Zentralbl. f. Chirurg. Jg. 50, Nr. 34, S. 1328—1332.) 24, 337. 

^rnowski, Franz-Josef v., Über die nachweisbaren Veränderungen im venösen 
Stauungsblut. (Dissertation: Greifswald 1923. 26 S.) * 

> hneider, 8. L., Hämostase in der Gehirnchirurgie und freie Muskeltransplantation 
als Haemostaticum bei Schädel- und Gehimoperationen. (Chirurg. Univ.-Klin., 
Prof. W. M. Mysch, Tomsk, Sibirien.) (Nowy chirurgitscheski archiv Bd. 8, H. 4, 
S. 762—774.) (Russisch.) 27, 139. 

'•itkowskij, P. P., Postoperative Blutungen bei Ikterus. (Chir. Hospital-Klin., 
Moskauer Univ., Direktor: Prof. A. W. Martynoff.) (Dissertation: Moskau 1923. 
200 S.) 81, 843. 

•Vegemann, Hermann, Über spontane Blutstillung. (Chirurg. Univ.-Klin., Königs¬ 
berg i. Pr.) (Münch, med. Wochenschr. Jg. 70, Nr. 26, S. 833—835.) 24, 48. 

^üßmann, Walter, Über Blutkörperchensenkungsgeschwindigkeit. (Dissertation: 

Breslau 1923. 20 S.) * 

Takagi, Toshio, Morphologische und biologische Studien über Blut und Milz. TI. 2: 
Uber die Veränderungen des Blutes und der Leber nach der Splenektomie beim neu¬ 
geborenen Hunde. (Fol. haematol., TI. 1: Archiv Bd. 28, H. 2, S. 153—1J5.) 22, 143. 
Takasaki, Yasutada, Über Blutgerinnung nebst Angabe einer neuen Methode zur 
Bestimmung der Gerinnungszeit des Blutes. (Mitt. a. d. med. Fak. d. Univ. zu Tokyo 
Bd. 30, H. 2, S. 315—362.) ♦ 

‘Veinert-, Mitteilungen über das spätere Schicksal Entmilzter, mit besonderer Be¬ 
rücksichtigung des Blutbefundes. (47. Vers. d. Dtsch. Ges. f. Chirurg., Berlin, 
Sitze, v. 4. 4.-7. IV. 1923.) 28, 47. 

Uereschtschinski, A., Über die osmotische Resistenz der Erythrocyten bei einigen 
chirurgischen Erkrankungen. (Chirurg, propädeut. Klin., Milit.-med. Akad., St. 
Petersburg, Direktor Prof. S. Girgolaff.) (Westnik chirurgii i pogranitschnych 
oblastei Bd. 2, S. 29—54. (Festschrift für Prof. Oppel.) (Russisch.) 24, 305. 

i'nemann, Otto, Weitere Ergebnisse von Blutdruckmessungen bei Operationen in 
Novocain-Suprarenin-Anästhesie. (Chirurg. Univ.-Klin., Wiirzburg.) (Dtsch. Zeit- 
sehr. f. Chirurg. Bd. 178, H. 3/4, 8. 268—280.) 28, 229. 

bemann, Otto, Experimentelle Untersuchungen über die Wirkung des Novocain- 
Suprarenins auf den Blutdruck. (Pharmakol. Inst. u. Chirurg. Klin., Univ. Würzburg. 
(Dtsch. Zeitschr. f. Chirurg. Bd. 179, H. 5/6, S. 388—393.) 24, 38. 

^right, Arthur M., and Edward M. Livingston, The leucocytosis of internal 
haemorrhage. (Leukocytose bei inneren Blutungen.) (New York state joum. of 
med. Bd. 28, Nr. 7, S. 286—291.) 25, 278. 


Hämophilie. 

^utsehmann, Hans, Über Hämophilie und ihre Behandlung. (Dissertation: Leipzig 
1923. 43 S.) * 

k ubec k, Karl, Kasuistische Beiträge zur operativen Behandlung der kryptogenetischen 
perniziösen Anämie. (Dissertation: Köm 1923. 33 S.) * 

'"ttmann, Erwin, Blutungen in der Zahnheilkunde in ihren Beziehungen zur Hämo¬ 
philie. (Dissertation: München 1922 [1923]. 26 S.) * 

-hr, Erich, Parotitis und akutes Glottisödem bei perniziöser Anämie. (Dissertation: 
Königsberg 1922 [1923]. 31 8.) * 

Häring, Josef, Über altere und neuere Blutstillungsmittel bei Gesunden und bei 
Hämophilen unter besonderer Berücksichtigung bei Zahnoperationen. (Dissertation: 
München 1922 [1923]. 40, 3 S.) * 

^enke, Wilhelm, Die Bedeutung der Hämophilie und Leukämie in der Zahnheil¬ 
kunde. (Dissertation: Würzburg 1923. 40 8.) * 

tferrmann, Hans, Hämorrhagische Diathese nach Bluttransfusion. (Allg. Krankenh. 

St. Georg, Hamburg.) (Med. Klinik Jg. 19, Nr. 21, 8. 722—723.) 28, 315. 

“mdenburg, Hermann, Über Kolonausschaltung und Transfusionsbehandlung bei 
perniziöser Anämie. (Dissertation: Jena 1923. 19 8.) * 

hynek, Kristiän, Neues über Hämophilie. (Sbomfk lökarsky Jg. 24, H. 1/6, TI. 1, 
S. 323—350.) (Tschechisch.) 28, 428. 

hrumbhaar, E. B., The hemolyto-poietic System in the primary anemia, with n 
fuither note on the value of splenectomy. (Das hämolytopoetische System bei den 
primären Anämien, mit einer Bemerkung über den Wert der Spenektomie.) (Labo- 


Digitized by 


Go igle 


Original fro-m 

UNIVERSITY OF MICHIGAN 



12 


Leukämie imd andere Blutkrankheiten. Bluttransfusion. 


rat., Philadelphia gen. hosp., Philadelphia.) (38. sess., Atlantic City, 1.—2. V. 
1923.) (Transact. of the assoc. of Americ. physic. Bd. 88, S. 162—162.) 80, 124. 
Lenz, Fritz, Die Frage des Erbgangs der Bluterkrankheit und ihr Experimentura 
crueis. (Dtsch. Zeitschr. f. Chirurg. Bd. 182, H. 3/4, S. 284—286.) 25, 105. 

Liebe, Rudolf, Über die Hämophilie und über ihre Beziehungen zur Zahnheilkunde. 

(Dissertation: Breslau 1923. 49 S.) * 

Ma n k uss, G., Über Fälle von Hämophilie. (Propädeut.-med. Klin., Reichsuni v. Taschkent, 
Turkestan.) (Wratschebnaja gaseta Jg. 27, Nr. 21/22, S. 460—461.) (Russisch.) 27, 49. 
Petersen, O. H., Das Blutergelenk und seine Beziehungen zu den deformierenden 
Gelenkerkrankungen. (Städt. Chirurg. Klin., Dortmund.) (47. Tag. d. dtsch. Ges. f. 
Chirurg., Berlin, Sitzg. v. 4.—7. IV. 1923.) (Areh. f. klin. Chirurg. Bd. 126, S. 456 
bis 472.) 28, 57. 26, 124. 

Ros kam, Jacques, Pathogänie de la prolongation des hemorragies dans les Syndro¬ 
mes hemogeniques et dans rhämophilie vraie. (Die Pathogenese der langdauemden 
Blutungen bei der Hämophilie und den übrigen hämorrhagischen Erkrankungen.) 
(Laborat. de recherches, clin. mäd , univ., Liöge.) (Presse m<ki. Jg. 31, Nr. 93, S. 972 
bis 976.)« 28, 462. 

»Schütz, Heinrich, Über das Vorkommen leukämischer Blutbilder bei Krebskranken. 

(Dissertation: Marburg 1923. 35 S.) * 

»Schultz, Werner, Pathogenese und Therapie der hämorrhagischen Diathesen mit 
besonderer Berücksichtigung der praktisch wichtigen Fragen. (Samml. zwangl. Abli. 
a. d. Geb. d. Verdauungs- u. Stoff Wechsel-Krankh. Bd. 8, H. 6, S. 5—63. 24, 179. 

Vesely, Bohumil, In der männlichen Nachkommenschaft direkt vererbte Hämo¬ 
philie. (Öasopis lekarüv cesk^ch Jg. 62, Nr. 46, S. 1228—1229.) (Tschechisch.) 26,236. 
Wappler, Rudolf, Über Hämophilie und ihre Beziehungen zur Zahnheilkunde. (Dis¬ 
sertation: Leipzig 1922 [1923], 54 S.) * 

Warde, Mildred, Haemophilia in the female. (Hämopliüie beim Weibe.) (Brit. med. 

joum. Nr. 3275, »S. 599—600.) 26, 33. 

Weil, Paul - Emile, Indications de la transfusion dans les maladies du sang. (Indi¬ 
kation zur Bluttransfussion bei Bluterkrankungen.) (Assoc. frans, de Chirurg., 
32. congr., Paris, 8.—12. X. 1923.) (Presse m6d. Jg. 31, Nr. 81, S. 860.) 25, 503. 

Wellmer, Warm und, Über die chirurgisch besonders bemerkenswerten Erscheinungen 
der Hämophilie, insbesondere über einen Fall von Plexuslähmung durch ein Hä¬ 
matom bei einem Bluter. (Dissertation: Göttingen 1923. 58 S.) * 

W T ide, Anders G., Ein Fall von Hämophilie. (Acta med. scandinav. Bd. 59, H. 1/6, 
S. 739—744.) ' * 

Wünsche, Kurt Helmut, Die Hämophilie mit besonderer Berücksichtigung ihrer 
Behandlung in der Zahnheilkunde. (Dissertation: Leipzig 1923. 36 S.) * 

Leukämie und andere Blutkrankheiten. 

Opitz, Hans, Die Behandlung kindlicher Anämien mit Bluttransfusionen. (Klin. 

Wochenschr. Jg. 2. Nr. 9, S. 400—401.) 22, 173. 

Pauchet, Victor, Indications de la transfusion du sang chez les nouveau-n6s. (Indi¬ 
kationen für die Bluttransfusion bei Neugeborenen.) (Assoc. fran<j. de Chirurg., 
32. congr., Paris, 8.—12. X. 1923.) (Pressemed. Jg. 81, Nr. 81, S. 859 u. 860.) 25, 503. 

Seeland, C. M., Ein Beitrag zur chirurgischen Behandlung der perniziösen Anämie. 
(Städt. Krankenh., Berlin-Reinickendorf.) (Therapie d. Gegenwart Jg. 64, H. 8, 
S. 311—314.) 24, 320. 

Walterhöfer und »Schramm, Weitere Beobachtungen über Entmarkung von Röhren¬ 
knochen bei perniziöser Anämie. (III. med. Klin. u. Chirurg. Klin., Univ. Berlin.) 
(Arch. f. klin. Chirurg. Bd. 125, H. 1/2, S. 407—413.) * 

Bluttransfusion. 

Ubersichtsreferat. 

Von 

R. Haecker, Augsburg. 

Indikationen und Erfolge. 

Stege mann teilt praktische Erfahrungen mit der Bluttransfusion aus der Klinik 
von Kirschner mit. In Fällen von postoperativen Blutungen, darunter auch Hämo¬ 
philie, wozu erst Gelatine, Adrenalin, Clauden und Koagulen nutzlos angewendet wurde, 
stillte erst die Bluttransfusion die Blutung. Die Transfusion ist aber nur bei parenchy- 


Digitized by 


Go igle 


Original fro-m 

UNIVERSITY 0F MICHIGAN 



Bluttransfusion. Indikationen und Erfolge. 


13 


oiatösen Blutungen und Blutungen aus kleinen Gefäßen angezeigt, bei Blutungen aus 
größeren Gefäßen haben die lokalen mechanischen Blutstillungsmaßregeln nach wie vor 
Geltung. Das Haupt indikationsgebiet sind alle Fälle von Hämophilie und hämorrha¬ 
gischen Diathesen, bei denen dem Körper Stoffe zur Blutstillung erheblich mangeln, 
ferner schwere postoperative Blutungen. Nach Peterson ist unter den pathologischen 
Blutungen bei der Hämophilie die Transfusion zweifellos die beste Methode, die Blutung 
zum Stehen zu bringen. Unter den Purpuraerkrankungen ist die Purpura der Neuge¬ 
borenen durch die Bluttherapie von 50—75% Mortalität auf 5—10% herabgedrückt 
worden. Bei der akuten posthämorrhagischen Anämie ist im allgemeinen eine große In¬ 
fusion indiziert, bei der chronischen hämorrhagischen Anämie ist es zweckmäßiger, 
<y*ringere Mengen serienweise zu transfundieren. Bei sekundärer Anämie nach Pneu¬ 
monie, Grippe ist Transfusion während der Erkrankung nicht indiziert, während sie 
nachher entschieden nützt, den Appetit hebt und vor allem die Blutbildung anregt. 
Bei Perniciosa nützt Transfusion wohl, heilt aber nicht, bei Leukämie ist sie nutzlos, 
'it* ist zu empfehlen als Maßnahme vor operativen Eingriffen bei schwachen anämi¬ 
schen Kranken* Opitz empfiehlt Bluttransfusionen bei schweren kindlichen Anämien 
auf alimentärer Grundlage und bei hämorrhagischen Diathesen. Hays hat in 4 Fällen, 
wo nach glatt geheilter Warzenfortsatzaufmeißelung aus ungeklärter Ursache Tempe¬ 
rn urst ei gerung auf trat, mit Bluttransfusionen von 400—600 ccm prompten Abfall des 
Fiebers erreicht. Nach Weil eignen sich Fälle von hämorrhagischer Diathese und Hämo¬ 
philie, ebenso Fälle von Hämorrhagien auf Grund von Giftwirkungen zur Bluttrans¬ 
fusion. Harven empfiehlt die Transfusion bei Leuchtgasvergiftungen, da das Kohlen¬ 
oxyd sich in den Erythrocyten unter Bildung von Oxyhämoglobin festsetzt und den nor¬ 
malen Gasaustausch in den Geweben verhindert. Ho st empfiehlt wiederholte Blut¬ 
transfusionen in jedem Fall von perniziöser Anämie, wenn nicht eine andere Behandlung 
in kurzer Zeit eine Remission hervorruft. 

Fauchet hält für die wichtigsten Indikationen bei Neugeborenen die Melaena, 
postoperative Schockzustände bei Pylorusoperationen wegen Hypertrophie und Stenose 
•Irs Magenschließmuskels, Hasenschartenoperationen; bei Erwachseenn leistet die Blut¬ 
transfusion gegen die bedrohlichen Formen des Schocks die besten und schnellsten 
IHenste, sie ist ferner indiziert vor Operationen an Schwerverletzten mit ausgedehnten 
Gewebszertrümmerungen, vor Operationen an Gallensteinkranken, besonders Ikterischen, 
im die Gerinnungszeit des Blutes zu beschleunigen, bei postoperativen Blutungen, 
b-i verzögerter Narbenbildung großer Wundflächen, besonders aber auch als Hilfe zwi¬ 
schen den beiden Eingriffen zweizeitiger Operationen. Außerdem kommt sie bei von 
außen eindringenden Giften (Speisengifte, Kohlenoxyd, Leuchtgas) und bei endogen 
entstehenden (Urämie, Eklampsie) in Frage. Bei Infektionskrankheiten eignet sich nicht 
nur die Transfusion der allgemein üblichen Art, sondern auch die Transfusion des Blutes 
von Rekonvaleszenten der gleichen Krankheitsart, in letzterem Falle wirkt die Trans¬ 
fusion wie eine Yaccine. Er sieht in der Bluttransfusion eine ärztliche Maßnahme, die 
:n jeder Klinik in gleicher Bereitschaft wie eine Campherinjektion oder irgendeine andere 
Injektion gehalten werden soll. 

Töpler berichtet über 24 Fälle von geplatzter Extrauteringravidität, wo die Re¬ 
infusion von Eigenblut lebensrettend gewirkt hatte. Speese sah bei einer infolge Uterus- 
invom und Pelveoperitonitis schwer anämischen Patientin einen guten Erfolg, der Hämo- 
srlobingehalt stieg von 46 auf 75%. 

Nach Copher sind die wichtigsten Indikationen Blutung und Schock, bei denen 
auf möglichst rasche Transfusion zu achten ist, ferner perniziöse Anämie, wo die Trans¬ 
fusion nicht im Remissionsstadium und nicht bei allzu geschwächten Personen vorge- 
iiommen werden soll. Bei chronischer Leukämie erwies sich die Transfusion als erfolglos, 
während bei Purpura und hämorrhagischer Diathese der Neugeborenen die Blutungen 
sofort zum Stillstand kamen. Bei Streptokokkensepsis blieb jeder Erfolg aus. Bei Ikte- 


Digitized by 


Go igle 


Original fro-m 

UNIVERSITY OF MICHIGAN 



14 


Bluttransfusion. 


rischen wurden die postoperativen Blutungen durch Beschleunigung der Gerinnung ver¬ 
mieden. Goder berichtet über eine nach Curettenperforation ganz ausgeblutete Frau, 
die durch Eigenbluttransfusion gerettet wurde. 

Martin hat von der Bluttransfusion gute Erfolge auf dem Gebiet der Urologie ge¬ 
sehen. So ist die Transfusion speziell von Wert zur Vorbehandlung blutender Nieren¬ 
tumoren und Blasen geschwülste, ferner auch bei postoperativer Behandlung von 
Schock, Blutungen und Ausflüssen blutiger Art. Auch sah er eine auffallende Besserung 
in einem Falle bei akuter Infektion des Urintraktus, weiterhin empfiehlt er die Trans¬ 
fusion bei akuter Nephritis und Nierenblock mit vorhergehendem Aderlaß, da das toxin¬ 
beladene Blut auf diese Weise durch gesundes reines Blut ersetzt wird. Holmes und Bell 
stellen folgende Indikationen auf: Traumatische Blutverluste, auch wenn mit Schock ver¬ 
bunden, Blutungen in der geburtshilflichen Praxis, Blutungen aus Magengeschwüren, nach¬ 
dem die Blutung gestillt ist, Blutkrankheiten (Hämophilie, hämorrhagische Diathese), 
akute oder chronische Sepsis, schwere Verbrennungen und Kohlenoxyd Vergiftungen. 

Petit- Dutaillis und B ecart nennen als Indikationen in der Gynäkologie akute 
und chronische Anämie durch Blutungen, Vergiftungen und Infektionen, auch bei dem 
unstillbaren Erbrechen Schwangerer haben sie Erfolge gesehen. King berichtet über 
schnelle Erholung bei schweren Blutverlusten nach Geburten und Tubarabort, sah auch 
Erfolg in einem Fall von Streptokokkensepsis, ferner trat bei einer puerperalen Sepsis 
nach Transfusion schnelle Entfieberung ein. Nach Jeanbrau müssen wir als Zeichen 
einer bedrohlichen Blutung mit der Notwendigkeit einer Bluttransfusion ein Absinken 
der Erythrocytenzahl unter 3 500 000 innerhalb 12 Stunden betrachten, auch die Ver¬ 
änderung des Blutdrucks ist maßgebend. Kontraindikationen sind schwere innere Blu¬ 
tungen in Bauch- und Brusthöhle und Schwerverletzte, welche der Infektion anheim¬ 
gefallen sind. Gotting hält die Bluttransfusion bei der Perniciosa für eine Reizthe¬ 
rapie, mit der Besserungen auch in desolaten Fällen zu erzielen sind. 

Lichtwitz berichtet über Bluttransfusion bei der Anämiebehandlung vom Stand¬ 
punkt des Internisten und betont die günstige Reizwirkung mit kleinen Dosen. 

Pallin referiert kurz über einige Fälle von cholämischen Nachblutungen, bei welchen 
die Bluttransfusion mit wechselndem Erfolg ausgeführt wurde. Er kommt zu dem Schluß, 
daß ein Versuch in geeigneten Fällen wohl empfohlen werden darf. Hierauf Beschrei¬ 
bung eines eigenen Falles, bei welchem nach der zweiten Gallensteinoperation infolge 
bedrohlicher Nachblutung bei stark verlängerter Gerinnungszeit des Blutes 2 Bluttrans¬ 
fusionen mit bestem Erfolg ausgeführt wurden. 

Nicolaysen berichtet über 5 Fälle von schwerer posthämorrhagischer Anämie, 
bei zwei bestand äußerste Lebensgefahr und schien die Transfusion direkt lebensrettend 
zu wirken, bei den drei anderen, welche nicht so schwer waren, war das Resultat eben¬ 
falls günstig, van der Hoff hält für das Hauptanwendungsgebiet der Bluttransfusion 
Blutverluste nach Gefäß Verletzungen, ferner empfiehlt er dieselbe warm als Vorberei¬ 
tung vor größeren Operationen. Schölten gab bis zu 500 ccm Placentarblut mit gutem 
Erfolg in 36 ausgebluteten Fällen von Abort sowie bei Blutungen post partum und 
schwersten Varicenblutungen. Nach Lewissohn sind die Indikationen in der Haupt¬ 
sache akute Blutverluste, ferner Hämophilie, Melaena, Purpura haemorrhagica, schwerer 
Ikterus, perniziöse Anämie. 

Methoden and Technik. 

Bonhoff und Stegemann empfehlen warm die Methode nach Oehleker (direkte 
Bluttransfusion von Vene zu Vene ohne Zusatz von Chemikalien). Auch Hempel ist 
Anhänger dieser Methode, ebenso Gotting. Nach Lewis oh n ist die direkte Methode 
mittels Gefäßanastomose weniger gebräuchlich, da sie die Messung des transfundierten 
Blutes nicht ermöglicht und technisch schwierig ist. Von den indirekten Methoden emp¬ 
fiehlt sich in erster Linie die Transfusion citrierten Blutes (2,5 auf 100 ccm Blut). 


Digitized by 


Go igle 


Original fro-m 

UNIVERSITY OF MICHIGAN 



Bluttransfusion. Methoden und Technik. 


15 


Nach Horsley, Shelton, Vaughan und Dodson kann die Bluttransfusion unter 
Zusatz von Natrium citr. nur als Notbehelf für die Fälle gelten, wo die direkte Bluttrans¬ 
fusion aus äußeren Gründen undurchführbar ist. In allen anderen Fällen ist die direkte 
Bluttransfusion die Methode der Wahl. Der Hauptvorteil bei ihr ist das Ausbleiben 
-iner Reaktion. Was die Technik betrifft, so verwendeten Verff. in allen Fällen die Ka¬ 
nüle nach Bern heim aus Silber. Diese besteht aus einer männlichen und weiblichen 
Hälfte, welche genau ineinander passen. Die männliche Hälfte der Kanüle wird durch 
■inen kleinen Schlitz in die Arterie des Spenders eingebunden, die weibliche Hälfte in 
•if*r Vene des Empfängers befestigt und beide Hälften ineinandergeschoben. Wichtig ist, 
>iaß die Kanüle gut mit öl eingefettet ist. 

Merke beschreibt ein Verfahren der indirekten Bluttransfusion aus der Baseler 
Klinik. Das Blut wird mit einer stark gebogenen Injektionsnadel aus der Vene ent¬ 
nommen und direkt aus der Nadel in eine graduierte, paraffinierte, doppelwandige, 
evakuierte Flasche (Thermosflasche) geleitet. Mittels eines Gebläses wird das Blut 
•iurch ein paraffiniertes Steigrohr, einen kurzen, dünnen Gummischlauch und eine Nadel 
in die Empfängervene getrieben. Gegen die Gerinnung können in die Flasche noch einige 
Kubikzentimeter einer 10 proz. Citratlösung gegeben werden. Die Methode hat den Vor¬ 
teil, daß wegen der Luftleere in der doppelten Wandung der Flasche das Blut körperwarm 
transfundiert werden kann. 

Hustin empfiehlt eine durch eine syphonartige Kanüle erleichterte Transfusion 
itrierten Blutes. 

Sidb u r y berichtet über Transfusionen durch die Nabelvene bei Blutungen des Neu¬ 
geborenen und hält dies als den geeignetsten Weg für die Vornahme von Transfusionen. 
Während die Transfusion in den Sinus longitud. sup. nach seiner Ansicht bei intrakraniellen 
Blatungen den Druck steigern kann und daher nicht erwünscht ist, bleibt nachPauchet 
irr Sinus longitud. sup. bei Neugeborenen der Ort der Wahl für die Transfusionsstelle. 

Auf Grund von mehreren beobachteten Fällen kommt Siperstein zu dem Schluß, 
•iaß die intraperitoneale Verabreichung von Citratblut eine einfache und wirkungsvolle 
Methode ist, die da angewendet werden soll, wo andere Wege (Vene, Sinus) ungangbar 
und unpraktisch sind. Das Blut wird von hier aus ohne Adhäsions- und Klumpenbildung 
relativ rasch resorbiert. Technik: Mit stumpfer Kanüle wird unterhalb des Nabels 
1 1 j Zoll von der Mittellinie injiziert. Im Verein mit Sansby hat er im Tierversuch 
cachgewiesen, daß vom Peritoneum aus ein direkter Übertritt der roten Blutkörperchen 
iii den Kreislauf stattfindet. Töpler infundierte in seinen Fällen das aus der Bauch¬ 
höhle ausgeschöpfte Blut lediglich unter Zusatz von physiologischer Kochsalzlösung im 
Verhältnis! : 1, dasselbe wurde weder mit Natr. citr. versetzt noch defibriniert. Brekke 
i*t infolge von Koagulationen, welche er und andere bei Verwendung von Citratblut er¬ 
lebt haben, zur Methode von Olav Hanssen übergegangen. Dieser hat in den letzten 
Jahren 36 Transfusionen mit definibriertem Blut vorgenommen. 

Zimmermann bevorzugt für die Geburtshilfe und Gynäkologie die indirekte Trans¬ 
fusion mit Natriumcitrat. Defibriniertes Blut kann in größeren Mengen, gleich nach 
•iem Schlagen injiziert, schwer giftig wirken. Auf Grund von 220 Fällen betont er, daß 
Entfernung der Gerinnsel und Belassung des flüssigen Blutes in der Bauchhöhle, das 
^hr schnell resorbiert wird, in den meisten Fällen genügt. Die von Thies begründete 
Reinfusion wrill er wegen seiner Gefahren nur für die allerschwersten Fälle reserviert 
wissen. Rietz verweist auf Grund seiner Experimente betreffend Reinfusion von in 
Körperhöhlen ergossenen Blutes auf die Forderung seines Lehrers Hedon, 1. kein frisches 
Blot zu infundieren, langsam einfließen lassen, 2. Prüfung, daß das Blut nicht mehr 
koaguliert, 3. Zusatz von Citrat, 4. Filtrieren des Blutes durch in Citratlösung getauchte 
*iaze oder Filtrierpapier. 

Hart mann beschreibt einen Bluttransfusionsapparat, bei dem die Vermischung 

Blutes mit Natr. citr. schon in der Punktionsnadel stattfindet, um die Reaktion 


Digitized by 


Go igle 


Original fro-m 

UNIVERSITY 0F MICHIGAN 



16 


Bluttransfusion. 


bei der Transfusion auf ein Minimum herabzusetzen. Nach Holmes und Bell gilt als 
Methode der Wahl die Überleitung des Gesamtblutes auf indirektem Wege mittels 
paraffinierter Röhren. Sie bedienen sich dazu des modifizierten Kimpton-Brownschen 
Verfahrens. Die seltener geübte Transfusion citrierten Blutes wird am einfachsten nach 
der in der Mayoschen Klinik geübten Methode oder mit dem genau beschriebenen Keynes- 
schen Apparat ausgeführt. 

Fisk bespricht seine von ihm erfundene Schwergewichtsmethode. Durch Wägung 
des Empfängers vor und während bzw. nach der Transfusion wird die transfundierte 
Blutmenge festgestellt. 

B4cart hält die gebräuchlichen Methoden nicht für befriedigend. Er benutzt eine 
besonders konstruierte, in zwei Ebenen gebogene Nadel zur Punktion des Spenders, 
dessen Blut in einer graduierten Ampulle aufgefangen wird, an deren Ende sich ein Konus 
befindet, der genau in den Tubus der Nadel paßt, die der Empfänger in seiner Vene hat. 
Nach der Blutentnahme braucht man nur die Ampulle umzukehren und den Konus 
in die Nadel des Empfängers zu stecken. In die ursprüngliche Einlaufsöffnung kommt ein 
Sauerstoffgebläse, um durch leichten Überdruck die Transfusion zu ermöglichen. 

Rosenthal kritisiert einige neuere Arbeiten auf dem Gebiet der Bluttransfusion 
hinsichtlich der Technik. Der Ersatz des Natriumcitrates durch konzentrierte Zucker¬ 
lösung (Dupuy de Frenelle) oder Neosalvarsan (Tzank) wird abgelehnt, ebenso die 
Methode von Bicart. Haberland beschreibt die indirekte Bluttransfusion mit einem 
modifizierten Kimpton-Brownschen Tubus. Verf. betont aber ausdrücklich, daß er die 
Apparatur von Oehlecker für die zur Zeit beste hält. 

Bourret empfiehlt für den Praktiker eine einfache Methode mit einer mittelstarken 
Hohlnadel, deren eines Ende zur Implantation in die Vene des Empfängers leicht kolbig 
verdickt ist, während das andere Ende zur Punktion der Spendervene scharf zugeschliffen 
ist. Am oberen Ende dieser Spitze mündet ein feiner Kanal, der in der Mitte der Nadel 
beginnt und auf den eine Injektionsspritze aufgesetzt werden kann. Diese stellt das 
Reservoir für die Citratlösung dar, die durch den Stempeldruck dem Spenderblut bei 
Austritt aus der Vene zugeleitet wird. 

Nather und Ochsner bedienen sich des Verfahrens nach Percy, welches sie für 
einfacher halten als das von Oehlecker. 

Bonneau fängt das durch Venenpunktion gewonnene Blut in einem Gefäß mit 
10 proz. Natr.-citr.-Lösung (4 ccm auf 100 ccm Blut) unter vorsichtigem Umrühren 
auf, bei größeren Transfusionen legt er immer die Vene des Empfängers frei, bei kleineren 
Mengen wird das Blut mit einer oder zwei 100 ccm Spritzen, die vorher mit 4 ccm 10 proz. 
Natr.-citr.-Lösung gefüllt sind, entnommen und dem Empfänger direkt ohne Freilegung 
der Vene eingespritzt. Beraud bedient sich dreier einfacher Glasspritzen von 20 ccm 
Inhalt. An Stelle einer gewöhnlichen Punktionsnadel wird wegen des weiteren Lumens 
eine Lumbalpunktionsnadel gewählt, zwischen Nadel und Ansatz der Spritze wird ein 
Zwischenstück aus Metall eingeschaltet. Ausführliche Beschreibung seiner Technik. 
Brines hat 150 Bluttransfusionen mit der Citratmethode, 250 mit der direkten Me¬ 
thode ausgeführt, das beste Verfahren ist das nach Unger. Bell beschreibt eine auto¬ 
matische Methode zur Säuerung bei Körpertemperatur, er bedient sich eines besonderen 
Apparates und Verfahrens, wonach man sich wegen der Temperatur, Gerinnselbiklung 
oder Blut Zerstörung nicht zu ängstigen oder zu beeilen braucht. Bayliss weist auf 
die guten praktischen und experimentellen Erfahrungen mit Akaziengummi für die 
Transfusion hin. 

Nach Schölten wirkt die Eigenbluttransfusion in eine Vene des Lig. latum vor¬ 
trefflich, sie wird gleichzeitig mit der Operation der Tubargravidität ausgeführt. 

van der Hoff betont die Wichtigkeit, vor der Blutentnahme die Nadel und den 
Gummischlauch mit flüssigem sterilem Paraffin durchzuspritzen und das Blut in einem 
Gefäß aufzufangen, das innen mit festem Paraffin ausgelegt ist. Verwendung einer 


Digitized by 


Go igle 


Original fro-m 

UNIVERSITY OF MICHIGAN 



Bluttransfusion. Agglutination und Hämolyse. 


17 


oproz. Natr.-citr.-Lösung. Nach de Rom ist die Bluttransfusion als Heterotransfusion 
auch in der allgemeinen Praxis anzuwenden. Blutentnahme aus der Vene in der Ellen- 
vuge in ein Glas, das mit 50 ccm 2,5 proz. Natr.-citr.-Lösung angefüllt ist. Aus einem 
Trichter läßt man es dem Empfänger einlaufen. Zweckmäßig ist es, die Vene freizulegen. 

Divis hält die indirekte Methode von B4cart wegen der leichten Ausführbarkeit 
j 1 des einfachen Instrumentariums besonders für den praktischen Arzt für geeignet. 

Opitz hält bei Kindern am zweckmäßigsten die indirekte Transfusion 0,2 proz. 
i iratblutes. Als Ort der Injektion wählt er eine Schädel- oder Extremitätenvene ohne 
Biegung des Gefäßes. Bei jungen Kindern kann man mit Vorteil den Sinus longitud. 
nützen. Um das zu übertragende Volumen zu verkleinern, empfiehlt es sich in ge¬ 
knieten Fällen, das Blut durch Plasmaentziehung einzudicken. Meistens Verwendung 
n elterlichem Blut. 

Moons ist bei der Extrauteringravidität dafür, das Blut ohne Citratzusatz mit 
ikysiologischer Kochsalzlösung oder Glykoseauflösung vermengt einzuspritzen. Hat 
ran die Wahl zwischen dem Blut in der Bauchhöhle und einem anderen Spender, so 
^1 man das letztere Blut vorziehen. 

Agglutination und Hämolyse. 

In vielen Ländern gibt es Leute, die sich dem modernen und manchmal auch ganz 
üröglichen Beruf des Blutspenders gewidmet haben. 

So berichtet Brandenburg, daß der Mayoschen Klinik nicht weniger als 1000 
*>er „Menschenfreunde “zur Verfügung stehen, davon haben 200 Bereitschaftsdienst, 
frgdmäßige Untersuchungen auf Wassermann und Agglutinationswirkung ihres Blutes 
eitlen vorgenommen, auch wird ihre Lebensführung überwacht. Manche haben bis zu 
>* Mal in Zwischenräumen von etwa 3—6 Wochen als Spender gedient. Eine genauere 
' utersuchung hat nun ergeben, daß durch die Aderlässe eine erfreuliche Hebung des 
Ail^meinzustandes mit einer durchschnittlichen Gewichtszunahme von 9 kg herbei- 
fdüJirt wurde. 

Nach Goodman ließe sich mancher Todesfall an Verblutung und Inanition ver¬ 
eiden, wenn man in jeder Stadt berufsmäßige Blutspender zu Transfusionszwecken 
bfdt-hielte, die so voruntersucht sind, daß man unter ihnen sofort das geeignete Indi- 
iiuum für jeden besonderen Fall heraussuchen und zur Verfügung haben kann. Auch 
v ooks empfiehlt eine für jedes Hospital stets bereite Spendergruppe. 

* Nather und Ochsner ergehen sich eingehend über die Blutgruppenbestimmungen 
*h Moss, welche 4 Gruppen hinsichtlich des Verhaltens der Blutkörperchen zum 
- staerum unterscheiden lassen. Die einzelnen Gruppen werden in ihrer Wirkung auf- 
^nder näher charakterisiert. Guthrie und Huck suchen die bisherige Annahme, 
'•j 4 Gruppen von Blut nach dem Isoagglutiningehalt gibt, und daß jedes mensch- 

Blut sich in eine dieser Gruppen einordnen läßt, zu erschüttern, indem sie nach- 
r -^n, daß mehr als 4 Isoagglutiningruppen im menschlichen Blut existieren. 

Levine und Segall berichten über 3 Fälle, in denen nach einer längeren Äther- 
-*-ko6e des Empfängers eine Änderung der agglutinierenden Eigenschaften des Blutes 
•j'trat, so daß sich Agglutination gegenüber dem Spenderblut zeigte, die vor der Nar- 
m: '& nicht da war. 24 Stunden später hörte die Agglutination wieder auf. Weiterhin 
Hen 2 Falle beschrieben, in denen nach wiederholten Transfusionen eine Änderung 
Spenderblutes insofern eintrat, als das bisher reaktionslos vertragene Spenderblut 
1 ^phylaktische Erscheinungen auslöste. Mino untersuchte bei 15 Individuen, bei denen 
Verholte Bluttransfusionen, und zwar stets vom gleichen Spender ausgeführt wurden, 
dadurch die Isoagglutination bzw. Isohämolyse sich änderte, und kam zu einem nega- 
’ iv *n Ergebnis. Nach Lattes sind die Pseudoagglutination, d. h. die Geldrollenbildung 
n4 die echte Agglutination nicht ausreichend voneinander unterschieden. Die Eigen- 
*Wten der echten Agglutination sind erblich bedingt und unbeeinflußbar durch Krank- 
Jähiesbericht Chirurgie 1923. 2 


Digitized by 


Go igle 


Original fro-m 

UNIVERSITY OF MICHIGAN 



18 


Bluttransfusion. 


heiten und äußere Einflüsse. Die Geldrollenbildung ist durch äußere Momente und krank¬ 
hafte Verhältnisse zu beeinflussen und ist keine spezifische Erscheinung. 

Schölten empfiehlt für die Agglutination die mikroskopische Methode nach Roux 
und Turner. Die Untersuchung auf Hämolyse geschieht am besten nach Schulz. 

Nürnberger gibt zur Vermeidung der Agglutination ein Verfahren an, welches 
darin besteht, daß ein Tropfen 10 proz. Natr.-citr.-Lösung mit 1 Tropfen des Spender¬ 
und Empfängerblutes auf dem Objektträger zusammengebracht und leise hin und her 
bewegt werden. Tritt nach 3 Min. keine Verklumpung ein, dann ist das Blut des Spenders 
zu gebrauchen. Divis und Gotting bedienen sich ebenfalls der Agglutinationsprobe 
von Nürnberger. Zur Vermeidung der Hämolyse injizierte letzterer dem Empfänger 
am Tage vor der Transfusion 10 ccm Spenderblut intravenös, um an dem Verhalten des 
Kranken, besonders aber durch Untersuchung des stundenweise gesammelten Urins 
auf Blutfarbstoff mit der Hellerschen Probe auf eventuelle Hämolyse zu fahnden. 

Sheplar macht folgende Probe: Die Blutkörperchen von Spender und Empfänger 
werden gewaschen, in 5 proz. Salzlösung gebracht, in je 3 Gläschen gefüllt und dann 
in das erste und fünfte Serum des Empfängers, in das zweite und vierte Serum des Spen¬ 
ders gebracht, die beiden übrigbleibenden Gläser werden mit einem Testserum mit fest- 
gestellter Agglutinationsfähigkeit versetzt. Innerhalb einer halben bis einer Stunde 
kann die Agglutination abgelesen werden. 

Gill gebraucht eingetrocknetes Blutserum zur Auswahl des Spenders. Von Fall 
zu Fall wird die gewünschte Menge mit physiologischer Kochsalzlösung gelöst und ver¬ 
wendet. Das getrocknete Serum wird hermetisch verschlossen aufbewahrt und bleibt 
6 Monate gebrauchsfähig. Genaue Beschreibung der Einteilung des Blutes eines Indi¬ 
viduums in die 4 Gruppen von Land st einer und Moss. 

Zur Vermeidung der Anaphylaxie empfiehlt Hustin eine einschleichende Vac- 
cination nach Besredka: 5 ccm Blut werden in 50 ccm Citrat-Glucoselösung gebracht, 
hierauf Injektion von 1 ccm dieser Mischung. Beim Fehlen störender Folgen nach 2 Min. 
Injektion weiterer 2 ccm und so immer in Zwischenräumen von 2 Min. die doppelte 
Menge, bis die ganzen 50 ccm injiziert sind. 

Halbertsma hält die Agglutinationsprobe im allgemeinen für genügend, da sich 
Hämolyse immer erst viel später zeigt. Bei genügender Zeit soll man die Hämolyse¬ 
probe noch anschließen. 

Helouin hat hinsichtlich der amerikanischen Art der Bluttransfusion (Einteilung 
der Menschen in 4 Gruppen) Bedenken, da mitunter tödliche Zufälle Vorkommen. Um/ 
diese zu vermeiden, müsse man vor der Transfusion beide Blutarten direkt miteinander 
vergleichen. Auch Nesbitt empfiehlt eine direkte Untersuchung von Spender- und 
Empfängerblut auf Agglutination und Hämolyse. 

Nach Jantzen ist die Hämolyseprüfung durch ein Reagensglas-Vorversuch die 
beste Methode zur Vermeidung des Transfusionsschocks, wenn der Zustand des Kranken 
einen 2—3 stündlichen Aufschub der Transfusion gestattet. 

Astrowe weist auf die Notwendigkeit hin, die Gruppenzugehörigkeit der beiden 
Blutsorten stets zu bestimmen, um Hämolyse zu vermeiden. Nach Zimmer mann 
sind die in den Handel gebrachten Testsera nicht immer verläßlich, am sichersten scheint 
eine Probetransfusion von 20 ccm zu sein, und die Beachtung der Tatsache, daß mit der 
Nähe der Blutsverwandtschaft die Verträglichkeit zunimmt. 

Petit- Dutaillis empfiehlt die unmittelbare Vergleichung zweier Blutarten mittels 
Agglutination auf dem Objektträger nach Wallich und Levadite. Auch unter den 
engsten Blutsverwandten ist eine Vergleichung des Blutes erforderlich. 

Nach Ski nn er erfolgt die Auswahl der Spender nach der von v. Düngern- Hirse Il¬ 
feld modifizierten Gruppeneinteilung von Landsteiner. Cserna schildert das Ver¬ 
halten der Moss’schen Gruppenagglutination, mit deren Hilfe die Gefahr der Hämolyse 
ausgeschaltet ist. An jedem Krankenhaus sind in einzelne Gruppen gehörige Personen 


Digitized by 


Go igle 


Original fro-m 

UNIVERSITY OF MICHIGAN 



Bluttransfusion. Zufalle und Gefahren. Wirklingen. 


19 


auszuwählen, aus deren Blut Testseren gewinnbar sind, die dann jederzeit die Auswahl 
■ies entsprechenden Spenders ermöglichen. Am zweckmäßigsten ist es, einen Spender 
zu wählen, der mit dem Empfänger in die gleiche Gruppe gehört. ♦ 

Zufälle und Gefahren. 

Wolfe beschreibt einen Fall, wo nach wiederholten Bluttransfusionen schwere 
akute bronchospastische Erscheinungen vorkamen. Moons berichtet über eine Patien- 
•is, bei der wegen Extrauteringravidität eine Autotransfusion vorgenommen wurde 
oOccm Blut, vermischt mit 40 proz. Natr. citr.), und welche 21 Stunden nach dem Ein¬ 
griff starb. In einem anderen ähnlichen Fall Exitus nach 122 Stunden mit Temperatur¬ 
anstieg auf 40°. Verf. ist geneigt, den Exitus auf die Wirkung des Natriumcitrats zurück¬ 
zuführen, da die Erfahrung lehrt, daß wir bei Verwendung von citriertem Blut sehr 

häufiger stärkere Reaktionen sehen als bei Verwendung von reinem Blut. Lederer 
hat bei der Citratmethode in 49,5% teilweise sehr stürmische Reaktionen beobachtet, 
^•stehend in Temperaturanstieg, Frost und anderen objektiven und subjektiven Er¬ 
scheinungen, während bei der Transfusion unveränderten Blutes keine Reaktion auftrat. 

Borchgrevink sah am Ende einer größeren Operation im Anschluß an eine Blut¬ 
transfusion starke Blutung aus kleinen oberflächlichen Rissen und Stichöffnungen, so 
‘iaß trotz Übernähung derselben Kollaps und Exitus eintrat. Er sieht in diesem Falle 
die Transfusion als die Ursache der Blutung an, da durch dieselbe eine bedeutende Blut- 
iruckerhöhung bewirkt wurde. 

Carrington, Lunsford und Lee beobachteten eine tödliche Anaphylaxie trotz 
Prüfung des Blutes von Spender und Empfänger auf Hämolyse und Agglutination. 

Herrmann beschreibt einen Fall von hämorrhagischer Diathesc mit tödlichem 
Aufgang im Anschluß an eine Transfusion von Citratblut. Er nimmt an, daß die Trans¬ 
fusion als auslösendes Trauma die latente Diathese hervorgerufen hat. 

Beraud beobachtete heftige Schocksymptome nach einer Citratbluttransfusion 
<*hne vorhergegangene Agglutinationsprüfung. In einem anderen Fall trat Pupillen- 
rweitening, Atemnot, Hämoglobinurie, später auch noch Anurie auf. Trotz Dekap- 
•ulation und Nephrostomie an einer Niere Exitus. Die erste Untersuchung des Blutes 
Äuf Agglutination war negativ, eine spätere nochmalige Untersuchung ergab jedoch 
Hämolyse gegenüber dem Spenderblut/ 

Nach Stich sind beide Methoden der Bluttransfusion, die direkte und indirekte, 

Gefahren verknüpft, Thrombose- und Emboliegefahr, Möglichkeit der Krankheits¬ 
ibertragung, Gefahr der Hämolyse und Agglutination. 

Nach Weil kommen als unmittelbar auftretende Erscheinungen heftige Leib- oder 
Lendenschmerzen, Dyspnoe, Angstgefühl, Schüttelfrost und Fieber vor, manchmal auch 
Kctharnen. Sekundärerscheinungen äußern sich in urticariaähnlichen Hautexanthemen, 
killen Ödemen, Jucken, Frostgefühl. 

Wirkungen. 

Furnkawa berichtet, daß die bei Bluttransfusion beobachtete Blutneubildung 
nach den Untersuchungen Naswitis auch auftritt, wenn der Patient sein eigenes Blut 
zerstörtem Zustand wieder erhält. Damit war bewiesen, daß durch die Zerstörung 
•trs Blutes Reizstoffe geschaffen werden, welche die Blutbildungsstätten zur Tätigkeit 
anregen. 

Nach Stegemann wirkt die Transfusion bei der Blutstillung direkt durch Ein¬ 
bringung vasoconstrictorischer Stoffe und indirekt durch Reiz, welchen das fremde Blut 
v*T,zt, und welcher diese Stoffe im Organismus des Blutenden selbst entstehen läßt. 

Jeanbrau schreibt der Bluttransfusion eine dreifache Wirkung zu: 1. Ersatz der 
Blntmenge, 2. die blutstillende Kraft des noch vorhandenen Blutes wird gestützt, 3. es 
wird ein gewaltiger Ansporn zur Blutneubildung geschaffen. Es darf als feststehend 

2 * 


Digitized by 


Go igle 


Original fro-m 

UNIVERSITY OF MICHIGAN 



20 


Bluttransfusion. 


betrachtet werden, daß das transfundierte Blut nicht zugrunde geht, im Gegenteil in den 
gefährdeten Lebensmechanismus aktiv eingreift. 

Opitz sieht die Ursache des Erfolges bei der Bluttransfusion nicht in der Reizung, 
sondern in der Entlastung des hämatopoetischen Systems. 

Nach Carmona vermindern sich die Erythrocyten sofort, wenn das eingespritzte 
Blut geringere oder gleiche Anzahl von Erythrocyten hat als das des Empfängers, ver¬ 
mehren sich oder bleiben an Zahl gleich, wenn der Geber mehr Erythrocyten hat als 
der Empfänger. Nach etwa 50 Tagen hat sich der frühere Zustand wieder hergestellt. 
Die Zahl der Leukocyten schwankt im Anschluß an eine Transfusion monatelang auf 
und nieder. 

Zuntz fand im Tierversuch, daß die Reinjektion des eigenen Blutes bei einem 
Hunde zu einer vollständigen und raschen Wiederherstellung des früheren Blutdruckes 
führt, die Injektion von Blut eines anderen Hundes dagegen regelmäßig zu einer sekun¬ 
dären Blutdrucksenkung führt. In der sekundären Blutdrucksenkung ist also offenbar 
ein Zeichen der Heterogenität zwischen den Blutarten artgleicher Tiere zu erblicken. 

Nach van der Hoff nimmt nach Citratbluttransfusionen während der ersten 
Stunden die Zahl der weißen Blutkörperchen zu, die Zahl der Neutrophilen steigt, Eosino¬ 
philie ist nicht vorhanden. 

Im Gegensatz zu den bisherigen Autoren schreibt Khoor: Die Transfusion ist immer 
mit unangenehmen Erscheinungen vergesellschaftet, ersetzt die verlorengegangene Blut¬ 
menge nicht und bewirkt keine nennenswerte und ständige Besserung des Blutbildes. 
Von günstiger Wirkung ist die Reizung des erythropoetischen Systems und der Um¬ 
stand, daß statt der bisher gebrauchten Kochsalzlösung artgleiches Serum in den Or¬ 
ganismus gebracht wird. 

Lebensfähigkeit und Lebensdauer des transfundierten Blutes, Dosierung und 

Biologie des Citratblutes. 

Schustroff und Dmitrieff haben, um die Frage der Lebensfähigkeit der Erv- 
throcyten bei der Bluttransfusion zu prüfen, Untersuchungen der osmotischen Resistenz 
der Erythrocyten angestellt, welche bewiesen, daß die Erythrocyten im neuen Medium 
lebensfähig sind, ihre Funktion voll ausfüllen und nicht als Fremdkörper anzusehen 
sind. Vago hält die transfundierten roten Blutkörperchen für 1—2 Monate lebensfähig, 
unter welcher Zeit die Blutregencration schon in vollem Gange sein kann. Halberts- 
ma versucht nachzuweisen, daß die Veränderungen der roten Blutkörperchenzahl in 
der Hauptsache abhängig ist 1. von dem Körpergewicht des Patienten, 2. von der Menge 
Blut, die man transfundiert. Das Steigen um 1 Million roter Blutkörperchen steht in 
innerem Zusammenhang mit der Transfusion von etwa 15 ccm pro Kilogramm Körper¬ 
gewicht. Untersuchungen Jeanbraus ergaben, daß das Citratblut alle biologischen 
Eigenschaften des frischen Blutes besitzt, und daß diese Eigenschaften auch erhalten 
bleiben, nachdem es mehrere Tage gestanden hat. 

Intravenöse Infasion von Tierblut. 

Cruchet und Ragot haben Hammel- und Pferdeblut auf den Menschen über¬ 
tragen. Die Einspritzung in die Venen geschah ganz langsam, meist 25—40 ccm in 3 bis 
4 Minuten. Beide Blutarten führten zu den gleichen Reaktionen: fast stets Schmerzen 
in der Lumbalgegend, die in den Unterbauch ausstrahlten und von Ham- und Stuhl¬ 
drang begleitet waren, seltener kam es zu Erbrechen, Schüttelfrost, Atemnot und Schwei߬ 
ausbruch. Zweimal Hämoglobinurie, und zwar nur bei Hammelblut. Ein Todesfall 
bei einem schwer Septischen, der nach Injektion von 2—3 ccm tödlich kollabierte. Alle 
übrigen Fälle zeigten unverkennbare Besserungen. 


Digitized by 


Go igle 


Original fro-m 

UNIVERSITY OF MICHIGAN 



Transfusion, Infusion. 


21 


Transfusion, Infusion. 

Ai zier, Edgar, Physiologische Betrachtungen über Blutersatzflüssigkeiten. (Kaiser- 
Wilhelm-Inst. f. Arbeitsphysiol., Berlin.) (Dtsch. med. Wochenschr. Jg. 49, Nr. 27, 
S. 873—874.) 27, 152. 

:*rcart, Auguste, La transfusion du sang pur. Indications et technique. (Trans¬ 
fusion. Indikation und Technik.) (Clinique Jg. 18, Nr. 22, S. 265—272.) 25, 421. 

Brraud, Mario, L’incompatibilitö des sangs dans la transfusion citratöe. Anurie 
grave cedant ä une decapsulation du rein avec näphrostomie. (Die Unverträglichkeit 
des Blutes gegenüber der Citrat-Transfusion. Schwere Anurie, behoben durch Nieren - 
dekapsulation nebst Nephrostomie.) (Joum. des praticiens Jg. 87, Nr. 23, S. 372 
bis 375.) 25, 424. 

Black, Hugh S., The transfusion of blood. (Bluttransfusion.) (Internat, joum. of med. 

a. surg. Bd. 86, Nr. 8, S. 338—340.) * 

Sieyer, Karl, Über die Behandlung der perniziösen Anämie mit Bluttransfusionen. 

(Dissertation: Würzburg 1923. 36 S.) * 

B:mpiani, R., La trasfusione del sangue in ostetricia e ginecologia. Rivista sinte- 
tica. (Die Bluttransfusion in der Geburtshilfe und Gynäkologie. Übersichtliche Zu¬ 
sammenfassung.) (Riv. d’ostetr. e ginecol. prat. Jg. 5, Nr. 11, S. 512—517.) * 

Brandenburg, K., Untersuchungen an gewerbsmäßigen Blutspendern. (Med. Klinik 
Jg. 19, Nr. 38/39, S. 1301—1302.) 25, 167. 

Brekke, Alexander, Bemerkungen über Bluttransfusion. (Krankenh., Aalesund.) 

Med. rev. Jg. 40, Nr. 10/11, S. 561—564.) (Norwegisch.) 27, 152. 

Brines, Osborne A., The transfusing of unmodified blood. (Transfusion von unver¬ 
ändertem Blut.) (Arch. of surg. Bd. 7, Nr. 2, 8. 306—320.) 25, 421. 

cmona, Luigi, Sulla transfusione del sangue. (Über Bluttransfusion.) (Istit. di 
patol. Chirurg., univ., Palermo.) (Arch. ital. di Chirurg. Bd. 8, H. 3, S. 241—278.) 

26, 157. 

urrington, George Lunsford, and Walter Estell Lee, Fatal anaphylaxis follow- 
ing blood transfusion. (Tödliche Anaphylaxie nach Bluttransfusion.) (Ann. of 
surg. Bd. 78, Nr. 1, S. 1—5.) 25, 34. 

' pher, Glover H., Blood transfusion: A study of two hundred and forty-five cases. 
Bluttransfusion. Bericht über 245 Fälle.) (Dep. of surg., Washington univ. school 
of med. a. surg. serv., Barnes a. St. Louis children’s hosp., St. Louis.) (Arch. of surg. 
Bd. 7, Nr. 1, S. 125—153.) 24, 237. 

1 'rächet, Renö, et A. Ragot, La transfusion du sang de l’animal ä l’homme. (Die 
Bluttransfusion von Tier zu Mensch.) (Paris möd. Jg. 18, Nr. 4, S. 82—85.) 

22, 173. 

‘>rna. Ist van. Das Auswählen des zur Bluttransfusion geeigneten Blutes. (Orvosi 
. Hetilap Jg. 67, Nr. 44, S. 567—569.) (Ungarisch.) 26, 158. 

JjV is, Jiri, Bluttransfusion. Agglutinationsproben. Schnellmethode de Böcart. 
Casopis lekarüv cesk^ch Jg. 62, Nr. 37, S. 965—970 u. Nr. 38, S. 1002—1008.) 
Tschechisch.) 25, 422. 

J,j puy de Frenelle, Indications de la transfusion sanguine. (Indikationen der Blut¬ 
transfusionen.) (Gynöcologie Jg. 22, H. 11, S. 641—655.) * 

' k, Tracy L., A gravity method of blood transfusion. (Eine Gewichtsmethode der 
Bluttransfusion.) (New York med. joum. a. med. record Bd. 118, Nr. 2, S. 98—100.) 

25, 167. 

' Getier, P., Les rösultats de la transfusion du sang au XXXIIe congrös de Chirurgie. 

I (Die Resultate der Bluttransfusion.) (Clinique Jg. 18, Nr. 24, S. 319—324.) 

26, 408. 

M *oclman, Charles, Blood-transfusion made easy. (Erleichterung der Bluttrans¬ 
fusion.) (Internat, clin. Bd. 2, Ser. 33, S. 93—101.) 24, 463. 

Guthrie, C. G., and J. G. Huck, On the existence of more than four isoagglutinin 
Croups in hiunan blood. Part. I, II, III. (Über das Vorkommen von mehr als 
4 Isoagglutiningruppen im menschlichen Blut. TI. I, II, III.) (Div. of clin. pathol., 
uied. clin., Johns Hopkins univ. a hosp., Baltimore.) (Bull, of the Johns Hop- 
! Ions hosp. Bd. 34, Nr. 384, S. 37—48, Nr. 385, S. 80—88 u. Nr. 386, S. 128—135.) 
! 25, 104. 

! Bussen, Olav, Über Tranfusion von defibriniertem und Injektion nicht defibrinierten 
Bluts. (Med. rev. Jg. 40, Nr. 6/7, S. 345—370.) (Norwegisch.) 25, 34. 

^rrmann, Hans, Hämorrhagische Diathese nach Bluttransfusion. (Allg. Krankenh. 

*t. Georg, Hamburg.) (Med. Klinik Jg. 19, Nr. 21, S. 722—723.) 28, 315. 

Sudenburg, Hermann, Über Kolonausschaltung und Transfusionsbehandlung bei 
perniziöser Anämie. (Dissertation: Jena 1923. 19 S.) * 


Difitized 


by Google 


Original fro-m 

UNIVERSITY 0F MICHIGAN 



22 


Transfusion, Infusion. 


Hoff, H. L. M. van der. Das weiße Blutbild während der ersten Stunden nach der 
Bluttransfusion. (Nederlandsch tijdschr. v. geneesk. Jg. 67, 2. Hälfte, Nr. 6, S. 571 
bis 575.) (Holländisch.) 25, 423. 

Hoff, H. L. M. van der, Die Resultate von 100 Citrat-Bluttransfusionen. (Heelkund. 
afdeel., St. Josefziekenh., Heerlen.) (Nederlandsch tijdschr. v. geneesk* Jg. 67, 
2. Hälfte Nr. 19, S. 1906—1926.) (Holländisch.) 26, 110. 

Holmes, A.W., and George Bell, Blood transfusion in civil practice. (Bluttransfusion in 
der Zivilpraxis.) (Med. joum. of Australia Bd. 2, Nr. 17, S. 427—438.) 26, 157. 

Hustin, A propos des origines de la transfusion sanguine par anticoagulants. (Zur 
Geschichte der Bluttransfusion mit antikoagulierenden Substanzen.) (Arch. franco- 
belges de Chirurg. Jg. 26, Nr. 9, 8. 901—902.) 25, 365. 

Hustin, A., La transfusion citratöe facilit^e par Temploi d’une canule-siphon. — Neces- 
sitä de la vaccination ä la Besredka avant toute transfusion. — Court aper£u histo- 
rique des debuts de la transfusion citrat^e. (1. Die durch eine syphonartige Kanüle 
erleichterte Transfusion citrierten Blutes. 2. Notwendigkeit der Vaccination nach 
Besredka vor jeder Transfusion. 3. Kurzer historischer Überblick über die Anfänge 
der Transfusion citrierten Blutes.) (Arch. franco-belges de Chirurg. Jg. 26, Nr. 1, 
S. 1—12.) 22, 23. 

Jantzen, Walther, Der intravitale Verlauf der Hämolyse, zugleich ein Beitrag zur 
Bluttransfusion und zur Entstehung des Transfusionsschocks. (Allg. Krankenli., 
Hamburg-Barmbek.) (Klin. Wochensehr. Jg. 2, Nr. 3, S. 129—130.) 21, 512. 

Jeanbrau, Emile, Biologie du sang citratä. (Die Biologie des Citratblutes.) (Assoc. 
fran$. de Chirurg., 32. congr., Paris, 8.—12. X. 1923.) (Presse mäd. Jg. 31, Nr. 81, 
S. 856—860.) 26, 33. 

Jeanbrau, Emile, Physiologie et r^sultat« de la transfusion dans les grandes hemor- 
ragies. (Physiologie und Ergebnisse der Transfusion bei großen Blutverlusten.) 
(Assoc. franc. de Chirurg., 32. congr., Paris, 8.—12. X. 1923.) (Presse möd. Jg. 31. 
Nr. 81, S. 857—858 u. 860.) 26, 33. 26, 34. 

Jeanbrau, Emile, Choix des donneurs. (Spenderwahl). (Assoc. fran^. de chirurg., 
32. congr., Paris, 8.—12. X. 1923.) (Presse mäd. Jg. 81, Nr. 81, S. 857—860.) * 

Jeanbrau, Emile, Dangers et accidents de la transfusion. (Gefahren und Zufälle der 
Transfusion.) (Assoc. fran$. de chirurg., 32. congr., Paris, 8.—12. X. 1923.) (Presse 
m6d. Jg. 31, Nr. 81, 8. 857—860.) * 

Jeanbrau, Emile, Les techniques modernes de transfusion. (Die moderne Technik 
der Transfusion.) (Assoc. fran^. de chirurg., 32. congr., Paris, 8.—12. 1923.) (Presse 
med. Jg. 31, Nr. 81,8. 856 u. 860.) * 

Imbert, Läon, La transfusion du sang. (Bluttransfusion.) (Marseille-mäd. Jg. 60, 
Nr. 25, S. 1177—1183.) ♦ 

J ub 6, Louis, La transfusion du sang pur. (Die Transfusion reinen Blutes.) (Gyn^cologie 
Jg. 22, Nr. 5, S. 259—277.) 80, 397. 

Khoör, Ödön, Über die Wirkung der Bluttransfusion bei chronischen und akuten 
Blutungen. (Orvosi Hetilap Jg. 67, Nr. 46, S. 595—598.) (Ungarisch.) 26, 236. 
Kisch, Eugen, Über die Hebung der Ernährung heruntergekommener Tuberkulöser 
durch intravenöse Tierbluteinspritzungen. (Chirurg. Univ.-Klin., Berlin, u. Heilanst. 
f. äußere Tuberkul., Hohenlychen.) (Münch, med. Wochenschr. Jg. 70, Nr. 7, S. 199 
bis 201.) 23, 130. 

Ko paczewski, W., Etat actuel de nos connaissances sur la transfusion du sang. (Gegen¬ 
wärtiger Stand über die Kenntnisse der Bluttransfusion.) (Paris med. Jg. 18, Nr. 36. 
S. 195—199.) * 

Lattes, Leone, Echte Hämagglutination und Pseudoagglutination in bezug auf die 
Bluttransfusion. (Klin. Wochenschr. Jg. 2, Nr. 26, S. 1219.) 24, 49. 

Lederer, Max, Citrate versus unmodified blood transfusion. A report of the com- 
parative results in a series of forty consecutive cases transfused by each method; 
with special reference to the occurrence of reactions. (Die Tranfusion mit citriertem 
gegenüber unverändertem Blut. Vergleichender Bericht über Serien von je 40 Fällen 
von beiden Transfusionsmethoden und über die eingetretenen Reaktionen.) (Dep. 
of patliol., Jewisli hosp., Brooklyn.) (Surg., gynecol. a. obstetr. Bd. 87, Nr. 2, S. 221 
bis 224.) 24, 463. 

Lewisohn, Richard, A propos des origines de la transfusion sanguine par anticoagu- 
lants. (Zur Geschichte der Bluttransfusion mit antikoagulierenden Substanzen.) 
(Arch. franco-belges de chirurg. Jg. 26, Nr. 9, S. 899—900.) 25, 421. 

Merke, F., Zur Technik der indirekten Bluttransfusion. (Chirurg. Univ.-Klin., Basel.) 

(Zentralbl. f. Chirurg. Jg. 50, Nr. 33, S. 1275—1276.) 24, 237. 

Mino, P., Sull’autoagglutinazione da trasfusioni ripetute. Osservazioni e ricerche 
sperimentali neiruomo. (über die Autoagglutination infolge wiederholter Trans- 


Digit ized 


^ Google 


Original fro-m 

UNIVERSITY 0F MICHIGAN 




Transfusion, Infusion. 


23 


fusionen. Beobachtungen und experimentelle Untersuchungen beim Menschen. 
(Istit. di clin. med. gen., univ. Torino.) (Giom. di clin. med. [Parma] Jg. 4, H. 15, 
S. 561—571.) 27, 50. 

Nather, Karl, und Alton Ochsner, Die Bluttransfusion nach Percy. (Chirurg. 
Univ.-Klin., Zürich.) (Wien. klin. Wochenschr. Jg. 86, Nr. 39, S. 687—692.) 

25, 103. 

Ombredanne, Transfusion du sang chez un enfant de cinq jours. (Bluttransfusion bei 
einem Kind von 5 Tagen.) (Soc. de Chirurg., Paris, 7. XI. 1923.) (Gyn^cologie Jg. 22, 
H. 12, S. 741.) * 

Opitz, Zur Wirkungsweise der Bluttransfusionen. (Univ.-Kinderklin., Breslau.) (Dtsch. 

med. Wochenschr. Jg. 49, Nr. 4, S. 120.) 22, 173. 

Opitz. Hans, Die Behandlung kindlicher Anämien mit Bluttransfusionen. (Klin. 

Wochenschr. Jg. 2, Nr. 9, S. 400—401.) 22, 173. 

Fauchet, Victor, Indications de la transfusion du sang chez les nouveau-nös. (Indi¬ 
kationen für die Bluttransfusion bei Neugeborenen.) (Assoc. fran$. de Chirurg., 
32. congr., Penis, 8.—12. X. 1923.) (Presse möd. Jg. 81, Nr. 81, S. 859 u. 860.) 

25, 503. 

Pauchet, Victor, Transfusion du sang dans les intoxications. (Bluttransfusion bei 
Vergiftungen.) (Assoc. fran$. de Chirurg., 32. congr., Paris, 8.—12. X. 1923.) (Presse 
med. Jg. 81, Nr. 81, S. 859—860.) 26, 34. 

Pauchet, Victor, Transfusion du sang dans les soins prd- et post-op6ratoires. (Blut¬ 
transfusion als Vorsorge vor und nach operativen Eingriffen.) (Assoc. frang. de 
chirurg., 32. congr., Paris, 8.—12. X. 1923.) (Presse möd. Jg. 81, Nr. 81, S. 858 bis 
859 u. 860.) 26, 34. 

Peierson, Edward W., The value and limitations of blood transfusion. (Wert und 
Einschränkungen der Bluttransfusion.) (Ann. of surg. Bd. 77, Nr. 3, S. 364—369.) 

22, 344. 

PuJido Martin, Angel, Bluttransfusion. (Siglo m6d. Bd. 72, Nr. 3649, S. 1103—1104, 
Nr. 3651, S. 1158—1161 u. Nr. 3653, S. 1215—1219.) * 

Ravdin, I. S., The indications for the transfusion of blood. (Die Indikationen für die 
Bluttransfusion.) (New York med. joum. a med. record Bd. 117, Nr. 8, S. 475 
bis 478.) * 

Rom, F. de. Die Bluttransfusion in der allgemeinen Praxis. (Vlaamsch geneesk. tijdsehr. 

Jg. 4, Nr. 5, S. 91—97.) (Flämisch.) 28,153. 

Rosenthal, Georges, Documentation de la transfusion du sang. (Die Bluttransfusion.) 

(Joum. de m6d. de Paris Jg. 42, Nr. 8, S. 161.) 28, 26. 

>anchis Perpina, V., und R. Diaz Sarasola, Die Bluttransfusion in der Gynäko¬ 
logie. (Clin, de patol. quirurg., hosp. clin., fac. de med., Madrid.) (Rev. espanola 
de obstetr. y ginecol. Jg. 8, Nr. 92, S. 340—354.) (Spanisch.) * 

Mnsby, J. Martin, and David M. Siperstein, Intraperitoneal transfusion with 
citrated blood. (Intraperitoneale Transfusion von Citratblut.) (Dep. of pediatr., 
univ. of Minnesota med. school, Minneapolis.) (Joum. of the Americ. med. assoc. 
Bd. 80, Nr. 24, S. 1763—1766.) 24, 180. 

s ehamoff, W. N., und N. N. Ielansky, Isoagglutinierende Eigenschaften des mensch¬ 
lichen Blutes, ihre Bedeutung für Chirurgie und Bestimmungsmethoden. (Chirurg. 
Klin., Milit.-med. Akad., Prof. Fedorow, Petrograd.) (Nowy chirurgitscheski archiv 
Bd. 8, H. 3, S. 565—596.) (Russisch.) 26, 67. 

Holten, Gustav C. J., Unsere Bluttransfusionen und die amerikanische Methode 
zum Nachweis von Agglutininen. (Univ.-Frauenklin., München.) (Dtsch. med. 
Wochenschr. Jg. 49, Nr. 10, S. 314—315.) 22, 343. 

Hustroff, N. M., und I. G. Dmitrieff, Über die Lebensfähigkeit der Erythrocyten 
bei der Bluttransfusion. (Med. Klin., Univ. Moskau, Prof. Dietrich.) (Nowy chirurgi¬ 
tscheski archiv Bd. 8, H. 1, Nr. 9, S. 49—57.) (Russisch.) 29, 35. 

> heplar, Adele E., Compatibility of blood for transfusion. (Zur Prüfung der Eignung 
des Transfusionsblutes.) (Dep. of the laborat., post-graduate med. school. a. hosp., 
New York.) (Proc. of the New York pathol. soc. Bd. 22, Nr. 1/5, S. 74—76.) 22, 89. 

'ddbury, J. Buren, Transfusion through the umbilical vein in hemorrhage of the 
new-bom. Report of a case. (Transfusion durch die Nabelvene bei Blutungen des 
Neugeborenen. Bericht über einen Fall.) (Americ. joum. of dis. of childr. Bd. 25, 
Nr. 4, S. 290—296.) 28, 467. 

s idbury, J. Buren, Transfusion through the umbilical vein: case report. (Bericht 
über einen Fall von Bluttransfusion durch die Vena umbilicalis.) (Southern med. 
joum. Bd. 16, Nr. 9, S. 676—679.) 25, 423. 

^perstei n, David M., Intraperitoneal transfusion with citrated blood. A clinical study. 
(Intraperitoneale Transfusion von Citratblut.) (Dep. of pharmacol. a. pediatr., univ. 


Digitized by 


Gck igle 


Original fro-m 

UNIVERSITY 0F MICHIGAN 



24 


Eigenblutbehandlung. 


of Minnesota, Minneapolis.) (Americ. joum. of dis. of childr. Bd. 25, Nr. 3, S. 202 
bis 221.) 23, 438. 

Siperstein,DavidM.,and J.MartinSansby, Intraperitonealtransfusion withcitrat- 
ed blood. An experimental study. (Intraperitoneale Transfusion mit citratisiertem 
Blut. Eine experimentelle Arbeit.) (Dep. of pharmacol., univ. of Minnesota, Minnea¬ 
polis.) (Amerie. joum. of dis. of childr. Bd. 25, Nr. 2, S. 107—129.) 22, 386. 

Skinner, E. F., Blood transfusion. (Bluttransfusion.) (Brit. med. joum. Nr. 3253, 
S. 750—752.) 28, 260. 

Stegemann, Hermann, Blutstillung durch Bluttransfusion. (Chirurg. Univ.-Klin., 
Königsberg i. Pr.) (Arch. f. klin. Chirurg. Bd. 122, H. 3, S. 759—781.) 22, 88. 

Synnott, Martin J., Joseph O’Dwyer and Frank D. Scudder, The treatment of 
acute infectious Osteomyelitis by transfusion with immunized blood. Report of esse. 
(Behandlung der akut infektiösen Osteomyelitis mit Transfusion von immunisiertem 
Blut.) (Americ. joum. of surg. Bd. 87, Nr. 5, S. 118—121.) 28, 369. 

Umfrage über die Anwendung und den Nutzen der Bluttransfusion. (Med. Klin. 
Jg. 19, Nr. 24, S. 819—822.) * 

Vägö, Arpäd, Über die Wirkung der Bluttransfusion bei akuten und chronischen 
Blutungen. (Orvosi Hetilap Jg. 67, Nr. 48, S. 633—634.) (Ungarisch.) 26, 311. 

Weil, Paul-Emile, Indications de la transfusion dans les maladies du sang. (Indi¬ 
kation zur Bluttransfusion bei Bluterkrankungen.) (Assoc. frang. de Chirurg., 32. 
congr., Paris, 8.—12. X. 1923.) (Presse mäd. Jg. 81, Nr. 81, S. 860.) 2o, 503. 

Weil, Paul-Emile, Accidents de la transfusion. (Zufälle bei der Bluttransfusion.) 
(Assoc. fran$. de Chirurg., 32. congr., Paris, 8.—12. X. 1923.) (Presse mäd. Jg. 81, 
Nr. 81, S. 860.) 25, 504. 

Weil, Paul-Emile, Moyens d’äviter les accidents de la transfusion du sang. (Mittel 
die Zufälle der Bluttransfusion zu vermeiden.) (Assoc. fran$. de Chirurg., 32. congr., 
Paris, 8.—12. X. 1923.) (Presse mäd. Jg. 81, Nr. 81, S. 860.) * 


Eigenblutbehandlung. 

Burgkhardt, Friedrich, Über Eigenblutinjektionen bei vaginalen Blutungen und 
Operationen. (Frauenklin. Dr. Burgkhardt, Zwickau i. Sa.) (Zentralbl. f. Gvnäkol. 
Jg. 47, Nr. 20, S. 786—789.) 24, 146. 

Descarpentries, M., Les injections d’autosang hemolysä en Chirurgie et en pathologie 
externe. (Injektion von hämolysiertem, vom Patienten selbst entnommenem Blut 
in der Chirurgie und in der äußeren Pathologie.) (Arch. franco-belges de Chirurg. 
Jg. 26, Nr. 1, S. 63—69; Clinique Jg. 18, Nr. 16, S. 93—95.) 22, 90. 23, 26. 

Mat hie u, Ch., De Tempi oi de la methode de Descarpentries (sang hämolisö) en Chirurgie. 
(Die Anwendung der Methode von Descarpentries [Einspritzung verdünnten 
Blutes] in der Chirurgie.) (Clin, du prof. Michel, Nancy.) (Rev. mäd. de Test Jg. 46, 
Nr. 18, S. 582—586.) 25, 423. 

Moons, Em., Beobachtungen bei einem Fall von Autotransfusion. (Vlaamsch geneesk. 
tijdschr. Jg. 4, Nr. 9, S. 189—192.) (Flämisch.) * 24, 147. 

Moons, Em., Remarques au sujet d’un cas d’autotransfusion sanguine. (Bemerkungen 
über einen Fall von Eigenbluttransfusion.) (Scalpel Jg. 76, Nr. 10, 8. 253—256.) 

26, 311. 

Nicolas, J., J. Gatä et D. Dupasquier, L’autohämothärapie dans la furonculose. 
(Die Eigenblutbehandlvmg der Furunculose.) (Lyon chirurg. Bd. 20, Nr. 5, S. 553 
bis 561.) 25, 226. 

Nourney, „Über die Behandlung fortschreitender pyogener Prozesse im Gesicht mit 
Incision und Umspritzung mit Eigenblut“, berichtet Zentralblatt für Chirurgie 
1923, Nr. 26, die Chirurgische Klinik in Marburg.) (Zentralbl. f. Chirurg. Jg. 50, 
Nr. 44, S. 1636—1637.) 25, 389. 

Stejskal, K., Bemerkungen zu den Ausführungen von A. Läwen und W. Rieder zur 
Frage der Behandlung progredienter Gesichtsfurunkel im „Zentralblatt für Chi¬ 
rurgie“ 1923, Nr. 26. (Spit. d. Barmherzigen Brüder, Wien II.) (Zentralbl. f. Chirurg. 
Jg. 50, Nr. 40, S. 1507—1508.) 25, 390. 

Torday, Arpäd, Über die Autohämotherapie des Erysipels. (Orvosi Hetilap Jg. 67, 
Nr. 33,^S. 401—402.) (Ungarisch.) 25, 227. 

Torday, Arpäd v„ Über Autohämotherapie bei Rotlauf. (Wien. klin. Wochenschr. 
Jg. 36, Nr. 43, S. 762—764.) 25, 353, 

White, Charles Stanley, Rupture of the liver. With report of a case in which auto- 
transfusion was employed. (Leberzerreißung. Mit Bericht über einen Fall, in dem 
Autotransfusion angewandt wurde.) (Surg., gynecol. a. obstetr. Bd. 86, Nr. 3, S. 343 
bis 347.) 22, 393. 


Digitized by 


Go igle 


Original fro-m 

UNIVERSITY 0F MICHIGAN 



Gefäße. 


25 


Zimmermann, Hob., Bluttransfusion und Reinfusion in der Frauenheilkunde. (Univ.- 
Frauenklin., Jena.) (Dtsch. med. Wochenschr. Jg. 49, Nr. 40, 8. 1262—1264.) 

25, 422. 


Gefäße 

(s. a. Verletzungen der Gefäße S. 145). 

Aioimann, Henry W., Intravenous needle with vacuum cup. (Venenpunktionsnadel 
mit Saugglocke.) (Joum. of the Americ. med. assoc. Bd. 80, Nr. 6, 399.) 22, 436. 

Vhelis, Hans, Experimentelle Untersuchungen über die Vorgänge an mittleren und 
großen Arterien bei Längsdehnung. (Dissertation: Freiburg i. Br. 1923. 22 S.) * 

ir-itz, Georg, Über rhythmische Kontraktionen an überlebenden Arterien. (Disser¬ 
tation: Halle [1923]. 19 S.) * 

Aussprache zum 1. Hauptthema: „Anatomie und Pathologie der Gefäßwand.“ (Ver- 
handl. d. XV. Kongr. russ. Chirurg, in St. Petersburg, Sept. 1922, S. 36—40.) 26, 67. 
Bamberger, Über künstliche Blutleere mittels Sehrtscher Klemme. (Münch med. 

Wochenschr. Jg. 70, Nr. 51, S. 1510—1511.) 27, 152. 

B^chkor, Adam, Die Untersuchung der Elastizität der Arterien mit besonderer Be¬ 
rücksichtigung auf deren forensische Bedeutung. (Magyar orvosi arch. Bd. 24, H. 3, 
S. 138—140.) (Ungarisch.) 25, 365. 

Bonnet, Paul, Joseph-F. Martin et Vlastimir Nikodievitch, Notes sur deux 
observations de rupture spontanöe des artäres. (Bemerkungen zu 2 Fällen von 
Spontanruptur von Arterien.) (Lyon Chirurg. Bd. 20, Nr. 5, S. 566—582.) 25, 165. 

Borissoff, M. W., Ein seltener Fall von Fibrom der Gefäßwand. (Verhandl. d. 1. Ärzte- 
kongr. des Wolgagebietes in Kasan, 25.—28. VI. 1923, S. 203.) (Russisch.) 28, 466. 
Bntanishski, G. R., Über Capülaroskopie. (Med. Klin., Prof. Lang, Leningrad.) 
Verhandl. d. russ. Kongr. f. inn. Med., Sept, 1922.) (Terapewtitscheski archiv Bd. 1, 
S. 8—11.) (Russisch.) 29, 329. 

Bntannishski, G. R., Über die Capülaroskopie. (Med. Klin. v. Prof. Georg Lang, 
Petersburg.) (Verhandl. d. XV. Russ. Chirurg.-Kongr. in Petersburg, 1922, S. 17 
bis 18.) (Russisch.) * 

onining, Fritz, Die trophische Funktion der sympathischen Nerven. (Klin. Wochen- 
>chr.Jg. 3, Nr. 2, S. 67—69.) 21, 347. 

Buerger, Leo, The operative treatment of emboiism of the large arteries. A report 
of two cases. (Operative Behandlung der Embolie großer Arterien. Bericht über 
2 Fälle.) (Surg., gynecol. a. obstetr. Bd. 86, Nr. 4, S. 463—465.) 81, 611. 

'"»tel, \\\, imd R. Men nicke. Untersuch ungen über die periphere Wirkung des Alko¬ 
hols, Chloroforms und Äthers auf die Gefäße. (Pharmakol. Inst., Univ. Halle-Witten¬ 
berg.) (Zeitsclir. f. d. ges. exp. Med. Bd. 82, H. 1/4, S. 281—289.) 28, 373. 

'^inisse, L., Das Natriumcitrat als Mittel bei Gefäßerkrankungen. (Arch. de med. 
drug, v espec. Bd. 12, Nr. 9, S. 410—418.) (Spanisch.) 25, 503. 

mroe, Julius H., Paroxysmal angiospasm dolorosa. (Schmerzhafte Anfälle von 
Oefäßspasmen.) (Ann. of clin. med. Bd. 1, Nr. 5, S. 313—321.) * 

* Jglas, Beverly, Restriction of rate of flow and intercliange in the capillaries. 
Administration of vasoconstrictor drugs to prevent absorption of injurious sub- 
tances, especiallv in superficial bums, and in traumatized and infected tissues. (Ein- 
^hränkung der Strom- und Austauschmenge in den Capillaren. Anwendung von 
rcfäß verengenden Drogen zur Verhütung der Resorption schädlicher Substanzen 
speziell in Brandwunden und in infizierten Gewebsverletzungen.) (Dep. of surg. a. 
ttdiatr., coli, of med., univ. Cincinnati.) (Journ. oft the Americ. med. assoc. Bd. 81 
Xr. 23, S. 1937—1938.) 26, 235. 

'decke. U., Gefäßreaktionen. (Ergehn. d. Physiol. Bd. 22, S. 401—494.) 26, 457. 

"•Pievit.sch, A. M., Die chirurgische Anatomie der A. axillaris. (Inst. f. operat. 
Chirurg, u. topogr. Anat., Prof. W. N. Schewkunenko, Milit.-med. Akademie, 
s t. Petersburg.) (Verhandl. d. XV. Russ. Chir.-Kongr. in St. Petersburg, Sep- 
tcmber 1922. S. 14—15.) (Russisch.) 25, 327. 

" Pievit sch, A. M., Chirurgische Anatomie der Art. axillaris. (Inst. f. operat. Chirurg, 
u. to]>ogr. Anat., Milit.-med. Akad., Petrograd.) (Arch. f. klin. Chirurg. Bd. 124, 
H.r\ S. 362—386.) 28, 43. 

’^ehowiak, F., Die medikamentöse Beeinflussung des Capillarkreislaufes am Finger- 
B Wlfalz. (Univ.-Frauenklin., Bonn.) (Monatsschr. f. Geburtsh. u. Gynäkol. Bd. 62, 
H. 1/2, 8. 7—20.) 28, 353. 

: - ri og, Georg, Über die Bedeutung der Gefäßwandzellen in der Pathologie. (Klin. 

Wochenschr. Jg. 2, N/. 15 ? S. 684—689 u. Nr. 16, 8. 730—736.) 24, 35. 

-ibner, Wolfgang, Physiologie und Pharmakologie der Blutcapillaren. (Klin. 
Wochenschr. Jg. 2, Nr. 43, S. 1965—1968 u. Nr. 44, 8. 2015—2018.) 26, 456. 


Digitized by 


Go igle 


Original fro-m 

UNIVERSITY 0F MICHIGAN 



26 


Gefäße. 


Key, Einar, Sur l’embolectomie comme mäthode de traitement des troubles de la 
circulation par embolie des exträmitös. (Die Embolektomie als Methode zur Be¬ 
handlung der Zirkulationsstörungen durch Embolie der Extremitätengefäße.) (Clin. 
Chirurg., höp. Maria, Stockholm.) (Lyon Chirurg. Bd. 20, Nr. 1, S. 1—31.) 28, 257. 

Key, Einar, Emboleetomy in the treatment of circulatory disturbances in the ex- 
tremities. (Embolektomie bei Zirkulationsstörungen in den Extremitäten.) (Maria 
hosp., surg. dep., Stockholm.) (Surg., gynecol. a. obstetr. Bd. 80, Nr. 3, S. 309 
bis 316.) 28, 260. 

Kuprijanoff, P. A., Über den Zusammenhang zwischen der Architektur des Gefä߬ 
systems und dem Bau der „Knochenbehäiter“. (Inst. f. operat. Chirurg, u. topogr. 
Anat., Prof. V. N. Schewkunenko, Mil.-med. Akad., St. Petersburg.) (Verhandl. d. 
XV. Rvss. Chirurg.-Kongr. in St. Petersburg, Sept. 1922, S. 9—10.) (Russisch.) 

24, 47. 

Läwen, A., Über Nerven Vereisung bei angiospastischen Schmerzzuständen. (Chirurg. 
Univ.-Klin., Marburg a. d. L.) (Zentralbl. f. Chirurg. Jg. 50, Nr. 35, S. 1346—1350.) 

24, 405. 

Lebsche, Experimenteller Beitrag zur Aortenchirurgie. (47. Vers, d. Dtech. Ges. f. 

Chirurg., Berlin, Sitzg. v. 4.—7. IV. 1923.) 28, 25. 

Le Calv 6, J., Crise vasculo-sanguine par ligature d’un membre. (Gefäßblutkrise durch 
Ligatur eines Gliedes.) (Presse möd. Jg. 81, Nr. 8, S. 78—81.) 24, 463. 

Linzenmeier, G., und Hagge, Capillarmikroskopische Untersuchungen. (Univ.- 
Frauenklin., Kiel.) (Arch. f. Gynäkol. Bd. 118, H. 2, S. 398—409.) 28, 150. 

Lissizyn, M. S., Die chirurgische Anatomie der Arterienstämme vom Standpunkte 
des kollateralen Kreislaufes und der operativen Technik. (Inst. f. operat. Chirurg, u. 
topogr. Anat., Milit.-med. Akad. v. Prof. V. Schewkunenko, St. Petersburg.) (West- 
nik chirurgii i pogranitschnych oblastei Bd. 2, S. 395—403.) (Russisch.) 25, 100. 
Lissitz y n, M. S., Anatomische Grundlagen zur Technik der Vorbereitung der Kollateral- 
bahnen. (Inst. f. oper. Chirurg, u. topogr. Anat. d. Prof. W. N. Schewkunenko, 
Milit.-med. Akad., St. Petersburg.) (Verhandl. d. XV. Kongr. russ. Chirurg, in 
St. Petersburg. Sept. 1922, S. 11—12.) (Russisch.) 26, 68. 

London, E. S., Die Methodik der Vasostomie. (Arch. f. klin. u. exp. Med. Jg. 2, Nr. 5/6, 
S. 35—57.) 27, 152. 

Macaggi, G. B., Legatlira dell’ arcata plantare al dorso del piede nel secondo spazio 
interosseo. (Unterbindung des Arcus plantaris vom Fußrücken aus zwischen 2. und 

з. Metatarsalknochen.) (Istit. di med. operat, univ., Genova.) (Arch. ital. di Chirurg. 

Bd. 6, H. 6, S. 565—576.) 22, 280. 

Marotta, R. A., Ein Fall suprapubischer Varicen. (Serv. de cirug., hosp. ital., Buenos 
Aires.) (Prensa mM. argentina Bd. 9, Nr. 30, S. 881—883.) (Spanisch.) 28, 285. 
May, Ferdinand, Zur Lehre von der Gefäß-Elastizität. (Dissertation: München 
1923. 21 S.) * 

Mayer-List, Richard, Über Eigenbewegungen des periphersten Gefäßabschnitts. 

(Dissertation: Tübingen 1923. 17 S.) * 

Mejerowitsch, I. L., Zur Frage der Gefäßtransplantation. (Propädeut. Chirurg. Klin., 
Univ. Irkutsk, Dir.: Prof. Schipatscheff, W. 9.) (Irkutski medizinski Journal Jg. 1, 
Nr. 3, S. 36—39.) (Russisch.) 80, 104. 

Melnikoff, A. W., Über intra- und extraorgane Kollateralen. (Inst. f. operat. Chirurg. 

и. Chirurg. Anat., Milit.-med. Akad. v. Prof. V. Schewkunenko, St. Petersburg.) 
(Westnik chirurgii i pogranitschnych oblastei Bd. 2, S. 373—388.) (Russisch.) 

25, 101. 

Melnikoff, Alexander, Über extraorgan- und intraorganliegende Gefäßkollateralen. 
(Inst. f. operat. Chirurg, u. topogr. Anat., Militär-med. Akad., St. Petersburg.) (Arch. 
f. klin. Chirurg. Bd. 124, H. 1, S. 120—143.) 28, 199. 

Melnikoff, Alexander, Über gefäßarme und gefäßlose Felder. (Inst. f. operat. 
Chirurg, u. chirurg. Anat., Milit.-med. Akad., Petrograd.) (Dtsch. Zeit sehr. f. 
Chirurg. Bd. 182, H. 5/6, S. 355—371.) 25, 306. 

Mosskalenko, W. W., Rationelle, auf anatomischen Angaben begründete Operations¬ 
verfahren an den Gefäßen. (Inst. f. operat. Chirurg, u. topogr. Anat., Prof. V. N. 
Schewkunenko, Milit.-med. Akad., St. Petersburg.) (Verhandl. d. XV. Kongr. russ. 
Chirurg, in St. Petersburg, Sept. 1922, S. 12—13.) (Russisch.) 25, 277. 

Moure, P., Chirurgie vasculaire conservatrice. (Konservative Gefäßchirurgie.) (Paris: 

Masson et Cie 1923. 179 S.) 24, 20. 

Moure, Paul, Troubles trophiques du membre införieur apräs ligature de Tart-öre 
fämorale. — Etüde anatomo-clinique. (Trophische Störungen an der unteren Ex¬ 
tremität nach Unterbindung der Art. femoralis. — Klinisch-anatomische Studie.) 
(Bull, et mäm. de la soc. anat. de Paris Jg. 98, Nr. 2, S. 170—175.) 23, 466. 


Digitized by 


Go igle 


Original fro-m 

UNIVERSITY OF MICHIGAN 



Gefäße. 


27 


Nässetti, F., Autoplastica dei grossi vasi sanguigni a scopo di stenosi. (Resezione 
ellittica e sutura longitudinale.) Ricerche sperimentali. (Autoplastik der großen 
Blutgefäße zum Zwecke der Verengerung [elliptische Resektion und Längsnaht]. 
Experimentelle Untersuchungen.) (Clin. Chirurg, gen., univ. Pisa.) (Arch. ital. 
di Chirurg. Bd. 7, H. 1, S. 18—38.) 22, 385. 

Xatali, Claudio, Su di un caso di fibroleiomioma della vena femorale. (Über einen 
Fall von Fibroleiomyom der Vena femoralis.) (Istit. di anat. patol. e patol. gen., 
univ., Perugia.) (Tumori Jg. 10, H. 2, S. 224—234.) 25, 366. 

Xicory, Clement, Rupture of the abdominal aorta: death from acute intestinal 
obstruction. (Ruptur der Aorta abdominalis; Tod infolge Ileus.) (Brit. med. joum. 
Nr. 8271, S. 413—414.) 24, 415. 

Pirrisius, Walter, Über die Autonomie des Capiilarsystems. (Klin. Wochenschr. 

Jg. 2, Nr. 41, S. 1881—1883.) 24, 362. 

Petersen, W. F., S. A. Levinson and T. P. Hughes Studies on endothelial permea- 
bility. I. The effect of epinephrin on endothelial permeability. (Studien über Endo¬ 
theldurchlässigkeit. I. Wirkung von Adrenalin auf die Endotheldurchlässigkeit.) 
(Dep. of pathol. a. laborat. of pliysiol. ehern., coli, of med., univ. of Illinois, Chicago.) 
(Joum. of immunol. Bd. 8, Nr. 5, S. 323—348.) * 

Petersen, William F., and S. A. Levinson, Studies in endothelial permeability. 
II. The röle of the endothelium in canine anaphylactic shock. (Studien über Endo- 
theldurchlässigkeit. II. Die Rolle des Endothels beim anaphylaktischen Schock des 
Hundes.) (Dep. of pathol. a. laborat. of physiol. chem., med. coli. univ. of Illinois, 
Chicago.) (Joum. of immunol. Bd. 8, Nr. 5, S. 349—359.) * 

r>*ersen, William F., R. H. Jaff 6, S. A. Levinson und T. P. Hughes, Studies on 
endothelial permeability. III. The modification of the thoracic lymph, following 
portal blockade. (Studien über die Endotheldurchlässigkeit. III. Änderung der 
Thoracicuslymphe nach Pfortaderblockierung.) (Dep. of pathol. a. laborat of physiol. 
rhem., coli, of med., univ. of Illinois, Chicago.) (Joum. of immunol. Bd. 8, Nr. 5, 
S. 361—365.) * 

Petersen, W. F., R. H. Jaffä, S. A. Levinson and T. P. Hughes, Studies on endo¬ 
thelial permeability. IV. The modification of canine anaphylactic shock by means 
of endothelial blockade. (Studien über Endotheldurchlässigkeit. IV. Veränderung 
des anaphylaktischen Schockes beim Hunde durch Endothel blockade.) (Dep. of 
pathol. a. laborat. of physiol. chem., coli, of med., univ. of Illinois, Chicago.) (Joum. 
of immunol. Bd. 8, Nr. 5, S. 367—376.) * 

P licard, A., Les capaeitäs contractiles des capillaires sanguins: M^canismes de leur 
mise en jeu. (Die selbständigen Kontraktionen der Blutcapillaren und ihr Mechanis¬ 
mus.) (Presse med. Jg. 81, Nr. 103, S. 1081—1083.) * 

vlickler und Mayer-List, Über Eigen bewegungen des peripherischsten Gefäß- 
ahschnitts. Mit einem Vorwort von Otfried Müller. (Med. Klin. u. Nervenklin., 
Tübingen.) (Dtsch. med. Wochenschr. Jg. 49, Nr. 33, S. 1077—1080.) 26, 236. 

hönbauer, L., und Ernst Gold, Können Drainrohre Blutgefäße arrodieren? (Ex¬ 
perimentelle Untersuchung.) (I. Chirurg. Univ.-Klin., Wien.) (Arch. f. klin. Chirurg. 
Bd. 123, S. 43—50.) 22, 435. 

^r.irnoff, A. W., und A. S. Solotuchin, Über Röntgenographie der Gefäße von 
pathologischen Nieren. (Verhandl. d. XV. Russ. Chirurg.-Kongr. in St. Petersburg, 
September 1922, S. 329—331.) (Russisch.) 24, 352. 

tuchin, A. S., „Die Arterien, welche die Muskeln des Oberschenkels versorgen.“ 
'Inst. f. norm. Anat., Prof. W. N. Tonkoff, Milit.-med. Akad., St. Petersburg.) 
(Inaug.-Diss. St. Petersburg 1923. 99 S. u. Atlas.) (Russisch.) 24, 424. 

* i' tuchin, A. S.. Über die Gefäße der Nebenniere. (Inst. f. norm. Anat. d. Prof. 
IV. N. Tonkoff, Milit.-med. Akad., St. Petersburg.) (Verhandl. d. XV. Russ. Chirurg.- 
Kongr., St. Petersburg, September 1922, S. 313—314.) (Russisch.) 27, 456. 

,if »n - Jaraschewitsch, A. I., Grundfaktoren der Topographie größerer Gefäße. 

Jekaterinoslawski med. joum. Jg. 2, Nr. 9/10, S. 1—10. (Russisch.) * 

rp k, L. A. M. van der, Klinische Untersuchungen über die Funktion von Haut- 
kapillaren. (Med. Klin., Univ. Leiden.) (Dtsch. Arch. f. klin. Med. Bd. 141, H. 5/6, 
S. 366—378.) ' * 

'M>lin-K amensky. Zur Grundlage der Extremitätenvenen. (Verhandl. d. Ges. f. 

Chirurg, in Moskau 1923.) (Russisch.) * 

'’-rn. Alfred, Beobachtungen im Capillarmikroskop. (Univ.-Frauenklin., Frank¬ 
furt a. M.) (Arch. f. Gynäkol. Bd. 118, H. 2, S. 410—420.) 28, 151. 

'^rszy nski, Bronislaw, Einfluß von Operationen auf das Gefäßsystem. (I. Chirurg. 
Klin.. Univ. Warschau.) (Polska gazeta lekarska Jg. 2, Nr. 41, S. 705—708, Nr.42, 
722—725, Nr. 43, S. 733—736 u. Nr. 44, S. 744—746.) (Polnisch.) 25, 500. 


Digitized by 


Go igle 


Original from 

UNIVERSITY OF MICHIGAN 



28 Embolie, Thrombose, Gangrän. 

Venza, Antonino, Genesi del tono consecutivo alla compressione delle arterie. (II 
inetodo ascoltatorio di Korotkow per la determinazione della pressione arteriosa.) 
(Über die Entstehung des Tones bei der Kompression der Arterien. [Auscultato- 
rische Methode von Korotkoff zur Bestimmung des arteriellen Druckes.]) (Istit. di 
clin. med. gen., univ., Palermo.) (Ann. di clin. med. e di med. sperim. Jg. 18, H. 1, 
S. 59—73.) 28, 463. 

VVesselkin, N. W., und E. A. Kartaschewski, Zur Methodik der Gefäßvereinigung 
und der Anstellung einer gekreuzten Blutzirkulation bei Tierversuchen. (Laborat. f. 
allg. Pathol., med. Inst., St. Petersburg.) (Russki physiologitscheski joumal Bd. 4, 
S. 151—154.) (Russisch.) 27, 151. 

Wiedhopf, Experimentelle Untersuchungen über die Wirkung der Nerven Vereisung 
und der periarterielien Sympathektomie auf die Gefäße der Gliedmaßen. (47. Vers, 
d. Dtsch. Ges. f. Chirurg., Berlin, Sitzg. v. 4.—7. IV, 1923.) 28, 22. 

Embolie, Thrombose, Gangrän. 

Aubert, Edmond, De l’amputation haute, m^thode de choix, comme traitement de 
la gangröne senile infectee ä Evolution progressive. (Die hohe Amputation, die 
Methode der Wahl bei infizierter Altersgangrän mit fortschreitender Tendenz.) 
(Arch. franco-belges de Chirurg. Jg. 26, Nr. 8, S. 754—763.) 25, 303. 

Balado, Manuel, Anatomische und klinische Beobachtungen bei einem Fall von 
Greisenbrand. (Prensa mäd. argentina Jg. 10, Nr. 14, S. 366—370.) (Spanisch.) 

26, 449. 

Bonani, Giovanni, Contributo allo studio dei flemmoni gangrenosi. (Beitrag zum 
Studium der gangränösen Phlegmonen.) (Osp. magg., Bologna.) (BolL d. scienze 
med., Bologna, Bd. 1, Nov.-Dez.-H., S. 373—387.) 27, 36. 

Brüning, Fritz, Über Dauererfolge und Mißerfolge der periarteriellen Sympath¬ 
ektomie, insbesondere über ihre Ausführung bei der arteriosklerotischen Gangrän. 
(Klm. Wochenschr. Jg. 2, Nr. 20, S. 923—925.) 23, 243. 

Bucura, Puerperaler Mesenterialgefäßverschluß nebst einem Beitrag zur allgemeinen 
Thrombosenätiologie. (Gynäkol. Abt., allg. Poliklin., Wien.) (Arch. f. Gynäkol. 
Bd. 119, H. 2, S. 275—304.) 30, 58. 

Buerger, Leo, The operative treatment of embolism of the large arteriös. A report of 
two cases. (Operative Behandlung der Embolie großer Arterien. Bericht über 
2 Fälle.) (Surg., gynecol. a. obstetr. Bd. 86, Nr. 4, S. 463—465.) 81, 611. 

Cawadias, Alexander, A contribution of the study of thrombosis of the mesenteric 
artery. (Ein Beitrag zur Thrombose der Arteria mesenterica.) (Lancet Bd. 204, 
Nr. 19, S. 949—950.) 23, 200. 

Cheinisse, L., Un traitement hardi de la gangröne des extrömitäs. (Eine kühne Be¬ 
handlung der Extremitätengangrän.) (Presse m6d. Jg. 81, Nr. 81, S. 854—855.) 

26, 321. 

Cosacesco, A., Un procödö simple pour apprecier la circulation dans les membres 
gangrenös: La raie vaso-motrice. (Einfache Methode zur Feststellung der Zirkulation 
in gangränösen Gliedmaßen; der vasomotorische Strich.) (Presse m£d. Jg. 31, 
Nr. 77, S. 819.) 25, 213. 

Edelberg, Die Embolie der Lungenarterie nach Operationen und Entbindungen. 
(Gynäkol. Univ.-Klin., Jaroslaw a. d. Wolga.) (Kasanski medizinski journal Jg. 19, 
Nr. 4, S. 46—51.) (Russisch.) 25, 467. 

Elzas, M., Insulin bei diabetischer Gangrän. (Israel. Ziekenhuis, Rotterdam.) (Neder- 
landsch tiidschr. v. geneesk. Jg. 67, 2. Hälfte, Nr. 21, S. 2138—2143.) (Holländisch.) 

28, 209. 

Farr, Charles E., Iscliaemic fat necrosis. (Ischämische Fettnekrose.) (Laborat. of 
surg. pathol., Comell univ. med. school, New York.) (Ann. of surg. Bd. 77, Nr. 5, 
S. 513—523.) 28, 481. 

Grassmück, T. A., Zwei Fälle von Gangrän der unteren Extremitäten nach Malaria. 
(Krankenli., Rowno, Direktor A. A. Grassmück.) (Wratschnebnaja gaseta Jg. 27, 
S. 204—205.) (Russisch.) * 

Haggart, Gilbert E., and Arthur M. Walker, The physiology of pulmonary embo¬ 
lism as disclosed by quantitative occlusion of the pulmonary artery. (Die Physiologie 
der Lungenembolie, erschlossen aus dem allmählichen Verschluß der Arteria pulmo- 
nalis.) (Laborat. of physiol., Harvard med. school, Cambridge, Mass.) (Arch. of surg 
Bd. 6, Nr. 3, S. 764—783.) 23, 352. 

Hartley, J. N. J., Surgical treatment of embolism of the extremities. (Chirurgische 
Behandlung der Embolie der Extremitäten.) (Edinburgh med. journ. Bd. 30, Nr. 9, 
S. 408—412.) 25, 33. 


Digitized by 


Go igle 


Original fro-m 

UNIVERSITY OF MICHIGAN 



Embolie, Thrombose, Gangrän. 


29 


Hartmann - Keppel, G.-L., Plaie du coeur avec thrombose de l’artäre axillaire gauche. 
(Herzwunde und Thrombose der linken Art. axillaris.) (Presse mäd. Jg. 81, Nr. 12, 
S. 133—134.) 22, 222. 

Hofmeister, Otto, Die tödliche Lungenembolie nach gynäkologischen Operationen. 

(Dissertation: München 1923. 37 S.) * 

hannene y, G., Behandlung der Gangrän der unteren Extremität arteriellen Ur¬ 
sprungs. (Arch. de med., cirug. y especialid. Bd. 10, Nr. 2, S. 56—64.) (Spanisch.) 

28, 96. 

I "hnson, C. M., Mesenteric thrombosis. Report of a case with recovery. (Mesenterial¬ 
thrombose. Bericht über einen Fall mit Heilung.) (Illinois med. joum. Bd. 48, Nr. 6, 
8.400—402.) 28, 391. 

hanissevich, Oscar, Venen thrombose durch Anstrengung. (Semana mäd. Jg. 80, 
Nr. 16, S. 738—744.) (Spanisch.) 24, 191. 

Kajran, Solomon, Gangrene of the foot as a complication of typhus fever and its 
treatment. (Gangrän des Fußes als Komplikation von Typhus und ihre Behandlung.) 
(Boston med. a. surg. joum. Bd. 189, Nr. 17, S. 693—594.) 27, 31. 

K^y, Einar, Sur Tembolectomie comme mäthode de traitement des troubles de la 
cireulation par embolie des exträmitäs. (Die Embolektomie als Methode zur Be¬ 
handlung der Zirkulationsstörungen durch Embolie der Extremitätengefäße.) 
Clin. Chirurg., höp. Maria, Stockholm.) (Lyon Chirurg. Bd. 20, Nr. 1, S. 1—31.) 

28, 257. 

Key, Einar, Embolectomy in the treatment of circülatory disturbances in the extre- 
mities. (Embolektomie bei Zirkulationsstörungen in den Extremitäten.) (Maria 
hosp., surg. dep., Stockholm.) (Surg., gvnecol. a. obstetr. Bd. 86, Nr. 3, S. 309 
bis 316.) 28, 260. 

Urdennois, G., Gangränes, näcrobioses, infections gangräneuses. (Gangräne, Nekrosen, 
gangränöse Infektionen.) (Joum. mäd. fran?. Bd. 12, Nr. 2, S. 59—62.) * 

■^b. Anton, Lungenembolie nach Fistelfüllung mit Beckscher Wismutpaste. (Chirurg. 
Cniv.-Klin., Graz.) (Bruns’ Beitr. z. klin. Chirurg. Bd. 218, H. 2, S. 515—520.) 

22, 263. 

Cf riebe, R., Essai de traitement chirurgical des suites äloignees des phläbites du 
membre infärieur. (Versuch einer chirurgischen Behandlung der Spätfolgen von 
Phlebitis der Unterextremität.) (Presse mäd. Jg. 81, Nr. 27, S. 309—310.) 

28, 1.75 

Uwenthal, D. J., Operative Behandlung bei Thrombose der Darmgefäße nach Fleck- 
tvphus. (Verhandl. d. XV. Kongr. russ. Chirurg., Sept. 1922 in St. Petersburg, 
8 . 130—131.) (Russisch.) 26, 73. 

MacG uire, D. Phi 1 i p, Embolism, thrombosis and phlebitis. Some personal experiences. 
(Embolien, Thrombosen und Phlebitiden. Einige persönliche Erfahrungen.) (Amerie. 
joum. of surg. Bd. 87, Nr. 8, S. 197—200.) * 

Ctehell, James F., Mesenteric thrombosis. (Mesenterialthrombose.) (Ann. of surg. 
B Bd. 77, Nr. 3, S. 299—305.) 22, 269. 

Billard. Henri, Remarques pratiques ä propos du diagnostic et du traitement des 
affections gangräneuses. (Praktische Bemerkimgen zur Diagnose und Behandlung 
der Gangrän.) (Joum. mäd. fran$. Bd. 12, Nr. 2, S. 79—81.) * 

^penheimer, A. M., Cases illustrating the relation of suppurative phlebitis to 
'fpticemia. (Beiträge zur Frage der Beziehungen zwischen eitriger Phlebitis und 
•^pticämie.) (Med. pathol. laborat., Presbyterian hosp., New York.) (Proc. of the 
NW York pathol. soc. Bd. 28, Nr. 1/5, S. 98—103.) 27, 129. 

dlaha, Josef, Thrombophlebitis im Grunde und in der Umgebung chronischer 
(’allöser Magengeschwüre. (Casopis läkafuv öeskych Jg. 62, Nr. 50, S. 1380—1391.) 
(Tschechisch.) 26, 490. 

•aesnel, Gangräne de la paroi abdominale. Traitement par särum antigangräneux. 

(Gangrän der Bauchwand. Behandlung mit Antigangränsemm.) (Joum. des prati- 
T ciens Jg. 87, Nr. 36, S. 584.) 26, 314. 

‘“ibinowitz, Harold M., Experiments on the infectious origin of thrombo-angiitis 
f, bliterans and the Isolation of a specific organism from the blood stream. (Unter- 
'uehungen über die infektiöse Entstehung der Thrombophlebitis obliterans und 
Hie Darstelhing eines spezifischen Erregers aus dem Blutstrom.) (Hurg., gynecol. 
a. obstetr. Bd. 37, Nr. 3, S. 353—360.) 25, 233. 

‘^•umowsky, W. S., Über Alkoholisation von Nervenstämmen bei angiosklerotischer 
Oangmn.) (August Bier zum 60. Geburtstag gewidmet.) (Chirurg. Univ.-Klin. 
Prof. Rasumowsky, Saratoff.) (Nowy chirurgitschesky archiv Bd. 8. H. 1, Nr. 9, 
205—206.) (Russisch.) 25,35. 

'•hilling, Fritz, Über tödliche Lungenembolie. (Dissertation: Jena 1923. 55 8.) * 


Digitized by 


Go igle 


Original from 

UNIVERSITY OF MICHIGAN 



30 Spontangangrän. 

Sencert, L., Les embolies arterielles des membres et leur traitement chirurgic&l. (Die 
arteriellen Embolien der Extremitäten und ihre chirurgische Behandlung.) (Clin. 
Chirurg., univ., Strasbourg.) (Rev. de Chirurg. Jg. 42, Nr. 9, S. 623—636.) 25, 502. 

S mim off, I. A., Extremitätengangrän nach Typhus exanthematicus und Recurrens. 
(Verhandl. d. XV. Kongr. russ. Chirurg., Sept. 1922 in St. Petersburg, S. 139—141.) 
(Russisch.) 26, 78. 

Smith, A. H. D., Embolisin of the right brachial artery as a complication of lobar pneu- 
monia. (Embolie der rechten Brachialarterie als Komplikation der Pneumonie.) 
(Brit. med. joum. Nr. 3238, S. 103.) * 

Starlinger, F., Zum Kniegelenkshydrops bei Thrombose der Cruralvene. (I. Chirurg. 

Univ.-Klin., Wien.) (Wien. klin. Wochenschr. Jg. 36 , Nr. 45, S. 796—798.) 26, 78. 

Tixier, L6on, Les affections gangreneuses mödicales. (Gangränöse Affektionen.) 

(Joum. möd. fran$. Bd. 12, Nr. 2, S. 52—58.) * 

Vugt, D. van, Spät-Thrombophlebitis (ä distance). (Nederlandsch tijdschr. v. geneesk. 

Jg. 67, 2. Hälfte, Nr. 22, S. 2255—2262.) (Holländisch.) 26, 313. 

Weingarten, Bertold, Ein Fall von Gefäßsystemerkrankung mit Gangrän. Ein 
kasuistischer Beitrag zur Lehre von den Gefäßkrisen. (Dissertation: Köln 1922 
[1923]. 29 S.) * 

Wendel, Thrombose der Vena lienalis als Indikation zum chirurgischen Eingriff. (47.Vers. 

d. Dtsch. Ges. f. Chirurg., Berlin, Sitzg. v. 4.—7. IV. 1923.) 23, 47. 

Wilke, Adolf, Zur Embolie der Arteria mesenterica superior. (Dissertation: Leipzig 
1922 [1923]. 79 S.) • 

Wilson, K. J. G., Thrombosis of the superior mesenteric vein. (Thrombose der Vena 
mesenterica superior.) (Med. joum. of Australia Bd. 2, Nr. 15, S. 386—387.) 

26, 32. 

Spontangangrän. 

Achutin, M. N., Zur Frage von den gefäßverengernden Stoffen im Blut überhaupt 
und ihre Bedeutung bei der spontanen Gangrän. (Chirurg. Klin. v. Prof. Oppel, 
St. Petersburg.) (Verhandl. d. XV. Russ. Chirurg.-Kongr. in St. Petersburg, 1922. 
S. 24.) (Russisch.) 24, 284. 

Achutin, M. N., Zur Frage der Endoarteriitis obliterans. (Chirurg. Klin. Prof. Oppel. 
Milit.-med. Akad., St. Petersburg.) (Verhandl. d. russ. Chirurg. Pirogoff.-Ges. 
15. II. 1922.) (Westnik chirurgü i pogranitschnych oblastei Bd. 3 , H. 7, S. 154.) 
(Russisch.) 30 , 43. 

Aussprache zum I. Hauptthema „Gangraena arteriitica suprarenalis“. (Verhandl. 
d. XV. Russ. Chirurg.-Kongr. in St. Petersburg, September 1922, S. 40—48.) (Rus¬ 
sisch.) 24, 281. 

Balado, Manuel, und Regulo Selva, Ein Fall von Endarteriitis obliterans. (Semana 
mäd. Jg. 80 , Nr. 12, S. 548—533.) (Spanisch.) * 

Bean, Harold C., Thromboangiitis obliterans. (Thromboangntis obliterans.) (Boston 
med. a. surg. joum. Bd. 188, Nr. 13, S. 427—431.) 23 , 466. 

Bock, E., Die Morphologie des Blutes bei Gangraena spontanea. (Chirurg. Klin. v. 
Prof. Oppel, St. Petersburg.) (Verhandl. d. XV. Russ. Chirurg.-Kongr. in St. Peters¬ 
burg, 1922, S. 22.) (Russisch.) 24, 284. 

Bock, E., Zur Frage der Morphologie des Blutes bei spontaner Gangrän unter Berück 
sichtigung der operativen Entfernung der Nebenniere. (Chirurg. Klin., Milit.- 
med. Akad., St. Petersburg, Dir. Prof. Oppel.) (Wratschebnoje djelo Jg. 8, Nr. 9/10, 
S. 230—235.) (Russisch.) 30 , 415. 

Bogoljuboff, W. L., Einiges zur Frage über Alkoholimektionen in die Nervenstämme 
bei Gangr. spont. et senil. (Chirurg. Univ.-Klin., Kasan.) (Nowy chirurgitscheski 
archiv Bd. 8, H. 4, S. 67S—679.) (Russisch.) 29, 35. 

Bogomoletz, A., Insufficientia suprarenalis und Gangraena spontanea. (Inst. f. allg. 
Pathol., Univ. Ssaratoff.) (Wratschebnoje djela Jg. 6, Nr. 9/10, S. 224—226.) 
(Russisch.) 30 , 415. 

Girgolaff, S. S., Zur Ätiologie und Pathogenese der spontanen Gangrän. (Chirurg. 
Klin. v. Prof. Girgolaff, St. Petersburg.) (Verhandl. d. XV. Russ. Chirurg.-Kongr. 
in St. Petersburg, 1922. Sr. 20—22.) (Russisch.) 24, 284. 

Glebowitsch, W., Uber gefäßverengemde Stoffe im Blut Kranker, die an Spontan¬ 
gangrän leiden. (Chirurg.-propädeut. Klin., Milit.-med. Akad., Petersburg. Direktor 
Prof. Girgolaff.) (Westnik chirurgii i pogranitschnych oblastei Bd. 2 , S. 21—28.) 
(Festschrift für Prof. Oppel.) (Russisch.) 25, 35. 

Glebowitsch, W. A., Einige Blutveränderungen bei Gangraena spontanea. (Chirurg. 
Klin. v. Prof. Girgolaff, St. Petersburg.) (Verhandl. d. XV. Russ. Chirurg.-Kongr. in 
St. Petersburg, 1922. S. 25—26.) (Russisch.) 24, 283. 


Digitized by 


Go igle 


Original fro-m 

UNIVERSITY OF MICHIGAN 



Spontangangrän. 


31 


Goljanitzki, J. A., Zur Frage der Entfernung der Nebenniere bei Gangraena spon- 
tanea. (Chirurg. Klin., Med. Inst., Astrachan.) (Astrachanski medizinski joumal 
Xr. 4 6, S. 25—34.) (Russisch.) 29, 46. 

Hart mann, Gangrene par arterite des membres införieurs. (Gangrän durch Arteriitis 
der unteren Glieder.) (Journ. des praticiens Jg. 87, Nr. 10, S. 151—152.) * 

H uier. Heinrich, Zur Frage der Anwendung meiner periarteriellen Sympathektomie 
bei Endarteriitis obliterans mit intermittierendem Hinken und spontaner Gangrän. 
Chirurg. Abt., Univ. Warschau.) (Zeitschr. f. d. ges. Neurol. u. Psychiatrie Bd. 85, 
H. 1/3. S. 52—60.) 25, 464. 

- T inke, Werner, Ein neuer Fall von Spontangangrän bei Jugendlichen. (Dissertation: 

Köln 1923. 26 S.) * 

/-•ioroff, M. A., Über den Einfluß des Blutes von Spontangangränikern auf die Gefäße 
des isolierten Kaninchenohres. (Chirurg. Univ.-Klin., Prof. Martynow, u. Inst. f. 
allg. Pathol., Prof. Ssacharow, I. Univ. Moskau.) (Nowy chirurgitscheski archiv 
Bd. 3, H. 4, S. 654—661.) (Russisch.) 29, 239. 

Jrjorov, M., Über die Veränderungen der Schilddrüse bei „Gangraena spontanea“ 
der Extremitäten. (Zur Untersuchungsmethodik.) (I. Chirurg. Klin., I. Univ., 
Moskau.) (Zentralbl. f. Chirurg. Jg. 50, Nr. 38, S. 1439.) 25, 105. 

rf' L’orow, P. I., Zur Frage von der Wirkung der Epinephrektomie auf den Blutdruck 
und die Form der Pulswelle bei Gangraena spontanea. (Chirurg. Klin. v. Prof. Oppel, 
St. Petersburg.) (Verhandl. d. XV. Russ. Chirurg.-Kongr. in St. Petersburg, 1922. 
S. 26—28.) (Russisch.) 24, 283. 

Z. S., Von der Behandlung der spontanen Gangrän. (Chirurg. Klin. v. Prof. 
Petroff. St. Petersburg.) (Verhandl. d. XV. Russ. Chirurg.-Kongr. in St. Petersburg, 
1«2. S. 34—36.) (Russisch.) 24, 284. 

X., Die Behandlung der juvenilen spontanen Gangrän durch Entfernung der 
i'fcken Nebenniere. (Chirurg. Klin., Univ. Ssaratoff, Dir. Prof. Spassokukotzki.) 
IVratschebnoje djelo, Jg. 6, Nr. 9/10, S. 235—238.) (Russisch.) 27, 30. 

1 .alin. I. L., Zur pathologischen Anatomie der Nebennieren bei der spontanen Gangrän. 
'Chirurg. Klin. v. Prof. Oppel, St. Petersburg.) (Verhandl. d. XV. Russ. Chirurg.- 
Kongr. in St. Petersburg, 1922, S. 23—24.) (Russisch.) 24, 284. 

* >chkoff, N. D., Zur Behandlung der sogenannten Spontangangrän. (Chirurg. 
Cniv.-Klin., Jekaterinoslaw.) (Jekaterinoslawski medizinski joumal Jg. 2, Nr. 5 
bis 6, S. 10—20.) (Russisch.) 25, 366. 

■Vprjachin, G. G., Zur Frage der spontanen Gangrän der unteren Extremitäten. 
Verhandl. d. 1. Ärztekongr. d. Wolgagebietes, Kasan, Sitzg. v. 25.—28. VI. 1923. 
S. 180.) (Russisch.) 29, 330. 

(v, pel, W. A., Beobachtungen bei Gangraena arteriitica suprarenalis. (Chirurg. Klin. 
Prof. Oppel, St. Petersburg.) (Jekaterinoslawski medizinski joumal Jg. 2, Nr. 7—8, 
S. 19—32.) (Russisch.) 25, 165. 

■’ir-el* IV. A., Palliative und radikale operative Hilfe bei Gangraena arteriotica supra- 
Mialiä (G. spontanea). (Nowy chirurgitscheski archiv Bd. 8, H. 4, S. 637—654.) 
Russisch.) 26, 320. 

:> 1, W. A., Gangraena spontanea. (Praktitscheska medizina Jg. 84, Nr. 9, 10 u. 11.) 

Russisch.) 28, 72. 

1 -oeorski, P., Die Gerinnungsfähigkeit und die Viscosität des Blutes bei spontaner 
Gangrän der Extremitäten. (Chirurg. Klin., Milit.-med. Akad., St. Petersburg, 
Wr. Prof. Oppel.) (Wratschebnoje djelo, Jg. 6, Nr. 9/10, S. 226—230.) (Russisch.) 

27, 30. 

1 :: eorski, P. N., Zur Frage von der Gerinnung und Viscosität des Blutes bei Gan- 
^na spontanea. (Chirurg. Klin. v. Prof. Oppel, St. Petersburg.; (Verhandl. d. 
. XV. Ru3s. Chirurg.-Kongr. in St. Petersburg, 1922. S. 22. (Russisch.) 24, 284. 
: ' *opopoff, T., Mineralisations-Proteintherapie der spontanen Gangrän. (Klini- 
**heskaja medizina Jg. 8, Nr. 5/6.) (Russisch.) 80, 107. 

äc *dohr, Hans, Über spontane Gangrän. (Dissertation: Kiel 1923. 43 S.) * 

' ra nioff, W. N., Von der periarteriellen Sympathektomie bei Gangraena spontanea. 
'Chirurg. Klin. v. Prof. Fedoroff, St. Petersburg.) (Verhandl. d. XV. Russ. Chirurg. - 
Kongr. in St. Petersburg, 1922. S. 28—31.) (Russisch.) 24, 285. 

' - rje > M. J., A case of bilateral thromboangiitis obliterans. (Ein Fall von beiderseitiger 
Ihromboangiitis obliterans.) (New York med. joum. a. med. record Bd. 118, Nr. 12, 
v & 749—750.) 80, 106. 

:!a dyn, P. I., Zur Frage von der Therapie der spontanen Gangrän (vorzugsweise 
uüt physio-therapeutischen Methoden). (Chirurg. Klin. v. Prof. Fedoroff, St. Peters- 
hurg.) (Verhandl. d. XV. Russ. Chirurg.-Kongr. in St. Petersburg, 1922. S. 31—34.) 
iRussisch.) 24, 285. 


Digitized by 


Gok igle 


Original frnm 

UNIVERSETY OF MICHIGAN 



Digitized by 


32 Luftembolie. Fett- und Gewebsembolie. Nerven. 

Stradyn, P. I., Über gefäßverengernde Stoffe im Blute bei Gangraena spontanes und 
Claudicatio intermittens. (Chirurg. Klin., Milit.-Med. Akad. Prof. Fedorow, Petro¬ 
grad.) (Nowy chirurgitscheski archiv Bd. 8, H. 4, S. 662—677.) (Russisch.) 28, 246. 

Thomas jr., Henry M., Persistent leukocytosis in the early stages of thromboangiitis 
obliterans. (Dauernde Leukocytose in den frühen Stadien von Endarteriitis obli- 
terans.) (Americ. joum. of the med. Sciences Bd. 165, Nr. 1, S. 86—94.) 22, 88. 

Lüftembolie. 

Bergstrand, Hilding, Über Luftembolie. (Svenska läkaresällskapets handl. Bd. 49, 
H. 4, S. 209—240.) (Schwedisch.) 28,111. 

Bingel, Adolf, Eintritt von Luft in das Gefäßsystem und Entfernung derselben aus 
dem rechten Ventrikel durch Herzpunktion. (Landeskrankenh., Braunschweig.) 
(Zentralbl. f. Chirurg. »Tg. 50, Nr. 11, S. 433—434.) 28, 25. 

Meckel, Hermann, Über Luftembolie. Unter besonderer Berücksichtigung eines 
Todesfalles bei Pleuraempyembehandlung. (Dissertation: München 1922 [1923]. 
24 S.) * 

Schlaepfer, Karl, Collateral circulation in chronic obstruction of the pulmonary 
veins and its relation to air embolism following various diagnostic and therapeutic 
procedures (pneumolysis). (Kollateralkreislauf bei chronischer Verengerung der 
Lungenvenen und ihre Beziehungen zur Luftembolie im Gefolge von verschiedenen 
diagnostischen und therapeutischen Maßnahmen [Pneumolyse].) (Surg. Hunterian 
laborat., Johns Hopkins imiv., Baltimore.) (Surg., gyneeol. a. obstetr. Bd. 87, Nr. 4, 
S. 510—520.) 26, 402. 

Fett- und Gewebsembolie. 

Gold, Fettembolie. (47. Vers. d. Dtsch. Ges. f. Chirurg., Berlin, Sitzg. v. 4.—7. IV. 
1923.) 28, 2. 

Gold, Ernst, und ErnstLöffler, Experimentelle Untersuchungen zurPathogene.se 
der Fettembolie. (Inst. f. allg. u. exp. Pathol., Univ. Wien.) (Zeitsehr. f. d. ges. exp. 
Med. Bd. 88, H. 1/3, S. 153—173.) 26, 379. 

Landois, Felix, Die Fettembolie. (Ergebn. d. Chirurg, u. Orthop. Bd. 16, S. 99—154.- 

26, 202. 


Nerven (außer Hirnnerven und Sympathien») 

(s. a. Verletzungen der Nerven S. 150). 

Achelis, Johann Daniel, Pflanzt sich der ErregimgsVorgang in einer gleichmäßig 
narkotisierten Nervenstrecke mit einer konstanten Geschwindigkeit fort ? (Disser¬ 
tation: Leipzig 1922 [1923]. 33 S. m. Taf.) * 

Bäron, Alexander, Blockade des Nervus phrenicus bei Verletzung des Zwerchfells, 
(Zentralbl. f. Chirurg. Jg. 50, Nr. 11, S. 442—443.) 22, 452 

Becker, Adolf, Über einen Fall von Spätlähmung des Nervus ulnaris mit eigenartigel 
Aussparung der Ulnarisvorderarmmuskeln. (Dissertation: Frankfurt [1923]. 15 S.) * 
Beyer, Eduard, Zur Pathologie der traumatischen Neuritis des Nervus axillaris 
(Dissertation: Breslau 1923. 23 S.) * 

Bogoljuboff, W. L., Zur operativen Behandlung von Schuß verletz ungen der peri 
pheren Nerven. (Chirurg. Univ.-Klin., Kasan.) (Kasanski medizinski Journal 
Jg. 19, Nr. ,5, S. 18—24.) (Russisch.) 80, 150 

Cowan, John, The relation of sciatica to the sacro-iliac Joint. (Die Beziehung dei 
Ischias zum Sakro-Uiacalgelenk.) (Brit. med. Journ. Nr. 8244, S. 372—373.) 28 , 348 
Daniölopolu, D., Anesth6sie des nerfs spinaux, en dehors des rami communicanto 
dans les crises gastriques du tabes. Possibilitö de traitement de ce syndrome par h 
r^section des ces nerfs. (Anästhesie der Spinalnerven außerhalb der Rami communi 
cantes bei den gastrischen Krisen der Tabes. Möglichkeit, diesen Symptomen 
komplex durch Resektion dieser Nerven zu behandeln.) (II. clin. m6d., hop. Filan 
tropia, univ., Bucarest.) (Bull, et m6m. de la soc. möd. des höp. de Paris «lg. »89 
Nr. 27, S. 1249—1255.) 26, 103 

Die ne mann, Erich, Über Tumoren und Ganglien der peripheren Nerven. (Disser 
tation: Göttingen 1923. 30 S.) ' 

Girgolaff, S. S., Studien über das peripherische Nervensystem bei eitriger Entzündung 
(Arch. f. mikroskop. Anat. Bd. 97, H. 1/2, S. 15—31.) 22, 339 

Hobflon, F. G., Case of hypertrophic peripheral neuritis with recovery. (Ein Fall voi 
hypertrophischer peripherer Neuritisheilung.) (Lancet Bd. 204, Nr. 16, S. 798—799. 

28 , 21 


Gck igle 


Original from 

UNIVERSETY 0F MICHIGAN 



Nerven (außer Himnerven und Sympathicus) 


33 


Jeletzki, A., Zur Frage von der Behandlung spastischer Lähmungen mit Operation 
an den peripheren Nervenstammen. (Traumatol. Inst. Saratoff, Dir. Prof. Spasso- 
kukotzki.) (Nowy chirurgitscheski archiv Bd. 8, H. 1, S. 164—179.) (Russisch.) 

25, 304. 

Rauffmann, Friedrich, Erwiderung [auf Spiess: Entzündung und Nervensystem]. 

(Klm. Wochenschr. Jg. 2, Nr. 3, S. 128—129.) 21, 489. 

Kraft, Karl, Die Behandlung der Ischias mit intraneuralen Novocaininjektionen. 

(Dissertation: Halle 1923. 40 S.) * 

Läuen, A., Über Nerven Vereisung bei angiospastischen Schmerzzuständen. (Chirurg. 
Univ.-Klin., Marburg a. d. L.) (Zentralbl. f. Chirurg. Jg. 50, Nr. 35, S. 1346—1350.) 

24, 405. 

lynche, R., Sur les desöquilibres vaso-moteurs post-traumatiques primitifs des ex- 
tremites. (Störungen des Gleichgewichts der Vasomotoren nach einfachen Ver¬ 
letzungen der Extremitäten.) (Lyon Chirurg. Bd. 20, Nr. 6, S. 746—753.) 27, 44. 

Jlaekawa, S., Experimentelle Untersuchung über den Einfluß des Thyreoidins auf 
die Wiederherstellung der Funktion der durch Quetschung gelähmten Nerven. (La- 
borat., med. Klin., Univ. Kyoto.) (Acta scholae med. univ. imp. Kioto Bd. 5, H. 4, 
$.393—406.) 80, 570. 

Maekawa, S., Über den Einfluß der Präparate aus den innersekretorischen Organen 
auf die Regeneration der peripheren Nerven. (Laborat., med. Klin., Univ. Kyoto.) 
Acta scholae med. univ. imp. Kioto Bd. 5, H. 4, S. 367—392.) 80, 571. 

Mnkewitsch, B., Über vasomotorische Neuritiden nach Typhus exanthematicus. 
Psvchiatria, neurologia i experimentalnaja psychologia Nr. 8, S. 13—22.) (Russisch.) 

25, 360. 

Menchroth, Philipp, Über die Regeneration zeitlich bzw. örtlich mehrfach durch¬ 
schnittener Nerven. (Dissertation: Frankfurt 1923. 13 S.) * 

31 r-au, J., et L. van Bogaert, Les kystes des nerfs. (Die Cysten der Nerven.) (Arcli. 

iranco-belges de Chirurg. Jg. 26, Nr. 9, S. 864—894.) 26, 228. 

M rpurgo, Benedetto, Nerven Vereinigung an Parabioseratten. (Inst. f. allg. Pathol., 
Turin.) (Klin. Wochenschr. Jg. 2, Nr. 3, S. 129.) 22, 16. 

F^möller, Friedrich, Cisan-Helm, ein neues Reizmittel zur Behandlung von chro¬ 
nischen Gelenk-Muskelerkrankungen und von Neuralgien. (Allg. Krankenh., 
Hamburg-Eppendorf.) (Münch, med. Wochenschr. Jg. 70, Nr. 45, S. 1364—1365.) 

27, 274. 

fein, 0. N., Ein Fall von bösartiger Geschwulst des N. ischiadicus. (Fibrosarkom.) 

(Astrachanski medizinski joumal Jg. 1, Nr. 1, S. 67—72.) (Russisch.) * 

Police, Leonardo, Deli’influenza dei nervi periferici suirandamento delle fratture. 
iCber den Einfluß der peripheren Nerven auf die Frakturheilung.) (Istit. di anat. 
patol., univ. Napoli.) (Ann. ital. di Chirurg. Jg. 2, H. 10, S. 1084—1101.) 27, 367. 
E., Über die Ganglien am peripheren Nerven. (Chirurg. Univ.-Klin., Würzburg.) 
s (Bruns’ Beitr. z. klin. Chirurg. Bd. 129, Nr. 3, S. 622—626.) 24, 274. 

Ä *initzky, N. M., Über die Punkte von Valleix und überhaupt über die druckemp¬ 
findlichen Punkte bei Neuralgien. (Phys.-therap. Inst., Petrograd, Prof. Bernstein.) 
'Wratschebnaja Gaseta Jg. 26, Nr. 12/14, S. 310—313.) (Russisch.) 80, 375. 

‘ imidt, Georg, Über habituelle Ellennerven Verrenkung in Beziehung zu Cubitus 
varus und valgus. (Chirurg. Univ.-Klin., München.) (Zentralbl. f. Chirurg. Jg. 50, 
v ä. 12, S. 474—476.) 22, 419. 

'Germans et Jonas, Un cas de sciatique rebelle due ä une ossification des petits 
feaments sacro-sciatiques. (Fall von hartnäckiger Ischias als Folge der Verknöche- 
rag der kleinen Lig. sacroischiadica.) (Scalpel Jg. 76, Nr. 28, S. 780—783.) 25, 91. 
' :! ^sler sen., Zur chirurgischen Behandlung der Ischias. (Dtsch. Zeitschr. f. Chirurg. 

. Bd. 181, H. 3/4, S. 256—263.) 80, 798.. 

—^tyen, Gyula, Die Präposition der Achillessehne bei isolierter Peroneus- und 
khiadicusparese. (Orvosi Hetilap Jg. 67, Nr. 4, S. 39—40.) (Ungarisch.) 28, 368. 
Gustav, Entzündung und Nervensystem. (Klin. Wochenschr. Jg. 2, Nr. 3, 

. •'* 128.) 21, 489. 

'^tan, G., Erfahrungen über Phrenicusexairese bei schwerer, einseitiger Lungentuber¬ 
kulose. (I. Chirurg. Abt., Städt. Krankenh., Berlin-Neukölln,) (Dtsch. med. Wo- 
, /bewehr. Jg. 49, Nr. 29, S. 944—945.) 26, 31. 

dinier, Warm und, Über die chirurgisch besonders bemerkenswerten Erscheinungen 
der Hämophilie, insbesondere über einen Fall von Plexuslähmung durch ein Häma- 
. tom bei einem Bluter. (Dissertation: Göttingen 1923. 58 S.) * 

‘edhopf, Experimentelle Untersuchungen über die Wirkung der Nerven Vereisung 
uod der periarteriellen Sympathektomie auf die Gefäße der Gliedmaßen. (47. Ver. 
d-Dtsch. Gee. f. Chirurg., Berlin, Sitzg. v. 4.—7. IV. 1923.) 28 ; *22. 

Chirurgie 1928. 3 


Digitized by 


Gck igle 


Original fro-m 

UNIVERSETY OF MICHIGAN 



34 


Schleimbeutel, Fascien, Sehnen, Muskeln. 


Digitized by 


Wolkoff, K. W., Die operative Behandlung der entzündlichen Neuralgien des N. ischia* 
dicus. (Verhandl. d. 1. Ärztekongresses des Wolgagebietes in Kasan, 25.—28. VI. 
1923, S. 157.) (Russisch.) 29, 75. 

Zeiner - Heinriksen, K., Partielle Radialisparese infolge eines Lipoms. (Norsk 
magaz. f. laegevidenskaben Jg. 84, Nr. 4, S. 415.) (Norwegisch.) 4 

Schleimbeutel, Fascien, Sehnen, Muskeln 

(s. a. Verletzungen der Muskeln und Sehnen S. 151). 

Avoni, Aldo, Sulla miosite infettiva. (Infektiöse Myositis.) (Osp. magg., Bologna. 

(Chirurg, d. org. di movim. Bd. 8, H. 1/2, S. 189—200.) 26, 210 

Beck, Die Entstehung der paralytischen Contracturen. (17. Kongr. d. Dtsch. orthop 
Ges., Breslau, Sitzg. v. 26.—26. IX. 1922.) (Zeitschr. f. orthop. Chirurg. Bd. 44 
H. 1/2, S. 18—30.) 24, 508 

B6rard, L., et Ch. Dunet, Hygroma tuberculeux de la bourse sous-deltoidienne 
(Hygroma tuberculosum der Bursa subdeltoidea.) (Rev. de chirurg. Jg. 42, Nr. 3 
S. 194—199.) 28, 280 

Biesalski, Die Verhütung und Behandlung neurogener Contracturen. (Zeitschr. f 
ärztl. Fortbild. Jg. 20, Nr. 1, S. 1—11.) 22, 149 

Bundschuh, Eduard, Über die Regeneration des quergestreiften Muskels. (Chirurg 
Univ.-Klin., Freiburg i. Br.) (Beitr. z. pathol. Anat. u. z. allg. Pathol. Bd. 71, H. 3 

S. 074—693.) 27, 245 

Burton, J. A. G„ John Cowan and Hugh Miller, Generalized myositis fibrosa, will 

the report of a case. (Generalisierte Myositis fibrosa, Mitteilung eines Falles.) (Roy 
infirmary, Glasgow.) (Quart, journ. of med. Bd. 17, Nr. 65, S. 103—111.) 26, 211 

Capponago, Luigi, Due casi di tubercolosi muscolare primitiva. (Zwei Fälle voi 
primärer Muskel tuberkulöse.) (Sez. chirurg. Alfonso Litta, osp. magg., Milano. 
(Osp. magg. Jg. 11, Nr. 6, S. 145—151.) 24, 483 

Diwnogorski, B. F., Zur Kasuistik des Echinokokken der Muskeln. (Chirurg. Fakul 
tätsklin., Univ. Irkutsk, Dir. Prof. Lewit.) (Irkutski medizinski joumal Jg. 1 
Nr. 3, S. 75—77.) (Russisch.) 80, öl 

Estor, E., et A. Aimes, La luxation congenitale des tendons des muscles p£ronier 
lat4raux. (Die angeborene Luxation der Peroneussehnen.) (Rev. d’orthop. Bd. 1(J 
Nr. 1, S. 5—18.) 22, 534 

Florence, J., Orifices vasculaires des aponävroses. Jugulaireexterne. Anneau de Dittel 
(Die Gefäßlücken der Aponeurosen. Vena jugularis externa. Dittelscher Rin?. 
(Lyon med. Bd. 182, Nr. 11, S. 479—496.) 24, 364 

Fuchs, Julius, Experimentelle Untersuchungen über die Wirkung von Warme auf di 
überlebende Muskulatur unter Berücksichtigung der Baden-Badener Kochsala 
thermen. (Orthop. Inst. v. Dr. Fuchs, Baden-Baden.) (Arch. f. orthop. u. Unfall 
Chirurg. Bd. 21, H. 4. S. 631—648.) 

Gobbi, Luigi, Sarcoma fibroblastico primitivo della fascia lata. (Primäres fibrc 
plastisches Sarkom der Fascia lata.) (Istit. di patol. chirurg., univ., Modena.) (Poli 
clinico, sez. prat. Jg. 80, H. 40, S. 1281—1284.) 

Gold, Ernst, Zur Klinik und Histologie der Hämangiome der Skelettmuskulatui 
(I. chirurg. Univ.-Klin., Wien.) (Dtsch. Zeitschr. f. Chirurg. Bd. 181, H. 1/2, S. 7 
bis 83.) 24, 38! 

Greenwood, H. H., Lengthening of the tendo Achillis. (Verlängerung der Achill« 
sehne.) (Brit. joum. of surg. Bd. 10, Nr. 40, S. 483—486.) 28, 22. 

HaSkovec, Ladislav, Contracturen. (Rev. neuropsychopathol. Jg. 20, Nr. 1, S. 1—1 
u. Nr. 2, S. 33—48.) (Tschechisch.) 22, 351 

Hauck, Gustav, Über eine Tendovaginitis stCnosans der Beugesehnenscheide m 
dem Phänomen des schnellenden Fingers. (Chirurg. Univ.-Klin. u. Poliklin., Charit* 
Berlin.) (Arch. f. klin. Chirurg. Bd. 128, S. 233—258.) 22, 53< 

Hohlbaum, J., Die Bursa suprapatellaris und ihre Beziehungen zum Kniegelenk 
Ein Beitrag zur Entwicklung der angeborenen Schleimbeutel. (Chirurg. Univ.-Klin 
Leipzig.), (Bruns’ Beitr. z. klin. Chirurg. Bd. 128, H. 2, S. 481—498.) 22, 271 

Janotta, Walter, Ein Beitrag zur Myositis ossificans circumscripta traumatica 
(Dissertation: Breslau 1923. 32 S.) 

Jumpertz, Franz, Über chirurgische Xanthome und ein Fall von Sehnenscheide! 

xanthofibrom. (Dissertation: Bonn 1923. 20 S.) 

Kanavel, Allen B., Tuberculous tenosynovitis of thehand; a report of fourteen casc 
of tuberculous tenosynovitis. (Tuberkulöse Sehnenscheidenentzündung der Hand 
Bericht über 14 Fälle.) (Surg., gynecol. a. obstetr. Bd. 87, Nr. 5, S. 635—647.) 

27. 161 


Gck igle 


Original fro-m 

UNIVERSfTY OF MICHIGAN 



Schleimbeutel, Fascien, Sehnen, Muskeln. Myositis ossificans. 


35 


Kusnetzowsky, N. J., Ein Fall multipler xanthomatöser Granulome in den Seimen. 
(Pafchol.-anat. Inst., Militär.-med. Akad., St. Petersburg.) (Arch. f. klin. Chirurg. 
Bd. 124, H. 1, S. 73—80.) 23, 218. 

Malinowskij, I. S., Zur Bursitis subiliaca. (Irkutskij medizinskij joumal Jg. 1, 
Nr. 12, S. 131—132.) (Russisch.) 27,171. 

Marinelli, Filippo, Alterazioni anatomiclie e funzionali del muscolo nei disturbi di 
circolo. Studio sperimentale. (Anatomische und funktionelle Veränderungen des 
Muskels bei Kreislaufstörungen.) (Chirurg, d. org. di movim. Bd. 7, H. 3/4, S. 367 
bis 378.) 24, 123. 

Mariey. E. B., Congenital defect of the pectoralis muscles. (Kongenitale Defekte der 
Peetoralmuskeln.) (Lancet Bd. 204, Nr. 22, S. 1101—1102.) 24, 106. 

Nähme, Hans, Über intramuskuläre Angiome. (Dissertation: Leipzig 1922 [1923]. 

21S.) * 

Oiierenshaw, Robert, Giant-celled tumotirs of tendon associated with xanthelasma, 
(Riesenzellen- und xanthomhaltige Sehnentumoren.) (Brit. joum. of surg. Bd. 10, 
Nr. 40, S. 460—468.) 23, 336. 

Peeraöller, Friedrich, Cisan-Helm, ein neues Reizmittel zur Behandlung von chro¬ 
nischen Gelenk-Muskelerkrankungen und von Neuralgien. (Allg. Krankenh., 
Hamburg-Eppendorf.) (Münch, med. Wochenschr. Jg. 70, Nr. 45, S. 1364—1365.) 

27, 274. 

Peracchia, G. Carlo, Fibrolejomioma della parete del grande obliquo dell'addome. 
(Fibroleiomyom des M. obliquus ext. abdominis.) (Istit. di anat. patol., univ, Pavia.) 
(Ann. ital. di Chirurg. Jg. 2, H. 12, S. 1279—1287.) 26, 314. 

PtrezV azquez, Santiago, Erlangung von Muskelbrücken. (Progr. de la clin. Jg. 11, 
Nr. 139, S. 47—50.) (Spanisch.) 24, 394. 

Pf hier, Karl, Über Muskel-Fettgeschwülste. (Landeskrankenh., Klagenfurt.) (Wien. 

klin. Wochenschr. Jg. 86, Nr. 50, S. 887.) 27, 67. 

P^hn, Eduard, Fraktur und Muskel. (Arch. f. klin. Chirurg. Bd. 127, S. 640—666.) 

25, 312. 

Urtier, Eugen, Synoviale Sehnenscheidenentzündungen als Gewerbserkrankung an 
Händen und Fußen. (Chirurg. Univ.-Klin., Preßburg.) (Arch. f. klin. Chirurg. 
Bd. 123, S. 259—270.) 22,470. 

s attler, Jenö, Synovielle Tendovaginitis als Gewerbserkrankung an Fuß und Hand. 
(Gvogyäszat Jg. 1923, Nr. 47, S. 656—658.) (Ungarisch.) 26, 296. 

Richard, Beitrag zur Verkalkung von Schleimbeuteln. (Dissertation: Breslau 
1923. 37 S.) * 

Schubert, Alfred, Die Ätiologie der Dupuytrenschen Contractur. (Chirurg. Univ.-Klin., 
Königsberg i. Pr.) (Dtsch. Zeitschr. f. Chirurg. Bd. 177, H. 5/6, S. 362—377.) 23, 282. 
>hields, Randolph T., On the development of tendon sheaths. (Entwicklung der 
Sehnenscheiden.) (Anat. lahorat., Johns Hopkins univ., Baltimore.) (Contribut. to 
embriol. Bd. 15, Nr. 72/77, S. 53—61.) * 

s *mdt, J. K., Chronic trochanteric bursitis. (Chronische Bursitis über dem Trochanter 
raajor.) (Internat, clin. Bd. 4, Ser. 33, S. 198—205.) 26, 290. 

^•bby, A. H., Dupuytren’s contraction of the Palmar fascia and some other deformities. 

(Dupuytrens Palmarfasciencontractur und andere Deformitäten.) (Practitioner 
r >1 110, Nr. 3, S. 214—220.) 23, 172. 

’^raann, Joh., Über Narbenverknöchenmg. (Chirurg. Univ.-Klin., Halle a. S.) 
u Med. Klinik Jg. 19, Nr. 29, S. 1019—1020.) 25, 234. 

i,f -zel, Gerhard, Myositis ossificans — Exostosis cartilaginea. (Eine differential- 
diagnostische Studie.) (Dissertation: Berlin 1920 [1923]. 9 S.) * 

|1,c df, Heinrich F., Acute subacromial and subdeltoid bursitis: Clinical picture, etiology 
and treatment. (Klinik, Ätiologie und Behandlimg der akuten Bursitis subacro- 
ft mialis und subdeltoidea.) (Americ. journ. of surg. Bd. 87, Nr. 3, S. 59—62.) 22, 418. 

’^lodin, A., Zur Frage der Cholesterindiathese. Ein Fall von multiplen xanthomatösen 
Granulomen der Sehnen. (Medizinski Journal Moskau Nr. 1/2.) (Russisch.) 29,463. 
Züiradnicek, J., Behandlung peripherer Lähmungen durch Sehnen- und Muskel¬ 
verpflanzung. (Chirurg. Klin. v. Prof. O. Kukula, Prag.) (Rozhledy v. Chirurg, a 
synaekol. Jg. 2, H. 3, S. 168—175, H. 4, S. 213—224, H. 5, S. 225—242 u. H. 6, 
S.273—291.) (Tschechisch.) 27, 407. 

Myositis ossificans. 

dfiUow, W. Rowley, Myositis ossificans and Volkmann’s paralysis. Notes on two 
cases illustrating the rarer complications of supracondylar fracture of the humerus. 
[Myositis ossificans und Volkmannsche Lähmung als Folge supracondylärer Humerus¬ 
fraktur.) (Brit. joum. of surg. Bd. 10, Nr. 40, S. 475—482.) 23, 171. 

3* 


Digitized by 


Go igle 


Original from 

UNIVERSITY OF MICHIGAN 



36 Ischämische Muskelcontractur. Allg. Pathol. u. Chirurgie d. Knochen u. Gelenke 


Digitized by 


Carleton, Dudley, Myositis ossificans traumatica. (Traumatische Myositis ossi 
ficans.) (Boston med. a. surg. journ. Bd. 188, Nr. 12, S. 387—390.) * * 

Chatonet Caillods, Foyer de myosite ossifiante localis6 en etat de nöcrobiose (Aspecl 
radiographique particulier), (Ein Herd von lokalisierter Myositis ossificans in 
Stadium der Nekrobiose. [Eigenartiges Röntgenbild].) (Presse m&i. Jg. 31, Nr. 20 
S. 228—230.) 22, 423. 

Cornejo Saravia, E., und Alfredo Buzzi, Über einen Fall von umschriebener trau 
matischer Myositis ossificans. (Prensa möd. argentina Jg. 10, Nr. 7, S. 186—190. 
(Spanisch.) * 

Gallagher, B. J., Acase of myositis ossificans. (Ein Fall von Myositis ossificans.) (Journ. 
of the Americ. med. assoc. Bd. 81, Nr. 9, S. 749.) % 26, 314. 

Lewis, Dean, Mvositis ossificans. (Myositis ossificans.) (Joum. of the Americ. med. 
assoc. Bd. 80/Nr. 18, S. 1281—1287.) 23, 295. 

Nutt, John Joseph, Report of a case of myositis ossificans progressiva, with biblio* 
graphy. (Bericht über einen Fall von Myositis ossificans progressiva.) (Joum. oi 
bone a. joint surg. Bd. 5, Nr. 2, S. 344—359.) 23, 218. 

Rehbein, Max, Über Muskelverknöchemng nach Rückenmarksverletzung. (Allg. 
Krankenh., Hamburg-Barmbek.) (Dtsch. Zeitschr. f. Chirurg. Bd. 178, H. 1/2, 
S. 60—75.) 23, 308. 

Stejfa, Milos, Myositis ossificans multiplex progressiva. (Casopis lekarüv ceskyeh 
Jg. 62, Nr. 24, S. 650—652.) (Tschechisch.) 23, 473. 

Weidenreich, Franz, Knochenstudien. II. TI. Über Sehnen Verknöcherungen und 
Faktoren der Knochenbildung. (Zeitschr. f. d. ges. Anat., Abt. 1.: Zeitschr. f. Anat. 
u. Entwicklungsgescli. Bd. 69, H. 4/6, S. 558—597.) 26, 469. 

Zeddies, Walter, Die Myositis ossificans nach Luxationen und ihre Behandlung. 
(Dissertation: Halle 1923. 24 S.) * 

Ischämische Muskelcontractur. 

Bristow, W. Rowley, Myositis ossificans and Volkmann’s paralysis. Notes on two 
cases illustrating the rarer complications of suppracondylar fracture of the humerus. 
(Myositis ossificans und Volkmannsche Lähmung als Folge supracondylärer Humerus¬ 
fraktur.) (Brit. journ. of surg. Bd. 10, Nr. 40, S. 475—482.) 23, 171. 

Eichhoff, Erich, Die ischämische Muskelcontractur. (Ergebn. d. Chirurg, u. Orthop. 
Bd. 16, S. 165—198.) 25, 510. 

Fairbank, H. A. T., Ischaemie paralysis. (Ischämische Lähmung.) (Proc. of the roy. 
soc. of med. Bd. 16, Nr. 5, sect. of orthop., S. 11) * 

Gasne, Sur le traitement de la retraction isch6mique de Volkmann. (Über die Behand¬ 
lung der ischämischen Contractur.) (Journ. de möd. de Paris Jg. 42, Nr. 45, S. 929 
bis 931.) 26, 125. 

Göbell, Rudolf, Über die Behandlung der ischämischen Muskelcontractur durch freie 
Muskeltransplantation. (Dtsch. Zeitschr. f. Chirurg. Bd. 177, H. 1/2, S. 106—122.) 

22, 420. 

Jorge, Jos 6 M., Volkmannsche ischämische Retraktion. (Semana m6d. Jg. 30, Nr. 18, 
S. 833—842.) (Spanisch.) 30, 136. 

Schubert, Alfred, Inwieweit ist der behandelnde Arzt für die Entstehung einer ischä¬ 
mischen Contractur verantwortlich? (Chirurg. Univ.-Klin., Königsberg i. Pr.) (Med. 
Klinik Jg. 19, Nr. 12, S. 373—375.) 22, 419. 

Allgemeine Pathologie und Chirurgie der Knochen und Gelenke. 

Alexander, William G., Report of a case of so-called „marble bones“ with a review 
of the literature and a translation on article. (Bericht eines Falles sogenannter 
Marmorknochen mit Rückblick auf die Literatur und Übersetzung eines Artikels.) 
(Evanston hosp., Evanston, Illinois.) (Americ. joum. of roentgenoh Bd. 10, Nr. 4, 
S. 280—301.) 23, 476. 

Axhausen,G., Zur Frage der Phenolcampherwirkung auf den Gelenkknorpel. (Chirurg. 
Univ.-Klin., Charitö, Berlin.) (Zentralbl. f. Chimrg. Jg. 60, Nr. 11, S. 434—436.) 

22, 434. 

Baastrup, Chr. I., ,,The acute bone atrophy“ and its Roentgen picture. (Die akute 
Knochenatrophie und ihr Röntgenbild.) (Roentgen clin., Bispebjerg hosp., Copen- 
hagen.) (Acta radiol. Bd. 2, H. 4/5, S. 364—417.) 26, 92. 

Bartenwerfer, Destruktive Epiphysenerkrankung bei zwei Kindern von mongoloklem 
Aussehen. (Oskar-Helene-Heim, Berlin-Dahlem.) (Zeitschr. f. orthop. Chirurg. 
Bd. 48, H. 2, S. 201—212.) * 


Gck igle 


Original fro-m 

UNIVERSETY 0F MICHIGAN 



Allgemeine Pathologie und Chirurgie der Knochen und Gelenke. 


37 


Bastianelli, Raffael e, On diagnostic and therapeutic importance of some typical 
tender bone points. (Diagnostisch-therapeutisch wichtige, typische ,,sch wache 
Knochenpunkte“.) (New York med. joum. a. med. record Bd. 117, Nr. 3, S. 125 
bis 129.) 22, 525. 

Sloodgood, Joseph Colt, The diagnosis and treatment of bone lesions: a brief sum- 
rnarv of the salient features. (Diagnose und Behandlung von Knochenerkrankungen. 
Kurzes Übersichtsreferat über die hauptsächlichsten Punkte.) (Americ. joum. 
of roentgenol. Bd. 10, Nr. 1, S. 42—47.) 22, 162. 

Uneo, Gerolamo, Origine e natura delle intossicazioni endogene e artritiche. (Ent¬ 
stehung und Eigentümlichkeit der endogenen und arthritischen Intoxikationen.) 
(Rif. med. Jg. 39, Nr. 29, S. 679—680.) * 

Eien, Rudolf, Untersuchungen über Vorgänge bei der Verknöcherung. (Chirurg. 

Univ.-Klin., Freiburg i. Br.) (Klin. Wochenschr. Jg. 2, Nr. 39, S. 1798—1801.) 25, 7. 
Eien. Rudolf, Versuche über Vorgänge bei der Verknöcherung und deren Beeinflus¬ 
sung. (47. Tag. d. Dtsch. Ges. f. Chirurg., Berlin, Sitzg. v. 4.—7. IV. 1923.) (Arch. 
i. klin. Chirurg. Bd. 126, S. 418—425.) 26, 212. 

E!y, Leonard W., Inflammation of bones and joints. (Entzündungen von Knochen 
und Gelenken.) (London and Philadelphia: J. B. Lippincott Co. 1923. 433 S.) * 

EiMino, Giulio, Ulteriore contributo allo studio dello sviluppo delle articolazioni. 
Innesti di arti embrionali. Ricerche sperimentali. (Weiterer Beitrag zur Kennt¬ 
nis der Gelenkentwicklung. (Einpflanzung embryonaler Gelenke. Experimentelle 
I ntersuchungen.) (Istit. anat., istit. di patol. gen., univ. Pisa.) (Chirurg, d. org. di 
movim. Bd. 7, H. 3/4, S. 288—310.) 24,t92. 

Feinkorn, Werner Georg, Über Epiphysenerkrankungen des Wachstumsalters. 

Dissertation: Halle 1923. 57 S.) * 

--her, A. G. Timbrell, Some researches into the physiological principles underlying 
the treatment of injuries and diseases of the articulations. (Untersuchungen über die 
physiologischen Grundlagen der Behandlung von Gelenk Verletzungen und -erkra- 
kungen.) (Lancet Bd. 205, Nr. 11, S. 541—548.) 26, 369. 

itzotti, L. G., Comportamento dell’osso in rapporto all’azione meccanica degli anco- 
raggi metallici. (Mechanische Wirkung von Metallklammem auf den Knochen.) 
■Istit. di clin. ortop. e traumatol., imiv. Roma.) (Ann. ital. di Chirurg. Jg. 2, H. 1, 
^ S. 16 — 42.) 23, 69. 

S. L., A study of the viability of bone after removal from the body. (Unter- 
Ziehung über die Lebensfähigkeit des Knochens nach der Entfernung aus dem Körper 
Surg. pathol. laborat., Stanford univ. school of med.) (Arch. of surg. Bd. 7, Nr. 1, 

> 213—226.) 24, 337. 

3t;tzmann, O., und H. Engel, Epiphysenerkrankungen im Wachstumsalter. (Osteo¬ 
chondritis def. cox. juv. und Köhlersche Krankheit.) (Klin. Wochenschr. Jg. 2, 

3 , -N>. 9. S. 397—399 u. Nr. 10, S. 444—446.) 22, 276. 

-debrandt, Otto, Typische Punkte für die Punktion von Gelenken. (Dissertation: 

. Halle 1920 [1923]. 24 S.) * 

: unreiner, H., Gibt es eine Sudecksche Knochenatrophie? (Chirurg. Klin., 
lisch. Univ. Prag.) (Bruns’ Beitr. z. klin. Chirurg. Bd. 129, H. 3, S. 683—699.) 

26, 212. 

io. Über die Wirkung des Radiothoriums auf die Gelenke. (Pathol. Inst., Univ. 
Berlin.) (Strahlentherapie Bd. 15, H. 4, S. 537—544.) 24, 139. 

’o. B., Gelenkuntersuchungen. (Pathol. Inst., Univ. Berlin.) (Virchows Arch. 

.. >thol. Anat. u. Physiol. Bd. 244, S. 424—428.) 24, 335. 

*'kr, Hans, Über einen Fall von Osteoarthropathie hypertrophiante pneumique. 

, Dissertation: Tübingen 1923. 24 S.) * 

1 ^‘2, Fritz, Über reaktive Vorgänge am Knorpel nach verschiedenen Schädigungen. 
buitpold-Krankenh., Würzburg.) (Arch. f. klin. Chirurg. Bd. 124, H. 1, S. 1—14.) 

28, 290. 

F. J., Über die Beeinflussung des Längenwachstums durch Erkrankungen der 
Knochen und Gelenke, sowie unter funktionellen Einwirkungen. (Pathol.-anat. 
tat., Univ. Innsbruck.) (Klin. Wochenschr. Jg. 2, Nr. 6, S. 240—243.) 22, 148. 

p "‘ und Reye, Über Marmorknochen (Albers-Schönbergsche Krankheit). (Eppen- 
'lorffir-Krankenh., Hamburg.) (Fortschr. a. d. Geb. d. Röntgerstr. Bd. 80, H. 1/2, 
S. Sö—43.) 22, 51. 

- Thomas, John, Bones and joints. (Knochen und Gelenke.) (Practitioner 
, Hd. lio, Xr. 1, S. 40—50.) 22, 163. 

* *ven, William, An address on the study of nature as shedding light on the struc- 
and functions of man. The antler of the deer and its relation to the growth 
k>ne. (Die Bedeutung des Naturstadiums für die Erkenntnis von Bau und Funk- 


Di gitized by 


Go igle 


Original from 

UNIVERSITY OF MICHIGAN 



38 


Allgemeine Pathologie und Chirurgie der Knochen und Gelenke. 


tionen des Menschen. — Das Hirschgeweih und seine Beziehungen zum Knochen¬ 
wachstum.) (Brit. med. joum. Nr. 3264, S. 91—95.) 26, 6. 

Moore, Sherwood, Observations on ostitis deformans. (Beobachtungen bei Ostitis 
deformans.) (X ray laborat., Washington univ. school of med.. St. Louis.) (Americ. 
joum. of roentgenol. Bd. 10, Nr. 7, S. 507—518.) 24, 308. 

Müller, Walther, Der Einfluß der Röntgenstrahlen auf den Knochen. (Chirurg. Univ.- 
Klin., Marburg, a. d. L.) (Münch, med. Wochenschr. Jg. 70, Nr. 30, S. 980—981.) 

24, 93. 

Müller, Walther, Der Einfluß funktioneller mechanischer Beanspruchung auf das 
Längenwachstum der Knochen. (Chirurg. Univ.-Klin., Marburg a. L.) (Münch, med. 
Wochenschr. Jg. 70, Nr. 39, S. 1225—1226.) 25, 215. 

Müller, Walther, Neue Experimente zur Frage des Einflusses der mechanischen Be¬ 
anspruchung auf Knochen imd Wachstumszonen. (Chirurg. Univ.-Klin., Mar¬ 
burg a. d. L.) (Bruns' Beitr. z. klin. Chirurg. Bd. 130, H. 2, S. 459—472.) 26, 369. 

Nußbaum, A., Über Einwirkung von Hitze auf lange Röhrenknochen und Sterili¬ 
sierung maligner Knochengeschwülste. (Chirurg. Univ.-Klin., Bonn.) (Bruns 1 
Beitr. z. klin. Chirurg. Bd. 129, H. 3, S. 711—715.) 24, 98. 

Rohde, Carl, über den Ablauf der Regenerationsvorgänge am Röhrenknochen bei 
erhaltener und geschädigter Gefäßversorgung, zugleich ein Beitrag über Herkunft 
und Entstehungsbedingungen des Bindegewebes nach Knochenverletzungen. 
(Chirurg. Univ.-Klin., Freiburg i. Br.) (Arch. f. klin. Chirurg. Bd. 128, S. 530 
bis 607.) 28, 295. 

Schulze, Fritz, Skelettveränderungen als Ursache von Verkalkungen. (Chirurg. 
Univ.-Klin., Berlin.) (Mitt. a. d. Grenzgeb. d. Med. u. Chirurg. Bd. 86, H. 2/3, 
S. 243—264.) 22, 445. 

Seeliger, Spaltbildungen in den Knochen und schleichende Frakturen bei den soge¬ 
nannten Hungerknochenerkrankungen. (Chirurg. Univ.-Klin., Freiburg i. Br.) 
(Arch. f. klin. Chirurg. Bd. 122, H. 3, S. 588—602.) 22, 148. 

Seyfarth, Ch., Eine neue Methode der_diagnostischen Punktion des Knochenmarks, 
speziell beim Rückfallfieber. (Verhandl. d. Kongr. d. Russ. Ges. f. inn. Med., Peters¬ 
burg.) (Terapewtitscheski archiv Bd. 1, S. 144—146.) (Russisch.) 80, 699. 

Sheldon, Francis B., The bone lesions of smallpox with report of cases. (Die Kno¬ 
chenveränderungen bei Variola.) (Americ. joum. of roentgenol. Bd. 10, Nr. 1, 
S. 35—41.) 22, 365. 

Siadky, Fr., Epiphysenstörungen. (Casopis lökafüv ceskyeh Jg. 62, Nr. 11, S. 280 
bis* 283.) (Tschechisch.) 22, 359. 

Sonntag, Über Malacie des Lunatum. (Fortschr. a. d. Geb. d. Röntgenstr. Bd. 30. 

H. 5/6, S. 487—501.) 23, 172. 

Sorrel, Etienne, Indications des eures hydro-minerales et climatiques en Chirurgie 
osseuse. (Die Indikationen für die Bäderbehandlung und die klimatischen Kurven 
in der Knochenchirurgie.) (Paris med. Jg. 18, Nr. 16, S. 359—365.) 24, 437. 

Southam, A. H., and R. S. Paterson, A case diaphysial aclasis. (Ein Fall von Aclasis 
der Diaphysen.) (Brit. journ. of surg. Bd. 10, Nr. 40, S. 562—564.) 22, 526. 

Stege mann, Hermann, Die chirurgische Bedeutung paraart ikulärer Kalkablage¬ 
rungen. (Chirurg. Univ.-Klin., Königsberg i. Pr.) (Arch. f. klin. Chirurg. Bd. 125, 

H. 4, S. 718—738.) 26, 136. 

Straat, H. L., Blaue Skleren, Fragilitas ossium und Otosklerose. (Nederlandsch tijdsehr. 

v. geneesk. Jg. 67, 1. Hälfte, Nr. 2, S. 151—153.) (Holländisch.) * 

Trautner, Heinrich, über Knochennerven und ihre Funktionen. (Dissertation: 

Erlangen 1923. 40 S.) * 

Tubby, A. H., Deformities, including diseases of the bones and joints. Second edition. 
(Deformitäten der Knochen- und Gelenkerkrankungen.) (London, Maximilian & Co. 
1923.) * 

Walterhöf er und Schramm, Weitere Beobachtungen über Entmarkung von Röhren¬ 
knochen bei perniziöser Anämie. (III. med. Klin. u. Chirurg. Klin., Univ. Berlin.) 
(Arch. f. klin. Chirurg. Bd. 125. H. 1/2, S. 407—413.) * 

Weatherbe, Phili p, A case of osteo-arthritis in childhood. (Ein Fall von Osteoarthriti s 
im Kindesalter.) (Lancet Bd. 205, Nr. 18, S. 976.) * 

Weidenreich, Franz, Knochenstudien. I. Teil: Über Aufbau und Entwicklung des 
Knochens und den Charakter des Knochengewebes. (Zeitschr. f. d. ges. Anat., 

I. Abt.: Zeitschr. f. Anat. u. Entwieklungsgesch. Bd. 69, H. 4/6, S. 382—466.) 

26 , 203 . 

Weiden reich, Franz, Knochenstudien. II. Teil: Über Sehnenverknöcherungen und 
Faktoren der Knochenbildung. (Zeitschr. f. d. ges. Anat., Abt. 1: Zeitschr. f. Anat. 
u. Entwieklungsgesch. Bd. 69, H. 4/6, S. 558—597.) 26, 469. 


Difitized 


by Google 


Original fro-m 

UNIVERSITY 0F MICHIGAN 



Rachitis. 


39 


Wpreschinski, Alexander, Vergleichende Daten über Peri- und Endoostkulturen. 
in vitro und deren Implantation in das lockere Bindegewebe im Tierorganismus. 
(2. Chirurg. Klin. v. Prof. Girgoloff, Milit.-med. Akad.» St. Petersburg.) (Archiv 
klinitscheskoi i experimentalnoi mediziny H. 9/10.) (Russisch.) 26, 129. 


Bartenwerfer, Zur Segmentierungsosteotomie hochgradiger rachitischer Unter- 
sohenkelverkrümmungen nach Springer. (Oskar-Helene-Heim, Berlin-Dahlem.) 
Zeitschr. f. orthop. Chirurg. Bd. 48, H. 3, S. 388—391.) 24, 383. 

u-^nat, F. M., Quelques precisions sur Tosteotomie cunöiforme (dans les däviations 
de? os longs). (Ratschläge für die Keilosteotomien bei Verkrümmungen an den 
langen Röhrenknochen.) (Rev. d’orthop. Bd. 10, Nr. 1, S. 61—77.) 22, 369. 

‘ yorgy, P., Neuere Anschauungen auf dem Gebiete der Rachitislehre. (Zentralbl. f. 

d. ges. Kinderheilk. Bd. 15, H. 1, S. 1—17 u. H. 2, S. 40—63.) * 

Ha.v% Julius, Die Entstehung der sogenannten Belastungsdeformitäten im Lichte 
neuerer Forschungen. (Univ.-Ambulat. f. orthop. Chirurg., Wien.) (Wien. med. 
Wochenschr. Jg. 73, Nr. 5, S. 220—239.) 21, 466. 

H itier, Henri, Sur une endämie d’ostöoarthröpathie, d’ostöomalacie, d’ostöoporose 
et d’asteorachitisme tardif. Survenues comme consöquences d’avitaminose pendant 
la guerre. (Über eine Endemie von Osteoarthropathie, Osteomalacie, Osteoporose 
und Spätrachitis als Folgen von Avitaminose während des Krieges.) (Gaz. des h6p. 
civ. et milit. Jg. 96, Nr. 77, S. 1235—1239.) 26, 460. 

Garcia, Carlos, Rachitis und untere Extremitäten. (Semana m£d. Jg. 80 , 
Kr.l7,S. 789—804.) (Spanisch.) 29 , 51. 

Ldaann, Die konstitutionell schwache Epiphyse und ihre Beziehungen zur Rachitis, 
Osteochondritis und Arthritis deformans. (Chirurg. Univ.-Klin., Rostock.) (Dtsch. 
Zeitschr. f. Chirurg. Bd. 178, H. 1/2, S. 11—36.) 28 , 278. 

U-taerdt, Rachitis imd Ostitis fibrosa. (Dtsch. Ges. f. Kinderheilk., Leipzig, Sitzg. 

v. 14.—17. IX. 1922.) (Monatsschr. f. Kinderheilk. Bd. 24, H. 4/5, S. 574—578.) * 

-häil, Hugo, Zur Frage der Rachitis tarda. (Dtsch. Zeitschr. f. Chirurg. Bd. 179, 
H- 3 4, 8. 226—248.) 24, 34. 

^*3, Hugo, Das anatomische und klinische Bild der Rachitis, unter besonderer 
Berücksichtigung der für de« rachitische Wachstum bedeutsamen mechanischen und 
dynamischen Gesichtspunkte. (Arch. f. orthop. u. Unfall-Chirurg. Bd. 22, H. 3, 
S. 212—239.) 26, 473. 

Martin, B., Die Knochenzertümmerung zur Behandlung rachitisch verkrümmter 
Knochen. (Chirurg. Univ.-Klin., Berlin.) (Zentralbl. f. Chirurg. Jg. 50, Nr. 48/49, 
1746—1747.) 27, 480. 

^yer, Al brecht. Über Scharnierosteotomie. (Chirurg, u. orthop. Klin. v. Prof. L. 
Wullstein, Essen a. d. Ruhr.) (Zeitschr. f. orthop. Chirurg. Bd. 48, H. 2, S. 224 
eis 230.) 28, 285. 

■-tanari, Umberto, Saggi di terapia nella rachitide. (Beiträge zur Rachitisbe- 
andlung.) (Lstip. ortop. Rizzoli e clin. ortoped., univ. Bologna.) (Chirurg, d. org. 
... di movim. Bd. 7, H. 5/6, S. 541—550.) 25, 449. 

Walther, Die Veränderungen an den Epiphysenfugen bei abnormer mecha¬ 
nischer Beanspruchung und ihre Beziehungen zu den rachitischen Veränderungen. 
Chirurg. Univ.-Klin., Marburg a. L.) (Münch, med. Wochenschr. Jg. 70, Nr. 2, 
'■44—46.) . 22, 50. 

' r: s, Oscar, Operatives Vorgehen bei den rachitischen Verkrümmungen. (Landes- 
. ^ankenh., Homburg [Saar].) (Zentralbl. f. Chirurg. Jg. 50, Nr. 25, S. 989—991.) 24, 64. 
r r ’hes, Behandlung des Genu varum und valgum mit bogenförmiger Osteotomie. 
, 1". Vers. d. Dtsch. Ges. f. Chirurg., Berlin, Sitzg. v. 4.—7. IV. 1923.) 28, 63. 

Gioeondo, Sul processo di riparazione dello scheletro nella rachitide speri- 
^entale da stronzio. Memoria prima. (Über den Reparationsprozeß des Skeletts 
hd der experimentellen Strontiumrachitis.) (Istit. anat. patol., sped. civ., Venezia.) 
Chirurg, d. org. di movim. Bd. 7, H. 5/6, S. 413—440.) 26, 378. 

'•-de. Fr., Betrachtungen zur Mechanik des O-Beins. (Arch. f. orthop. u. Unfall- 
Chirurg. Bd. 21, H. 3, S. 411—4J6.) 22, 533. 

' -'•n, R., et E. Allenbach, Queis enseignements nous donne l’ötude du rachitisme 
-xperimental sur la pathogänie et la thörapeutique du rachitisme humain? (Welche 
Lehren geben uns die Tierexperimente für die Pathogenese imd Therapie der mensch- 
•tfben Rachitis ?) (Clin. Chirurg., univ. Strasbourg.) (Arch. franco-belges de Chirurg. 
^ 26, Nr. 1, S. 70—79.) * 

nlema, B., Übersicht über die neuesten Untersuchungen der Rachitis. (Nederlandsch 
a^wmcLehr. v. geneesk. Jg. 11, Nr. 7, S. 495—502.) (Holländisch,) * 


Digitized by 


Go igle 


Original fro-m 

UNIVERSITY 0F MICHIGAN 



40 


Allgemein© Pathologie und Chirurgie der Knochen und Gelenke. 


Sorrel, Etienne, et Henri Oberthur, A propos de 166 interventions pour döforma- 
tions rachitiques. (166 Eingriffe bei rachitischen Deformitäten.) (Rev. d’orthop. 
Bd. 10, Nr. 4, S. 303—329.) 24, 192. 

Springer, Carl, Weitere Erfahrungen mit der Segmentierung hochgradiger rachi¬ 
tischer Knochenverkrümmungen. (Zeitschr. f. orthop. Chirurg. Bd. 48, H. 2, S. 161 
bis 174.) 28, 219. 

Strausz, Hugo, Über eine einfache Methode der operativen Korrektur der schweren 
rachitischen Unterschenkel Verkrümmungen. (Poliklin. d. „Gratismilch “-Ver., 
Budapest.) (Zentralbl. f. Chirurg. Jg. 50, Nr. 46/47, S. 1692—1693.) 26, 79. 

Watermann, F. H., Beitrag zur Behandlung der rachitischen Rückgratverkrümmungen 
im frühen Kindesalter. (Orthop. Prov.-Kinderheilanst., Süchteln [Rhld.].) (Münch, 
med. Wochenschr. Jg. 70, Nr. 23, S. 739—740.) 28, 458. 

Wirth, W. H., Erfahrungen mit Tonophosphan. (Univ.-Klin. f. orthop. Chirurg., Frank¬ 
furt a. M.) (Münch, med. Wochenschr. Jg. 70, Nr. 7, S. 207—209.) 22, 153. 

Osteomalftcfe, Osteopsathyrosis. 

Hartwich, Karl, Über hyperplastische Periostitis ossificans bei malacischen und 
deformierenden Knochen- und Gelenkerkrankungen. (Dissertation: Rostock 1920 
[1923]. 65 S. m. Taf.) * 

Hi gier, Henri, Sur une endömie d’osteoarthropathie, d’osteomalacie, d’ost^oporos© 
et d’osteorachitisme tardif. Survenues comme consöquences d’avitaminose pendant 
la guerre. (Über eine Endemie von Osteoarthropathie, Ostermalacie, Osteoporose 
und Spätrachitis als Folgen von Avitaminose während des Krieges.) (Gaz. de* 
h6p. civ. et milit. Jg. 96, Nr. 77, S. 1235—1239.) 25, 450. 

Kahle, Hans, Die Beziehungen der Osteopsathyrosis congenita und tarda zu den inner¬ 
sekretorischen Drüsen. (Dissertation: Breslau 1923. 29 S.) * 

Klutschewsky, I. R.. Zur Lehre von der Osteomalacie. (Festschr. z. 25jährigen 
Amtsjubiläum des Prof. d. Gynäkologie V. S. Grusdeff-Kasan. S. 131—186. Petro¬ 
grad.) (Russisch.) * 

Richter, Gerhard, Drei Fähe von Osteopsathyrosis. (Dissertation: Breslau 1923. 

2 Bl.) * 

Schlicht, Joachim, Beitrag zur Pathologie und Klinik der akuten Knochenatrophie. 
(Dissertation: Frankfurt 1923. 47 S.) * 

Achondroplasfe, Chondrodystrophia Malis, Osteogonosis imparfscta und Ähnlichst. (Hungtrtsht- 
pathls). 

Bergemann, Friedrich, Über Chondrodystrophie. (Dissertation: Leipzig 1919 
[1923]. 58 S.) * 

Berndt, Ehrhardt, Über „Osteogenesis imperfecta“ mit besonderer Berücksichtigung 
der kongenitalen Störungen der Skelettentwicklung. (Dissertation: Greifswald 
1923. 13 Bl.) * 

Bolten, G. C., Die Ursache der Fragilitas ossium. (Nederlandsch tijdschr. v. geneesk. 

Jg. 67, 1. Hälfte, Nr. 19, S. 2015—2018.) (Holländisch.) 24, 129. 

Budde, Max, Zur Frage der abortiven Form der Chondrodystrophia foetalis. (Chinin*. 
Univ.-Klin., Köln-Linden bürg.) (Dtsch. Zeitschr. f. Chirurg. Bd. 177, H. 5/6, S. 378 
bis 384.) 28, 417. 

Eftimie, Const., Ein Fall von Achrondoplasie. (Spitalul Jg. 48, Nr. 7/8, S. 194—196.) 

(Rumänisch.) • , 

Firgau, Lotte, Zur Kenntnis der Osteoarthropathie hypertrophiante pneumique 

mit besonderer Berücksichtigung eines Falles. (Med. Univ.-Klin., Königsberg i. Pr.) 
(Fortschr. a. d. Geb. d. Röntgenstr. Bd. 80, H. 5/6, S. 506—511.) 23, 95. 

Gibson, Henry J. C., Osteogenesis imperfecta affecting two generations. (Osteo¬ 

genesis imperfecta in zwei Generationen.) (Edinburgh med. journ. Bd. 80, Nr. 6. 
S. 237—243.) 23, 417. 

Greil, Alfred, Entstehung angeborener Knochenbrüchigkeit. (Osteogenesis imper¬ 
fecta, Osteopsathyrosis idiopathica.) (Monatsschr. f. Geburtsh. u. Gynäkol. Bd. 64, 
H. 1/2, S. 59—74.) 25, 449. 

Henry, A., et A. Jaubert de Beaujeu, Deux. cas de dystrophie osseuse infantile. 
(2 Fälle infantiler Knochendystrophie.) (Joum. de radiol. et d’electrol. Bd. 7, Nr. 5, 
S. 221—224.) * 

Higier, Henri, Sur une endemie d’osteoarthropathie, d’ost^omalacie, d’osteoporose 
et d’osteorachitisme tardif. Survenues comme cons6quences d’avitaminose pendant 
la guerre. (Über eine Endemie von Osteoarthropathie, Osteomalacie, Osteoporose 
und Spätrachitis als Folgen von Avitaminose während des Krieges.) (Gaz. des höp. 
civ. et milit. Jg. 96, Nr. 77, S. 1235—1239.) 25, 450. 


Digitized by 


Go igle 


Original fro-m 

UNIVERSITY OF MICHIGAN 



Achondroplasie, Chondrodystrophia foetalis usw. Osteomyelitis. 


41 


Johannessen, Christen, Kasuistische Mitteilung einer Wachstumsstörung Olliers. 
(la Dyschondroplasie.) (Norsk magaz. f. laegevidenskaben Jg. 84, Nr. 7, S. 629 
bis 639.) (Norwegisch.) 25, 2. 

Lndeberg, W., Chondrodystrophie und Pseudochondrodystrophie. (Univ.-Nerven - 
klin., Dorpat.) (Folia neuropathol. Estoniana Bd. 1, H. 1, S. 75—94.) 27, 273. 

N:harsich, Kurt, Ein Beitrag zur Chondrodystrophie-Frage. (Dissertation: Breslau 
1923. 39 S.) * 

vatham, A. H., and R. S. Paterson, A case of diaphysial aclasis. (Ein Fall von 
Aclasis der Diaphysen.) (Brit. joum. of surg. Bd. 10, Nr. 40, S. 562—564.) 22, 526. 

>retenski, A. W., Ein Fall von Achondroplasie. (Pädiatr. Klin., Univ. Perm.) (Permski 
medizinski joumal Nr. 3/5, S. 7—11.) (Russisch.) * 


Ackermann, Fritz, Über die Osteomyelitis der Knochen, insbesondere über die Osti¬ 
tis der Kieferknochen. (Dissertation: Berlin 1922 [1923]. 61 S.) * 

Kennen, Charles, The problem of pyogenic disease in bone. (Das Problem der Kno¬ 
cheneiterung.) (Glasgow med. joum. Bd. 100, Nr. 3, S. 113-—123.) 27, 2. 

Beye. H. L., The differential diagnosis between infection of bone and sarcoma of bone. 
i Die Differentialdiagnose zwischen infektiöser undsarkomatöser Knochenerkrankimg.) 
(Joum. of the Iowa state med. soc. 13, S. 495.) 29, 421. 

Beye. Howard L., Subperiosteal resection of long bones in Osteomyelitis. An analysis 
ot this method of treatment with a report of 5 cases. (Subperiostale Resektion der 
Röhrenknochen bei Osteomyelitis. Eine Besprechung der Behandlungsmethode und 
Mitteilung von 5 Fällen.) (Dep. of surg., coli, of med., state univ., Iowa.) (Surg., 
zrnecol. a. obstetr. Bd. 87, Nr. 6, S. 732—739.) 26, 123. 

Borart, L. M., Resumö and general consideration of Osteomyelitis of haemotogenous 
origin. (Übersicht und allgemeine Betrachtung über Osteomyelitis hämatogenen 
Ursprungs.) (Joum. of the Michigan state med. soc. Bd. 22, Nr. 12, S. 502—507.) 

28, 180. 

^ yd-Snee, Harry, Clinical picture of streptococcic Osteomyelitis of the temporal 
bone. (Klinisches Bild der Streptokokkenosteomyelitis des Schläfenbeins.) (Joum. 
of the Americ. med. assoc. Bd. 81, Nr. 10, S. 803—807.) 25, 155. 

Brie kn er, Walter M., The treatment of chronic bone abscesses by simple evacuation 
through a small drill hole. Its application in non-sterile abscesses. (Behandlung 
chronischer Knochenabscesse durch einfache Entleerung mit einem dünnen Drill - 
bohrer.) (Surg. serv., Mount Sinai hosp., New-York.) (Joum. of bone a. joint surg. 
Bd. 5, Nr. 3, S. 492—500.) 25, 4. 

Brown, W. L., and C. P. Brown, Osteomyelitis variolosa. (Joum. of the Americ. med. 

assoc. Bd. 81, Nr. 17, S. 1414—1416.) 26, 205. 

Renault, F. L., Osteomyelitis. (Internat, joum. of med. a. surg. Bd. 36, Nr. 8, S. 340 
bis 343.) * 

r? *ky, Vi cto r E., Primary Osteomyelitis of the patella. Report of a case and a review 
of the literature. (Primäre Osteomyelitis der Patella. Ein Fall und Übersicht über 
( die Literatur.) (Surg., gynecol. a. obstetr. Bd. 86, Nr. 3, S. 398—406.) * 

'^n, G. R., The obliteration of bone cavities in chronic Osteomyelitis by free fat trans- 
plantation. (Der Verschluß von Knochenhöhlen bei chronischer Osteomyelitis 
durch freie Fettgewebsüberpflanzung.) (Minnesota med. 6, S.) 26, 215. 

l v -Leonard W., Inflammation of bones and joints. (Entzündungen von Knochen 
und Gelenken.) (London and Philadelphia: J. B. Lippincott Co. 1923. 433 S.) * 

irot. \V., Some cases of lymphogenic metastatic osteitis. (Einige Fälle von lym- 
pbogener metastatischer Ostitis.) (Surg. dep., Maria hosp., Stockholm.) (Acta 
Chirurg, scandinav. Bd. 56, H. 4, S. 357—363.) 27, 36. 

" ddu, Louis A. O., Case of Osteomyelitis of the ulna, with complete regeneration, in 
an old patient. (Osteomyelitis der Ulna mit vollständiger Wiederherstellung bei einem 
alten Patienten.) (Joum. of bone a. joint surg. Bd. 5, Nr. 3, S. 502—506.) 25, 60. 
rHa nti. S., Contributo clinico allo Studio della vaccino-terapia nelle osteomieliti acute 
'lei bambini. (Klinischer Beitrag zum Studium der Vaccinebehandlung der kind¬ 
lichen Osteomyelitis.) (Istit. di clin. pediatr., univ. Palermo.) (Pediatria Jg. 81, 
H. 12, S. 649—^-671.) 24, 161. 

‘ apv cn, de, et Cohen, Note sur rostöomyölitö typhique traitöe par la vaccination 
preoperatoire. Röunion par premiöre intension. (Uber einen Fall von Osteomyelitis 
typhiea, die durch Vaccine vorbehandelt worden war und per primam intentionem 
Vs teilte.) (Scalpel Jg. 76, Nr. 20, S. 533—536.) 28, 337. 

“ 3 ?ven, de, et Cohen, Ostöomy^lite typhique. Vaccination pröopöratoire. Röunion 
pw premiöre intention. (Typhusosteomyelitis. Vaccinebehandlung vor der Ope- 


Digitized by 


Go igle 


Original fro-m 

UNIVERSITY OF MICHIGAN 




42 


Allgemeine Pathologie und Chirurgie der Knochen und Gelenke. 


Digitized by 


ration. Primäre Wundheilung.) (Ann. et bull, de la soc. roy. des Sciences med. et 
natur. de Bruxelles Jg. 1928, Nr. 1, S. 14—18.) * 27, 436. 

Kallenbach, Alfred, Erfahrungen über Schädelosteomyelitis. (Chirurg. Univ.-Klin. 

Gießen.) (Bruns’ Beitr. z. klin. Chirurg. Bd. 128, H. 3, S. 725-—729.) 28, 189 

Kelemen, Georg, Zur Abgrenzung der akuten, otogenen Osteomyelitis der Schädel 
basisknoehen. (Univ.-Ohrenklin., Budapest.) (Zeitschr. f. Hals-, Nasen- u. Ohren 
heilk. Bd. 5, H. 1, S. 29—37.) 24 ; 173 

Keropian, M., Zur Frage der Behandlung der chronischen Osteomyelitis nach Schuß 
Verletzungen durch Plombieren mit lebendem Gewebe. (Wratschebnoje djelo Jg. 6 
Nr. 21/23, S. 601—604.) (Russisch.) 28, 289 

Keyes, A. Belcham, Osteomyelitis of crest of right pubic bone. (Osteomyelitis dei 
Crista des Ossis pubis dextr.) (Joum. of the Americ. med. assoc. Bd. 80, Nr. 20 
S. 1451—1452.) 24, 253 

Kittel, P. B., Acute Osteomyelitis treated by early incision; recovery. (Akute Osten 
myelitisbehandlung früher Incision. Blutung.) (Lancet Bd. 204, Nr. 6, S. 284.) 1 
Ko 1 i n, Luj o, Zur operativen Behandlung der Knochenfistel. (Lijeänicki vjesnik Jg. 45 
Nr. 5, S. 129—145.) (Serbokroatisch.) 23, 182 

Leddig, Kurt, Ein Beitrag zur akuten Osteomyelitis der Erwachsenen. (Dissertation 
Greifswald 1923. 25 S.) ' 

Levi, Irwin P., Suppurative Osteomyelitis of the left side of the pelvis. (Eitrige Osteo 
myelitis der linken Darmbeinschaufel.) (Americ. joum. of roentgenol. Bd. 10, Nr. 3 
S. 208—210.) 23, 172 

Lewis, Dean, Acute Osteomyelitis. (Akute Osteomyelitis.) (Southern med. journ 
Bd. 16, Nr. 11, S. 861—870.) 26, 297 

Martin, Walton, The results of staphylococcus infection of bone. (Die Staphylokokken 
infektion des Knochens.) (Surg. clin. of North America [New York-Nr.] Bd. 3 
Nr. 2, S. 409—422.) 25, 353 

Martini, V., und F. Nassetti, Delle otorragie carotidee per osteomielite della rocci 
petrosa. Due casi di osservazione personale trattati colla legatura della carotid 
primitiva. (Von der carotidealen Ohrblutung infolge Osteomyelitis des Felsenbeines 
Zwei eigene Beobachtungen, welche mittels Unterbindung der Carotis communi 
behandelt wurden.) (Istit. Chirurg., univ. Pisa.) (Siena: S. Bernardino 1923, 56 S. 

25, 102 

Orr, H. Winnett, A new method of treatment for chronic infections involving bone 
(Neue Behandlung der chronischen Knochen ei terungen.) (Nebraska state med 
joum. Bd. 8, Nr. 2, S. 50—52.) 23, ( J 

Peeremans, G., L’ost6omy61ite de Tilium dans l’enfance. (Osteomyelitis des Os iliur 
in der Kindheit.) (Arch. franco-belges de Chirurg. Jg. 26, Nr. 10, S. 970— 977, 

26, 251 

Plaut, Hans, Umschriebene Osteomyelitis des Schambeins unter dem Bilde der tubci 
kulösen Analfistel bei einem Kinde. (Kaiser u. Kaiserin Friedrich-Kinderkrankenh 
Berlin.) (Klin. Wochensehr. Jg. 2, Nr. 6, S. 262.) 22, lOf 

Raebel, Reinhard. Über Knochenverlängerung durch Entzündung (Osteomyelitis 
(Dissertation: Halle 1923. 28 S.) 

Rosenburg, Gustav, Beiträge zur Differentialdiagnose der Osteomyelitis. (Chirurg 
Univ.-Klin., Frankfurt a. M.) (Med. Klinik Jg. 19, Nr. 22, S. 749—752.) 28, 4L 

Rosenburg, Gustav, Osteomyelitis und Unfall. (Chirurg. Univ.-Klin., Frankfm 
a. M.) (Arch. f. orthop. u. Unfall-Chirurg. Bd. 21, H. 4, S. 595—630.) 24, 31 

Sabrazös, J., Typhöse Osteitis und Spondylitis. (Arch. de med., ciiug. y especialit 
Bd. 10, Nr. 13, S. 560—567.) (Spanisch.) 28, 29 

Simon, W. V., Hahnsehe Plastik bei Tibiadefekt infolge Osteomyelitis. (17. Kons: 
d. Dtsch. orthop. Ges., Breslau, Sitzg. v. 25.—26. IX. 1922.) (Zeitschr. f. orthoj 
Chirurg. Bd. 44, H. 1/2, S. 166—171.) 24, 22^ 

Solieri, Sante, Artrite suppurativa della sinfisi pubica in puerperio. (Eitrige Eni 
zündung der Symphyse im Wochenbett.) (Osp. Morgagni, Forli.) (Polielinico, se; 
Chirurg. Jg. 80, H. 6, S. 298—306.) 26, 51 

Strunsky, Max, Hemorrhagic Osteomyelitis. Report of case. (Hämorrhagisch 
Osteomvelitis. Bericht über einen Fall.) (Joum. of the Americ. med. assoc. Bd. 
Nr. 25, \S. 1833—1835.) 24, 16 

Sutton, Neville G., Problems of acute osteo-myelitis. (Die Frage der akuten Oste< 
myelitis.) (Med. joum. of Australia Bd. 1, Nr. 19, S. 517—521.) 

Synnott, Martin J., Joseph O’Dwyer and Frank D. Scudder, The treatment < 
acute infectious Osteomyelitis by transfusion with immunized blood. Report of casi 
(Behandlung der akut infektiösen Osteomyelitis mit Transfusion von immun 
siertem Blut.) (Americ. joum. of surg. Bd. 87, Nr. 5, S. 118—121.) 28, 36! 


Gck igle 


Original fro-m 

UNIVERSITY OF MICHIGAN 



Osteomyelitis. Tuberkulose der Knochen imd Gelenke. 


43 


Thorek, Max, Aluminum-potassium nitrate in the treatment of suppurative conditions, 
particularly osteomyieltis. (Aluminiumkaliumnitrat bei der Behandlung eitriger 
Falle, besonders bei Osteomyelitis.) (Ann. of surg. Bd. 77, Nr. 1, S. 38—47.) 22, 55. 
Iillev, Herbert, Two cases of fatal Osteomyelitis of the frontal bone presenting unusual 
fcatures. (2 Fälle von tödlicher Osteomyelitis des Stirnbeins mit ungewöhnlichem 
Krankheitsbild.) (Joum. of laryngol. a. otol. Bd. 38, Nr. 2, S. 78—81.) 22, 204. 

L:;>zzi, Francesco Paolo, Contributo alla cura immunitaria delle lesioni ossee 
post-tifiche. (Beitrag zur Immunisierungsbehandlung der posttyphösen Knochen¬ 
erkrankungen.) (Istit. di clin. Chirurg., univ. Napoli.) (Ann. ital. di Chirurg. Jg. 2, 
H. 8, S. 870—884.) 25, 67. 

Vaechelli, Sanzio, Le vie di deflusso degli ascessi os^ifluenti. (Weg des Eiters bei 
Knochen absce^sen.) (Bologna: L. Capelli 1923. 162 S.) * 

N'eissler, Max, Zur Pathologie und Therapie der akuten Osteomyelitis. (Dissertation: 

Breslau 1923. 20 S. m. Taf.) * 

V*Mlis, J. C., Acute Osteomyelitis in children, with report of cases. (Akute Osteomyelitis 
bei Kindern mit Bericht von Fällen.) (New Orleans med. a. surg. ioum. Bd. 75, 
Nr. 7, S. 337—346.) * 

'findow, Nathan, Typhoidal Osteomyelitis. (Typhus-Osteomyelitis.) (Dep. of surg., 
univ. of Maryland, Baltimore.) (Ann. of surg. Bd. 77, Nr. 3, S. 319—326.) 22, 477. 

Zeno. Artemio, und Alf re do Boden, Osteomyelitis nach Femur-Fraktur mit Fliegen- 
larven. (Rev. möd. del Rosario de Santa Fö Jg. 18, Nr. 4, S. 262—264.) (Spanisch.) * 


htariNt titr Knochtfl und Qaltnke (s. a. Spondylitis tuberculosa und ihre Komplikation 
$. 379). 

Abrashanow, A., Eine geschlossene Methode der Jgnipunktur bei der Therapie der 
tuberkulösen Gelenke. (Zentralbl. f. Chirurg. Jg. 50, Nr. 24, S. 969—970.) 24, 339. 

Bahschewitsch, G., Über Knochen-Gelenktuberkulose bei Kindern, nach Angaben 
des Morosow-Kinderkrankenhauses v. 1908—1912. (2. Russ. Kongr. d. Kinderärzte, 
Moskau, 1. VI. 1923.) (Wratschebnaja gaseta Jg. 27, Nr. 23, S. 503.) (Russisch.) * 
* r o n, Alexander, Neue Operationsmet hode der Schultergelenkstuberkulose. (Zen - 
tralbl. f. Chirurg. Jg. 50, Nr. 12, S. 477—479.) 22, 419. 

Svtelmeyer, Richard, Die Knochen- und Gelenktuberkulose im Versorgimgswesen. 
Zeitschr. f. ärztl.-soz. Versorgungswesen Jg. 8, H. 7, S. 256—258.) * 

km, G., Die Knochen- und Gelenktuberkulose der Kinder und die Behandlung 
derselben durch die Fürsorgestellen. (Woprossy tuberkuljosa Bd. 1, Nr. 1, S. 49 
bi? 62.) (Russisch.) 29, 5. 

k-^kett, E. G., Ankylosis as the true eure of destructive joint tuberculosis. (Knö¬ 
cherne Versteifung als Behandlungsziel bei destruierender Gelenktuberkulose.) 
'Southern med. joum. Bd. 16, Nr. 9, S. 697—705.) ' 26, 47. 

L ' r a. Aug., Trochantörites tuberculeuses. (Trochantertuberkulose.) (Paris mäd. 
k, 13, Nr. 4, S. 79—80.) 21, 487. 

’ Aug., Ostöoarthrites tuberculeuses du nourrisson. (Über tuberkulöse Knochen- 
l ^lenkentzündung beim Säugling.) (Nourrisson Jg. 11, Nr. 2, S. 81—92.) 24, 2. 

” S'chewitsch, T. E., Zur Frage der Knochen- und Gelenktuberkulose bei Kindern 
nach den Ergebnissen der Ambulanz des Morosowschen Krankenhauses in Moskau). 
v Spondylitis. (Woprossy tuberkuljosa Nr. 3/4, S. 122—130.) (Russisch.) 30, 662. 
khardt, Hans, Ungewöhnliche Form kindlicher multipler Metaphysentuber- 
kulose. (Chirurg. Univ.-Klin., Marburg.) (Fortschr. a. d. Geb. d. Röntgenstr. Bd. 80, 
H.3 4, S. 295—299.) 22, 421. 

Paul, Die Schafttuberkulose der langen Röhrenknochen. (Chirurg. Univ.- 
Klin.. August&hosp., Köln.) (Bruns’ Beitr. z. klin. Chirurg. Bd. 128, H. 3, S. 691 
, bis 724.) v 22,526. 

ir k, William Arthur, Treatment of bone and joint tuberculosis with tuberculin 
a ml heliotherapy. (Behandlung der Knochen- und Gelenktuberkulose mit Tuberkulin 
’mdHeliotherapie.) (Joum. of bone a. joint surg. Bd. 5, Nr. 4, S. 721—739.) 26, 83. 
!ävp lin. Ch., Göneralitös sur la tuberculose osteo-articulaire de l’adulte. (Allgemeine 
tetrachtungen über die Knochen- und Gelenktuberkulose beim Erwachsenen.) 
Arch. de med. et de pharm, milit. Bd. 78, Nr. 1, S. 15—41.) 28, 290. 

D. Murray, Tuberculosis of glands and bones-heliotherapy and quartz light 
therapv. (Drüsen- und Knochentuberkulose; Sonnen- und Quarzlichtbehandlung.) 
Med. clin. of North America [Ann Arbor-Nr.] Bd. 6, Nr. 5, S. 1279—1289.) * 

Zainen, Otto, Traumatischer Scharlach. (Dissertation: Köln 1923. 35 S.) * 

J ' !r -bmann, Artur, Über Schwangerschaft und Tuberkulose unter besonderer Be¬ 
rücksichtigung der Knochentuberkulose. (Dissertation: Köln 1922 [1923]. 61 S.) * 


Digitized by 


Go igle 


Original fro-m 

UNIVERSITY 0F MICHIGAN 




44 


Al]gemeine Pathologie und Chirurgie der Knochen und Gelenke. 


Digitized by 


Delchef, Traitement chirurgical du mal de Pott. (Chirurgische Behandlung der Spor 
dylitis tuberc.) (Bull. möd. Jg. 87, Nr. 9, S. 241—250.) 22, 30< 

Drüner, L., Über die Chirurgie der Tuberkulose. (Zeitschr. f. ärztl. Fortbild. Jg. 2( 
Nr. 7, S. 195—202.) 

Flesch-Thebesius, Max, Die Unterschiede der exsudativen und produktiven Knc 
chentuberkulose im Röntgenbilde und ihre Auswertung für die chirurgische Ind 
kation. (Chirurg. Univ.-Klin., Frankfurt a. M.) (Fortschr. a. d. Geb. d. Röntgensti 
Bd. 30, H. 3/4, S. 249—254.) 22, 48^ 

Glaude, K., Über die Veränderungen im Blute infolge der Jodbehandlung der Knoclier 
tuberkulöse. (2. Russ. Kongr. d. Kinderärzte, Moskau, Sitzg. v. 1. VI. 1923.) (Wral 
schebnaja gaseta Jg. 27, Nr. 23, S. 503.) (Russisch.) 27, 31 

Gregory, A., Zur Frage der Jodbehandlung bei chirurgischer Tuberkulose nach Hots 
(2. Russ. Kongr. d. Kinderärzte, Moskau, 1. VI. 1923.) (Wratschebnaja gaset 
Jg. 27, Nr. 23, S. 503.) (Russisch.) 27, 6» p 

Handbuch der gesamten Tuberkulosetherapie. Hrsg. Ernst Loewenstein. Hass 
Julius: Die Behandlung der Knochen- und Gelenktuberkulose. S. 1821—187$ 
(Berlin u. Wien: Urban & Schwarzenberg 1923. VIII, 983 S. u. 5 Taf. G.Z. 27, 

25, 23] 

Heuls, L’appareillage du mal de Pott dans les centres d’appareillage. (Apparatbehand 
lung der Spondylitis.) (Rev. d’orthop. Bd. 10, Nr. 2, S. 167—175.) 22, 30( 

Hörnicke, C. B., Die Röntgenbehandlung der Knochen- und Gelenktuberkulos« 
(Münch, med. Wochenschr. Jg. 70, Nr. 29, S. 943—945.) 24, 7^ 

Jessipoff, K., Zur Schlammbehandlung der Knochen- und Gelenktuberkulose. (Vei 
handl. d. wiss. Konferenzen d. Chirurg. Sekt. d. Dyspensarärzte d. Stadt Moskau 
1922—1923.) (Woprossy tuberkuljosa Bd. 1, Nr. 1, S. 167—168.) (Russisch.) 

27, 3$ 

Kimmet, William A., Tuberculosis of bones and joints. (Tuberkulose der Knoche; 

und Gelenke.) (Illinois med. journ. Bd. 48, Nr. 6, S. 436—442.) 24, 48 4 

King, Edward, What the pediatrician should know about joint tuberculosis. (Wa 
muß der Kinderarzt von den tuberkulösen Gelenkserkrankungen wissen ?) (Arch. c 
pediatr. Bd. 40, Nr. 6, S. 392—396.) 

Konik, K., Behandlung der Knochen- und Gelenktuberkulose. (Eesti Arst Jg. 2, Nr. 1 
S. 5—11 u. Nr. 2/3, S. 34—41.) (Esthnisch.) 23, 483 

Konik, K., Bemerkungen über die chirurgische Tuberkulose und deren Behandlung 
(Allestnischer Ärztetag, Pemau, Sitzg. v. 14.—15. III. 1923.) (Eesti Arst Jg. 2 
Nr. 11/12, S. 368—374.) (Estnisch.) 

Krassnobajeff, T. P., Über die Behandlung der Knochen- und Gelenktuberkulose 
(Sanat., Sacharjino-Moskau.) (Verhandl. d. Russ. Chirurg. Pirogoff-Ges., 15. II 
1922). (Westnik chirurgü i pogranitschnych oblastei Bd. 3, H. 7, S. 156.) (Rus 
sisch.) % 1 

Lesser, Arno, Tuberkulöse Ostitis nach Zahncaries. (Dissertation: Leipzig 1922 [1923] 
24 S.) 

Licini, Cesare, La chinirgia nella tuberculosi ossea. (Die Chirurgie in der Knochen 
tuberkulöse.) (Osp. civ., Ortona a mare.) (Morgagni pt. I [Archivio] Jg. 65. Nr. 7 
S. 240—248.) 24, 226 

Magnusson, Sig., Der tuberkulöse Gelenkrheumatismus (Poncet). (Hospitalstiden d< 
Jg. 66, Nr. 23, S. 409—416.) (Dänisch.) 24, 257 

Massini, Luigi Carlo, Tubercolosi ossea e traumatismo. Loro interferenza pato 
genetica e sistemazione. (Knochentuberkulose und Trauma. Ihre pathogenetisch 
Bedeutung und Systematik.) (Scuola dei periti med. giudiz. e d. assicuraz. soc., istit 
di med. leg., univ. Genova.) (Lavoro Jg. 14, Nr. 6, S. 161—173.) 24, 339 

Mau, C., Über die Hauttemperatur tuberkulös erkrankter Gelenke. (Chirurg. Univ. 

Klin., Kiel.) (Münch, med. Wochenschr. Jg. 70, Nr. 18, S. 562—563.) 23, 178 

Meerburg, G. F. Gezelle, Chirurgische Tuberkulose. (Geneesk. gids Jg. 1, H. 17 
S. 405—413.) 

Melchior, Eduard, Neuere Fragestellungen zur Theorie und Praxis der chirurgische! 
Tuberkulose. (Chirurg. Univ.-Klin., Breslau.) (Zeitschr. f. ärztl. Fortbild. Jg. 20 
Nr. 13, S. 381—386.) 

Mänard, V., et M. Mozer, Recherche de la syphilis dans les affections glanglionnaire: 
et ost^o-articulaires. Elements du diagnostic cliniques, radiographiques et de labo 
ratoire avec la tuberculose externe hvbriditö ou coexistence. (Untersuchung übe; 
die Syphilis der Drüsen, Knochen und Gelenke, insbesondere klinische, röntgeno 
logische und serologische Merkmale der Syphilis gegenüber gleichzeitig vorhandene: 
Tuberkulose.) (Journ. de möd. de Paris Jg. 42, Nr. 26, S. 523—528 u. Nr. 29, S. 58’ 
bis 590.) 24, 339 


Gck igle 


Original fro-m 

UNIVERSITY OF MICHIGAN 



Tuberkulose der Knochen u. Gelenke. Syphilis der Knochen u. Gelenke. 45 


Nielson, A. L., Abortive type of tuberculous hip-joint disease. Report of two cases. 
(Abortiver Typus der tuberkulösen Hüftgelenkserkrankung. Bericht über 2 Fälle.) 
(Joum. of the Americ. med. assoc. Bd. 80, Nr. 20, S. 1442—1443.) 28, 41ö. 

Xuttall, H. C. Wardleworth, Tuberculosis of the sacro-üiac joint. (Tuberkulose 
des Ileosakralgelenks.) (Lancet Bd. 204, Nr. 17, S. 839—843.) 23, 447. 

Pischel. A., Über die Therapie der chirurgischen Tuberkulose. (Fortschr. d. Med. 

Je. 41, Nr. 2, S. 20—24.) * 

R.osalido, Knochentransplantation bei tuberkulöser Osteoarthritis. (Rev. de hig. 

y de tubercul. Jg. 16, Nr. 176, S. 1—7.) (Spanisch.) 28, 220. 

Hornblatt, Joseph, Multiple tuberculous bone lesions complicating chronic pul¬ 
monary tubercuiosis. (Multiple tuberkulöse Knochenmetastasen als Komplikation 
chronischer Lungentuberkulose.) (Joum. of the Americ. med. assoc. Bd. 81, Nr. 3, 
S. 184—186.) * 

Ottenstein, G., Behandlung der Knochentuberkulose. (Rev. de hig. y de tubercul. 

Jg. 16, Nr. 176, S. 9—11.) (Spanisch.) * * 

>auer, Hans, Eine seltene, gutartige Form einer multiplen herdförmigen tuberkulösen 
Knochenerkrankung. (Allg. Krankenh. St. Georg, Hamburg.) (Fortschr. a. d. 
Geb. d. Röntgenstr. Bd. 80, H. 1/2, S. 112—117.) 28, 132. 

Vücque, Traumatisme et tuberculose ostöo-articulaire. (Trauma und Gelenkknochen¬ 
tuberkulose.) (Presse möd. Jg. 81, Nr. 22, S. 258—259.) * 

^ rion, Siegfried, Zur Behandlung der kindlichen Knochen- und Gelenktuberkulose. 
Kinderheilanst. der Stadt Berlin, Berlin-Buch.) (Arch. f. klin. Chirurg. Bd. 128, 
S. 807—820.) 22, 479. 

^.f&arny. I. K., Über die Behandlung der chirurgischen Tuberkulose. (Westnik 
chirurgii i pogranitschnych oblastej Bd. 8, H. 7, S. 13—26.) (Russisch.) 25, 232. 
^rarns, Thornton, Treatment of tubercuiosis of the knee joint in China. (Die Be¬ 
handlung der Kniegelenkstuberkulose in China.) (Joum. of bone a. joint surg. Bd. 5, 
Kr. 3, S. 437—442.) 26, 48. 

'synghedauw et Druon, La tuberculose de l’angle du pubis et de la symphyse 
pubienne (ostöo-arthrite tuberculeuse de la symphyse). (Die Tuberkulose des Os 
pubis und der Symphyse [tuberkulöse Osteo-arthritis der Symphyse].) (Gaz. des 
hop. civ. et müit. Jg. 06, Nr. 26, S. 413—418.) 22, 531. 

irabscha, O. F., Solnzedar als klimatische Station für chirurgische Kindertuber¬ 
kulose. (Kindersanat., Solnzedar, Abt. 9. d. Krasnodarschen tuberkul. Inst.; Dir. 
Trabscha.) (Woprossy tuberkul josa Nr. 5/6, S. 120—124.) (Russisch.) 80, 802. 
Lcnoepe, Franz, Über Ostitis tuberculosa multiplex cvstica (Jüngling) und die 
t Knochenverandenmgen bei Lupus pernio. (Dissertation: Breslau 1923. 46 S.) * 
• r 'ino, Giulio, Considerazioni cliniche su 241 casi di localizzazioni tubercolari di 
'pettanza chirurgica. (Klinische Betrachtungen über 421 Fälle chirurgischer Tuber- 
r blase.) (Tubercolosi Bd. 15, H. 9, S. 227—239.) 27, 38. 

1 :; lebnal. Josip, Therapie der chirurgischen Tuberkulose in Hohenlychen. (Lijeöniöki 
T _ vjeanik Jg. 45, Nr. 12, S. 497—501.) * 

E., Forms of tuberculous arthritis and their treatment. (Formen tuberkulöser 
a . '^lenkentzündung und deren Behandlung.) (Lancet Bd. 204, Nr. 1, S. 11—16.) * 

^‘owski, Romuald, Pathogenese und Behandlung der Knochentuberkulose. 

, Polska gazeta lekarska Jg. 2, Nr. 13, S. 221—224.) (Polnisch.) 28, 131. 

:i ^ot h, P., Tuberculose osteo-articulaire ä forme de carie söche. (Knochengelenktuber- 
.. kuloee in der Form der trockenen Caries.) (Paris möd. Jg. 18, Nr. 6, S. 135—137.) * 

■ James K., The pathology and treatment of tubercuiosis of the hip-joint. 

Pathologie und Behandlung der Coxitis tuberculosa.) (Joum. of bone a. joint surg. 
? Bd. 5, Nr. 2, S. 313—322.) 23, 284. 

^ radnicky, Behandlung chirurgischer Tuberkulose in England und Frankreich. 
Casopis lökafri öesk^ch Jg. 62, Nr. 37, S. 978—982.) (Tschechisch.) * 

***** *r Knochen und Gelenke. 

lm ' Paul, Les arthralgies au cours de la Syphilis. (Die Gelenkschmerzen im Verlauf 
kr Syphilis.) (Bull. möd. Jg. 87, Nr. 31, S. 900—902.) 26, 2. 

•man, George W., Syphilitic Osteochondritis. (Syphilitische Osteochondritis.) 
r Trol. a, cut. review Bd. 27, Nr. 5, S. 273—277.) 28, 474. 

Fibrin, C\, et G. Miginiac, Le diagnostic de la syphihs diaphysaire des os longs. 
7' ]1T Diagnose der Syphihs in den Diaphysen der langen Röhrenknochen.) (Arch. 
toneo-beiges de chirurg. Jg. 26, Nr. 2, S. 114—126.) 28, 233. 

' ‘jardin, B., Pathogönie de diverses formes d’affections osseuses au cours de la syphilis. 
Pathogenese von verschiedenen Formen von Knochenerkrankung im Verlaufe 
der Syphilis.) (Arch. franco-belges de chirurg. Jg. 26, Nr. 8, S. 711—719.) 25, 452. 


Digitized by 


Go igle 


Original fro-m 

UNIVERSITY OF MICHIGAN 



Digitized by 


46 Allgemeine Pathologie und Chirurgie der Knochen und Gelenke. 

Erlacher, Philipp, Gabelhand bei kongenitaler Lues. Beiträge zur Entstehung d 
Madelungschen Deformität. (Kinderklin. u. Chirurg.-orthop. Abt., Univ. Gra2 
(Arch. f. klin. Chirurg. Bd. 125, H. 4, S. 776—789.) 26, 25 

M6nard, V., et M. Mozer, Recherche de la Syphilis dans les affections ganglionnair 
et ostöo-artieulaires. Elements du diagnostic cliniques, radiographiques et i 
laboratoire avec la tuberculose externe hybriditö ou coexistence. (Untersuchung üb 
die Syphilis der Drüsen, Knochen und Gelenke, insbesondere klinische, röntgen 
logische Merkmale der Syphilis gegenüber gleichzeitig vorhandener Tuberkulös« 
(Joum. de mM. de Paris Jg. 42, Nr. 26, S. 523—528 u. Nr. 29, S. 587—590.) 24,33 
Poehlmann, A., Über Gelenksyphilis und serologische Untersuchungen an Gelen 
punktaten. (Dermatol. Poliklin. u. klin., Univ. München.) (Dtsch. Zeitschr. 
Chirurg. Bd. 182, H. 3/4, S. 161—179.) 25. 4c 

Roberts, Percy Willard, Congenital Syphilis as a factor in joint disease. (Die E 
deutung der kongenitalen Lues bei Gelenkerkrankungen.) (Americ. joum. of su 
Bd. 87, Nr. 5, S. 102—105.) 23, 41 

Saralegui,Josö A., Radiologische Trias der Erbsyphilis. (Persönliche Beobachtung« 
Radiographische Demonstrationen.) (Prensa m6d. argentina Jg. 9, Nr. 29, S. 8 
bis 862.) (Spanisch.) 23. 2; 

Sutherland, George Fred, and James Herbert Mitchell, Effects of treatment 
bone lesions in congenital Syphilis. (Therapeutische Erfolge bei angeborener Knoclu 
syphilis.) (Joum. of the Americ. med. assoc. Bd. 81, Nr. 21, S. 1752—1757.) 
Weiss, J ulius, Zur Kenntnis der Knochensyphilis. (Med. Klinik Jg. 19, Nr. 21, S. 7 
bis 718.) 


Exostosen. 

Breitkopf, Ernst, Über die Erblichkeit von multiplen kartilaginären Exostos 
(Dissertation: Breslau 1923. 37 S.) 

Curcio, A., Sülle esostosi funzionali. (Über funktionelle Exostosen.) (Polielini 
sez. Chirurg. Gg. 80, H. 34, S. 1090—1091.) 31, 2 

Edington, G. H., Spongy exostosis of the long bones. (Die cartilaginären Exostosen < 
langen Röhrenknochen.) (Glasgow med. journ. Bd. 99, Nr. 5. S. 273—295.) 23. 3 

Fromme, Artur, Über die Erblichkeit von Exostosen mit Berücksichtigung eil 
besonderen Falles. (Dissertation: Würzburg 1923. 2 Bl.) 

Krotkina, N., Multiple Exostosen. (Chirurg. Klin., Med. Inst., Dir. Prof. Petrc 
St. Petersburg.) (Westnik roentgenologii i radiologii Bd. 2, H. 2, S. 101—10 
(Russisch.) 

Wetzel, Gerhard, Myositis ossificans — Exostosis cartilaginea. (Eine different! 
diagnostische Studie. (Dissertation: Berlin 1920 [1923]. 9 S.) 

Kvtocfwncysten (einschließlich Echinokokkus), Ostitis fibrosa, Paptsche Krankheit, Knochengoschwfll 

Adler, Maximilian, Über einen seltenen Fall einer Knochencyste. (Unfallkranke 
u. orthop. Spit., Graz.) (Fortschr. a. d. Geb. d. Röntgenstr. Bd. 80, H. 3/4, S. 
bis 257.) 22, 2 

Ardin - Delteil, Ren 6 Azoulay et Lagrot, Maladie osseuse de Paget et parapk 
hyperspasmodique en flexion. (Pagetsche Knochenerkrankung und hyperspastis 
Lähmung in Beugestellung. (Bull, et möm. de la soc. med. des höp. de Paris Jg. 
Nr. 21, S. 920—924.) 

Ashhurst, Astley P. C., Ralph S. Bromer and Courtland Y. White, Cystic disc 
of the bones: A study of fifteen cases. (Die cystischen Erkrankungen der Knoch 
(Arch. of surg. Bd. 6, Nr. 3, S. 661—730.) 24, 1 

Bäcker, Wilhelm, Zwei Fälle von sarkomatöser Systemerkrankung des Knocl: 
marks, 1. ohne Metastasen, 2. mit Metastasen in den inneren Organen. (Dissertati 
München 1922 [1923]. 33 S.) 

Beck, A., Zentrales Knochenfibrom der Tibia. (Chirurg. Univ.-Klin., Kiel.) (Dts 
Zeitschr. f. Chirurg. Bd. 188, H. 1/2, S. 114—124.) 26, J 

Beye, H. L., The differential diagnosis between infection of bone and sarcoma of h< 
(Die Differentialdiagnose zwischen infektiöser und sarkomatöser Knochenerki 
kung.) (Joum. of the Iowa state med. soc. 18, S. 495.) 29, 4 

Bloodgood, J. C., Bone tumors: Sarcoma, periosteal group. Ossifying type. Bei 
ossifying periostitis and myositis. (Knochengeschwülste: Sarkome der periosti 
Gruppe. Ossifizierender Typus — gutartige ossifizierende Periostitis und Myos 
(Journ. of radiol. 4, S. 119.) 25, ! 

Bloodgood, J. C., Bone tumors, benign bone cvsts due to central osteitis fibrosa of 
unhealed latent type. (Knochen gesell wülste, gutartige Knochencysten auf 
Grundlage zentraler Ostitis fibrosa.) (Journ. of radiol. 4, S. 345.) 27, : 


Gck igle 


Original fro-m 

UNIVERSITY OF MICHIGAN 



Knochencysten (einschließlich Echinokokkus), Ostitis fibrosa usw. 


47 


Bloodgood, Joseph Colt, Bone tumors, metastasis to lungs from a pure myxoma. 
(Knochentumoren. Lungenmetastasen reiner Myxome.) (Ann. of surg. Bd. 77, Nr. 1, 
S. 106—107.) 22, 57. 

Breit, Alfons, Ostitis fibrosa, Osteoblastom und metastatische Knochentumoren. 

(Dissertation: München 1923. 63 S.) * 

i'hnert, Martin, Die Formen der Epulis und ihre Beziehung zur Ostitis fibrosa. 

(Dissertation: Jena 1923. 26 S.) * 

wjuson. James YV., and John W. Struthers, Generalised osteitis fibrosa with para- 
thyroid tumour and metastatic calcification including a critical discussion of the 
pathological processes underlying osseous dystrophies. (Die generalisierte Ostitis 
fibrosa.) (Research laborat., royal coli, of physic., Edinburgh.) (Edinburgh med. 
joum. Bd. 30, Nr. 10, S. 421—564.) 25, 452. 

Fixing, Eugene H., The diagnosis of sarcoma in bone. Report of case. (Zur Diagnose 
des Sarkoms der Knochen. Mitteilung eines Falles.) (Joum. of the Americ. med. 
assoc. Bd. 80, Nr. 20, S. 1429—1432.) * 

-ly. Leonard W. f Notes on five cases of Paget’s deforming Osteomyelitis with descrip- 
tion of the specimen of a femur from a sixth. (5 Fälle von Pagets deformierender 
Osteomyelitis mit Beschreibung eines Femurs.) (Arch. of surg Bd. 7, Nr. 3, S. 532 
bis 552.) 25, 511. 

F' ; ter, S. D., Post-traumatic bone tumors. (Posttraumatische Knochengeschwülste.) 

(Joum. of the Americ. med. assoc. Bd. 81, Nr. 10, S. 807—809.) 25, 147. 

(; älvin, A. H., Osteitis fibrosa cystica occuring in a flat bone. Report of a case. (Ostitis 
fibrosa cystica in einem flachen Knochen. Bericht über einen Fall.) (California 
^atejoum. of med. Bd. 21, Nr. 6, S. 244—245.) * 

' Esther, Bruno, Über Epithelkörperchentumoren bei den multiplen Riesenzellen- 
■arkomen (braunen Tumoren) des Knochensystems. (Dissertation: Frankfurt 1923. 
Öl S.) * 


l,r nlflal. Ein Fall von homoplastischer Knochentransplantation bei Ostitis fibrosa? 
Verhandl. d. Dan. Chirurg. Ges. 1922/1923, S. 1—12, Hospitalstidende Jg. 66, Nr. 19, 
(Dänisch.) * 

Harnisch, F., Zur röntgenologischen Differentialdiagnose „cystischer“ Knochen- 
tomoren. Ostitis fibrosa. Enchondrom, schaliges Sarkom, malignes zentrales Sar¬ 
kom, Chondrosarkom, Endotheliom usw. (Fortsehr. a. d. Geb. d. Röntgenstr. Bd. 80, 
H. 1/2, S. 84^—96.) 22, 65. 

bänhart, E., über Fehldiagnosen bei Knochenmarkskrebs. (Med. Klin. u. Poliklin. 
Zürich.) (Schweiz, med. Wochenschr. Jg. 58, Nr. 26, S. 619—625.) 24, 388. 

Richard, Was muß der praktische Arzt von der blutigen Behandlung der Frak¬ 
turen wissen ? (Dissertation: Bonn 1923. 31 S.) * 

“’itchinson, R. W., The roentgenological diagnosis of bone tumors. (Die Röntgen- 
Diagnose der Knochengeschwülste.) (U. S. naval med. bull. 18, S. 679.) 26, 217. 

Cecil A., Metastatic tumours of bone. (Metastatische Knochengeschwülste.) 
iBrit, joum. of surg. Bd. 11, Nr. 41, S. 38—72.) 24, 164. 

Z., Knochenechinokokkus. (Inaug.-Diss. 1923.) (Griechisch.) 27, 130. 

5; -inberg, S., Periosteal chondro-sarcoma. (Intern. Clin. Ser. 88, Bd. II, S. 247—251.)* 
R. Lawford, Osteitis fibrosa. (Brit. ioum. of surg. Bd. 10, Nr. 40, S. 487 
.. bis 500.) 28, 292. 

•• Flen, Friedrich v. der, Über einen Fall von Ostitis fibrosa mit multipler Cysten- 
Bildung am Skelett. (Dissertation: Marburg 1923. 27 S.) * 

‘^Fsch, Alfred, Kasuistischer Beitrag zur Ostitis fibrosa mit Knochencyste. (Disser- 
, ^on: Leipzig 1922 [1923]. 36 S. m. Taf.) * 

iS pS ^ eor 8> Beitrag zur Ostitis deformans Paget. (Dissertation: Breslau 1923. 

b^nnerdt, Rachitis und Ostitis fibrosa. (Dtsch. Ges. f. Kinderheilk., Leipzig, Sitzg. 

. v U—17. IX. 1922.) (Monatsschr. f. Kinderheilk. Bd. 24, H. 4/5, S. 574—578.) * 
• Ti ’ August, Über Ostitis fibrosa (Paget). (Dissertation: München 1919 [1923]. 

v 37 S.) * 

^yerding, Henry W., The value of the Roentgen ray in the diagnosis and pro- 
of sarcoma of the long bones. (Der Wert der Röntgenstrahlen für die Dia- 
und Prognose der Sarkome der langen Röhrenknochen.) (Sect. on orthop. 
Mayoclin., Rochester.) (Joum. of bone a. joint surg. Bd. 5, Nr. 2, S. 323—330.) 
,, 28, 185. 

‘-ton, John J., and William C. Duffy, A clinical and pathologic study of ten 
bone tumors. (Klinische Studie über zehn Knochen tumoren.) (»Surg. sect., Yale 
üöiv. 9chool of med., New Haven.) (Arch. of surg. Bd. 7, Nr. 3, S. 469—531.) 

25, 453. 


Digitized by 


Go igle 


Original from 

UNIVERSITY OF MICHIGAN 




Digitized by 


48 Allgemeine Pathologie und Chirurgie der Knochen und Gelenke. 

Mosczytz, Georg, Zur Frage der primären Multiplizität von Knochentumoren. (Jü¬ 
disches Krankenh., Berlin.) (Dtsch. med. Wochenschr. Jg. 49, Nr. 39, S. 1237 
bis 1238.) 25, 70. 

Moses, Paul Josef, Beitrag zur Differentialdiagnose zwischen Hypemephrom Meta¬ 
stasen und primären Knochengeschwülsten. (Dissertation: Köln 1922 [1923]. 
35 S.) * 

Müller, Josef, Über einen Fall von Ostitis deformans. (Dissertation: München 1922 
[1923]. 40 S.) * 

Nägelsbach, E., Ein tödlich verlaufener Fall von allgemeiner Ostitis fibrosa mit inner¬ 
sekretorischen Störungen. (Diakonissenh., Freiburg.) (Fortsehr. a. d. Geb. <1. 
Röntgenstr. Bd. 31, H. 1, S. 82—86.) 26, 131. 

Nußbaum, A., Über Einwirkung von Hitze auf lange Röhrenknochen und Sterilisierung 
maligner Knochengeschwülste. (Chirurg. Univ.-Klin., Bonn.) (Bruns’ Beitr. z. 
klin. Chirurg. Bd. 129, H. 3, S. 711—715.) 24, 98. 

Petrow, N. N., Zur fibrösen Ostitis des Schädels. (Chirurg. Klin., Reichsinst. f. ärztl. 

Fortbild., St. Petersburg.) (Arch. f. klin. Chirurg. Bd. 128, S. 849—855.) 23, 188. 

Petrow, N. N., Osteitis deformans fibrosa cranii. (Chir. Klin. Prof. Petroff, Peters¬ 
burg.) (Archiv klinitscheskoj i experimentalnoj mediziny Nr. 3—4, S. 3—19.) 
(Russisch.) 25, 86. 

Potts, Herbert A., and Edward H. Hatto n, Osteitis fibrosa. Report of a case. (Ostitis 
fibrosa. Ein Fall.) (Journ. of the Americ. med. assoc. Bd. 81, Nr. 24, S. 2015—2017.) 
Riggert, Wilhelm, Über die Erfolge der Behandlung der Sarkome der Extremitäten¬ 
knochen an der Chirurgischen Universitäts-Klinik zu Jena in den Jahren 191<» 
bis 1920. (Dissertation: Jena 1923. 33 S.) * 

Roederer, Les kystes des os (kystes hydatiques exceptäs). (Knochencysten.) (V. eongr., 
soc. fran9. d’orthop., Paris, 12. X. 1923.) (Presse möd. Jg. 81, Nr. 87, S. 908—909.) 

29, 420. 

Schleenbecker, Hermann, Über die Knochencysten. (Dissertation: Gießen 1922 
[1923]. 9 S.) $ 

Schlicht, Joachim, Beitrag zur Pathologie und Klinik der akuten Knochenatrophie. 

(Dissertation: Frankfurt 1923. 47 S.) * 

Schnijreff, A. S., Zur Frage der Sarkome von Röhrenknochen und ihre Resektion. 

(Permski medizinski joumal Nr. 3/5, S. 59—73. (Russisch. ) * 

Seissiger, Josef, Die Folgen der traumatischen Epiphysenlösung unter Miteinbezie¬ 
hung paraepiphysärer Frakturen. (Dissertation Würzburg 1923. 93 S.) * 

Shattock, S. G., Pathological remarks on sarcoma of the long bones. (Pathologische 
Bemerkungen zum Sarkom der langen Röhrenknochen.) (Brit. journ. of surg. 
Bd. 11, Nr. 41, S. 127—130.) 24, 98. 

Silhol, Quelques notions importantes sur le diagnostic des ostäites. (Einige wichtige 
Bemerkungen zur Diagnose der Knochenerkrankungen.) (Marseille-möd. Jg. 60, 
Nr. 20, S. 969—976.) 26, 298. 

Simon, W. V., Die Knochensarkome. (Ergehn, d. Chirurg, u. Orthop. Bd. 16, S. 199 
bis 483.) 26, 52. 

Stern, Eugen, Über einen Fall von generalisierter Ostitis fibrosa. (Dissertation: 

München 1922 [1923]. 28 S.) * 

Tavernier, L., Le diagnostic radiologique des ostäosarcomes. (Röntgendiagnose der 
Osteosarkome.) (Arch. franco-belges de Chirurg. Jg. 26, Nr. 6, S. 527—539.) 24, 491. 

Tseng, Zao, Beiträge zur Chirurgie der Knochencysten. (Dissertation: Frankfurt 
1923. 51 S. m. Bildtaf.) * 

Voorhoeve ; N.. Osrite ä kystes multiples et son etiologie. (Über die Ätiologie der 
multiplen Knochencysten.) (Acta radioL Bd. 2. H. 1, S. 40—55.) 28, 3. 

Wakeley, C. P. G., Fibrocystic disease of the upper end of the humerus. (Fibro- 
cystische Erkrankung am oberen Humerusende. (Arch. of radiol. a. electrotherapv 
Bd. 27, Nr. 8, S. 241—249.) 22, 107. 

Warsow, Ein Beitrag zur Ostitis fibrosa. (Chirurg.-poliklin. Inst., Univ. Leipzig.) 

(Dtsch. Zeitschr. f. Chirurg. Bd. 181, H. 3/4, S. 178—202.) 24, 309. 

Wyllie, W. G., The occurence in osteitis deformans of lesions of the central nervous 
System, with a report of four cases. (Das Vorkommen von Störungen des Zentral¬ 
nervensystems bei Ostitis deformans, mit Bericht von 4 Fällen.) (Brain Bd. 46, 
H. 3, S. 336—351.) 26, 332. 

Qtltnkkdrper, Osteochondritis dissecans. 

Burckhardt, Hans» Über Entstehung der freien Gelenkkörper und über Mechanik 
des Kniegelenks. (Chirurg. Univ.-Klin., Marburg a. L.) (Bruns’ Beitr, z. klin 
Chirurg. Bd. 180, H. 1, S. 168—214.) 26, 291 


Gck igle 


Original fro-m 

UNIVERSETY OF MICHIGAN 



Gelenkkörper, Osteochondritis dissecans. Arthritis deformans. 


49 


Chappel, Halbert W., Value of selective voluntary exercise. In reetoring certain 
diseased of traumatic joints. (Die Bedeutung aktiver Bewegungsübungen für die 
Wiederherstellung kranker oder verletzter Gelenke.) (Joum. of the Americ. med. 
assoc. Bd. 81, Nr. 18, S. 1491—1493.) 26, 370. 

Fisher, A. G. Timbrell, Some researches into the physiological principles underlying 
the treatment of injuries and diseases of the articulations. (Untersuchungen über die 
physiologischen Grundlagen der Behandlung von Gelenkverletzungen und -erkran- 
kungen.) (Lancet Bd. 205, Nr. 11, S. 541—548.) 26, 369. 

Freiberg, Albert H., Osteochondritis dissecans. (Mit 7 Röntgenbildem.) (Joum. of 
hone a. joint surg. Bd. 5, Nr. 1, S. 3—17.) 22, 197. 

Moreau, J., I/ost4ochondrite dissäcante du genou. (Osteochondritis dissecans des 
Kniegelenks.) (Arch. franco-belges de Chirurg. Jg. 26, Nr. 2, S. 131—156.) 22, 423. 

Sommer,Ren ö. Die Osteochondritis dissecans (König). Eine klinische und pathologisch- 
anatomische Studie. (Chirurg. Univ.-Klin., Greifswald.) (Bruns* Beitr. z. klin. 
Chirurg. Bd. 12», H. 1, S. 1—60.) 28, 279. 


Axhausen, Die Arthritis deformans, ihre Abarten und Behandlung. (Chirurg. 
Univ.-Klin., Charitö, Berlin.) (47. Tag. d. Dtsch. Ges. f. Chirurg. Berlin, Sitzg v. 
4.-7. IV. 1923.) (Arch. f. klin. Chirurg. Bd. 126, S. 573—603.) 28, 58. 

Buhler, Die Behandlung der Arthritis deformans und verschiedener statischer Be¬ 
schwerden mit Leimverbanden. (17. Kongr. d. Dtsch. orthop. Ges., Breslau, Sitzg. 
v. 25.—26. IX. 1922.) (Zeitsehr. f. orthop. Chirurg. Bd. 44, H. 1/2, S. 253—258.) 

24, 422. 

( nIot, Lee hanches ötiquetöes „Rhumatisme chronique“, „Arthrite deformante locali- 
»e‘\ „Coxa plana“, „Morbus coxae senilis“ sont des malformations congenitales 
meconnues. (Assoc. fran$. de Chirurg., 32. congr., Paris, 8.—12. X. 1923.) (Presse 
nxkl. Jg. 81, Nr. 85, S. 893.) * 

‘ happe 1, Halbert W., Value of selective voluntary exercise. In restoring certain 
diseased or traumatic joints. (Die Bedeutung aktiver Bewegungsübungen für die 
Wiederherstellung kranker oder verletzter Gelenke.) (Joum. of the Americ. med. 
assoc. Bd. 81, Nr. 18, S. 1491—1493.) 26, 370. 

Oe Raffele, Contributo alla conoscenza dell’ artrite deformante giovanile. (Beitrag 
zur Kenntnis der jugendlichen Form der Arthritis deformans.) (Istit. ortop. Rizzoli, 
clin. ortop., univ., Bologna.) (Chirurg, d. org. di movim. Bd. 7, H. 1, S. 65—103.) 

22, 247. 

Forni, G., Dell’artrite deformante. Studio clinico e anatomo-patologico di quattor- 
dici casi. (Über Arthritis deformans. Klinische und pathologisch-anatomische 
Studie an 14 Fällen.) (Istit. di clin. Chirurg, e istit. di clin. ortop., univ. Bologna.) 
(Chirurg, d. org. di movim. Bd. 8, H. 1/2, S. 87—171.) 26, 324. 

Hauck, Hans, Die Arthritis deformans und ihre chirurgische Behandlung. (Disser¬ 
tation: Heidelberg [1923]. 17 S.) * 

Hayn, Herbert, Schwefeltherapie bei deformierenden Gelenkerkrankungen. (Stadt. 
Hosp. Allerheiligen, Breslau.) (Dtsch. med. Wochenschr. Jg. 49, Nr. 21, S. 684 
bis 686.) 28, 414. 

Hirsch, S.. und A. Sternberg, Kritische Anmerkungen zur Frage der Therapie chro¬ 
nischer deformierender Gelenkerkrankungen auf Grund klinischer Beobachtungen. 
(Stadt. Krankenh. Sandhof, Frankfurt a. M.) (Med. Klinik Jg. 1», Nr. 16, S. 527 
bis 529.) 28, 219. 

Högler, F., und F. Seidel, Über die Wirkung parenteral einverleibter, aseptisch ge¬ 
wonnener Milch bei verschiedenen internen Leiden. (Kaiserin Elisabeth-Spit. u. 
tierärzt, Hochsch., Wien.) (Wien. klin. Wochenschr. Jg. 86, Nr. 18, S. 323—325.) 24,68. 

Jansen, Hans, und Erik Begtrup, Über Proteintherapie und andere Formen von 
„Reiztherapie“ bei chronischen Gelenkaffektionen. (Bade- u. Massageklin. u. med. 
Abt., Bispebjaerg Hosp., Kopenhagen.) (Ugeskrift f. laeger Jg. 85, Nr. 24, S. 421 
bis 426.) 24, 123. 

Jones, Ellis, Synovectomy of the knee joint in chronic arthritis. (Synovektomie des 
Kniegelenks bei chronischer Arthritis.) (Journ. of the Americ. med. assoc. Bd. 81, 

Nr. 19, S. 1579—1585.) 26, 292. 

Lehmann, Die konstitutionell schwache Epiphyse und ihre Beziehungen zur Rachitis, 
Osteochondritis und Arthritis deformans. (Chirurg. Univ.-Klin., Rostock.) (Dtscli. 
Zeitschr. f. Chirurg. Bd. 178, H. 1/2, S. 11—36.) 28, 278. 

Lembo, S., A St. John’s hospital, Lewisham. Artrite deformante per stasi intestinale 
cronica. (Arthritis deformans durch chronische Stuhlverstopfung.) (Radiochirurgia 
Jg. 15, Nr. 2, S. 79—94 ) 24, 372. 

Jahresbericht Chirurgie 1923. 4 


Digitized by 


Gck igle 


Original fro-m 

UNIVERSETY 0F MICHIGAN 



Difitized by 


EO Allgemeine Pathologie und Chirurgie der Knochen und Gelenke. 

Räcz, Franz, Die Schwefeltherapie der chronischen Arthritiden. (Dissertation: 
Gießen 1923. 28 S.) * 

Stahl, Rudolf, Über Arthritis deformans juvenilis. (Dissertation: Frankfurt [1923]. 
65 S.) • 

Taylor, R. G., Roentgen gastrointestinal studies of patients with chronic deformim; 
arthritis. (Gastrointestinale Röntgenstudien an Kranken mit chronischer Arthritis 
deformans.) (Hosp. of the Good Samaritan, Los Angeles.) (Americ. joum. of roent- 
genol. Bd. 10, Nr. 6, S. 424—427.) 27, 10. 

Weh ner. Die Folgen abnormer Reize auf die Gelenkflächen und ihre Beziehungen zur 
Pathogenese der Arthritis deformans. (47. Vers. d. Dtsch. Ges. f. Chirurg., Berlin. 
Sitzg. v. 4.-7. IV. 1923.) 28, 59. 

Wehner, Ernst, Über die Bedeutung abnormer mechanischer Beanspruchung der 
Gelenkenden für die Pathogenese der Arthritis. (Experimentell-histologische Studie.) 
(Chirurg. Klin., Augustahosp., Univ. Köln.) (Dtsch. Zeitschr. f. Chirurg. Bd. 180, 
H. 4/6, S. 201—233.) 28, 74. 

Gonorrhoische und syphilitisch« Arthritis. 

Ahlswede, E., and W. Busch, The treatment of joint affections due to hereditary 
Syphilis. (Behandlung der hereditär syphilitischen Gelenkaffektionen.) (Urol. a. 
cut. review Bd. 27, Nr. 3, S. 152—153.) * 

Blum, Paul, Les arthralgies au cours de la syphilis. (Die Gelenkschmerzen im Verlauf 
der Syphilis.) (Bull. möd. Jg. 87, Nr. 31, S. 900—902.) 26, 2. 

Bowman, George W., Syphilitic Osteochondritis. (Syphilitische Osteochondritis.) 
(Urol. a. cut. review Bd. 27, Nr. 5, S. 273—277.) 28, 474. 

Gastou, Paul, La syphilis ost4o-articulaire. Arthrites et arthropathies. (Die osteo- 
artikuläre Syphilis, Arthritiden und Arthropathien.) (Paris med. Jg. 18, Nr. 9, 
S. 200 bis 205.) 24, 69. 

Guti^rrez, Angel, Gonorrhoische Arthritis. (Semana möd. Jg. 80, Nr. 22, *S. 1037 
bis 1039.) (Spanisch.) 27, 128. 

Löpez Mu Gliedes, Francisco, Über einen Fall von Hydrarthrose bei Lues un«l 
Tripper. (Med. ibera Bd. 17, Nr. 311, S. 301—303.) (Spanisch.) * 

Mathieu, Ch., Les arthrites blennorrhagiques et leur traitement par les möthodw 
actuelies (Die Trippergelenke und ihre derzeitige Behandlung.) (Rev. möd. de Test 
Bd. 51, Nr. 16, S. 523—534.) 25, 5. 

Poehlmann, A., Über Gelenksyphilis und serologische Untersuchungen an Gelenk¬ 
punktaten. (Dermatol. Poliklin. u. Klin., Univ. München.) (Dtsch. Zeitschr. f. 
Chirurg. Bd. 182, H. 3/4, S. 161—179.) 25, 450. 

Protz, Fritz, Die Behandlung der Gelenkgonorrhöe mit modernen Antisepticis. (Dis¬ 
sertation: Berlin 1922 [1923]. 35 S.) * 

Roberts, Percy Willard, Congenital syphilis as a factor in joint disease. (Die Be¬ 
deutung der kongenitalen Lues bei Gelenkerkrankungen.) (Americ. joum. of surg. 
Bd. 87, Nr. 5, S. 102—105.) 28 414. 

Saralegui, Jos 4 A., Radiologische Trias der Erbsyphilis. (Persönliche Beobachtungen. 
Radiographische Demonstrationen.) (Prensa möd. argentina Jg. 9, Nr. 29, S. 853 
bis 862.) (Spanisch.) 28, 233. 

Wer nicke, Alfred, Beitrag zur Klinik der gonorrhoischen Gelenkerkrankungen. 
(Dissertation: Halle 1922 [1923]. 29 S.) * 

Wiesenthal, Kurt, Beitrag zur Klinik der gonorrhoischen Arthritis. (Dissertation: 
Breslau 1923. 28 S.) * 

Gelenkentzündungen außer den durch Tuberkulose, Gonorrhöe und Syphilis bedingten. 

Axhausen, G., Zur Frage der Phenolcampherwirkung auf den Gelenkknorpel. (Chirurg. 
Univ.-Klin., Charitö, Berlin.) (Zentralbl. f. Chirurg. Jg. 50, Nr. 11, S. 434—436.) 

22, 434. 

Berry, J. Allan, Suppurative arthritis simulating acute appendicitis. (Eitrige Gelenk¬ 
entzündung unter dem Bild einer Appendicitis.) (Laneet Bd. 204, Nr. 10, S. 486 
bis 487.) 22, 461. 

Blaine, EdwardS., Sacroiliac arthrosis obliterans. (Obliterierende Arthritis desSakro- 
iliacalgelenkes.) (Americ. joum. of roentgenol. Bd. 10, Nr. 3, S. 189—194.) 23, 73. 

Boorstein, Samuel W., Exercise in acute infectious arthritis. (Übungstherapie bei 
akuter infektiöser Arthritis.) (New York med. joum. a. med. record Bd. 117, Nr. 3. 
S. 150—154.) 28, 218. 

Boots, Ralph H., and Homer F. Swift, The arthritis of serum sickness. (Die Ar¬ 
thritis der Serumkrankheit.) (Hosp. of the Rockefeller inst. f. med. research, New 
York.) (Joum. of the Americ. med. assoc. Bd. 80, Nr. 1, S. 12—15.) * 


Gck igle 


Original fro-m 

UNIVERSETY OF MICHIGAN 




Gelenkentzündungen außer den durch Tuberkulose usw. bedingten. 


51 


•Inf, F., Mißgestaltende Gelenkentzündungen mit der Lokalisation in der Hüfte sind 
nichterkannte angeborene Subluxationen. (Nederlandsch tijdschr. v. geneesk. Jg. 67, 
1. Hälfte, Nr. 21, S. 2223—2230.) (Holländisch.) 28, 610. 

iiappel* Ha Iber t \\\, Value of selective voluntary oxercise. In restoring certain 
diseased or traumatic joints. (Die Bedeutung aktiver Bewegungsübungen für die 
Wiederherstellung kranker oder verletzter Gelenke.) (Journ. of the Americ. med. 

Bd. 81, Nr. 18, S. 1491—1493.) 26, 370. 

munt, Edvard, Klara Kohoutovä, Jan Paroulek und Jan Fähnrich, Be- 
liandlung der Gelenkentzündungen. (Sbomik läkafsky Jg. 24, H. 1/6, TI. 2, S. 347 
bis 400.) 28. 385. 

oben. Harry, Suppurative arthritis. (Über eitrige Gelenkentzündung.) (New York 
med. joum. a. med. record Bd. 117, Nr. 3, S. 163—164.) 22, 279. 

uneo, Gerolamo, Origine e natura della intossicazioni endogene e artritiche. 
Entstehung und Eigentümlichkeit der endogenen und arthritischen Intoxikationen.) 
Rif. med. Jg. 89, Nr. 29, S. 679—680.) * 

Ily. Leonard \V., Inflammation of bones and joints. (Entzündungen von Knochen 
und Gelenken.) (London and Philadelphia: J. B. Lippincot Co. 1923. 433 S.) * 

isther, A. W., Indikationen und Erfolge der geschlossenen Behandlung von „Gelenk¬ 
eiterungen“. (Klin. Wochensehr. Jg. 2, Nr. 26, S. 1223—1226.) 24, 335. 

i s her, A. G. Timbrell, Some researches into the physiological principles underlying 
the treatment of injuries and diseases of the articulations. (Untersuchungen über 
die physiologischen Grundlagen der Behandlung von Gelenkverletzungen und -er- 
krankungen.j (Lancet Bd. 205, Nr. 11, S. 541—548.) 26, 366* 

Leidenhai n, L., Über Arthritis senilis bilateralis symmetrica. (Stadt. Krankenh., 
Worms.) (Arch. f. klin. Chirurg. Bd. 127, S. 514—528.) 25, 413. 

uidebrandt, Otto, Typische Punkte für die Punktion von Gelenken. (Dissertation: 

Halle 1920. [1923] 24 S.) * 

Miller, F., und F. Seidel, Uber die Wirkung parenteral einverleibter, fitseptisch ge¬ 
wonnener Milch bei verschiedenen internen Leiden. (Kaiserin Elisabeth-Spit. u. 
tierärztl. Hochsch., Wien.) (Wien. klin. Wochenschr. Jg. 86, Nr. 18, S. 323—325.) 

24, 68. 

löi^tee, J. P., Über die Behandlung chronischer Gelenkentzündungen mit Sanarthrit 
..Heilner“. (Über die Behandlung chronischer Gelenkentzündungen mit Sanar- 
thnt „Heilner“.) (Nederlandsch tijdschr. v. geneesk. Jg, 67, 1. Hälfte, Nr. 22, 
S. 2389—2390.) (Holländisch.) 24, 252. 

■ nsen, Hans, und Erik Begtrup, Über Proteintherapie und andere Formen von 
..Reiztherapie“ bei chronischen Gelenkaffektionen. (Bade- u. Massageklin. u. med. 
Abt, Bispebjaerg Hosp., Kopenhagen (Ugeskrift f. laeger Jg. 85, Nr. 24, S. 421—426.) 

24, 123. 

liE^ella, Ralph A-, Chronic infectious arthritis. (Die chronische infektiöse Arthritis.) 
Med. clin., Barnes hosp., Washington univ. school of med., St. Louis.) (Joum. of 
’w Americ. med. assoc. Bd. 80, Nr. 10, S. 671—674.) 22, 527. 

hhl.Hans, Erfahrungen mit Caseosfitn bei chronischen Gelenkerkrankungen. (Chirurg. 
Lniv.-Klin., Gießen.) (Münch, med. Wochenschr. Jg. 70, Nr. 19, S. 597—598.) 

28, 473. 

hddleton, J. C., Protein therapy: its use in chronic infectious arthritis. (Die An- 
^ndung der Proteintherapie bei chronisch infektiöser Arthritis.) (Glasgow med. 
}oum. Bd. 100, Nr. 3, S. 124—134.) 26, 470. 

'^♦-rsen, O. H., Das Blutergelenk und seine Beziehungen zu den deformierenden 
^lenkerkrankungen. (Städt. Chirurg. Klin., Dortmund.) (47. Tag. d. dtsch. Ges. f. 
Lhmirg., Berlin, Sitzg. v. 4.—7. IV. 1923.) (Arch. f. klin. Chirurg. Bd. 126, S. 456 
bis 472 u. 130—141.) 28, 57. 26, 124. 

ree bst er, R., Bemerkungen zum chronischen Gelenkrheumatismus an Hand einiger 
Fälle von rheumatischer Erkrankung der kleinen Wirbelgelenke. (Orthop. Klin. 
..König-Ludwig-Haus“, Würzburg.) (Arch. f. orthop. u. Unfall-Chirurg. Bd. 21, 
H.3, S. 346—385.) 28. 72. 

Franz, Die Schwefeltherapie der chronischen Arthritiden. (Dissertation: 
ließen 1923. 28 S.) ♦ 

Paul P., Synovectomy in chronic infectious arthritis. (Entfernung der Syno- 
vialis bei chronisch-infektiöser Arthritis.) (Joum. of bone a. joint surg. Bd. 5, Nr. 1, 
MIO—121.) 21, 485. 

Homer F., and Ralph H. Boots, The question of sensitization of joints with 
roa-hemolytic Streptococci. (Die Frage der Sensibilisierung von Gelenken mit nicht- 
hämolytischen Streptokokken.) (Hosp., Rockefeiler inst. f. med. researeh, New 
Wk.) (Journ. of exp. med. Bd. 88, Nr. 5, S. 573—589.) 26, 370. 

4* 


Digitized by 


Gck igle 


Original fro-m 

UNIVERSETY 0F MICHIGAN 



Digitized by 


52 Allgemeine Pathologie und Chirurgie der Knochen und Gelenke. 

Zimmer, Arnold, Die Behandlung chronischer Gelenkerkrankungen. (Chirurg. Ci 
Klin., Berlin.) (Zeitschr. f. ärztl. Fortbild. Jg. 20, Nr. 19, S. 669—576.) 28, 

Allpirolnes fiter Qtlenkcontractursn, Gttoikankylott, PtttidarthroMii, Schkrtterfttenk« uni 

Bihandlung (s. a. Verletzungen der Knochen und Gelenke S. 157). 

Ballhorn, Werner, Über die Methoden der Gelenkmobilisation, eine kritische t 
sicht mit Erfahrungen an der Chir. Univ.-Klinik. (Dissertation: Frankfurt [1! 
47, 4 S.) 

Bier, August, Über Knochenregeneration, über Pseudarthrosen und über Knoc 
transplan täte. (Chirurg. Univ.-Klin., Berlin.) (Arch. f. klin. Chirurg. Bd. 127, 
bis 136.) 2 

Biesalski, Die Verhütung und Behandlung neurogener Contracturen. (Zeitscl 
ärztl. Fortbild. Jg. 20, Nr. 1, S. 1—11.) 22, 

Campbell, Willis C., The treatment of ununited fractures. (Die Behandlung 
fest gewordener Knochenbrüche.) (Americ. journ. of surg. Bd. 87, Nr. 1, S. 1 

Debrunner, Über Schicksal und Wirkung von Gewebsimplantaten in künstl 
Knochenlücken. (17. Kongr. d. Dtsch. orthop. Ges., Breslau, Sitzg. v. 25.—26 
1922.) (Zeitschr. f. orthop. Chirurg. Bd. 44, H. 1/2, S. 109—115.) 24, 

Debrunner,Hans, Über die Wirkung von Gewebsimplantaten in künstlichen Kn<> 
lücken. (Univ.-Klin. f. Orthop., Berlin.) (Schweiz, med. Wochenschr. Jg. 63, N 
S. 271—272.) 23, 

D uguet, Etat actuel de la question du traitement des arthrites purulentes. (Der he 
Standpunkt bei der Behandlung eitriger Gelenkentzündungen.) (Arch. de 
de pharm, milit. Bd. 78, Nr. 1, S. 1—14.) 28, 

Dujarier, Ch., et M. Perrin, Sur le traitement des pseudoarthroses congenitale 
la greffe ostöopäriostique. (Über die Behandlung der kongenitalen Pseudartli 
durch Knochenperiosttransplantation.) (Journ. de Chirurg. Bd. 21, Nr. 4, i 
bis 413.) 23, 

Frosch, L., Über Pseudarthrose. (17. Kongr. d. Dtsch. orthop. Ges., Breslau, Sit 
25.-26. IX. 1922.) (Zeitschr. f. orthop. Chirurg. Bd. 44, H. 1/2, S. 115—119J 2*1 
Gessner, Hermann B.. Arthroplasty. (New Orleans med. a. surg. journ. Bd. 76, 
S. 224—227.) 27 

Gottlieb, A., Brisement forces and the for and after treatment. (Die gewat 
Lösung, ihre Vor- und Nachbehandlung.) (California state journ. of med. B 
Nr. 1, S. 29—31.) 22 

Grage, Helmuth, Schmerzlose Gelenkmobilisation durch Hypnotherapie. (■ 
krankenh. i. Küchwald, Chemnitz .) (Dtsch. med. Wochenschr. Jg. 49, N 
S. 821.) 24 

Hallbeck, A. C., Fibrous ankylosis, its prevention and remedy. (Bindegewebit 
kylose, ihre Verhütung und Heilung.) (Med. times 51, S. 148.) 23 

Hartmann, Epaule ballante, suite de plaie de guerre; traitement. (Schlotter 
der Schulter, Folge einer Kriegsverletzung. Behandlung.) (Journ. des pra 
Jg. 87, Nr. 14, S. 212—214.) t i 

HaSkovec, Ladislav, Contracturen. (Rev. neuropsychopathol. Jg. 20, Nr. ! 

bis 11 u. Nr. 2, S. 33—48.) (Tschechisch.) 2i 

Henderson, Melvin S., Nonunion in fractures: the massive bone graft. ( 
arthrosen: Spanverpflanzung.) (Sect. on orthop. surg., Mayo clin.. Roch 
(Journ. of the Americ. med. assoc. Bd. 81, Nr. 6, S. 463—467.) 2 j 

H esse, Erich, Freie Transplantation eines halben Gelenkes zwecks Mobilisation 
rurg. Abt., Dozent Hesse, St. Trinitatis-Krankenh., St. Petersburg.) (Verha 
Russ. Chirurg. Pirogoff-Gesellschaft, St. Petersburg, 9. V. 1923.) (Russisch.) : 
Imbert, L4on, Traitement des pseudarthroses par les injeetions de sdrum de fr 
(Behandlung der Pseudarthrosen mit Serumeinspritzungen des mit der Frak 
hafteten Individuums.) (Presse med. Jg. 81, Nr. 62, S. 681—682.) 2 

Kappesser, Ernst, Autoimplantation bei Defekten an Röhrenknochen unter 
derer Berücksichtigung der Pseudarthrosenentstehung und ihrer Behandlung 
sertation: Frankfurt [1923]. 33 S.) 

Li, Hsüan-guo, Beiträge zur operativen Gelenkmobilisation mit oder ohne 
Position. (Dissertation: Frankfurt [1923]. 82 S.) 

Mae Ausland, W. Russell, Mobilization of ankylosed joints. (Mobilisierung 
losierter Gelenke.) (Surg., gynecol. a. obstetr. Bd. 37, Nr. 3, S. 255—309.) 2 
Mac Ausland, W. Russell. Ankylosis: Treatment by arthroplasty. (Ankvloj 
handlung mittels Arthroplastik.) (New York state journ. of med. Bd. 28, 
S. 361 - 369.) 2 


Gck igle 


Original fro-m 

UNIVERSITY 0F MICHIGAN 



Allgemeines über Gelenkcontracturen usw. Lymphgefäße, Lymphdrüsen usw. 53 


lercer, Walter, Treatment of the fla.il elbow-joint with a new Operation of arthrodesis. 
Behandlung der Ellbogengelenkspseudarthrose durch eine neue Arthrodese.) 
Lancet Bd. 204, Nr. 16, 'S. 796—798.) 28* 171. 

luxerst iller, Sepp, Beiträge zur Kenntnis der mikroskopischen Befunde bei Pseud- 
mhrosen nebst allgemeinen Erörterungen über die Entstehungsbedingungen und 
Schicksale derselben. (Chirurg. Klin. u. pathol.-anat. Inst., Innsbruck.) (Arch. f. 
klm. Chirurg. Bd. v 122, H. 4, S. 939—1008.) 22, 159. 

löi’er. Walther, über die kongenitale Pseudarthrose des Oberschenkels als typisches 
Krankheitsbild und eine neuartige Prothesenbehandlung derselben. (Chirurg. Univ.- 
Klin.,Marburgs, d. L.) (Bruns 1 Beitr. z. klin. Chirurg. Bd. 180, H. 1, S. 99—110.) 25,351. 
Mbe, Hermann, Die bisherigen Ergebnisse der experimentellen Pseudarthrosen- 
bildung. (Dissertation: Halle 1922 [1923]. 20 S.) * 

kimidt, Joh. E., Extraartikuläre Ankylosierung der Hüfte. (Bemerkung zur Arbeit 
von Priv.-Doz. Dr. Hass in Nr. 40, 1922, d. Bl.) (Zentralbl. f. Chirurg. Jg. 50, Nr. 3, 
> 94—95.) 22, 47. 

fd:nbauer, L., Experimentelle Untersuchungen über die Beziehung der akuten 
Anämie und der Milzexstirpation zur Callusbildung. (I. Chirurg. Univ.-Klin., Wien.) 
h 1 Arch. f. klin. Chirurg. Bd. 128, S. 510—615.) 22, 430. 

fcon, W. V., Doppelseitige Kiefergelenkankylose bei Bechterewscher Krankheit. 
Doppelseitige Kiefergelenkresektion. (17. Kongr. d. Dtsch. orthop. Ges., Breslau, 
Nizu. v. 25.—26. IX. 1922.) (Zeitschr. f. orthop. Chirurg. Bd. 44, H. 1/2, S. 163 
* 166.) 24, 358. 

fc moff. M. P., Zur Frage von reflektorischen Contracturen der Extremitäten. 
Aerhandl. d. Russ. chirurg. Pirogoff-Ges., 23. XI. 1921.) (Westnik chirurgii i pogra- 
-nwhnych oblastei Bd. 2, H. 4/6, S. 489.) (Russisch.) * 

b'Da*, Henry Bas com, The treatment of old, ununited fractures of long bones, 
special reference of the use of the osteoperiosteal graft. (Die Behandlung 
v a Pseudarthrosen langer Röhrenknochen mit besonderer Berücksichtigung des 
^operiostalen Bolzens.) (Coli, of med., univ. of Illinois, Urbana.) (Journ. of 
dseAmeric. med. assoc. Bd. 80, Nr. 5, S. 309—315.) 22, 158. 

-mann, Laurenz, Röntgenologische Beobachtungen über den Kallus bei Pseud- 
^hrosenbildung. (Dissertation: Würzburg 1923. 25 S.) * 

S! ?Die Bewertung der Arthrodesenoperation. (17. Kongr. d. Dtsch. orthop. 

Breslau, Sitzg. v. 25.—26. IX. 1922.) (Zeitschr. f. orthop. Chirurg. Bd. 44, 
H. 12. S. 85—88.) 24, 384. 

Hans, Die Entstehungsarten der Pseudarthrose, ihre pathologische Anatomie 
2 id Behandlimg. (Mit einer Publikation von 14 Fällen von Pseudarthrose an der 
( -r?ifswalder Chir. Universitätsklinik.) (Dissertation: Greifswald 1923. 28 S.) * 

•'■-b. Experimentelles zur Pseudarthrosenbildung. (47. Vers. d. Dtsch. Ges. f. Chirurg, 
kriin, Sitzg. v. 4.-7. IV. 1923.) 28, 6. 


Gefäße, Lymphdrüsen, Schweißdrüsen, Drüsen mit innerer Sekretion. 

^ izi.Oreste, L’echinococco delle ghiandole linfatiche del collo. (Echinokokkus 
H Lymphdrüsen des Halses.) (Div. chirurg., osp., Grosseto.) (Ann. ital. di Chirurg. 
n H. 9, S. 923—929.) 25, 161. 

P., Der lymphangitische Halsabsceß. (Chirurg. Univ.-Klin., Zürich.) 
, v Wiz. med. Wochenschr. Jg. 58, Nr. 18, S. 441—443.) 25, 161. 

■fi, W. A., Lymphaticostomy in peritonitis. (Lymphaticostomie bei Peritonitis.) 

% of surg., univ. of Toronto.) (Surg., gynecol. a. obstetr. Bd. 86, Nr. 3, S. 365 
v * 367.) . 22, 454. 

1 a vtano, Luigi, Cura chirurgica in un caso di elefantiasi degli arti inferiori. (Chirur¬ 
gie Behandlung eines Falles von Elephantiasis der Beine.) (Istit. di clin. ortop., 
^ ^..Xapoli.) (Ann. ital. di chirurg. Jg. 2, H. 7, S. 685—698.) 24, 430. 

' ,,>r \ W. H., Biliary lymphangitis. (Lymphangitis im Bereich der Gallenwege.) 

state med. journ. 19, S. 400.) 25, 299. 

‘ - 8. A., Zur Frage über die endokrine Pathogenese des chronischen Gelenkrheu- 

"^ismus. (Chirurg. Univ.-Klin., Kasan, Dir. Prof. Wischnewskij.) (Kasanski 
^^iiznwki joumal Jg. 19, Nr. 2, S. 50—53.) (Russisch.) 25, 362. 

‘•■hnann, M., Zur Kasuistik der Transplantation von Drüsen mit innerer Sekretion, 
k «fttschebnoje delo Jg. 6, Nr. 6/8, S. 169—171.) (Russisch.) 80, 190. 

Edoardo, Sui tumori primitivi delle ghiandole linfatiche. Contributo anatomo- 
fctologico e clinico. (über primäre Geschwülste der Lymphdrüsen. Anatomisch- 
^thologischer und klinischer Beitrag.) (Istit. di clin. chirurg. e med. oj>erativa, 
'^v., Pavia.) (Arch. ital. di chirurg. Bd. 8, H. 2, S. 113—178.) 26, 2. 


Digitized by 


Go igle 


Original fro-m 

UNIVERSITY OF MICHIGAN 



f>4 


Mißbildungen, Allgemeines. 


Digitized by 


Henry, A., Un cas de trophoed&me chronique aequis. (Ein Fall von erworbenem ehr 
nischem Trophödem.) (Paris m£d. Jg. 13, Nr. 28, S. 49—53.) 27. 27 

Hollatz, Karl, Die generalisierten Lymphdrüsentuberkulosen. (Dissertation: Rostcx 
1919 [1923]. 51 S.) 

Ivy, A. C., B. H. Orndoff, A. Jacoby and J. E. Whitlow, Studies of the effe 
of the X-ravs on glandular activity. (Üntersuchungen über den Einfluß der Röntgei 
strahlen auf die Drüsentätigkeit.) (Journ. of radiol. 4, S. 189.) 25, 24 

Kocher, Albert, Konstitution und Chirurgie unter spezieller Berücksichtigung d 
endokrinen Drüsen. (Schweiz. Ges. f. Chirurg., St. Gallen, Sitzg. v. 1. u. 2. VI 
1922.) (Schweiz, med. Wochenschr. Jg. 58, Nr. 9, S. 223—243.) 22. 37 

Laskownicki, St., Elefantiasisbeliandlung. (Polska gazeta lekarska Jg. 2, Nr. 2 
S. 369—371.) (Polnisch.) 24.43 

Leister, Wilhelm, Über die Operationsmethoden bei chronischem ödem (Elephai 
tiasis). (Dissertation: Halle 1922 [1923]. 39 S.) 

Leveuf, Jacques, et Henri Godard, Les lymphatiques de l’ut6rus. (Die Lymp! 

gefäße der Gebärmutter.) (Rev. de Chirurg. Jg. 42, Nr. 3, S. 219—248.) 25, 2U 
Martin, Joseph - F., et J. Dechaume, La lymphangite canc^reuse, dans ses rappor 
avec la forme ascitique du n6oplasme gastrique. (Die Lymphangitis carcinoinata 
in ihren Beziehungen zu der von Ascites begleiteten Form des Magen carcinoinä 
(Joum. de m£d. de Lyon Jg. 4, Nr. 85, S. 437—444.) 24, 29 

Pesiö, S., Pathologie des Lymphsystems. (Serb. Arch. f. d. ges. Med. Jg. 25, H. 1 
S. 552—576.) (Serb.-kroatisch.) 

Pirkl, Willibald, Ein Beitrag zur Frage über das Vorkommen primärer Lymp 
drüsencarcinome. (Dissertation: München 1922 [1923]. 25 S.) 

Pototsehnig, Giorgio, Ittero cronico da tubercolosi delle ghiandole del legamen 
epato-duodenale. (Chronischer Ikterus durch Tuberkulose der Drüsen des Liga* 
hepato-duodenale.) (X. rep., osp. civ. Regina Elena, Trieste.) (Arch. ital. 
Chirurg. Bd. 7, H. 4/5, S. 377—387.) 24, 29 

Reich, Friedrich, Elephantiasis hereditaria. (10 Erblichkeitsschemata.) (Chinin 
Univ.-Klin., Breslau.) (Bruns’ Beitr. z. klin. Chirurg. Bd. 129, H. 3, S. 627—632.) 24,30 
Reich, Friedrich, Ein Beitrag zur Elephantiasis, insbesondere zur Elephantia* 
hereditaria. (Dissertation: Breslau 1923. 19 S.) 

Wallerstein, Lazar, Die operative Behandlung des Lymphödems. (Dissertatioi 
Berlin 1922 [1923]. 28 S.) * 

Mißbildungen, Allgemeines. 

Beck, Karl, Trauma der Graviden und kongenitale Deformitäten als Folgeersch« 
nung. (Dissertation: Heidelberg [1923]. 25 S.) 

Brockmann, Felix, Über Behandlungsmethoden der Elephantiasis an Hand zwei 
Fälle. (Dissertation: Halle 1922 [1923]. 39 S.) 

Fiedler, Eleonore, Zur Frage der formalen Genese des Brustmuskeldefekts, derb 
lenkaplasie und der Klumphand. (Dissertation: Jena 1923. 30 S.) 

Heilborn, Else, über das Verhalten des Gesichtsschädels und besonders der Zäh 
bei Akromegalie. (Dissertation: Frankfurt [1923]. 17 S.) 

Krauss, Hermann, Über einen Fall von Doppelmißbildung (KephaJothorakopagu 
(Dissertation: Tübingen 1923. 27 S.) 

Michl, Simon, Ein mehrfach mißbüdeter Foetus mit besonderer Berücksichtigung d 
vorhandenen Chondrodystrophie und Hemia funiculi umbilicalis. (Dissertatio 
Würzburg 1923. 44 S.) 

Paterson, Donald, and F. Neon Reynolds, Two cases of congenital hemihypx 
trophv. (2 Fälle kongenitaler halbseitiger Hypertrophie.) (Lancet Bd. 204, Nr. 
S. 23.) 27. 42 

Plattner, Karl, Multiple kongenitale Mißbildungen. Totaler und partieller Tib 
Defekt. Polydaktylie der Zehen. Hyperphalangie beider Daumen. Klumpft 
Phimosis, Hydroeele. (Dissertation: München 1922 [1923]. 45 S.) 

Rädulescu, Al., Marie - Saintonsche Krankheit (Cranio-cleido-dysostosis congcnit 
mit Deformitäten der Gliedmaßen und der Wirbelsäule. (Spit. de ortop. si cliirui 
infant,,Regina Maria“, Cluj.) (Clujul med. Jg. 4, Nr. 5/6, S. 136—140.) (Rumänisd 

25, 21 

Reed, Alfred C., Congenital total hemihypertrophy. (Angeborene totale halbseiti 
Hypertrophie.) (Dep. of med., Stanford univ. med. school.) (New York med. joiu 
a. med. record Bd. 118, Nr. 8, S. 483—484.) 28. i 

Rosenstein,Alice, Über Akromegalie und cerebrale Lues. (Dissertation: Breslau 195 
24 S.) 


Gck igle 


Original from 

UNIVERSITY OF MICHIGAN 



Behandlung der Kranken vor und nach der Operation. 


55 


Rynarzewski, Dagobert, Zur Kasuistik und Behandlung des Riesenwuchses. (Dis¬ 
sertation: Berlin 1922 [1923]. 25 S.) * 

vhmid, August, Über einen Fall von kongenitaler Mißbildung mit Bauchbruch 
und Defekt des rechten Armes. (Dissertation: München 1922 [1923]. 17 S.) * 

v hreuder, O., Ein seltener Fall partiellen Zwergwuchses und ein Fall partiellen Riesen¬ 
wuchses. (Chirurg. Klin., Leiden.) (Nederlandsch maandschr. v. geneesk. Jg. 12, 
Xr. 3 r S. 108—113.) * 

vhroeder, Alice, Über einen Fall von angeborenem partiellen Riesenwuchs von 
akromegalem Typus. (Dissertation: Königsberg 1922 [1923]. 22 S.) * 

^verance. R. D., Bilateral assymetrical cessation of growth of unknown etiology in 
cpiphysis. (Doppelseitiger asymmetrischer Wachstumstillstand aus unbekannter 
Ursache.) (Joum. of bone a. joint surg. Bd. 5, Nr. 3, S. 443—444.) 25, 348. 

I r -rk, Augusta Helene, Über erbliche Akromegalie. (Dissertation: Berlin 1922 
[1923]. 34 S.) * 

Z.'tl, Franz Josef, Ein Beitrag zu dem Kapitel: Extremitätenmißbildung. (Disser¬ 
tation: München 1922 [1923]. 30 S.) * 

Behandlung der Kranken vor und nach der Operation. 

Bichlechner, Karl, Die intrakardiale Injektion. (Ergehn, d. Chirurg, u. Orthop. 

Bd. 16. 8. 1—27.) 25,499. 

Bä'ner, Charles W\, and Norman M. Keith, Acute renal insufficiency following 
üiajor surgicai operations. (Akute Niereninsuffizienz nach größeren chirurgischen 
Ojerationen.) (Med. clin. of North America Bd. 7. Nr. 1, S. 135—140.) 26, 173. 

B&r'Jett. Willard, After-treatment of surgicai patients. (Nachbehandlung chirur- 
a?eher Patienten. (W'ashington D. C.: Army med. museum 1923. 732 S.) * 

&rr. Edwin, The significance of diarrhoea following abdominal operations. (Zur 
Kenntnis der Durchfälle nach Bauchoperationen.) (Ann. of surg. Bd. 77, Nr. 5, 
> 524—530.) 28,385. 

th:.ne. Ein einfaches Mittel zur Bekämpfung des postoperativen Erbrechens. (Staats- 
krankenh. Bergedorf b. Hamburg.) (Zentralbl. f. Chirurg. Jg. 60, Nr. 44, S. 1632.) 

25, 449. 

B.'Ueselle, Ruggero, II colpo di calore post-operatorio. (Über Hitzschlag nach 
Operationen.) (Divis, chirurg., osp. civ., Venezia.) (Policlinico, sez. chirurg., Jg. 80, 
H. 7, 8. 352—365.) 24,66. 

Zumt, Max, und Max Grauhan, Über postoperativen Eiweißzerfall. II. Mitt. Die 
^operative Azoturie. (Med. Klin. u. chirurg. Klin., Kiel.) (Zeitschr. f. d. ges. exp. 
Med. Bd. 85, H. 1/3, S. 16—42.) 25, 305. 

Robert King, Pre- and post-operative treatment in surgicai lesions of te 
abdomen. (Prä- und postoperative Behandlung bei chirurgischen Eingriffen in der 
Bauchhöhle.) (Internat, joum. of surg. Bd. 86, Nr. 3, S. 116—118.) * 

fLr -te, Arthur L., The post-operative care of urinary cases. (Die postoperative Pflege 
alogischer Fälle.) (Southern med. joum. Bd. 16, Nr. 2, S. 124—130.) 28, 410. 

ff ' s *n, Harrv, Surgery in diabetic patients. (Chirurgie bei diabetischen Patienten.) 
f -Kew York med. joum. a. med. record Bd. 117, Nr. 10, S. 606—608.) 24, 66. 

J • traarin, Erich, Vergleichende Untersuchungen isotonischer Salz- und Trauben¬ 
rackerlösungen. (Chirurg. Univ.-Klin., Gießen.) (Bruns’ Beitr. z. klin. Chirurg. 
r Bi 128, H. 1, S. 68—74.) 22, 50. 

W. Mc Adam, The after-treatment of abdominal operations. (Die Nach- 
,J diandIung bei Bauchoperationen.) (W F est London med. joum. Bd. 28, Nr. 3, S. 122 
*s 133.) 24, 408. 

U.rlberg, Die Embolie der Lungenarterie nach Operationen und Entbindungen. 
Uynäkol. Univ.-Klin., Jaroslawa. d. W r olga.) (Kasanski medizinski joumal Jg. 19, 
Xr.4, 8. 46—51.) (Russisch.) 25, 467. 

i- 1 '- M., Insulin bei diabetischer Gangrän. (Israel. Ziekenhuis, Rotterdam.) (Nederl. 

, , /‘J'fcchr. v. geneesk. Jg. 67, 2. Hälfte, Nr. 21, S. 2138—2143.) (Holländisch.) 28, 209. 
Serien, E., E. Freudenberg und E. v. Redwitz, Experimentelle Untersuchungen 
äber die Änderung der Verdauung nach Magen-DarmOperationen. (Zeitschr. f. d. 

! ^ exp. Med. Bd. 82, H. 1/4, S. 41—97.) 22, 389. 

hhriciua - Meller, J., Über intravenöse Campherölinjektionen. (Bispebjaerg hosp., 
Kopenhagen.) (Ugeskrift f. laeger Jg. 85, Nr. 22, S. 393—395.) (Dänisch.) 24, 482. 
‘■htt Wässerige Normosal-Campherlösung zu intravenöser Injektion. (Dtsch. med. 
5 Wochenschr. Jg. 49, Nr. 16, S. 521.) 28, 290. 

*' Ä &ke. Felix, Das Nitroglycerin in der Chirurgie. (Zentralbl. f. Chirurg. Jg. 50, 
34, S. 1325—1328.) 24, 363. 


Digitized by 


Go igle 


Original fro-m 

UNIVERSITY 0F MICHIGAN 



56 


Behandlung der Kranken vor und nach der Operation. 


Digitized by 


Frosch, Leopold, Decubitusbehandlung mit hypertonischen Kochsalzlösungen. 

(Orthop. Univ.-Klin., Berlin.) (Fortschr. d. Med. Jg. 41, Nr. 11/12, S. 180—181.) * 
Gaines, W. D., Post-operative treatment. (Postoperative Behandlung.) (Internat. 

joum. of surg. Bd. 86, Nr. 11, S. 477.) * 

Geist, Samuel H., and Morris A. Goldberger, Effect of pre-operative digit&lization 
in reducing post-operative complications. (Wirkung präoperativer Digitalisgaben 
für die Herabsetzung postoperativer Komplikationen.) (Gynecol. serv., Mt. Sinai 
hoßp., New York.) (Ann. of surg. Bd. 78, Nr. 6, S. 693—695.) 26 130. 

Gilberti, Pietro, Operandi ed operati. (A proposito di cura pre- e postoperativa). 
(Zu Operierende und Operierte.) (Ein Vorschlag der prä- und postoperativen Behänd- 
lung.) (Osp. civ., Clusone.) (Policlinico, sez. prat. Jg. 80, H. 11, S. 335—337.) * 
Guillaume , A.-C., Les effets de l’injection intracardiaque d’adrönaline chez les mou- 
rante et aprös la mort. (Die Wirkungen einer intrakardialen Adrenalininjektion bei 
Sterbenden und nach dem Tode.) (Cpt. rend. des söances de la soc. de biol. Bd. 89, 
Nr. 21, S. 153—155.) 25, 100. 

Hart, O. H., Preparatory treatment of patients for operations upon the gastrointestinal 
tract. (Vorbereitende Behandlung von Patienten mit Operationen am Gastro- 
intestinaltrakt.) (Journ. of the Michigan state med. soc. Bd. 22, Nr. 5, S. 242—247.1 

24. 89. 

Hauer, August, Von der Reizwirkung der intravenös verabreichten hypertonischen 
Kochsalzlösungen auf das Blutbild. (Städt. Krankenh., Berlin-Wilmersdorf.) (Med, 
Klinik Jg. 19, Nr. 38/39, S. 1300—1301.) 26, 33. 

Helbing, H. H., Post-operative care of diabetica. (Postoperative Pflege von Diabe¬ 
tikern.) (Nat. eclectic med. assoc. quart. Bd. 14, Nr. 3, S. 164—168.) 28. 481. 

Hofmeister, Otto, Die tödliche Lungenembolie nach gynäkologischen Operationen, 
(Dissertation: München 1923. 37 S.) « 

Holzapfel, Otto, Über die nach Magenoperation auftretenden Darmstörungen an 
Hand der von 1912 bis 1921 an der Göttinger Klinik operierten Fälle. (Dissertation: 
Göttingen 1923. 76 S.) * 

Howard, C. A., That baneful cathartic after abdominal operations. (Das schädlich« 
Abführen nach Bauchoperationen.) (Canadian med. assoc. joum. 18 , S. 36.) 

28, 183, 

Jarotzkv, A. I., Über die postoperative Diät nach Magenoperationen. (Wratscheb- 
naja gaseta Jg. 27, Nr. 17/18, S. 386—388 u. Nr. 19/20, S. 425—428.) (Russisch.) 

80, 332. 

Jeanneney, G., Les hypertendus en Chirurgie. (Die Hypertonie in der Chirurgie.] 
(Rev. de Chirurg. Jg. 42, Nr. 6, S. 468—472.) 29, 143 

J ianu, Am za. Die postoperativen Nierenblutungen. (Urol. Klin., Bukarest.) (Zeitschr 
f. urol. Chirurg. Bd. 14, H. 1/2, S. 38—45.) 25, 430 

Jones, Arthur T., Diabetes mellitus complicating surgery. (Diabetes mellitus ah 
Komplikation bei chirurgischen Eingriffen.) (Boston med. a. surg. joum. Bd. 188 
Nr. 14, S. 483—488.) 28, 291 

Isaac - Krieger, K., Die diätetische Nachbehandlung der Ulcusoperierten. (Stadt 
Rudolf Virchow-Krankenh., Berlin.) (Zeitschr. f. ärztl. Fortbild. Jg. 20, Nr. 11 
S. 319—326.) 24, 202 

Kartaschew, P. N., Zur Frage über die postoperative Parotitis. (Chirurg. Univ. 
Klin., Prof. W. N. Parin, Perm.) (Westnik chirurgii i pogranitschnych oblaste 
Bd. 8, H. 7, S. 125—128.) (Russisch.) 25, 391 

Kleinschmidt, K., Über die schmerzstillende Wirkung eines morphinartig wirkender 
Kodeinderivats „Dicodid“. (Chirurg. Univ.-Klin., Heidelberg.) (Münch, med 
Wochenschr. Jg. 70, Nr. 13, S. 391—392.) 22, 426 

Klug, W. J., Digipurat als Prophylaxe gegen postoperative Lungenkomplikationen 
(Chirurg. Univ.-Klin., Heidelberg.) (Dtsch. Zeitschr. f. Chirurg. Bd. 177, H. 3 4 

S. 236—244.) 22, 379 

König, Ernst, Über Änderungen des Blutdrucks durch operative Eingriffe. (Chirurg 
Univ.-Klin., Königsberg i. Pr.) (Dtsch. Zeitschr. f. Chirurg. Bd. 178, H. 3/4, S. 18' 
bis 223.) 28, 228 

Küttner, Hermann, Der Milch-Sirupeinlauf, f (Chirurg. Univ.-Klin., Breslau.) (Zen 
tralbl. f. Chirurg. Jg. 50, Nr. 7, S. 249—250.) 22, 310 

Kusmin,S. S., Postoperative Komplikationen nach Operationen wegen Ulcus ventriculi 
(Chirurg. Abt. Dozent Hesse, St. Trinitatis-Krankenh., Petersburg.) (Verh. d. XV 
Russ. Chir. Kongr., 25. IX. bis 1. X. 1922, Petersburg, S. 98—101.) (Russ.) 24, 243 
Laumonier, J., Le rögime alimentaire aprös gastro-entörostomie. (Ernährung* 
Vorschriften nach Gastroenterostomie.) (Gaz. des höp. civ, et milit. Jg. 96, Nr. 31 
S. 497—499.) 22, 512, 


Go, ,gle 


Original fro-m 

UNIVERSETY OF MICHIGAN 



Behandlung der Kranken vor und nach der Operation. 


57 


L e ix, R., Einiges über künstliche Ernährung bei schweren Kiefererkrankungen. (Dtsch. 

Vierteljahreschr. f. Zahnchirurg. Bd. 5, H. 4, S. 243—245.) * 

Melchior, Eduard, Über postoperative Tetanie nach Nicht-Kropfoperationen. (Chi¬ 
rurg. Univ.-Klin.,Breslau.) (Zentralbl. f.Chirurg. Jg.50,Nr. 37, S. 1423—1425.) 25,65. 
Melchior, Eduard, und Martin Nothmann, Über neuere Probleme der postopera¬ 
tiven Tetanie. (Chirurg, u. med. Klin., Breslau.) (Mitt. a. d. Grenzgeb. d. Med. u. 
Chirurg. Bd. 87, H. 1, S. 9—24.) 26, 202. 

.Me uni er, Leon, Conseils diötötiques aprös une Intervention stomacale. (Diätetische 
Ratschläge nach einer Magenoperation.) (Clinique Jg. 18, Nr. 15, S. 65—66.) *• 

Minaki, Taiichiro, Experimentelle Studien über das durch Eingriffe verschiedener 
Art bedingte Verhalten der weißen Blutkörperchen, mit besonderer Berücksichtigung 
des Amethschen Blutbildes. (I. u. II. Mitt.) (Chirurg. Univ.-Klin., Kyoto, Japan.) 
(Acta scholae med. univ. imp. Kioto Bd. 5, H. 3, S. 2Ö3—273.) 25, 329. 

Müller, Cornelius, Radiologische Untersuchungen über den unmittelbaren Einfluß 
von Narkose und Operation auf die Herzgröße. (Röntgenlaborat., Komitatspit., 
Schäßburg, Rumänien.) (Fortschr. a. d. Geb. d. Röntgenstr. Bd. 80, H. 3/4, S. 331 
bis 334.) 22, 365. 

Oden, Constantine L. A., The treatment of postoperative nausea, vomiting, and 
distention in certain abdominal sections by the use of a modified duodenal tube. 
(Die Behandlung von postoperativem Erbrechen nach Laparotomie durch eine 
modifizierte Duodenaltube.) (Surg., gynecol. a. obstetr. Bd. 86, Nr. 4, S. 672 
bis 573.) 28, 341. 

Opitz, Guenter. Über den Einfluß intravenöser hypertonischer Traubenzucker- 
und Kochsalzinjektionen auf den Blutdruck beim Normalen und Hypertoniker. 
(Dissertation: Göttingen 1923. 27 S.) * 

Tauchet, Victor, Comment on pröpare et soigne les opärös gastriques. Le succös 
d une Intervention gastrique döpend d’une technique impeccable autant que de 
soins pröparatoires et consöcutifs corrects. (Vorbereitung und Pflege bei Magen¬ 
operationen. Der Erfolg eines Eingriffs am Magen ist ebensosehr von einer ein¬ 
wandfreien Technik wie von sorgfältiger vorbereitender und nachfolgender Pflege 
abhängig.) (Arch. franco-belges de chirurg. Jg. 26, Nr. 4, S. 369—374.) 24, 66. 

Tauchet, Victor, Transfusion du sang dans les soins prö- et post-opöratoires. (Blut¬ 
transfusion als Vorsorge vor und nach operativen Eingriffen. (Assoc. fran$. de 
chirurg., 32. congr., Paris, 8.—12. X. 1923.) (Presse mid. Jg. 81, Nr. 81, S. 858 
bis 859 u. 860.) 26, 34. 

Petit - Dutaillis, Daniel, La röanimation du coeur par les injections intra-cardiaques 
d'adrenaline dans les syncopes opöratoires. (Die Wiederbelebung des Herzens durch 
intrakardiale Adrenalininjektionen bei operativem Herzstillstand.) (Journ. de 
chirurg. Bd. 22, Nr. 6, S. 519—530.) 26, 406. 

fcensing, Rudolf, Übersicht der Todesfälle der Chirurgischen Klinik Heidelberg aus 
den Jahren 1914 und 1915 mit besonderer Berücksichtigung der Herztodesfälle. 
(Dissertation: Heidelberg [1923]. 59 S.) * 

Rodriguez Lopez, Elio, Bemerkungen zur Technik der intravenösen Injektion. 

(Aselepios Bd. 11, Nr. 9/12, S. 292—300.) (Spanisch.) * 

Rosenstein, Paul, Die Vorbereitung des Operationsfeldes und Infektionsprophy¬ 
laxe. (Zentralbl. f. Chirurg. Bd. 50, Nr. 5, S. 170—172.) 22, 62. 

>abludof fs ki, A., Darmdiphtherie als postoperative Komplikation. (Chirurg. Klin., 
I. Univ., Moskau, Dir. Prof. Herzen.) (Moskowski medizinski joumal Jg. 8, Nr. 1/2, 
S. 15—18.) (Russisch.) 80, 334. 

ülomon, Kurt, Die Bekämpfung der postoperativen Darmlähmung unter besonderer 
Berücksichtigung der Hypophysenpräparate. (Dissertation: Freiburg i. Br. 1923. 
38 S.) * 

Schilling, Fritz, Über tödliche Lungenembolie.* (Dissertation: Jena 1923. 55 S.) * 

Schneider, E., Zur Frage der postoperativen Lungenstörungen. (Städt. Krankenh., 
Erfurt.) (Zentralbl. f. Chirurg. Jg. 50, Nr. 29, S. 1121—1126.) 24, 108. 

s 'hoening, Friedrich, Über einige postoperative Komplikationen und ihre Ent¬ 
stehung. (Zugleich ein Beitrag zur Konstitutionsfrage.) (Städt. Krankenh., Erfurt.) 
(Mitt. a. d. Grenzgeb. d. Med. u. Chirurg. Bd. 86, H. 4, S. 466—480.) 24, 66. 

Jünger, Jerome, Post-operative treatment. (Postoperative Behandlung.) (Americ. 

joum. of surg. Bd. 87. Nr. 1, S. 6—10.) 22, 249. 

^eulberger, Paul, Über den Einfluß intravenös verabfolgter Normosalinjektionen 
auf den Füllungszustand des Gefäßsystems. (Dissertation: Göttingen 1922 [1923]. 
16 S. m. Taf.) * 

S iesrmund, Gertrud, Die Wirkung des Lobelins auf die Kreislaufsorgane. (Disser¬ 
tation: Jena 1923. 17 S.) * 


Digitized by 


Gck igle 


Original fro-m 

UNIVERSETY 0F MICHIGAN 



Digitized by 


58 Schock. 

Skuljski, N., Einige Bemerkungen zur Technik intravenöser Einspritzungen. (VVrat- 
schebnaja gaseta Jg. 27, Nr. lö, S. 349—350.) (Russisch.) 27, 35. 

Ssitkowskij, P. P., Postoperative Blutungen bei Ikterus. (Chir. Hospital-Klm., 
Moskauer Univ., Direktor: Prof. A. W. Martynoff.) (Dissertation: Moskau 1923. 
200 S.) (Russisch.) 81, 843. 

Sy 11a, Josef, Zur Theorie der postoperativen Atonia gastroduodenalis. (Dissertation: 

Breslau 1923. 7 S.) * 

Trout, Hugh H., The post hospital care of surgical patients. (Die Nachbehandlung der 
chirurgischen Patienten.) (Southern med. joum. Bd. 16, Nr. 1, S. 26—31.) * 

Unger, E., und H. Heuss, Über intravenöse Dauerinfusion. (Rudolf Virchow Krankenh.. 

Berlin.) (Therapie d. Gegenw. Jg. 64, H. 1, S. 15—18.) 22. 50. 

Velden, R. von den, Postoperative Erscheinungen an dem Respirationstraktus. 

(Zentralbl. f. Chirurg. Jg. 50, Nr. 33, S. 1266—1271.) 24, 305. 

Villard, Les soins pr^opöratoires, l’anesthesie, les voies d’accös. (Präoperative Sorgen. 
Anästhesie, Zugangswege.) (Assoc. fran$. de chirurg., 32. congr., Paris, 8.—12. X. 
1923.) (Presse m<kl. Jg. 81, Nr. 83, S. 874—876.) * 

Walton, A. J., The effect of heat upon operations for exophthalmic goitre. (Der Einfluß 
von heißem Wetter auf die Mortalität bei Basedowoperationen.) (Brit. med. jouro. 
Nr. 8260, S. 1045—1046.) 24, 408. 

Whipple, Allen O., Pancreatic asthenia as a post-operative complication in patients 
with lesions of the pancreas. (Pankreasasthenie als postoperative Komplikation bei 
Patienten mit Veränderungen des Pankreas.) (Ann. of surg. Bd. 78, Nr. 2, S. 176 
bis 184.) 26, 427. 

Wiethe, Camillo, Die Durstbekämpfung nach Operationen. (Erfahrungen mit Cesol 
„Merck“.) (Laryngo-rhinol. Univ.-Klm., Wien.) (Wien. klin. Wochenschr. Jg. 36. 
Nr. 29, S. 522.) 25, 449. 

Wisotzki, C., und Hans Eymüller, Versuche mit Neu-Cesol zur Bekämpfung von 
postoperativen Durstzuständen. (Städt. Krankenh., Augsburg.) (Münch, med. 
Wochenschr. Jg. 70, Nr. 10, S. 301—302.) 22, 330. 

Schock. 

Arloing, F., et L. Langeron, Les chocs en pathologie et en expärimentation. Con- 
sidörations sur les ph6nomänes de dösöquilibre brusque vago-sympathique. (Der 
Schock in der Pathologie und im Experiment. Betrachtungen über die Erschei¬ 
nungen der plötzlichen vago-sympathischen Gleichgewichtsstörung.) (Journ. de 
med. de Lyon Jg. 4, Nr. 84, S. 385—398.) 25, 71. 

Blechmann, G., Choc et traumatismes de Tabdomen. (Schock und Verletzung des 
Abdomens.) (Gaz. des höp. civ. et milit. Jg. 96, Nr. 31, S. 493—495.) 28, 316. 

Breitner, Untersuchungen zum hämorrhagischen Schock. (47. Vers. d. Dtsch. Ges. f. 

Chirurg., Berlin, Sitzg. v. 4.—7. IV. 1923.) 23, 5. 

Breitner, R., und L. Schönbauer, Klinisches und Experimentelles zur Frage des 
hämorrhagischen Kollapses. (I. chirurg. Univ.-Klin., Wien.) (47. Tag. d. Dtsch. 
Ges. f. Chirurg., Berlin, Sitzg. v. 4.—7. IV. 1923.) (Arch. f. klin. Chirurg. Bd. 126. 
S. 558—572.) 26, 156. 

Cannon, Walter B., Traumatic shock. (Traumatischer Schock.) (1923. 201 S.) * 

Crile, G. W., Studies in exhaustion: IV. Physical trauma. (Studien über Erschöpfung. 
Bedeutung des physikalischen Traumas.) (Arch. of surg. Bd. 6, Nr. 2, S. 489—524.) 

28, 294. 

Crile, G. W., Theorie ölectro-chimique du choc. (Elektrochemische Theorie des Schocks.) 
(VI. congr. intemat. de chirurg., 19. VII. 1923.) (Presse med. Jg. 81, Nr. 64, S. 700.) 

24, 490. 

Crile, George W., An electro-Chemical Interpretation of shock and exhaustion. (Eine 
elektro-chemische Erklärung des Schocks und der Ermüdung.) (Surg., gynecol. a. 
obstetr. Bd. 87, Nr. 3, S. 342—352.) 25, 238. 

Delbrück, Friedrich v., Zur Bekämpfung des Herzstillstandes bei schwerem Schock 
(zugleich Beitrag zur Rivanolbehandlung bei Staphylokokkensepsis). (Rudolf 
Virchow-Krankenli., Berlin.) (Med. Klinik Jg. 19, Nr. 18, S. 606.) 23, 419. 

Dogliotti, A. Mario, Contributo sperimentale alla conoscenza della patogenesi dello 
„shock“ traumatico. (Experimenteller Beitrag zur Kenntnis der Pathogenese de* 
traumatischen Schocks.) (Istit. e clin. di patol. spec. chirurg., univ., Torino.) (Ann. 
ital. di chirurg. Jg. 2, H. 8, S. 801—828.) 25, 70. 

Ebbecke, Capillarerweiterung, Urticaria und Schock. (Klin. Wochenschr. Jg. 2. Nr. 37 
bis 38, S. 1725—1727.) 25, 70. 

Feemster, L. C,, Shock. (Intemat. joum. of med. a. surg. Bd. 36, Nr. 9, S. 381—382.) * 


Gck igle 


Original fro-m 

UNIVERSETY OF MICHIGAN 



Proteinkörpertherapie, Hyperämie, Saugbehandlung, Heißluft-, usw. 


59 


Fraser, John, Le choc opöratoire. (Der operative Schock.) (VI. congr. intemat. de 
chirurg., Londres, 17. VII. 1923.) (Presse möd. Jg. 81, Nr. 64, S. 701—702.) 

24, 490. 

Jeanneney, G.,De quelques ölöments du pronostic du choc traumatique. (Zur Prognose 
des traumatischen Schocks.) (Paris möd. Jg. 18, Nr. 6, S. 129—133.) 22, 429. 

Jeanneney, G., Traitement du choc traumatique. (Behandlung des traumatischen 
Schocks.) (Arch. franco-belges de Chirurg. Jg. 26, Nr. 2, S. 167—175.) 80, 742. 

Kneucker, Alfred, Kollaps nach Novocain. (Zeitschr. f. Stomatol. Jsr. 21, H. 3, 
S. 167—172.) . ~ 24, 39. 

Körte, Gustav, Über die Ätiologie und Therapie des chirurgischen Schocks. (Disser¬ 
tation: Frankfurt [1923]. 36 S.) * 

Leigh, Southgate, Treatment of shock. (Die Behandlung des Schocks.) (Intemat. 
journ. of surg. Bd. 86, Nr. 1, S. 7—9.) 22, 430. 

Mclver, Monroe Anderson, and Willam Waugh Haggart, Traumatic shock: 
Some experimental work on crossed circulation. (Traumatischer Schock, Versuche 
mit gekreuzter Zirkulation.) (Laborat. of surg. research, Harvard med. school, 
Boston.) (Surg., gynecol. a. obstetr. Bd. 86, Nr. 4, S. 542—546.) 28, 5. 

McKeen Cat teil, Studies in experimental traumatic shock. VI. The action of ether 
on the circulation in traumatic shock. (Studien über den experimentellen trauma¬ 
tischen Schock. Die Einwirkung des Äthers auf die Zirkulation beim traumatischen 
Schock.) (Laborat. of physiol., Harvard med. school, Boston.) (Arch. of surg. Pt. 1, 
Bd. 6, Nr. 1, S. 41—84.) 22, 119. 

McKeen Cattell, Studies in experimental traumatic shock. VIII. The influence of 
morphin on the blood pressure and alkali reserve in traumatic shock. (Experi¬ 
mentelle Schockstudien. VIII. Der Einfluß von Morphium auf Blutdruck und 
Alkalireserve bei traumatischem Schock.) (Laborat. of physiol., Harvard med. 
school, Cambridge, U.S.A.) (Arch. of surg. Bd. 7, Nr. 1, S. 96-—110.) 24. 193. 

Misrachi, La lutte contre le shock post-opöratoire. (Bekämpfung des postoperativen 
Schocks.) (Presse möd. Jg. 81, Nr. 50, S. 565—567.) * 

Xe well, Edward T., Shock in railway surgery. (Schock bei der Eisenbahnchirurgie.) 
(Internat, joum. of med. a. surg. Bd. 86, Nr. 9, S. 375—377.) * 

Petersen, \V. F., R. H. Jaff 6, S. A. Levinson and T. P. Hughes, Studies on endo¬ 
thelial permeability. IV. The modification of canine anaphylactic shock by means 
of endothelial blockade. (Studien über Endotheldurchlässigkeit. IV. Verände¬ 
rungen des anaphylaktischen Schocks beim Hunde durch Endothelblockade.) (Dep. 
of pathol. a. laborat. of physiol. ehern., coli, of med., univ. of Illinois, Chicago.) 
(Joum. of immunol. Bd. 8, Nr. 5, S. 367—376.) * 

(Juenu, E., Pierre Duval et P. Mocquot, Du choc traumatique envisagö au point 
de vue clinique. (über den traumatischen Schock vom klinischen Standpunkt aus.) 
(VI. congr. internat. de chirurg., Londres, 19. VTI. 1923.) (Presse möd. Jg. 81, 
Xr. 64, S. 700—701.) 24, 488. 

simon, R-, et R. Fontaine, Equilibre vasculo-sanguin et choc nerveux. (Gleich¬ 
gewicht. im Blutgefäßsystem und nervöser Schock. Experimentelle Untersuchungen.) 
(Clin, chirurg., univ. Strasbourg.) (Rev. de chirurg. Jg. 42, Nr. 9, S. 637—645.) 

25, 465. 

Wells, Charles J., Shock prophylaxis. (Prophylaxe des Schocks.) (Americ. joum. of 
surg. Bd. 87, Nr. 7 [Quart, suppl. of anestesia a. analgesia], S. 68—74.) 24, 133. 

Proteinkörpertherapie, Hyperämie, Saugbehandlung, Heißluft-, Heißwasser¬ 
behandlung, Kältetherapie. 

Alexejewa, E. J., Klinische Eindrücke über die Wirkung der Milchproteine bei einigen 
orthopädischen Erkrankungen. (Orthop. Abt., Klin. Inst. Kasan, Dir. Priv.-Doz. 
Friedland.) (Kasanski medizinski joumal Jg. 19, Nr. 2, S. 53—58.) (Russisch.) 

25, 226. 

Apelt, Gottfried, Über Proteinkörpertherapie. (Dissertation: Freiburg i. Br. 1923. 
45 S.) * 

Arloing, Fernand, et L. Langeron, Etüde des röaetions locales provoquöes par 
rinjection intra-pöritoneale de substances protöiques. (Untersuchungen über die 
durch intraperitoneale Proteinkörperinjektion erzeugte Herdreaktion.) (Cpt. rend. 
des söances de la soc. de biol. Bd. 89, Nr. 25, S. 519—521.) 25, 483. 

Bier, August, Der Reizverzug. (Chirurg. Univ.-Klin., Berlin.) (Münch, med. Wochen- 
schr. Jg. 71, Nr. 31, S. 1006—1010.) 26, 81. 

Cloet t a, M-, und F. Wünsche, Über die Beziehungen zwischen chemischer Konstitution 
proteinogener Amine und ihrer Wirkung auf Körpertemperatur und Blutdruck. 


Digitized by 


Gck igle 


Original fro-m 

UNIVERSETY OF MICHIGAN 



60 


Orthopädie, Allgemeines. 


(Pharmakol. Inst., Zürich.) (Arch. f. exp. Pathol. u. Pharmakol. Bd. 96, H. 6, 
S. 307—329.) 24, 481. 

Joel, Ernst, Klinische Kolloidchemie. Mit einem Geleitwort von K. Spiro. (Dresden 
und Leipzig: Theodor Steinkopff 1923. 124 S. G.Z. 3,25.) 24, 33. 

Keining, Egon, und Fritz Keutzer, Über das Reizproblem. (Univ.-Hautklin., 
Marburg.) (Wien. klin. Wochenschr. Jg. 86, Nr. 20, S. 356—358.) 28, 417. 

Koch, Robert, Beeinflussung septicämischer Prozesse durch Proteinkörpertherapie. 
(Bakteriol. Untersuchungsanst., Erlangen.) (Münch, med. Wochenschr. Jg. 70, 
Nr. 7, S. 206—207.) 22, 154. 

Lauenstein, R., Die unspezifische Therapie mit besonderer Berücksichtigung des 
Caseosans bei Adnexerkrankungen. (Allg. Krankenh., Lübeck.) (Arch. f. klin. 
Chirurg. Bd. 128, S. 842—848.) * 

Lickint, Fritz, Die Leukocytenreaktion nach der modernen Reiztherapie 'und den 

^ sikalischen Behandlungsmethoden. (Dissertation: Leipzig 1923. 79 S.) . * 

, Paul, Über parenterale Eiweißzufuhr, d. h. Einspritzungen von Blut, Milch 
und Caseosan bei Erysipel, Phlegmone und Sepsis. (Dissertation: Halle 1923. 
20 S.) * 

Malkin, S. I., Experimentelle Begründung der Proteinkörpertherapie. (Verhandl. d. 

1. Ärztekongr. d. Wolgagebietes in Kasan, 25.—28. VI. 1923, S. 25—29.) 28, 3. 

Malkin, S. I., Klinische Beobachtungen über Proteinkörpertherapie. (Verhandl. d. 

1. Ärztekongr. d. Wolgagebietes in Kasan, 25.—28. VI. 1923, S. 29—30.) 28, 3. 

Martius, Heinrich, Die Reizkörpertherapie in der Gynäkologie. (Cniv.-Frauenklin., 
Bonn.) (Monatsschr. f. Geburtsh. u. Gynäkol. Bd. 68, H. 2/3, S. 119—138.) _ * 

Petersen, William F., Proteintherapie und unspezifische Leistungssteigerung. Über¬ 
setzt von Luise Böhme. Mit einer Einführung und Ergänzungen von Wo 1 f gang 
Weichardt. (Berlin: Julius Springer 1923. VIII, 307 S. G.-M. 10.—.) 25,482. 

Salva - Mercad 6, M., Therapeutique en Chirurgie. (Über Behandlung mit Eiweiß- 
körpem in der Chirurgie.) (Journ. des praticiens Jg. 87, Nr. 20, S. 330—332.) 28, 418. 
Schlampp, Hans, Theoretische Studien über die Grundlagen der Proteinkörper¬ 
therapie. (Dissertation: Erlangen 1923. 16 S.) * 

Stradyn, P., Beobachtungen über Proteintherapie bei einigen chirurgischen Er¬ 
krankungen. (Physio-therapeut. Inst. Leiterd. Chirurg. Abt.: Priv.-Doz. A. Smirnow.) 
(Westnik chirurgii i pogranitschnych oblastei Bd. 2, S. 245—248.) (Festschrift für 
Prof. Oppel.) (Russisch.) 25, 1. 

Strauss, H., und A. Schloss mann, Allgemeine Emährungstherapie der Kinder. 
— Mann, L.: Elektrodiagnostik und Elektrotherapie (einschließlich Diathermie). 
— Strasser, A., Hydro- und Thermotherapie. — Holimann, G., Orthopädie, 
Massage und Heilgymnastik. — Zörkendörfer, K., Balneotherapie.— Oordt, 
M. van: Klimatotherapie. (Irrtümer der allgemeinen Diagnostik und Therapie 
sowie deren Verhütung. Hrsg. v. J. Schwalbe. H. 2.) (Leipzig: Georg Thieme 
1923. 329 S. G.-M. 7.—.) 80, 434. 

Vogel, K., Heißluft als Vorbereitung zur Operation. (Zentralbl. f. Chirurg. Jg. 50, 
Nr. 44, S. 1632—1633.) 25, 449. 

Weidmann, Fred D., The danger of liquid petrolatum in parenteral injections. (Die 
Gefährlichkeit flüssigen Erdöls bei parenteralen Einspritzungen.) (Laborat. of 
dermatol. research dep. of cut. med., univ. of Pennsylvania, Philadelphia.) (Joum. 
of the Americ. med. assoc. Bd. 80, Nr. 24, S. 1761—1763.) 24, 193. 

Wiczynski, Tadeusz, Kolloid- und Proteinkörperbehandlung bei Kindbettfieber. 

(Polska gazeta lekarska Jg. 2, Nr. 2, S. 25—27.) (Polnisch.) * 

Würzburger, Michael, Proteinkörpertherapie. (Dissertation: Heidelberg [1923]. 
IH, 115 S.) * 


Orthopädie, Allgemeines. 

Albee, Fred. H., Orthopädische Behandlung und Durchführung derselben durch Staats¬ 
gesetzgebung. (Nederlandsch tijdschr. v. geneesk. Jg. 67, 1. Hälfte, Nr. 21, S. 2270 
bis 2272.) (Holländisch.) * 

Assen, J. van, Was in Holland für die Gebrechlichen getan wird. (Nederlandsch tijdschr. 

v. geneesk. Jg. 67, 1. Hälfte, Nr. 21, S. 2273—2274.) (Holländisch.) * 

Biesalski, K., Der Stand der Frage nach der Fürsorge für Gebrechliche in Deutschland. 
(Nederlandsch tijdschr. v. geneesk. Jg. 67, 1. Hälfte, Nr. 21, S. 2260—2266.) (Hol¬ 
ländisch.) * 

Boorstein, Samuel W., Scope of orthopedic surgerv in a general hospital. (Zweck der 
orthopädischen Chirurgie in einem allgemeinen Krankenhaus.) (Americ. joum. of 
surg. Bd. 87, Nr. 8, S. 188—192.) * 


Digitized by 


Go igle 


Original fro-m 

UNIVERSITY OF MICHIGAN 



Orthopädie, Allgemeines. 


61 


Brooke, Charles R., Physiotherapy technique in some orthopedic conditions. (Kunst¬ 
gerechte Physiotherapie bei verschiedenen Erkrankungen in der Orthopädie.) 
(Americ. journ. of electrotherapeut. a. radiol. Bd. 41, Nr. 7, S. 218—225.) 25, 58. 

Calot-, F., Indispensable orthopaedics. (Unaufschiebbare orthopädische Maßnahmen.) 

(Washington D. C., Army med. museum 1923. 1108 S. u. 8. Taf.) * 

Coon, Cläre nee E., Orthopedic aspects of poliomyelitis. (Orthopädische Aussichten 
der Poliomyelitis.) (Americ. journ. of surg. Bd. 87, Nr. 2, S. 27—30.) * 

De Gaetano, Luigi, Un triennio di chirurgia ortopedica e riparatrice. Deformitä 
congenite. (30 Jahre Orthopädie und Wiederherstellungschirurgie. Angeborene 
Deformitäten.) (Istit. di clin. ortop., univ., Napoli.) (Rif. med. Jg. 89, Nr. 48. 
S. 1143—1146.) 26, 201. 

Drescher, Gerhard, Über Vererbung orthopädischer Erkrankungen. (Dissertation: 

Breslau 1923. 35 S.) * 

iottlieb, A., Brisement forces and the for and after treatment. (Die gewaltsame Lö¬ 
sung, ihre Vor- und Nachbehandlung.) (California state journ. of med. Bd. 21, Nr. 1, 
S. 29—31.) 22, 246. 

Dould, A. R., Physiotherapy treatment in industrial rehabilitation. (Die Bedeutung 
der Physiotherapie für die Arbeitsleistung in der Industrie.) (Americ. journ. of 
electrotherapeut. a. radiol. Bd. 41, Nr. 6, S. 192—199.) * 

Haglund, Patrik, Die Prinzipien der Orthopädie. Versuch zu einem Lehrbuch der 
funktionellen Orthopädie. (Jena: Gustav Fischer 1923. XII, 734 S. G.Z. 20.) 

25, 214. 

Halle peau, P., Revue critique de la Chirurgie orthopödique pendant Fannie 1922. 
(Kritische Übersicht der chirurgischen Orthopädie während des Jahres 1922.) 
(Journ. de m£d. de Paris Jg. 42, Nr. 22, S. 443—445.) * 

•nes and Lovett, Orthopedic surgery. (London: Henry Frowde, Hodder and Stough- 
ton 1923. 715 S.) * 

knes, Robert, Orthopädische Erfahrungen aus dem Kriege. (Nederlandsch tijdschr. 

v. geneesk. Jg. 67, 1. Hälfte, Nr. 21, S. 2215—2223.) (Holländisch.) 28, 487. 

Jones, Robert, Die Versorgung Gebrechlicher in England. (Nederlandsch tijdschr. v. 

geneesk. Jg. 67, 1. Hälfte, Nr. 21, S. 2254—2259.) (Holländisch.) * 

Kirsch ner. Der Ausgleich knöcherner Deformitäten. (47. Tag. d. Dtsch. Ges. f. Chirurg. 

Berlin, Sitzg. v. 4.—7. IV. 1923.) (Arch. f. klin. Chirurg. Bd. 126, S. 523—535.) * 

Lance, Orthopedic. — Chirurgie infantile. (Orthopädie. — Kinderchirurgie.) (Gaz. des 
hop. civ. et milit. Jg. 96, Nr. 9, S. 133—149.) * 

Lapinski, W., Entwicklung der Orthopädie. (Polska gazeta lekarska. Jg. 2, Nr. 21, 
S. 363—366 u. Nr. 22, S. 384—387.) (Polnisch.) * 

Lowman, C. L., The surgical importance of torsion deformities. (Über die chirurgische 
Bedeutung der Torsionsdeformitäten.) (Boston med. a. surg. journ. Bd. 189, Nr. 12, 
S. 411—414.) 25, 65. 

Mouchet. Albert, et Carle Roederer, La Chirurgie infantile et l’orthopödie en 1923. 
(Kinderchirurgie und Orthopädie im Jahre 1923.) (Paris möd. Jg. 18, Nr. 29, S. 57 
bis 65.) * 

N *ve-Josserand, G., Traitement orthopödique du mal de Pott. (Orthopädische 
Behandlung der Spondylitis tuberc.) (Bull. m6d. Jg. 87, Nr. 9, S. 236—241.) 22, 300. 
•zood, Robert B., Robert Soutter, Harry C. Low, Murray S. Danforth, 
Herman C. Bucholz, Lloyd T. Brown, M. N. Smith - Petersen and Philip 
D. Wilson, Twentieth report of progress in orthopedic surgery. (Zwanzigster Be¬ 
richt über die Fortschritte in der orthopädischen Chirurgie.) (Arcli. of surg. Bd. 6, 
Kr. 3, S. 858—908.) 28, 413. 

Dizood, Robert B., Robert Soutter, Harry C. Low, Murray S. Danforth, 
C. Herman Bucholz, Lloyd T. Brown, Philip D. Wilson and M. N. Smith- 
Peters en, Twenty-first report of progress in orthopedic surgery. (21. Bericht über 
die Fortschritte der orthopädischen Chirurgie.) (Arch. of surg. Bd. 7, Nr. 2, S. 415 
bis 465.) 25, 413. 

f i*en, Wm. Barnett, The future of orthopedic surgery in the South. (Zukunft der 
orthopädischen Chirurgie im Süden.) (Southern med. journ. Bd. 16, Nr. 1, S. 31 
bis 33.) * 

^Itesnhn, Siegfried, Orthopädische Operationen. (Med. Klinik Jg. 19, Nr. 24, S. 837 
bis 840.) * 

Hutti, V., Plastische Gelenkoperationen. (Nederlandsch tijdschr. v. geneesk. Jg. 67, 
^ 1. Hälfte, Nr. 21, S. 2245—2254.) (Holländisch.) 24, 30. 

^port, Nineteenth — of progress in orthopedic surgery. (19. Bericht über die Fort¬ 
schritte auf dem Gebiete der orthopädischen Chirurgie.) (Arch. of surg., Pt. 1. 
Bd.6, Nr. 1, S. 195—242.) 22, 51. 


Digitized by 


Go igle 


Original fro-m 

UNIVERSITY OF MICHIGAN 



62 Transplantationen und Plastiken. 

Roth, Paul Bernard, Orthopaedics for practitioners. (Orthopädie für den prak¬ 
tischen Arzt.) (London: Edward Arnold & Co. 1923.) * 

Schanz, A., Die Sicherung der Resultate orthopädischer Osteotomien. (Zentralbl. f. 

Chirurg. Jg. 50, Nr. 30, S. 1167—1169.) 24, 508. 

Schanz, A., Handbuch der orthopädischen Technik für Ärzte und Bandagisten. 2. durch- 
ges. Aufl. (Jena: Gustav Fischer 1923. XII, 700 S. G.Z. 18.) 26, 81. 

Schultz, J., Epitheltransplantation nach Thiersch zur primären Versorgung von Ein¬ 
rissen bei Redressements. (Oscar Helene-Heim, Berlin-Dahlem.) (Zentralbl. f. 
Chirurg. Jg. 50, Nr. 35, S. 1357—1359.) 24, 432. 

Senarclens, V. de, Le massage vibratoire manuel. Note destinäe aux mödecins pra- 
ticiens. (Manuelle Vibrationsmassage. Bestimmt für die praktischen Ärzte.) (Rev. 
mäd. de la Suisse romande Jg. 48, Nr. 5, S. 305—316.) 24, 481. 

Silver, David, Measurement of the ränge of motion in joints. (Messung der Gelenk¬ 
beweglichkeit.) (Joum. of bone a. joint surg. Bd. 5, Nr. 3, S. 569—578.) 25, 57. 

Spitzy, Hans, Plastische Gelenkoperationen. (Nederlandsch tijdschr. v. geneesk. 

Jg. 67, 1. Hälfte, Nr. 21, S. 2239—2245.) (Holländisch.) 24, 30. 

Spitzy, Hans, Neue Operationsmethoden in der Orthopädie. (Progr. de la clin. Bd. 26, 
Nr. 142, S. 433—461.) (Spanisch.) 26, 202. 

Spitzv, Hans, Versorgung der Gebrechlichen in Wien. (Nederlandsch tijdschr. v. 

geneesk. Jg. 67, 1. Hälfte, Nr. 21, S. 2266—2270.) (Holländisch.) * 

Steindler, A., Orthopedic surgery of the upper extremity. (Orthopädische Chirurgie 
der oberen Gliedmaßen.) (Minnesota med. 6, S. 431.) 26, 254. 

Steindler, Arthur, A visit to some of the orthopaedic clinics of Europe. (Ein Besuch 
an einigen orthopädischen Kliniken in Europa.) (Joum. of bone a. joint surg. Bd. 5, 
Nr. 1, S. 127—134.) 22, 186. 

Strauss, H., und A. Schlossmann, Allgemeine Ernährungstherapie der Kinder. 
— Mann, L., Elektrodiagnostik und Elektrotherapie (einschließlich Diathermie). 
— Strasser, A., Hydro- und Thermotherapie. — Hohmann, G., Orthopädie, 
Massage und Heilgymnastik. — Zörkendörfer, K., Balneotherapie. — Oordt, 
M. van, Klimatotherapie. (Irrtümer der allgemeinen Diagnostik und Therapie 
sowie deren Verhütung. Hrsg. v. J. Schwalbe. H. 2.) (Leipzig: Georg Thieme 
1923. 329 S. G.-M. 7.—.) 80, 434. 

Wildermuth, S. F., Die orthopädische Werkstätte in der Fürsorge. (Semana m6d. 
Jg. 30, Nr. 1, S. 37—38.) (Spanisch.) * 

Transplantationen und Plastiken. 

Übersichtsreferat. 

Von 

Richard Hagemann, Würzburg. 

Experimentelle Studien suchen die Frage zu klären, auf welche Weise die Erfolge 
der homoplastischen Transplantation gebessert werden könnten. Jelansky geht 
dabei von den gleichen Gesichtspunkten aus, die uns bei der Bluttransfusion leiten. Er 
prüft die Agglutination zwischen Spender- und Empfängerblut. Seine Untersuchungen 
erstrecken sich lediglich auf Hauttransplantationen nach der Methode von Thiersch. 
Die Wahl des Hautspenders trifft er vermittels der Gruppenagglutination des Blutes. 
Zur sicheren Beurteilung des Ergebnisses hat er gleichzeitig auch autoplastische Trans¬ 
plantationen ausgeführt. Im ganzen machte er 78 Transplantationen. Das Ergebnis 
seiner Untersuchungen ist folgendes: Das Gelingen der homoplastischen Transplanta¬ 
tionen steht in bestimmter Abhängigkeit zur Anwesenheit von Isoagglutinationen im 
Spender- und Empfängerblut. Gleichnamige Gruppen geben die besten Resultate, ver- 
schiedennamige Gruppen führen höchstens zu einer scheinbaren Anheilung. Isoko- 
loff8 Untersuchungen sind weitergehend. Er prüft die Organtransplantation in bezug 
auf die Immunitätsreaktionen. Zunächst stellte er seine Versuche an Kaninchen an, 
welche in ihrem Blutserum weder Isoagglutininen noch spezifische Antikörper gegen die 
zu implantierenden Organe enthielten. Er stellte das durch die Komplementablenkungs¬ 
probe und die Abderhaldensche Abwehrfermentreaktion fest. Bei anderen Versuchs¬ 
tieren erzeugte er absichtlich Antikörper, einmal durch Injektion von Organpreßsaft 


Digitized by 


Go igle 


Original fro-m 

UNIVERSITY 0F MICHIGAN 



Transplantationen und Plastiken. 


63 


und dann durch Unterbindung der Arterien der Organe im eigenen Körper, welche da¬ 
durch der Nekrose und Resorption anheimfielen. Vor Ausführung der Homotrans¬ 
plantation überzeugte er sich von dem Vorhandensein spezifischer Antikörper gegen 
«:as zu überpflanzende Organ mittels der Komplementablenkungsprobe. Nach 16 bis 
4*» Tagen wurden die Transplantate zur histologischen Untersuchung entfernt. 

Bei den spezifische Antikörper besitzenden Tieren konnte keine Spur von Driisen- 
gewcbe an den Transplantaten gefunden werden, bei den Kontrollieren fanden sich noch 
Drüsen, aber in Degeneration begriffen, und einmal war bei einer Schilddrüse proliferie- 
rrndes Drüsengewebe zu sehen. Die Untersuchungen ergaben ferner, daß das Tier, 
welches vor der Organtransplantation keine oder nur wenige Antikörper hatte, wenige 
Tage nach der Einpflanzung eines fremden Organs solche neu oder vermehrt auf wies. 
Das Transplantat wirkt somit als Antigen. Das Auftreten der Antikörper hängt von der 
Schnelligkeit des Eintritts der Nekrose und der Resorption des Transplantates ab. Es 
lüngt demnach die funktionelle Einheilung des Transplantats von der Schnelligkeit der 
faß Versorgung ab. 

Die Verwendung von alloplastischem Material ist vereinzelt geblieben. Grack 
empfiehlt die Verwendung von Seidensehnen in der Behandlung poliomyelitischer Läh¬ 
mungen. Es liegen Erfahrungen über 855 Fälle vor. Nur in 3% kam es zur Ausstoßung, 
sonst glatte Einheilung. Nach Durch- und Umwachsung mit echtem Sehnengewebe ist 
•he Leistung der Seidensehne gleich der echten Sehne. Pitzen hat in 200 Tierversuchen 
dit* Brauchbarkeit der Langeschen Methode — Verhütung von störenden Verwachsungen 
W Sehnenverpflanzungen durch Umhüllung mit einer doppelten Lage von Papier- 
kndenstückchen — erwiesen. Er prüfte die verschiedensten Papierarten. Im Tier¬ 
versuch erfolgt immer glatte Einheilung. Um das Papier bildet sich eine bindegewebige 
Kapsel, welche mikroskopisch wie makroskopisch ganz einer Cystenwand gleicht. Die 
r*te ist mit rötlichbrauner Flüssigkeit ausgefüllt. Das Papier ist nach 3—4 Wochen 
i>xh deutlich vorhanden, nach 8 Wochen kann es aber mitunter auch noch mikrosko¬ 
pisch nachgewiesen werden. Je dicker das Papier, desto langsamer die Resorption. 
Indifferente Papiere eignen sich am besten, weil sie leichter einheilen und keine Riesen- 
2t*ilen anlocken, die die Resorption des Papieres zu sehr befördern. Als neues alloplasti- 
*Le» Material hat Stracker Gummi verwendet, um gelähmte Muskeln zu ersetzen. 
Sit Turnerseide befestigte Gummistreifen vermögen durch elastischen Zug sowohl 
F ution wie Beweglichkeit der Gelenke zu gewährleisten. Er konnte so in 2 Fällen die 
fetien und in einem Fall den Gastrocnemius ersetzen. 

Die allgemeine Lehre der autoplastischen Transplantationen bringt nichts 
N ues. Im einzelnen sind über die Verwendung von autoplastischem Material folgende 
Mitteilungen zu erwähnen. Schaltz hebt die großen Vorteile hervor, welche die sofortige 
ft-ckung der Weichteilrisse an den Fußsohlen nach Redressement der Klumpfüße mit 
Truerschen Läppchen bietet. Schlüpfer verwendet die Hauttransplantation nach 
fceverdi n- Halsted zur primären Deckung von Wunden. Die Wunden müssen vorher 
■iarch sorgfältige Desinfektion — regelmäßige Dakinsehe Spülungen — möglichst keim¬ 
frei gemacht werden. 

Biesalski teilt seine Erfahrungen mit physiologischen Sehnenverpflanzungen 
«T^nt mit. Als Vorteile dieser Methode rühmt er 1. das Gleiten der Sehnen und Muskeln 
ü vom Körper geschaffenen Einrichtungen; 2. die physiologische Tätigkeit des verpflanz- 
Muskels, der am Ansatz des Kraftnehmers sein Ende findet; 3. die günstige Lage 
** Muskels, welche der natürlichen zum richtungsgebenden Gelenk entspricht. 

2 Mitteilungen liegen zur Überpflanzung der Kniesehne bei Quadricepslähmung 
Seiffert jr. berichtet über 26, Colonna über 101 Fälle. In erster Linie eignet sich 
c*t M. biceps. Ist dieser nicht verwertbar, kommen M. gracilis, semitendinosus, aus- 
uh ms weise auch Sartorius in Frage. Die Schwäche des Glutaeus medius wurde in 15 Fällen 
einem Bericht von Legg durch Transplantation des M. tensor fasciae latae besei- 


Digitized by 


Go igle 


Original fro-m 

UNIVERSITY OF MICHIGAN 



64 


Transplantationen und Plastiken. 


tigt. Das Trendelenburgsche Symptom schwand, das Überhängen des Körpers nach c 
erkrankten Seite wurde vermindert. Die Operation bestand in der Verpflanzung c 
distalen Endes des Tensor fasciae latae auf die Außenseite des Femur. Er wirkt dann ; 
Abductor und Flexor. 

Über Gefäßtransplantationen wird wenig berichtet. Klotz gibt eine Zusa 
menstellung über die Endresultate von Arterientransplantaten. Die günstigsten A 
sichten bieten frische auto- oder homoplastische lebende Arterien. Tierexperimeni 
erwiesen sich aber auch in Formalin gehärtete und vor der Transplantation in öl oi 
Vaseline getauchte Venen oder Arterien als brauchbar. Lebende und tote Gewebe v 
fallen alle der Nekrose und werden vom Wirtsgewebe langsam substituiert. B 
bringt einen Fall von Aneurysma der A. poplitea. Nach Resektion der Arterie w 
ein Stück der V. saphena magna implantiert. Dies heilte glatt ein. Die Blutzirkulat 
blieb dauernd erhalten. Im Transplantat konnte deutlich de* Puls gefühlt werden. 

Auf dem Gebiet der Knochentransplantation beschäftigen sich die Uni 
Buchungen weiter mit der Frage, wie weit der transplantierte Knochen selbst rege 
rative Kraft besitzt. Haas hat zur Beantwortung dieser Frage 34 Experimente 
Hunden ausgeführt. Um zu zeigen, daß das Transplantat genügend regeneratori» 
Kräfte besitzt, um ohne Mithilfe des umgebenden Gewebes die Heilung des Bruc 
im Transplantat herbeizuführen, reimplantierte er einmal den vollständig exstirpier 
und dann frakturierten Metatarsus lebensfrisch, ein andermal kochte er ihn vor 
Reimplantation. Die Frakturheilung erfolgte an dem lebend zurückgelagerten Knocl 
normal, an dem gekochten Knochen überhaupt nicht. Wurde nur das eine Fragm 
gekocht, so ging nur von dem nicht gekochten Knochen Callusbildung aus. Bio 
nimmt auf Grund von 3 ausführlich beschriebenen Fällen an, daß die Anscham 
von Olli er s richtig sei, daß lebendes Knochenfragment mit Erhaltung seiner Vitali 
einheilt. Er verwirft darum die Verwendung toten Materials beim Ersatz langer Röhr 
knochen. Die Heteroplastik ist nach ihm dagegen die Methode der Wahl bei der Deckt 
von Schädeldefekten, Überbrückung von Pseudarthrosen und zum Ersatz von Diaphy 
der Phalangen. 

Albee stellt im Anschluß von 3000 Operationen die Grundregeln seiner Knocl 
transplantation zusammen. Es darf nur autogenes Material verwendet werden. I 
frühzeitige und ausgiebige Blutzirkulation muß durch breite Vereinigung der zueinan 
gehörenden Schichten, besonders der Aneinanderlagerung des Markes des Transp] 
tates und der Implantationsstelle, gewährleistet werden. Die Fixation soll im wesi 
liehen durch das Transplantat selbst gesichert werden. Dazu muß das Implantat 
nügend lang und dick sein und gut in die Implantationsstelle hineinpassen. Kh 
Knochenstücke, um das Implantat herumgelegt, bilden Knochenwachstumsherde. 
Zeitpunkt der Operation hängt von dem Verlauf der Infektion ab. Zur Feststell 
einer latenten Infektion ist vorhergehende Inanspruchnahme, evtl, tiefe, energis 
Massage notwendig. Die Einpflanzungsstelle soll genau vorher radiologisch festge 
werden. Man soll schnell arbeiten. Die Entnahme des Knochentransplantates i 
mit elektromotorischen Instrumenten geschehen, weil diese das Gewebe allgemein 
lokal am wenigsten schädigen. Für Fixierung des Transsplantates soll nur resorbierb 
Naht material verwendet werden. Der Hautschnitt soll nicht genau über dem Tn 
plantat liegen. Nach der Operation muß ein gut fixierender Gipsverband für 10 Woc 
angelegt werden. Durch ungenügende Immobilisierung treten Mißerfolge auf. 

Über die Ergebnisse der Albe eschen Operation liegen eine große Anzahl von 1 
teilungen vor. König, Roeren, Petraschewskaja, Pasmann, Langenski 
berichten über vorwiegend gute Erfolge und empfehlen die Operation. Grant sah 
wesentlichen nur Gutes bei traumatischen Fällen, Roos glaubt nicht, daß der imp 
tierte Span eine funktionstüchtige Stütze bietet, solange die Caries nicht ausgeheilt 
Eine dauernde Überbelastung führe zur Verbiegung. Im allgemeinen gelten folge 


Digitized by 


Go igle 


Original fro-m 

UNIVERSITY OF MICHIGAN 



Transplantationen und Plastiken. 


65 


Gesichtspunkte für die Anwendung der Methode. Schlechtes Allgemeinbefinden, ander¬ 
weitige manifeste Tuberkulose, Senkungsabscesse und Fisteln sind Kontraindikationen. 
Die sonst üblichen örtlichen und allgemeinen Behandlungsmethoden der Tuberkulose 
sind gleichzeitig sorgfältig durchzuführen. Keine Einigkeit herrscht darüber, ob sich 
die Albeesche Methode für die Halswirbel tuberkulöse eignet oder nicht. 

Eine neue Methode der Knochenplastik bei Spondylitis gibt Picot an. Er spaltet 
die Domfortsätze bis in die Bogen hinein. Die eine Hälfte klappt er dann nach oben 
und bringt sie in Berührung mit der Wundfläche des nächst oberen Dornfortsatzes. 
Auf diese Weise werden 4—6 Domfortsätze miteinander verbunden. 11 Wochen lang 
Nachbehandlung in Bauchlage und dann Aufstehen mit Gipskorsett. 6 Fälle sind mit 
Erfolg operiert. 

Die Methode des Ersatzes des zerstörten Schienbeinschaftes durch das Wadenbein 
fct weiter mit Erfolg angewandt worden, wie Simon und Fiori berichten. Zur Deckung 
des Defektes nach Unterkieferresektion bevorzugt Pichler die sofortige Einlagerung 
eines gestielten Haut-Muskel-Periost-Knochenlappens vom vorderen Fragment nach 
F. Krause. In 4 Fällen fester knöcherner Kieferbogen. Kleine Randsequester hatten 
-ach abgestoßen. Die Methode hat vor der freien Transplantation den Vorteil, daß der 
Kieferdefekt sofort gedeckt werden kann und nicht erst der Schluß der Wundhöhle ab- 
g» wartet werden muß. 

Eine gestielte Haut-Periost-Knochentransplantation wird auch von Dujarier für 
Behandlung der kongenitalen Pseudarthrose gegenüber der freien Transplantation 
fur besser gehalten. Schlecht ist aber auch hierbei die Prognose. Für die Arthrodese 
4* Sprunggelenks und des Fußes hat Horner eine neue Methode ausgearbeitet. Sie 
besteht in einer Rippentransplantation. Vorderer Längsschnitt bis auf den Knochen 
v unteren Drittel des Unterschenkels beginnend über den Fußrücken bis zu den 
Köpfchen der Metatarsen. Von diesem Schnitt aus nach beiden Seiten mit scharfem Mei- 
Ablösen einer dünnen Periost-Knochenlamelle. Einlagerung eines großen Rippen¬ 
stücks in die so geschaffene Mulde. Die Rippe (7. oder 8.) wird an der konkaven Seite 
fc'hrfach eingekerbt, damit sie sich gut einpaßt. Vereinigung der beiden Periost-Knochen- 
Uppen über der Rippe. Es wurden 3 Fälle mit Erfolg operiert. 

Die Richtlinien für die plastischen Gelenkoperationen werden ziemlich ern¬ 
stlich aufgestellt (Growes, Heg, Putti auf dem VI. Internationalen Chirurgen- 
ifcgreß in London, Spiky, Dickson). Es muß eine gute Kenntnis der Anatomie, 
Physiologie und Pathologie vorausgesetzt werden. Berücksichtigung erfordert das All- 
^nmnbefinden, die Willenskraft und die soziale Stellung des Patienten. Die Ätiologie, 
Pathogenese und der anatomische Zustand der Ankylose müssen genau festgelegt wer- 
Die posttraumatischen Ankylosen sind am besten geeignet. Posttuberkulöse 
Men im allgemeinen als kontraindiziert, ebenso jahrelang bestehende Ankylosen. Nach 
Ehrung soll lange gewartet werden. Bei der Operation ist auf gute Blutstillung, Glät- 
tang der Gelenkoberflächen unter Schonung des Periosts zu sehen. Nachfolgende Ex- 
und frühzeitige Bewegung wird von allen für erforderlich gehalten. Über die 
Notwendigkeit der Zwischenlagerung von Weichteilen gehen die Meinungen auseinander. 

Die Umdrehungsplastik ist von Johansson für den Ersatz eines 1. Metatarsal- 
touchens, der wegen Chondromyxom entfernt werden mußte, verwandt worden. Nach 
^tirpation von Nagel, Haut und Sehnen auf der Dorsalseite der großen Zehe wurde 
stachst die Spitze der Endphalanx amputiert und das Interphalangealgclenk ver- 
^ift. Daraufhin wurde die große Zehe um 180° gedreht und die Endphalanx mittels 
B^nbeinstift an das Os cuneiforme I befestigt. Nach l j 2 Jahr war der Knochen fest, 
Gang des Patienten unbehindert. 

Für die plastische Korrektur der Hängebrust hat Lotsch eine neue Methode 
^g^eben. Er umschneidet den Warzenhof und verlagert denselben mit dem an ihm 
Agenden Drüsenkörper unter der Haut nach oben, wo er durch ein rundliches Haut- 
Jiiireabcridit Chirurgie 1923. 5 


Digitized by 


Gck igle 


Original fro-m 

UNIVERSITY OF MICHIGAN 



66 


Transplantationen und Plastiken. 


loch herausgezogen und mit dessen Rändern vernäht wird. An der unteren Falte wir 
ein ellipsenförmiges Hautstück herausgeschnitten. Für die Methode eignen sich ni 
Brüste mit gut entwickeltem Fett- und Drüsenkörper. 

Rovsing hat die antethorakale Oesophagusplastik in besonderer Weise diircl 
geführt. Eine Gastroenterostomie bestand bereits. Es wurde nun zunächst ein dauinei 
dickes langes Gummirohr in die Magenfistel gesteckt. Dasselbe wurde bis zum Ha 
hinaufgeführt. Beiderseits von dem Rohr wurden parallele Hautschnitte vom Jugului 
bis nahe an den Nabel geführt und so eine Hautmanschette über dem Schlauch gebilde 
Durch seitliche Mobilisation der Haut wurden zwei Hautlappen gebildet, die über dei 
Hautschlauch vereinigt wurden. 6 Wochen später wurde der Halsoesophagus freigeleg 
durchtrennt, das ovale Ende mit dem angefrischten Hautschlauch vereinigt. Der distal 
Oesophagusstumpf wurde am Sternocleidomastoideus herausgeleitet. Darauf wuni 
noch das untere Ende des Hautschlauches, das zunächst offen geblieben war, vtrschlossei 
In einer dritten Sitzung wurden kleinere Hautdefekte gedeckt. Patient ist 5 / 4 Jahi 
völlig geheilt. 

Zur Beseitigung von Harnleiterstenosen haben Anglesio und Baroni Vene 
nach Resektion des Ureters an Hunden implantiert. Die Durchgängigkeit blieb niema 
erhalten. Es kam zunächst zur Wucherung des Epithels der Harnleiterstümpfe, welcl 
schon das Lumen verschloß. Später ging unter bindegewebiger Wucherung die Yenei 
wand zugrunde, und es bildete sich ein solider fibröser Strang aus. Schwyser vei 
öffentlicht eine neue Nierenbecken-Ureterplastik bei Hydronephrose. Er macht ein 
Y-förmige Incision, wobei der eine Schenkel auf den Ureter, der Doppelschenkel ai 
das Nierenbecken gesetzt wird. Die Spitze des dreieckigen Lappens am Nierenbecke 
wird mit dem unteren Ende des Ureterschnitts vereinigt. Die Methode wurde dreinu 
mit Erfolg angewandt. 

Die Vergrößerung einer Schrumpfblase hat Scheele auf folgende Weise ei 
reicht. Es handelte sich um eine hochgradige Blasenschrumpfung nach Verätzung b* 
einem jungen Mädchen, die zu Inkontinenz geführt hatte. Die Inkontinenz war mehi 
fach durch Sphincteroperationen erheblich zu beseitigen versucht worden. Zunäch* 
unterband Scheele die bfeiden Tuben, um evtl. Komplikationen seitens einer spatere 
Schwangerschaft zu verhindern. Danach Ausschaltung eines 40 cm langen Stückes ck 
unteren Ileums, weFches ringförmig in sich vernäht wird. Danach seitliches Aufpflanze 
dieses Darmstückes auf die Blasenkuppe. Nach 4 Wochen konnte Patientin beschwert 
frei entlassen werden. Die Inkontinenz war völlig behoben. Auch die Nachuntersuchuc 
nach 10 Monaten hatte ein ausgezeichnetes Resultat. 

Über autoplastische Organtransplantationen mittels Gefäßnaht bericht* 
Totsuka. Er vereinigte die Gefäßstümpfe der exstirpierten Milz mit der A. und V. iliac? 
Von 30 so operierten Hunden blieben 5 am Leben. Diese wurden nach 10, 90, 141, 5( 
und 520 Tagen geschlachtet. Die zunächst nach der Operation am Transplantat au 
tretenden Veränderungen gehen zurück, im weiteren Verlauf zeigen sich aber dan 
fibrilläre Strukturen der retikulären Strangzellen. Die toxischen und Stauungsreal 
tionen zeigen sich an der transplantierten Milz in gleicher Weise, wie man das sonst a 
der Milz zu sehen gewohnt ist. 

Kocher berichtet über die Behandlung des Hypothyreidismus mit Schilddrüsei 
transplantationen. Seiner Ansicht nach sind Mißerfolge durch mangelhafte Techni 
und ungenügende Vor- und Nachbehandlung bedingt. Er hat 217 Schilddrüsentram 
plantationen ausgeführt. In 10 Fällen handelte es sich um kongenitale Athyreosen. D 
Prognose für diese ist nicht gut. Nur in 3 Fällen trat weitgehende Besserung ein, so da 
der Schulbesuch möglich wurde. In 204 Fällen handelte es sich nur um Schilddrüsei 
insuffiziens, die erst in späteren Jahren manifest wurde. In 26% trat nach Schik 
drüsentransplantation völlige Heilung ein, in 21% eine wesentliche Besserung, so da 
die Patienten nur ab und zu Tabletten nötig hatten. In 39% verminderte sich die not 


Digitized by 


Go igle 


Original from 

UNIVERSITY 0F MICHIGAN 



Allgemeines über Regeneration, Transplantation und Plastiken. 


67 


wendige Thyreoidingabe auf 1 / 3 bis */* der früheren Menge. 14% blieben unbeeinflußt. 
Das Transplantat funktioniert für mehrere Jahre. Als Material diente einmal normale 
tierische Schilddrüse, dann Stücke von Basedowschilddrüse und schließlich die Partien 
von Schilddrüsenhyperplasie um einen Knoten beim Kropf. Am besten eignen sich die 
Schilddrüsen von trächtigen Tieren. Die Technik war die von Th. Kocher im Jahre 
1909 angegebene. 

Die Urteile über die Hodentransplantation gehen dahin, daß nur mit vorübergehen¬ 
den klinischen Erfolgen infolge Resorption der Transplantate und mit autosuggestiven 
Wirkungen gerechnet werden kann. In Tierversuchen, wie sie von Brand- Lieschied 
und von Kurt zahn angestellt wurden, gingen die Transplantate im Verlauf von Wochen 
zugrunde. Kurtzahn will deswegen eine Dauerwirkung mit regelmäßigen Injektionen 
zerkleinerter Hodensubstanz erzielen. Die Injektionen werden am besten intramuskulär 
ansgeführt. Auch diese Zellen bleiben nicht erhalten. 


A^Miiais Mir Rafmratiait, Transplantation uni Plastikin. 

Bier, A., Über Regeneration besonders beim Menschen. (Rev. möd. de Hamburgo 
Jg.4, Nr. 4, S. 101—103, Nr. 5, S. 144—148, Nr. 6, S. 178—179 u. Nr. 7, S. 201 
bis 205.) (Spanisch.) * 

Davis, John Staige, General plastic surgery. (Allgemeine plastische Chirurgie) (Ann. 

of surg. Bd. 77, Nr. 3, S. 257—262.) 22, 435. 

Debrunner, Hans, Uber die Wirkung von Gewebsimplantaten in künstlichen Knochen- 
lücken. (Univ.-Klin. f. Orthop., Berlin.) (Schweiz, med. Wochenschr. Jg. 58, Nr. 10, 
S. 271—272.) 28, 129. 

De Gaetano, Luigi, Un triennio di chirurgia ortopedica e riparatrice. Deformitä 
congenite. (30 Jahre Orthopädie und Wiederherstellungschirurgie. Angeborene 
Deformitäten.) (Istit. di clin. ortop., univ., Napoli.) (Rif. med. Jg. 89, Nr. 48, 
8. 1143—1146.) 26, 201. 

Selber, S., Plastic surgery of the face. (Plastische Gesichtschirurgie.) (Internat, joum. 

of surg. Bd. 86 , Nr. 6, S. 236—257.) * 

Oersunv, R., Subcutane Paraffineinspritzungen. (Wien. klin. Wochenschr. Jg. 86 , 
Nr. 41, S. 726—727.) 25, 226. 

Gillies, H. D., The ,,etemal (plastic) triangle“. A simple eure. (Das „ewige [plastische] 
Dreieck“. Eine einfache Kur.) (Lancet Bd. 205, Nr. 17, S. 930—931.) 25, 387. 

braetz, H., Über die Verwendung von Seidensehnen in der Behandlung polio- 
mvelitischer Lähmungen. (17. Kongr. d. Dtsch. orthop. Ges., Breslau, Sitzg. v. 
25.-26. IX. 1922.) (Zeitschr. f. orthop. Chirurg. Bd. 44, H. 1/2, S. 64—68.) 

24, 101. 

Houii6, Traitement chirurgical de l’öcartement anormal des oreilles. (Chirurgische 
Behandlung abstehender Ohren.) (Progr. m6d. Jg. 50, Nr. 8, S. 85—86.) 22, 442. 

L<?xer, Erich, Die Wichtigkeit der freien Gewebstransplantationen für einige schwierige 
Probleme der Chirurgie. (Progr. de la clin. Bd. 25, Nr. 6, S. 704—716.) (Spanisch.) * 
Mauclaire, PL, Les greffes chirurgicales. (Chirurgische Pfropfungen.) (Paris: Jg. B. 

Bailli&re et fils. 1922. 312 S.) * 

Seuhof, Harold, The transplantation of tissues. (Gewebetransplantation.) (1923. 

297 S.) * 

Payr, E., über Regeneration mit besonderer Berücksichtigung der Gleitapparate. 
(Chirurg. Univ.-Klin., Leipzig.) (Münch, med. Wochenschr. Jg. 70, Nr. 44, S. 1333 
bis 1336 u. Nr. 45, S. 1365—1368.) 26, 473. 

Polettini, Bruno, Ulteriore contributo allo Studio di neoformazioni ossee e carti- 
laginee determinate da innesti di tessuti fissati. Ricerche sperimentali. (Weiterer 
Beitrag zum Studium der knöchernen und knorpeligen Neubildungen nach Implan¬ 
tation fixierten abgestorbenen Gewebes.) (Istit. di patol. gen., univ., Pisa.) (Arch. 
ital. di Chirurg. Bd. 7, H. 2, S. 169—176.) 23, 299. 

Pupovac, Über moderne chirurgische Plastik. (Wien. med. Wochenschr. Jg. 73, 
Nr. 49, S. 2189—2192, Nr. 51, S. 2311—2315 u. Nr. 52, S. 2345—2351.) 29, 364. 

s heean, J. Eastman, Plastic surgery of the face and neck. (Plastische Chirurgie 
von Gesicht und Hals.) (New York med. journ. a. med. record Bd. 118, Nr. 11, 
S. 676—678.) 27, 200. 

s tracker, Ersatz gelähmter Muskeln bei mangelndem Verpflanzungsmaterial. (17. 
Kongr. d. Dtsch. orthop. Ges., Breslau, Sitzg. v. 25.— 20. IX. 1022.) (Zeitschr. f. 
orthop. Chirurg. Bd. 44, H. 1/2, S. 80 82.) 24, 100. 


Digitized by 


Go igle 


Original from 

UNIVERSITY 0F MICHIGAN 



Digitized by 


68 Transplantationen und Plastiken. 

Streissler, Eduard, Larynxplastik bei doppelseitiger Posticuslähmung. (Chirurg. 
Univ.-Klin., Graz.) (Bruns* Beitr. z. klin. Chirurg. Bd. 128, H. 3, S. 570—589.) 

22, 446. 

Weidenreich, Franz, Die Verwendung von organisiertem „Totem“ im Aufbau des 
lebendigen Organismus und ihre theoretische und tatsächliche Basis. (Naturwissen¬ 
schaften Jg. 11, H. 25, S. 485—491.) 25, 145. 

Haut- und Schleimhauttransplantation. 

Douglas, Beverly, Skin grafting by exact pattem. A report of cosmetic results ob- 
tained without the employment of sutures. (Hautüberpflanzungen mit Hilfe von 
genauen Modellen. Ein Bericht über die kosmetischen Erfolge ohne Anwendung 
von Nähten.) (Dep. of surg., school of med., Yale univ., New Haven.) (Ann. of 
surg. Bd. 77, Nr. 2, S. 223—227.) 22, 288. 

Fasiani, G. M., Trapianti in generale e trapianti della pelle in particolare. (Überpflan¬ 
zungen im allgemeinen und Überpflanzungen der Haut im besonderen.) (XXX. 
congr. di. Chirurg., Roma, 24.—27. X. 1923.) (Rif. med. Jg. 39, Nr. 46, S. 1093 
bis 1094.) 25, 484. 

Fi lat off, W., Opörations plastiques & tige ronde ambulante. (Plastische Operationen 
mit rundem, wanderndem Stiel.) (Presse möd. Jg. 81, Nr. 101, S. 1061—1062.) 

27, 199. 

Ielansky, N. N., Uber homoplastische Hauttransplantation in bezug auf die Gruppen¬ 
agglutination des Blutes. (Chirurg. Klin., Milit.-med. Akad., Prof. Fedorow, Petro¬ 
grad.) (Nowy chirurgitscheski archiv Bd. 8, H. 3, S. 596—607.) 26, 55. 

Jorge, Jos 6 M.. Wiederherstellung des Unterlides vermittels Haut und Knochen. 
(Augenklin., hosp. nac. de clinicas, Buenos Aires.) (Klin. Monatsbl. f. Augenheilk. 
Bd. 70, Aprilh., 8. 467—474.) 24, 197. 

Kreiker, Aladär, und Jenö Orsös, Die Verwertbarkeit der v. Imre- v. Blaskovics- 
sehen Plastik in der Chirurgie. (Univ.-Augenklin., Debrecen.) (Dtsch. Zeitschr. i. 
Chirurg. Bd. 179, H. 3/4, S. 145—159.) 30, 157. 

Ladwig, Arthur, Studien zur Biologie der elastischen Faser an Hand von Hetero¬ 
transplantationen. (Chirurg. Univ.-Klin., Leipzig.) (Dtsch. Zeitschr. f. Chirurg. 
Bd. 182, H. 1/2, S. 40—47.) 26, 56. 

Moure, Paul, Autoplasties faciales par lambeaux cutanes ä longs p&licules tubules. 
(Gesichtsplastiken mittels Hautlappen mit langen, röhrenartig geformten Stielen.) 
(Rev. de laryngol., d’otol. et de rhinol. Jg. 44, Nr. 16, S. 661—665.) 27, 199. 

New, G. B., The use of the delayed flap in secondary operations on the palate and 
antrum. (Die Verwendung des spät verpflanzten Lappens bei Nachoperationen an 
Gaumen und Oberkieferhöhle.) (Minnesota med. 6, 8. 214.) 25, 261. 

Perthes, Über Visierlappenplastik und über Spätnekrose des Knochengewebes infolge 
von Röntgenbestrahlung. (Arch. f. klin. Chirurg. Bd. 127, 8. 165—177.) 25, 357. 

Ritchie, Harry P., Some uses of the dermal graft and the delayed flap. (Einige An¬ 
wendungsformen von freier Hauttransplantation und verzögerter Lappenbildung.) 
(Univ. hosp., univ. of Minnesota, Minneapolis.) (Surg. clin. of North America [Min- 
neapolis-St. Paul-Nr.] Bd. 8, Nr. 5, S. 1371—1387.) 25, 387. 

Roemer, Rudolf, Schleimhautdefekte in der Mundhöhle und ihr plastischer Ersatz. 
(Dissertation: Berlin 1922 [1923]. 53 S.) * 

Ruef, Herbert, Weiterer Beitrag zur klinischen Verwendung der Cutis-Subcut i$- 
verpflanzung. (Chirurg. Univ.-Klin., Freiburg i. Br.) (Arch. f. klin. Chirurg. 
Bd. 125, H. 1/2, S. 366—377.) 24, 442. 

Schläpfer, Karl, Hauttransplantation nach Reverdin-Halsted auf granulierende 
Wunden. (Chirurg. Klin., Johns Hopkins Univ., Baltimore.) (Bruns* Beitr. z. klin. 
Chirurg. Bd. 129, H. 1, 8. 162—174.) 28, 182. 

Schlaepfer, Karl, Closure of granulating wounds with Reverdin-Halsted grafts. (Die 
Deckung granulierender Wunden mit Hautüberpflanzung nach Reverdin-Hal- 
sted.) (Surg. clin. of the Johns Hopkins hosp. a. univ., Baltimore.) (Bull, of the 
Johns Hopkins hosp. Bd. 34, Nr. 386, S. 114—118.) 25. 14. 

Schultz, J., Epithel transplan tat ion nach Thiersch zur primären Versorgung von Ein¬ 
rissen bei Redressements. (Oscar Helene-Heim, Berlin-Dahlem.) (Zentralbl. f. 
Chirurg. Jg. 50, Nr. 35, S. 1357—1359.) 24, 432. 

Fascfentransplantation. 

Cattaneo, Cesare, Reumatismo articolare infantile. (Gelenkrheumatismus im Kindes 
alter.) (Clin, pediatr., Milano.) (Arch. di ortop. Bd. 89, H. 2, 8. 176—207.) 30, 727. 

Gessner, Hermann B., Arthroplasty. (New Orleans med. a. surg. journ. Bd. 76, Nr- 5* 
S. 224—227.) 27, 166. 


Gck igle 


Original fro-m 

UNIVERSITY OF MICHIGAN 




Fascien transplantation. Fetttransplantation. Transplantation von Peritoneum usw. 69 


Groves, E. W. Hey, Putti, W. R. Mac Ausland et Santy, Les arthroplasties. 
(Die Arthroplastiken.) (VI. congr. intemat. de Chirurg., Londres, 18. VII. 1923.) 
(Presse mäd. Jg. 81, Nr. 61, S. 674—677.) 25, 14. 

i-roves, Ernest W. Hey, Arthroplasty. (Gelenkplastik.) (Brit. joum. of surg. Bd. 11, 
Xr. 42, S. 234r—250.) 25, 214. 

Mac Ausland, W. Russell, Ankylosis: Treatment by arthroplasty. (Ankylose: Be¬ 
handlung mittels Arthroplatsik.) (New York state joum. of med. Bd. 28, Nr. 9, 
S. 361—369.) 25, 413. 

Putti, V., Plastische Gelenkoperationen. (Nederlandsch tijdschr. v. geneesk. Jg. 67, 
1. Hälfte, Nr. 21, S. 2245—2254.) (Holländisch.) 24, 30. 

>inty, P., Arthroplasty. (Gelenkplastik.) (Surg., gynecol. a. obstetr. Bd. 87, Nr. 3, 
310—319.) 25, 213. 

>ritzv, Hans, Plastische Gelenkoperationen. (Nederlandsch tijdschr. v. geneesk. 

Jg. 67, 1. Hälfte, Nr. 21, S. 2239—2245.) (Holländisch.) 24, 30. 

Wieder, VV. I. de C., Contribution to the discussion on arthroplasty. (Bemerkungen 
zur Gelenkplastik.) (Med. press 116, S. 319.) 27, 480. 


rtunvujmumom. 

Dogoljuboff, W. L., Zur Frage des Ersatzes von Defekten der Dura mater und des 
Gehirns. (Chirurg. Klin. Prof. Bogoljuboff, Univ. Kasern.) (Nowy chirurgitscheski 
areh. Bd. 3, H. 2, S. 219—222.) (Russisch.) 25, 253. 

bann. (J. R., The obliteration of bone cavities in chronic Osteomyelitis by free fat trans- 
plantation. (Der Verschluß von Knochenhöhlen bei chronischer Osteomyelitis 
durch freie Fettgewebsüberpflanzung.) (Minnesota med. 6, S. 379.) 26, 215 

'»f5<ner, Hermann B., Arthroplasty. (New Orleans med. a. surg. joum. Bd. 76, Nr. 5, 
s. 224—227.) 27, 166. 

K'-.iyreff, A. A., Zur Anwendung des Netzes in der dringlichen Bauchchirurgie. (Novy 
chirurgitscheski archiv Bd. 8, H. 2, S. 281—287.) (Russisch.) * 

^rotkina, N. A., Zur experimentellen Transplantation. (Inst. f. exp. Med., St. Peters¬ 
burg, Laborat. von Prof. London.) (Verhandi. d. Russ. Chirurg. Pirogoff-Ges.) 
Westnik chimrgii i pogranitschnych oblastei Bd. 2, H. 4, 5, 6, S. 526) (Russisch.) 

80, 215. 

M rotworzeff, S. R., Zur Plastik der Defekte der Dura mater mit Netzstück. (Chirurg. 
Univ.-Klin., Ssaratoff, Prof. Mirotworzeff.) (Verhandi. d. 1. Ärztekongr. d. Wolga¬ 
gebietes, Kasan, Sitzg. v. 25.—28. VI. 1923, S. 171.) (Russisch.) 29, 372. 

Rosendorff, Salo, Transplantationen von Fettgewebe. (Dissertation: Berlin 1923. 

40 S.) * 

«neeler, VV. I. de C., Contribution to the discussion on arthroplasty. (Bemerkungen 
zur Gelenkplastik.) (Med. press 116, S. 319.) 27, 480. 

’nnpiMiliHiiii von Peritoneum, fötalen Membranen, lehnen, Muskeln. 

t-jahki, Ergebnisse und Erfahrungen mit der physiologischen Seimen Verpflanzung. 
*17. Kongr. d. Dtsch. orthop. Ges., Breslau, Sitzg. v. 25.—26. IX. 1922.) (Zeitschr. 
I orthop. Chirurg. Bd. 44, H. 1/2, S. 30—39.) 24, 123. 

^■?:. Ed., Beitrag zur Sehnenplastik bei Peroneuslähmung. (Paulum-Hosp., Schanghai.) 

Zentralbl. f. Chirurg. Jg. 50, Nr. 13, S. 511—514.) 22, 534. 

''•ana, Paul C.. Hamstring transplantation for quadriceps paralysis. (Die Trans¬ 
plantation der Kniebeugeselmen bei Quadricepslähmung.) (Journ. of bone a. joint. 
-iiT 2 . Bd. 5, Nr. 3. S. 472—479.) 25, 351. 

U^hiager, Benno,Über freie Selmentransplantation. (Dissert.: München 1923. 34 S.) * 
‘ ^manowitseh, S. I., Die Transplantation der pelvi-trochanteren Muskelgruppe 
bei der Resektion des Hüftgelenks. (Wratschebnaja gazeta Nr. 1—2, S. 17—18.) 
Russisch.) 24, 510. 

'--bell, Rudolf, Über die Behandlung der ischämischen Muskelcontractur durch freie 
Muskel transplantation. (Dtsch. Zeitschr. f. Chirurg. Bd. 177, H. 1/2, S. 106—122.) 

22, 420. 

iDstone, J- G., Results of tendon transplantation for intrinsic hand paralysis. 
Xey's Operation.) (Ergebnisse der Sehnentransplantation bei Lähmimg der kleinen 
Handmuskeln. Neys Operation.) (Joum. of bone a. joint surg. Bd. 5, Nr. 2, S. 278 
bi« 283.) 28,474. 

1 ^ph, Eugen, Muskelimplantation in die Nephrotomiewunde. (Zeitschr. f. Urol. 

Bd. 17, H. 11, S. 659—661.) 26, 358. 

• i '-tzenstein. M., Quadricepslähmung, funktionell geheilt durch Übertragung der 
Kraft der Bauchmuskulatur. (Krankenh. im Friedrichshain, Berlin.) (Zentralbl. f. 
Chirurg. Jg. 50, Nr. 30, S. 1161—1162.) 24, 510. 


Digitized by 


Gck igle 


Original fro-m 

UNIVERSETY OF MICHIGAN 




Difitized by 


70 Transplantationen und Plastiken. 

Legg, Arthur T., Transplantation of tensor fasciae femoris in cases of weakened gluteus 
medius. (Transplantation des M. tensor fasciae latae bei Schwäche des Glutaeus 
medius.) (2 Abb.) (Joum. of the Americ. med. assoc. Bd. 80, Nr. 4, S. 242—244.) 

22, 109. 

Mauclaire, Greffes sereuses pour päricolites et pärisigmoldites membraneuses. (Die 
Verwendung von transplantierten serösen Häuten bei der Perikolitis und Peri¬ 
sigmoiditis membranacea.) (Gaz. des höp. civ. et milit. Jg. 06, Nr. 79, S. 1265 
bis 1269.) 25, 294. 

Mauclaire, Greffes de sereuse pour päricolites et pörisigmoidites membraneuses. 
(Serosaüberpflanzungen bei Perikolitis und Perisigmoiditis.) (Assoc. fran§. de 
Chirurg., 32. congr., Paris, 8.—12. X. 1923.) (Presse mäd. Jg. 81, Nr. 85, S. 891.) 
25, 505. * 

Payr, E., Über Regeneration, mit besonderer Berücksichtigung der Gleitapparate. 
(Chirurg. Univ.-Klin., Leipzig.) (Münch, med. Wochenschr. Jg. 70, Nr. 44, S. 1333 
bis 1336, u. Nr. 45, S. 1365—1368.) 26, 473. 

P6rez Väzquez, Santiago, Erlangung von Muskelbrücken. (Progr. de la clin. Jg. 11, 
Nr. 139, S. 47—50.) (Spanisch.) 24, 394. 

Pitzen, P., Wie können störende Verwachsungen bei Sehnenverpflanzungen verhindert 
werden? (17. Kongr. d. Dtsch. orthop. Ges., Breslau, Sitzg. v. 25.—26. IX. 1922.) 
(Zeitschr. f. orthop. Chirurg. Bd. 44, H. 1/2, S. 60—64.) 24, 228. 

Regard, G.-L., Traitement des paralysies definitives par la greffe de tendons mort*. 
(Behandlung der Lähmungen durch Transplantation von toten Sehnen.) (Rev. 
m6d. de la Suisse romande Jg. 43, Nr. 6, S. 364—375.) 24, 78. 

Roberts, Wyatt S., Tendon transplantation. (Sehnentransplantation.) (Southern 
med. joum. Bd. 16, Nr. 7, S. 545—550.) 24, 92. 

Rohde, Carl, Die Mangelhaftigkeit des Ersatzes des Perikards durch das Peritoneum 
im Tierexperiment. (Klin. f. pathol. Chirurg., Univ. Freiburg i. Br.) (Arch. de 
med., cirug. y especialid. Bd. 11, Nr. 13, S. 578—582.) (Spanisch.) 25, 364. 

Schneider, S. L., Hämostase in der Gehirnchirurgie und freie Muskel transplantation 
als Hsemostaticum bei Schädel- und Gehimoperationen. (Chirurg. Univ.-Klin., 
Prof. W. M. Mysch, Tomsk, Sibirien.) (Nowy chirurgitscheski archiw Bd. 8, H. 4, 
S. 762—774.) (Russisch.) 27, 139. 

Stevenson, G. H., Tendon transplantations for musculo-spiral paralysis. (Sehnen- 
transplantation bei Radialislähmung.) (Glasgow med. joum. Bd. 99, Nr. 4, S. 225 
bis 230.) 23, 282. 

Villata, Giovanni, DeH’intervento sui tendini nelle paralisi periferiche e centrali 
spastiche. (Eingriffe an den Sehnen bei peripheren und zentralen spastischen Läh¬ 
mungen.) (Osp. magg. di San Giovanni Battista e d. cittä, Torino.) (Arch. di ortop. 
Bd. 89, H. 2, S. 208—235.) 29, 441. 

Zahradniöek, J., Behandung peripherer Lähmungen durch Sehnen- und Muskel¬ 
verpflanzung. (Chirurg. Klin. v. Prof. O. Kukula, Prag.) (Rozhleda v. Chirurg, agy- 
naekol. Jg. 2, H. 3, S. 168—175, H. 4, ß. 213—224, H. 5, S. 225—242 u. H. 6, S. 273 
bis 291.) (Tschechisch.) 27, 407. 


Q#fA8- und N#rv»fitnuii#linUtton. 

Birt, Ed., Beitrag zur Gefäßtransplantation. (Paulum-Hosp., Schanghai.) (Dtsch. 
Zeitschr. f. Chirurg. Bd. 179, H. 3/4, S. 269—273.) 28, 438. 

Chiasserini, Angelo, Ricerche sperimentali e contributo clinico sui trapianti liberi 
di nervi. (Experimentelle Untersuchungen und klinischer Beitrag zur freien Nerven - 
transplantation.) (Istit. di clin. Chirurg., univ., Roma.) (Policlinico, sez. Chirurg., 
Jg. 80, H. 10, S. 489—497.) 25, 265. 

Klotz, Oskar, Howard H. Permar and C. C. Guthrie, End results of arterial 
transplants. (Endresultate von Arterientransplantaten.) (Dep. of physiol.. univ., 
Pittsburgh.) (Ann. of surg. Bd. 78, Nr. 3, S. 305—320.) 26, 109. 

Nassetti, F., Autoplastica dei grossi vasi sanguigni a scopo di stenosi. (Resezione 
ellitica e sutura longitudinale.) Ricerche sperimentali. (Autoplastik der großen 
Blutgefäße zum Zw r ecke der Verengerung [elliptische Resektion und Längsnaht]. 
Experimentelle Untersuchungen.) (Clin. Chirurg, gen., univ., Pisa.) (Arch. ital. 
di Chirurg. Bd. 7, H. 1, S. 18—38.) 22, 385. 

Mtnk-Kntrptl-, Piriost- und KnechMtransplantatiM (s. a. Spondylitis tuberculosa und ihre 
Komplikationen S. 379). 

Adams, W. R., Bone grafting. (Ein besonderes Verfahren der Knochenbolzung.) (Surg.. 
gynecol. a. obstetr. Bd. 86, Nr. 1, S. 97—98.) 21, 462. 


Gck igle 


Original fro-m 

UNIVERSETY OF MICHIGAN 



Gelenk-Knorpel-, Periost- und Knochentransplantation. 


71 


Albee, Fred H., Grundregeln der Knochentransplantation im Anschluß an 3000 Ope¬ 
rationen. (Nederlandsch tijdschr. v. geneeek. Jg. 67, 1. Hälfte, Nr. 21, S. 2230 
bis 2233.) (Holländisch.) 28, 489. 

Albee, Fred H., Fundamentals in bone transplantation. Experiences in three thousand 
bone graft operations. (Grundsätze der Knochentransplantation. Erfahrungen 
von 3000 Knochenpfropfungsoperationen.) (Joum. of the Americ. med. assoc. Bd. 81, 
Xr. 17, S. 1429—1432.) 25, 313. 

Bier, August, Über Knochenregeneration, über Pseudarthrosen und über Knochen¬ 
transplantate. (Chirurg. Univ.-Klin., Berlin.) (Arch. f. klin. Chirurg. Bd. 127, S. 1 
bis 136.) 26, 4. 

Blond, Kasper, Ein Beitrag zur Lehre von der Osteoplastik. (Allg. Krankenh., Wien.) 
(Arch. f. klin. Chirurg. Bd. 125, H. 1/2, S. 378—391.) 24, 263. 

Bruskin, I. M„ Freie Knochenplastik bei Schädelschußdefekten. (Verhandlung, d. 
XV. Kuss. Chirurg. - Kongr. in St. Petersburg, September 1922, S. 167—168.) 
(Russisch.). 24, 311. 

fristophe, L ouis, Recherches sur les greffes d’os fixö ä l’alcool et sur le mäcanisme 
de rost^ogentee. (Untersuchungen über das Verhalten von in Alkohol vorbereiteten 
Knochentransplantaten und über den Vorgang bei der Knochenneubildung.) (Arch. 
franco-belges de Chirurg. Jg. 26, Nr. 1, S. 13—56.) 22, 257. 

Dujarier, Ch., et M. Perrin, Sur le traitement des pseudoarthroses congenitales par 
la greffe ostäop^riostique. (Über die Behandlung der kongenitalen Pseudarthrosen 
durch Knochenperiosttransplantation). (Joum. de Chirurg. Bd. 21, Nr. 4, S. 401 
bis 413.) 28, 219. 

Bunlop, John, The use of the index finger for thethumb: Someinterestingpoints in 
liand surgery. (Die Verwendung des Zeigefingers an Stelle des Daumens. Einige 
interessant« Punkte in der Chirurgie der Hand.) (Joum. of bone a. joint surg. Bd. 5, 
Xr. 1, S. 99—103.) 22, 108. 

Eist, van der, Greffe osseuse homoplastique du tibia. (Homoplastischer Tibiaspan. 
[2 Röntgenbilder.]) (Arch. franco-belges de Chirurg. Jg. 26, Nr. 2, S. 181—183.) 

28, 336. 

Faldino, Giulio, Ulteriore contributo allo studio dello sviluppo delle articolazioni. 
Innesti di arti embrionali. Ricerche sperimentali. (Weiterer Beitrag zur Kenntnis 
der Gelenkentwicklung. Einpflanzung embryonaler Gelenke. Experimentelle Unter¬ 
suchungen.) (Istit. anat., istit. di patol. gen., univ., Pisa.) (Chirurg, d. org. di mo- 
vim. Bd. 7, H. 3/4, S. 288—310.) 24, 92. 

Fu»ri, Paolo, JSecondo caso personale di sostituzione diafisaria peroneo-tibiale. (Ein 
zweiter Fall eines Ersatzes des Schienbeinschaftes durch das Wadenbein.) (Chirurg, 
d. org. di movim. Bd. 8, H. 1/2, S. 207—210.) 26, 264. 

Fraser, John, The paralysis of Pott’s disease and an Operation for its relief. (Die 
Lähmung nach Spondylitis und eine Operation zu ihrer Behebung.) (Edinburgh 
med. joum. Bd. 80, Nr. 9, S. 385—392.) 24, 454. 

‘•-imanowitsch, S. I., Über Verpflanzung von verkürzten Proximalsegmenten der 
Extremitäten auf entsprechende Skeletteile. (Abt. f. operat. u. exp. Chirurg., psycho- 
neurol. Inst., Charkow.) (Nowy chirurgitscheski arehiw Bd. 8, H. 4, S. 789—792.) 

27, 171. 

‘ • uildal. Ein Fall von homoplastischer Knochentransplantation bei Ostitis fibrosa? 
(Verhandl. d. Dän. Chirurg. Ges. 1922/1923, S. 1—12, Hospitalstidende Jg. 66, Nr. 19.) 
(Dänisch.) * 

Haas, S. L., Fractures in transplanted bone. (Über Frakturen an Knochen transplan- 
taten.) (Surg. pathol. laborat., Leland Stanford Junior univ. schooi of med., Stan¬ 
ford univ.) (Surg. gynecol. a. obstetr. Bd. 86, Nr. 6, S. 749—762.) 24, 134. 

Haas, S. L., A study of the viability of bone after removal from the body. (Unter¬ 
suchung über die Lebensfähigkeit des Knochens nach der Entfernung aus dem Körper.) 
<Surg. pathol. laborat.,‘Stanford univ. schooi of med.) (Arch. of surg. Bd. 7, Nr. 1, 
S. 213—226.) 24, 337. 

Haussier, Walter, Überblick über die Gesichtspunkte bei Knochentransplantationen 
seit 1900 unter besonderer Berücksichtigung des Unterkiefers. (Dissertation: 
Berlin 1923. 33, 4 S.) * 

Hmderson, Melvin S., Nonunion in fractures: the massive bone graft. (Pseudar¬ 
throsen: Span Verpflanzung.) (Sect. on orthop. surg., Mayo clin., Rochester.) (Journ. 
of the Americ. med. assoc. Bd. 81, Nr. 6, S. 463—467.) 24, 438. 

H**sse, Erich, Freie Transplantation eines halben Gelenkes zwecks Mobilisation. 
»Chirurg. Abt., Dozent Hesse, St. Trinitatis-Krankenh., St. Petersburg.) (Ver- 
handl. d. Russ. Chirurg. Pirogoff-Gesellschaft, St. Petersburg, 9. V. 1923.) (Russisch.) 

24, 422. 


Digitized by 


Gck igle 


Original from 

UNIVERSETY 0F MICHIGAN 



Digitized by 


72 Transplantat 1 onen und Plastiken. 

Hesse, Fritz, Nichteinheilung eines autoplastisch transplantierten, periostgedec 
Tibiaspans. (Stadtkrankenh. Dresden-Friedrichstadt.) (Zentralbl. f. Chirurg. Jg 
Nr. 48/49, S. 1760—1764.) 26, 

Imbert, L 6on, La greffe osseuse et ses conditions de räalisation. (Die Knochenph 
und ihre Bedingungen der Wiederherstellung.) (Marseille-möd. Jg. 60, Nr. 
S. 1097—1109.) 25, 

Johansson, Sven, Ersatz des Os metatarsale I durch Umdrehungsplastik. (Zentr 
f. Chirurg. Jg. 50, Nr. 50/51, S. 1806—1807.) 26, 

Jorge, Jos6 M., Wiederherstellung des Unterlides vermittels Haut und Knoc 
(Augenklin., hosp., nac. de clinicas, Buenos Aires.) (Klm. Monatsbl. f. Augenh 
Bd. 70, Aprilh., S. 467—474.) 24, 

Kalmanowsky, S. M., Die freie Knochenplastik bei Defekten der langen Röhrenknoc 
(Chirurg. Univ.-Klin. Prof Spassokukotzky, Ssaratow.) (Nowy chirurgitscl 
archiv Bd. 4, H. 1, S. 50—68.) (Russisch.) 27, 

Kappesser, Ernst, Autoimplantation bei Defekten an Röhrenknochen unter Ix 
derer Berücksichtigung der Pseudarthrosenentstehung und ihrer Behandlung. \ 
sertation: Frankfurt [1923]. 33 S.) 

König, Ernst, Erfahrungen mit der freien Knochentransplantation bei Spondj 
tuberculosa. (Chirurg. Univ.-Klin., Königsberg i. Pr.) (Arch. f. orthop. u. Ui 
Chirurg. Bd. 21, H. 3, S. 386—410.) 28 

Kor new, P. G., Demonstration der Röntgenogramme von Präparaten (Tierversi 
und klinische Fälle) zur Frage über das Schicksal knöcherner Implantate im wacl 
den Organismus. (Chirurg. Tuberkul.-Klin. v. Doz. Komeff, St. Petersburg.) ( 
handl. d. XV. Russ. Chirurg. Kongr., St. Petersburg, September 1922, S. 407—< 
(Russisch.) 22, 

Korne w, P. G., Eine neue Methode der Arthrodese des Sprunggelenks und des F 
mittels Rippentransplantation. (Klin. v. Prof. Dr. W. Schaack, Chirurg. Fak., i 
Hochsch., St. Petersburg.) (Verhandl. d. Russ. Chirurg. Pirogoff-Ges., 28. 
1923.) (Russisch.) 27, 

Lasker, W alter, Spätresultate der Arthrodesenoperation nach Cramer, zugleich 
Beitrag zur Frage der Knochentransplantation. (Chirurg. Univ.-Klin., Bc 
(Bruns* Beitr. z. klin. Chirurg. Bd. 128, H. 2, S. 499—514.) 22, 

Lenormant,Ch., L’artroplasticaperanchilosi del ginocchio. (DieGelenkplastikb.d. 

steifungd.Kniegelenkes.) (Gazz. intemaz. med.-chirurg. Jg. 28, Nr. 1, S. 6—8.) 22, 
Lexer, Erich, über das normale und pathologische Ergehen der Knochentransplani 
(Acta chirurg. scandinav. Bd. 56, H. 2, S. 164—180.) * 24, 

M ercer, W r alt her, The autogenous peg graft in certain fractures of the femur. 
homoioplastische Knochenpfropfung bei gewissen Oberschenkelbrüchen.) (Brit. i 
joum. Nr. 8261, S. 1088—1090.) 24, 

Monaco, Umberto, Trapianti ossei. (KnochenVerpflanzung.) (Reparto chirurg 
S. Maria d. Consolazione, osp. riuniti, Roma.) (Policlinico, sez. chirurg. Jg 
H. 4, S. 203—220.) 23, 

Nuzzi, Oreste, Ricostruzione del pollice mediante falangizzazione del I. metaca 
(Contributo alla chirurgia riparatrice della mano.) (Rekonstruktion des Daui 
durch Phalangisation des ersten Mittelhandknochens. [Beitrag zur plasti» 
Chirurgie der Hand.]) (Osp. di traumatol. „Pellegrini“, Napoli.) (Ann. ita 
chirurg. Jg. 2, H. 9, S. 957—963.) 25, 

Oehlecker, Zur Zehenverpflanzung nach Nicoladoni. (47. Vers. d. Dtsch. Ges. f. Chir 
Berlin, Sitzg. v. 4.-7. IV. 1923.) 23, 

Oehlecker, F., Über Zehenverpflanzung nach Nicoladoni. (Erfolgreiche Verpflan 
der großen Zehe bei Verlust der Hand samt Handwurzel.) (47. Tag. d. Dtsch. 
f. Chirurg., Berlin, Sitzg. v. 4.—7. IV. 1923.) (Arch. f. klin. Chirurg. Bd. 
S. 436—442 u. 122—123.) . 26, 

Oehlecker, F., Plastische Operationen am Daumen, besonders durch Transplantf 
von der großen Zehe. (Rev. med. de Hamburgo Jg. 4, Nr. 2. S. 34—39 u. R 
S. 68 —70.) (Portugiesisch.) 25, 

P i c h 1 e r, H., Sofortige Knochenplastik nach Unterkieferresektion. (Wien. klin. Woc 
sehr. Jg. 86, Nr. 26, S. 465—466.) 24, 

Polettini, Bruno, Ulteriore contributo allo studio di neoformazioni ossee e c 
laginee determinate da innesti di tessuti fissati. Ricerche sperimentali. (Weil 
Beitrag zum Studium der knöchernen und knorpeligen Neubildungen nach Imj 
tation fixierten abgestorbenen Gewebes.) (Istit. di patol. gen., univ., Pisa.) 
ital. di chirurg. Bd. 7, H. 2, S. 169—176.) 23, 

Riosalido, Knochentransplantation bei tuberkulöser Osteoarthritis. (Rev. de 
y de tubercul. Jg. 16, Nr. 176, iS. 1—7.) (Spanisch.) 23, 


Gck igle 


Original fro-m 

UNIVERSITY OF MICHIGAN 



Kineplastische Operationen. Organtransplantation. 


73 


Satta, F., L’evoluzione dei trapianti ossei dal punto di vista radiologico e clinico. (Die 
Entwicklung der Knochentransplantate, vom röntgenologischen und klinischen 
Gesichtspunkt.) (Istit. radiol., osp. civ., Venezia.) (Chirurg, d. org. di movim. Bd. 7, 
H. 3/4, S. 345—366.) 24, 349. 

Th o mas, Henry Bascom, Thetreatmentof old,ununitedfracturesof longbones, with 
special reference of the use of the osteoperiosteal graft. (Die Behandlung von Pseudar- 
throsen langer Röhrenknochen mit besonderer Berücksichtigung des osteoperiostalen 
Bolzens.) (Coli, of med., univ. of Illinois, Urbana.) (Journ. of the Americ. med. 
assoc. Bd. 80, Nr. 5, S. 309—315.) 22, 158. 

Todd, Alan H., Arthroplasty. A critical summary of the discussion upon this subject, 
at a meeting of the sixth congress of the international society of surgery, held in 
London, on july 18, 1923. (Gelenkplastik. Kritische Zusammenfassung der Aus¬ 
sprache auf dem 6. Kongreß der internationalen Chirurgischen Gesellschaft in London 
1923.) (Brit. joum. of surg. Bd. 11, Nr. 42, S. 319—326.) 25, 414. 

Troell. Abraham, Über autoplastische und alloplastische Transplantation von Kno¬ 
chengewebe. (Experimentelle Untersuchung.) (Hygiea Bd. 86, H. 3, S. 79—92.) 
(Schwedisch.) 28, 93. 

Terrall, P. Jenner, A new type of bone-graft for sacro-iliac arthritis. (Eine neue Art 
von Knochenspan bei Artludtis des Sacro-Iliacalgelenkes.) (Proc. of the roy soc. 
oimed. Bd. 17, Nr. 2, sect. of orthop., S. 12.) 26, 374. 


fcHpiSlllBCOB upiniuviMn« 

Boehm, Hermann, Die kineplastische Stumpf Operation nach Sauerbruch unter Be¬ 
rücksichtigung d. Statist, und des Prothesenbaues. (Dissertation: Leipzig 1923. 
ES.) * 

Bo>r;h Ara na, Les amputations cinäplastiques. (Die kinetischen Amputationen.) 

Presse mäd. Jg. 31, Nr. 99, S. 1037—1039.) 26, 383. 

B->ch Ara na, G., Die Kruckenberg-Puttische radioulnare Pinzette. (Prensa möd. 

argentina Jg. 10, Nr. 1, S. 11—16.) (Spanisch.) 26, 75. 

Bosch Arana, Guillermo, Delfor del Valle und F. Wildermuth, Zwei gelöste 
Problemed. Kineplastik. (Progr.delaclin. Bd.25, Nr. 3, S. 309—318.) (Span.) 80,10. 
Bo^ch Arana, Guillermo, et F. Wildermuth, Solution d’un grave problöme de 
eineplastie. (Lösung eines schwierigen Problems der Kineplastik.) (Rev. d’orthop. 
Bd. 10, Nr. 4, S. 349—357.) 24, 194. 

B.lgat-a, Giuseppe, Cineplastica primaria con „forcipizzazione“ del moncone anti- 
brachiale. (Primäre Kineplastik mit Zangenbildung des Vorderarmstumpfes.) 
Lstit. di patol. e clin. Chirurg., univ., Camerino.) (Chirurg, d. org. di movim. Bd. 7, 
H. 1, S. 104r—107.) 22, 191. 

ÖdValie, Delfor, Gugli elmo Bosch Arana und F. Wildermuth, Nuove conquiste 
nel campo delle amputazioni cinoplastiche e delle protesi cinematiche. (Fortschritte 
auf dem Gebiete der kineplastischen Amputationen und Prothesen.) (Chirurg, d. 
org. di movim. Bd. 7, H. 3/4, S. 244—256.) 24, 194. 

biatou, Eivind, Some experiences of the movable artificial hand — the Sauerbruch- 
arm. (Erfahrungen mit der künstlich beweglichen Hand — Sauerbruch-Arm.) (Surg. 
dep. B, Rikshosp., Christiania.) (Acta chirurg. scandinav. Bd. 56, H. 4, S. 331 
bis 356.) 26, 288. 

^•anow, W. N., Über die Kruckenbergsche Hand. (Botkin-Krankenh., Moskau.) 

(Kowy chirurgitscheski archiv Bd. 8, H. 3, S. 552—557.) (Russisch.) 26, 75. 

-i]?rbruch, F., und C. ten Horn, Die willkürlich bewegbare künstliche Hand. Eine 
Anleitung für Chirurgen und Techniker. Bd. 2. (Berlin: Julius Springer 1923. IV, 
249 8. Geb. G.-M. 14.50.) 28, 484. 

V | er, Julia J., Beweglichmachen des Stumpfes bei Amputierten. (Rev. espanola 
de med. y einig. Jg. 6, Nr. 58, S. 201—209.) (Spanisch.) 23, 367. 

K. E.. Zur Stumpfbehandlung nach Sauerbruch. (Versorgungskrankenh. I, Han¬ 
nover.) (Zentralbl. f. Chirurg. Jg. 50, Nr. 1, S. 12—13.) 21, 499. 

frpdn^ hurt a t iow. 

-bamatsu, N., Beiträge zur Schilddrüsen-Implantation. (Pathol. Inst., Univ. Berlin.) 
^ 'Virchows Arch. f. pathol. Anat. u. Physiol. Bd. 240, H. 3, S. 556—559.) 22, 81. 

^andt und Lieschied, Klinisches und Experimentelles zur Frage der Hodentrans- 
plantation. (Chirurg. Univ.-Klin., Halle a. S.) (Zeitschr. f. urol. Chirurg. Bd. 12, 
. H. 5/6, S. 460—466.) 23, 216. 

r ^itner, B., Heteroplastische Epithelkörperverpflanzung bei Morbus Parkinson. 

I. chirurg. L T niv.-Klin., Wien.) (Dtsch. Zeitschr. f. Chirurg. Bd. 182, H. 5/6, 
372—385.) 25, 494. 


Digitized by 


Go igle 


Original fro-m 

UNIVERSITY OF MICHIGAN 



74 Transplantationen u. Plastiken. Infektions- und parasitäre Krankheiten. 


Burckhardt, Hans, und Friedrich C. Hilgenberg, Freie Hodenverpflanzung. 
(Chirurg. Klin., Univ. Marburg.) (Dtsch. Zeitsehr. f. Chirurg. Bd. 177, H. 12, 
S. 43—54.) 22, 416. 

Fried mann, M„ Zur Kasuistik der Transplantation von Drüsen mit innerer Sekretion. 

(Wratschebnoje djelo Jg. 6, Nr. 6/8, S. 169—170.) (Russisch.) 80, 190. 

Hammesfahr, C., Zur Kritik der Hodentransplantation. (Zentralbl. f. Chirurg. Jg. 50, 
Nr. 1, S. 9—11.) 21,536. 

Kurtzahn, Hans, Hodenverpflanzung im Tierexperiment (nebst klinischen Bemer¬ 
kungen über Transplantationen durch Injektion). (Chirurg. Univ.-Klin., Königsberg 
i. Pr.) (47. Tag. d. Dtsch. Ges. f. Chirurg., Berlin, Sitzg. v. 4.—7. IV. 1923.) (Arch. 
f. klin. Chirurg. Bd. 126, S. 536—557.) 28, 125. 26, 195. 

Saettele, Robert, Daumenplastik. Künstlicher Ersatz des Daumens aus Knochen 
und Weichteilen. (Dissertation: Tübingen 1922 [1923]. 28 S.) * 

Schubert, Gotthard, Die Bildung der Scheide bei Vaginaldefekt mit menstruieren¬ 
dem Uterus. (Gynäkol. Ges., Breslau, Sitzg. v. 19. VI. 1923.) (Monatsschr. f. Ge- 
burtsh. u. Gynäkol. Bd. 65, H. 1/2, S. 45—60.) 27, 312. 

S8okoloff,N. W., Die Organtransplantation in ihren Beziehungen zu den Immunitäts¬ 
reaktionen. (Bakteriol. Inst., Univ. Kasan, Dir. Prof. Aristowskij.) (Kasanskj 
medizinski joumal Jg. 19, Nr. 4, S. 1—12.) (Russisch.) 25, 225 

Ssokoloff, N. W., Über Organtransplantation in Verbindung mit dem Unterschiede, 
der biochemischen Struktur des Blutes. (Bakteriol. Inst., Prof. Aristowski, Univ. 
Kasan.) (Westnikmikrobiologii i epidemiologii Bd. 2, Nr. 3/4, S. 64—71.) (Russisch) 

29, 258. 

Thorek, Max, Studies in the technic of testicular transplan tat ions. (Studien über die 
Technik der Hodentransplantation.) (Urol. a. cut. review Bd. 27, Nr. 11, S. 671 
bis 685.) 28, 318. 

Thorek, Max, Über eine neue Methode der Hodenverpflanzung und verwandte Pro¬ 
bleme. (Wiener med. Wochenschr. Jg. 78, Nr. 50, S. 2242—2245.) * 

Totsuka,Bunkei, Sur la greffe autoplastique de la rate ä Taide de la suture vasculaire. 
(Autoplastische Transplantation der Milz mit Hilfe der Gefäßnaht.) (Etüde histol. 
trabajos del laborat. de investig. biol. de Madrid Bd. 20, H. 3/4, S. 93—99.) 26, 288. 
Ukai, Satoru, Studien über die Transplantation des Pankreas. (Pathol. Inst., Univ., 
Sendai.) (13. ann. scient. sess., Tokyo, 1.—3. IV. 1923.) (Transact. of the Japanese 
pathol. soc. Bd. 18, S. 156—157.) 81, 705. 

Voronoff, Sergio, Über Organtransplantation. (Rev. espan. de urol. y dermatol. 

Jg. 25, Nr. 290, S. 57—67.) (Spanisch.) 26, 82. 

Wassiljeff, W., und M. Michelmann, Die heteroplastische Therapie der Tetanie. 

(Klinitscheskaja medizina Jg. 2, Nr. 5/6, S. 42—44.) (Russisch.) 29, 27. 

Williams, T. W., Gland grafting. (Drüsentransplantation.) (Americ. med. Bd. 29. 
Nr. 2, S. 94—95.) 22, 466. 

Infektions- und parasitäre Krankheiten. 

Übersichtsreferat. 

Von 

Erwin Kreuter, Nürnberg*). 

Allgemeines. 

As coli, Alberto, Über die Rolle der Vitamine und Avitaminosen in der Mikrobiologie. 
Avitaminose und Virulenzsteigerung. (Hoppe-Seylers Zeitschr. f. physiol. Chem. 
Bd. 180, S. 259—269.) 26, 83. 

Bail, O., und S. Oku da. Der Abbau lebender Bakterien durch Bakteriophagen. (Hye. 

Inst, dtsch. Univ. Prag.) (Arch. f. Hyg. Bd. 92, H. 5/6, S. 251—291.) 27, 1. 

Besredka, A., Etüde sur Timmunitö locale. Le pansement antistaphylococcique. 
(Untersuchung über die lokale Immunität. Der Antistaphylokokkenverband.) 
(Cpt. rend. des söances de la soc. de biol. Bd. 89, Nr. 19, S. 7—8.) 24, 482. 

Boidin, L., et R. Turpin, La pyothörapie. (Therapie mit Eiter.) (Bull. med. Jg. 37, 
Nr. 8, S. 199—202.) 22, 330. 

Borchardt, M., und S. Ostrowski, Die Behandlung der chirurgischen Infektionen. 
(Therapie d. Gegenwart, Jg. 64, H. 8, S. 314—318.) * 

*) Notiz: Das Referat ist am Schloß des Bandes auf 8.867 abgedruckt worden, weil es dem Verfasser 
aus persönlichen Gründen leider nicht möglich war, es rechtzeitig zum Druck, abzuliefern. Die SchrifUeitung. 


Digitized by 


Go igle 


Original fro-m 

UNIVERSITY OF MICHIGAN 



Infektions- und parasitäre Krankheiten. Allgemeines. 


75 


Borebers, Gertrud, Die Bakteriologie des Dünndarms. (Dissertation: Greifswald 
1923. 41 S.) * 

Oiiari, 0. M., Über Anaphylaxie im Verlauf von chirurgischen Erkrankungen. (Zen- 
tralbl. f. allg. Pathol. u. pathol. Anat. Bd. 33, Sonderbd., S. 327—332.) 26, 378. 

r uque, Ch., Quelques observations d’abcös de fixation dans des injections tr&s graves. 
— Resultats. (Beobachtungen bei künstlich durch Injektionen erzeugten Ab- 
scessen. Resultate.) (Journ. des praticiens Jg. 87, Nr. 4, S. 55—56.) 21, 490. 

Freund, Julius, Wirkung der Milchsäure bei experimentellen Infektionen. (Hyg. 
Inst., Univ. Budapest.) (Zeitschr. f. Hyg. u. Infektionskrankh. Bd. 97, H. 3/4, 

S. 363/369.) 22, 251. 

Gaza, Wilhelm v., und Hans Wessel, Über das Quellungsvermögen krankhaft ver¬ 
änderter Gewebe. (Chirurg. Univ.-Klin., Göttingen.) (Zeitschr. f. d. ges. exp. Med. 
Bd. 32, H. 1/4, S. 1—40.) 22, 185. 

'.itrsbach, Alfons, Die subcutane Dauerberieselung mit Antigenen. (Städt. hyg. 
Univ.-Inst., Frankfurt a. M.) (Zeitschr. f. Immunitätsforsch, u. exp. Therapie, Orig., 
Bd. 37. H. 3, S. 228—237.) 25, 227. 

i'Miimann, Walter, über die Bakteriologie der gereinigten granulierenden Wunde. 
Zu dem Aufsatz von Melchior und Lubinski in Nr. 33 dieses Zentralblattes. (III. 
Chirurg. Univ.-Klin., Berlin.) (Zentralbl. f. Chirurg. Jg. 50, Nr. 46/47, S. 1696 bis 

1698.) 25, 484. 

Huntemüller, Über das Vorkommen von Mikroorganismen in den Körperorganen 
und ihre „Ausscheidung“ durch Leber und Niere. (Hyg. Inst., Univ. Gießen.) 
iMünch. med. Wochenschr. Jg. 70, Nr. 39, S. 1226—1227.) * 

Kister, E., und F. Bode, Untersuchungen über Abwehrfermente mit der Interfero- 
Erter-Methode nach Hirsch und ihre Bedeutung für die Chirurgie. (Allg. Krankenh., 
Bad Homburg u. wiss. Abt., „Pharmagans A.-G.“, Oberursel.) (Bruns* Beitr. z. klin. 
Odnirg. Bd. 180, H. 1, S. 130—141.) 26, 378. 

McKinley, Earl B., The bacteriophage in the treatment of infections. (Der Bakterio¬ 
phage bei der Behandlung von Infektionskrankheiten.) (Dep. of bacteriol. a. prevent. 
med.. Baylor univ. coli, of med., Waco.) (Arch. of internal med. Bd. 82, Nr. 3, S. 899 
hä 910.) 28, 55. 

Jsinwaring, W. H., and William Fritschen, Study of microbic-tissue affinity by 
perfusion method. (Studie über die* Gewebsaffinität zu Mikroorganismen in Durch- 
«trömungsversuchen.) (Laborat. of exp. pathol., Stanford univ., California.) (Joum. 
of immunol. Bd. 8, Nr. 2, S. 83—89.) 24, 385. 

Meßzahl, Wilhelm, Der Einfluß absoluter Ruhe auf Infektion. (Dissertation: Bres¬ 
lau 1923. 34 S.) * 

Melchior, Eduard, und Herbert Lubinski, Zur Bakteriologie der gereinigten 
granulierenden Wunde. (Chirurg. Univ.-Klin. u. Hyg. Inst., Breslau.) (Zentralbl. 
f. Chirurg. J 2 . 50, Nr. 33, S. 1271—1274.) 24, 225. 

* riforoff, W. I., Über den Einfluß des Oleum Terebinthinae auf die Leukocytose, 
'Chirurg. Fak.-Klin. d. Med. Inst, zu Astrachan.) (Astrachanski medizinski joumal 
Nr. 2/8, S. 17—44.) (Russisch.) 30, 145. 

‘-•trowski, S., Repetitorium der Chirurgie. Die Behandlung der chirurgischen Infek- 
y honen. (Therapie d. Gegenw. Jg. 64, H. 9/10, S. 364r—366 u. H. 12. S. 455—458.) * 

‘^ijpp, Ernst, Virulenzbestimmung von Blutkeimen. (Univ.-Frauenklin., Berlin.) 

Münch, med. Wochenschr. Jg. 70, Nr. 16, S. 493—495.) 28, 482. 

^ - -er, Wilhelm, Zur Frage der vorübergehenden Glykosurie und der Wasserstoff- 
ionenkonzentration im Blut bei chirurgischen Infektionen. (47. Tag. d. Dtsch. Ges. 
i. Chirurg., Berlin, Sitzg. v. 4.—7. IV. 1923.) (Arch. f. klin. Chirurg. Bd. 126, S. 228 
bis 229.) * 

-'-iüabel. A., und Sophie Kasarnowsky, Überempfindlichkeitsversuche an Bak¬ 
terien im infizierten Organismus. Ein neuer Gesichtspunkt für die chemothera¬ 
peutische Praxis. (Inst. f. Infektionskrankh. „Robert Koch“, Berlin.) (Klin. Wo- 
, ’ henschr. Jg. 2, Nr. 15, S. 682—684.) 28, 66. 

Hönbauer, Leopold, und Rudolf Demel, Bakteriologische Untersuchungen über 
fen Keimgehalt aseptischer Operationswunden und über das Verhalten des Drainage- 
taaterials. (I. Chirurg. Univ.-Klin., Wien.) (Arch. f. klin. Chirurg. Bd. 124, H. 1, 
8.196—198.) 24, 441. 

s -*b, Carlo, Avitaminosi ed esaltazione di virulenza dei microbi. (Avitaminosen und 
Vinilenzsteigerung der Mikroben.) (Istit. d’ig. veterin., univ., Modena.) (Biochem. 
* terap. sperim. Jg. 10, H. 5, S. 149—154.) 26, 1. 

jkoloff, N. W., Die Organtransplantation in ihren Beziehungen zu den Immunitäts¬ 
reaktionen. (Bakteriol. Inst., Univ. Kasan, Dir. Prof. Aristowskij.) (Kasanski 
niedizinski jouraal Jg. 19, Nr. 4, S. 1—12.) (Russisch.) 25, 225. 


Digitized by 


Go igle 


Original fro-m 

UNIVERSITY OF MICHIGAN 



76 


Infektions- und parasitäre Krankheiten. 


Digitized by 


Tak6, N. Maximova, The effect of thyroidectomy, controlled by respiratory exchar 
measurements, on antibody formation in rabbits. (Die Wirkung der Thyreoidektoc 
auf Gegenkörperbildung bei Kaninchen, festgestellt durch Messung des Gasstc 
Wechsels.) (Laborat. div., Montefiore hosp., New York.) (Joum. of infect dis. Bd.i 
Nr. 2, S. 138—143.) 22,3 


Entzündung. 

Aschoff, Ludwig, Über die Entzündung. (Naturwissenschaften Jg. 11, H. 29, S. ( 
bis 644. ) 

Bonani, Giovanni, Contributo allo studio dei flemmoni gangrenosi. (Beitrag z 
Studium der gangränösen Phlegmonen.) (Osp. magg., Bologna.) (Boll. d. sciei 
med., Bologna, Bd. 1, Nov.-Dez.-H., S. 373—387.) 27, 

Dölter, Werner, Ein Beitrag zu dem Kapitel „Anaesthesia und Entzündung“. (Diss 
tation: Heidelberg [1923]. 21 S.) 

Girgolaff, S. S., Studien über das peripherische Nervensystem bei eitriger Entzündu 
(Arch. f. mikroskop. Anat. Bd. 97, H. 1/2, S. 15—31.) 22, 3 

Gobbi, Luigi, L’influsso dell’ anestesia nell’infiammazione. (Der Einfluß der i 
ästhesie auf die Entzündung.) (Istit. di patol. Chirurg., univ., Modena.) (Boll. 
soc. med.-chirurg. di Modena Jg. 23/24, S. 81—96.) 29, 2 

Gröer, v., Funktionelle Untersuchungen über Entzündung. (Dtsch. Ges. f. Kinderhei 
Leipzig, Sitzg. v. 14.—17. IX. 1922.) (Monatsschr. f. Kinderheilk. Bd. 24, H. ■ 
S. 519—522.) 22, 4 

Gross, Walter, Der heutige Stand der Lehre von der Entzündung. (Pathol. In 
Greifswald.) (Dtsch. med. Wochenschr. Jg. 49, Nr. 8, S. 241—243.) 
Kauffmann, Friedrich, Erwiderung [auf Spiess: Entzündung und Nervensystei 
(Klin. Wochenschr. Jg. 2, Nr. 3, S. 128—129.) 21,4 

Makai, Endre, Förderung der Selbstheilung entzündlicher Prozesse durch Entzi 
dungsprodukte. (Chirurg. Abt., Staatl. Kinderasyl, Budapest.) (Dtsch. m 
Wochenschr. Jg. 49, Nr. 35, S. 1147—1149.) 24, 3 

Rössle, R., Die Bedeutung von Transplantationsversuchen für die Entzündungsle! 
(Pathol.-anat. Inst., Univ. Basel.) (Zentralbl. f. allg. Pathol. u. pathol. Anat. Bd. 
Sonderbd., S. 364—385.) 

Schuster, Daniel, Experimentelle Untersuchungen über lokale bakterielle Entzi 
dungsvorgänge, insbesondere über die Chemotaxis. (Chirurg. Univ.-Klin., Heic 
berg.) (Mitt. a. d. Grenzgeb. d. Med. u. Chirurg. Bd. 36, H. 4, S. 441—458.) 27.2 
Spiess, Gustav, Entzündung und Nervensystem. (Klin. Wochenschr. Jg. 2, Nr. 

S. 128.) 21. 4 

Westphal, Ulrich, Eine Nachprüfung des Cohnheimschen Entzündungsversuci 
(Ein Beitrag zur Emigrationslehre). (Dissertation: Göttingen 1922 [1923]. 36 S.) 
Wolf, Elizabeth Pauline, Experimental studies on inflammation. II. Experimer 
Chemical inflammation in vivo. (Experimentelle Untersuchungen zur Entzündi 
II. Experimentelle chemische Entzündung in vivo.) (Dep. of pathol., univ. 
Chicago a. Otho S. A. Sprague chem. inst., Chicago.) (Joum. of exp. med. Bd. 
Nr. 4, S. 511—524.) 2o, 1 


Serum- und Vaccinebehandlung. 

Algermissen, Erich, Über die Beeinflussung des Erysipels durch Serum mit bes 
derer Berücksichtigung des Normalpferdeserums. (Dissertation: Jena 1922 [19 
26 S.) 

Baer, Albert, Die Vaccinationsbehandlung der Cystitis. (Kantonspit., St. Gail 
(Zentralbl. f. Chirurg. Jg. 50, Nr. 25, S. 987—989.) 24, 

Balard, Paul, La vaccinotherapie dans les infections mammaires au cours de l’alla 
ment. (Die Vaccinetherapie bei Brustinfektionen während der Stülzeit.) (F 
fran£. de gyn^col. et d’obstetr. Jg. 18, Nr. 11/12, S. 379—388.) 26, 1 

Bazy, Louis, Sur le traiteinent des tubercuioses cliirurgicales par les vaccins a 
tuberculeux. (Über die Behandlung von chirurgischen Tuberkulosen mit antitul 
kulösen Vaccinen.) (Rev. internat. de med. et de Chirurg. Jg. 34, Nr. 5, S. 53— 

24, 4 

Bazy, Louis, Serotherapie and vaccinotherapie in surgical infections. (Sero- \ 
Vaccinotherapie bei chirurgischen Infektionen.) (Surg., gynecol. a. obstetr. Bd. 
Nr. 3, S. 320—341.) 25 

Boots, Ralph H., and Homer F. Swift, Thearthritis of serum sickness. (Die Arthi 
der Serumkrankheit.) (Hosp. of the Rockefeller inst. f. med. research, New Yo: 
(Joum. of the Americ. med. assoc. Bd. 80, Nr. 1, S. 12—16.) 


Gck igle 


Original fro-m 

UNIVERSITY OF MICHIGAN 



Serum- und Vaccinebehandlung. 


77 


Bortini, Ennio, Le stomosine centanni nelle affezioni settiche ginecologiche. (Die 
Storaosine „Centanni“ bei septischen gynäkologischen Erkrankungen.) (Clin, 
ostetr.-ginecol., univ., Pavia.) (Folia gynaecol. Bd. 18, H. 4, S. 265—308.) 26, 205. 

Brunner, L. F., Zur Behandlung der Furunculose und anderer bakterieller Eiterungs¬ 
prozesse der Haut mit Staphylokokkenvaccine. (Wratschebnaja gaseta Nr. 3/4, S. 64 
bis 56.) (Russisch.) 22, 474. 

Bumm, E., Über Sero- und Chemotherapie bei der puerperalen Wundinfektion. (Med. 
Klinik Jg. 19, Nr. 1, S. 1—3.) 21, 330. 

Bunin, E., Über einen Fall der Autoserotherapieanwendung bei der tuberkulösen Poly¬ 
serositis. (Diagnoßt. Klin., Univ. Rostow am Don, Direktor: Prof. Muchin.) (Jugo- 
wostotschny westnik sdrawoochranenija Nr. 11/12, S. 28—30.) (Russisch.) 

29, 227. 

Cerfoglia, Vincenzo, La terapia immunitaria. (Immuntherapie.) (Gazz. intemaz. 
med.-chir. Jg. 28, Nr. 16, S. 187—189.) * 

Chatillon, Fernand, La serotliörapie präventive de l’infection puerperale. (Über 
präventive Serumbehandlung des Puerperalfiebers.) (Clin, gynöcol. et obstetr. 
univ., Genöve.) (Schweiz, med. Wochenschr. Jg. 58, Nr. 37, S. 869—870.) 25, 353. 

Kniller, Autoserotherapie und Krebsproblem. (47. Vers. d. Dtsch. Ges. f. Chirurg., 
Berlin, Sitzg. v. 4.-7. IV. 1923.) 23, 4. 

Girbal, Pleurösie purulente ä staphylocoquee. Traitement et gu^rison par l’auto-vaccin. 
iStaphvlokokkenempyem. Behandlung und Heilung durch Autovaccine.) (Bull. 
mM. Jg. 37, Nr. 6, S. 149—152.) * 

Grimberg, A., Traitement de certaines tuberculoses chirurgicales par le collovaccin 
antituberculeux. (Behandlimg gewisser Fälle von chiurgischer Tuberkulose mit 
Gollovaccine.) (Joum. de möd. de Paris Jg. 42, Nr. 32, S. 649—650.) 25, 355. 

Gri^anti, S., Contributo clinico allo Studio della vaccino-terapia nelle osteomieliti 
acute dei bambini. (Klinischer Beitrag zum Studium der Vaccinebehandlung der 
kindlichen Osteomyelitis.) (Istit. di clin. pediatr., univ. Palermo.) (Pediatria Jg. 81, 
H. 12, S. 649—671.) 24, 161. 

Hambert, Gunnar, Versuch der Vaccinebereitung mit Hilfe von ultraviolettem Licht. 
(Chirurg. Abt., Kinderkrankenh., Gotenburg.) (Svenska läkartidningen Jg. 20, 
Xr. 28, S. 655—658.) (Schwedisch.) 25, 418. 

Htgler, C., Hautnekrose nach wiederholter Injektion von Diphtherieserum. (Allg. 
Krankenh. St. Georg, Hamburg.) (Klin. Wochenschr. Jg. 2, Nr. 15, S. 698—699.) 

22, 476. 

Hitehens, A. Parker, Louis Bazy et Almroth Wright, Serothörapie et vaccino- 
therapie en Chirurgie. (Serotherapie und Vaccinetherapie in der Chirurgie.) (VI. 
congr. internet, de Chirurg., Lonares, 20. VII. 1923.) (Presse möd. Jg. 31, Nr. 63, 
S. 692—694.) 32, 2. 

Kern, Karl, Über die bisherigen Erfolge der Vaccinetherapie bei Cystitiden (ausschlie߬ 
lich der tuberkulösen). (Dissertation: Würzburg 1923. 23 S.) * 

Kligler, I. J., and E. Krause, The relationship of the orange and white pyogenic 
»taphylococci with special reference to vaccine therapy. (Die Beziehungen zwischen 
Staphylococcus aureus und albus und ihre Vaccine therapie.) (Laborat. of the 
Rothchild hosp., Jerusalem, Palestine.) (Joum. of infect. dis. Bd. 82, Nr. 2, S. 133 
bis 137.) 22, 250. 

Koch, Konrad, Die Reizvaccinetherapie des Erysipels. (Chirurg. Univ.-Klin., Köln- 
Lindenburg.) (Münch, med. Wochenschr. Jg. 70, Nr. 32, S. 1044—1047.) 25, 353. 

Köhler, Otto, und Georg Heilmann, Über vergleichende intracutane und intra¬ 
venöse Sensibilisierung des Menschen mit Kaninchenserum. (Univ.-Kinderklin., 
Leipzig.) (Zentralbl. f. Bakteriol., Parasitenk. u. Infektionskrankh., Abt. I, Orig., 
Bd. 91, H. 2, S. 112—120.) * 

Kuächeff, M. N., Zur Behandlung des Milzbrands mit Serum. (Chirurg. Klin. Prof. 
Rasumowski, Univ. Ssaratow.) (Nowy chirurgitscheski archiw Bd. 8, H. 2, S. 302 
bis 307.) (Russisch.) 25, 230. 

Linberg, W., Die Vaccinotherapie bei Rippenchondritis nach Rückfallfieber. (Chirurg. 
Klin., Ssaratoff, Dir.: Prof. Virotworzeff.) (Westnik mikrobiologii i epidemiologii 
Jg. 1, Bd. 1, H. 3, S. 228—233.) (Russisch.) 80, 175. 

McGlanann, Alexius, The treatment of anthrax infections. (Die Behandlung von 
Milzbrandinfektionen.) (Ami. of surg. Bd. 77, Nr. 3, S. 263—266.) 22, 475. 

Me yer, Fritz, und K. Joseph, Streptokokkeninfektion und Antistreptokokkenserum. 
(Krankenh. f. Geburtsh., Charlottenburg, u. bakteriol. Abt., Farbwerke, Höchst.) 
(Med. Klinik Jg. 19, Nr. 4, S. 103—108.) 23, 181. 

M‘rgenroth, J., und L. Abraham, Über Streptokokkenimmunität und Wirkungsweise 
des .Streptokokkenserums. I. Mitt. (Abt. f. Chem.-Therapie, Inst. f. lnfektions- 


Digitized by 


Go igle 


Original fro-m 

UNIVERSITY OF MICHIGAN 



78 


Infektions- und parasit&re Krankheiten. 


Digitized by 


krankh. „Robert Koch“, Berlin.) (Zeitschr. f. Hyg. u. Infektionskrankh. Bd. 100 
H. 3/4, S. 323—338.) 27, 242 

Mouchet, A., Traitement du phlegmon diffus gangräneux par la särothärapie anti 
gangreneuse. (Serum antigangröneux polyvalent du laboratoire du Val-de-Gr&ce. 
(Behandlung der diffusen Gangränphlegmone mit Hilfe der Serotherapie. (Poly 
valentes Antigangränserum des Laboratoriums Val-de-Gräce.) (Gaz. des höp. civ 
et milit. Jg. 96, Nr. 31, S. 495— 497.) 22, 476 

Pastor, E., Behandlung der gonorrhoischen Ankylose durch Autogonoserum. (Med 
iberajBd. 17, Nr. 283, S. 293—295.) (Spanisch.) 23, 447 

Petro ff N., Über einen Versuch von Vaccinetherapie bei einer Echinokokkuserkran 
kung. (Chirurg. Klin., Prof. Petroff, Petersburg.) (Wratschebnaja gaseta Jg. 27 
Nr. 16, S. 364—365.) (Russisch.) 27, 181 

Petrow, N. N., Ein Vaccinetherapieversuch bei der Echinokokkuskrankheit der Lungen 
(Zentralbl. f. Chirurg. Jg. 50, Nr. 34, S. 1322—1325.) 

Piccinini, Ugo, Sierologia e processi immunitari nelle lesioni traumatiche. (Serologi 
und immunisatorische Vorgänge bei traumatischen Läsionen.) (Istit. di patol 
Chirurg., univ., Roma.) (Roma: G. Bardi 1923. 249 S.) 30, 201 

Quesnel, Gangräne de la paroi abdominale. Traitement par särum antigangreneux 
(Gangrän der Bauch wand. Behandlung mit Antigangränserum.) (Joum. de 
praticiens Jg. 87, Nr. 36, S. 584.) 26, 314 

Rodriguez de Silos, J., Über Behandlung des Milzbrandkarbunkels. (Arch. de med. 

cirug. y especialid. Bd. 10, Nr. 6, S. 275—278.) (Spanisch.) 22, 473 

Roger, H., G. Aymäs et G. Piäri, Spondylite typhoi’dique avec irritationpyramidal 
lägäre. Vaccinothärapie. (Typhöse Spondylitis.) (Gaz. des höp. civ. et milit. Jg. 96 
Nr. 71, S. 1137—1140.) 25, 24 

Schultze, Bruno, Karbunkelbehandlung mit Opsonogen. (Dtsch. med. Wochenschi 
Jg. 49, Nr. 49, S. 1496.) 27, 393 

Sieben, Hubert, Über Vaccinebehandlung der Furunculose. (Dtsch. med. Wochen 
sehr. Jg. 49, Nr. 35, S. 1158.) 24, 386 

Spassky, N. N., Zur Serotherapie des Milzbrandes. (Bakteriol. Inst., Tambow.) (Wrat 
schebnaja gaseta Jg. 27, Nr. 1/2, S. 25—26.) (Russisch.) 30, 203 

Tätanosaigu guäri apräs särothärapie ä doses massives. (Akuter Tetanus, geheilt nad 
Serumtherapie in großen Dosen.) (Journ. des praticiens Jg. 87, Nr. 12, S. 184.) 
Voron, Louis Michon et Sädallian, Contribution ä l’ätude de la vaccinothärapi 
de l’infection puerpdrale. (Beitrag zur Vaccinebehandlung puerperaler Infektionen. 
(Lyon Chirurg. Bd. 20, Nr. 2, S. 227—248.) 24, 1 

Weinberg, Le särum antigangröneux et son emploi en thärapeutique. (Das Gasbrand 
serum und seine therapeutische Verwendung.) (Joum. m6d. frang. Bd. 12, Nr. 2 
S. 67—78.) 22, 47^ 

Willemse, A., Etwas über Autovaccinebehandlung. (St. Joseph-Krankenh., Kerkrade, 
(Nederlandsch tijdschr. v. geneesk. Jg. 67, 2. Hälfte, Nr. 26, S. 2778—2781. 
(Holländisch.) 

Wolfsohn, Georg, Die Behandlung der chirurgischen Komplikationen des Typhu 
und Paratyphus mit entsprechendem Vaccin. (Progr. de la clin. Bd. 25, Nr. 3. S. 38 
bis 396.) (Spanisch.) 24, 131 

Ziesing, Heinrich, Erfahrungen über die intrakranielle Seruminjektion nach Bet 
und Duhamel bei Tetanus. (Dissertation: Göttingen 1922 [1923]. 33 S.) 
Zimchess, Zur Vaccinetherapie der posttyphösen Rippenknorpelerkrankungen. (Vei 
handl. d. 1. Ärztekongresses des Wolgagebietes in Kasan, 25.—28. VI. 1923. S. 198. 
(Russisch.) 29, ( 

Krankheiten durch Staphylokokken und Streptokokken, Sepsis. 

Adler, Kurt, Die Entwicklung der Furunkel- und Furunculosetherapie. (Dissertation 
Greifswald 1923. 29 S.) 

Ayers, S. Henry, Philipp Rupp and William T. Johnson jr., The influence o 
surface tension depressants on the growth of Streptococci. VT. Studies of the strepto 
cocci. (Der Einfluß der Verminderung der Oberflächenspannung auf das Wachstur 
von Streptokokken.) (Research laborat., dairv div., U. St. dep. of agricult.. Washinc 
ton.) (Joum. of infect. dis. Bd. 88, Nr. 3, S. 202—216.) 

Baldwin, J. F., The surgical treatment of certain puerperal infections. (Die chirurgisch 
Behandlung bestimmter puerperaler Infektionen.) (Americ. joum. of obstetr. fl 
gynecol. Bd. 5, Nr. 5, S. 499—512.) 24, 9< 

Basenghi, Francesco, Sul destino degli stafilococchi e streptococchi pioceni nei 
cadaveri e nel pus. (Über das Schicksal der pyogenen Staphylokokken und Strepto 


Gck .gle 


Original fro-m 

UNIVERSITY OF MICHIGAN 



Krankheiten durch Staphylokokken und Streptokokken, Sepsis. 


79 


kokken in Kadavern und im Eiter.) (Istit. d’ig., univ., Modena.) (Ann. d’ig. Jg. 88, 
Nr. 11, S. 784—787.) 29, 417. 

Baumm, Hans, Zur Behandlung des Puerperalfiebers mit Methylenblausilber (Argo- 
chrom). (Prov.-Hebammenlehranst. u. Frauenklin., Breslau.) (Zentralbl. f. Gyn&kol. 
Jg. 47, Nr. 10, S. 401—403.) 25, 210. 

Besredka, A., Etüde sur l’immunitö locale. Le pansement antistaphylococcique. 
(Untersuchung über die lokale Immunität. Der Antistaphylokokkenverband.) 
(Cpt. rend. des söances de la soc. de biol. Bd. 89, Nr. 19, S. 7—8.) 24, 482. 

Bier, August , Über den therapeutischen Effekt von lokalen Entzündungen und Absceß- 
bildungen bei Sepsis. (Bemerkungen zu dem Aufsatze Rollys in Nr. 5 d. Wochenschr.) 
(Chirurg. Univ.-Klin.,Berlin.) (Münch, med. Wochenschr. Jg. 70,Nr. 10,S. 305—306.) * 
Bisher, William, Staphylococcemiafollowinganinfected toe. (Arch. of pediatr. Bd. 11, 
Nr. 10, S. 700—703.) * 

Bloedhorn, E., Otogene Diplokokkenmeningitis mit vorwiegend spinalen Symptomen 
und rein eitrigem Lumbalpunktat. Heilung. (Ohren- u. Kehlkopfklin., Rostock.) 
(Zeitschr. f. Hals-, Nasen- u. Ohrenheilk. Bd. 5, S. 215—219.) 25, 257. 

Bloomfield, Arthur L., and Augustus R. Felty, On the dissemination of hemolytic 
Streptococci among a group of healthy people. (Über die Verbreitung der hämoly¬ 
tischen Streptokokken unter einer Gruppe gesunder Personen.) (Bull, of the Johns 
Hopkins hosp. Bd. 84, Nr. 394, S. 414—417.) 28, 86. 

Bokastowa, O. S., Über Pyokultur nach Delbet. (Chirurg. Klin., I. Moskauer Univ., 
Direktor Prof. A. W. Martynoff.) (Nowy ehirurgitschesky archiv Bd. 8, H. 1, Nr. 9, 
S. 36—42.) (Russisch.) 29, 2. 

Bort ini, Ennio, Le stomosine centanni nelle affezioni settiche ginecologiche. (Die 
Stomosine „Centanni“ bei septischen gynäkologischen Erkrankungen.) (Clin, 
ostetr.-ginecol., univ., Pavia.) (Folia gynaecol. Bd. 18, H. 4, S. 265—308.) 26, 205. 

ßothe, Albert E., Staphylococcus aureus septicemia. (Septicämie durch Staphylo- 
coccus aureus.) (William Pepper laborat. of clin. med., univ. of Pennsylvania, 
Philadelphia.) (Med. clin. of North America [Philadelphia-Nr.] Bd. 6, Nr. 4, S. 1029 
bis 1052.) 28, 177. 

Boyd-Snee, Harry, Clinieal picture of streptococcic Osteomyelitis of the temporal 
bone. (Klinisches Bild der Streptokokkenosteomyelitis des Schläfenbeins.) (Joum. 
of the Americ. med. assoc. Bd. 81, Nr. 10, S. 803—807.) 25, 155. 

Brütt, H., Die Bedeutung der anaeroben Streptokokken für die destruktive Appen- 
dieitis. (Chirurg. Univ.-Klin., Hamburg-Eppendorf.) (Bruns 1 Beitr. z. klin. Chirurg. 
Bd. 129, H. 1, S. 175—185.) * 

Brunner, L. F., Zur Behandlung der Furunculose und anderer bakterieller Eiterungs¬ 
prozesse der Haut mit Staphylokokkenvaccine. (Wratschebnaja gaseta Nr. 8/4, 
S. 54— 56.) (Russisch.) ‘ 22,474. 

Buzello, Arthur, Zur Therapie der pyogenen, toxischen und putriden Blutinfektion. 
(Pyämie und Sepsis.) (Zentralbl. f. Hals-, Nasen- u. Ohrenheilk. sowie deren Grenz¬ 
gebiete Bd. 8, H. 2, S. 49—60.) * 

Cignozzi, O res te, II trattamento delle lesioni settiche. I. (Behandlung der septischen 
Verletzungen.) (Bologna: L. Cappelli 1923. 282 S.) * 

Conrad, Zur Behandlung der puerperalen Sepsis mit Yatren-Casein und Strepto- bzw. 
Staphylo-Yatren, (Rudolf Virchow-Krankenh., Berlin.) (Zentralbl. f. Gynäkol. 
Jg. 47, Nr. 34, S. 1374—1383.) 27, 394. 

Czermak, Hans, Die Bedeutung der Grippe für das Zustandekommen postoperativer 
Komplikationen, insbesondere postoperativer Sepsis. (Chirurg, u. otolaryngol. Univ.- 
Klin., Innsbruck.) (Arch. f. klin. Chirurg. Bd. 122, H. 4, S. 916—938.) 22, 55. 

Delbrück, Friedrich v.. Zur Bekämpfung des Herzstillstandes bei schwerem Schock 
(zugleich Beitrag zur Rivanolbehandlung bei Staphylokokkensepsis). (Rudolf 
Virchow-Krankenh., Berlin.) (Med. Klinik Jg. 19, Nr. 18, S. 606.) 23, 419. 

Detieher, G. Walter, Veränderungen der Nebennierenrinde bei Peritonitis und Sepsis. 
(Pathol. Inst., Univ. Freiburg i. Br.) (Arch. f. klin. Chirurg. Bd. 125, H. 3, S. 578 
bis 596.) 26, 169. 

Dmitriew, J. P., Zur Behandlung künstlicher Phlegmonen. (Wratschebnaja gaseta 
Jg. 27, Nr. 8, S. 180—181.) (Russisch.) * 

Eilerbroek, Einige Betrachtungen über die chirurgische Behandlung des Puerperal¬ 
fiebers. Entgegnung auf den von Herrn Dr. Varela in der Münch, med. Wochenschr. 
1923, Nr. 41, veröffentlichten Aufsatz. (Münch, med. Wochenschr. Jg. 70, Nr. 44, 
S. 1343—1344.) 26, 380. 

Eilerbroek, N., Zur Anwendung der permanenten Tröpfchenirrigation beim Puerperal¬ 
fieber. (Frauenklin., Celle.) ( Dtsch. med. Wochenschr. Jg. 49, Nr. 22, S. 721—722.) 

23, 473. 


Digitized by 


Gck igle 


Original fro-m 

UNIVERSETY 0F MICHIGAN 




Digitized by 


80 Infektions- und parasitäre Krankheiten. 

Eufinger, Heinrich, Neue therapeutische Gesichtspunkte in der Behandlung sep¬ 
tischer Erkrankungen. (Univ.-Frauenklin., Frankfurt a. M.) (Münch, med. Wochen¬ 
schrift Jg. 70, Nr. 4, S. 112—113.) 22, 53. 

Faroy, G., etG. Marchal, Septic6mie staphylococcique avee localisations viscerales 
mulitples. (Staphylokokkensepsis mit multiplen Lokalisationen an den inneren 
Organen.) (Progr. m6d. Jg. 51, Nr. 17, S. 199—200.) 23, 130. 

Ferracciu, Domenico, Sulla patogenitä degli st reptococchi. (Über die Pathogenität 
der Streptokokken.) (Clin, ostetr.-ginecol. et istit. d’ig., univ., Siena.) (Riv. ital. 
di ginecol. Bd. 2, H. 1, S. 89—100.) 27, 326. 

Forssman, J., Betrachtungen und Erfahrungen über die Behandlung der Furunkel. 

(Svenska läkartidningen Jg. 20, Nr. 25, S. 577—581.) (Schwedisch.) 24, 97. 

Franke, Felix, Zur Behandlung das Furunkels. (Med. Klinik Jg. 19, Nr. 47, S. 1549 
bis 1550.) 26, 54. 

Freund, R., Über experimentelle Umwandlung des Streptococcus viridans in den hämo¬ 
lytischen Zustand unter dem Einfluß des Rivanols. (Inst. f. Infektionskrankh. 
Robert Koch, Berlin.) (Dtsch. med. Wochenschr. Jg. 49, Nr. 35, S. 1146—1147.) 

25, 482. 

Friedemann, M., Heil versuche bei septischen Allgemeininfektionen. (Knappschaft^ 
krankenh., Langendreer.) (Münch, med. Wochenschr. Jg. 70, Nr. 38, S. 1195—1199. 

25, 66 

Friesleben, Martin, Vom Penis ausgehende Septicopyämie (penigene Septicopvämie 
als Folge unspezifischer geschlechtlicher Infektion. (Stadt. Krankenh. im Friedrichs 
hain, Berlin.) (Dermatol. Wochenschr. Bd. 76, Nr. 9, S. 192—197.) 23, 214 

Gat6, J., G. Papacostas et M. Billa, Recherches sur les associations microbienne* 
Streptocoque et Bacille diphtörique. (Untersuchungen über Mikrobienassoziation 
Streptokokken und Diphtheriebacillus.) (Inst. bact6riol., Lyon.) (Cpt. rend. de 
»Dances de la soc. d biol. Bd. 89, Nr. 25, S. 524—526.) 26, 9C 

Gethgen, E. W., Über Gonokokkensepsis. (Chirurg. Abt., Amtskrankenh., Kopeu 
hagen.) (Hospitalstidende Jg. 66, Nr. 33, S. 573—585.) (Dänisch.) 25, 353 

Goetsch, H. B., Relative Puls Verlangsamung bei Sepsis. (Nederlandsch tijdschr. \ 
geneesk. Jg. 67, 2. Hälfte, Nr. 6, S. 585—585.) (Holländisch.) 24, 33$ 

Goldschmidt,Aron, Das Präparat „Bechhold 411“ und seine Anwendung bei septische 
Erkrankungen. (Dissertation: Frankfurt [1923]. 28 S.) 

Gripekoven, Hämaturie dans une staphylococcie. (Hämaturie bei Staphylokokker 
sepsis.) (Arch. m<ki. beiges Jg. 76, Nr. 8, S. 626—630.) 27, 47: 

Harnsberger, Stephen, Why incise carbuncles? (Warum Karbunkel incidieren! 

(Internat, joum. of surg. Bd. 36, Nr. 2, S. 67—69.) 

Hof mann, Edmund, Über Furunkelbehandlung mit Histoplast. (Univ.-Hautklin 
Bonn.) (Dtsch. med. Wochenschr. Jg. 49, Nr. 11, S. 347—348.) 24, 13* 

Hofmann, Willy, Über Gesichtsfurunkel und ihre Behandlung. (Chirurg. Univ 
Klin.. Berlin.) (Arch. f. klin. Chirurg. Bd. 123, S. 51—66.) 22, 44 

Hojer, Wilhelm, Disposition zu Nackenkarbunkeln. (Dissertation: Würzburg 192 

21 S *>. 

Horn, Willy, Die Behandlung der Furunkel und Karbunkel. (Zeitschr. f. ärztl. For 
bild. Jg. 20, Nr. 24, S. 728—732.) 28, 

Huber, Gabriel, Über Holzphlegmone. (Dissertation: München 1922 [1923]. 37 S.) 
Hulshoff, A. A., Einige Fälle von Terpentinabsceß bei Sepsis. (Geneesk. tijdschr. 

Nederlandsch Ind. Bd. 63, H. 5, S. 725—731.) (Holländisch.) 

Jopson, John H., Carbuncle of back of neck. Excision of carbuncle by the electr 
cautery knife, followed by Carrel-Dakin treatment of wound. (Nackenkarbunk« 
Excision des Karbunkels mit dem Elektrokauter und nachfolgender Behandlui 
mit Dakinlösung.) (Presbyterian hosp., Philadelphia.) (Surg. clin. of North Arneri 
[Philadelphia-Nr.] Bd. 8, Nr. 1, S. 93—96.) 22, 47 

Jopson, John H., and Dämon B. Pfeiffer, The limitations of the Ochsner treatme 
in certain cases of suppurative peritonitis. (Die Grenzen der Behandlung na 
Ochsner bei eitriger Peritonitis.) (Ann. of surg. Bd. 77, Nr. 2, S. 194—205.) 22, 45 
lto, Nariyoshi, Contribution to the biological study on the hemolytic streptococ 
VI. Hemolytic Streptococci in the normal throats. (Beitrag zur Biologie der häm 
lytischen Streptokokken.) (Dep. of pathol., Kitasato inst. f. infect. dis., Toky< 
(Kitasato arch. of exp. med. Bd. 6, Nr. 1, S. 39—48.) 29, 22 

Iwanoff, N., und M. Rappoport, Ein Fall von Gonokokkensepsis. (Obuchowhospil 
St. Petersburg.) (Journal Akuscherstwa i Shenskich Boljesnei [Festschrift f 
Kriwski] Bd. 84, H. 1, S. 51—57.) (Russisch.) 25, 27 : 

Kaul, Karl, Der gegenwärtige Stand der Behandlung staphylomykotischer Hai 
erkrankungen. (Dissertation: Halle 1923. 15 S.) 


Gck igle 


Original fro-m 

UNIVERSITY OF MICHIGAN 



Krankheiten durch Staphylokokken und Streptokokken, Sepsis. 


• 81 


Kerpel, Martin, Über Gelenkmetastasen nach Karbunkel. (Dissertation: Berlin 1923. 

26 S.) * 

Kligler, I. J., and E. Krause, The relationship of the orange and withe pyogenic 
staphylococci with special reference to vaccine therapy. (Die Beziehungen zwischen 
Staphylococcus aureus und albus und ihre Vaccinetherapie.) (Laborat. of the 
Hotschild hosp., Jerusalem, Palestine.) (Joum. of infect. dis. Bd. 32, Nr. 2, S. 133 
bis 137.) 22, 260. 

K u v h, K o n ra d, Spezifisch-unspezifische Therapie der lokalen Staphylomykosen. (Chirurg. 
rniv.-Klin., Köln-Lindenburg.) (Dtsch. med. Wocfyenschr. Jg. 49, Nr. 21, S. 678 
bis 681.) 28, 369. 

Km'h, Robert, Beeinflussung septicamisclier Prozesse durch Proteinkörpertherapie. 
(Bakteriol. Untersuchungsanst., Erlangen.) (Münch, med. Wochenschr. Jg. 70, 
Nr. 7, S. 206—207.) 22, 164 

Kropveld, S. M., Studien über den Bakteriophagen gegen Staphylokokken, (La 
borat. v. Gezondheidsleer, Univ., Amsterdam.) (Nederlandsch tijdschr. v. geneesk. 
Jg. 67, 1. Hälfte, Nr. 12, S. 1228—1231.) (Holländisch.) 24, 129 

Kummeil, Hermann, Pseudoappendicitis und idiopathische seröse Peritonitis. 
(Chirurg. Univ.-Klin., Hamburg-Eppendorf.) (Therapie d. Gegenw. Jg. 64, H. 4, 
S. 121—126.) 23, 86. 

Lfnven, Untersuchungen zur Behandlung fortschreitender furunkulöser Prozesse im 
Gesicht. (47. Vers. d. Dtsch. Ges. f. Chirurg., Berlin, Sitzg. v. 4.—7. IV. 1923.) 28, 17. 
Uven, A., über die Behandlung fortschreitender pyogener Prozesse im Gesicht mit 
incision und Umspritzung mit Eigenblut. (Chirurg. Univ.-Klin., Marburg a. d. L.) 

Zentralbl. f. Chirurg. Jg. 50, Nr. 26, S. 1018—1024.) 24, 313. 

Liwfn. A., Zur Behandlung maligner Gesichtsfurunkel mit Incision und Umspritzung 
mit Eigenblut. (Chirurg. Univ.-Klin., Marburg a. d. L.) (Zentralbl. f. Chirurg. 
Jg. 50, Nr. 39, S. 1468—1471.) 25, 88. 

Laurence, J„ La vaccinothörapie dans les infections mammaires au cours de Pallaite- 
raent. (Die Vaccinebehandlung der Brustdrüseninfektionen in der Stillperiode.) 
iJoum. des praticiens Jg. 87, Nr. 47, S. 779—781.) 26, 233. 

\a n ge mann, Paul, Trypaflavin bei allgemeiner Sepsis und örtlicher Entzündung. 

Zentralbl. f. Chirurg. Jg. 50, Nr. 46/47, S. 1698—1699.) 26, 9. 

L*-jris, Raymond W., A conservative treatment of carbuncles. (Konservative Kar¬ 
bunkelbehandlung.) (Ann. of surg. Bd. 78, Nr. 5, S. 649—669.) 26, 380. 

Liebmann, Erich, Das Wesen und die Behandlung des großen Karbunkels mit be¬ 
sonderer Berücksichtigung des Locopans. (Dissertation: Leipzig 1922 [1923]. 
38 8.) * 

L'uiros, Nicolas C., Zur Resistenzprüfung der Streptokokken. (Univ.-Frauenklin., 
Berlin.) (Klin. W 7 ochenschr. Jg. 2, Nr. 42, S. 1929—1930.) 26, 205. 

Licker, Paul, Über parenterale Eiweißzufuhr, d. h. Einspritzungen von Blut, Milch 
und Caseosan bei Erysipel, Phlegmone und Sepsis. (Dissertation: Halle 1923. 
20 S.) * 

M a r t i n, W a 11 o n, The results of staphylococcus infection of bone. (Die Staphylokokken¬ 
infektion des Knochens.) (Surg. elin. of North Americ. [New York Nr.] Bd. 8, 
Nr. 2. S. 409—422.) 25, 353. 

Martyn, H. L., The operative treatment of septic meningitis. (Die operative Behand¬ 
lung der septischen Meningitis.) (Laneet Bd. 204, Nr. 10, S. 486—486.) 22, 439. 

Maurer, Des ligatures veineuses dans le traitement de l’infection puerperale. (Venen¬ 
unterbindungen zur Behandlung der Wochenbettinfektion.) (32. congr. de Passoc. 
frang. de Chirurg., Paris, 8.—12. X. 1923.) (Presse möd. Jg. 81, Nr. 85, S. 892.) 

26, 122. 

M*yer, Fritz, und K. Joseph, Streptokokkeninfektion und Antistreptokokkenserum. 
iKrankenh. f. Geburtsh., Charlottenburg, u. bakteriol. Abt., Farbwerke, Höchst.) 
(Med. Klinik Jg. 19, Nr. 4, S. 103—108.) 28, 181. 

iUyer, Hermann, Über Bestrahlungsschäden durch Radium. Ein Fall von Sepsis 
im Anschluß an die Radiumbestrahlung eines Carcinoma cervicis uteri. (Disser¬ 
tation: Halle 1922 [1923]. 38 S.) * 

Michael, Max, Die Staphylokokken der Haut. (Hyg. Inst., Univ. Frankfurt a. M.) 

(Dermatol. Zeitschr. Bd. 89, H. 6, S. 329—348.) 29, 417. 

Mitchell, Edward L., Treatment of carbuncle. (Karbunkelbehandlung.) (Illinois med. 

joum. Bd. 44, Nr. 1, S. 41—42.) 26, 297. 

Morgenroth, J., und L. Abraham, Über Streptokokkenimmunität und Wirkungs¬ 
weise des Streptokokkenserums. I. Mitt. (Abt. f. Chem.-Therapie, Inst. f. Infektions- 
krankh. „Robert Koch“, Berlin.) (Zeitschr. f. Hyg. u. Infektionskrankh. Bd. 100, 
H. 3/4, S. 323—338.) 27, 242. 


Jahresbericht Chirurgie 1923. 


6 


Digitized by 


Go igle 


Original frorn 

UNIVERSETY 0F MICHIGAN 




Digitized by 


82 


Infektions- und parasitäre Krankheiten. 


Morgenroth, J., undR. Schnitzer, Über chemotherapeutische Antisepsis. IV. Mitt, 
Die Heilung der experimentellen Streptokokkenphlegmone durch Rivanol und Vuzin. 
(Inst. f. Infektionskrankh. „Robert Koch.“, Berlin.) (Dtsch. med. Wochenschr. 
Jg. 49, Nr. 23, S. 745—748.) 24, 6. 

Mouchet, A., Traitement du phlegmon diffus gangräneux par la sdroth&apie anti- 
gangreneuse. (S6rum antigangr6neux polyvalent du laboratoire du Val-de-Gr&ce.) 
(Behandlung der diffusen Gangränphlegmone mit Hilfe der Serotherapie.) (Poly¬ 
valentes Antigangränserum des Laboratoriums Val-de-Gräce.) (Gaz. des höp. civ. 
et milit. Jg. 96, Nr. 31, S. 495—497.) 22, 47b. 

Mowery, W. E., Treatment of carbuncle with the actual cautery. (Die Behandlung 
des Karbunkels mit dem Thermokauter.) (Americ. joum. of surg. Bd. 87, Nr. 7, 
S. 170—172.) 24, 130. 

Nelken, Abraham, Septicemia following passage of calculus through urethra. (Septi- 
cämie im Anschluß an den Durchtritt eines Steins durch die Urethra.) (Joum. 
of the Americ. med. assoc. Bd. 80, Nr. 25, S. 1846—1847.) 25, 201. 

Nelson Barbosa, Heilwirkung durch Staphylokokken-Bakteriophagen. (Brazil.- 
med. Bd. I, Nr. 22, S. 297—298.) (Portugiesisch.) 25, 230. 

Nicolas, J., J. Gatä et D. Dupasquier, L’autohämothärapie dans la furonculo>e. 
(Die Eigenblutbehandlung der Furunculose.) (Lyon Chirurg. Bd. 20, Nr. 5, S. 553 
bis 561.) 25, 226. 

Nourney, „Über die Behandlung fortschreitender pyogener Prozesse im Gesicht mit 
Incision und Umspritzung mit Eigenblut“, berichtet Zentralblatt für Chirurgie 
1923, Nr. 26, die Chirurgische Klinik in Marburg. (Zentralbl. f. Chirurg. Jg. 50, 
Nr. 44, S. 1636—1637.) 25, 389. 

Pappenheimer, A. M., Cases illustrating the relation of suppurative phlebitis to sep¬ 
ticemia. (Beiträge zur Frage der Beziehungen zwischen eitriger Phlebitis und Sep- 
ticämie.) (Med. pathol. laborat., Presbyterian hosp., New York.) (Proc. of the New 
York pathol. soc. Bd. 28, Nr. 1/5, S. 98—103.) 27 : 129. 

Philipp, E., Zur Virulenzfrage der Streptokokken. (Klin. Wochenschr. Jg. 2, Nr. 4*2. 
S. 1925—1929.) 26, 205. 

Piccaluga, Nino, Sull’importanza delle stafilolisine per la diagnosi delle infezioni da 
stafilococchi. (Über die Bedeutung der Staphylolysine für die Diagnose der Sta* 
phylokokkeninfektionen.) (Istit. di pathol. Chirurg., univ. Roma.) (Policlinico, sez. 
Chirurg. Jg. 80, H. 12, S. 639—652.) 28, 85. 

Picker, R., A case of staphylococcus excretion through the urinary organs cured by 
tonsillectomy. (Staphylokokkusausscheidung im Ham, geheilt durch Tonsillek¬ 
tomie.) (Urol. a. cut. review Bd. 27, Nr. 2, S. 83—86.) * 

Pieper, Ernst, Streptokokken und Pneumokokken. Eine Übersicht über die neuere 
Literatur. (Zentralbl. f. d. ges. Hyg. u. ihre Grenzgeb. Bd. 8, H. 8, S. 433—440 u. 
H. 9, S. 513—524.) 4 

Popoff, N. S., Der Verlauf der Eiterungsprozesse der Haut und des Unterhautzell 
gewebes bei Hungernden. (Chirurg. Hospitalsklin. Univ. Rostow am Don, Dir 
Prof. Boqoras.) (Medizinskajamyssl Jg. 1, Nr. 22/24, S. 551—554.) (Russisch.) 29,2 

Rebattu, J., et Ren6 Gaillard, Thyroldite aigue suppuräe et pärichondrite diffus* 
du cartilage thyroxde d’origine streptococcique. (Akute eitrige Thyreoiditis und 
diffuse Perichondritis des Schildknorpels durch Streptokokken.) (Lyon m6d. Bd. 182 
Nr. 16, S. 729—734.) 26, 395 

Rieder,.Wilhelm, Neue Wege zur Karbunkelbehandlung. (Allg. Krankenh., Ham 
burg-Eppendorf.) (Dtsch. Zeitschr. f. Chirurg. Bd. 177, H. 5/6, S. 300—312.) 

28, 33 1 

Rieder, Wilhelm, Zur Frage der Behandlung progredienter Gesichtsfurunkel. (Kran 
kenh., Hamburg-Eppendorf.) (Zentralbl. f. Chirurg. Jg. 50, Nr. 26, S. 1024—1025, 

24, 174 

Rodewald, Karsten, Über die Widerstandsfähigkeit von Geflügelcholera und Strepto 
kokken gegenüber Sublimat, Carbolsäure und Trypaflavin. (Hyg. Inst., Univ 
Freiburg i. Br.) (Zeitschr. f. Hyg. u. Infektionskrankh. Bd. 99, H. 2, S. 117—120. 

22. 434 

Rolly, Fr., Über den therapeutischen Effekt von lokalen Entzündungen und AbsceU 
bildungen bei Sepsis. (Med. Poliklin., Leipzig.) (Münch, med. Wochenschr. Jg. 70 
Nr. 5, S. 139—141.) 22, 54 

Rollv, Fr., Erwiderung auf (obige) Bemerkungen des Herrn Professor August Bier 
(Vorliegender Jahresber. S. 79). (Med. Univ.-Poliklin., Leipzig.) (Münch, med 
Wochenschr. Jg. 70, Nr. 10, S. 306.) 

Rosenow, Edward C., The specificity of the Streptococcus of gastroduodenal uloei 
and certain factors determining its localization. (Die Spezifität des Streptokokku 


Gck igle 


Original fro-m 

UNIVERSETY OF MICHIGAN 



Krankh. durch Staplylokokkenm. Streptokokken, Sepsis. Erysipel, Schweinerotlauf. 83 


von Gastroduodenalgeschwüren und gewisse, deren Lokalisation bestimmende 
Faktoren.) (Div. of exp. pathol., Mayo found., Rochester.) (Joum. of infect. dis. 
Bd. 33, Nr. 3, S. 248—268.) 26, 113. 

Rufje, Carl, Vinilenzbestimmung der Streptokokken. (Univ.-Frauenklin., Berlin.) 

(Med. Klinik Jg. 19, Nr. 7, S. 200—201.) 22, 330. 

Rüge II, Carl, Neue Methode zur Virulenzbestiramung der Streptokokken. (18. Vers, 
d. Dtsch. Ges. f. Gynäkol.. Heidelberg, Sitzg. v. 23.—26. V. 1923.) (Arch. f. Gynäkol. 
Bd. 120, S. ö—12 u. S. 24—31.) 26, 89. 

Säenzde Santa Maria y Marrön, R., Intravenöse Urotropininjektionen bei Sepsis 
vom Gallensystem. (Siglo med. Bd. 72, Nr. 3639, S. 861—863.) (Spanisch.) 

25, 308. 

Salw£n, Gottf rid, Intravenöse Trypaflavintherapie bei septischen Zustanden. (Kran- 
kenh., Enköping.) (Svenska läkartidningen Jg. 20, Nr. 3, S. 49—55.) (Schwedisch.) 

23, 180. 

Sauer, Hans, Streptokokkenphlegmone des Colon ascendens im Anschluß an eine 
durch Triehocephalus entstandene entzündliche Dickdarmgeschwulst. (Allg. Kran- 
kenh. St. Georg, Hamburg.) (Dtsch. Zeitschr. f. Chirurg. Bd. 180, H. 1/3, S. 27—36.) 

24, 372. 

Schnitzer, R., Zur Kenntnis der experimentellen Streptokokkenphlegmone der Maus. 
(Abt. f. Chemotherapie, Inst. f. Infektionskrank. „Robert Koch“, Berlin.) (Zeit¬ 
schr. f. Hyg. u. Infektionskrankh. Bd. 100, H. 1, S. 59—78.) * 

Schranz, H., Die Anwendung und Wirkung des Novoprotins bei der Behandlung von 
Phlegmonen. (Miinch. med. Wochenschr. Jg. 70, Nr. 31, S. 1022.) 29, 98. 

Schultze, Bruno, Karbunkelbehandlung mit Opsonogen. (Dtsch. med. Wochenschr. 

Jg. 49, Nr. 49, S. 1496.) 27, 393. 

Shdanoff, I., und E. Romeikowa, Die Therapie der Furunculose mit Tebelon. (Kli- 
nitscheskaja medizina Jg. 2, Nr. 5/6, S. 41—42.) (Russisch.) 28, 3. 

Sieben, Hubert, Über Vaccinebehandlung der Furunculose. (Dtsch. med. Wochen 
schrift Jg. 49, Nr. 35, S. 1158.) 24, 386. 

Sieben, C., Die Staphylo- und Streptokokkeninfektionen der Haut (Pyodermien). 

(Zeitschr. f. ärztl. Fortbild. Jg. 20, Nr. 6, S. 167—174.) 22, 361. 

Smith, David T., and Horton Casparis, Gentian violet in staphylococcus septi- 
cemia. (Gentianaviolett bei Staphylokokkensepticämie.) (Harriet Lane home a. 
dep. of pediatr., Johns Hopkins univ., Baltimore.) (Joum. of the Americ. med. 
aesoc. Bd. 81, Nr. 26, S. 2184.) 26, 329. 

Stejskal, K., Bemerkungen zu den Ausführungen von A. L&wen und W. Rieder zur 
Frage der Behandlung progredienter Gesichtsfurunkeln im „Zentralblatt für Chi¬ 
rurgie“ 1923, Nr. 26. (Spit. d. Barmherzigen Brüder, Wien II.) (Zentralbl. f. Chirurg. 
Jg. 50, Nr. 40, S. 1507—1508.) 25, 390. 

'*ift, Homer F., and Ralph H. Boots, The question of sensitization of joints with 
non-hemolytic Streptococci. (Die Frage der Sensibilisierung von Gelenken mit 
nicht hämolytischen Streptokokken.) (Hosp., Rockefeller inst. f. med. research, 
New York.) (Journ. of exp. med. Bd. 38, Nr. 5, S. 573—589.) 26, 370. 

Takats, G. von. Über die Wirkung intravenöser Urotropineinspritzungen. (I. chirurg. 

Univ.-Klin., Budapest.) (Arch. f. klin. Chirurg. Bd. 125, H. 3, S. 544—553.) 25, 341. 
Tornai, Jözsef, Über die intravenöse Resorcinbehandlung der Septicämie. (Orvosi 
hetüap Jg. 67, Nr. 20, S. 231—234.) (Ungarisch.) 25, 4. 

' arela, E., Einige Betrachtungen über die chirurgische Behandlung des Puerperal¬ 
fiebers. (Chirurg.-gynäkol. Klin. v. Dr. E. Varela, Mexiko.) (Miinch. med. Wochen¬ 
schrift Jg. 70, Nr. 41, S. 1275—1276.) 26, 380. 

^enema, T. A., Über die Wirkung subcutaner Terpentininjektionen bei Kaninchen. 
(Zentralbl. f. Bakteriol., Parasitenk. u. Infektionskrankh. Abt. I, Orig., Bd. 90. H. 3, 
S. 190—198.) 23, 370. 

^ 0? . L., Chronische Staphylokokkensepsis mit akuten Verschlimmerungen. (Neder- 
landsch tijdschr. v. geneesk. Jg. 67, 2. Hälfte, Nr. 15, S. 1518—1521.) * 

'Wgener, Elsa, Klinische Erfahrungen bei der Behandlung akuter Eiterungen mit 
Tiefenantisepsis. (Dissertation: Halle 1922 [1923]. 71 S.) * 

''iezvnski, Tadeusz, Kolloid- und Proteinkörperbehandlung bei Kindbettfielx>r. 
(Polska gazeta lekarskä Jg. 2, Nr. 2, S. 25—27.) (Polnisch.) * 


Erysipel, Schweinerotlauf. 

Algermissen, Erich, Über die Beeinflussung des Erysipels durch Serum mit be¬ 
sonderer Berücksichtigung des Normalpferdeserums. (Dissertation: Jena 1922 
[1923]. 26 S.) 

6 * 


Digitized by 


Gck igle 


Original fro-m 

UMIVERS1TY OF MICHIGAN 



Digitized by 


S4 Infektions- und parasitäre Krankheiten. 

Bange, Franz, Die Beeinflussung des Erysipels durch Injektionsmittel. (Chirurg. 

Üniv.-Klin., Berlin.) (Arch. f. klin. Chirurg. Bd. 127, S. 195—211.) 25, 227. 

Castagna, Pietrino, La terapia dell’eresipela. (Studio clinico-sperimentale.) (Die 
Therapie des Erysipels.) (Policlinico, sez. prat. Jg. 80, H. 43, S. 1—4.) 26, 1, 

Diemer, Theo, Zur Frage des Erysipeloids. (Klin. Wochenschr. Jg. 2, Nr. 22, S. 1022 
bis 1024.) 23, 419. 

Gabriel, Artur, Über das Erysipel mit besonderer Berücksichtigung des Rezidivs 
aus der Reinfectio. (Dissertation: Halle 1923. 30 S. 2 Bl.) 1 

Hatai, K., Erysipelas gangrenosum by Bacillus pyocyaneus. (Gangränöses Erysipel, 
durch Bacillus pyocyaneus hervorgerufen.) (Acta dermatol. Bd. 1, H. 2, S. 193 
bis 198.) (Japanisch.) 25, 228. 

Herderschee, D., Erysipelas. (Nederlandsch tijdschr. v. geneesk. Jg. 67, 1. Hälfte, 
Nr. 22, S. 2367—2377.) (Holländisch.) 28, 482. 

Hoesch, Über gehäuft aufgetretenes nekrotisierendes Erysipel mit Bevorzugung sym¬ 
metrischer Lokalisation der Nekrose an der Mamma nebst Bemerkungen über die 
Symmetrie des Ervsipels. (Stadt. Krankenh., Nürnberg.) (Münch, med. Wochenschr 
Jg. 70, Nr. 12, S. 359—360.) 22, 330 

Kassner, Arnold, Die Gefahren der Wundrose. (Dissertation: Würzburg 1923. 34 S.) 1 
Koch, Konrad, Die Reizvaccinetherapio des Erysipels. (Chirurg. Univ.-Klin., Köln 
Lindenburg.) (Münch, med. Wochenschr. Jg. 70, Nr. 32, S. 1044—1047.) 25, 353. 

Laache, S., Morbidität des Erysipels. Einfluß der Jahreszeiten und des Geschlechts, 
Mortalität. (Norsk magaz. f. laegividenskaben Jg. 84, Nr. 11, S. 965—975.) (Nor¬ 
wegisch.) 26. 329. 

Liebau, Oskar, Über Erysipeloide. (Dissertation: München 1922 [1923]. 28 S.) * 
Lücker, Paul, Über parenterale Eiweißzufuhr, d. h. Einspritzungen von Blut, Mild: 
und Caseosan bei Erysipel, Phlegmone und Sepsis. (Dissertation: Halle 1923 
20 S.) ' 

Müller, Arnold, Über das Erysipel mit besonderer Berücksichtigung seiner Schleim¬ 
hautaffektionen und seiner Behandlungsmethoden. (Dissertation: Leipzig 1923. 
94 S.) 1 

Novack, Harry J., lodine and iodotherapy based on a new* iodine preparation. (Jod¬ 
therapie mit einem neuen Jodpräparat.) (New York med. joum. a. med. reconl 
Bd. 117, Nr. 2, S. 69—74.) 23, 130, 

Ottow, B., Über das Erysipel der Neugeborenen. (Eesti Arst Jg. 2, Nr. 4, S. 98—103.; 

(Estnisch.) 26, 83. 

Philippsthal, Wundinfektion mit Schweinerotlaufbacillus beim Menschen. (Dtsch 
med. Wochenschr. Jg. 49, Nr. 33, S. 1090.) 24, 237 

Rendu, Robert, Deux cas d’abcös ärysip61ateux de l’aile du nez. (2 Fälle von erysipc 
lativem Absceß der Nase.) (Bull, d’oto-rhino-laryngol. Bd. 21, Nr. 6, S. 260—262.) * 
Samora, Tornas de A., Heilung eines rezidivierenden Wandererysipels durch Milch 
injektion. (Siglo med. Bd. 71, Nr. 3617, S. 340.) (Spanisch.) 23, 66 

San tos Novillo, Die Cholesterinämie beim Erysipel und ihre Beziehung zur Eierstock 
funktion. (Arch. de med., cirug. y especialid. Bd. 10, Nr. 13, S. 537—559.) (Spa 
nisch.) 24, 386 

Schliepe, Arnold, Das Erysipel beim Säugling. (Univ.-Kinderklin., Greifswald. 

(Arch. f. Kinderheilk. Bd. 78, H. 1, S. 32—39.) 24, 130 

Tak äts, G. von, Über die Wirkung intravenöser Urotropineinspritzungen. (I. Chirurg 
Univ.-Klin., Budapest.) (Arch. f. klin. Chirurg. Bd. 125, H. 3, S. 544—553.) 25, 341 
Torday. Ar päd, Über die Autohämotherapie des Ervsipels. (Orvosi hetilap Jg. 67 
Nr. 33,,S. 401—402.) (Ungarisch.) " 25,227 

Tordav, Ar päd v., über Autohämotherapie bei Rotlauf. (Wien. klin. Wochenschr 
Jg. 86, Nr. 43, S. 762—764.) 25, 353 

Woodbury, Frank Thomas, Report of a case of erysipelas treated with reflecte» 
incandescent light. (Ein Fall von Erysipel, behandelt mit Glülilicht.) (Amern' 
joum. of eleotrotherapeut. a. radiol. Bd. 41, Nr. 8, S. 247.) 26, 13 

Krankheiten durch Bacterium coli. 

Barth, Über Colinephritis. (47. Vers. d. Dtsch. Ges. f. Chirurg., Berlin, Sitzg. v. 4. hi 
7. IV. 1923.) 23, 51 

Barth, A., Zur Kenntnis und Klärung der Colinephritis. (Stadt. Krankenh., Danzig. 

(Arch. f. klin. Chirurg. Bd. 127, S. 438 — 452.) 25, 342 

Jervell, Otto, Autovaccinebehandlung bei Colipyelitis. Agglutinationsversucho 
(Abt. VIII., inn. Krankheiten, Kommunaikrankenh., Christiania.) (Norsk magaz 
f. laegevidenskaben Jg. 84, Nr. 2, S. 126—134.) (Norwegisch.) 24, 21( 


Gck igle 


Original fro-m 

UNIVERSETY OF MICHIGAN 



Krankheiten durch Bacillus pyocyaneus, tetragenus, Proteus usw. 


85 


Sack. A., Über den Wert der hohen Darmeinläufe bei akuter Colipyelitis und Coliämie. 
(Münch, med. Wochenschr. Jg. 70, Nr. 6, S. 173—174.) 23, 182. 

Krankheiten durch Bacillus pyocyaneus. 

Hatai, K., Ervsipelas gangrenosum by Bacillus pyocyaneus. (Gangränöses Erysipel, 
durch Bacillus pyocyaneus hervorgerufen.) (Acta dermatol. Bd. 1, H. 2, S. 193 
bis 198.) (Japanisch.) 25, 228. 

Ükuda, S., über Pyocyaneusbakteriophagen. (Hyg. Inst., dtsch. Univ., Prag.) (Wien, 
klin. Wochenschr. Jg. 80, Nr. 7, S. 125—128.) * 

Paetzel, Walter, Zur Bekämpfung der Pyocyaneusinfektion in eiternden Wunden. 
(Chirurg.-Urol. Priv.-Klin. v. Dr. A. Freudenberg, Berlin.) (Dtsch. med. Wochen¬ 
schrift Jg. 49, Nr. 25, S. 821—822.) 24, 161. 

Passow, A., Zur Bekämpfung der Pyocyaneus-Infektion. (Dtsch. med. Wochenschrift 
Jg. 49, Nr. 29, S. 953.) 27, 385. 

Sonnenschein, Gurt, Pyocyaneusmeningitis. (Hyg. Inst., Univ. Köln.) (Klin. 
Wochenschr. Jg. 2, Nr. 37/38, S. 1758—1759.) 25, 87. 

l yeno, Ch., Bacteriological study of violescent pusi (Bakteriologische Untersuchung 
von blauem Eiter.) (Dep. of med., Osaka med. coli., Osaka.) (Japan med. world 
Bd. 3, Nr. 11, S. 238—240.) 27, 385. 

Weinberg, M., et P. Aznar, Le bacille pyocyanique et les microbes anaärobics. (Der 
Bac. pyocyaneus und die anaeroben Bakterien.) (Cpt. rend. des s^ances de la soc. 
de biol. Bd. 89, Nr. 25, S. 466—468.) 26, 90. 

Krankheiten durch Bacillus tetragenus, Proteus. 

Blum. L eon, E. Vaucher et Karbiener, Les m6ningites ä tätragänes. (Tetragenus- 
meningitis.) (Rev. de med. Jg. 40, Nr. 10, S. 577—594.) 27, 36. 

Lenhartz, H., Nieren- imd Allgemeininfektion (Sepsis) durch Bac. proteus. (Med. 
Umv.-Poliklin., Hamburg.) (Virchows Arch. f. pathol. Anat. u. Physiol. Bd. 246, 
S. 443—447.) * 

Oteiescu, I., und N. Stroian, Über einen Fall von Tetragenus-Septicämie. (Rev. 
sanit. milit. Jg. 22, Nr. 9/10, S. 55—61.) (Rumänisch.) 31, 849. 

Krankheiten durch Pneumokokken. 

Felty, A. R., and C. S. Keefer, Pneumococcus sepsis in the abscence of pneumonia. 
Report of case to pneumococcus type 1. (Pneumokokkensepsis ohne Pneumonie. 
Bericht über einen Fall mit Pneumokokken Typus I.) (Biol. div., med. clin., Johns 
Hopkins univ. a. hosp., Baltimore.) (Joum. of the Americ. med. assoc. Bd. 81, Nr. 19, 
S. 1600—1602.) 29, 418. 

Umy, L., et Benoiste - Pilloire, Arthrites ä pneumoeoque de la hanche chez le 
nourrisson et luxations de la hanche. (Pneumokokkenarthritis der Hüfte beim 
Säugling und Hüftgelenksluxationen.) (Presse möd. Jg. 81, Nr. 71, S. 762—764.) 

25, 141. 

Pieper, Ernst, Streptokokken und Pneumokokken. Eine Übersicht über die neuere 
Literatur. (Zentralbl. f. d. ges. Hyg. u. ihre Grenzgeb. Bd. 3, H. 8, S. 433—440, 
u. H. 9. S. 513—524.) * 

Zoedler, Heinrich, Ein Pneumokokkenabsceß imgewöhnlicher Art. (Dissertation: 
Breelau 1923. 18 S.) * 


Influenza. 

r zermak, Hans, Die Bedeutung der Grippe für das Zustandekommen post operativer 
Komplikationen, insbesondere postoperativer Sepsis. (Chirurg, u. oto-laryngol. 
Univ.-Klin., Innsbruck.) (Arch. f. klin. Chirurg. Bd. 122, H. 4, S. 916—938.) 22, 55. 
Davidovid, S., Postgrippöse chirurgische Behandlung. (Serb. Arch. f. d. ges. Med. 

Jg. 25, H. 7, S. 294—305.) (Serbo-Kroatisch.) 24, 225. 

E>au, Erkrankungen der Bauchhöhlenorgane und ihrer Nachbarschaft bei und nach 
Grippe (Fehldiagnosen und Differentialdiagnostisches). 1. und 2. Mitfc. (Kreis- 
krankenh., Oschersleben-Bode.) (Med. Klinik Jg. 19, Nr. 6, S. 168—169 und 
Nr. 37, S. 1261—1262.) 26, 409. 25, 5. 

r *ioseffi, M., Grippe ed appendicite. (Grippe imd Appendicitis.) (Rif. med. Jg. 39, 
Nr. 24, S. 561—562.) 23, 469. 

Kaiser, Egon, Die Klinik der Grippeempyeme. (Dissertation: Frankfurt [1923J. 

* 


Digitized by 


Gck igle 


Original fro-rn 

UNIVERSETY 0F MICHIGAN 



Digitized by 


86 Infektions- und parasitäre Krankheiten. 

Mendel, Ernst, Über doppelseitige Orchitis grippalis. (Krankenh. d. jüd. Gera. 

Berlin.) (Med. Klinik Jg. 19, Nr. 44, S. 1464.) « 

Thalhimer, William, and Beatrice M. Hogan, Puerperal sepsis (bacteremia 
caused by B. influenzae. (Über eine durch den Influenzabacillus hervorgeruien« 
Wochenbettsepsis.) (Laborat. of Columbia hosp., Milwaukee.) (Americ. joum. oj 
obstetr. a. gynecol. Bd. 6, Nr. 3, S. 343—346.) 29, 418 


Scharlach. 

Otto, Beitrag zur Frage des Wundscharlachs. (Münch, med. Wochenschr. Jg. 70, Nr. 10 
S. 301.) 22, 332 


Rückfallfieber, Fleckfieber. 

Bory, S., Bakteriologische Untersuchungen bei Chondritis nach Rückfallfieber. (Inst 
f. Mikrobio!, u. Epidemiol., Ssaratoff, Dir.: Nikanoroff.) (Westnik mikrobiologii 
epidemiologii Jg. 1, Bd. 1, H. 3, S. 215—220.) (Russisch.) 80, 147 

Goljanitzki, J. A., Behandlung der nach Rückfallfieber entstehenden Rippenknorpcl 
nekrosen. (Verhandl. d. XV. Kongr. russ. Chirurg., Sept. 1922 in St. Petersburg 
S. 137—139.) (Russisch.) 26, 66 

Gregory, A. W., Chirurgische Erkrankungen als Komplikation des Typhus exan 
thematicus und recurrens nach Beobachtungen der letzten 3 Jahre in Wologda. (Yer 
handl. d. XV. Kongr. russ. Chirurg., Sept. 1922 in St. Petersburg, S. 126—130. 
(Russisch.) 26, 49 

Gregorv, Arthur, Darmgangrän als Flecktyphuskomplikation. (Zentralbl. f. Chirurg 
Jg. 50, Nr. 13, S. 507—508.) 22. 365 

Gregory, Arthur, Chirurgische Erkrankungen als Komplikation nach Typhus exan 
thematicus und recurrens. (Dtsch. Zeitschr. f. Chirurg. Bd. 181, H. 1/2, S. 66—73. 

24, 433 

Herzen, P. A., Zur Klinik des Fleckfiebers. Fleckfieberparotitis. (Chirurg. Klin., Me<l 
Hochsch., Moskau.) (Arch. f. klin. Chirurg. Bd. 125, H. 1/2, S. 1—12.) 24, 496 

Hesse, Erich, Die chirurgischen Komplikationen und Nachkrankheiten des Fleck 
fiebere, Rückfallfiebere und der paratyphösen Mischinfektionen des letzteren (Para 
typhus N. Erzindjan). (Chirurg. Abt. v. Doz. Hesse, Trinitatis-Krankenh., St 
Petersburg.) (Verhandl. d. XV. Russ. Chirurg.-Kongr. in St. Petersburg, 27. IX. 1922 
S. 126; Westnik Chirurgii pogranitschnych oblastei Bd. 3.) (Russisch.) 24, 305 
Hesse, Erich, Radikale Entfernung des Rippenbogens bei Fleckfieberperichondriti> 
(Chirurg. Abt., Dozent Hesse, St. Trinitatis-Krankenh., Petersburg.) (Verhandl. d 
Russ. Chirurg. Pirogoff-Ges., St. Petersburg, 25. IV. 1923.) (Ruasisch.) 25, 28 
Hesse, Erich, und Joseph Majanz, Über Vereiterung von Echinokokken nacl 
Fleckfieber. (Chirurg. Abt., St. Trinitatis-Krankenh., St. Petersburg.) (Brun? 
Beitr. z. klin. Chirurg. Bd. 180, H. 2, S. 446—458.) 26, 332 

Jassenezki-Woino, W. F., Cariöse Prozesse in den Rippenknorpeln und ihre ojw 
rative Behandlung. (Stadtkrankenh., Taschkent u. Inst. f. topogr. Anat. u. oj>era1 
Chirurg., Univ., Turkestan.) (Arch. f. klin. Chirurg. Bd. 123, S. 345—377.) 23, 23 

Krinizki, S., Die Erkrankungen des Perichondriums und des Knorpels des Kehlkopfe 
bei Fleckfieber. (Pathol.-Anat. Inst., Univ. Rostoff.) (Wratschebnojo djelo Jg. ( 
Nr. 11/12, S. 267—271 u. Nr. 16/17, S. 408—410.) 28, 41f 

Lessewitsch, B. I., Zur Kasuistik der chirurgischen Komplikationen nach Fleck 
fieber. (Jekaterinoslawski med. journ. Jg. 2, Nr. 9/10, S. 39—45.) (Russisch.) 25, 231 
Ljalin, I. L., Zur Frage der Chondritis purulenta nach Rückfallfieber. (Chirurg. Kliii 
v. Prof. Oppel, Milit.-med. Akad., St. Petersburg.) (Verhandl. d. Russ. Chirurg 
Pirogoff-Ges., 15.11. 1922.) (Westnik chirurgii i pogranitschnych oblastei Bd. 8, H. i 
S. 153.) (Russisch.) 

Ligin, S., Die Behandlung der Granulome nach Rückfallfieber mit Neosalvarsai 
(Wratschebnoje djelo Jg. 6, H. 11/12, S. 278—279.) 80, 88J 

Linberg, W., Die Vaccinotherapie bei Rippenchondritis nach Rückfallfieber. (Chirurg 
Klin., Ssaratoff, Dir. Prof. Virotworzeff.) (Westnik mikrobiologii i epidemioloc 
Jg. 1, H. 3, S. 228—233.) (Russisch.) 30, 175 

Löwenthal, D. J., Operative Behandlung bei Thrombose der Darmgefäße nach Fleck 
typhus. (Verhandl. d. XV. Kongr. russ. Chirurg., Sept. 1922 in St. Petersburg 
S. 130—131.) (Russisch.) 26, 711 

Mazkewitsch, B., Über vasomotorische Neuritiden nach Typhus exanthernaticu? 
(Psychiatria, neurologia i experimentalnaja psychologia Nr. 8, S. 13—22.) (Rua 
sisch.) 25, 36C 


Gck igle 


Original fro-m 

UNIVERSITY OF MICHIGAN 



Rückfallfieber, Fleckfieber. Krankh. durch Typusbacill. u. Paratyphusbacill. usw. 87 


Oidoblina, S., Milzabscesse, eine Komplikation des Rückfallfiebers. (Chirurg. Abt., 
Peter-Paul-Krankenh., Petersburg. Chefarzt Privatdozent A. Morosowa.) (Westnik 
chirurgii i progranitschnych oblastei Bd. 2, S. 189—193.) (Russisch.) 25, 379. 
Popow, W. I., Über Altersveränderungen der Rippenknorpel im Zusammenhang mit 
Rippenknorpelentzündung nach Fleck- und Rückfallfieber. (Arch. f. klin. Chirurg. 
Bd. 125, H. 1/2, S. 392—406.) * 

Sevfarth, Ch., Eine neue Methode der diagnostischen Punktion des Knochenmarks, 
speziell beim Rückfallfieber. (Verhandl. d. Kongr. d. Russ. Ges. f. inn. Med., Peters¬ 
burg.) (Terapewtitscheski archiv Bd. 1, S. 144—146.) (Russisch.) 80, 699. 

S mim off, I. A., Extremitätengangrän nach Typhus exanthematicus und Recurrens. 
(Verhandl. d. XV. Kongr. russ. Chirurg., Sept. 1922 in St. Petersburg, S. 139—141.) 
(Russisch.) 26, 78. 

Tuschinsky, M. D., Vier Fälle direkter professioneller Recurrensinfektion von Ärzten 
während Operationen an Rückfallfieberkranken. (Med. Abt., Obuchow-Krankenh., 
St. Petersburg.) (Terapewtitschesky archiv Bd. 1, S. 147.) (Russisch.) 25, 230. 

Krankheiten durch Typhusbacillen und Paratyphusbacillen, Ruhrbacillen. 

Arnd, C., Dauerausscheider von Typhusbacillen und deren chirurgische Behandlung. 

(Inselspit., Bern.) (Schweiz, med. Wochenschr. Jg. 58, Nr. 17, S. 423—429.) 28, 274. 
Bakke, S. N., Spondylitis typhosa. Demonstrated at the Norwegian society for medical 
radiology. (Ein Fall von Spondylitis typhosa. [2., 3. Lendenwirbel.] Vorgestellt 
in der norwegischen ärztlichen Gesellschaft für Radiologie.) (Acta radiol. Bd. 2, 
Nr. 2, S. 176—181.) 24, 76. 

Chirurgie, Neue deutsche—. Begr. v. P. v. Brun s. Hrsg. v. H. Küttner. Bd. 80a: 
Die Chirurgie des Abdominaltyphus. Von Otto W. Madelung. Unter Mitwirkung v. 
C. Adrian, M. Baruch, V. Hinsberg und J. Zange. 1. Teil. (Stuttgart: 
Ferdinand Enke 1923. VIII, 459 S. G.Z. 18.) 22, 36. 

Chirurgie, Neue deutsche — Begr. v. P. v. Bruns. Hrsg. v. H. Küttner. Bd. 80b: 
Die Chirurgie des Abdominaltyphus. Von Otto W. Madelung. Unter Mitwirkung 
v. E. Adrian, M. Baruch, V. Hinsberg und J. Zange. II. Teil. Stuttgart: 
Ferdinand Enke 1923. X, 411 S. G.Z. 13,5.) 28, 225. 

Ciotola, Alberto, Deila cura dell’ascesso epatico amebico. (Die Behandlung des Leber- 
abscesses der Amöbenruhr.) (Osp. milit. principale, I. reparto chirurg., Roma.) 
(Policlinico, sez. prat. Jg. 80, H. 51, S. 1655—1657.) 81, 762. 

De (iironcoli, F., Considerazioni intomo ad un caso di ileotifo simulante un’appendicite 
acuta. (Betrachtungen über einen Fall von Ileotyphus mit den Erscheinungen einer 
Appendicitis acuta.) (3. div. chirurg., osp. civ., Venezia.) (Rif. med. Jg. 89, Nr. 24, 
8.559—561.) 28, 469. 

Fraenkel, Eugen, Über Cholecystitis typhosa. (Pathol. Inst., Univ. u. Allg. Kran¬ 
kenh. Eppendorf, Hamburg.) (Mitt. a. d. Grenzgeb. d. Med. u. Chirurg. Bd. 86, H. 2/3, 
8.201—214.) 28, 121. 

'ieltzer, R. R., Zur Frage der Ätiologie der posttyphösen Rippenknorpelerkrankungen. 
(Verhandl. d. 1. Ärztekongresses des Wolgagebietes in Kasan, 25.—28. VI. 1923. 
S. 193.) (Russisch.) 29, 6. 

Doldberg, Alfred, Über die Frage der Typhusbacillenwirte und ihre chirurgische 
Behandlung. (Dissertation: Frankfurt 1923. 27 S.) * 

<»ood, Dauerausscheider von Typhusbacillen und deren chirurgische Behandlung. 

(Schweiz, med. Wochenschr. Jg. 58, Nr. 17, S. 421—423.) 28, 275. 

Hage und Brinkmann, Zur operativen Behandlung der Typhusbacillenausscheider. 
(Erneute Anregung an Ärzte und Behörden.) (Hyg. Inst. u. med. Univ.-Klin., Jena.) 
(Mitt. a. d. Grenzgeb. d. Med. u. Chirurg. Bd. 87, H. 1, S. 25—40.) 26, 330. 

Harven, de, et Cohen, Note sur rost4omy6lit6 typhique traitee par la vaccination 
preoperatoire. Reunion par premiäre intention. (Über einen Fall von Osteomyelitis 
typhica, die durch Vaccine vorbehandelt worden war und per primam intentionem 
heilte.) (Scalpel Jg. 76, Nr. 20, S. 533—536.) 23, 337. 

Harven, de, et Cohen, Ostöomyelite typhique. Vaccination preoperatoire. Reunion 
par premiöre intention. (Typhusosteomyelitis. Vaccinebehandlung vor der Ojm?- 
ration. Primäre Wundheilung.) (Ann. et bull, de la soc. roy. des Sciences med. et 
natur. de Bruxelles Jg. 1928, Nr. 1, S. 14—18.) 27, 436. 

Hermann, S., und A. Bessonowa, Zur Charakteristik des Bac. paratyphi N. (Stadt. 
Chem.-bakt. Laboratorium Ssaratoff.) (Westnik mikrobiologii i epidemiologii Jg. 1, 
Bd. 1, H. 3, S. 221—227.) (Russisch.) 80,147. 

Hermann, S. G., und A. Bessonowa, Nochmals z.ur Charakteristik der N-Para- 
typhusbacillen. (Städt. ehern*-bakteriol. Laborat., Dir. Dr. S. G. Herma nn , Ssa- 


Digitized by 


Gck igle 


Original fro-m 

UNIVERSETY 0F MICHIGAN 



Digitized by 


88 


Infektionö- und parasitäre Krankheiten. 


ratow.) (Westnik mikrobiologii i epidemiologii Bd. 2, H. 1—2, 8. 19—20.) (Ru 
sisch.) 26, 20 

Herzfeld, Ernst, Spätauftreten eines perinephritischen Abscesses nach Parat vphu 
(III. med. Klin., Univ. Berlin.) (Med. Klinik Jg. 19, Nr. 46, S. 1525—1626.) 26, 35 
Jassenezki-Woino, W. F., Cariöse Prozesse in den Rippenknorpeln und ihre oj 
rative Behandlung. (Stadtkrankenil., Taschkent u. Inst. f. topogr. Anat. u. opers 
Chirurg., Univ. Turkestan.) (Arch. f. klin. Chirurg. Bd. 128, S. 345—377.) 23. 2 
Joshua, Manfred, Über die Peritonitis typhosa; ihre Entstehung, chirurgische B 
handlung und Prognose. (Dissertation: Frankfurt [1923]. 17 S,) 

Kagan, Solomon, Gangrene of the foot as a complication of typhus fever and i 
treatment. (Gangrän des Fußes als Komplikation von Typhus und ihre Behandlung 
(Boston med. a. surg. joum. Bd. 189, Nr. 17, S. 593—594.) 27.3 

Kölbel, Karl, Über die chirurgische Behandlung der chronischen Dysenterie. (Dissi 
tation: Halle 1923. 21 S.) 

Lemoine, G., Osteite vertebrale vraisemblablement d’origine äberthienne. (Spondvlit 
wahrscheinlich typhösen Ursprungs.) (Arch. franco-belges de Chirurg. Jg. 26, Nr. 
S. 88—89.) 22, 1 

Linberg, B. E., Zur Frage der Ätiologie und Pathogenese der posttyphösen Rippe 
chondritis. (Chirur. Klin., Prof. Mirotworzeff u. Pathol.-Anat. Institut, Prof. Safc 
lotnoff d. Univ. Ssaratoff.) (Nowy chirurgitscheski archiv Bd. 8, H. 2, 8. 337—34; 
(Russisch.) 25, 41 

Linberg, B. E., Über posttyphöse Rippenchondritis. (Verhandl. d. XV. Kongr. 

russ. Chirurg. Sept. 1922 in St. Petersburg, S. 134—137.) (Russisch.) 

Marta, A., Di un caso di ascesso posttifico su cicatrice laparotomica. (über einen F 
von posttyphösem Absceß unter einer Laparotomienarbe.) (Osp. civ., III. d 
Chirurg., Venezia.) (Rif. med. Jg. 89, Nr. 40, S. 942—944.) 26, 3! 

Morosowa, E. M., Zur Frage der Paratyphobacillose. (Bakteriol. Inst., Jekaterk 
slaw.) (Jekaterinoslawski medizinski joumal Jg. 2, Nr. 7—8, S. 14—19.) (Ri 
sisch.) 25, h 

Plume, Luise, Spontanruptur der Milz bei Typhus abdominalis. (Pathol. Inst., Un 
Bonn.) (Virchows Arch. f. pathol. Anat, u. Physiol. Bd. 240, H. 3, S. 505—50 

22 , b 

Popoff, W. I., Die Beziehung der Altersveränderungen der Rippenknorpel zu ihr 
posttyphösen Erkrankungen. (Verhandl. d. XV. Kongr. russ. Chirurg., Sept. 19 
in St. Petersburg, S. 131—134.) (Russisch.) 26, I 

Roger, H., G. Aymes et G. Piöri, Spondylite typhoidique avec irritation pyramidi 
lögöre. Vaccinoth^rapie. (Typhöse Spondylitis.) (Gaz. des höp. civ. et milit. Jg. t 
Nr. 71, S. 1137—1140.) * 25, : 

Rubaschew, S. M., Chirurgische Komplikationen bei typhösen Erkrankungen. I 
1 enkerkrankungen. (Krankenh., Charkow.) (Wratschebnaja gaseta Jg. 27 Nr. 
S. 100—102.) (Russisch.) 27, 2 

Sabrazös, J., Typhöse Osteitis und Spondylitis. (Arch. de med., cirug. y especial 
Bd. 10, Nr. 13, S. 560—567.) (Spanisch.) 28. 21 

Sabrazes, J., Spondylitis typhoidea. (Arch. de med., cirug. y especialid. Bd. 11, Nr. 

S. 97—107.) (Spanisch.) 24, «i 

Sandelin, Torsten, Über typhöse Darmperforationen. (Chirurg. Abt., Marienkrt 
kenh., Helsingfors.) (Finska läkaresällskapets handlingar Bd. 65, H. 5/6, S. 3 
bis 328.) (Schwedisch.) 24, 1 

Smirnoff, M., Zur Frage der typhösen Spondylitis. (Orthop. Klin., Milit.-Med. Akt 
v. Prof. H. Turner, St. Petersburg.) (Westnik chirurgii i pogranitschnvch oblas 
Bd. 2, S. 365—372.) (Russisch.) 25, 11 

Tinozzi, Francesco Paolo, Contributo alla cura immunitaria delle lesioni ossee po 
tifiche. (Beitrag zur Immimisierungsbehandlimg der posttyphösen Knochenerkr« 
kungen.) (Istit. di clin., Chirurg, univ., Napoli.) (Ann. ital. di Chirurg. Jg. 2, H. 
S. 870—884.) 25. 1 

Troell, Abraham, Another case of Spondylitis typhosa. (Ein weiterer Fall von Spc 
dyhtis typhosa.) (Surg. dep., Seraphimer hosp., Stockholm.) (Acta radiol. Bd. 
H. 6, S. 509—511.) 28, 11 

Turner, H., An unusual case of typhoid spine with Symptoms of spinal cord affectic 
(Ein imgewöhnlicher Fall von Spondylitis typhosa mit Symptomen einer Rückt 
marksaffektion.) (Orthop. clin., milit. acad. of med., Petrograd.) (Brit. m< 
joum. Nr. 8289, S. 142—143.) 22, ! 

Vinson, Porter P., Stricture of the esophagus following typhoid fever. (Oesophagi 
strikturen im Anschluß an Typhus.) (Med, clin. of North America Bd. 7, Nr. 
S. 57—61,) 29, S 


Goi igle 


Original fro-m 

UNIVERS1TY OF MICHIGAN 



Dyphtherie. 89 

Walko, Karl, Über die Spätfolgen der Ruhr. (Med. Klinik Jg. 19, Nr. 40, S. 1319 
bis 1323.) 25, 17Ö. 

\\ins 1 ow, Nathan, Typhoidal Osteomyelitis. (Typhus-Osteomyelitis.) (Dep. of Burg., 
univ. of Maryland, Baltimore.) (Ann. of surg. Bd. 77, Nr. 3, S. 319—326.) 22, 477. 

Wolfsohn, Georg, Die Behandlung der chirurgischen Komplikationen des Typhus 
und Paratyphus mit entsprechendem Vaecin. (Progr. de la clin. Bd. 25, Nr. 3, S. 385 
bis 396.) (Spanisch.) 24, 131. 

Zimchess, Zur Vaccinetherapie der posttyphösen Rippenknorpelerkrankungen. (Ver- 
handl. d. 1. Ärztekongresses des Wolgagebietes in Kasan, 25.—28. VI. 1923, S. 198.) 
(Russisch.) 29, 6. 

Diphtherie. 

Benhamon, Ed., Camatte et Flogny, Injections intrarachidiennes de sörum anti- 
diphtherique dans la diphtörie maligne. (Intralumbale Serumihjektionen bei bös¬ 
artiger Diphtherie.) (Paris mäd. Jg. 18, Nr. 17, S. 382—384.) 25, 67. 

Bussalay, Enrico, Intubazione e tracheotomia nel riparto difterici dell’ ospedale 
civile~di Venezia dal 1903 al 1915. (Intubation und Tracheotomie in der Diphtherie¬ 
abteilung des Zivilhospitals in Venedig 1903—1915.) (Rif. med. Jg. 89, Nr. 19, 
8. 444—445.) 23, 311. 

Danilewitscli, M., Über das Vorkommen von Diphtheriebacillen im Ham. (Allg. 
pathol. Abt., Inst. f. exp. Med., Filatow, Chef Klimenko.) (Wratschebnaja gaseta 
Jg. 27, Nr. 23, S. 493—494.) (Russisch.) 27, 180. 

Dernby, K. G., und H. Davide, Die Beziehung zwischen Wasserstoffionenkonzen- 
tration und Eukupinwirkung auf Diphtheriebacillen. (Bakteriol. Laborat. d. schwed. 
Staates, Stockholm.) (Zeitschr. f. Immunitatsforsch. u. exp. Therapie, Orig. Bd. 85, 
H. 5/6, S. 447—449.) 24, 475. 

Dunkel, Wilhelm, Die Diphtherie vom chirurgischen Standpunkt. (Ergebn. d. 

Chirurg, u. Orthop. Bd. 16, S. 67—98.) 26, 208. 

KIfeldt und Donces, Die Wunddiphtheriefälle der Rostocker chirurgischen Uni¬ 
versitätsklinik 1919—1921. (Chirurg. Univ.-Klin. u. Hyg. Inst., Rostock.) (Bruns’ 
Beitr. z. klin. Chirurg. Bd. 128, H. 3, S. 562—579.) 22, 426. 

Lmrvs-Roberts, E., A case of diphteria of the big toe. (Ein Fall von Diphtherie der 
Großzehe.) (Lancet Bd. 205, Nr. 14, S. 785—786.) 25, 352. 

Forssner, H. J., Vaginalatresie mit diphtherischer Pathogenese. (Acta. med. scan- 
dinav. Bd. 59, H. 1/6, S. 690—695.) 26, 122. 

Gate, J., G. Papacostas et M. Billa, Recherches sur les associations microbiennes: 
Streptocoque et Bacille diphtörique. (Untersuchungen über Mikrobienassoziation: 
Streptokokken und Diphtheriebacillus.) (Inst, bacteriol., Lyon.) (Cpt. rend. des 
seances de la soc. de biol. Bd. 89, Nr. 25, S. 524—526.) 26, 90. 

Oirou, J., Injections intra-trachöales de serum antidiphterique chez trois enfants 
tracheotomisös d’urgence pour croup. (Intertracheale Injektion von antidiphthe¬ 
rischem Serum bei 3 Kindern, die wegen Diphtherie nottracheotomiert wurden.) 
(Rev. de laryngol., d’otol. et de rhinol. Jg. 44, Nr. 17, S. 709—715.) 25, 67. 

^rossmann, Walter, und Leonardo Radice, Zur Frage der Wunddiphtherie. 
<111. Chirurg. Univ.-Klin. u. städt. Krankenh. Moabit, Berlin.) (Klin. Wochenschr. 
Jg. 2, Nr. 46, S. 2126—2128.) 26, 206. 

Hegler, C., Hautnekrose nach wiederholter Injektion von Diphtherieserum. (Allg. 
Krankenh. St. Georg, Hamburg.) (Klin. Wochenschr. Jg. 2, Nr. 15, S. 698—699.) 

22, 476. 

Kammnitzer, Siegbert, Zur Frage der Wunddiphtherie. (Dissertation: Rostock 
1920 [1923]. 35 S.) * 

Kisskalt, Karl, und W. Anschütz, Der Befund von Diphtheriebacillen in Wunden. 
Bemerkungen zu der Arbeit von Landau in Jg. 2, Nr. 13 dieser Wochenschrift. (Hyg. 
Inst. u. chirurg. Klin., Univ. Kiel.)(Klin. Wochenschr. Jg. 2, Nr. 27, S. 1267.) 24, 225. 
Landau, Hans, Die Wunddiphtherie, ihre Erkennung und klinische Bedeutung. 

(Klin. Wochenschr. Jg. 2, Nr. 13, S. 595—597.) 22, 330. 

Landau, Hans, Beiträge zur Frage der Wunddiphtherie. (Chirurg. Univ.-Klin., 
Charitä, Berlin.) (Arch. f. klin. Chirurg. Bd. 128, S. 716—757.) 22, 361. 

Radice, Leonardo, 11 comportamento dei bacilli difterici sui tessuti lunani. (Con- 
tributo alla conoscenza della difterite delle ferite.) Ricerche sperimentali. (Das 
Verhalten der Diphtheriebacillen in menschlichen Geweben.) (Städt. bakteriol. 
Inst., Krankenh. „Moabit“, Berlin.) (Ann. ital. di chirurg. Jg. 2, H. 8, S. 848—869.) 

26, 206. 

Rieder, Wilhelm, Zur Diagnose der Wunddiphtherie. (Allg. Krankenh., Eppendorf.) 
(Bruns’ Beitr. z. klin. Chirurg. Bd. 129, H. 2, S. 296—299.) 28, 370. 


Digitized by 


Gck igle 


Original fro-m 

UNIVERSETY 0F MICHIGAN 



Digitized by 


90 


Infektions- und parasitäre Krankheiten. 


Rothmann, Alfred, Diphtheriebacillen träger und deren Entkeimung mit Euku- 
pinotoxinum hydrochloricum und Vuzinum bihydrochloricum. (Dissertation: Ber¬ 
lin 1922 [1923]. 23 S.) * 

Rudder, B. de, Paralytischer Ileus nach Nasendiphtherie. (Säuglingsheim, München.) 

(Klin. Wochenschr. Jg. 2, Nr. 1, S. 23.) 22, 136. 

Sabludoffski, A., Darmdiphtherie als postoperative Komplikation. (Chirurg. Klin., 
I. Univ., Moskau, Dir.: Prof. Herzen.) (Moskowski medizinski jouraal Jg. 8, Nr. 1/2, 
S. 15—18.) (Russisch.) 80, 334. 

Schmidt, Fritz, Beitrag zu den Gefahren der Tracheotomia inferior. (Tödliche Arro¬ 
sionsblutung aus der Arteria anonyma.) (Univ.-Klin. f. Ohren-, Nasen- u. Kehl- 
kopfkrankh., Halle a. S.) (Arch. f. Ohren-, Nasen- u. Kehlkopfkrankh. Bd. 110, H. 4, 
S. 247—265.) 28, 193. 

Stark, Karl Albert, Über die Bedeutung der Serumbehandlung bei postdiphtherischen 
Lähmungen. (Dissertation: Würzburg 1923. 41 S.) • 

Uhlhorn, Carl, Beiträge zur Klinik der Wunddiphtherie. (Allg. Krankenh., Lübeck.) 

(Arch. f. klin. Chirurg. Bd. 128, S. 833—841.) 22, 475. 

Zitronblat, A. J., Über die diphtherische Eiterung. (Chirurg. Klin., Moskau.) (Nowy 
chirurgitscheski archiw Bd. 4, H. 1, S. 46—56.) (Russisch.) 27, 129. 

Zollinger, W T alter, Experimentelle Untersuchungen über die Virulenz der Diphtherie¬ 
bacillen. (Hyg. Inst., Univ. Zürich.) (Schweiz, med. Wochenschr. Jg. 78, Nr. 20. 
S. 494—499.) * 


Tetanus. 

Beresnegowski, N. I., Über Tetanusbehandlung. (Sibirski med. jouraal Jg. 1, Nr. 7/8, 
S. 215—225.) (Russisch.) 27, 180. 

Bernard, G. T., Tetanus. (Internat, joura. of med. a. surg. Bd. 86, Nr. 9, S. 377 bis 
379.) * 

Berro, Roberto, Mehrere Tetanusfälle. (Arch. latino-americ. de pediatria Bd. 17. 

Nr. 8, S. 611—617.) (Spanisch.) 26, 330. 

Bon, G. J., Ein Fall von Tetanus neonatorum. (Nederlandsch maandschr. v. geneesk. 
Jg. 11, Nr. 7, S. 503—505.) (Holländisch.) 

Brauer, Stephanus, Über Tetanus bei Abortus, im Anschluß an einen in der Heidel¬ 
berger Universitätsfrauenklinik beobachteten Fall. (Dissertation: Heidelberg [1923]. 
14 S.) 

Chudovszky, Möric, Die Behandlung der Tetanusinfektion. (Orvosi hetilap Jg. 67, 
Nr. 2, S. 13—15.) (Ungarisch.) 22, 331. 

Desliens, Louis, Traitement du tätanos par la voie carotidienne. (Injektionsbehand¬ 
lung des Tetanus durch die Carotis.) (Cpt. rend. des söances de la soc. de biol. Bd. 88. 
Nr. 16, S. 1192—1194.) 24, 130. 

Fraederich, Wilhelm, Das Auftreten des Babinski-Phänomens bei Tetanus. (Disser¬ 
tation: Köln 1923. 39 S.) * 

Fritsch, K., Über Behandlung des Tetanus puerperalis mit intrakranieller Serum - 
injektion. (Städt. Krankenh., Gera.) (Zentralbl. f. Gynäkol. Jg. 47, Nr. 36, S. 1445 
bis 1449.) 29, 418. 

Georgi, Guido, Der traumatische Tetanus und die Bekämpfung des tetanischen 
Trismus. (Dissertation: Leipzig 1922 [1923]. 41 S.) * 

Gocht, Johannes, Der Trismus im Symptomenkomplex des Tetanus. (Dissertation: 

Leipzig 1923. 31 S.) * 

Hefner, Hans, Zur Kasuistik und Behandlung des Wundstarrkrampfes. (Disser¬ 
tation: Freiburg i. Br. 1923. 22 S.) * 

Herold, Arthur A., Treatment of tetanus. (Behandlung des Tetanus.) (New Orleans 
med. a. surg. joura. Bd. 76, Nr. 2, S. 88—91.) 24, 387. 

Kelly, D. W., Treatment of tetanus by serum. (Serumbehandlung des Tetanus.) (New 
Orleans med. a. surg. joura. Bd. 75, Nr. 10, S. 615—618.) * 

K nobla uch. Ein durch Tetanus komplizierter Fall von Dünndarmileus. (Stadt krankenh.. 

Plauen i. Vogtl.) (Münch, med. Wochenschr. Jg. 70, Nr. 26, S. 845—846.) 24, 68. 
Kramer, P. H., Die Tetanusbehandlung. (Gemeenteziekenh. a. d. Bergweg, Rotter¬ 
dam.) (Geneesk. gids Jg. 1, H. 10, S. 225—233.) (Holländisch.) 26, 209. 

Labes, Hermann, Die Magnesiumsulfattherapie bei Tetanus. (Dissertation: Frank¬ 
furt [1923]. 36 S. * 

Liebig, Fritz, Sieben Fälle von Tetanus aus der Kinderklinik in Breslau. (Dissertation: 

Breslau [1923]. 33 Bl.) * 

Mandl, Felix, Novocainbehandlung eines Falles von lokalem Kopftetanus. (Gleich¬ 
zeitig ein Belicht über 13 Friedensfälle von Wundstarrkrampf.) (2. Chirurg. Univ.- 
Klin., Wien.) (Dtsch. Zeitechr. f. Chirurg. Bd. 179, H. 3/4, S. 274—280.) 28, 419. 


Gck igle 


Original fro-m 

UNIVERSITY 0F MICHIGAN 





Tetanus. Milzbrand. 


91 


Modinos, P., Sur le traitement du t^tanos. (Zur Tetanusbehandlung.) (Joum. des 
praticiens Jg. 87, Nr. 47, S. 776—776.) 26, 209. 

Munk, J., Magnesiumsulfat per clysma bei Tetanus. (Afd. Kindergeneesk., Univ., 
Leiden.) (Nederlandseh maandschr. v. geneesk. Jg. 11, Nr. 7, S. 492—494.) (Hol¬ 
ländisch. ) 28, 67. 

Mutke, Ernst, Der Tetanus in den letzten 16 Jahren an der Chirurgischen Univer¬ 
sitätsklinik zu Breslau. (Dissertation: Breslau 1923. 31 S.) * 

Nedolj ukoff, E. J., Zur Bacellischen Methode der Tetanusbehandlung. (Sibirski med. 

joum. Jg. 1, Nr. 7/8, S. 225—228.) (Russisch.) * 

0‘Nell, Case of tetanus with comment. (Tetanusfall.) (Practitioner Bd. 110, Nr. 2, 
S. 196.) * 

Porter, F. J. W., A case of intestinal obstruction complicated by tetanus. (Ein Fall 
von Darm Verschluß, kompliziert mit Tetanus. (Indian med. gaz. Bd. 68, Nr. 5, 
8. 213—214.) 28, 482. 

Santiago Cavengt, Ein Fall von Pseudotetanus. (Pediatria espanola Jg. 12, Nr. 127, 
S. 103—107.) (Spanisch.) * 

Srhwitzgebel, Artur, Über einen eigenartigen Fall von Tetanus beim Erwachsenen. 

(Dissertation: Frankfurt [1923]. 33 S.) * 

Siwzow, D. A., Ein Fall von Tetanus infolge einer Verletzung des Auges. (Russki 
ophthalm. journal. Bd. 1, Nr. 45, S. 365—372.) (Russisch.) 29. 5. 

Tembe, R. S., Five consecutive cases of tetanus ending in recovery. (5 aufeinander¬ 
folgende geheilte Fälle von Tetanus.) (Indian med. gaz. Bd. 68, Nr. 6, S. 262—263.) 

26, 230. 

Tetanos aigu gueri apres särotherapie ä doses massives. (Akuter Tetanus, geheilt nach 
Serumtherapie in großen Dosen.) (Journ. des praticiens Jg. 87, Nr. 12, S. 184.) * 
To n n d o r f, W., Halbseitiger Kopf tetanus bei gleichseitiger chronischer Mittelohrei terung. 
(Univ.-Poliklin. f. Ohren-, Nasen- u. Halskr., Göttingen.) (Beitr. z. Anat., Physiol., 
Pathol. u. Therapie d. Ohres, d. Nase u. d. Halses Bd. 19, H. 6, S. 287—293.) 

24, 485. 

Totzky, W. M., Latente Form des Tetanus. (Chirurg. Univ.-Klin., Simferopol.) (Nowy 
chirurgitscheski arehiv Bd. 8, H. 4, S. 774—779.) (Russisch.) * 

Wilhelm, Theodore, La cyphose t^tanique. (Die Tetanus-Kyphose.) (Clin. Chirurg. 

B, Strasbourg.) (Joum. de Chirurg. Bd. 22, Nr. 4, S. 295—312.) 26, 491. 

Wilson, J. Chas., Tetanus. (Internat, joum. of med. a. surg. Bd. 86, Nr. 9, S. 379 bis 
381.) * 

Wisbaum, Katitza, Histopathologische Nerven- und Muskeluntersuchungen eines 
Tetanusfalles. (Med. Klin., Univ. Bonn.) (Dtsch. Zeitschr. f. Nervenheilk. Bd. 80, 
H. 1/2, S. 75—86.) 80, 277. 

Wohlgemuth, Kurt, Über Tetanus nach Operationen. (Gleichzeitig ein Beitrag zur 
Kasuistik der angeborenen Mesenteriallücken und der ausgedehnten Dünndarm¬ 
resektionen.) (Rudolf Virchow-Krankenh., Berlin.) (Arch. f. klin. Chirurg. Bd. 128, 
S. 409—414.) 24, 341. 

Ziesing, Heinrich, Erfahrungen über die intrakranielle Seruminjektion nach Betz 
und Duhamel bei Tetanus. (Dissertation: Göttingen 1922 [1923]. 33 S.) * 

Milzbrand. 

Arquellada und Sisto, Moderne Milzbrandbehandlung. (Pediatria espafiola Jg. 12, 
Nr. 126, S. 71—75.) (Spanisch.) 28, 370. 

Burkhardt, Ergebnis der Statistik über Milzbrandfälle unter Menschen im Deutschen 
Reiche für das Jahr 1922. (Med.-Statist. Mitt. d. Reichsgesundh.-Amts Bd. 22, H. 2, 
S. 57—62.) * 

Delbet, Anthrax de la lövre superieure. (Milzbrand der Oberlippe.) (H6p. Necker, 
Paris.) (Joum. des praticiens Jg. 87, Nr. 38, S. 616.) * 

Oiwnogorski j, B. F., Zur Behandlung des Milzbrandes beim Menschen. (Chirurg. 
Univ.-Klin., Irkutsk, Dir. Prof. Lewit.) (Irkutskij medizinskij journal Jg. 1, Nr. 1/2, 
8. 121—129.) (Russisch.) 27, 130. 

''iusroann, M-, Das negative Resultat der Immunisierung von Meerschweinchen gegen 
Anthrax nach der Methode von Besredka. (Bakteriol. Inst., Charkoff, Dir. Prof. 
Korschun.) (Wratschebnoje djelo Jg. 6, Nr. 16—17, S. 399—402.) (Russisch.) 

28, 290. 

‘•ussew, B. M., Ein Fall von Neosalvarsanbehandlung bei Milzbrand. (Wratscheb- 
naja gaseta Jg. 27, Nr. 19/20, S. 437—438.) (Russisch.) 27, 129. 

Klenka, Zdenäk, Über die Therapie des Anthrax beim Menschen. (Bratislavskä 
lekärske listy Jg. 8 , Nr. 3, S. 14Ü—142.) (Tschechisch.) 28, 5. 


Digitized by 


Gck igle 


Original fro-m 

UNIVERSETY 0F MICHIGAN 



Digitized by 


92 Infektions- und parasitäre Krankheiten. 

Knott, F. A., A note on anthrax infection by shaving brushes. (Milzbrandinfektion 
durch Rasierpinsel.) (Lancet Bd. 204, Nr. 5, S. 227—228.) * 

Kuscheff, M. N., Zur Behandlung des Milzbrands mit Serum. (Chirurg. Klin. Prof. 
Rasumowski, Univ. Ssaratow.) (Nowy chirurgitscheski archiv Bd. 8, H. 2, S. 302 
bis 307.) (Russisch.) 25, 230. 

Lewis, Raymond W., A conservative treatment of carbuncles. (Konservative Kar¬ 
bunkelbehandlung.) (Ann. of surg. Bd. 78, Nr. 5, S. 649—659.) 26, 380. 

McGlanann, Alexius, The treatment of anthrax infections. (Die Behandlung von 
Milzbrandinfektionen.) (Ann. of surg. Bd. 77, Nr. 3, S. 263—266.) 22, 475. 

Mateos, Emilio, Über Behandlung des Milzbrandkarbunkels. (Arch. de med., cirug. 

y especialid. Bd. 10, Nr. 3, S. 107—110.) (Spanisch.) 22, 363. 

Ormaechea, Juan B., Sekundäre Milzbrandpleuritis nach Milzbrandkarbunkel. (Se- 
mana med. Jg. 80, Nr. 31, S. 221—224.) (Spanisch.) 24, 341. 

Pelaez Brihuega, Milzbrandkarbunkel durch Milchinjektionen geheilt. (Med. ibera 
Bd. 17, Nr. 274, S. 87—88.) (Spanisch.) * 

Potapenko, N. A., Zur Frage der Antliraxbehandlung. (Jekaterinosslawski medi- 
zinski joumal Jg. 2, Nr. 13/14, S. 33—36.) (Russisch.) 27, 180. 

Prat, Domingo, Behandlung des Milzbrandkarbunkels. (Anales de la fac. de med. 

de Montevideo Bd. 8, Nr. 5/6, S. 576—606.) (Spanisch.) 25, 66. 

Regan, Joseph C., The treatment of cutaneous anthrax, with a few remarks on pro- 
phylaxis. (Die Behandlung des Milzbrandkarbunkels mit Bemerkungen über seine 
Prophylaxe.) (Kingston avenue hosp., bureau of hosp., dep. of health, New York.) 
(New York state joum. of med. Bd. 23, Nr. 3, S. 113—118.) 22, 363. 

Rodriguez de Silos, J., Über Behandlung des Milzbrandkarbunkels. (Arch. de med., 
cirug. y especialid. Bd. 10, Nr. 6, S. 275—278.) (Spanisch.) 22, 475. 

Sainz de Aja, E. Alvarez, und Juan de la Puerta, Behandlung der Milzbrand* 
pustel durch intravenöse Neosalvarsaninjektionen. (Siglo mAd. Bd. 71, Nr. 3605, 
S. 25—28.) (Spanisch.) * 

Schellmann, Georg, Ein Fall von tödlich verlaufenem Milzbrand mit primärer Lo¬ 
kalisation an der Zunge. (Dissertation: Breslau 1923. 48 S.) * 

Spassky, N. N., Zur Serotherapie des Milzbrandes. (Bakteriol. Inst., Tambow.) (Wra- 
tschebnaja gaseta Jg. 27, Nr. 1/2, S. 25—26.) (Russisch.) 80, 205. 

Strelkof f, S. J., Über den klinischen Verlauf und die Behandlung des Anthrax. (Permski 
medizinski journal Nr. 8/5, S. 86—120.) (Russisch.) 80, 801. 

Tamiya, Takeo, Experimentelle Studien über die Milzbrandinfektion und Milzbrand- 
immunität. (III. bacterio-serol. Abt., Univ. Tokyo.) (Scient. reports from the 
government inst. f. infect. dis. Bd. 2, S. 91—134.) * 

Templado, Jesus, über die Behandlung des Milzbrandkarbunkels. (Arch. de med., 
cirug. y especialid. Bd. 10, Nr. 10, S. 435—438.) (Spanisch.) 24, 68. 

Trtnik, Albert, Anthrax. (Lijeönicki vjesnik Jg. 45, Nr. 5, S. 146—156.) (Serbo¬ 
kroatisch.) . 28, 177. 


Rotz. 

Schwarz, Hans, Beitrag zur Kasuistik der chronischen Rotzkrankheit des Menschen. 
(Schles. Landeskrankenh., Troppau.) (Med. Klinik Jg. 19, Nr. 40, S. 1328—1329.) 

25 , 146 . 

Tomovici, N., und Th. Dumitrescu, Ein Fall von akutem menschlichen Rotz. 
(Spitalul Jg. 48, Nr. 7/8, S. 193—194.) (Rumänisch.) * 

Krankheiten durch Tuherkelbacillen, 

Hobbs, F. Bedo, The elimination of the tubercle bacillus by the kidneys in pul¬ 
monary tuberculosis. (Die Ausscheidung des Tuberkelbacülus durch die Nieren 
bei Lungentuberkulose.) (Tubercle Bd. 5, Nr. 2, S. 57—63 u. Nr. 3, S. 105—118.) 

26, 298. 

Ritter, Hans, und Otto Moje, Experimentelle Untersuchungen über die Einwirkung 
der Röntgenstrahlen auf Tuberkelbacillen und tuberkulöses Gewebe. (Univ.- 
Hautklin., allg. Krankenh. St. Georg, Hamburg.) (Strahlentherapie Bd. 15, H. 3, 
S. 283—297.) 24, 493. 

Wwedensky, K. K., Die Bedeutung der verschiedenen Typen des Tuberkelbacillus 
in der Ätiologie der chirurgischen Tuberkulose. (Inst. f. exp. Med„ Dir. Prof. A. A. 
Wladimiroff u. Chirurg. Klin., Milit.-Med. Akad., St. Petersburg, Dir. Prof. N. A. 
Welljaminoff.) (Archiv biologitscheskich nauk Bd. 28, H. 1/3, S. 155—193.) (Rus¬ 
sisch.) 26, 49. 


Gck igle 


Original from 

UNIVERSETY OF MICHIGAN 



Allgemeines über Diagnose d. Tuberkulose. Allgemeine Pathologie d. Tuberkulose. 93 


jtupmfctes fiter Diagnose der Tuberkulose. 

Ahrens, Die Wildbolzsche Eigenhamreaktion. (Stadt. Krankenh., Berlin-Neukölln.) 

(Dtsch. med. Wochenschr. Jg. 49, Nr. 35, S. 1153—1154.) 24, 386. 

Driijie, Walther, Die besonders diagnostische Verwendung des Tuberkulins bei der 
chirurgischen Tuberkulose. Bemerkungen zu dem gleichlautenden Aufsatz von 
Kraemer in Nr. 19 dieses Zentralblattes. (Chirurg. Univ.-Klin., Köln-Lindenburg.) 
(Zent-ralbl. f. Chirurg. Jg. 50, Nr. 33, S. 1274—1275.) 24, 225. 

Fiorito, Giuseppe, Sülle ricerche da laboratorio per l’accertamento della natura 
tuberculare di una lesione. (Über Laboratoriumsversuche zum Zwecke der Sicherung 
der tuberkulösen Natur krankhafter Prozesse.) (Ann. di med. nav. e colon. Bd. 2, 
H. 3/4, S. 121—141.) 26, 207. 

Friedrich, Heinrich, Tuberkulindiagnostik bei chirurgischer Tuberkulose. (Er¬ 
fahrungen mit dem Tuberkuloprotein Toenniessen.) (Chirurg. Klin., Erlangen.) 
Münch, med. Wochenschr. Jg. 70, Nr. 17, S. 528—530.) 23, 291. 

R'-bbs. F. Bedo, The elimination of the tubercle bacillus by the kidneys in pulmonary 
üiberculosis. (Die Ausscheidung des Tuberkelbacillus durch die Nieren bei Lungen¬ 
tuberkulose.) (Tubercle Bd. 5, Nr. 2, S. 57—63 u. Nr. 3, S. 105—118.) 26, 298. 

Köhler, Albert, Agglutinationsversuche mit dem Fometschen Tuberkulosediagno- 
>ticum bei chirurgischer Tuberkulose. (Klin. Wochenschr. Jg. 2, Nr. 14, S. 635 
bis 638.) 24, 1. 

hiranc, Utility de la radiographie dans les tuberculoses ost6o-articulaires. (Nützlichkeit 
der Röntgenuntersuchung in der Tuberkulose der Knochen und Gelenke.) (Joum. 
de m&l. de Paris Jg. 42, Nr. 6, S. 120—121.) * 

biiaann, Käthe, Zur Wildbolzschen Tuberkulosediagnostik. (Dissertation: Greifs¬ 
wald 1923. 50 S.) * 

•hi.C., Zur Frage der Spezifität der Herdreaktion. (Klin. Wochenschr. Jg. 2, Nr. 8, 
£351—352.) 22, 154. 

.0., Zur Frage der Spezifität der Herdreaktion nach subcutanen Tuberkulininjek¬ 
tionen bei fraglichen Fällen chirurgischer Tuberkulose. (Chirurg. Univ.-Klin., Kiel.) 
Dtsch. Zeitschr. f. Chirurg. Bd. 177. H. 3/4, S. 224—235.) 22, 187. 

R*vr, Julius K., und H. Hofstadt. Die Eigenhamreaktion nach Wildbolz bei der 
Tuberkulose der Haut. (Klin. u. Poliklin. f. Haut- u. Geschlechtskrankh., Univ. 
München.) (Dermatol. Wochenschr. Bd. 76, Nr. 8, S. 165—170.) * 

Talmie, Helmut, Literarisch-kritischer Bericht über die Eigenhamreaktion nach 
Prof. Wildbolz. (Dissertation: Heidelberg 1923. 21 S.) * 

P- 1 di, F., II valore della intradermoreazione regionale per la diagnosi di evoluzione 
•b focolaio nella tuberculosi chirurgica. (Der Wert der regionalen Intradermore- 
äktion zur Diagnose der Herdentwicklung bei der chirurgischen Tuberkulose.) 
, Miclinico, sez. prat. Jg. 80, H. 35, S. 1121—1122.) 26, 1. 

iriguez Egana, Alberto, Die Tuberkulinreaktionen bei der chirurgischen Tuber¬ 
kulose. (Semana möd. Jg. 80, Nr. 26, S. 1198—1203.) (Spanisch.) 26, 1. 

" : mid, Karl, Klinische Erfahrungen mit der Eigenhamreaktion nach Wildbolz. 
Kant. Krankenanst., Luzern.) (Schweiz, med. Wochenschr. Jg. 58, Nr. 10, S. 267 
bu 271 u. Nr. 11, S. 288—292.) 25, 67. 

' jiinemann, Heinz, Über die Wildbolzsche Eigenhamreaktion. (Chirurg. Klin., 
'üeßen.) (Bruns* Beitr. z. klin. Chirurg. Bd. 129, H. 2, S. 403—413.) 23, 483. 

' - tiltz, Ph. J., Über den diagnostischen Wert des Alttuberkulins Koch bei Knochen- 
und Gelenktuberkulose. (Orthop. Klin., München.) (Zeitschr. f. orthop. Chirurg. 
„ Bd. 43, H. 3, S. 378—388.) 24, 98. 

^•uti, Mario, Sulla reazione di Wildbolz per la diagnosi della tubercolosi in atto. 
Die Wildbolzsche Reaktion und die Diagnose der aktiven Tuberkulose.) (Disp. d. 
antitubercol., Napoli.) (Rif. med. Jg. 39, Nr. 5, S. 98—101.) 24, 2. 

"Hermann, August v.. Über experimentelle Grundlagen für eine spezifische Sero- 
'iiagnostik auf aktive Tuberkulose. (Kaiser Wilhelm-Inst. f. exp. Therapie, Berlin- 
7 Dahlem.) (Dtsch. med. Wochensehr. Jg. 49, Nr. 10, S. 303—308.) 28, 130. 

- radnickf, Zur Erkennung und Behandlung der chirurgischen Tuberkulose. 
CasopLs lekarüv ceskych Jg. 62, Nr. 34, S. 893—899 u. Nr. 35, S. 925—931. (Tsche¬ 
chisch.) 26, 208. 

Patholtfie der Tuberkulose. 

W., imd M. Flesch-Thebesius, Lungenuntersuchungen bei chirurgisch- 
r überkulösen Kranken. (Chirurg. Univ.-Klin., Frankfurt a. M.) (Beitr. z. Klin. d. 
Tuberkul. Bd. 54, H. 4, S. 299—308.) 24, 19. 

-vbary, F., Appendicite et tuberculose. (Appendicitis und Tuberkulose.) (Journ. 
•^med de Paris Jg. 42, Nr. 7, S. 135—136.) 22, 315. 


Digitized by 


Gck igle 


Original fro-m 

UNIVERSETY OF MICHIGAN 



94 


Infektions- und parasitäre Krankheiten. 


Digitized by 


Capponago, Luigi, Due casi di tubercolosi muscolare primitiva. (2 Fälle von pri¬ 
märer Muskeltuberkulose.) (Sez. Chirurg. Alfonso Litta, osp. magg.. Milano.) 
(Osp. magg. Jg. 11, Nr. 6, S. 145—151.) 24, 483. 

Cole, WallaceH., Some etiological factors in surgieal tuberculosis of childhod. (Einige 
ätiologische Gesichtspunkte bei chirurgischer Tuberkulose in der Kindheit.) (Joum. 
of bone a. joint surg. Bd. 5, Nr. 3, S. 445—452.) 24, 387. 

Dumont, J., Richesse bact^rienne de certains pus tuberculeux. (Bakterienreichtum 
in tuberkulösem Eiter.) (Paris med. Jg. 13, Nr. 17, S. 380—381.) * 

Drügg, Walther, Immunbiologische Erfassung der chirurgischen Tuberkulose. 
(Chirurg. Univ.-Klin. Köln-Lindenburg.) (Dtsch. Zeitschr. f. Chirurg. Bd. 179, 
H. 1/2, S. 05—101.) 25. 309. 

Eidtmann, Karl, Tumorbildende Tuberkulose. (Dissertation: Rostock 1920 [1923]. 
31S.) * 

Flesch - Thebesius, Max, Neuere Gesichtspunkte zur Frage des Zusammenhanges 
zwischen Trauma und Tuberkulose. (Chirurg. Univ.-Klin., Frankfurt a. M.) (Med. 
Klinik Jg. 19, Nr. 1, S. 21—26 u. Nr. 2, S. 50—53.) 21, 321. 

Handfield - Jones, R. M., Tuberculous affections of the tongue. (Tuberkulöse Zungen¬ 
erkrankungen.) (Lancet Bd. 204, Nr. 1, S. 8—11.) 21, 410. 

Hoffmann, Hermann, Kropf und Tuberkulose. (Heilst. Lindenhof, Coswig b. Dres¬ 
den.) (Münch, med. Wochenschr. Jg. 70, Nr. 45, S. 1363—1364.) * 

Jessipoff, K. D., Die anatomischen Verbindungen der Lymphbahnen des Hals- und 
Brustgebietes, in denen die Tuberkuloseinfektion zirkulieren kann und die Unter¬ 
suchungsmethodik. (Tuberkulös Nr. 8, S. 42—45.) (Russisch.) * 

Massini, Luigi Carlo, Lesioni tubercolari e lesioni traumatiche. Nota di medicina 
•legale e sociale. (Tuberkulose und Trauma. Gerichtlich- und soziahnedizinische 
Bemerkungen.) (Lavoro Jg. 14, Nr. 5, S. 131—141.) 25, 72. 

Mönard, V., et M. Mozer, Recherche de la Syphilis dans les affections ganglionnaires 
et ost6o-articulaires. Elements du diagnostic cliniques, radiographiques et de 
laboratoire avec la tuberculose externe hybriditö oucoexistence. (Untersuchung über 
die Syphilis der Drüsen, Knochen und Gelenke, insbesondere klinische, röntgeno¬ 
logische und serologische Merkmale der Syphilis gegenüber gleichzeitig vorhandener 
Tuberkulose.) (Joum. de m6d. de Paris Jg. 42, Nr. 26, S. 523—528 u. Nr. 29, S. 587 
bis 590.) 24, 339. 

Nicolas, J., J. Gatö et D. Dupasquier, Gommes tuberculeuses sporotrichoides sans 
adönopathie. (Sporotrichoseähnliche tuberkulöse Skrofuloderme ohne Drüsen¬ 
tuberkulose.) (Paris med. Jg. 13, Nr. 11, S. 245—249.) 28, 132. 

Polettini, Bruno, Sui rapporti fratubercolosi e lesioni locali. Ricerche sperimentali. 
(Über die Beziehungen zwischen Tuberkulose und lokalen Schädigungen. Exj>en- 
mentelle Untersuchungen.) (Istit. di patol. gen., univ., Pisa.) (Arch. ital. di ehirurg. 
Bd. 8, H. 4, S. 429—440.) 26, 381. 

Vacchelli, Sanzio, Le vie di deflusso degli ascessi ossifluenti. (Die Bahnen der tuber¬ 
kulösen Senkungsabscesse.) (Bologna: L. Cappelli 1923. S. 162). 26, 330. 

Vieyra, Raul, Hypertrophierende Drüsentuberkulose. (Prensa möd. argentina Jg. 9, 
Nr. 28, S. 848—851.) (Spanisch.) 23, 292. 

Lupus und Hauttubsrkuloss. 

Baumgartner, H., Über den Wert das Radiums zur Behandlung des Schleimhaut¬ 
lupus der Nase. (Otolaryngol. Univ.-Klin., Basel.) (Schweiz, med. Wochenschr. 
Jg. 58, Nr. 33, S. 775—777.) 26, 64. 

Boi net, Ed., Deux cas de guörison du lupus par les piqüres d’abeilles. (Zwei Fälle 
von Lupusheilung durch Bienenstiche.) (Marseille-med. Jg. 60, Nr. 25, S. 1193.) 

26, 209. 

Eschweiler, Die Behandlung des Lupus vulgaris der Nasenschleimhaut. (Dermatol. 
Wochenschr. Bd. 76, Nr. 2, S. 38—39.) 22, 442. 

Grosser, Max, Carcinome des Unterschenkels und des Fußrückens sowie ein Fall von 
multiplem Röntgencarcinom nach Lupusbestrahlung. (Städt. Krankenh. a. Urban, 
Berlin.) (Arch. f. klin. Chirurg. Bd. 127, S. 529—549.) 25, 486. 

Moncorps, Karl, Uber das Bessungersche Lupusheilverfahren. (Dissertation: München 
1922 [1923]. 10 S.) 

Muchow, Hermann, Vorläufige Mitteilung einer neuen Lupustherapie. (Klin. f. 
Hautkrankh. V. Prof. Unna, Hamburg.) (Dermatol. Wochenschr. Bd. 77, Nr. 58, 
S. 1113—1116.) 26. 1. 

Nikitina, G., Die Heliotherapie bei Lupus der Kinder. (Woprossy tuberkuljosa 
Jg. 1, Bd. 1, Nr. 1, S. 38—45.) (Russisch.) * 


Gck igle 


Original fro-m 

UNIVERSETY OF MICHIGAN 



Lupus u. Hauttuberkulose. Allgemeines über Tuberkulosebehandlung. 


95 


Podwvssozkaja, O. N., Versuch einer Autohämotherapie bei Hauttuberkulose. (Klin. 
f. Hautkrankh., med. Hochsch., St. Petersburg.) (Wratschebnaja gaseta Jg. 27, 
S. 125—127.) (Russisch.) 27, 40. 

Sequeira, J. H., Carbon-arc light baths in the treatment of lupus vulgaris. (Kohlen- 
bogenlicht-Bäder bei der Behandlung des Lupus vulgaris.) (Brit. joum. of der- 
matol. a. Syphilis Bd. 35, Nr. 3, S. 93—98.) 23, 237. 

Spisharnv, I. K., Über die Behandlung der chirurgischen Tuberkulose. (Westnik 
chirurgii i pogranitschnych oblastei Bd. 8, H. 7, S. 13—26.) (Russisch.) 25, 232. 
Vrbino, Giulio, Considerazioni cliniche su 241 casi di localizzazioni tubercolari di 
spettanza chirurgica. (Klinische Betrachtungen über 241 Fälle chirurgischer Tuber¬ 
kulose.) (Tubercolosi Bd. 15, H. 9, S. 227—239.) 27, 38. 

Yibede, Axel, On the local treatment of lupus vulgaris of the nose and larynx by 
electrocoagulation. (Über die lokale Behandlung des Lupus vulgaris der Nase und 
des Kehlkopfes mit Elektrokoagulation.) (Ear, nose a. throat dep., Einsen light 
med. inst., Copjenhagen.) (Acta oto-laryngol. Bd. 5, H. 1, S. 77—86.) 28, 493. 

Ynlk, Richard, Die Röntgentherapie der Hauttuberkulosen. (Wien. klin. Wochenschr. 

Jg. 36, Nr. 3, S. 41—44.) 22, 259. 

With, Carl, Studien über die Beziehungen zwischen Lupus und der sogenannten chi¬ 
rurgischen Tuberkulose.) (Hautklin., Finseninst., Kopenhagen.) (Arch. f. Dermatol, 
u. Syphilis Bd. 142, S. 206—234.) 24, 483. 

Ml pwiiiw Mar TubeikulOMbehAfidliixig. 

Alexander, Hanns, Die Indikationen in der chirurgischen Behandlung der Tuber¬ 
kulose. (Rev. inöd. de Hamburgo Jg. 4, Nr. 4, S. 107—109 u. Nr. 5, S. 148—150.) 
(Spanisch.) * 

Drüner, L., Über die Chirurgie der Tuberkulose. (Zeitschr. f. ärztl. Fortbild. Jg. 20, 
Xr. 7, S. 195—202.) * 

Durante, Luigi, Rilievi ciinici su 540 lesioni tubercolari chirurgiche. Tecnica e ri- 
sultati del trattamento dell’ ascesso freddo con soluzioni saline ipertoniche. (Kli¬ 
nische Erfahrungen an 540 chirurgischen Tuberkulosen. — Technik und Erfolge 
der Behandlung der kalten Abscesse mit hypertonischen Salzlösungen.) (Gruppo 
Xo. 8, osp. milit., Nervi.) fPoliclinico, sez. chirurg. Jg. 80, H. 4, S. 177—190.) 

28, 225. 

Hauke, Zur Versorgung der chirurgischen Tuberkulose in Schlesien. (17. Kongr. d. 
Dt sch. orthop. Ges., Breslau, Sitzg. v. 25.—26. IX. 1922.) (Zeitschr. f. orthop. 
Chirurg. Bd. 44, H. 1/2, S. 220—225.) * 

Hermann, Walter Wilhelm, Die Entwicklung und der heutige Stand der Behand¬ 
lung der sogenannten chirurgischen Tuberkulosen unter besonderer Berücksichtigung 
der Erfahrungen des Konstanzer Krankenhauses. (Dissertation: Marburg 1922 
[1923]. 32 S.) ♦ 

Kit er, Hans, Die chirurgische Tuberkulose Ostpreußens in den Kriegs- und Friedens¬ 
jahren 1911—1920. (Chirurg. Univ.-Klin., Königsberg i. Pr.) (Bruns* Beitr. z. 
klin. Chirurg. Bd. 129, H. 1, S. 78—98.) 24, 482. 

Kisch, Eugen, Über die Hebung der Ernährung heruntergekommener Tuberkulöser 
durch intravenöse Tierbluteinspritzungen. (Chirurg. Univ.-Klin., Berlin, u. Heilanst. 
f. äußere Tuberkul., Hohenlychen.) (Münch, med. Wochenschr. Jg. 70, Nr. 7, 
S. 199—201.) 28, 130. 

Konik, K., Bemerkungen über die chirurgische Tuberkulose und deren Behandlung. 
(Allestnischer Ärztetag, Pemau, Sitzg. v. 14.—15. VII. 1923.) (Eesti Arst Jg. 2 , 
Xr. 11/12, S. 368—374.) (Estnisch.) * 

Kornew, P. G., Die chirurgische Tuberkulose und die biologischen Reaktionen des 
Organismus auf Heilfaktoren. (Klin. f. chirurg. Tuberkul., med. Inst., Leningrad.) 
(Woprossy tuberkuljosa Nr. 3/4, S. 130—139.) (Russisch.) 80, 661. 

Lapinski, W., Sanatoriumbehandlung chirurgischer Tuberkulose. (Polska gazeta 
lekarska Jg. 2, Nr. 10, S. 176—178.) (Polnisch.) * 

Laskownicki, St., Lugollösung gegen chirurgische Tuberkulose. (Polska gazeta 
lekarska Jg. 2, Nr. 16, S. 275—278.) (Polnisch.) * 

Münteleone, Remo, Le iniezioni intravenöse di cloruro di calcio contro il vomito 
e la diarrea dei tubercolosi. (Intravenöse Einspritzungen von Calcium chloratum 
gegen Erbrechen und Durchfall bei der Tuberkulose.) (Sanat. Umberto I, Romft.) 
(Policlinico, sez. prat., Jg. 80, H. 2, S. 48—51.) 22, 154. 

Keve, Ernest F., The treatment of tuberculous glands. (Behandlung tuberkulöser 
Drüsen.) (Practitioner Bd. 111, Nr. 5, S. 362—366.) * 

Püschel, A., Über die Therapie der chirurgischen Tuberkulose. (Fortschr. d. Med. 
Jg- 41, Nr. 2, S. 20—24.) * 


Digitized by 


Gck igle 


Original from 

UNIVERSITY 0F MICHIGAN 




Digitized by 


96 Infektions- und parasitäre Krankkeiten. 

R iisch er, E., Yatrenan wen düng bei chirurgischer Tuberkulose. (Sanat., Rappenau.) 

(Münch, med. Wochenschr. Jg. 70, Nr. 13, S. 392—393.) 28, 60. 

Schiassi, B., Apte diu nel trattamento delle tubercolosi chirurgiche. (Policlinico, 
sez. prat, Jg. 80, H. 27, S. 867—868.) • • 

Spisharny, I. K., Über die Behandlung der chirurgischen Tuberkulose. (Westnik 
chirurgii i pogranitschnych oblastei Bd. 3, H. 7, S. 13—26.) (Russisch.) 25, 2:12. 
Crbino, Giulio, Considerazioni cliniche su 241 casi di localizzazioni tubercolari di 
spettanza chirurgica. (Klinische Betrachtungen über 241 Fälle chirurgischer Tuber¬ 
kulose.) (Tubercolosi Bd. 15, H. 9, S. 227—239.) 27,38. 

Wetherill, H. G., Surgery for tlie tuberculous. (Tuberkulosechirurgie.) (Joum. of 
the Americ. med. assoc. Bd. 80, Nr. 1, S. 6—8.) 22, 3. 

Zahradnick^, Behandlung chirurgischer Tuberkulose in England und Frankreich. 
(Casopis lökaruv cesk^ch Jg. 62, Nr. 37, S. 978—982.) (Tschechisch.) • 

Behandlung der Tuberkulose mit 8onnen- und künstlichem Licht (s. a. Röntgenbehandlung der 
Tuberkulose der Knochen und Gelenke S. 288). 

Arnoldson, Chirurgische Behandlung def* Larynxtuberkulöse. (Hvgiea Bd. 85, H. 6. 

S. 231—237.) (Schwedisch.) * 23, 104. 

Blegvad, Chirurgische und Bogenlichtbehandlung bei Larynxtuberkulose. (Hygiea 
Bd. 85, H. 6, S. 231—237.) (Schwedisch.) 28,‘ 194. 

Clark, William Arthur, Treatment of bone and joint tuberculosis with tuberculin 
and heliotherapy. (Behandlung der Knochen- und Gelenktuberkulose mit Tuberkulin 
und Heliotherapie.) (Journ. of bone a. joint surg. Bd. 5, Nr. 4, S. 721—739.) 26, 83. 
Corica, Antonino, Roentgen-terapia nelle lesioni tubercolari in rapporto alla elm- 
terapia. (Röntgen- und Heliotherapie bei chirurgischen Tuberkulosen.) (Istit. di 
clin. pediatr., univ. Palermo.) (Pediatria Bd. 31, Nr. 5, S. 247—257.) 28, 130, 

Cowie, D. Murray, Tuberculosis of glands and bones-heliotherapy and quartz light 
therapy. (Drüsen- und Knochentuberkulose; Sonnen- und Quarzlichtbehandlung.] 
(Med. clin. of North America [Ann Arbor-Nr.] Bd. 6, Nr. 5, S. 1279—1289.) * 

Jessipoff, K., Zur Schlammbehandlung der Knochen- und Gelenktuberkulose. (Ver- 
handl. d. w’iss. Konferenzen d. chirurg. Sekt. d. Dyspensarärzte d. Stadt Moskau, 
1922—23.) (Woprossy tuberkuljosa Bd. 1, Nr. 1, S. 167—168.) (Russisch.) 27, 38 
Kisch, E., Ambulante Sonnen-Freiluftbehandlung der Knochen-, Gelenk- und Drüsen 
tuberkulöse. (47. Tag. d. Dtscli. Ges. f. Chirurg., Berlin, Sitzg. v. 4.—7. IV. 1923J 
(Arch. f. klin. Chirurg. Bd. 126, S. 222—225.) 26, 200 

Marian, I., Die Sonnenbehandlung der Gelenkt uberkulose. (Spitalul Jg. 43, Nr. 5 
S. 123—125.) (Rumänisch.) 23, 449 

Mirotworzeff, S. R., und W. A. Prelatoff, Sonnenlichttherapie der chirurgischer 
Tuberkulose in den klimatischen Verhältnissen der Stadt bzw. Gouvernement 
Ssaratoff. (Chirurg. Fak.-Klin., Univ. Ssaratoff, Dir. Prof. Mirotworzeff.) (Ssara 
towski westnik sdrawoochranenija Jg. 4, Nr. 2, S. 14—19.) (Russisch.) 29, 201 
Nikitina, G., Die Heliotherapie bei Lupus der Kinder. (Woprossy tuberkuljos* 
Jg. 1, Bd. 1, Nr. 1, S. 38—45.) (Russisch.) ’ * 

Pfefferkorn, A., Über die Behandlung der Bauchfelltuberkulose mit künstliche! 
Höhensonne. (Med. Klin., Halle a. S.) (Zentralbl. f. inn. Med. Jg. 44, Nr. 22 
S. 353—355.) ■ 24, 494 

Roederer, C., L’h61ioth6rapie dans les tuberculoses osteo-articulaires. (Heliotherapi* 
bei Gelenk- und Knochentuberkulose.) (Paris med. Jg. 13, Nr. 28, S. 43—46.) 26, 13 
Rotstein, F., Über die Behandlung der tuberkulösen Peritonitiden mit Quecksilber 
Quarzlampe. (Wiss. Vereinig, d. Ärzte d. Physiotherapeut. Inst., Petersburg. 
(Wratschebnaja gascta Jg. 27, Nr. 16, S. 382.) (Russisch.) 27, 19t 

Rudnitzky, N., Vorschlag einer neuen Theorie über die Wirkung der Quarzbestrahlunj 
auf die Tuberkulose. (Verein, d. Ärzte d. Physiotherapeut. Inst., Petersburg. 
(Wratschebnaja gaseta Jg. 27, Nr. 16, S. 382.) (Russisch.) 27, 190 

Schauff, Hubert, Die Sonnenbehandlung der chirurgischen Tuberkulose in der Tief 
ebene, speziell an der Chirurg. Universitätsklinik KÖln-Lindenburg. (Dissertation 
Köln 1923. 34 S.) 

Behandlung dar Tuberkulose mit Tuberkulin, Friedmannt KaHMQterbacillen, Partialantigenen (Dtyckt 
Much). 

Bazy, Louis, Sur le traitement des tuberculoses chirurgicales par les vaccins anti 
tuberculeux. (Über die Behandlung von chirurgischen Tuberkulosen mit ann 
tuberkulösen Vaccinen.) (Rev. intemat. de med. et de Chirurg. Jg. 34, Nr. 

S. 53—57.) 24, 48; 


Gck igle 


Original fro-m 

UNIVERSETY OF MICHIGAN 



Mandl.d. Tuberkulösem, verschied. Mitteln. Lepra, Rhinosklerom. Gonokokken. 97 


Clark. William Arthur, Treatment of bone and joint tuberculosis with tuberculin 
and heliotherapy. (Behandlung der Knochen- und Gelenktuberkulose mit Tuberkulin 
und Heliotherapie.) (Joum. of bone a. joint surg. Bd. 5, Nr. 4, S. 721—739.) 26, 83. 

Hein, Bruno, Die Erfahrungen mit dem Friedmannschen Tuberkulose-Heil- und 
Schutzmittel bei chirurgischer Tuberkulose an der Königsberger chirurgischen Uni¬ 
versitätsklinik. (Chirurg. Univ.-Klin., Königsberg i. Pr.) (Dtsch. Zeitschr. f. Chirurg, 
ßd. 178, H. 3/4, S. 172—186.) 24, 257. 

Lipowsky, A. A., Das Verhalten spezifischer und unspezifischer Entzündungen der 
Haut und der Schleimhaut bei lokaler Tuberkulinanwendung. (Staatsinst. f. Tuber¬ 
kuloseforsch., Leningrad; Direktor A. J. Stemberg.) (Woprossy tuberkuljosa Nr. 6/6, 
S. 10—14.) (Russisch.) 30, 801. 

Wereschinski, A., Untersuchung und Behandlung chirurgischer Tuberkulose mit 
Partigenen nach Deycke-Much. (Chirurg. Klin., Milt.-med. Akad., Petrograd, Prof. 
Giigolaff.) (Verhandl. d. Russ. Chirurg. Pirogoff-Ges., St. Petersburg 1923.) (Rus¬ 
sisch.) 26, 50. 

IMb{ ter TuberkuloM mit vtrschMontn Mitteln (Ttbtcin, Dioradin, MtsM, Kuptervarbindung, 

usViji 

Agafonoff, F. D., Zur Proteinkörpertherapie bei der Tuberkulose der Kinder. (Kinder 
klm., Univ. Kasan, Dir. Prof. Menschikoff.) (Kasanski medizinski joumal Jg. 19, 
Nr. 2, S. 73—78.) (Russisch.) 26, 233. 

5min, E., Über einen Fall der Autoserotherapieanwendung bei der tuberkulösen 
Polyserositis. (Diagnost. Klin., Univ. Rostow am Don. Dir. Prof. Muchin.) (Jugo- 
^osstotschny westnik sdrawoochranenija Nr. 10/11, S. 28—30.) (Russisch.) 29, 227. 

D'ktmann, Gerhard, Die Behandlung der chirurgischen Tuberkulose mit Lecutyl. 
Chirurg. Univ.-Klin., Gießen.) (Bruns* Beitr. z. klin. Chirurg. Bd. 128, H. 1, 
S.90—95.) 21, 491. 

Arnberg, A., Traitement de certaines tuberculoses chirurgicales par le collivaccin 
antituberculeux. (Behandlung gewisser Fälle von chirurgischer Tuberkulose mit 
Collovaccine.) (Joum. de möd. de Paris Jg. 42, Nr. 32, S. 649—650.) 26, 355. 

'•r^eter, H. A., Über die Behandlimg der chirurgischen Tuberkulosen mit Yatren- 
Casein. (Chirurg. Univ.-Klin., Köln-Lindenburg.) (Dtsch. med. Wochenschr. Jg. 49, 
Nr. 45, S. 1420—1422.) * 

Sitf, R., Die Behandlung der sogenannten chirurgischen Tuberkulose mit Hydro¬ 
lysen aus tierischem Eiweiß und tierischen Organen (Eatan). (Münch, med. 

^ Wochenschr. Jg. 70, Nr. 21, S. 661—664.) 23, 449. 

-^«ipoff, K., Zur Schlammbehandlung der Knochen- und Gelenktuberkulose. (Ver¬ 
handl. d. wiss. Konferenzen d. Chirurg. Sekt. d. Dyspensarärzte d. Stadt Moskau, 
1922 —23.) (Woprossy tuberkuljosa Bd. 1, Nr. 1, S. 167—168.) (Russisch.) 27, 38. 

W., und H. Schlossberger, Chemotherapeutische Versuche bei Tuberkulose 
Staatsinst. f. exp. Therapie, Frankfurt a. M.) (Zeitschr. f. Hyg. u. Infektions- 
krankh. Bd. 100, H. 1, S. 107—112.) 24, 484. 

L^unowa, N. P., Ergebnisse der Protein- (Milch-) Therapie bei orthopädischen 
Erkrankungen. (Astrachanski medizinski joumal Jg. 1, Nr. 1, S. 73—75.) (Russisch.) 

, 27, 237. 

-‘kasch, N. N., Zur Frage der Behandlung der Tuberkulose mit Einspritzungen 
T *on Kreosot und Guajacol. (Ssaratowski westnik sdrawoochranenija Jg. 4, Nr. 8/9, 
$.6-12.) (Russisch.) 29,261. 

bischer, E., YatrenanWendung bei chirurgischer Tuberkulose. (Sanat., Rappenau.) 
Münch. med. Wochenschr. Jg. 70, Nr. 13, S. 392—393.) 23, 69. 

Lepra, Rhinosklerom. 

^lamare, G., Lepre tuböreuse avec hyperostoses tibiales. Lepre pachydermique 
avec glossite sclöreuse. (Knötchenlepra mit Hyperostosen des Schienbeins. Pachy- 
( lerme Lepra mit Zungensklerose.) (Presse med. Jg. 31, Nr. 49, S. 549—551.) 24, 160. 
r *burg, A. L., Ein Fall von Sklerom der oberen Luftwege. (Jekaterinoaslawski 
medizinski joum. Jg. 2, Nr. 13/14, S. 42—47.) (Russisch.) 27, 208. 


Gonokokken. 

4jirne y. J. Dellinger, Gonococcal infections of the kidney. (Die gonorrhoischen 
r Infektionen der Niere.) (Joum. of urol. Bd. 9, Nr. 1, S. 79—86.) 26, 184. 

Jjf ner, L., über Gonokokkensepsis. (Med. Klin., Univ. Leipzig.) (Dtsch. med. Wochen¬ 
schrift Jg. 49, Nr. 51, S. 1540—1550.) 27, 436. 

Jahresbericht Chirurgie 1923. 7 


Digitized by 


Go igle 


Original fro-m 

UNIVERSETY OF MICHIGAN 



Digitized by 


98 Infektions- und parasitäre Krankheiten. 

Fraulini, Mario, Peritonite e peritonismo blenorragico gonococcico. (Gonorrhoisch 
Peritonitis und Peritonismus.) (Clin, dermo-sifilopat., istit. clin. d. perfezion. e istit 
dermosifilopat., osp. magg., Milano.) (Giom. ital. d. malatt. vener. e d. pelle Bd. $ 
H. 3, S. 861—869.) 25, 3; 

Gothgen, E. W., über Gonokokkensepsis. (Chirurg. Abt., Amtskrankenh., Kojw 
hagen.) (Hospitalstidende Jg. 66, Nr. 33, S. 573—585.) (Dänisch.) 25, 35! 

Gottlieb, I., Durch Gonokokken hervorgerufene eitrige Prozesse. (Urol. Klin., Ma 
kauerMed. Inst. Dir. Prof. Fronstein.) (Ürologija Jg. l,Nr. 1, S. 19—24.) (Russ.) 25,61 
Junker, Hans, Zur Kenntnis der gonorrhoischen Samenblasenerkrankung und ihn 
Bedeutung für den Verlauf der Gonorrhöe. (Stadt. Krankenh., Charlottenburg 
(Med. Klinik Jg. 19, Nr. 8, S. 233—235.) 22, 32« 

Iwanoff,N., und M. Rappoport, Ein Fall von Gonokokkensepsis. (Obuchowhospita 
St. Petersburg.) (Journal akuscherstwa i shenskich boljesnei [Festschrift fi 
Kriwski] Bd. 84, H. 1, S. 51—57.) (Russisch.) 25, 23i 

Michailow, N. A., Über gonorrhoische Strikturen. (Verhandl. d. XV. Kongr. ras 
Chirurg, in St. Petersburg, Sept. 1922, S. 362—364.) (Russisch.) 25, 20 

Pastor, E., Behandlung der gonorrhoischen Ankylose durch Autogonoserum. (Me 
ibera Bd. 17, Nr. 283, S. 293—295.) (Spanisch.) 23, 44 

Ducreyscher Bacillus« Syphilis. 

Blum, Paul, Les arthralgies au cours de la Syphilis. (Die Gelenkschmerzen im Verla 
der Syphilis.) (Bull. med. Jg. 87, Nr. 31, S. 900—902.) 26. 

Bowman, George W., Syphilitic Osteochondritis. (Syphilitische Osteochondritis 
(Urol. a. cut. review Bd. 27, Nr. 5, S. 273—277.) 28, 47 

Cantinieaux, Valentin, Kystes spermatiques bilateraux et Syphilis. (DoppeLseitij 
Spermacysten und Syphilis.) (Scalpel Jg. 76, Nr. 3, S. 62—65.) 21, 41 

Cohn, Erich, Gummen der Hypophyse. (Pathol. Inst., Stadt. Krankenh. im Friedrich 
hain, Berlin.) (Virchows Areh. f. pathol. Anat. u. Physiol. Bd. 240, H. 3, S. 4 
bis 468.) 22, 1: 

Derville, M., Epilepsie Bravais-Jacksonienne syphilitique rapidement jugulde par 
traitement. (Jacksonsehe Epilepsie syphilitischen Ursprungs, schnell durch E 
handlung geheilt.) (Journ. de möd. de Paris Jg. 42, Nr. 35, 8. 716—718.) 
Erlacher, Philipp, Gabelhand bei kongenitaler Lues. Beiträge zur Entstehung <1 
Madelungschen Deformität. (Kinderklin. u. Chirurg.-orthop. Abt., L T niv. Grai 
(Arch. f. klin. Chirurg. Bd. 125, H. 4, S. 776—789.) 26, 25 

Fabry, Joh., Zur Frage der Verhütung der syphilitischen Berufsinfektion. (Mc 
Klinik Jg. 19, Nr. 30, S. 1047—1048.) 25, 4^ 

Gaudior et Mi net, Blessure de guerre et sypliilis. (Kriegsverwundung und Syphilt 
(Rev. internet, de med. et de chirurg. Jg. 84, Nr. 12, S. 152—154.) 

Goodman, Herman, Ulcerating granuloma (granuloma inguinale). A pictorial pi 
sentation of tropical and temperate zone experience. (Das Granuloma veneren 
in Abbildungen nach Erfahrungen in tropischem und gemäßigtem Klima.) (Ur 
a. cut. review Bd. 27, Nr. 2, S. 86—92.) 28, 21 

Gram, Chr., Ulcerative syphilitic colitis. (Ulcerative, syphilitische Kolitis.) (Med. di 
A, Rigshosp., Copenhagen.) (Acta med. scandinav. Bd. 57, H. 5, S. 502—507.) 24, 3‘ 
McMahon, Francis B., Luetic obstruction of the oesophagus. (Luetische Speii 
röhren Verengerung.) (Surg., gynecol. a. (>bstetr. Bd. 87, Nr. 2, S. 141—143.) 27, 1- 
Mönard, V., et M. Mozer, Recherche de la syphilis dans les affections ganglionnaii 
et ostöo-articulaires. Elements du diagnostic cliniques, radiographiques et 
laboratoire avec la tuberculose externe hybridite ou coexistence. (Untersuchung ül 
die Syphilis der Drüsen, Knochen und Gelenke, insbesondere klinische, röntgei 
logische und serologische Merkmale der Syphilis gegenüber gleichzeitig vorhandei 
Tuberkulose.) (Journ. de möd. de Paris Jg. 42, Nr. 26, S. 523—528 u. Nr. 29, S. 5 
bis 590.) 24, 3! 

Moehlig, Robert C., A case of gastric syphilis. (Fall von Magensyphilis.) (Journ. 

the Michigan state med. soc. Bd. 22, Nr. 9, S. 393—394.) 24, 4 

Monse, Ernst, Zur Chirurgie des Lebergummas. (Stadtkrankenh., Dresden-Johai 
stadt.) (Bruns’ Beitr. z. klin. Chirurg. Bd. 128, H. 1, S. 148—158.) 21, 5! 

Poehlmann, A.„ Über Gelenksyphilis und serologische Untersuchungen an Geier 
punktaten. (Deimatol. Poliklin. u. Klin., Univ. München.) (Dtsch. Zeitechr. 
Chirurg. Bd. 182, H. 3/4, S. 161—179.) 25. 4; 

Roberts, Percy Willard, The Conservation of muscles in paralvtic deformities 
the foot. (Über die Erhaltung von Muskeln bei paralytischen Fußdeformitäte: 
(Journ. of bone a. joint surg. Bd. 5, Nr. 1, S. 123—126.) 22. L 


Gck igle 


Original fro-m 

UNIVERSITY OF MICHIGAN 



Ducreyscher Bacillus. Syphilis. Anaerobe Bakterien, Gasödem, malignes ödem usw. 99 

Roberts, Percy Willard, Congenital syphilis as a factor in joint disease. (Die 
Bedeutung der kongenitalen Lues bei Gelenkerkrankungen.) (Americ. journ. of 
surg. Bd. 87, Nr. 6, S. 102—105.) 28, 414. 

Schnabel, Truman G., Carcinoma of the stomach in association with a positive blood 
Wassermann and the history of chancre. (Magencarcinom mit positivem Blut-Wasser¬ 
mann und die Geschichte des Schankers.) (Gastro-intest, clin., out-patient dep., 
univ. hosp., Philadelphia.) (Med. clin. of North America [Philadelphia-Nr.] Bd. 6, 
Nr. 4, S. 991—998.) * 

T>elios, Paul, Die Lues als ätiologischer Faktor für die Ulcusbildung in Magen und 
Duodenum. (II. med. Univ.-Klin., Wien.) (Med. Klinik Jg. 19, Nr. 31, S. 1080 
bis 1082.) 25, 108. 

Wildenberg, L. van den, Traitement des räträcissementn du naso-pharynx. (Be¬ 
handlung der Narben des Nasopharynx.) (Scalpel Jg. 76, Nr. 43, S. 1177—1181.) 

25, 462. 

Anaerobe Bakterien, Gasödem, malignes ödem, Wundrauschbrand. 

Aschoff, L., Praktische Ergebnisse der Gasftdemforschung im deutschen Heere. (Klin. 

Wochenschr. Jg. 2, Nr. 49, S. 2223—2226.) 27, 65. 

Berkow, Samuel Gordon, and Nathan Robert Tolk, Ischiorectal abscess followed 
by gas gangrene: gas gangrene following trauma. Report of two cases. (Ischio- 
rectaler Absceß bei Gasgangrän; Gasgangrän nach Trauma. Bericht über 2 Fälle.) 
(Joum. of the Americ. med. assoc. Bd. 80, Nr. 23, S. 1689—1691.) 24, 1. 

Brütt, H., Gasbacilleninfektion des Pankreas und Pankreasnekrose. (Nebst Bemer¬ 
kungen zur Pathogenese und Klinik der akuten Pankreasnekrose.) (Chirurg. Univ.- 
Klin., Hamburg-Eppendorf.) (Virchows Arch. f. pathol. Anat. u. Physiol. Bd. 246, 
8. 33—41.) 27, 379. 

Brütt, H., Zur operativen Heilung des puerperalen Uterusgasbrandes. (Chirurg. 
Univ.-Klin., Hamburg-Eppendorf.) (Zentralbl. f. Gynäkol. Jg. 47, Nr. 33, S. 1317 
bis 1322.) 80, 58. 

Brunner, Conrad, Rivanol und Wundinfektion durch Erdanaerobier. (Zentralbl. f. 

Chirurg. Jg. 50, Nr. 12, S. 458—461.) % 22, 256. 

£‘Cobar, Jos 6, und Augustin Lopez Mufiiz, Symptome und Komplikationen der 
Gasgangrän. (Progr. de la clin. Bd. 25, Nr. 4, S. 449—463.) (Spanisch.) 28, 419. 
Fischer, Josef, Über Gasphlegmone nach Laparotomien und Operationen an Bauch¬ 
organen, namentlich am Darm. (Dissertation: Marburg 1923. 36 S.) * 

Fraenkel, Eugen. Über Gasbrand der Gebärmutter. (Pathol. Inst., Univ. Hamburg.) 

(Virchows Arch. f. pathol. Anat. u. Physiol. Bd. 241, S. 352—371.) 22, 363. 

Oivhans, E. G., Microbic or traumatic »preading gangrene. (Bakterielle oder fort- 
scluneitende traumatische Gangrän.) (Internat, joum. of surg. Bd 86, Nr. 4, S. 159 
bis 161.) 24, 131. 

^oddu, Louis A. O., Report of unusual gas infection with compound fracture and 
bridging of new bone without bone transplant. (Bericht über eine ungewöhnliche 
Gasinfektron bei Splitterfraktur und Brückenbildung mit neuem Knochen ohne 
Knochentransplantation.) (Joum. of bone a. joint surg. Bd. 5, Nr. 4, S. 804—807.) * 
Hennings, John E., The röle of bacillus Welchii in gangrenous appendicitis and the 
use of antitoxin of Bull and Pritchett in its treatment. (Die Rolle des Bacillus 
Welchii bei gangränöser Appendicitis und die Anwendung des Antitoxins von Bull 
und Pritchett bei ihrer Behandlung.) (Surg. serv. Brooklyn hosp., Brooklyn.) 
(New York med. joum. a. med. record Bd. 117, Nr. 11, S. 682—685.) 25, 44. 

I nglis, Keith, Gas gangrene in military and civil practice. (Gasgangrän in Militar- 
und Zivilpraxis.) (Med. joum. of Australia Bd. 1, Nr. 1, S. 7—9.) 22, 187. 

kemkes, Heinrich, Zur Kasuistik des ,,Gasbrandes“. (Gemeindekrankenh., Ben¬ 
rath a. Rhein.) (Dtsch. med. Wochenschr. Jg. 49, Nr. 18, S. 681—582.) 28, 225. 
bawroff, W. W., Gasentwicklung im venösen System als Ursache der klinischen Be¬ 
sonderheiten und des Todes bei der Gasinfektion. (Verhandl. d. XV. Russ. Chirurg. 
Kongr. in St. Petersburg, September 1922, S. 386—387.) (Russisch.) * 

Bcckie, J. P., A fatal case of empyema due to anaerobic infection. (Ein tödlicher Fall 
von Pleuraempyem durch Anaerobeninfektion.) (Edinburgh med. journ. Bd. 80, 
Nr. 2, S. 60—67.) 22, 306. 

Fittig, Rudolf, Über einen Fall von Gasphlegmone des Nabels im Anschluß an eine Kon- 
krementbüdung. (Dissertation: München 1923. 22 S.) * * 

Opokin, A. A., Zur Pathologie und Klinik der Metastasen bei Gasgangrän oder Phleg¬ 
mone. (Chirurg. Klin. Prof. Opokin, Univ. Tomsk.) (Nowy chirurgitschewski archiv 
Bd. 8 ; H. 2, S. 241—246.) (Russisch.) ' 25, 228. 


Digitized by 


Gck igle 


Original fro-m 

UNIVERSETY OF MICHIGAN 



Digitized by 


100 


Infektions- und parasitäre Krankheiten. 


Rutkowski, Jerzy, Appendicitis und Gasphlegmone. (Polska gazeta lekarska Jg.2, 
Nr. 18, S. 316—318.) (Polnisch.) * 

Schiocker, Johannes, Über Gasphlegmone im Frieden. (Dissertation: Frankfurt 
[1923]. Ö4S.) * 

Stegemann, Hermann, Gasperitonitis. (Chirurg. Univ.-Klin., Königsberg i. Pr.) 

(Arch. f. klin. Chirurg. Bd. 123, S. 523—529.) 22, 455. 

Weinberg, Le s6rum antigangr^neux et son emploi en th^rapeutique. (Das Gasbrand- 
Serum und seine therapeutische Verwendung.) (Joum. möd. fran?. Bd. 12, Nr. 2, 
S. 67—78.) 22, 476. 

Weinberg, M., et P. Aznar, Le bacille pyocyanique et les microbes anaörobics. (Der 
Bac. pyocyaneus und die anaeroben Bakterien.) (Cpt. rend. des seances de la soc. 
de biol. Bd. 89, Nr. 25, S. 466—468.) 2«, 90 

Noma. 

Almasowa, Zur Frage der Wiederherstellung des Wangendefektes nach Noma. (Chir 
Univ.-Klin. Prof. Spassokukotzky Ssaratoff.) (Verhandl. d. XV. Kuss. Chirurg 
Kongr. in St. Petersburg, September 1922, S. 172.) (Russisch.) 24. 356 

Bätori, Däniel, Noma in der Praxis. (Gyögyäszat Jg. 1923, Nr. 2. S. 20.) (Ungarisch. 

22 5 

Bernhard, Waldemar, Noma unter besonderer Berücksichtigung der Ätiologie 
(Dissertation: Halle 1923. 36, 4 S.) * 

Goljanitzki, J. A., Resultate der Nomabehandlung nach eigener Methode. (Chir 
Klinik Prof. Goljanitzky, Astrachan.) (Verhandl. d. XV. Russ. Chirurg.-Kongr 
in St. Petersburg, September 1922, S. 173—176.) (Russisch.) 24, 356 

Goljanitzki, J. A., Ergebnisse der Nomabehandlung nach unserer Methode. (Astra 
chanski medizinski journal Jg. 1, Nr. 7/9, S. 34—40.) (Russisch.) 27, 181 

Hertmanni, Paul, Über Noma mit Berücksichtigung der Therapie. (Dissertation 
Würzburg 1923. 41 S.) * 

Kartasch off, P. N., Über den Zusammenhang von Noma und Hunger. (Chirurg 
Klin., Univ. Perm, Dir. Prof. Parin,) (Permski medizinski journal Nr. 3/5, S. 46—52. 
(Russisch.) 30, 439 

Möller, Raphael, Über einen Fall von nomaähnlicher Erkrankung mit Beteiligun) 
der Haut. (Israel. Krankenh., Hamburg.) (Dtsch. med. Wochenschr. Jg. 49, Nr. 28 
S. 913—914.) 24, 485 

Natschewa, Eugenie, Ein Fall von Noma cerebri. (Dissertation: Heidelberg 1923 
54 S.) ' 

Picot, Gaston, et Charles Ruppe, A propos d’un cas de Syphilis du maxillain 
införieur compliquä de noma. (Syphilis des Unterkiefers, kompliziert durch Noma. 
(Presse möd. Jg. 31, Nr. 35, S. 288—289.) 

Velasco, Pajares, Noma. (Pediatria espaüola Jg. 12, Nr. 125, S. 33—44.) (Spanisch.) 


Blastomykose, Botryomykose, Mycetoma, Nocardiosis, Sporotrichosis. 

Bolognesi, Giuseppe, Micosi chirurgiche sperimentali. Nota prevent. (Experimeri 
teile chirurgische Mykosen.) (Istit. botan., univ. Siena.) (Pathologica Jg. 15 
Nr. 350, S. 374—375.) 26, 84 

Castex, Mariano R., und Daniel Greenway, Menschliche Coccidiasis durch Isc 
spora hominis. (Prensa med. argentina Jg. 10, Nr. 8, S. 205—208.) (Spanisch.) 
Chartres, Traitement comparatif des ulceres phag6d6niques des pays chauds. (Ver 
gleichende therapeutische Versuche beim Ulcus phagedaenicum der heißen Lander, 
(Soc. de möd. et d’hyg. colon., Marseiile, 11. VH. 1923.) (Marseille-m6d. Jg. 64 
Nr. 22, S. 1071—1074.). 24, 434 

Chiurco, Giorgio Alberto, Micosi chirurgiche sperimentali. (Experimentelle chi 
rurgische Mykosen.) (Istit. botan., univ. Siena.) (Pathologica Bd. 15, Nr. 354 

S. 487—488.) 24, 387 

Crutchfield, Earl D., Sporotrichosis. (Arch. of dermatol. a. syphilol. Bd. 7, Nr. 5 
S. 226—233.) 22, 33: 

Durante, Luigi, Sur cosi detto „Botriomicoma di Poncet e Dor“. (Über das so*; 

Botryomykom Poncet-Dor.) (Osp. Pamatone, Genova.) (Arch. per le scienze med 
Bd. 45, Nr. 3, S. 161—175.) 31. 13;* 

Ferrand, M., et H. Rabeau, Sporotrichose vögötante et verruqueuse du nez simulan 
la tuberculose verruqueuse. (Sporotrichosis vegetans und verrucosa der Nase unte 
dem Bilde einer verrukösen Tuberkulose.) (Ann. de dermatol. et de syphiligr. Bd. 4 
Nr. 5, S. 345—347.) 24. 35 t 


Go, igle 


Original fro-m 

UNIVERSITY OF MICHIGAN 



Blastomykose, Botryomykose usw. Aktinomykose. 


101 


Fleroff, S. A., Über die lokalen Fusospirochä tosen und ihre Behandlung. (Chirurg. 
Cniv.-Klin., Kasan, Dir. Prof. Wischnewsky.) (Kasanski medizinski joumal Jg. 1§, 
Nr. 1, S. 39—43.) (Russisch.) 25, 229. 

Herxheimer, K., und A. Biirkmann, Über Blastoraycosis cutis. (Dermatol. Univ.- 
Klin., Frankfurt a. M.) (Arch. f. Dermatol, u. Syphilis Bd. 142, H. 1, S. 100—114.) 

22, 251. 

Kansy, Helene, Sporotrichose. (Dissertation: Berlin 1923. 60, III S.) * 

Luis Carrera, Jos 6, Histopathologie der Mycosis fungoidee. Betrachtungen über 
Haemoblastosis und ihre Hautveränderungen. (Progr. de la clin. Bd. 26, Nr. 3, 
S. 297—312.) (Spanisch.) 25, 451. 

Magalhaes, Pedro Severiano de, Die sogenannte Botryomykose (Typus humanus) 
und teleangiektasisches Granulom und Botryomykose (Typus humanus) mit pyogen - 
nem Granulom. (Brazil-med. Bd. 2, Nr. 8, S. 117—118.) (Portugiesisch.) 26, 2. 

Mason, V. R., and K. P. Frost, Report of a case of sporotrichosis. (Bericht über 
einen Fall von Sporotrichose.) (California state joum. of med. Bd. 21, Nr. 11, 
S. 471—473.) 26, 84. 

Parker, Charles A., Actinomycosis and blastomycosis of the spine. (Aktinomykose 
und Blastomykose der Wirbelsäule.) (Joum. of bone a. joint surg. Bd. 5, Nr. 4, 
S. 759—777.) 25, 463. 

Pa?(|uini, Lopez C., Madurafuß oder Mycetom. (Semana möd. Jg. 80, Nr. 14, S. 629 
bis 633.) (Spanisch.) 23, 480. 

Taylor, Raymond G., Coccidioidal granuloma. (Das Coccidiengranulom.) (Americ. 
joum. of roentgenol. Bd. 10, Nr. 7, S. 551—558.) 24, 387. 

Terra, Fernando, Drei Fälle von Blastomykose. (Brazil-med. Bd. 1, Nr. 4, S. 41 bis 
44.) (Portugiesisch.) 22, 364. 

Voss, J. f Ein Fall genereller Blastomykose unter dem Bilde einer Meningitis. (Norsk. 
magaz. f. laegevidenskaben Jg. 84, Nr. 6, S. 550—560.) (Norwegisch.) * 

Wohl, Michael G., Fungous diseases of man in the state of Nebraska. (Sporotrichosis, 
blastomycosis, actinomycosis.) (Menschliche Pilzerkrankungen in Nebraska.) (Joum. 
of the Americ. med. assoc. Bd. 81, Nr. 8, S. 647—653.) 24, 435. 


Aktinomykose. 

Bmckman, R. 8t. Leger, Actinomycosis of the right iliao fossa. (Aktinomykose der 
rechten Darmbeingrube.) (Brit. joum. of surg. Bd. 10, Nr. 40, S. 456—465.) 22, 481. 
Bruce, Herbert A., Actinomycosis. (Aktinomykose.) (Ann. of surg. Bd. 78, Nr. 2, 
S. 294—299.) 26, 61. 

Costiniu, L’actinomycose du larynx. (Die Aktinomykose des Kehlkopfs.) (Oto-rhino- 
laryngol. intemat. Bd. 7, Nr. 9, S. 505—509.) 26, 104. 

(reseenzi, Giulio, Infezione da actinomyces cameus. (Infektion mit Adtinomyces 
cameus.) (Clin. Chirurg, gen., istit. di studi sup. e di perfez., Firenze.) (Arch. ital. 
di Chirurg. Bd. 7, H. 1, S. 1—17.) 22, 481. 

Wiedmann, Friedrich Franz, Heilimpfung der Aktinomykose. (Tuberkul.-Inst. v. 

Prof. Friedmann, Berlin.) (Münch, med. Woehenschr. Jg. 70, Nr. 6, S. 176.) 22, 156. 
Orupen, Joachim, Geschlossene Aktinomykose der Zunge. (Kreiskrankenh., Oschers- 
leben-Bode.) (Dtsch. Zeitschr. f. Chirurg. Bd. 188, H. 3/4, S. 286—287.) 26, 394. 
Hedry, Myklos, Auf Grund von Actinomyceserkrankungen entstandene carcino- 
matöee Geschwülste. (II. chir. Univ.-Klin., Budapest.) (Orvosi hetilap Jg. 67, 
Nr. 6, S. 63—64.) (Ungarisch.) 22, 364. 

Hedrv, Nikolaus v., Auf durch Strahlenpilz verändertem Boden entstandene krebs¬ 
artige Geschwülste. (II. Chirurg. Klin., Pazmanv-Peter-Univ. Budapest.) (Bruns 1 
Beitr. z. klin. Chirurg. Bd. 129, H. 1, S. 157—161.) * 

Kinateder, Käthe, Die Therapie der Aktinomykose mit besonderer Berücksichti¬ 
gung der Röntgenbehandlung und deren jüngste Erfolge an der Chir. Klinik zu Er¬ 
langen. (Dissertation: Erlangen 1922 [1923]. 41 S.) * 

Kälter, Else, Über Aktinomykose der Blasenwand. (Chirurg. Univ.-Klin., Würzburg.) 

(Dtsch. Zeitschr. f. Chirurg. Bd. 181, H. 1/2, S. 60—65.) 26, 186. 

Lhirondel, Un cas d’actinomycose de la joue. (Aktinomykose der Wange.) (Joum. 

d. praticiens Jg. 87, Nr. 44, S. 711—712.) * 

-'*w, Gordon B., and Fred A. Figi, Actinomycosis of the head and neck; a report 
of 107 cases. (Aktinomvkose des Kopfes und Halses.) (Surg., gynocol. a. obstetr. 
Bd. 87, Nr. 5, S. 617—625.) * 26, 84. 

B&rker, Charles A., Actinomycosis and blastomycosis of the spine. (Aktinomykose 
und Blastomykose der Wirbelsäule.) (Joum. of bono a. joint surer. Bd. 5, Nr. 4, 
S. 759—777.) 25, 403. 


Digitized by 


Go igle 


Original fro-m 

UNIVERSITY OF MICHIGAN 




Digitized by 


102 Infektions- und parasitäre Krankheiten. 

Sanford, Arthur H., Distribution of actinomycosis in the United States. (Vertei¬ 
lung der Aktinomykose in den Vereinigten Staaten.) fSect. on clin. pathol., Mayo 
clin., Rochester, Minn.) (Joum. of the Americ. med. assoc. Bd. 81, Nr. 8, S. 655 
bis 659.) 24, 435. 

Sattler, Eugen, Über die Bauchaktinomykose. (Chirurg. Univ.-Klin., Preßburg 
[z. Z. Budapest].) (Wien. klin. Wochenschr. Jg. 86, Nr. 40, S. 714—715.) 25, 395. 

Sattler, Jenö, Über die abdominelle Aktinomykose. (Gyögyäszat Jg. 1928, Nr. 30, 
S. 446—448.) (Ungarisch.) 24, 341. 

Seenger,J Gyula Cornöl, Über die Actinomyceserkrankung der Leber. (Orvosihe- 
tüap Jg. 67, Nr. 6, S. 62—63.) (Ungarisch.) 23, 44. 

Sjenin, A. S., Ein Fall von Hautaktynomykose, geheilt durch Röntgenstrahlen. (Kliii. 
f. Haut- u. vener. Krankh., Univ. Ssaratoff, Dir. Prof. Grigorjeff.) (Ssaratowski 
weetnik sdrawoochranenija Jg. 4, Nr. 5/6, S. 41—43.) (Russisch.) 29, 326. 

Wakeley, Ce eil P. G., The treatment of actinomycosis by X-rays, with a report of 
nine cases. (Die Behandlung der Aktinomykose mit Röntgenstrahlen mit einem 
Bericht über 9 Fälle.) (Arch. of radiol. a. electrotherapy Bd. 28, Nr. 279, S. 129 
bis 135.) 25, 418. 

Walker, J., Versuche über Cutanreaktion und Komplementbindung bei Aktino¬ 
mykose. (Chirurg. Univ.-Klin., Zürich.) (Mitt. a. d. Grenzgeb. d. Med. u. Chirurg. 
Bd. 86, H. 1, S. 55—95.) 22, 56. 

Warwick, W. Turner, A clinical contribution to the aetiology of actinomycosis. 
(Ein klinischer Beitrag zur Ätiologie der Aktinomykose.) (Lancet Bd. 205, Nr. 10, 
S. 497—501.) 24, 387. 

Wendling, Alois, Zur Kenntnis der Eintrittspforte und der Verbreitungswege der 
Aktinomykose. (Dissertation: Würzburg 1923. 19 S.) * 

Echinokokkus, Cysticercus. 

Abrashanoff, A., Zur Diagnostik und Therapie des Lungenechinokokkus. (Jeka- 
terinoslawsky medizinski joumal Jg. 2, Nr. 11/12, S. 95—96.) (Russisch.) 27,48. 

Antonucci, Cesare, Proposta di un perfezionamento nel trattamento ideale delle 
cisti da echinococco sterili del polmone. (Ein Vorschlag zur Verbesserung der Ope¬ 
ration des Lungenechinokokkus.) (Policlinico, sez. prat. Jg. 80, H. 25, S. 798—799.) 

24, 501. 

Bachlechner, Karl, Choledochusverschluß durch Leberechinokokkus. (Krankeiist. 
Zwickau i. S.) (Zentralbl. f. Chirurg. Jg. 50, Nr. 48/49, S. 1753—1755.) 26, 320. 

Bacigalupo, Juan, Die Subcutanreaktion mit Echinokokkuscystenflüssigkeit. (Fac. 
de cienc. mäd., Buenos Aires.) (Semana mäd. Jg. 80, Nr. 23, S. 1083—1084.) (Spa¬ 
nisch.) 25, 451. 

Blumenthal, G., und E. Unger, Serologische und klinische Mitteilungen zur Dia¬ 
gnostik der Echinokokkenkrankheit. (Inst. „Robert Koch“ und Rudolf Virchow- 
Krankenh., Berlin.) (Dtsch. med. Wochenschr. Jg. 49, Nr. 16, S. 512—514.) 28, 292. 

Botteri, Johann Hugo, Über Echinokokkenanaphylaxie. II. Mitt. (Zeitschr. f. d. 
ges. exp. Med. Bd. 87, H. 3/6, S. 175—183.) 26, 210. 

Botteri, Ivan Hugo, Über Echinokokkenanaphylaxie. II. Mitt. (LijeÖnicki vjesnik 
Jg. 45, H. 3, S. 67—72.) (Serbo-kroatisch.) 22, 428. 

Cameron, Gordon, The staining reactions of hydatid cysts. (Die Farbreaktionen der 
Echinokokkuscysten.) (Med. joum. of Australia Bd. 2, Nr. 21, S. 541—544.) 26, 331. 

Carl, Amöbenabsceß und Echinokokkus nebeneinander im rechten Leberlappen. (47. Vers, 
d. Dtsch. Ges. f. Chirurg., Berlin, Sitzg. v. 4.—7. IV. 1923.) 23, 44. 

Chiappori, Romulo, Echinokokkusscyten des Nervensystems. (Prensa m£d. argen- 
tina Jg. 9, Nr. 23, S. 685—692.) (Spanisch.) 22, 495. 

Cignozzi, Oreste, L’echinococco delle ghiandole linfatiche del collo. (Echinokokkus 
der Lymphdrüsen des Halses.) (Div. Chirurg., osp., Grosetto.) (Ann. ital. di chirurg. 
Jg. 2, H. 9, S. 923—929.) 25, 161. 

Cignozzi, Oreste, L’echinococco renale. Studio clinico. (Der Nierenechinokokkus. 
Eine klinische Studie.) (Div. Chirurg, dell’osp., Grosseto.) (Arch. ital. di Chirurg. 
Bd. 8, H. 1, S. 89—106.) 25, 190. 

Cottin et Saloz, A propos de la valeur des röaetions biologiques dans le diagnostic des 
kystes hydatiques du foie. (Über den Wert der biologischen Reaktionen bei der 
Diagnose des Leberechinokokkus.) (Arch. des maladies de l’appar. dig. et de la 
nutrit. Bd. 18, Nr. 1, S. 44—59.) 28, 165. 

Demi ng, Clyde L., Complete urinary obstruction due to hydatid cyst. (Vollkommener 
Verschluß derHamwege durch eine Echinokokkuscyste.) (Brady urol. inst. a. de]), 
of urol., Yale univ., New Haven.) (Joum. of urol.. Bd. 10, Nr. 1, S. 1—43.) 25, 179. 


Gck igle 


Original fro-m 

UNIVERSETY OF MICHIGAN 



Echinokokkus, Cysticercus. 


103 


eniker, Michel, La thörapeutique chirurgicale du kyste liydatique. (Chirurgische 
Behandlung der Echinokokkuscyste.) (Joum. de Chirurg. Bd. 21, Nr. 2, S. 170 
bis 179.) * 

ieckmann. Albert, Operative Eingriffe bei Darmparasiten. (Dissertation: Heidel¬ 
berg [1923]. 32 S.) * 

iwnogorski, B. F., Zur Kasuistik des Echinokokken der Muskeln. (Chirurg. Fakul- 
tätsklin., Univ. Irkutsk, Dir. Prof. Lewit.) (Irkutski medizinski journal Jg. 1, 
Xr.3, S. 75—77.) (Russisch.) 80,67. 

onskoff, W. A., Über den multilokularen Echinokokkus mit multipler Lokali¬ 
sation. (Verhandl. des 1. Ärztekongresses des Wolgagebietes in Kasan, 25.—28. VI. 
1923 114 bis 119.) (Russisch.) 29, 6. 

airley, K. Douglas, The investigation of the immunity reactions in hydatid 
disease. A preliminary report. (Die Erforschung der Immunitatsreaktionen bei 
Echinokokkuserkrankungen.) (Med. journal of Australia Bd. 2, Nr. 2, S. 27—37.) 

24, 434. 

iössner, O., Neues über die Echinokokkusflüssigkeit. (Physiol. Inst., Marburg 
a. d. L.) (Münch, med. Wochenschr. Jg. 70, Nr. 44, S. 1340.) 26, 381. 

Ölsch, Wilfried, Können Bandwürmer den Darm von Menschen und Tieren durch¬ 
bohren ? (Dissertation: Berlin 1922 [1923]. 66, IX S.) * 

aUhan, Robert, Hydatid cysts of the lungs and pleura. (Echinokokken der 
Lunge und Pleura.) (Surg., gynecol. a. obstetr. Bd. 86, Nr. 3, S. 354—356.) 22, 383. 
hller, E. B., A treatise on echinocoecus disease. Incorporating the report of the 
^x>nd case of the disease to be revealed in the ape, Cynocephalus porcarius. 
Line Abhandlung über die Echinokokkenkrankheit, zugleich Bericht über einen 
Seiten bei einem Affen, Cvnocephalus porcarius, beobachteten Fall.) (Internat, 
cb. Bd. 4, Ser. 33, S. 253—298). * 

knrig, E., Echinokokkuscyste der Milz. (Landkrankenh., Meißen.) (Zentralbl. f. 

Chirurg. Jg. 50, Nr. 15, S. 592—594.) 28, 356. 

Lrnandez, Rodolfo V., Echinokokkenkrankheit beim Menschen im Norden Ar¬ 
gentiniens. (Prensa m6d. Argentina Jg. 9, Nr. 25, S. 762—766.) (Spanisch.) * 
Erich, und Joseph Majanz, Über Vereiterung von Echinokokken nach 
Eeekfieber. (Chirurg. Abt., St.-Trinitatis-Krankenh., St. Petersburg.) (Bruns’ 
beitr. z. klin. Chirurg. Bd. 180, H. 2, S. 446—458.) 26, 332. 

Leien, J. van der. Die Komplementbindungsreaktion zur Diagnostik der Echino¬ 
kokkenkrankheit beim Menschen. („Centr.-Laborat. v. d. Volksgezondheid“, Ut¬ 
recht.) (Dtsch. med. Wochenschr. Jg. 49, Nr. 34, S. 1108—1109.) * 

Lralek, Frant., Echinokokkus des kleinen Beckens, des Mesosigmoideums und der 
Harnblase. (Casopis lökahiv öeskych Jg. 62, Nr. 14, S. 361—364.) (Tschechisch.) 

28, 272. 

: ‘*nrrat, P. F., et B. N. Calcagno, Etüde de la valeur comparöe des difförentes 
r^ctions biologiques dans le diagnostic de l’echinococcose. (Der Wert der ver¬ 
miedenen biologischen Reaktionen in der Diagnose der Echinokokkuserkrankung.) 
Presse med. Jg. 81, Nr. 71, S. 765—766.) 24, 486. 

Z., Knochenechinokokkus. (Inaug.-Diss. 1923.) (Griechisch.) 27, 130. 

L T -reen, Otto, Verschluß des Choledochus durch Echinokokkenblasen. (Chirurg. 

mv.-Klin., Greifswald.) (Dtsch. Zeitschr. f. Chirurg. Bd. 182, H. 5/6, S. 404 bis 
. *•*.) 25, 411. 

^H’bmer, Her man L., Echinococcus disease of the kidney. (Echinokokkus- 
^krankung der Niere) (Surg., gynecol. a. obstetr. Bd. 86, Nr. 2, S. 196—207.) 

28 , 118 . 

Lf?1 hnir, Josef, Über einen Fall von Echinokokkus des Herzens. (Dissertation: 
( Leipzig 1922 [1923]. 34 S.) * 

Harold C., and J eff re y Ramsay, A case of hydatid disease. (Fall von Echino¬ 
kokkus. ) (Lancet Bd. 204, Nr. 22, S. 1107—1108.) * 

Über die Echinokokkenkrankheit. (Münch, med. Wochenschr. Jg. 70, Nr. 30, 
\ 969—970.) 25, 257. 

L - 2ä no, Beobachtungen bei Echinokokkenkrankheit. (Rev. mäd. de Hamburgo Jg. 4, 
, Xr. 9, S. 265—270, Nr. 10, S. 306—309 u. Nr. 11, S. 338—341.) (Spanisch). 26, 331. 
• 1P :arucci, O., L’echinococco primitivo dell’omento. (Echinokokkus des Netzes.) 

Policlin. Umberto, Roma.) (Ann. ital. di Chirurg. Jg. 2, H. 8, S. 829—836.) 25, 397. 

* v h, Seltene Echinokokken. (Casopis lökafuv ceskych Jg. 62, Nr. 32, S. 845—850.) 

Tschechisch.) 24, 257. 

c *ner, Marie, Über einen Fall von Choleperitoneum hydatidosum. Traumatische 
Lohinokokkenaussaat ins Peritoneum mit Gallengangsruptur. (Dissertation: Kiel 
[1923]. 38 S.) 1 * 


Digitized by 


Go igle 


Original fro-m 

UNIVERSITY OF MICHIGAN 



Digitized by 


104 Infektions- und parasitäre Krankheiten. 

Nemenow, Zur Röntgendiagnostik des Echinokokkus, insbesondere der Bauchhöhle. 
(Hundertjahrfeier d. Ges. Dtsch. Naturforsch, u. Ärzte, Abt. 19b, Leipzig, Sitze, 
v. 20.—24. IX. 1922.) (Fortschr. a. d. Geb. d. Röntgenstr. Bd. 80, Kongreßheft 3, 
S. 74.) 22, 367. 

Palugyay, Josef, Beitrag zur Kenntnis des Echinokokkus beim Menschen. (II. Chirurg. 

Umv.-Klin., Wien.) (Dtsch. Zeitschr. f. Chirurg. Bd. 180, H. 4/0, S. 3ö6—388.) 24,258. 
Peritchitch, B., Sur le traitement des kystes hydatiques du poumon. (Über die 
Behandlung der Echinokokkuscysten der Lungen.) (Paris m£d. Jg. 13, Nr. 37, 
S. 214—216.) 24, 501. 

Petroff, N., Über einen Versuch von Vaccinetherapie bei einer Echinokokkuserkran¬ 
kung. (Chirurg. Klin., Prof. Petroff, Petersburg.) (Wratschebnaja gaseta Jg. 27, 
Nr. 16, S. 364—365.) (Russisch.) 27, 181. 

Petrow, N. N., Ein Versuch der Vaccinotherapie der Echinokokkenkrankheit. (Wrat¬ 
schebnaja gaseta Jg. 27, Nr. 16, S. 364—365.) (Russisch.) 27, 130. 

Petrow, N. N., Ein Vaccine therapieversuch bei der Echinokokkuskrankheit der Lungen. 

(Zentralbl. f. Chirurg. Jg. 50, Nr. 34, S. 1322—1325.) * 

Rosso, Manuel, Ein Fall von Echinokokkencholeperitoneum. (Semana m&L Jg.80. 

Nr. 23, S. 1089—1100.) (Spanisch.) • 

Schön, Bernhard, Über den Infektionsweg des Ascaris lumbricoides. (Dissertation 
Würzburg 1923. 34 S.) * 

Zorraquin, Chirurgie der Echinokokkencysten. (Semana möd. Jg. 80, Nr. 50, S. 127! 
bis 1274.) (Spanisch.) * 

Ascariden, Oxyuren, Trichocephalns. 

Bailey, C. H., and E. A. Bullard, Bilharzial appendicitis. (Büharzia-Appendicitis 
(Clin, of women’s hosp., New York.) (Surg., gynecol. a. obstetr. Bd. 86, Nr. 5, S. 7CH 
bis 707.) 23, 324 

Fischer, Walther, Über eine Oxyuren-Darmfistel. (Klin. Wochenschr. Jg. 2, Nr. 14 
S. 642—644.) 22, 515 

Fornara, Piero, Un caso di ematuriada strongiloide intestinale. (Ein Fall von Hämat 
urio verursacht durch Strongyloides intestinalis.) (Laborat. med.-microgr. muiiic. 
Novara.) (Policlinico, sez. prat., Jg. 80, H. 3, S. 75—80.) 22, 353 

Hartmann - Keppel, G.-L., L’ascaridiase du foie et des voies biliaires. (Ascariden il 
Leber und Gallenwegen.) (Joum. de chirurg. Bd. 21, Nr. 2, S. 157—169.) 22, 272 
Hürzeler, Oskar, Chirurgische Ascariserkrankungen. (Allg. Krankenh., Hombin? 

v. d. H.) (Dtsch. Zeitschr. f. Chirurg. Bd. 178, H. 5/6, S. 393—401.) 23, 324 

Lapenta, Vincent Anthony, Jejunal stricture due to ascaris lumbricoides. A cm 

report. (Jejunumstenose verursacht durch Ascaris. Ein Fall.) (Americ. joum. oi 
surg. Bd. 87, Nr. 11, S. 286—287.) ' 

Lastotschkin, I., Rundwürmer als Erzetiger einiger akuter chirurgischer Dann 
erkrankungen. (Eugenienhosp. d. Roten Kreuzes, Orscha.) (Wratschebnaja gaseti 
Jg. 27, Nr. 21/22, S. 458—459.) (Russisch.) 27, 40 

Malerba, A., Occlusione intestinale da ascaridi. (DarmVerschluß durch Ascariden. 
(Osp. civ. di Castelsangiovanni, Piacenza.) (Boll. d. soc. med.-chirurg. di Modem 
Jg. 28/24, S. 177—183.) 30, 115 

Novis, Partial obstruction of the pancreatic duct by round worms. (Teilweise Ver 
stopfung des Bauchspeichelganges durch Spulwurm.) (Brit. joum. of surg. Bd. 10 
Nr. 39, S. 421.) 21. 476 

Portley, Kathleen, Ascaris appendicitis. (Ascaris-Appendicitis.) (Irish joum. o 
med. science Ser. 5, Nr. 16, 8. 169—170.) 24. 182 

Rabinowitz, Harold M., Experiments of the infectious origin of thrombo-angiiti 
obliterans and the isolation of a specific organism from the blood stream. (Unter 
suchungen über die infektiöse Entstehung der Thrombophlebitis obliterans un< 
die Darstellung eines spezifischen Erregers aus dem Blutstrom.) (Surg., gvnecol 
a. obstetr. Bd. 87, Nr. 3, S. 353—360.) 25, 232 

Sauer, Hans, Streptokokkenphlegmone des Colon ascendens im Anschluß an eine durcl 
Trichocephalus entstandene entzündliche Dickdarmgeschwulst. (Allg. Krankenh 
St. Georg, Hamburg.) (Dtsch. Zeitschr. f. Chirurg. Bd. 180, H. 1/3, S. 27—36.) 24, 372 

Ainham, Filaria, Pellagra, Rattenbißkrankbeit, Tollwut, Orientbeole, 

Leishmaniosis. 

Dijk, H. van, Ein Fall von Rattenbißkrankheit. (Krankenh. St. Fraaciscus, Rotter 
dam.) (Geneesk. gids Jg. 1, H. 13, S. 307—312.) (Holländisch.) 25, 451 

Hartmann - Keppel, G.-L., L’appendicite k leishmania. (Leishmania-Appendicitis. 
(Presse m6d, Jg. 81, Nr. 25, S, 291—292.) 24, 182 


Gck igle 


Original from 

UNIVERSITY OF MICHIGAN 



Krankheiten durch andere Bakterien oder Parasiten. Geschwülste. 


105 


Hesse, Erich, Beiträge zur Klinik und Bakteriologie des japanischen Rattenbiß - 
fiebere. (Chirurg. Abt., Dozent E. Hesse, St.-Trinitatis-E^rankenh., St. Peters¬ 
burg.) (Verband!. d. Russ. Chirurg. Pirogoff-Ges., St. Petersburg, 27. III. 1923.) 
(Russisch.) 24, 486. 

Kortschitz. E. W., Zur Frage über die frühe chirurgische Behandlung und Diagnostik 
bei Filariosis. (Krankenhaus Samarkand, Turkestan.) (Westnik chirurgii i po- 
gram tschnych oblastei Bd. 8, H. 7, J. 133—137.) (Russisch.) 25, 233. 

Kosmatschewski, W. W., 2 Fälle von Sodokü-Erkrankung in Samarkand. (Tur- 
kestanski medizinski joumal Bd. 1, Nr. 9/12, S. 689—690.) (Russisch.) 27, 181. 

Pereschiwkin, N. S., Rischta und ihre Behandlung. (Univ.-Klin., Taschkent, Tur¬ 
kestan.) (Westnik chirurgii i pogranitschnych oblastei Bd. 8, H. 7, S. 129—131.) 
(Russisch.) 25, 234. 

Senin, A., Zur Frage der ärztlichen Behandlung der Haut-Leishmaniose. (Westnik 
mikrobiologii i epidemiologii Bd. 2, H. 1/2, S. 21—24.) (Russisch.) 27, 131. 

Tseheschkoff, A. M., Die Hundetollwut in ihrer Beziehung zu den Emährungs- 
bedingungen in St. Petersburg. (Impfabt., Inst. f. exp. Med., St. Petersburg.) 
(Archiv biologitscheskich nauk Bd. 28, H. 1/3, S. 62—69.) (Russisch.) 26, 52. 

U<ehakoff, W. G., Über Herbivorenbisse. (Vaccinierungsabt., Inst. f. exp. Med., 
St. Petersburg.) (Arch. biologitscheskich nauk Bd. 28, H. 1/3, S. 59—62.) (Russisch.) 

26, 51. 


Krankheiten durch andere Bakterien oder Parasiten. 

Bolognesi, G., e A. G. Chiurco, Ascesso freddo costo-addominale da „aspergillus 
fumigatus 44 . (Kalter Absceß über dem Rippenbogen durch Aspergillus fumigatus.) 
(Istit. botan., univ. Siena.) (Pathologica Jg. 15, Nr. 352, S. 434—435.) 24, 198. 

ürassmück, T. A., Zwei Fälle von Gangrän der unteren Extremitäten nach Malaria. 
(Krankenh., Rowno, Direktor A. A. Grassmück.) (Wratschnebnaja gaseta Jg. 27, 
8.204—205.) (Russisch.) * 

H&rtwieh, Adolf, Über das Vorkommen von Soor im chronischen Magengeschwür, 
in hämorrhagischen Erosionen und Magencarcinomen. (Pathol. Inst., Univ. Ham¬ 
burg.) (Virchows Arch. f. pathol. Anat. u. Physiol. Bd. 241, S. 116—135.) 22, 457. 

Kirch, Eugen, und Ernst Stahnke, Pathologisch-anatomische, klinische und tier¬ 
experimentelle Untersuchungen über die Bedeutung des Soorpilzes für das chronische 
Magengeschwür. (Pathol. Inst. u. Chirurg. Klin., Univ. Würzburg.) (Mitt. a. d. 
Grenzgeb. d. Med. u. Chirurg. Bd. 36, H. 2/3, S. 174—200.) 22, 607. 

Lotsy, Beitrag zur röntgenologischen Diagnostik der Bilharziosis des Nierenbeckens 
und des oberen Ureterteiles. (Fortschr. a. d. Geb. d. Röntgenstr. Bd. 80, H. 3/4, 
S. 210—212.) " 28, 100. 

Marogna, Pietro, Contributo allo Studio della infezione malarica nella chirurgia. 
(Beitrag zur Kenntnis der Malaria in der Chirurgie.) (Istit. di clin. Chirurg., univ. 
Genova.) (Policlinico, sez. prat., Jg. 30, H. 16, S. 498—499.) 28, 67. 

Oudard, Plov6 et G. Jean, Dragonneau et articulations. (Guineawrurm und Gelenke.) 

(Presse mäd. Jg. 81, Nr. 16, S. 174^-175.) 22, 248. 

Riemschneider, Otto, Über eine tödliche Blutung infolge Gefäßarrosion durch 
Soor. (Univ.-Kinderklin., Breslau.) (Monatsschr. f. Kinderheilk. Bd. 26, H. 1, 
S. 71—74.) 25, 498. 

Sheldon, Francis B., The bone lesions of smallpox with report of cases. (Die Knochen¬ 
veränderungen bei Variola.) (Americ. joum. of roentgenol. Bd. 10, Nr. 1, S. 35 
bis 41.) 22, 365. 


Geschwülste. 

Ubersichtsreferat. 

Von 

Oskar Meyer, Stettin. 

Die statistischen Erhebungen ergeben fast überall eine Zunahme der Beobachtungen 
an Krebserkrankungen und an Krebstodesfällen. Die Sterblichkeitsziffern an Krebs 
nihern sich denen der Tuberkulose, nach einer neuesten Statistik aus Amerika sind sie 
*oear großer als bei der Tuberkulose. Die Gründe dafür sind bisher nicht aufgeklärt, 
sicher handelt es sich bei der in den Statistiken zum Ausdruck kommenden Häufung 


Digitized by 


Go igle 


Original fro-m 

UNIVERSITY OF MICHIGAN 



106 


Geschwülste. 


der Krebsfälle z. T. nur um eine relative Zunahme, die durch den Rückgang der Tuber¬ 
kulosetodesfälle erklärt wird. Teilweise muß aber auch eine absolute Zunahme der 
Krebserkrankungen als wahrscheinlich angenommen werden. Das gilt insbesondere für 
einzelne Krebsarten, wie z. B. für den Lungenkrebs. Ob dabei der Grippe, wie Berb¬ 
ling er vermutet, eine ursächliche Bedeutung zukommt, ist noch unbewiesen. Der Krebs 
steht also neben der Tuberkulose an erster Stelle als „Geißel der Menschheit“. Da für 
die erfolgreiche Behandlung des Krebses alles von der frühzeitigen Diagnose des¬ 
selben abhängt, müßten deshalb die Bestrebungen, die der Aufklärung der Bevölke¬ 
rung über Heilbarkeit des Krebses und die Bedeutung möglichst frühzeitiger Erkennung 
desselben dienen, ganz besonderes Interesse beanspruchen. In dieser Beziehung sind 
die Erfolge der letzten Jahre aber äußerst dürftig, insonderheit was Deutschland au- 
betrifft. Die ungünstigen äußeren Verhältnisse mögen vieles entschuldigen. Der Ver¬ 
gleich mit der Tuberkulose zeigt aber doch, daß hier Unterlassungssünden zu buchen 
sind. Daß die Verhältnisse auch in anderen Ländern, die sich in günstiger Lage befinden, 
noch vieles zu wünschen übrig lassen, lehrt eine statistische Erhebung von Farr, der 
festgestellt hat, daß in Amerika durchschnittlich 55 Wochen vergehen vom Beginn der 
Symptome bis zum Eintritt des Krebskranken in ärztliche Behandlung. Daß Kultur 
und Lebensweise keine ausschlaggebende Bedeutung für die Häufigkeit des Krebses 
innerhalb einer Bevölkerung zukoramen, zeigen statistische Erhebungen, die von Goebel 
angestellt worden sind. Derselbe hat durch Umfrage festgestellt, daß z. B. unter der 
gelben Rasse, unter Arabern, Melanesen, unter der Bevölkerung Südamerikas, Austra¬ 
liens und Südafrikas Krebs stark verbreitet ist. Der hervorragende Krebsforscher 
Fibiger kommt zu dem Ergebnis, daß die Nahrung ohne Einfluß auf Krebsentstehung 
ist, indem er darauf hinweist, daß Krebs unter den pflanzenessenden Hindus nicht 
seltener beobachtet wird als bei den fleischessenden Eskimos. Wichtig ist die Frage 
der sog. präcancerösen Reizzustände, deren Bedeutung uns auch u. a. durch die 
Statistik immer wieder vor Augen geführt wird. So stellt Goebel in den Subtropcn 
und Tropen dr^i sog. endemische Krebsherde fest, in Kaschmir, in Indien und in Ägypten. 
In Kaschmir beruht die Krebshäufung auf Tragen eines mit glühenden Kohlen und 
Holzasche gefüllten Tongefäßes um Hüfte und Oberschenkel. Neve fand demgemäß 
unter 4902 Krebsen 848 in der Haut dieser Körpergegend. In Indien ist es das Betel¬ 
kauen, das eine Häufung von Krebs der Mundschleimhaut bewirkt, in Ägypten ein 
Parasit, der den sog. Bilhardziakrebs der Blase und des Dickdarms zu verhältnismäßig 
häufigen Krankheiten macht. Eine ähnliche Erklärung gilt bekanntlich für das häufige 
Vorkommen des Oesophaguskrebses beim männlichen Geschlecht, das Starlinger 
neuerdings wiederum feststellt. Auch Einzelbeobachtungen, wie zie z. B. u. a. von 
Trampnau mitgeteilt werden, der ein Carcinom der Nebenhöhlen der Nase nach vor 
25 Jahren an dieser Stelle erfolgtem Steckschuß und ein Plattenepithelcarcinom der 
Tonsille, in dem ein Jahr vorher ein Messer abgebrochen und stecken geblieben war, 
beschreibt, scheinen mir in diesem Zusammenhänge nicht bedeutungslos zu sein. Ebenso 
sind Bildungen, wie die des sog. Schusterdaumenkrebses und ähnliche Beobachtungen, 
wie sie Schwarz beschreibt, für die Frage nach der Bedeutung der präcancerösen Zu¬ 
stände zweifellos von Wichtigkeit. Dagegen bedürfen die statistischen Feststellungen 
über das Vorkommen des Brustkrebses noch der Aufklärung, insofern nämlich von ver¬ 
schiedenen Seiten, z. B. von Simons, behauptet wird, daß das Mammacarcinom ganz 
besonders häufig beobachtet würde bei Frauen, die nicht gestillt haben, und bei un¬ 
verheirateten Frauen. Daß auch bei den durch Einwirkung von äußeren Reizen ent¬ 
standenen Krebsen die persönliche Disposition eine Rolle spielt und daß diese wiederum 
erblich ist, weist Scott an der Hand statistischer Erhebungen nach, die er an Paraffin- 
und Ölarbeitern der schottischen Ölindustrie gemacht hat. Auch bei den experimentellen 
Teerkrebsen der Mäuse, von welchen noch zu sprechen ist, tritt der Erbfaktor in Er¬ 
scheinung. Den Ansichten Blochs, Bierichs u. a., die eine Krebsdisposition bei 


Digitized by 


Go igle 


Original fro-m 

UNIVERSITY OF MICHIGAN 



Geschwülste. 


107 


Mäusen leugnen, stehen die gegenteiligen Anschauungen von so bedeutenden Kennern 
der Krebsfrage, wie Borst, Fibiger u. a. gegenüber. Dubois - Roquebert wollen 
sogar nachgewiesen haben, daß bei Mäusen die Disposition zum Krebs den Me n de Ischen 
Gesetzen folgt, und zwar soll die Disposition sich recessiv, das Fehlen der Disposition 
dominant vererben. Beim menschlichen Krebs stößt der Nachweis des Erbganges der 
Disposition einstweilen noch auf Schwierigkeiten, weil hier die Verhältnisse zweifellos 
komplizierter liegen. An der Tatsache der erblichen Disposition kann aber nach meiner 
Ansicht ein Zweifel nicht bestehen, und es geht auch nicht an, Einzelbeobachtungen, 
wie z. B. diejenigen von Burkhardt, der bei Zwillingsschwestern gleichzeitig an gleicher 
Stelle ein Fibroadenom entstehen sah, als Zufallserscheinungen oder fehlerhafte Fest¬ 
stellungen abzutun. Von den experimentellen Versuchen bei Tieren Krebs zu er¬ 
zeugen, sind die bedeutungsvollsten diejenigen von Yamagiwa und Nischikawa, 
denen es durch Teerpinselungen auf die Haut weißer Mäuse gelungen ist, in 3—4 Monaten 
fjist regelmäßig ein typisches Carcinom zu erzeugen, das häufig auch Metastasen in 
inneren Organen macht und sich verimpfen läßt. Diese Untersuchungen sind von zahl¬ 
reichen Autoren, u. a. von Fibiger, Bierich und Möller, nachgeprüft und bestätigt. 
Pr ei fu ss, Jordan u. a. haben durch fraktionierte Destillation des Teers nachgewiesen, 
daß es die Substanzen mit den höchsten Siedepunkten sind, denen die stärkste wachs- 
tcmsreizende Wirkung zukommt. Möller will am Teerkrebs der Mäuse nachgewiesen 
haben, daß der Krebs stets seinen Ausgang von den Basalzellen der Haut nimmt, Deel- 
mann, daß die Krebszellen stets in den nach Pinselungen auftretenden Wucherungs- 
ir^in des Epithels, und zwar häufig multizentrisch entstehen. Fibiger hält am 
T^rkrebs der Mäuse sowohl wie am Spiropterakrebs der Ratten den Nachweis für 
tfbracht, daß der Krebs stets in ganz kleinen Zellgruppen wächst und nicht etwa durch 
krebsige Umwandlung des benachbarten Epithels. Experiment am Tier und Unter¬ 
teilung an menschlichem Material kommen also zu dem gleichen Ergebnis, daß die 
verschiedenartigsten Reize imstande sind, eine Zelle oder Zellgruppe zu Krebszellen 
amzuwandeln, daß der Krebs demgemäß ein celluläres Problem bleibt, das noch zu 
l-«*n ist, wenn die Zelle auch vielen inneren Einwirkungen von Bedeutung (z. B. Vita¬ 
le, Lipoide, Mineralstoffe, endokrine Drüsen — individuelle erbliche Dispositionen,) 
w Fibiger, Fritsch u. a. mit Recht hervorheben, unterworfen ist. Vielversprechend, 
auch vorläufig noch ohne sichere praktisch zu verwertende Ergebnisse sind die 
I ntfrsuchungen, die sich mit den lokalen und allgemeinen Reaktionen beim Krebs, 
■&d zwar sowohl beim experimentellen Tierkrebs wie beim menschlichen Krebs be- 
’Wn. Diese Untersuchungen bezwecken sowohl eine Methodik zur Frühdiagnose und 
rcr Immunisierung, als überhaupt zu einer spezifischen Therapie ausfindig zu machen. 
h tinem ge wissen Abschluß sind dabei die Untersuchungen über die Freund-Kaminer 
Reaktion gekommen, insofern Nather und Orator festgestellt haben, daß ein 
üblicher Prozentsatz der Menschen über 45 Jahren das Vermögen, Krebszellen ab¬ 
getanen, eingebüßt hat, auch wenn sicher noch kein Carcinom zur Entwicklung ge¬ 
kommen ist. Demnach kann die Freund- Kamin ersehe Reaktion nur noch geringe 
Blutung als diagnostische Methode beanspruchen. Damit in Übereinstimmung stehen 
di- Ergebnisse von Untersuchungen über die Spezifität der Freund - Kaminersehen 
Fraktion, die Herly bei experimentellem Rattencarcinom erzielt hat und die im wesent¬ 
lichen negativ ausgefallen sind. Auch die zahlreichen anderen serologischen Me¬ 
lden haben sich als unsicher erwiesen, so daß Loeper zu dem Ergebnis kommt, 
sowohl das Abderhaldensche Verfahren als die anaphylaktische Reaktion die 
H-iosUgminreaktion und Epiphysinreaktion, die Komplementablenkung, die antitryp- 
tLV 'tan, die hämolytischen, cytolytischen Indexe in diagnostischer Hinsicht alle keine 
*femeine Brauchbarkeit beanspruchen können. Das gleiche gilt von den Untersuchungen 
den Reststickstoff, über Ölsäureverbindungsvermögen des Blutserums, über Polari- 
^tionsfähigkeit, Alkalescenz des Blutes usw. Damit soll der Wert dieser Untersuchungen 


Digitized b' 


Google 


Original fro-m 

UNIVERSITY OF MICHIGAN 



108 


Geschwülste. 


keineswegs geleugnet werden. Sie beweisen zum mindesten, daß in der Mehrzahl der 
Fälle der Krebs keine lokale Erkrankung ist, sondern den ganzen Organismus beein¬ 
flußt, und sie liefern wertvolle Vorarbeit für eine zukünftige Frühdiagnose und 
spezifische Allgemeinbehandlung ebensowohl wie für die Erklärung der Metastasen¬ 
bildung, der Rezidivbildung usw. Mit den lokalen Gewebsreaktionen und 
deren Bedeutung beim Teerkrebs der Mäuse befassen sich u. a. Arbeiten von Bierich. 
Er findet zunächst gleichlaufende Veränderungen im Epithel und Bindegewebe, und 
zwar im Sinne einer Steigerung der Funktion und Neubildung, insbesondere der 
elastischen Elemente. Darin sieht B. eine Abwehrreaktion. Im zweiten Stadium 
erfolgt, ein Abbau im Bindegewebe und damit zugleich eine Durchbrechung des 
Schutzwalles von seiten des Epithels. Das bedeutet nach Bierich Übergang in Car- 
cinom. Er gelangt also zu ähnlichen Vorstellungen über die Bedeutung des Binde¬ 
gewebes bei Entstehung des Krebses, wie sie in den älteren Theorien Ribberts be¬ 
reits ausgesprochen sind. Eine besondere Schutzwirkung gegen Carcinom wird von 
verschiedenen Seiten den lymphatischen Elementen und insbesondere der Milz zuerkannt. 
Fibiger konnte diese Anschauung im Experiment nicht bestätigen, Engel dagegen 
fand bei Krebsmäusen, daß das Thymusopton und auch das Schilddrüsenopton wachs¬ 
tumshemmend, das Hypophysenopton wachstumsfördernd wirkten. Das Experiment 
scheint hier also doch gewisse praktische Ergebnisse anzubahnen, die für die Therapie 
des menschlichen Krebses von Bedeutung werden können. Die bisher vorgenommenen 
therapeutischen Versuche bei Menschen nach dieser Richtung haben allerdings noch 
keine brauchbaren Resultate ergeben. Auch die Keysserschen Versuche, den Krebs 
durch Injektion von Serum Krebskranker zu beeinflussen, konnte von Coopman nicht 
bestätigt werden. Dem Vorhandensein oder Fehlen lokaler Reaktionen in der Umgebung 
von carcinomatösen Geschwülsten wird aber doch besonders von französischen und 
amerikanischen Autoren bereits große Bedeutung zuerkannt für Indikation und Diagnose 
der Bestrahlungstherapie, ob mit Recht oder Unrecht, bleibt noch eine offene Frage. 
Die Durchsicht der zahllosen Arbeiten, die sich mit der Bestrahlungstherapie des 
Krebses befassen, läßt trotz vieler noch vorhandener Widersprüche und Fragezeichen 
doch erkennen, daß eine gewisse Ruhe und Vorsicht in der Beurteilung dem früher teil¬ 
weise vorhandenen grenzenlosen Optimismus Platz gemacht hat, wenigstens in Deutsch¬ 
land. Nur in einzelnen amerikanischen und französischen Arbeiten klingt der ungezügelte 
Enthusiasmus noch durch. Damit soll nicht gesagt sein, daß die Strahlentherapie des 
Krebses an Bedeutung und Wert gegenüber den früheren Jahren eingebüßt hat. Das 
Gegenteil ist der Fall, und es kann nur als bedeutender Fortschritt begrüßt werden, 
daß der Strahlentherapeut sich von der rein physikalischen Betrachtungsweise, die 
früher vielfach überwog, zu der biologischen Betrachtungsweise des Krebsproblems auch 
in seinen Beziehungen zu den Strahlenwirkungen zurückgefunden hat. 

Im Rahmen dieses Referates können nur einige Arbeiten aus der großen Füll* 
der vorhandenen herausgegriffen werden. Ewing betont, daß bei der Strahlen¬ 
behandlung der Geschwülste nicht die rein physikalische Berechnung ausschlaggebend 
sein darf, vielmehr auch die Funktionen und Alterationen des Gewebes zu berücksich 
tigen sind. Er ist mit den meisten neueren Autoren der Ansicht, daß es keine Sarkom 
oder Carcinomdosis gibt. Nach ihm führt die Bestrahlung auch nicht zur direkten Ne 
krose des Tumorgewebes, sondern wirkt auf dem Wege der Gefäßbeeinflussung zu Ent 
Zündungserscheinungen, deren Eigenart noch nicht genügend geklärt ist. Voss betont 
die besondere Wirkung der Radiumstrahlen auf die Chromatinsubstanz der Kerne im 
Stadium der Teilung. Dem Abbau der Zellen soll eine Vermehrung des Bindegewebe* 
parallel gehen, der Bestrahlung unmittelbar eine Dilatation der kleinen Gefäße und 
ein Rückgang der Leukocyten für etwa 2 Wochen folgen. Je näher die Zellen dem embryo¬ 
nalen Typus stehen, damit hebt er eine jetzt allgemein anerkannte Ansicht hervor, um 
so empfindlicher, je höher differenziert sie sind, um so unempfindlicher sind sie gegen 


Digitized by 


Go igle 


Original fro-m 

UNIVERSITY OF MICHIGAN 



Geschwülste. 


109 


Bestrahlung. Im wesentlichen zu den gleichen Ergebnissen gelangt Labor de. Er fügt 
noch hinzu, daß Bestrahlung wahrscheinlich nicht imstande ist, Antikörper oder Abwehr¬ 
stoffe zu bilden und daß über Allgemeinwirkung der Bestrahlung noch keine absolut 
sicheren Erfahrungen vorhanden sind. Nach Schwarz hängt die Rtickbildungsfähigkeit 
♦ler"Tumoren nach Bestrahlung von verschiedenen Momenten ab: a) von der Neigung 
der spezifischen Tumorzellen nach Bestrahlung in Nekrose zu verfallen; b) von der 
wachstumshemmenden und resorbierenden Kraft des Gewebes in der unmittelbaren Um¬ 
gebung der Tumorelemente; c) von der Beteiligung des Gesamtorganismus an den unter b 
genannten Vorgängen. Daraus ergibt sich, daß die organspezifische Involutionsbereit¬ 
schaft des Muttergewebes die Rückbildungsfähigkeit eines Carcinoms wesentlich be¬ 
einflußt, und daß darauf z. B. die guten Bestrahlungserfolge beim Uterus beruhen. Es 
ergibt sich weiter daraus, daß mit der Röntgenbestrahlung die Maßnahmen zu kombi¬ 
nieren sind, welche die Involution des Mutterorganes begünstigen, z. B. Röntgen¬ 
kastration bei Uterus- und Mammacarcinom, Jodtherapie bei Schilddrüsen- und Mamma- 
c&rcinom. Sauerbruch und Lebsche betonen ebenfalls, daß die Annahme berechtigt 
sei, daß der Tumor in allen seinen Teilen verschieden strahlenempfindlich ist, daß die 
älteren ruhenden Partien weniger radiosensibel sind als die jüngeren progredienten. 

empfehlen, die Dicke, Tiefenlage, Ausgangspunkt des Carcinoms, Alter und Allgemein- 
lk and des Kranken in jedem Falle besonders zu berücksichtigen. Von den allge meinen 
Erfahrungen über Strahlenerfolge bei den verschiedenen Tumorarten 
seien die Angaben von Sauerbruch und Lebsche, Jüngling und Küttner 
mitgeteilt. Nach Sauerbruch und Lebsche sind am sichersten beeinflußbar, was 
in: übrigen allgemein anerkannt sein dürfte, die Hautcarcinome, obwohl auch hier 
Verschiedenheiten in die Augen springen. Operable Lippencarcinome sollen operiert 
werden, ebenso die Carcinome der Wangenschleimhaut, der Rachenwand, des Gaumens, 
<>r Tonsillen und der Speicheldrüse. Krebse der inneren Nase eignen sich zu kombinierter 
iVhandlung mit Operation und Röntgenbestrahlung. Zungencarcinome werden besser 
operiert. Bei den Mammacarcinomen bleiben lediglich die inoperablen für die Strahlen- 
’Lerapie, alle operablen sollen operiert werden. Carcinome der Verdauungsorgane geben 
:*ssere Heilungsmöglichkeiten, wenn sie frühzeitig operiert werden, nur inoperable Fälle 
kommen für die Strahlentherapie in Betracht. Das gleiche gilt vom Rectumcarcinom. 
Tumoren der Niere, Nebenniere, des Pankreas, ebenso wie Blasen- und Prostata- 
z-schwülste geben bessere Chancen für Operation als für Bestrahlung. Die Erfolge der 
Röntgentherapie bei Sarkomen des Mediastinums und der Schädelbasis sind anfangs 
*hr vielversprechend, nur bildet leider Dauerheilung nicht die Regel. Nach Jüngling 
t'Hen Sarkome relativ günstige Chancen. Völlig refraktär verhalten sich nur, darin 
r*steht im übrigen auch wieder allgemeine Übereinstimmung, die Melanosarkome. 
Hochsensibel sind im allgemeinen Lymphosarkome. Die Kiefersarkome sind nur zu 
Strahlen, wenn sie inoperabel sind. Bei Sarkomen des Brustbeins, des Schulter- und 
B^ckengürtels, ebenso auch bei den periostalen Sarkomen der Extremitätenknochen ist 
Strahlung angezeigt wegen der schlechten chirurgischen Ergebnisse. Mit Bestrahlung 
<i*r Hirntumoren hatte Jüngling, das wird übrigens auch von anderer Seite be¬ 
dingt, teilweise überraschend gute Ergebnisse. Küttner berichtet zusammenfassend 
Behandlung der Sarkome. Er teilt dieselben in drei Gruppen ein: 1. Sarkome, 
welche unbedingt der Bestrahlung gehören. Das sind alle inoperablen, ferner die Sarkome 
ier Lymphdrüsen, einschließlich Tonsille, und die Sarkome der Schilddrüse; 2. Sarkome, 
welche unbedingt der Operation zufallen. Hierzu gehören alle anderen Sarkome, die 
f 'bne besondere Gefahr mit Wahrscheinlichkeit radikal entfernt werden können, vor 
auch die Hautsarkome, Fasciensarkome und die Sarkome bestimmter in sich ab- 
ftschlosaener Organe, wie der Mamma, des Hodens, der Zunge, der Niere und auch die 
Muskels. Von den Knochensarkomen sollen die Kiefersarkome und auch die myelo¬ 
gen Sarkome der Extremitätenknochen unbedingt operiert werden. Alle entfernbaren 


Digitized by 


Gck igle 


Original fro-m 

UNIVERSITY OF MICHIGAN 



110 


Geschwülste. 


Chondrosarkome sollen ebenfalls operiert werden. Die dritte Gruppe betrifft Sarko 
die bedingt dem einen oder anderen Verfahren zuzuführen sind. Die Operation kon 
zuerst nach Versagen der Bestrahlung in Frage bei allen Sarkomen, deren Radi] 
Operation eine Lebensgefahr oder Verstümmelung für den Patienten bedeutet, 
periostalen Sarkome sind wegen der schlechten operativen Dauerresultate zu bestrah 
Hier ist prophylaktische Nachbestrahlung durchzuführen, auch dann noch, wenn sc 
Lungenmetastasen bestehen. Soviel über allgemeine Angaben bezüglich der Indikal 
zur Bestrahlung und Operation bzw. den Ergebnissen beider Behandlungsmethcx 
Bei Besprechung der einzelnen Tumorarten und ihrer Behandlung wird darauf n 
verschiedentlich zurückzukommen sein. 

Über die Frage der Abgrenzbarkeit gutartiger und bösartiger Turno 
finden sich in den Arbeiten der Berichtsjahre keine neuen Gesichtspunkte. Mitteilunj 
wie die von Guth, der als Zufallsbefund bei einer Sektion Metastasen einer histolog 
gutartigen Kolloidstruma am Leberhilus fand, bestätigen nur schon bekannte 
fahrungen und unser Unvermögen, eine allgemein gültige Definition, histologisch 
allgemein biologisch, des Begriffes Gutartigkeit und Bösartigkeit zu geben. Die Versu 
die Geschwülste chemotherapeutisch zu beeinflussen, sind über tastende Anfä 
ohne Dauererfolge nicht hinausgekommen. Ich erwähne nur das Selen, mit dem Gill 
versucht hat, die Geschwülste anzugreifen, jedoch ohne nennenswertes Ergebnis. 

Ich komme nun zu der Besprechung der Geschwülste der einzelnen Org 
und beginne mit denjenigen der Haut und ihrer Anhangsgebilde. Noel beric 
über einen symmetrisch gelegenen fibromatösen schmerzlosen Nackentumor, de: 
als lokalisierte Pacchydermie bezeichnet. Die Symmetrie läßt ihn an eine zentral ner 
Ätiologie denken. Jim^nezLopez fand häufiger Ohrläppchenfibrome bei Negerin] 
die er auf das Tragen schwerer Ohrringe zurückführte. Tanimura hat in zwei Fä 
von Hautgeschwülsten, die er Syringom nennt, den Zuasmmenhang der Geschwulst z< 
mit den Ausführungsgängen der Schweißdrüsen nachgewiesen. Er glaubt deshalb, 
diese Geschwülste aus mißgebildeten oder verlagerten Schweißdrüsenkeimen entst« 
und als Mißbildungen in die Gruppe der Naevi im weiteren Sinne einzureihen s 
Meienburg stellt Betrachtungen darüber an, ob die Schweißdrüsenadenome 
ein Teil der sog. Krompecherschen Basalzellentumoren den gleichen Urspi 
haben, und bejaht im allgemeinen diese Frage. Bordier hat 16 Röntgencarcinc 
an seinen eigenen Händen durch Koagulation mit Hochfrequenzwechselstrom in Lo 
anästhesie behandelt und geheilt. Miescher berichtet über günstige Erfahrungen 
Röntgenbestrahlung bei Ulcus rode ns (52 Heilungen bei 56 Fällen). Diese günst 
Erfahrungen werden auch von anderen Autoren bestätigt. Finzi beschreibt ein Lyn 
angiom mit Übergang auf die Speicheldrüse. 

Über das Zungencarcinom hat Küttner eine ausführliche zusammenfassi 
kritische Arbeit veröffentlicht. Er erwähnt, daß neben chronischen Reizen von Zäl 
oder Prothesen besonders Tabak und Lues als auslösende Faktoren eine wichtige I 
spielen und daß der gewöhnliche Sitz der Zungengrund und die Zungenränder sind, 
frühzeitige Metastasierung führt er auf das gut ausgebildete Lymphsystem der Zi 
und die ständigen Bewegungen der Zunge, die die Keime in die Lymphbahnen hii: 
massieren sollen, zurück. Besonderen Wert legt er auf frühzeitige Ausräumung 
regionären Lymphdrüsen beiderseits. Baingridge legt besonderen Wert auf die 
handlung der sog. präcancerösen Zustände, wie Leukoplakie, chronische Glossitis 
Er empfiehlt Radikaloperation und hält Kauterisation oder Radiumbehandlung 
dann für erlaubt, wenn die Operation nicht möglich ist. Taussig empfiehlt für 
Behandlung der Zungencarcinome die Einführung von Radiumemanation enthalte! 
Röhrchen in das carcinomatöse Gewebe. Auch er behandelt frühzeitig die c-ervic 
Lymphdrüsen, jedoch durch Röntgenbestrahlung. Eine Anzahl, besonders amei 
nischer, Autoren hat günstige Erfolge mit Radiumbehandlung beim Speiseröbi 


Digitized by 


Go igle 


Original fro-m 

UNIVERSITY OF MICHIGAN 



Geschwülste. 


111 


krebs gesehen, so z. B. Haniord und Guisez; allerdings scheinen Dauerheilungen 
bisher mit dieser Methode nicht erzielt worden zu sein. Der Vorteil der Methode soll 
in der Beseitigung der Schluckbeschwerden und in einer gewissen Verlängerung des 
Lebens zu suchen sein. Gesellewitsch berichtet über zwei Fälle von Resektion der 
Speiseröhre bei Krebs im Halsteil derselben und beschreibt die genaue Operations¬ 
methode. Vinson resezierte mit gutem Erfolg ein Oesophaguslipom. Drei Fälle 
von Angiomen des Larynx beobachtete Moore; in einem dieser Fälle trat nach Ent¬ 
fernung der Geschwulst ein Rezidiv auf. 

Über die in der Mundhöhle vorkommenden Adamantimone gibt Schmidt eine 
gute Übersicht. Er unterscheidet eine solide und eine polycystische Form. Letztere soll 
sich aus ersterer durch regressive Metamorphose entwickeln. Als Ausgangspunkt dieser 
Tumoren nimmt Schmidt das Schleimhautepithel der Mundhöhle an, epitheliale Zell- 
nester, die in den Kiefer versprengt sind und das Schmelzorgan überzähliger oder 
normaler Zahnanlagen. Die Regel ist, daß nur die epithelialen Teile der Zahnanlage 
dabei nachgeahmt werden. Gelegentlich beteiligt sich aber auch das Bindegewebe 
in stärkerem Maße an der Tumorbildung. Dadurch ergeben sich Übergänge zu den 
Üdontomen. 

Von den gutartigen Tumoren des Magens und Darmes sind besonders häufig 
rwähnt und beschrieben die Myome und die Adenome. Puskeppelies beschreibt 
mehrere Fälle von Myomen der Magen- und Dünndarmwand. Er teilt dieselben ein in 
ukerierende und nichtulcerierende Formen. Letztere sollen in der Regel mit Divertikel- 
biklung verbunden sein, weshalb der Autor für diese Tumorart auch die Bezeichnung 
«iivertikuläre Myome vorschlägt. Lieblein teilt einen Fall von Fibrom der Magenwand 
Mt, der mit schweren Darmblutungen einherging, erst relativ spät durch Röntgen¬ 
aufnahme als Tumor diagnostiziert und operativ geheilt werden konnte. Über ein 
huundarmmyom, das bedrohliche Blutungen gemacht hatte und durch Operation geheilt 
rarde, berichtet Goldschmidt. Von den Adenomen beanspruchen das meiste Inter¬ 
ne die multiplen polypösen Geschwülste des Magens und Dickdarms. Mills glaubt, 
daß es sich bei diesen Gebilden um Papillome handelt, die auf infektiöser Basis entstehen, 
ähnlich wie die infektiösen Warzen der Hand. Auch die längst bekannte Tatsache des 
läufigen Überganges dieser Tumoren in Carcinome findet in mehreren Mitteilungen 
nieder ihre Bestätigung. Die Frage der Entstehung eines Magencarcinoms aus einem 
{ironischen Ulcus wird von Peyser einer kritischen Untersuchung unterzogen. Peyser 
idmt das von Hauser angegebene Unterscheidungsmerkmal für primäres Ulcus und 
primäres Carcinom ab. Nach seiner Ansicht kommt auch beim einwandfreien primären 
krebs das angebliche Hausersche Ulcusmerkmal: „steil aufwärts gekrümmte, förmlich 
•irht eingerollte Muscularis am Geschwürsgrund“ vor. Bei 53 Fällen des pathologischen 
Instituts in Freiburg konnte Peyser kein einziges sicheres Ulcuscarcinom finden. Er 
st deshalb der Ansicht, daß die angebliche Häufigkeit des Ulcuscarcinoms des Magens 
m Wirklichkeit nicht zu Recht besteht. Ein Lipom des Dünndarms teilt Carlucci 
fcit. Der Tumor ragte in das Coecum hinein und wurde durch Operation geheilt. Judd 
r M Rankin berichten über drei Angiome des Magens und eins des Duodenums, die 
"protiv geheilt wurden. Die Geschwülste können groß werden, sie verursachen keine 
Milderungen der Magensekretion. In den unteren Darmabschnitten finden sich, wie 
B^nsaude schreibt, Angiome vorzugsweise im Rectum, aber auch im Sigma und Kolon. 
^ klinische Bild ist das der schweren Blutungsanämie. Als radikale Heilung kommt 
r,,lr die Totalresektion des rectalen Darmabschnittes in Betracht. Auch Hennig beob¬ 
achtete unstillbare Blutungen aus einem Rectumangiom. Bei den Dickdarmcarci- 
-omen hat die Frage einzeitige oder zweizeitige Operation immer noch keine endgültige 
Usung gefunden. Jelaffke, der einen kritischen Bericht darüber veröffentlicht hat, 
inbt der einzeitigen Methode im allgemeinen den Vorzug. Beim Mastdarmkrebs wird 
ebenfalls immer noch die Frage der Operationsmethode lebhaft diskutiert, ohne daß 


Digitized by 


Go igle 


Original fro-m 

UNIVERSITY OF MICHIGAN 



112 


Geschwülste. 


eine Einigung erzielt ist. Crile empfiehlt zweizeitige Operation und hält die neuerdings 
teilweise in Aufnahme gekommene Methode der Radiumbehandlung noch für zu un¬ 
sicher. Er betont, daß, wenn überhaupt Radium angewandt wird, nur nach der Operation, 
und zwar nach einem mehrtägigen Zwischenraum damit begonnen, werden darf. Über 
ein primäres Darmsarkom berichtet Hüttl und knüpft daran allgemeine kritische 
Bemerkungen, aus denen nur hervorgehoben werden mag, daß ein günstiges operatives 
Ergebnis nur beim Mastdarmsarkom in Frage kommt. Einen günstigen operativen Er¬ 
folg, den angeblich ersten dieser Art, hat Greco mit Resektion des Pankreas beim 
Carcinom desselben gehabt. Die Frage der Entstehung der Pankreascysten und 
die Behandlung derselben wird von Philardean ausführlicher behandelt. Er ist der 
Ansicht, daß die echten Cysten epitheliale Neubildungen, teilweise fötale Adenome, 
darstellen und daß die beste Therapie die Einnähung der Cyste in die Bauchwand dar¬ 
stellt, wenn Totalexstirpation nicht in Frage kommt. Lymphcysten im Mesenterium 
führt Naumann auf Stauung infolge von Obliteration oder auf aktive Proliferation 
im Sinne des Lymphangioms zurück. Q u d n u beschreibt ein kindskopfgroßes gestieltes 
Hämangiom des großen Netzes. Über Lymphangiome des Mesenteriums berichten 
Oehrlein und Schnebel. Oberndorfer fand ein gestieltes Lymphangiom der Magen¬ 
serosa, das keine klinischen Erscheinungen gemacht hatte. Snyders und Straub 
finden in den Tropen, speziell in China, Sumatra und Java, verhältnismäßig häufig 
primäre Lebercarcinome auf dem Boden einer Lebercirrhose, ohne daß sie die 
Ursache dafür angeben können. Sie betonen, daß Alkohol keine Rolle spielt. Miyamoto 
fand bei einer Sektion ein cystisches Lymphangioendotheliom der Leber als Metastas« 
eines gleichartigen Sakraltumors. Peck und Podlaha beschreiben große Hämangiome, 
die mit einem Stiel aus der Leber entsprangen und operativ abgetragen werden konnten, 
In der Milz fand Müller multiple Capillarangiome, Bevars eine Blutcyste, deren Ent 
stehung er auf Infarzierung zurückführt. Unter den gutartigenTumorenderMu nd* 
und Nasenhöhle spielen die Fibrome wiederum eine große Rolle. Nach Güsso» 
gehören diese Tumoren zu den Skelettumoren. Dementsprechend ist das Wachstum 
dieser Tumoren in der Regel mit dem Abschluß des Skelettwachstums, d. h. in dei 
Regel mit 20—25 Jahren, abgeschlossen. Als häufigster Ausgangspunkt kommt nacl 
Güsso w die Pars basillaris des Hinterhauptbeins in Betracht. Andere Autoren, wie z. ß 
Ferreri, sind der Ansicht, daß Nasenrachenfibrome sich aus aberrierendem Hypo* 
physengewebe entwickeln. Coenen bezeichnet diese Geschwülste als benigne Angio 
fibrome. Er verwirft Radikaloperation vor dem 20. Lebensjahre wegen der Möglichkeil 
der spontanen Rückbildung, hält nur Abtragen störender Tumorpartien, evtl, mü 
Röntgenbestrahlung kombiniert, für notwendig. Andere Autoren, wie z. B. Studer 
treten für ein radikales Verfahren ein. Übergang in Sarkom kommt, wie W o j a t sc h e k u. a 
hervorheben, bei den Schädelbasisfibromen häufiger vor als bei den Fibromen dei 
Nasenhöhle und ihrer Nebenhöhlen. Eine gute Zusammenstellung über die in dei 
Luftröhre vorkommenden gutartigen Geschwülste gibt Guisez. Nach diesen 
Autor sind Fibrome nicht ganz selten und häufig auf chronische Reizung der Trachea! 
Schleimhaut zurückzuführen. Papillome sind erheblich seltener als Fibrome. Ganz seltei 
werden Lipome und Adenome gefunden. Mehrere Arbeiten beschäftigen sich mit de« 
Papillomen des Kehlkopfes. Crowe und Breitstein beobachten bei diesen Turaorei 
stets Rezidive bei operativem Vorgehen, günstigere Erfolge hatten sie bei Kombinate 
von Operation mit Radiumbestrahlung. Sehr zahlreiche Veröffentlichungen beschäftiget 
sich mit dem zweckmäßigsten therapeutischen Verfahren beim Kehlkopfcarcinoin 
Amerikanische Autoren insbesondere rühmen die günstigen Ergebnisse der Behandlung 
des Kehlkopfcarcinoms mit Radium. Ein Teil der Autoren, z. B. Freer, geht so vor 
daß ein silberner Tubus, in dem mit Radiumemanation gefüllte Capillaren liegen, ii 
den Kehlkopf eingeführt werden. Andere, z. B. Pfahler, führen radiumhaltige Nadelt 
in das Krebsgewebe selbst ein, und zwar von oben oder nach Tracheotomie. Demgegeu 


Digitized by 


Go, igle 


Original from 

UNIVERSITY OF MICHIGAN 



Geschwülste. 


113 


über bezeichnet Forbes als einzige aussichtsreiche Therapie des Kehlkopfcarcinoms 
die frühzeitige Operation. Einen ähnlichen Standpunkt vertritt Moure. 

Bertrand, Ivan und Mdacowitsch beschäftigen sich mit der Histologie der 
Gliome. Sie kommen zu dem Ergebnis, daß das Gliom kein reiner Neurogliatumor ist, 
sondern das Ergebnis einer Komplexreaktion aller Elemente des cerebralen Stützgewebes, 
des mesodermalen sowohl wie des exodermalen. 

Über Mischgeschwülste der Parotis sind zahlreiche Arbeiten veröffentlicht. 
Nach Forgue und Roux sind diese Tumoren das Resultat von unverbrauchten Zellen 
der Ektodermknospe, die die Speicheldrüsen bildet. Sie können im Keimzustand bleiben 
und spater aus unbekannter Ursache anfangen zu wachsen. Ihr unregelmäßiges Wachs¬ 
tum soll auf den Verlust der Beziehungen von den Elementen desselben Alters zurtick- 
zuführen sein nach der Theorie von Wilms und Pitance. Quick hat diese Tumoren 
durch Einlegen von Radiumemanation enthaltenden Glasröhrchen behandelt. Er be¬ 
hauptet, auf diese Weise von 43 inoperablen Tumoren 12 klinisch geheilt und 15 ge¬ 
bessert zu haben. Paus hält die Mischgeschwülste des Gesichts stets für bösartig. Er 
läßt nur ein gutartiges Vorstadium gelten und tritt infolgedessen für möglichst früh¬ 
zeitige Operation ein. Über Branchiome des Halses berichtet Truffert. Nach seiner 
Ansicht kommen diese Tumoren meist einseitig, und zwar vorwiegend bei Männern 
zwischen 45—50 Jahren vor und sollen sich selten aus branchiogenen Cysten, wie sie 
häufig bei Jugendlichen beobachtet werden, entwickeln. 

Uübschmann beschreibt ein Lipom des Balkens bei partiellem Balkenmangel 
bei einem 3jährigen psychisch unentwickelten Kind mit spastischen Krämpfen in den 
GWern und ferner einen Fall von multiplen Angiomen des Gehirns. Die Symptomato¬ 
logie der Balkentu moren besprechen Guillain und Baer. Nordentoff berichtet ähnlich 

Jüngling über günstige Erfolge mit Röntgenbestrahlung bei Hirntumoren. Cus- 
Ninghat bei einem 40jährigen Mann ein Cholesteatom der Schläfengegend, das Im¬ 
pressionen im Knochen gemacht hatte und röntgenologisch diagnostiziert war, durch 
Padikaloperation heilen können. Terrien behandelt Hypophysentumoren durch Kom¬ 
bination von Drüsenextrakten und Röntgenbestrahlung, da nach seiner Ansicht die 
chmirugischen Eingriffe mit zu großen Gefahren verknüpft sind. Eine zusammenfassende 
Übersicht über Rückenmarkstumoren geben Eisberg und Byron und Mixter. Ranzi 
kannte eine erhebliche Abnahme der Mortalität nach Operation bei Rückenmarkstumoren 
toi Anwendung der Laminektomie ohne Radikaloperation feststellen. Naffziger hält 
kr sog. Endotheliome der Arachnoidea für Geschwülste, die von den Fibro¬ 
blasten abzuleiten sind, er nennt sie deshalb Fibroblastome. Sommer spricht sich 
ba einem kavernösen Angiom des Nervus tibialis für Entstehung durch embryonale 
Abschnürung der Gefäßsprossen aus. Über Angiome des Nervensystems berichten 
Stichler und Deist. Der erste fand ein Hämangioendotheliom am Boden des 4. Ven- 
üikek, der zweite große Venennetze am Gyrus paracentralis sinist. bei einem Mann, 
^ klinisch das Bild der Jacksonschen Epilepsie bot. In Präparaten, die bei einer 
ah Sarkom angesprochenen Auftreibung eines Schädelknochens gefunden waren, fand 
1 n*hing, daß es sich um ein kavernöses Angiom handelte. Eine besondere Berück¬ 
sichtigung findet in der Literatur das Narbenneurom. Leriche beschreibt ausführlich 

mit Neurombildüng verknüpften vasomotorischen Störungen und glaubt, daß die- 
*lben durch partielle Sympathektomie beseitigt werden können. Derselbe Autor be¬ 
achtet über das relativ häufige Vorkommen neurotischer Fibrome nach Appendicitis- 
,j f*nition und glaubt, daß auf diese Bildungen teilweise durch reflektorische Störungen, 
Geschwürsbildungen im Magen usw. zurückzuführen sind. Einen Fall von Darm¬ 
perforation infolge Rankenneuroms beschreibt Baltisberger. Als Nebenbefund bei 
Autopsie fand Flat au ein gänseeigroßes Neurofibrom des 3. Cervicalnerven, 
k* Sarkom verdächtig war. Ein malignes Ganglioneurom der Nebenniere wird 
T on Berger mitgeteilt. 

Jihretbericht Chirurgie 1&23. 8 


Digitized by 


Gck igle 


Original from 

UNIVERSETY OF MICHIGAN 



114 


Geschwülste. 


Über die Histogenese der gutartigen und bösartigen Mammatumoren finden 
sich keine grundsätzlich neuen Feststellungen. Mannelli hat die Entwicklung des 
Stroma bei den Fibroadenomen untersucht und kommt zu dem Ergebnis, daß das 
Stroma seinen Ausgang von der Wand der unvollkommen entwickelten Drüse nimmt, 
beim Wachstum den epithelialen Formationen folgt und später infolge des durch über¬ 
mäßiges Wachstum bedingten Druckes sklerotisch wird. Holger betont, daß bösartige 
Mammatumoren beim Manne nicht gerade selten sind, während gutartige Tumoren 
hier nur ganz ausnahmsweise beobachtet werden. Möller berichtet aus der Eiselberg- 
schen Klinik über 12 Fälle don Carcinom der männlichen Brustdrüse. Er betont die 
schlechte Prognose dieser Tumoren wegen der frühzeitigen Metastasenbildung. Toracca 
beschreibt ein 1,6 kg schweres Lipom der Mamma bei einem Mann. Über ein retro¬ 
mammäres Angiofibrorn berichtet Wiedhopf. Nimtz hebt die große Bedeutung gut¬ 
artiger Tumoren und chronischer Entzündungszustände der Brustdrüse für die Ent¬ 
stehung von Brustdrüsenkrebsen hervor. In bezug auf die Therapie des Brustdrüsen¬ 
krebses sprechen sich die meisten Autoren für die Radikaloperation aus und halten 
die Bestrahlung allein für nicht ausreichend. Sehr umstritten dagegen ist die Frage 
der Bestrahlungsbehandlung vor und nach der Operation. 

Von den gutartigen Tumoren des Uterus finden die Myome, wie es natürlich ist, 
die größte Beachtung. Seitz und Wintz glauben, differentialdiagnostische Schwierig¬ 
keiten zwischen Sarkom und Myom unter Umständen durch Beobachtung der Bestrah 
lungsWirkung überwinden zu können insofern, als Sarkom durch raschen Zellzerfall 
reagiert und sich in wenigen Wochen bedeutend verkleinert, während das Myom, d& 
erst durch einen Ausfall der Ovarien beeinflußt wird, Monate bis Jahre braucht, bh 
deutliche Rückbildungserscheinungen bemerkbar werden. Jaschke kommt am Materia 
der Gießener Frauenklinik zu dem Ergebnis, daß die operative Behandlung der Uterus 
myome der Bestrahlungsbehandlung bei weitem überlegen ist. Andere Autoren, wi< 
z. B. B ecl&re u. a., rühmen wiederum die günstigen Bestrahlungsergebnisse bei Uterus 
myomen. Für die Differentialdiagnose gegenüber dem Carcinom können die sog. Uterus 
papillome von Bedeutung sein. Eine ausführliche Abhandlung widmet Robert Meyei 
den letzterwähnten Tumoren. Über das Uteruscarcinom finden wir im wesentlichen mr 
statistische Erhebungen, die sich mit den Ergebnissen der operativen und Bestrahlung^ 
therapie beschäftigen. Ich führe nur einige wenige Arbeiten an: Gieseke (Universitäts 
Frauenklinik Kiel) kommt zu dem Ergebnis, daß alle gut operablen Fälle operiert un< 
mit voller Carcinomdosis nachbestrahlt werden sollen. Die nicht operablen Fälle sowi 
diejenigen, die eine besondere Kontraindikation gegen die Operation auf weisen, sollte] 
mit kombinierter Röntgen-Radiumtherapie angegriffen werden. Remmelts berichte 
über 13% Dauerresultate bei operativem Vorgehen, Wertheim soll bessere Dauer 
resultate trotz größerer Mortalität als vaginale Totalexstirpation geben. Nach Peti 
Dutaillis sind inoperable Collumcarcinome durch intracervicale und intrauterin 
Radiumeinlagen zu behandeln. Beim operablen Collumcarcinom empfiehlt er keine Yot 
behandlung mit Radium, als Methode der Wahl kommt hier Radiumeinlage sofort nac 
der Totalexstirpation in Betracht. Beim Corpuscarcinom wendet er abdominale Exstil 
pation an. Für inoperable Fälle empfiehlt er Radiumbehandlung, ebenso für die Falb 
bei denen Operabilität fraglich ist. 

Mehrere Arbeiten befassen sich mit den sog. Zottengeschwülsten des Nieren 
beckens. Große Schwierigkeiten bereitet bei diesen Tumoren, abgesehen von der kl 
nischen Diagnose, die Feststellung der Gutartigkeit oder Bösartigkeit derselben. Aue 
die histologische Untersuchung läßt hier, wie Dar na 11 und Brtitt hervorheben, zuweile 
im Stich. Die Nierensarkome der Kinder sind nach Robins immer aus epidermale 
und mesoblastischen Elementen zusammengesetzt. Das stärkere Hervortreten der Al 
kömmlinge des einen oder des anderen Elementes bedingt den verschiedenen Charaktc 
dieser Geschwülste und erklärt auch die verschiedenartige Nomenklatur dieser Tumore 


Digitized by 


Go igle 


Original fro-m 

UNIVERSITY OF MICHIGAN 



Geschwülste. 


115 


io der Literatur. Nach Robins ist die Prognose dieser Tumoren äußerst schlecht. Er 
findet eine Mortalität von über 93%, an Operation und Rezidiven zusammengenommen. 
Hinsichtlich der Histogenese der Hypernephrome kommt Lindström am Material 
d?s pathologischen Institutes Helsingfors zu einer Ablehnung der Grawitz sehen Theorie. 
Nach seiner Ansicht, die sich mit der von Störe k u. a. deckt, sind die Ausgangsgebilde 
d*T Hypernephrome undifferenzierte Nierenepithelien und nicht versprengte Neben- 
merenkeime. Daß auch Metastasenbildung bei Hypernephromen, solange sie noch als 
solitär angesehen werden kann, keinen Gegengrund zur Operation abzugeben braucht, 
glaubt Kolmers durch Mitteilung eines entsprechenden Falles beweisen zu können. 
Cif uent es hält Operation für aussichtslos, wenn eine erhebliche palpatorisch nach¬ 
weisbare Vergrößerung der Niere festzustellen ist, da dann eine radikale Operation 
-atweder unmöglich ist oder bald ein Rezidiv erfolgt. Die Bedeutung des Traumas bei 
Hypernephromen erörtert Rückart, der in der Vorgeschichte von 17 Fällen 9mal 
einen Unfall feststellen konnte und in einem Fall ein Hypernephrom nach Verletzung 
der Niere entstehen sah. Über Blasenpapillome und Blasencarcinome sind zahl¬ 
reiche Arbeiten veröffentlicht. Eine gute Zusammenstellung, die neben dem klinischen 
Teil, der sich mit den allgemein bekannten Erfahrungen deckt, bemerkenswerte Hin- 
wrise auf die Histopathologie und deren Bedeutung für die Diagnose bringt, gibt Ste ni us. 
Erteilt die Blasengeschwülste ein in benigne und maligne Papillome und in papillomatöse 
und solide Carcinome. Das histologische Untersuchungsmerkmal zwischen gutartigen und 
bösartigen Papillomen findet er in der Art der zelligen Infiltration an der Basis der Tu¬ 
moren. Bei malignen Papillomen sollen insbesondere die Plasmazellen stark überwiegen. 
Daß auch die benignen Papillome häufig rezidivieren und in Carcinom übergehen können, 
wird besonders von ihm hervorgehoben. Daraus ergibt sich der Schluß, daß die Dia- 
smose Benignität immer mehr oder weniger eine Wahrscheinlichkeitsannahme ist und die 
Bösartigkeit kaum jemals mit Sicherheit ausgeschlossen werden kann. Die Multiplizität 
der Blasenpapillome kann nach Ste nius im Einzelfalle auf Implantationsmetastasen be¬ 
ruhen, in der Mehrzahl der Fälle aber ist eine allgemeine Disposition der Schleimhaut der 
Hamwege zu Papillombildung anzunehmen. Färber operierte ein Hämangiom der Blase 
mit Sectio alta, Excision und Kauterisation. EinCavernom der Glans penis beschreibt 
Kroll, der kongenitale Entstehung annimmt und auch die Exstirpation empfiehlt. 

Unter den gutartigen Tumoren, die vom Skelettsystem ausgehen, findet 
: ich ein von Koos beschriebener Fall von riesigen multiplen Chondromen bei einem 
13jährigen Knaben. Es wurden 23 Geschwülste entfernt. Innerhalb dreier Jahre ent¬ 
banden keinerlei Rezidive. Goris gelang die Entfernung eines 320 g schweren Osteoms 
m Mund und Oberkiefer, Siebbein, Keilbeinsinus und beider Stirnhöhlen mit Dauer¬ 
erfolg. Übergänge zur Bösartigkeit beobachtete Bloodgood bei mehreren Knochen- 
mvxomen, die zwar histologisch gutartig waren, jedoch Lungenmetastasen zeigten, in 
Fall 10 Jahre nach der Operation. Lega sah ein Fibroma angiomatodes an der 
>tim bei einem 22 jährigen Mädchen, das nach der ersten Operation rezidivierte. Unter 
den von de Quervain gesammelten Fällen von Halsfibrom befindet sich auch der 
Bericht über ein Fibroma durum von Gänseeigröße bei einem 16jährigen Mädchen. 
Es war jedoch nicht ganz sicher, ob die Geschwulst vom Periost des Processus spinosus 
oder von der Fascie ausgegangen war. Über ein ausgesprochenes bösartiges Chondrom 
d*T sacrococcygealen Gegend von recht beträchtlicher Größe berichtet Berard. Es 
Midivierte nach der Operation, wurde dann mit Röntgenbestrahlung behandelt. Der 
Pall kam später ad exitum. Der hauptsächlichste Sitz dieser Chondrome ist das Occiput 
snd Steißbein, sie werden jedoch selten beobachtet. In der Literatur sind bisher 10 Mit¬ 
tungen erschienen. Bloodgood beschreibt einen gutartigen zentralen Riesenzellen- 
ttunor. Er zieht Auskratzung der Amputation vor. 

Unter den an Sehnenscheiden und Gelenkkapseln beschriebenen Tumoren 
Süd die häufigsten Xanthome. Krogius teilt 4 Fälle mit, die histologisch als Sarkome 

8 * 


Digitized by 


Gck igle 


Original fro-m 

UNIVERSITY 0F MICHIGAN 



116 


Geschwülste. 


Digitized by 


bezeichnet werden. Xanthom- und Riesenzellen und Hämosiderin hält er nicht für no 
wendige Bestandteile dieser Tumoren. Das klinische Verhalten ist verschieden. Mancl 
sind relativ gutartig, andere metastasieren. Als Behandlung empfiehlt er frühzeitij 
Operation und u. U. Röntgennachbehandlung. Ollerenshaw hält die Riesenzell* 
und xanthomhaltigen Sehnentumoren für gutartig, eher für Granulationsgeschwiils 
als für echte Neubildungen. Kirch leitet die Xanthomzellen vom Lymphendothel < 
und führt ihre Bildung auf eine Störung des Cholesterinstoffwechsels zurück. Ku 
netzowsky beschreibt multiple xanthomatöse Granulome an den Sehnen aller Extt 
mitäten, für die er eine entzündliche Ätiologie annimmt. Über ein Lipoma arboresce 
einer Sehnenscheide berichtet Stra uss. Nach radikaler Entfernung traten keine Rezidi 
auf. Über Muskelangiome berichten u. a. Mondor und Ruet, die Sehnen und Nerv 
gewöhnlich verschont fanden. Angeletti nimmt bei einem Angiom des Musculus rect 
abdominalis ein Trauma als Ursache an, Wereschtschinski sucht sie bei multipl 
Angiomen der Muskeln der oberen Extremität und Brust in einer pathologischen Aula 
des Gefäßsystems. Als Therapie empfehlen die Autoren die Exstirpation. 

Junod beschreibt 6 Fälle von bösartigen Geschwülsten des Mittelohresa 
der Baseler Klinik, 3 Fälle von Cancroid, die sich im Anschluß an Mittelohreiterung ei 
wickelt haben, 2 Fälle von Sarkom und einen Fall von Endotheliom. 

Hör nicke gibt eine zusammenfassende Übersicht über Teratome des vorder 
Mediastinums und beschreibt einen eigenen Fall, der Epidermisepithel, Zylinderepitl 
und differenzierte Drüsenepithelien, ferner Thymusgewebe, ein Knorpelstück und ein 
Komplex nicht differenzierbaren Gewebes enthielt. 

Allgemeines. 

Bendix, Paul, Über die Beeinflussung des Geschwulstwachstums durch Resorpti 
nekrotischer^Organe. (Dissertation: Frankfurt [1923]. 27, 2 S.) 

Bilz, Georg, über die Häufigkeit der bösartigen Geschwülste im Jenaer Sektioi 
material in den Jahren 1910—1919. (Pathol.-anat. Inst., Univ. Jena.) (Zeitscl 
f. Krebsforsch. Bd. 19, H. 5/6, S. 282—324.) 

Bilz, Georg, Über die Häufigkeit der bösartigen Geschwülste im Jenaer Sektioi 
material in den Jahren 1910—1919. (Dissertation: Jena 1921 [1923]. 42 S.) 
Bortolotti, Carlo, Über den uro-hämolytischen Koeffizienten zur Diagnose maligi 
Tumoren. (Chirurg. Univ.-Klin., Zürich.) (Schweiz, med. Wochenschr. Jg. 58, Nr. 
S. 83—85.) 28, 2! 

Caspari, W., Tumor und Immunität. (Inst. f. exp. Therapie, Frankfurt a. M.) (Strahl* 
therapie Bd. 15, H. 6, S. 831—842.) 

Cignozzi, Oreste, Gli oleo-connettivomi. (Die Ölgeschwülste.) (Div. Chirurg., os 
Grosseto.) (Rif. med. Jg. 39, Nr. 29, S. 675—679.) 24, 1 

Dols, Schmerzloses Entfernen von Warzen. (Dtsch. med. Wochenschr. Jg. 49, Nr. 
S. 1572.) 

Erdmann, Rhoda, Die biologischen Eigenschaften der Tumorzellen nach Erfi 
rungen der Einpflanzung, Auspflanzung imd Wiedereinpflanzung. (Inst. f. Kre 
forsch., CharitA, Berlin.) (Strahlentherapie Bd. 15, H. 6, S. 822—830.) 25, 3 

Fabry und Bockholt, Zur Frage der spontanen oder Geschwulstkeloide. Kelo 
entwicklung bei Molluscum contagiosum; annulär und serpiginös angeordnete I 
loide; Behandlung der Keloide. (Stadt. Krankenanst., Dortmund.) (Dermal 
Wochenschr. Bd. 76, Nr. 11, S. 229—233.) 24, 1 

Gioja, Edoardo, Sui tumori primitivi delle ghiandole linfatiche. Contributo ai 
tomo-patologico e clinico. (Über primäre Geschwülste der Lymphdrüsen. Ai 
tomisch-pathologischer und klinischer Beitrag.) (Istit. di clin. Chirurg, e m 
operative, univ. Pavia.) (Arch. ital. di Chirurg. Bd. 8, H. 2, S. 113—178.) 26, 

Glück, Emil, Beeinflussung echter bösartiger Geschwülste durch Infektionskrai 
heiten mit einem experimentellen Beitrag über die Wirkung des Rückfallfieb 
auf die Impf gesell willst bei Mäusen. (Dissertation: Jena 1921 [1923]. 40 Bl.) 

Hedinger, E., Über Multiplirität von Geschwülsten, periodisches Wachstum und ( 
Schwulstbildung. (Pathol.-anat. Inst., Zürich.) (Schweiz, med. Wochenschr. Jg. 
Nr. 44, S. 1016—1019.) 26. 4 

Joannovic, Georg, Reizgeschwülste. (Klin. Wochenschr. Jg. 2, Nr. 51, S. 2301 
2305.) 26, i: 


Gck igle 


Original fro-rn 

UNIVERSITY 0F MICHIGAN 



Geschwülste. Allgemeines. 


117 


Isbruch, Hugo, Die Bedeutung des Traumas für die Entstehung von bösartigen Ge¬ 
schwülsten. (Dissertation: Köln 1923. 23 S.) * 

Kahn, Herbert, Über eine einfeiche Flockungs-Trübungs-Reaktion bei malignen Tu¬ 
moren. (Stadt. Krankenh., Altona.) (Klin. Wochenschr. Jg. 2, Nr. 29, S. 1364 
bis 1365; Strahlentherapie Bd. 15, H. 6, S. 806—811.) 24, 487. 25, 68. 

Klarhorst, Viktoria, Über die Rolle der Erblichkeit in der Ätiologie der Geschwülste. 

(Dissertation: Frankfurt [1923]. 26 S.) * 

Klütz, Ulrich, Statistik maligner Tumoren der Jahre 1919 bis 1921 nach den Sektions¬ 
protokollen. (Dissertation: München 1923. 27 S.) * 

Knipping, Kurt, Beitrag zur histogenetischen Ableitung und Einteilung der Ge¬ 
schwülste. (Dissertation: Frankfurt [1923]. 43 S.) * 

Kotzareff, A., et L. Weyl, La fixation ölective des substances radium-colloidales 
par les cellules jeunes et nöoplasiques. Son importance dans le diagnsotic et le trai- 
tement du cancer. (Die elektive Fixation radio-kolloidaler Substanzen durch jugend¬ 
liche und neoplastische Zellen. Bedeutung für Diagnostik und Behandlung des 
Krebses.) (Presse m6d. Jg. 31, Nr. 89, S. 925—927.) 26, 212. 

Langendorf, Friedrich, Ein Beitrag zur Frage der Callus-Geschwülste. (Disser¬ 
tation: Köln 1922 [1923]. 44 S.) * 

Licini, Cesare, Sui rapporti fra traumi e tumori. (Zusammenhänge zwischen Trauma 
und Tumoren.) (Osp. civ., Ortona a Mare.) (Policlinico, sez. prat. Jg. 30, H. 8, 
S. 240—242.) 22, 286. 

MacCarty, William Carpenter, The cytologic diagnostic of neoplasms. (Zur cyto- 
logischen Geschwulstdiagnose.) (Joum. of the Americ. med. assoc. Bd. 81, Nr. 7, 
S. 519—522.) 24, 310. 

Xadeshdin, W. A., Zur Kasuistik der künstlichen Geschwülste. (Inst. f. gerichtl. 
Med., Milit.-med. Akad., St. Petersburg.) (Wratschebnaja gaseta Jg. 27, Nr. 17/18, 
S. 403—404.) (Russisch.) 28, 50. 

Fetroff,N., Zur Frage der Geschwulstatiologie. (Chirurg. Klin. Prof. Petrow, St. Peters¬ 
burg.) (Wratsehebnoje djelo Jg. 6, H. 24/26, S. 695—696. (Russisch.) 30, 884. 

Kappin et Doussain, Recherches et considörations sur Tötiologie des tumeurs ma¬ 
lignes. (Untersuchungen und Betrachtungen über die Ätiologie der malignen Tu¬ 
moren.) (Bull, de l’assoc. frang. pour l’ötude du cancer Bd. 12, Nr. 3, S. 238 bis 
251.) 23, 370. 

Ritter, Erna, Über einen Fall zweier primär bösartiger Tumoren mit selbständiger 
Metastasenbildung. (Dissertation: Göttingen 1922 [1923]. 27 S.) * 

Rohdenburg, G. L., and O. F. Krehbiel, The salt content of malignant tissues. 
(Der Salzgehalt des Gewebes bösartiger Geschwülste.) (Inst, of cancer research, 
Columbia univ., New York.) (Joum. of cancer research Bd. 7, Nr. 4, S. 417—437.)* 
Rosenthal, Eugen, Über die Behandlung bösartiger Tumoren. (I. Med. Klin., 
Univ. Budapest.) (Fortschr. a. d. Geb. d. Röntgenstr. Bd. 80, H. 3/4, S. 233—240.) 

22, 282. 

Roux, W., Allgemeine Entstehungsbedingungen kongenitaler Erkrankungen und Kon¬ 
stitutionsanomalien, insbesondere der Geschwulstdisposition. (Dtsch. med. Wochen¬ 
schrift Jg. 49, Nr. 4, S. 110.) 21, 493. 

>achs, H., Betrachtungen über die Serodiagnostik der Geschwülste. (Inst. f. exp. 

Krebsforsch., Heidelberg.) (Strahlentherapie Bd. 15, H. 6, S. 795—807.) 26, 334. 

Saul, E., Untersuchungen zur Ätiologie und Biologie der Tumoren. XXV. Mitt. Über 
die Erscheinungen des Rezidivierens. (Zentralbl. f. Bakteriol., Parasitenk. u. Infek- 
tionskrankh., Abt. I, Orig., Bd. 90, H. 5, S. 336—344.) * 

Schamoff, W., Über Calcinosis universalis interstitialis. (Chirurg. Hospitalklin. ; 
Milit.-med. Akad. v. Prof. S. Fedoroff, St. Petersburg.) (Westnik chirurgii i pogra- 
nitschnych oblastei Bd. 2, S. 335—351.) (Russisch.) 25, 68. 

Schwarz, Egbert, Zur Entstehung der Geschwülste. (Chirurg. Univ.-Klin., Rostock.) 

(Dtsch. med. Wochenschr. Jg. 49, Nr. 4, S. 108—110). 21, 492. 

l?haw-. Er ne. st H., The immediate microscopic diagnosis of tumors at the time of 
Operation«.) (Mikroskopische Geschwulstdiagnose unmittelbar wahrend der Ope¬ 
ration.) (Lancet Bd. 204, Nr. 5, S. 218—223.) * 

Simpson, Burton T., and H. R. Gaylord, Consideration of known factors in the 
causation of neoplasms. (Betrachtung über die bei der Verursachung von Neubil¬ 
dungen bekannten Faktoren.) (Internat, journ. of surg. Bd. 80, Nr. 6, S. 237—241.) * 
Volkmann, Joh., Über Narbenverknöcherung. (Chirurg. Univ.-Klin., Halle a. S.) 

(Med. Klinik Jg. 19, Nr. 29, S. 1019—1020.) 25, 234. 

Walther, Fritz, Über die Lokalisation von Metastasen an traumatisch geschädigten 
Körperstellen. Ein Beitrag zur Lehre vom Locus minoris resistentiae. (Dissertation: 
Jena 1922 [1923]. 42 S.) * 


Digitized by 


Gck igle 


Original from 

UNIVERSETY 0F MICHIGAN 



118 


Geschwülste. 


Digitized by 


Water man, N., Contribution k l’ötude physico-chimique des tumeurs. (Beitras: zu 
physikalisch-chemischen Erforschung der Geschwülste.) (Laborat. Antoni va 
Leeuwenhoekhuis, Amsterdam.) (Bull, de l’assoc. frang. pour l’ötude du canc* 
Bd. 12, Nr. 2, S. 155—166.) 23, 1 

Woglom, Wm. H., Acidosis, alkalosis, and tumour growth. (Saure und alkaliscl 
Reaktion und Geschwulstwachstum.) (Inst, of cancer research, Columbia imiv 
New York.) (Joum. of cancer research Bd. 7, Nr. 2, S. 149—150.) 24, 16! 

Woglom, Wm. H., A critique of tumor resistance. (Kritische Studie über Tumoi 
resistenz.) (Inst, of cancer research, Columbia univ., New York.) (Joum. i 
cancer research Bd. 7, Nr. 4, S. 283—311.) 24, 34 

Gutartige Geschwülste. 

Dalla Rosa, Carlo, L’iperalbuminosi nel siero di sangue dei malati di tumori malig 
e benigni. (Die Hyperalbuminämie im Blutserum von Kranken mit bösartig* 
und gutartigen Geschwülsten.) (Clin, med., univ. Bologna.) (Arch. di patol. 
clin. med. Bd. 2, H. 6, S. 614—618.) 27, 32 

Taddei, Domenico, II segno della faccia piana posteriore nei tumori benigni sott 
cutanei. (Die ebene Unterfläche als Zeichen der gutartigen, subcutanen Tumorer 
(Clin. Chirurg, gen., univ. Pisa.) (Policlinico, sez. prat., Jg. 80, H. 14, S. 425— 421 

22, 42 


Experimentelle Tiergeschwülste. 

Bier ich, R., Untersuchungen über Krebsbildung. (Allg. Krankenh., Hamburg-Eppe 
dorf.) (Münch, med. Wochenschr. Jg. 70, Nr. 36, S. 1145—1146.) 26, 13 

Bierich, R., Histogenese des Teerkrebses. (Rev. möd. de Hamburgo Jg. 4, Nr. 
S. 76—78.) (Spanisch.) 

Blumenthal, Leo, Experimentelle Vorstudien zu der Frage: Läßt sich die Peru: 
abilität der Oberhaut für Teer durch Entfettung steigern und so die Erzeugu: 
von Hautkrebs fördern? (Inst. f. Krebsforsch., Heidelberg.) (Zeitschr. f. Krel 
forschung Bd. 20, H. 1—2, S. 1—9.) 

B urckhardt, Hans, und Walther Müller, Versuche zur Krebserzeugung durch lau 
fortgesetzte äußere Einwirkungen auf das Gewebe. (Chirurg. Univ.-Klin., Marbu 
a. d. Lahn.) (Bruns’ Beitr. z. klin. Chirurg. Bd. 180, H. 2, S. 364—373.) 26, 2J 

Deel man, H. T., Untersuchungen über den experimentellen Teerkrebs. (Labora 
Antoni van Leeuwenhoek-huis, Amsterdam.) (Nederlandsch tijdschr. v. genees 
Jg. 67, 1. Hälfte, Nr. 14, S. 1416—1424.) (Holländisch.) 28, 2! 

Dubois-Roquebert, H., Quelques travaux röcents sur la pathologie expörimentt 
du cancer. (Einige neuere Arbeiten über die experimentelle Pathologie des Krebse 
(Paris möd. Jg. 18, Nr. 7, S. 152—159.) 23, 

Engel, Desider, Experimentelle Studien über die Beeinflussung des Tumorwael 
tums mit Abbauprodukten (Abderhaldenschen Optonen) von endokrinen Drüs 
bei Mäusen. (I. Mitt.) (Chirurg. Univ.-Klin. u. Inst. f. exp. Krebsforsch., Heid 
berg.) (Zeitschr. f. Krebsforsch. Bd. 19, H. 5/6, S. 339—380.) 22, 2 

Engel, E., Experimentelle Studien über Wachstumsänderungen der Tumoren dm 
Abbauprodukte (Abderhaldenschen Optonen) der endokrinen Drüsen bei der Ma 
(Progr. de la clin. Bd. 26, Nr. 140, S. 154—195.) (Spanisch.) 26, 

Fabry, Job., Zur Frage des Teerkrebses (Brikettcarcinom). (Städt. Krankenani 
Dortmund.) (Med. Klinik Jg. 20, Nr. 1, S. 13.) 26, 3 

Gözony, Ludwig, Über biologische Zell Veränderungen bei immunisierten Tier 
(Klin. Wochenschr. Jg. 2, Nr. 26, S. 1220.) 

Graff, Erwin, Die Ergebnisse der experimentellen Forschung über die Genese n 
ligner Tumoren. (Ber. üb. d. ges. Gvnäkol. u. Geburtsh. Bd. 1, H. 4, S. 153 
161.) 

Halberstaedter, L., Über Erzeugung von Geschwülsten mit Teer im Tierexperime 
(Univ.-Inst. f. Krebsforsch., Berlin.) (Zeitschr. f. Krebsforsch. Bd. 19, H. 5 
S. 381—392.) 22, 2 

Herfarth, Heinrich, Tierexperimentelle Versuche mit Schlangengiften. Zügle 
ein Beitrag zur Virulenzsteigerung von Mäusetumoren. (Chirurg. Univ.-Kl 
Breslau.) (Bruns’ Beitr. z. klin. Chirurg. Bd. 129, H. 2, S. 397—402.) 28, 4 

Hesse, E., Über Verimpfung eines röntgenbestrahlten Carcinoms beim Mensch 
(Hundertjahrfeier d. Ges. dtsch. Naturforsch, u. Ärzte, Abt. 19b, Leipzig, Sit 
v. 20.—24. IX. 1922.) (Fortsclir. a. d. Geb. d. Röntgenstr. Bd. 80, H. 3, S. 1( 

22, 4 


Gck igle 


Original fro-m 

UNIVERSITY OF MICHIGAN 



Experimentelle Tiergeschwülste. 


119 


Hoffmann, Erich, H. Th. Sehreus und E. Zurhelle, Beobachtungen zur ex¬ 
perimentellen Geechwulsterzeugung durch Teer verschiedener Herkunft und Pa¬ 
raffin. (Hautklin., Univ. Bonn.) (Dtsch. med. Wochenschr. Jg. 49, Nr. 20, S. 633 
bis 634.) 24, 133. 

Kretzschmar, Erich, Immunisierungsversuche mit embryonalem Gewebe gegen Car- 
cinom (Carcino-Sarkom), vorgenommen an weißen Mäusen. (Dissertation: Jena 
1921 [1923]. 25 S.) * 

Leitch, Archibald, A British medical association lecture on the experimental in- 
quiry into the causes of cancer.. (Über die experimentellen Untersuchungen zur 
Erforschung der Krebsgenese.) (Brit. med. joum. Nr. 8262, S. 1—7.) 24, 488. 

Lipschütz, B., Untersuchungen über die Entstehung des experimentellen Teercarci- 
noms der Maus. (Serotherap. Inst. u. Prosektur d. Franz-Josef-Spit., Wien.) (Zeit¬ 
schrift f. Krebsforsch. Bd. 21, H. 1, S. 50—97.) 26, 132. 

Menetrier, P., A. Peyron et J. Surmont, Sur les röactions lympho-conjonctives 
dans röpithölioma experimental du goudron. (Über die lymphocytar-bindegewe¬ 
bigen Reaktionen beim experimentellen Teerkrebs.) (Bull, de l’assoc. frang. pour 
l’ätude du cancer Bd. 12, Nr. 3, S. 200—204.) 28, 372. 

Mertens, V. E., Beobachtungen an Teertieren. (Chirurg. Univ.-Klin., München.) 

(Zeitschr. f. Krebsforsch. Bd. 20, H. 4/5, S. 217—235.) 26, 4. 

Möller, Else, Histologische Untersuchungen über den Ausgangspunkt der experi 
mentellen Teerkrebsbildung. (Inst. f. Krebsforsch., Hamburg.) (Zeitschr. f. Krebs¬ 
forschung Bd. 19, H. 5/6, S. 393—407.) 22, 284. 

Murphy, James B., and Ernest Sturm, Conditions determining the transplanta- 
büity of tissues in the brain. (Bedingungen für die Übertragbarkeit von Geweben 
ins Gehirn.) (Laborat., Rockefeller inst. f. med. research, New York.) (Joum. 
of exp. med. Bd. 88, Nr. 2, S. 183—197).. * 

Murray, J. A., Primary and secondary resistance to the induction of cancer. (Pri¬ 
märe und sekundäre Resistenz gegenüber der Hervorrufung von Krebs.) (Lancet 
Bd. 20o, Nr. 4, S. 159—163.) 24, 488. 

N'akahara, Waro, Studies on X-ray effects. XIII. Histological study of the late of 
cancer grafts inoculated into an X-rayed area. (Studien über die Wirkungen von 
Röntgenstrahlen. XIII. Histologische Untersuchung des Verhaltens von Krebs¬ 
überpflanzungen in einem Hautbezirk nach erfolgter Röntgenbestrahlung.) (La¬ 
borat., Rockefeiler inst. f. med. research, New York. ) (Joum. of med. exp. Bd. 88, 
Nr. 3, S. 309—314.) 26, 93. 

Xather, Karl, Versuche zur Krebstransplantation. (Klin. Wochenschr. Jg. 2, Nr. 32, 
S. 1499—1503.) 24, 310. 

Fearce, Louise, and C. M. van Allen, Effects of operative interference with the 
endocrines on the growth and malignancy of a transplanted tumor of the rabbit. 
(Einflüsse operativer Eingriffe an den endokrinen Drüsen auf das Wachstum und 
Malignität eines transplantabien Tumors des Kaninchens.) (Laborat., Rocke¬ 
feiler inst. f. med. research, New York.) (38. sess., Atlantic City, 1.—2. V. 1923.) 
(Transact. of the assoc. of Americ. physic. Bd. 88, S. 315—334.) 28, 51. 

Pearce, Louise, and Wade H. Brown, Studies based on a malignant tumor of the 
rabbit. II. Primary transplantation and elimination of a coexisting syphilitic 
infection. (Studien an einem bösartigen Kaninchentumor. II. Primäre Trans¬ 
plantation und Eliminierung einer gleichzeitg bestehenden syphilitischen Infek¬ 
tion.) (Laborat., Rockefeiler inst. f. med. research, New York.) (Joum. of exp. 
med. Bd. 87, Nr. 5, S. 631—645.) * 

>achs, H., und N. Takenomata, Über die Reaktionsfähigkeit des Organismus bei 
der experimentellen Geschwulsterzeugung durch Teer. (Inst. f. exp. Krebsforsch., 
Heidelberg.) (Dtsch. med. Wochenschr. Jg. 49, Nr. 41, S. 1294—1295.) 25, 236. 

>ternberg, A., Beiträge zur experimentellen Krebserzeugung durch Teer. (Dermatol. 
Univ.-Klin., Frankfurt a. M.) (Zeitschr. f. Krebsforsch. Bd. 20, H. 6, S. 420—431.) 

26, 299. 

Sugiura, Kanematsu, and Stanley R. Benedict, The influence of inorganic 
salts upon tumor growth in albino rats. (Der Einfluß anorganischer Salze auf das 
Wachstum der Geschwülste weißer Ratten.) (Huntington fund. f. cancer research, 
mem. hosp. a. Harriman research laborat., Roosevelt hosp., New York.) (Journ. 
of cancer research Bd. 7, Nr. 4, S. 329—369.) 24, 488. 

Teutschlaender, Über die endgültigen Ergebnisse unserer Experimente zum Nach 
weis carcinogener Komponenten im Heidelberger Gaswerkteer. (Inst. f. exp. Krebs 
forsch., Heidelberg.) (Zeitschr. f. Krebsforsch. Bd. 20, H. 1/2, S. 111—124.) 28, 420. 

Teutschlaender, über Technik und Ergebnisse der experimentellen Krebserzeugung. 
(Inst.f. Krebsforsch,,Heidelberg.)(StrahlentherapieBd. 15, H. 6, S. 812—821.) 25,310, 


Digitized by 


Go igle 


Original fro-m 

UNIVERSITY 0F MICHIGAN 



Digitized by 


120 Geschwülste. 

Warburg, Otto, und Seigo Minami, Versuche an überlebendem Carcinomgewel 
(Kaiser-Wilhelm-Inst. f. Biol., Berlin-Dahlem.) (Klin. Wochenschr. Jg. 2, Nr.; 
S. 776—77 7.) 23. 21 

Werner, R., Über die neuen biologischen und chemotherapeutischen Behandlunj 
methoden des Krebses. (Samariterhaus, Heidelberg.) (Strahlentherapie Bd. 1 
H. 6, S. 843—850.) 2o, 3 


Dermoid- und Epithelcysten, Cystome. 

Adam, Ludwig, Idiopathische Choledochuscyste. (Zentralbl. f. Chirurg. Jg. 50, Nr. 

S. 997—1000. ) 23,4 

Adler, Maximilian, Über einen seltenen Fall einer Knochencyste. (Unfallkrankffl 
u. orthop. Spit., Graz.) (Fortschr. a. d. Geb. d. Röntgenstr. Bd. 30, H. 3/4, 8.3 
bis 257.) 22, 2 

Bartlett, Edwin I., Mesenteric cysts. (Mesenterialcysten.) (Univ. of California hos 
Berkeley.) (Surg. clin. of North America [San-Francisco-Nr.] Bd. 8, Nr. 3, S. i 
bis 821.) 23.3 

Beust, A. v., Über traumatische Epithelcysten. (Schweiz, med. Wochenschr. Je. 

Nr. 22, S. 536—538.) 23, 4 

Bortolucci, Pier Giuseppe, Le cisti del mascellare inferiore d’origine dental 
(Contributo clinico ed anatomo-patologico.) (Von den Zähnen ausgehende Unt 
kiefercysten.) (Osped. civile, Modena.) (Rif. med. Jg. 89, Nr. 28, S. 656—6i 

24, 1 

Cantinieaux, Valentin, Kystes spermatiques bilatöraux et syphüis. (Doppelseit 
Spermacysten und Syphilis.) (Scalpel Jg. 76, Nr. 3, S. 62—65.) 21, 4 

Cavina, Giovanni, Su di un caso di cisti sierosa retroperitoneale. (Ein FalM 
seröser retroperitonealer Cyste.) (Clin. Chirurg., univ. Bologna.) (Bull. d. sciei 
med., Bologna Bd. 1, H. 1/2, S. 33—42.) 23, 3 

Crawford, R. H., Polycystic kidnev. (Cystenniere.) (Surg., gynecol. a. obstetr. Bd. 

Nr. 2, S. 158—188.) “ 24, *2 

Di BernardoAmato, Lucio, Voluminoso galattocele. Contributo clinico ed anatoi 
patologico con speciale riguardo alla patogenesi. (Große Milchcyste. Klinisch' i 
pathologisch-anatomischer Beitrag mit besonderer Berücksichtigung der Pat 
genese.) (Riv. ital. di ginecol. Bd. 1, H. 4, S. 407—430.) 23, 2 

Elise her, Ernst, Operativ geheilte, mannskopfgroße Hepaticuscyste bei doppel 
Hepaticusgängen. (Hauptstadt. St. Rochus-Spit., Budapest.) (Zentralbl. f. Chin 
Jg. 50, Nr. 9, S. 341—344.) 22. 3 

Gobbi, Luigi, Su le raccolte liquide del cordone spermatico. (Über die Cysten 
Samenstranges.) (Istit. di patol. Chirurg., univ. Modena.) (Ann. ital. di chin 
Jg. 2, H. 4, S. 381—408.) 24. 1 

Holländer, Eugen, Beitrag zur Entstehung der Nierencysten. (Zeitsclir. f. u 
Chirurg. Bd. 12, H. 3/4, S. 202—205.) 23, 

Jones, John F. X., Removal of a retention cyst from the liver. (Entfernung ei 
Retentionscyste der Leber.) (Ann. of surg. Bd. 77, Nr. 1, S. 68—89.) 22, 

Kampmeier, Otto F., A hitherto unrecognized mode of origin of congenital n 
cysts. (Eine bislang unbekannte Art der Entstehung von angeborenen Nierencyst 
(Surg., gynecol. a. obstetr. Bd. 86, Nr. 2, S. 208—216.) 23, * 

Leopold, Werner, Das Atherom. (Dissertation: Breslau 1923. 17 S.) 
McWilliams, Cläre nee A., True pancreatic cyst. (Echte Pankreascyste.) (Si 
clin. of North America [New York Nr.] Bd. 3, Nr. 2, S. 439—442.) 23, 4 

Mondor, H., et P. Huet, Les kystes des petites lävres. (Die Cysten der kleinen Labi* 
(Serv. de chirurg., höp. Saint-Louis, Paris.) (Gynecol. et obstetr. Bd. 7, Ni 
S. 26—36.) 24, 

Morley, John, Congenital cyst of the common bile-duct: with report of two ca 
(Kongenitale Cyste des Choledochus mit Bericht über 2 Fälle.) (Brit. jouni 
surg. Bd. 10, Nr. 39, S. 413—418.) 21. 1 

Phemister, D. B.. Cysts of the extemal semilunar cartilage of the knee. (Cys 
des Menicus lateralis genu.) (Journ. of the Americ. med. assoc. Bd. 80, Ni 
S. 593—595.) 22, • 

Roello, Giovanni, Cisti epiteliale congenita del prepuzio. (Angeborene F.pit 
evste des Praeputiums.) (Istit. di patol. chirurg., Firenze.) (Policlinico, sez. cliir 
Jg. 80, H. 4, S. 220- 224.) 23. j 

Schneider, Otto, Über die Therapie der Zahncysten. (Zahnärztl. Inst., ü 
München.) (Dtsch. Vierteljahrsschr. f. Zahncliirurg. Bd. 5, H. 4, S. 182—189.' 

23, 4 


Gck igle 


Original from 

UNIVERSITY OF MICHIGAN 




Adenom. Hodgkinsche Krankheit usw. Carcinomätiologie. 


121 


Schuster, Gyula, Ein diagnostischer Fall von faustgroßer Gehimdermoidcyste. 
(GyögyÄszat Jg. 1923, Nr. 4, S. 44—45.) (Ungarisch.) 22, 208. 

Solano Ramos, F., Ein Fall von cystischem Absceß des Mesocolon. (Asclepios Bd. 11, 
Nr. 3/4, S. 118—126.) (Spanisch.) 24, 183. 

Süss, J., Über einen Fall von großer Scheidencyste, ausgehend vom Gartnerschen Gang. 
(Prov. Hebammensch., Osnabrück.) (Zentralbl. f. Gynäkol. Jg. 47, Nr. 2, S. 73—75.) 

22, 358. 

Török. Bäla, Otogene arachnoideale Cyste. (Orvosi hetilap Jg. 67, Nr. 14, S. 159 
bis 163.) (Ungarisch.) 28, 303. 

Torraca, L., A proposito dell’articolo del dott. G. Matronola: Due casi di pneumatosi 
cistica. (Zur Abhandlung von Matronola: 2 Fälle von Pneumatosis cystica.) (Poli- 
clinico, sez. chirurg. Jg. 80, H. 2, S. 112.) 22, 391. 

Voorhoeve, N., Ostite k kystes multiples et son Ätiologie. (Über die Ätiologie der 
multiplen Knochencysten.) (Acta radiol. Bd. 2, H. 1, S. 40—55.) 28, 3. 

Wagner, Beitrag zur Kenntnis und Behandlung der traumatischen Ventrikelcyste. 
lAllg. Krankenh., Lübeck.) (Dtsch. Zeitschr. f. Chirurg. Bd. 177, H. 3/4, S. 196 
bis 223.) 22,336. 

Wehr, Robert, Untersuchungen über die Ätiologie der Atherome. (Dissertation: 
Mönchen 1923. 12 S.) * 

Zipf, Karl, Über idiopathische Choledochuscysten. (Pathol. Inst., Univ. Heidelberg.) 
Arch. f. klin. Chirurg. Bd. 122, H. 3, S. 615—634.) 22, 106. 

Adenom. 

Abril. Irvin, Papilloma and adenoma of gall-bladder. (Papillom und Adenom der 
Gallenblase.) (Ann. of surg. Bd. 77, Nr. 3, S. 276—280.) 22, 349. 

t^tantini, H., et H. Duboucher, Des ad&iomes biliaires kystiques (adönokystomes 
ou cystadenomes biliaires) et spöcialement des grands kystes biliaires chirurgicaux 
du foie. (Über die biliären cystisclien Adenome [Adenocystome oder Cystadenome] 
und besonders die chirurgisch wichtigen großen biliären Cysten der Leber.) (Clin, 
d. prof. E. Vincent et laborat. d. prof. R. Argaud, fac. de m6d., Alger.) (Joum. de 
chirurg. Bd. 21, Nr. 1, S. 1—25.) 22, 141. 

Söge, Ludwig A., An early benign adenoma of the appendix. (Ein benignes Adenom 
des Appendix im Frühstadium.) (Stanford univ. hosp.) (Surg. clin. of North America 
[San Francisco-Nr.] Bd. 8, Nr. 3, S. 76&—774.) 28, 393. 

^*cchi, Guido, Cistadenoma della vescica. Contributo casistico. (Cystadenom der 
Blase, kasuistischer Beitrag.) (Osp. Pizzardi ann. ricov., sez. urol., istit. di patol. 
gen., univ. Bologna.) (Arch. ital. di. chirurg. Bd. 7, H. 2, S. 161—168.) 23, 277. 

Hodgkinsche Krankheit, Lympbogranulomatosis, Granuloma malignum. 

-o»oul, Henri, und Kurt Lange, Über Lymphogranulomatose und ihre Behandlung 
mit Röntgenstrahlen. (Chirurg. Univ.-Klin., München.) (Münch, med. Wochenschr. 

„ Jg.70, Nr. 23, S. 725—727.) 28, 450. 

^jardins, Arthur U., and Frances A. Ford, Hodgkin’s disease and lympho- 
*arcoma. A clinical and Statistical study. (Hodgkinsche Krankheit und Lympho- 
^kom.) (Sect. on radium a. Roentgen-ray therap., Mayo clin., Rochester.) (Joum. 

]r °f the Americ. med. assoc. Bd. 81, Nr. 11, S. 925—927.) 25, 453. 

Jiff k, Hermann, Lymphogranulomatose und Unfall. Ein Gutachten. (Stadt. 
Krankenh., München rechts der Isar.) (Dtsch. med. Wochenschr. Jg. 49, Nr. 24, 
* 775—777 u. Nr. 25, S. 808—810.) * 

Carcinomätiologie. 

^‘kanazy, M., Zur Pathogenese der Magenkrebse und über ihren gelegentlichen Ur- 
>pnmg aus angeborenen epitelialen Keimen in der Magenwand. (Pathol. Inst., 
tniv. Genf.) (Dtsch. med. Wochenschr. Jg. 49, Nr. 1, S. 3—6 u. Nr. 2, S. 49—51.) 

28, 159. 

Fridtjof, Contribution k l’6tude de la cancörisation de la cellule et du temps 
d &losion des tumeurs malignes. A propos d’un cas de „cancer aigu“ du goudron 
cbez un ouvrier. (Beitrag zum Studium der Känzerisation der Zelle und der Ent¬ 
wicklungszeit der malignen Tumoren; gelegentlich eines Falles von „akutem Teer- 
o*bs“ bei einem Arbeiter.) (Bull, de Tassoc. fran<j. pour l*6tude du cancer Bd. 12, 

, ^-3, S. 184—199.) 24, 389. 

■ A., Cancer du goudron et cancer arsenical. (Teerkrebs und Arsenkrebs.) (Le 

c&nce? Jg. 1, Nr. 1, S. 5—18.) 81, 137. 


LOJflltlzed by 


Go igle 


Original fro-m 

UNIVERSITY OF MICHIGAN 



122 


Geschwülste. 


Burckhardt, Hans, und Walther Müller, Versuche zur Krebserzeugung durch 
lange fortgesetzte äußere Einwirkungen auf das Gewebe. (Chirurg. Univ.-Klin., 
Marburg a. d. Lahn.) (Bruns’ Beitr. z. klin. Chirurg. Bd. 180, H. 2, S. 364—373.) 

26, 298. 

Crile, G. W., Carcinoma of the jaws, tongue, cheek and lips. General principles invol- 
ved in operations and results obtained at Cleveland clinic. (Krebse der Kiefer, der 
Zunge, der Wange und der Lippen. Allgemeine Grundsätze bei Operationen und die 
in der Cleveland-Klinik erhaltenen Resultate.) (Surg., gynecol. a. obstetr. Bd. 36. 
Nr. 2, S. 159—162.) 22, 166. 

Dible, J. Henry, and J. M. Woodburn Morison, Observations on X-ray cancer. 
(Beobachtungen über Röntgenkrebs.) (Arch. of radiol. a. electrotherap. Bd. 28, 
Nr. 277, S. 65—72.) 25, 357. 

Du Bois, Ch., La prophylaxie des cancers cutanbs. (Die Prophylaxe der Hautkrebse.) 
(Rev. mbd. de la Suisse romande Jg. 48, Nr. 12, S. 802—810.) * 

Fabry, Joh., Zur Frage des Teerkrebses (Brikett-Carcinom). (Städt. Kranken ans t., 
Dortmund.) (Med. Klinik Jg. 20, Nr. 1, S. 13.) 26, 333. 

Gabor, Armin, Carcinomtheorie und Prophylaxis. (Gyogyäszat Jg. 1928, Nr. 9, 
S. 104—106.) (Ungarisch.) * 

Grosser, Max, Carcinome des Unterschenkels und des Fußrückens sowie ein Fall von 
multiplem Röntgencarcinom nach Lupusbestrahlung. (Städt. Krankenh. a. Urban, 
Berlin.) (Arch. f. klin. Chirurg. Bd. 127, S. 529—549.) 25, 486. 

Hampeln, P., Häufigkeit und Ursache des primären Lungencarcinoms. (Mitt. a. d. 
Grenzgeb. d. Med. u. Chirurg. Bd. 36, H. 1, S. 145—150.) 22, 384. 

Künzel, Wilhelm, Die Entstehung von Carcinom auf der Basis von Psoriasis. (Dis¬ 
sertation: Heidelberg [1923]. 23 S.) * 

La ne, W. Arbuthnot, An adress on chronic intestinal stasis and cancer. (Chronische 
Darmstauung und Krebs.) (Brit. med. joum. Nr. 3278, S. 745—747.) 25, 176. 

Loeb, Leo, Rapports quantitatifs entre les facteurs qui causent le cancer et la rapidite 
et la frbquence de la transformation cancbreuse. (Quantitative Beziehungen zwischen 
den Faktoren, welche das Carcinom verursachen und der Schnelligkeit und der 
Häufigkeit der krebsigen Umbildung.) (Dep. de pathol. comp., Washington univ., 
Saint-Louis.) (Presse mbd. Jg. 81, Nr. 65. S. 709—710.) * 

Magrou, J., Essai sur l’btiologie du cancer. (Uber die Ätiologie des Carcinoms.) (Presse 
m6d. Jg. 81, Nr. 25, S. 285—288.) 24, 163. 

Menetrier, P., Les causes locales du cancer. (Die örtlichen Ursachen des Krebses.) 
(Paris möd. Jg. 18, Nr. 7, S. 145—152.) 28, 420. 

Möller, Ludwig, Zur Lehre vom Lupuscarcinom. (Dissertation: München 1922 [19231. 
31 S.) 

Paul, Norman, Observations on the origin, causation and treatment of rodent ulcer. 
(Bemerkungen über den Ursprung, die Ursache und Behandlung des Ulcus rodens.) 
(Med. journ. of Australia Bd. 1, Nr. 4, S. 85—90.) 22, 282. 

Pettit, Joseph A., The contribution of oral lesions of the cause of cancer. (Die Mit¬ 
wirkung von Mundverletzungen für die Krebsentstehung.) (Joum. of the Americ. 
med. assoc. Bd. 81, Nr. 18, S. 1485—1487.) * 

Roncali, Demetrio B., Del modo come va intesa sulla fede dell’indagine sperimentale 
l’etiologia e la patogenesi delle infezioni od infiammazioni carcinomatose. (Wie ist 
auf Grund der experimentellen Tatsachen Ätiologie und Pathogenese der carcino- 
matösen Infektionen und Entzündungen zu verstehen ?) (Istit. di patol. spec. chirurg. 
dimostr. e clin. chirurg. propedeut., univ. Napoli.) (Ann. ital. di Chirurg. Jg. 2, H. 1, 
S. 43—71, H. 3, S. 265—285 u. H. 7, S. 699—728.) 26, 2. 

Salvat Marti, Jos b, Krebs und Kala-Azar. (Rev. espafiola de med. y cirurg. Jg. 6, 
Nr. 66, S. 690—694.) (Spanisch.) * 

Sternberg, A., Beiträge zur experimentellen Krebserzeugung durch Teer. (Dermatol. 
Univ.-Klin., Frankfurt a. M.) (Zeitschr. f. Krebsforsch. Bd. 20, H. 6, S. 420—431.) 

26, 299. 

Allgemeines über Pathologie des Carcinoms. 

Andresen, Albert F. R., Linitis plastica — with report of two cases. (Linitis plastica. 
Bericht über 2 Fälle.) (Gastro-enterol. dep., Long Island coli, hosp., Brooklyn. 
New York.) (Americ. joum. bf the med. Sciences Bd. 165, Nr. 6, S. 799—808.) 

24, 88. 

Angeli, Aurelio, Carcinoma colloide della papilla del Vater. Contributo clinico e 
anatomo-patologico. (Kolloidkrebs der Vaterschen Papille. Klinischer und patho¬ 
logisch-anatomischer Beitrag.) (Osp. civ., Imola.) (Rif. med. Jg. 89, Nr. 2, S. 28 
bis 33.) 22, 33. 


Difitized 


by Google 


Original fro-m 

UNIVERSITY OF MICHIGAN 



Allgemeines über Pathologie des Carcinoms. 


123 


Askanazy, M., Die Pathogenese der tödlichen Blutungen aus Krebsen. (Zentralbl. 

i. alle. Pathol. u. pathol. Anat. Bd. 33, Sonderbd., S. 386—401.) 26, 477. 

Bainbridge, William Seaman, Multiplex pathology and the cancer problem. (Die 
Stellung des Krebsproblems in der Gesamtpathologie.) (Illinois med. joum. Bd. 48, 
Xr. 1, S. 20—24.) * 

BarthMemy, Le röle du Chirurgien dans la lutte contre le cancer. (Die Rolle des 
Chirurgen im Kampf gegen den Krebs.) (Rev. möd. de Test. Bd. 51, Nr. 14, S. 459 
bis 469.) * 

Beljajen, W., Zur Lehre von der Krebskrankheit. (Iswestija ssamarskowo gossud- 
arstwenowo universiteta H. 8.) (Russisch.) * 

Berblinger, W., und Karl Muth, Das histologische Bild der Adenohypophyse bei 
Krebs- und Sarkomleidenden, im Vergleich zur Schwangerschaftshypophyse. (Pathol. 
Inst., Univ. Jena.) (Zentralbl. f. Gynäkol. Jg. 47, Nr. 45, S. 1713—1723.) 26, 445. 

Blavet di Briga, Carle, Un cas de cancer de la vessie avec kystes. (Über einen Fall 
von Blasenkrebs mit eingelagerten Cysten.) (Inst, de pathol. g6n., univ. Turin.) 
iJoum. d’urol. Bd. 16, Nr. 1. S. 29—32.) 25, 437. 

Bcnnin, Henri, La lymphocytose p6ricanc6reuse dans les tumeurs Epitheliales. (Der 
Lymphocytenwall bei den epithelialen Tumoren.) (Laborat. d’anat. pathol. et de 
microsc. clin. du Prof. Sabrazös, Bordeaux.) (Bull, de l’assoc. fran$. pour l’Etude du 
cancer Bd. 12, Nr. 5, S. 429—437.) * 

Carnot, Die typischen Formen des Magenkrebses. (Progr. de la clin. Bd. 25, Nr. 4, 
S. 477 — 490.) (Spanisch.) 28, 390. 

CUuvin, E., et P. Vigne, La famillehistologique du cancer dans ses rapports avec les 
therapeutiques modernes. (Die verschiedenen Krebsformen, ihre histologische Zu¬ 
sammengehörigkeit und ihre Beziehungen zur modernen Therapie.) (Marseille-mEd. 
Jg. 60, Nr. 4, S. 192—212.) 28, 100. 

Clark, William Earl, and Matthew White Perry, Carcinoma, with especial 
rcference to the alimentary tract. (Über das Carcinom mit besonderer Berück¬ 
sichtigung des Verdauungstraktus.) (New York med. joum. a. med. record Bd. 117, 
Xr. 11, S. 672—675.) 24, 343. 

Cisrnoc ki, W\, Terminologie der „Linitis plastica“? (Polska gazeta lekarska Jg. 2, 
Xr.9, S. 152—153.) (Polnisch.) 28, 158. 

frirer, L. v., Über die örtlichen Rezidive nach Brustkrebsoperationen. (I. Chirurg. 

Klin., Univ. Budapest.) (Zentralbl. f. Chirurg. Jg. 50, Nr. 1, S. 7—9.) 21, 510. 

fr^lman, H. T. t Die Krebssterblichkeit in Amsterdam in den Jahren 1910—1923. 
Laborat., Antoni van Leeuwenhoekhuis, Amsterdam.) (Nederlandsch tijdschr. v. 
eeneesk. Jg. 67, 2. Hälfte, Nr. 3, S. 250—254.) (Holländisch.) 80, 442. 

Klater et Bercher, Comment les tumeurs des mächoires se dEveloppent aux dEpens 
i une dysembryoplasie EpithEliale. Contribution ä l’Etude de l’histogenöse du cancer. 
Zur Frage der Entwicklung der Kiefergeschwülste auf dem Boden einer embryonalen 
Epithelversprengung. Beitrag zum Studium der Entstehung des Krebses.) (Bull, de 
l tesoc. fran^. pour l’Etude du cancer Bd. 12, Nr. 3, S. 252—282.) 24, 358. 

lh; oue jun., Ludwig, Ein Fall von Ulcus carcinomatosum duodeni. (Arch. f. Ver- 
, iauungskrankh. Bd. 80, H. 5/6, S. 306—308.) 22, 237. 

- ; K'ois - Roquebert, H., Quelques travaux rEcents sur la pathologie experimentale 
•in cancer. (Einige neuere Arbeiten über die experimentelle Pathologie des Krebses.) 
Paris med. Jg. 18, Nr. 7, S. 152—159.) 23, 4. 

Th., Fall von Melanocarcinom, als Melanosarkom rezidivierend. (Verhandl. 
f L Dän. Chirurg. Ges. 1922/1923, S. 35—37, Hospitalstidende Jg. 66, Nr. 21.1 

24, 71. 

^•rero, Vittorio, Carcinosarcoma della pelle. (Carcinosarkom der Haut.) (Arch. 

per le scienze med. Bd. 46, Nr. 5, S. 285—294.) * 

^•Ser, Johannes, Über das Vorkommen von Krebs und Geschwülsten in Grönland. 
Ergebnisse der vom dänischen Cancerkomitee bewerkstelligten Untersuchungen. 
iZeitschr. f. Krebsforsch. Bd. 20, H. 3, S. 148—187.) * 

° n * s » Aage L., Arsenkrebs mit Bemerkungen über andere cutane Arsen Wirkungen. 

Dermatol. Univ.-Klin., Rigshosp., Kopenhagen.) (Dermatol. Zeitschr. Bd. 87, 
v H. 5/6, S. 257—298.) 24, 133. 

Eisfeld, Johannes Heinrich Franz, Über hämorrhagische (chorionepitheliom- 
. ähnliche) Carcinome. (Dissertation: Frankfurt [1923]. 44 S.) * 

1E h, Eimer H., and B. L. Crawford, Miliary carcinosis. (Miliare Carcinose.) (New 
York med. joum. a. med. record Bd. 118, Nr. 2, S. 101—104.) * 

J hitz, W., Ein FaU von malignem Carcinoid des Wurmfortsatzes. (Pathol. Inst., 
taeh. Univ. Prag.) (Virchows Arch. f. pathol. Anat. u. Physiol. Bd. 242, H. 1/2, 
8.265—274.) 23, 325. 


Jligitized by 


Go igle 


Original fro-m 

UNIVERSITY 0F MICHIGAN 



Digitized by 


124 Geschwülste. 

Häbler, C., Ein Fall von Carcinomentwicklung auf dem Boden eines Atheroms am Ohr. 
(Chirurg. Univ.-Klin., Würzburg.) (Münch. mecL Wochenschr. Jg. 70, Nr. 13. S. 395 
bis 396.) • 

Harsha, William M., Cancer. (Carcinom.) (Illinois med. joum. Bd. 48, Nr. 9, S. 109 
bis 114.) * 

He dry, Nikolaus v., Auf durch Strahlenpilz verändertem Boden entstandene krebs¬ 
artige Geschwülste. (II. Chirurg. Klin., Pazmany-Pöter Univ. Budapest.) (Bruns' 
Beitr. z. klin. Chirurg. Bd. 129, H. 1, S. 157—161.) * 

Heidrich, Leopold, Beitrage zur Chirurgie der Mimdschleimhautcarcinome. (Chinin:. 
Univ.-Klin., Breslau.) (Bruns’ Beitr. z. klin. Chirurg. Bd. 128, H. 2, S. 310—347.) 

22, 165. 

Heil, Karl, Über die Komplikation von Schwangerschaft mit Mastdarmkrebs. (Mo¬ 
natschrift f. Geburtsh. u. Gynäkol. Bd. 62, H. 3/4, S. 179—186.) 23, 394. 

Hünermann, Th., Über Magengeschwülste nichtcarcinomatöser Natur. (I. chirurg- 
Univ.-Klin., Wien.) (Arch. f. klin. Chirurg. Bd. 124, H. 2, S. 258—275.) 23, 15S. 

Jackson, Arnold S., Carcinoma of the appendix. (Wurmfortsatzkrebs.) (Arch. of 
surg. Bd. 6, Nr. 2, S. 653—660.) 22 461. 

James, Will D., and Albert W. James, Epitheliomata — prophylactic and curative 
measures. (Hautkrebse — ihre Prophylaxe und Behandlung.) (Hamlet hosp., 
Hamlet, N. C.) (Internat, joum. of surg. Bd. 36, Nr. 3, S. 109—113.) 23, 67. 

Jess, Friedrich, Über Ulcus rodens vulvae. (Univ.-Frauenklin., Freiburg i. Br.) 
(Zentralbl. f. Gynäkol. Jg. 47, Nr. 13, S. 509—513.) 23, 93. 

Jessup, D. S. D., Giant cell sarcoma and carcinoma in the same breast. (Riesenzellen¬ 
sarkom und Carcinom in derselben Brust.) (Proc. of the New York pathol. soc. 
Bd. 23, Nr. 1/5, S. 21—23.) 27, 147. 

Klemperer, Paul, Parathyroid hyperplasia and bone destruction in generalized 
carcinomatosis. (Hyperplasie der Nebenschilddrüsen bei Carcinomatose.) (Surg.. 
gynecol. a. obstetr. Bd. 86, Nr. 1, S. 11—15.) 21,42*2. 

König, Fritz, Krebsprognose und Krebsbehandlung. (Staatl. Luitpoldkrankenh., 
Würzburg.) (Münch, med. Wochenschr. Jg. 70, Nr. 50, S. 1476—1477.) 26, 299. 

Lang, Franz Joseph, und Wilfried Krainz, Zur Kenntnis der Careinosarkome 
des Hypopharynx. (Oto-Laryngol. Klin. u. Pathol.-Anat. Inst., Univ. Innsbruck.) 
(Zeitschr. f. Hals-, Nasen- u. Öhrenheilk. Bd. 5, H. 2, S. 179—197.) 25, 157. 

Loeper, M., J. Forestier et J. Tonnet, Les modifications humorales des caneereux. 
(Die humoralen Veränderungen der Krebskranken.) (Paris möd. Jg. 13, Nr. 7, 
S. 166—176.) 23, 371 

Malinin, A., Zur Frage der pathologisch-anatomischen Veränderungen der blutbilden¬ 
den Organe bei Krebskachexie. (Ssaratowski westnik sdrawoochranenija Jg. 3. 
Nov.-H., S. 58—59.) (Russisch.) 28, 52. 

Mannelli, M., Sülle alterazioni para-carcinomatose dei gangli linfatici regionale (Über 
die Veränderungen der regionären Lymphdrüsen bei Krebs.) (Istit. di anat. ed istol. 
patol., univ. Napoli.) (Gazz. intemaz. med.-Chirurg. Jg. 28, Nr. 7, S. 77, Nr. 8, 
S. 91—93 u. Nr. 9, S. 101—102.) 24, 70. 

Martin, Joseph - F., et J. D ec hau me, La lymphangite canc^ceuse, dans ses rapports 
avec la forme ascitique du neoplasme gastrique. (Die Lymphangitis carcinomatosa 
in ihren Beziehimgen zu der von Ascites begleiteten Form des Magencarcinoms.) 
(Joum. de med. de Lyon Jg. 4, Nr. 85, S. 437—444.) 24, 291. 

Morales, A., Krebs und Sarkom. (Siglo med. Bd. 71, Nr. 3615, S. 277—-279.) (Sj>a- 
nisch.) * 

Morrow, Howard, and Laurence Taussig, Statistics and technique in the treatment 
of malignant disease of the skin by radiation. (Statistische Ergebnisse und Technik 
der Strahlenbehandlung von Hautkrebsen.) (Americ. joum. of roentgenol. Bd. 10, 
Nr. 3, S. 212—218.) . 23, 187. 

Nastjukowa, M., und W. Giljarowski, Über die Wechselbeziehungen zwischen der 
Disposition zur Erkrankung an Krebs und dem manisch-depressiven Irresein. 
(Psychiatr. Klin., II. Univ. Moskau.) (Medizinski joumal Jg. 8, H. 5/6, S. 280 
bis 289.) (Russisch.) 29, 8. 

Nesemann, Eugen, Über den gegenwärtigen Stand der Lehre vom Berufskrebs 
nebst Anfügung eines eigenen Falles. (Dissertation: Halle 1923. 34 S.) * 

Neve, ErnestF., Kangri-bum cancer. (Kangrinarben-Krebs.) (Brit. med. joum. 
Nr. 8287, S. 1255—1256.) 29, 420. 

Parham, Duncan, Colloid carcinoma. (Das Kolloidcarcinom.) (Ann. of surg. Bd. 77, 
Nr. 1, S. 90—105.) 22, 189. 

Regaud, CL, et S. Mutermilch, L’infection secondaire des cancers, son röle au point 
de vue du traitement radiothörapique. (Die Infektion des Carcinoms, ihre Beden- 


Gck igle 


Original fro-m 

UNIVERSETY OF MICHIGAN 



Allgemeines über Pathologie des Carcinoms. Carcinomdiagnose. 


125 


tnng für die Strahlentherapie.) (Laborat. Pasteur, inst, du radium, univ., Paris.) 
(Paris m6d. Jg. 18, Nr. 5, S. 121—126.) 28, 464. 

Robertson, \V. M. Ford, Further researcb jn the relation of carcinoma to infection. 

(Beziehung des Carcinoms zur Infektion.) (Lancet Bd. 205, Nr. 7, S. 330—333.) 29,420. 
Robin, Albert, Sur le ferment canc£reux. (Krebsferment.) (Joum. des praticiens 
Jg. 87, Nr. 5, S. 77—78.) 22, 58. 

Roesch, H., Drei verschiedene Carcinome bei einem Paraffinarbeiter. (Pathol. Inst., 
Univ. Halle a. S.) (Virchows Arch. f. pathol. Anat. u. Physiol. Bd. 245, S. 1—8.) 

25, 69. 

Roesch, H., Ein Fall gleichzeitigen Vorkommens von Sarkom und Carcinom bei dem¬ 
selben Individuum. (Pathol. Inst., Halle a. S.) (Virchows Arch. f. pathol. Anat. u. 
Physiol. Bd. 245, S. 9—19.) 25, 69. 

Roth, M., Zur Kasuistik des Carcinoms bei Jugendlichen. (Chirurg. Univ.-Klin., Klau¬ 
senburg, Rumänien.) (Zeitschr. f. Krebsforsch. Bd. 20, H. 3, S. 126—127.) 24, 487. 
>altzstei n, Harry C., The prognosis in cancer of the breast. (Die Prognose des Brust¬ 
krebses.) (Americ. joum. of the med. Sciences Bd. 165, Nr. 3, S. 424—430.) 

22, 377. 

Saltzstein, Harry C., The 1922 cancer week campaign in Detroit. (Der Carcinom - 
wochenstreit in Detroit 1922.) (Joum. of the Michigan state med. soc. Bd. 22, Nr. 2, 
S. 85—87.) * 

Schmidt, Paul Walter, Das Carcinom als Ausgangspunkt septischer Prozesse. (Dis¬ 
sertation: München 1923. 23 S.) * 

Smith, A. Lapthorn, Cancer from the point of view of the general practitioner. (Carci¬ 
nom vom Standpunkt des allgemeinen Arztes.) (West London med. joum. Bd. 28, 
Xr. 1, S. 1—19.) ^ * 

S^okoloff, B. F., Über die Lebenstätigkeit der carcinomatösen bzw. sarkomatösen 
Geschwulst zellen. (Zool. Abt., Leshaftsches wiss. Inst., St. Petersburg.) (Iswestija 
petrogradskowo nautschnowo instituta imeni leshafta Bd. 4, S. 187—191.) (Rus¬ 
sisch. ) 29, 7. 

>ujano, Carlos, und Abelardo S Aenz, Multiple Krebslokalisationen. (Anales de la 
fac. de med. Bd. 8, Nr. 9, S. 824—829.) (Spanisch.) 26, 299. 

>uüivan, Raymond P., Cancer of the colon. (Dickdarmkrebs.) (Americ. joum. of 
the med. Sciences Bd. 165, Nr. 4, S. 583—593.) 28, 326. 

Teilhaber, A-, Der Einfluß der cellulären Immunität auf die Heilung der Carcinome 
(insbesondere der Mamma und des Uterus). (Arch. f. Gynäkol. Bd. 118, H. 2, S. 237 
bis 272.) * 

Wassink, W. F., und C. Ph. Wassink-van Raamsdonk, Erblichkeit des Krebses. 
(Klin., Antoni van Leeuwenhoekh., Amsterdam.) (Nederlandsch tijdschr. v. geneesk. 
Jg. 67, 2. Hälfte, Nr. 4, S. 326—334.) (Holländisch.) 25, 454. 

Water man, N., Weitere elektrochemische Untersuchungen über Krebs. (Laborat. 
Antoni van Leeuwenhoekh., Amsterdam.) (Nederlandsch tijdschr. v. geneesk. Jg. 67, 
2. Hälfte, Nr. 24, S. 2579—2594.) (Holländisch.) 26, 476. 


Carcinomdiagnose. 

Aperlo, G., II „segno di Tansini“ per la diagnosi di metastasi intestinale nel carcinoma 
del püoro. (Das Tansinische Zeichen zur Diagnose intestinaler Pyloruscarcinom- 
metastasen.) (Ist. di clin. Chirurg, gen. et di med. operat., univ. Pavia.) (Rif. med. 
Jg. 89, Nr. 6, S. 123—125.) 22, 237. 

l)alla Rosa, Carlo, L’iperalbuminosi nel siero di sangue dei malati di tumori maligni 
e benigni. (Die Hyperalbuminämie im Blutsemm von Kranken mit bösartigen und 
gutartigen Geschwülsten.) (Clin, med., univ. Bologna.) (Arch. di patol. e clin. med. 
Bd. 2, H. 6, S. 614—618.) 27, 324. 

Eggers, H., Zur Bewertung der von Boyksen angegebenen diagnostischen Carcinom- 
reaktion. (Chirurg. Univ.-Klin., Rostock.) (Münch, med. Wochenschr. Jg. 70, 
Xr. 19, S. 594—596.) 28, 420. 

Fitzwilliams, Duncan C. L., The diagnosis of indefinite masses in the breast. (Die 
Diagnose unbestimmter Tumoren in der Brust.) (Brit. med. journ. Nr. 8288, S. 94 
bis 97.) 21, 509. 

Graeert, O., Die Bedeutung der Senkungsgeschwindigkeit der Erythrocyten für die 
Diagnostik des Carcinoms und für die Feststellung der Rezidivfreiheit nach opera¬ 
tiver Behandlung. (Univ.-Frauen-Klin., Greifswald.) (Arch. f. Gynäkol. Bd. 118, 
H. 2, S. 421—435.) 28, 68. 

Gundermann, W., und Gerhard Düttmann, Weitere Beobachtungen über die 
Bedeutung der Wasserausscheidung für die Differentialdiagnose abdomineller 


Digitized by 


Gck igle 


Original from 

UNIVERSETY OF MICHIGAN 



126 


Geschwülste. 


Digitized by 


chirurgischer Erkrankungen. (Chirurg. Klin., Gießen.) (Mitt. a. d. Grenzgeb. d. Me 
u. Chirurg. Bd. 36, H. 1, S. 113—133.) 22, 9 

Hanhart, E., Über Fehldiagnosen bei Knochenmarkskrebs. (Med. Klin. u. Polikli 
Zürich.) (Schweiz, med. Wochenschr. Jg. 63, Nr. 26, S. 616—625.) 24, 38 

Jackson, Chevalier, Cancer of the larynx. Is it preceded by a recognizable preea 
cerous condition ? (Geht dem Larynxcarcinom ein vorcarcinomatöses Stadium voran 
(Ann. of surg. Bd. 77, Nr. 1, S. 1—14.) 22, 1i 

Izar, G., Über eine neue Form der Meiostagminreaktion bei bösartigen Geschwülste 
Die präcipitierende Meiostagminreaktion (R. M. P.). (Inst. f. spez. Pathol. in 
Krankh., Univ. Catania.) (Klin. Wochenschr. Jg. 2, Nr. 14, S. 641—642.) 23, 
Kahn, Herbert, Über eine einfache Flockungs-Trübungs-Reaktion bei malign 
Tumoren. (Stadt. Krankenh., Altona.) (Klin. Wochenschr. Jg. 2, Nr. 29, S. 13 
bis 1365; Strahlentherapie Bd. 15, H. 6, S. 808—811.) 24, 487. 25, ' 

Kahn, Herbert, und Paul Potthoff, Weitere Untersuchungen über chemische V 
änderungen im Blut von Krebskranken. (Stadt. Krankenh., Altona-E.) (Zeitsc 
f. d. ges. exp. Med. Bd. 31, H. 3/6, S. 423—437.) 22, 1 

Lecouillard, Evolution singuliere de tumeurs malignes röcidivöes et gdn^ralis 
chez des malewies soumis ä un traitement magnösien prolongö. (Eigenartige E 
,» Wicklung der bösartigen recidivierenden und generalisierter Geschwülste bei Krank 
welche einer längeren Magnesiumbehandlung unterworfen sind.) (Joum. des pn 
ciens Jg. 37, Nr. 40, S. 647—648.) 25, 

Mertens, V. E., Über die diagnostische Anwendung des Serums von bestrahlten Kre 
kranken und über die Wirkungsweise der Röntgenstrahlen. (Chirurg. Univ. -Kl 
München.) (Dtsch. Zeitschr. f. Chirurg. Bd. 179, H. 3/4, S. 216—225.) 23, 2 

Meyer, Leo B., Cancer of the breast. What can the general practitioner do to impr 
the prognosis ? (Mammakrebs. Was kann der praktische Arzt tun, um die Progn 
zu erkennen ?) (New York med. journ. a. med. record Bd. 118, Nr. 6, S. 358—363.) 
Ramond, Fölix, et P. Zizine, Application au diagnostic pröcoce du cancer gastri 
de la recherche des produits autolytiques. (Beitrag zur Frühdiagnose des Mag 
krebses durch die Untersuchung au to lytischer Produkte.) (Bull, et mein, de 
soc. möd. des höp. de Paris Jg. 89, Nr. 5, S. 196—200.) 22, 2 

Robinson, Edward Percy, The symptomatology of cancer. (Krebssymptoi 
(Americ. med. Bd. 18, Nr. 2, S. 97—102.) 

Roth, M., Betrachtungen über die Frühdiagnose des Krebses. (Clin. Chirurg., CI 
(Clujul med. Jg. 4, Nr. 3/4, S. 89—91.) (Rumänisch.) 

Schütz, Heinrich, Über das Vorkommen leukämischer Blutbilder bei Krebskran] 
(Dissertation: Marburg 1923. 35 S.) 

Sicard, J., Jacques Lermoyez et L. Laplane, Les signes radiologiques du cai 
vertöbral. (Röntgenbefunde beim Wirbelkrebs.) (Arm. de möd. Bd. 18, Nr 
S. 383—389.) 23, 

Simon, Sidney K., and J. Holmes Smith, The value of the glucose tolerance 
in the diagnosis of malignant growths of the digestive tract. (Der Wert der Glyk 
toleranzprobe für die Diagnose maligner Gewächse des Verdauungstraktes.) (Soutl 
med. joum. Bd. 16, Nr. 8, S. 582—587.) 2f 

Tyszka, Kazimierz, Krebs-Serumdiagnose nach Botelho. (Polska gazeta lekaj 
Jg. 2, Nr. 48, S. 789—790.) (Polnisch.) 26, 

Waterman, N., Zur Meiostagminreaktion. (Niederländ. Inst. f. Krebsforsch., Ami 
dam.) (Zeitschr. f. d. ges. exp. Med. Bd. 87, H. 3/6, S. 249—258.) 26, 

Zöllner, Erich Ludwig, Haarfarbe und Haarwuchs, ein diagnostisches Merl) 
bei Krebserkrankungen. (Chirurg. Univ.-Klin., Hamburg-Eppendorf.) (Zentrall 
Chirurg. Jg. 50, Nr. 38, S. 1442—1443.) 25, 


Behandlung des Carcinoms. 

Blouquier de Claret et A. Brugairolles, De quelques modifications sanguine 
cours de l’autohömatothörapie dans le cancer. (Über einige Blutveränderungei 
Verlauf der Eigenblutbehandlung beim Krebs.) (Gaz. des höp. civ. et milit. Jg 
Nr. 59, S. 945—947.) 24, 

Blumenthal, Ferdinand, und L. Halberstädter, Gibt es eine Serumtherapie 
Carcinoms? (Univ.-Inst. f. Krebsforsch., Charitö, Berlin.) (Dtsch. med. Wochen* 
Jg. 49, Nr. 32, S. 1046—1047.) 2 

Cassidy, Wm. J., Carcinoma of the breast, its combined treatment, surgery, X 
and radium. (Das Mammacarcinom, seine kombinierte Behandlung mit Opere 
und Bestrahlung.) (Journ. of the Michigan state med. soc. Bd. 22. Nr. 2, S. 83— 

22 , 


Gck igle 


Original fro-m 

UNIVERSITY OF MICHIGAN 



Behandlung des Gareinoms. 


127 


Döderlein, W., Sektionsbefunde nach kombinierter operativer und Strahlenbehandlung 
bei äußerem Kehlkopfcarcinom. (Univ.-Hals-, Nasen- u. Ohrenklin., Köln a. Rh.) 
iBeitr. z. Anat., Physiol., Pathol. u. Therapie d. Ohres, d. Nase u. d. Halses Bd. 19, 
H. 3/5, S. 163—171.) 22, 292. 

Jodler, Autoserotherapie und Krebsproblem. (47. Vers. d. Dtsch. Ges. f. Chirurg., 
Berlin, Sitzg. v. 4.-7. IV. 1923.) 28, 4. 

forbes, Henry Hall, Present Status of radium in laryngeal and oesophageal cancer 
in the United States. (Der gegenwärtige Stand der Radiumanwendung bei Kehl¬ 
kopf- und Speiseröhrenkrebs in den Vereinigten Staaten.) (Joum. of laryngol. a. 
otol.Bd. 38, Nr. 1, S. 1—8.) 22, 201. 

r rank, Robert T., The treatment of early cancer of the female genital tract and breast. 
Die frühzeitige Behandlung des Krebses der weiblichen Genitalien und der Brust.) 
fAraeric. joum. of surg. Bd. 87, Nr. 2, S. 38—39.) 22, 358. 

lohrbandt, E., Die Behandlung bösartiger Geschwülste mit Tumorcidin. (Chirurg. 
Univ.-Klin., Charitö, Berlin.) (Dtsch. med. Wochenschr. Jg. 49, Nr. 32, S. 1047 
bis 1049.) 27, 325. 

rünzler, Heinrich, Ist das Carcinom chemotherapeutisch beeinflußbar? (Disser¬ 
tation: München 1922 [1923]. 62 S.) * 

Unford. C. W., Second report of esophageal cancer treated with radium. (Weiterer 
Bericht über die Radiumbehandlung des Speiseröhrenearcinoms.) (Chicago med. 
wrder Bd. 45, Nr. 1, S. 494r—498.) 22, 493. 

Will D., and Albert W. James, Epitheliomata — prophylactic and 
pirative measures. (Hautkrebse — ihre Prophylaxe und Behandlung.) (Ham- 
W hosp., Hamlet, N. C.) (Internat, joum. of surg. Bd. 86, Nr. 3, S. 109—113.) 

28, 67. 

Friedrich, Über Ulcus rodens vulvae. (Univ.-Frauenklin., Freiburg i. Br.) 
r Zentralbl. f. Gynäkol. Jg. 47, Nr. 13, S. 509—513.) 28, 93. 

^'tzareff, A., et L. Weyl, La fixation ölective des substances radium-colloidales par 
ft (dlules jeunes et neoplasiques. Son importance dans le diagnostic et le traitement 
vi cancer. (Die elektive Fixation radio-kolloidaler Substanzen durch jugendliche 
ind neoplastische Zellen. Bedeutung für Diagnostik und Behandlung des Krebses.) 
Presse med. Jg. 31, Nr. 89, S. 925—927.) 26, 212. 

k'Ber, E., Über die Behandlung der bösartigen Geschwülste. (Stadt. Krankenh., 

, Himberg.) (Münch, med. Wochenschr. Jg. 70, Nr. 15, S. 451—455.) 28, 3. 

mpterberg, Neue Wege in der Krebsbehandlung. (Münch, med. Wochenschr. Jg. 70, 
1, S! 6—7.) 21, 493. 

* 7 ‘T$ky, V., Vorläufige Mitteüung über meine Krebsbehandlung. (Serb. Arch. f. 

. i - m. Med. Jg. 25, H. 1, S. 14—21.) (Serbo-kroatisch.) 22, 189. 

J - r ii, Cesare, Cura radicale del carcinoma della mammella. (Radikalbehandlung des 
Brustkrebses.) (Osp. civ., Ortona a Mare.) (Morgagni, Pt. 1, Jg. 65, Nr. 3, S. 123 
hs 128.) 22, 377. 

l?i cke t Francis, Hemilaryngectomy for carcinoma. (Hemilaryngektomie wegen 
. ^bs.) (Lancet Bd. 204, Nr. 2, S. 78.) 22, 216. 

fi>I *on, Herbert J., Are the results of the operative treatment of cancer better than 
^enty vears ago? (Sind die Erfolge der operativen Krebsbehandlung besser als 
jr20Jahren?) (Brit. med. joum. Nr. 3274, S. 556—559.) 26, 69. 

rt> ff, N., Die Aufgaben der Regiemng bei der Bekämpfung der Krebskrankheit. 

^ratschebnaja gaseta Jg. 27, Nr. 21/22, S. 450—451.) (Russisch.) * 

?: üniez, P., La m4dication radiante et la Chirurgie du cancer. (Die Strahlen- 
'*tandlung und die Chirurgie des Krebses.) (Bull, de l’assoc. fran$. pour Pötude 
^ cancer Bd. 12, Nr. 4, S. 378—391.) * 

’•■■■ powicz, J. f Kombinierte abdomino-sakrale Technik der Radikaloperation beim 
^heidenkrebs. (Zentralspit., Czemowitz.) (Zentralbl. f. Chirurg. Jg. 50, Nr. 20, 

> 793—795.) 28, 332. 

' r ^bR., et A. Maurer, Traitement du cancer de la langue. (Behandlung des Zungen - 
^tees.) (Presse möd. Jg. 81, Nr. 3, S. 25—28.) 22, 295. 

J ri? v, D. T., The treatment of superficial cancer, with statistics and technique. 

^ Behandlung der oberflächlichen Carcinome. Statistisches und Technisches.) 

* hoeric. joum. of roentgenol. Bd. 10, Nr. 2, S. 161—162.) 23, 450. 

" ^*ald, Leon, The specific treatment of chancroids. (Die spezifische Behandlung 
. V: ® Cancroiden.) (Urol. a. cut. review Bd. 27, Nr. 9, S. 553.) 25, 236. 

!f 5; te in, Harry, C., The early treatment of cancer. (Die Frühbehandlung des 
^^be-es.) (.Joum. of the Americ. med. Bd. 80, Nr. 7, S. 448—451.) 22, 282. 

-Qidt, Klaus, Anaphylaktischer Schock nach Darreichung von Physormon und 
'asecsan. (Dissertation: Würzburg 1923. 18 S.) * 


Digitized by 


Go igle 


Original fro-m 

UNIVERSITY OF MICHIGAN 



Digitized by 


128 Geschwülste. 

Sluyset Vanden Branden, Traitement du cancer de la prostate par la curietMrapi 
(Behandlung des Prostatacarcinoms mittels radioaktiver Substanzen.) (Scalf 
Jg. 76, Nr. 3, S. 57—62.) 21. 44 

Sy me, W. S., Surgical diathermy in the treatment of malignant disease of the throi 
(Chirurgische Diathermie bei Behandlung der Rachencarcinome.) (Glasgow me 
joum. Bd. 99, Nr. 4, S. 221—224.) 23, 3C 

Werner, R., Über die neuen biologischen und chemotherapeutischen Behandlung 
methoden des Krebses. (Samariterhaus, Heidelberg.) (Strahlentherapie Bd. 1 
H. 6, S. 843—850.) 25, 31 

Wood, F. C., Recent cancer therapy. (Moderne Carcinombehandlung.) (Joum. of t 
Canadian med. assoc. 18, S. 152.) 25. 2! 

Angiom, Kavemom, Naevus, Teleangiektasien. 

Bensaude, Raoul, et Edouard Antoine, L’angiome cavemeux diffus du rectu 
(Das diffuse Angioma cavemosum des Mastdarms.) (Arch. des maladies de l’appi 
dig. et de la nutrit. Bd. 18, Nr. 1, S. 1—23.) 23, H 

Castroviejo, Ramön, Beitrag zum Studium der Angiombehandlung. (Progr. de 
clin. Bd. 26, Nr. 143, S. 627—640.) (Spanisch.) 27. < 

Cushing, Harvey, Surgical end-results in general with a case of cavemous hae 
angioma of the skull in particular. (Über chirurgische Dauerresultate im allgemein 
und einen Fall von kavernösem Schädelangiom im besonderen.) (Surg., gvnecol. 
obstetr. Bd. 86, Nr. 3, S. 303—308.) . 22, 4 

Darricau, Traitement des angiomes et des naevi. (Die Behandlung der Angiome u 
Naevi.) (Clinique Jg. 18, Nr. 17, S. 118.) 25, 1 

Doebel, Hermann, Über das Angioma racemosum venosum. (Dissertation: Ber 
1923. 44 S.) 

Eiken, Th., Fall von Melanocarcinora, als Melanosarkom rezidivierend. (Verhandl. 

Dän. Chirurg. Ges. 1922/1923, S. 35—37, Hospitalstidende Jg. 66, Nr. 21.) 24, 
Finzi, O., Studio sulla isto-patogenesi di un linfoangioma cistico della guancia in dire 
rapporto con lobuli salivari aberranti. (Untersucliungen über die Histopathogen 
eines cystischen Lymphangioms der Wange, das mit verirrten Speicheldrüsenlaj 
chen in Zusammenhang stand.) (Reparto Chirurg., osp. civ., Chioggia.) (Policlini 
sez. Chirurg. Jg. 80, H. 4, S. 191—202.) 23, 3 

Formichella, B., Intomo a due casi di Aneurisma cirsoideo. (Über 2 Fälle von An 
rysma cirsoideum.) (Folia med. Jg. 9, Nr. 6, S. 208—212.) 23, 

Gioja, Edoardo, Sui tumori primitivi delle ghiandole linfatiche. Contributo anatoi 
patologico e clinico. (Über primäre Geschwülste der Lymphdrüsen. Anatomis 
pathologischer imd klinischer Beitrag.) (Istit. di clin. Chirurg, e med. operati 
univ. Pavia.) (Arch. ital. di Chirurg. Bd. 8, H. 2, S. 113—178.) 26, 

Gold, Ernst, Zur Klinik und Histologie der Hämangiome der Skelettmuskulat 
(I. Chirurg. Univ.-Klin., Wien.) (Dtsch. Zeitschr. f. Chirurg. Bd. 181, H. 1/2, 8. 
bis 83.) 24, 3 

Hennig und Schütt, Ein Fall von diffusem, kavernösem Hämangiom des Mastdam 
(Chirurg. Univ.-Klin. u. Pathol. Inst., Halle a. S.) (Mitt. a. d. Grenzgeb. d. M 
u. Cliirurg. Bd. 86, H. 2/3, S. 235—242.) 23, 

Jäger, Hermann, Über konservative Behandlung von Hämangiomen. (Dissfertati 
Würzburg 1923. 25 S.) 

Kauf mann-Wolf, Marie, Beitrag zur Kenntnis der präcarcinomatösen Alterat 
bei pigmentierten Naevi. (Univ.-Hautklin., Berlin.) (Arch. f. Dermatol, u. Sypfc 
Bd. 144, H. 1, S. 73—103.) 

Klinge, Fritz, Angioma mesenchymale malignum. (Dtsch. Zeitschr. f. Chirurg. Bd. 1 
H. 3/4, S. 195—221.) 26, 4 

Klose, Fritz, Lymphangiome und ihre Behandlung. (Dissertation: Berlin 1921 [19! 
36 S.) 

Krüger, Hermann, Eine neue Behandlung der Hautangiome mit Kollodium. (SU 
Krankenh., Weimar.) (Zentralbl. f. Chirurg. Jg. 50, Nr. 46/47, S. 1687.) 26, 

Leffi, Angelo, Contributo allo Studio dei linfoangiomi. (Beitrag zum Studium 
Lymphangiome.) (Osp. magg., Milano.) (Osp. magg. Jg. 11, Nr. 1, S. 9—16.) 22, i 
Lortat - Jacob et P. Legrain, Le traitement des angiomes par la neige carbonic 
(Behandlung der Angiome mit Kohlensäureschnee.) (Paris möd. Jg. 18, Nr. 
S. 549—553.) 

Meie ne y, Frank L., A pathological study of a case of cirsoid aneurism. (Eine pat 
logische Studie über einen Fall von Rankenaneurysma.) (Surg., gynecol. a. obst 
Bd. 86, Nr. 4, S. 547—554.) 23, 


Gck igle 


Original fro-m 

UNIVERSITY OF MICHIGAN 



Angiom, Kavemom usw. Endotheliom. Melanom. Adamantinom. 129 


Mondor, H., et P. Huet, Angiomee musculairee. (Muskelangiome.) (Journ. de Chirurg. 

Bd. 21, Nr. 4, S. 423—433.) 28, 226. 

Moore, Irwin, Further rem&rks on angiomata of the larynx (Weitere Bemerkungen 
über Angiome des Larynx.) (Journ. of laryngol. a. otol. Bd. 38, Nr. 2, S. ö7—66.) 

22, 216. 

Nähme, Hans, Über intramuskuläre Angiome. (Dissertation: Leipzig 1922 [1923]. 

21 S.) * 

Obladen, Hans, Angioma arteriale racemosum. (Dissertation: Bonn 1923. 36, III S.)* 
Peyron et Bonnin, Sur une tumeur melanique du bras developp6e chez uno femme 
atteinte de mölanose d’ss6min6e avec naevi multiples. (Über einen melanotischen 
Armtumor bei einer Frau, welche eine disseminierte Hautmelanose mit multipler 
Naevi hatte.) (Laborat., Prof. Labraz&s et Peyron, Inst. Pasteur, Paris.) (Bull, de 
l’assoc. fran$. pour l’^tude du cancer Bd. 12, Nr. 4, S. 364—377.) * 

Qu£nu, Jean, Angiome du grand 6piploon. (Angiom des großen Netzes.) (Arch. des 
maladies de l’appar. dig. et de la nutrit. Bd. 18, Nr. 2, S. 150—155.) 28, 34. 

Rulison, R. H., and Stafford McLean, The treatment of vascular nevi with radium. 

(Radi um beh andlung der Naevi vasculosi.) (Americ. journ. of dis. of childr. Bd. 25, 
Nr. 5, S. 359—370.) 24, 41. 

Schnebel, Emil, Heus durch ein cystisches Lymphangiom am Dünndarm. (Israel. 

Asyl, Köln.) (Med. Klinik Jg. 19, Nr. 7, S. 208—209.) 22, 314. 

Schweizer, R., EinFall von multiplen, hämangiomatösen Tumoren des Thorax. (Schweiz. 
Ges. f. Chirurg., St. Gallen, Sitzg. v. 1. u. 2. VH. 1922.) (Schweiz, med. Wochenschr. 
Jg. 58, Nr. 9, S. 243—245.) 22, 376. 

Siebert, Heinrich, Die Behandlung des capillaren Angioms. (Dissertation: Halle 
[1923]. 34 S.) * 

Stern, Erich, Das Hämangiom und seine Behandlung. (Dissertation: Berlin 1923. 

71S.) * 

Mokes, John H., Lymphangiomatous and hemangiomatous nevus Associated with 
enormous hypertrophy of the swoat glands and localized hyperhidrosis on excitement» 
(Hämolymphangiom mit Schweißdrüsenhypertrophie.) (Sect. on dermatol. a. 
3yphilol., Mayo clin., Rochester.) (Arch. of dermatol. a. syphilol. Bd. 8, Nr. 2, 
3. 186—192.) 26, 2. 

Thompso n, James E., and V. H. Keiller, Lymphangioma of the neck. (Lymphangiom 
des Halses.) (7 Abbildungen.) (Ann. of surg. Bd. 77, Nr. 4, S. 385—396.) 24, 12. 

Endotheliom. 

Penfield, Wilder G., Cranial and intracranial endotheliomata, hemicraniosis. (Kra¬ 
niale und intrakraniale Endotheliome, Hemikraniose.) (Surg., gynecol. a. obste tr. 
Bd. 36, Nr. 5, S. 657—674.) 28, 345. 

Phemister, D. B., The nature of crania lhyperostosis overlying endothelioma of the 
meninges. (Die Eigenschaft der das meningeale Endotheliom bedeckenden kra¬ 
nialen Hyperostose.) (Arch. of surg. Bd. 6, Nr. 2, S. 554—572.) 22, 495. 

Rand, Carl W., Osteoma of the skull. Report of two cases, one being associated with 
a large intracranial endothelioma. (Bericht über 2 Fälle von Schädelosteom, von 
denen der eine mit einem großen intrakraniellen Endotheliom kombiniert war.) 
(Arch* of surg. Bd. 6 , Nr. 2, S. 673—586.) 22, 437. 

Melanom. 

Bah mann, Kaspar Theodor, Über maligne Melanome, ein ausgewähltes Kapitel 
über deren Therapie nebst zwei Fällen ausgedehnter Metastasenbildung. (Disser¬ 
tation: München 1923. 24 S.) * 

x'hweizer, Kurt, Über Pigmentgeschwülste an Hand eines Falles der eiiirurgischen 
Klinik München. (Dissertation: München 1922 [1923]. 32 S.) * 

Thum, Georg, Über einen Fall von malignem Melanom. (Dissertation: München 1923 
24 S.) * 


Adamantinom. 

Goedecke, Hermann, Ein Beitrag zur Kasuistik des Adamantinoms. (Dissertation: 

Gottingen 1922 [1923]. 16 S.) * 

Hohl, Ludwig, Beitrag zur Kasuistik der Adamantinome, unter Berücksichtigung 
eines speziellen Falles (Adamantinoma cysticum). (Dissertation: Tübingen 1923. 
33 S.) * 

Merkel, Klara, Adamantinomasolidum. (Dissertation: Berlin 1920 [1923]. 34, 4 S.) * 

Jifamberieht Chinagte 1023. 9 


Digitized by 


Gck igle 


Original fro-m 

UNIVERSETY OF MICHIGAN 



Difitized by 


130 Geschwülste. 

Schlosser, Adolf, Über einen Fall von Adamantinom. (Städt. Krankenh., Nürnberg.) 

(Arch. f. klin. Chirurg. Bd. 124, H. 4, S. 679—699.) 28, 450. 

Setz, Alfred, Zur Kenntnis der Adamantinome. (Dissertation: Marburg 1923. 24 S.) * 
Winter, Herta, Ein Fall von Adamantinom. (Arch. f. klin. Chirurg. Bd. 122, H. 3, 
S. 567—687.) 22, 73. 


Chondrome, Osteome. 

Bertolani del Rio, Maria, Sulla cosidetta miosite ossificante progressiva. (Meta¬ 
plasia connettivale ossificante progressiva.) (Über die sog. progressive ossifizierende 
Myositis [progressive ossifizierende konnectivale Metaplasie].) flstit. psichiatr., 
Reggio Emilia.' (Riv. sperim. di freniatr., arch. ital. per la malatt. nerv, e ment. 
Bd. 47, H. 3/4, S. 391—434.) 29, 53. 

Henderson, Melvin S., and Hugh T. Jones, Loose bodies in joints and bursae due 
to synovial osteocbondromatosis. (Freie Körper in Gelenken und Schleimbeuteln 
hervorgerufen durch Osteochondromatose der Synovia.) (Joum. of bone a. joint 
surg. Bd. 5, Nr. 3, S. 400—424.) 24, 336. 

Rand, Carl W., Osteoma of the skull. Report of two cases, one being associated witli 
a large intracranial endothelioma. (Bericht über 2 Fälle von Schädelosteom, von 
denen der eine mit einem großen intrakraniellen Endotheliom kombiniert war.) 
(Arch. of surg. Bd. 6, Nr. 2, S. 573—586.) 22, 437. 

Ritzefeld, Albert, Multiple Enchondrome und multiple Neurofibrome v. Reckling¬ 
hausen. (Dissertation: Köln 1923. 42 S.) * 

Thorek, Max, Osteochondrome de l’iläon. (Osteochondrom des Os ilium.) (Rev. d’ortliop. 
Bd. 10, Nr. 1, S. 47—54.) 22, 238. 


Chordom. 

Andler, R., und A. Schmincke, Beitrag zur Kenntnis der malignen sacroccygealen 
Chordome. (Chirurg. Klin. u. pathol. Inst., Tübingen.) (Acta Chirurg, seandinav. 
Bd. 56, H. 4, S. 364—385.) 26, 345. 

Arauz, Santiago L., und Roberto Podesta, Maligne Chordome des Caviuns. (Prensa 
möd. argentina Jg. 10, Nr. 18, S. 461—471.) (Spanisch.) 26, 394. 

Franco, Enrico Emilio, Considerazioni intomo ad un cordoraa invaso da metastasi 
di cancro dell’esofago con osservazioni comparative colla corda dorsale deH’uomo e di 
altri vertebrati. (Betrachtungen über ein Chordom, zersetzt von Metastasen eines 
Oesophaguskrebses, mit vergleichenden Untersuchungen über die Chorda dorsalis des 
Menschen und anderer Vertebraten.) (Istit. di patol. gen. e anat. patol., univ. Lis- 
bona.) (Arch. per Ie scienze med. Bd. 46, Nr. 5, S. 310—327.) * 

Hirsch, Edwin F., and Mary Ingals, Sacrococcygeal chordoma. (Joum. of the 
Americ. med. assoc. Bd. 80, Nr. 19, S. 1369—1370.) * 

Rings, Karl, Über das Chordom. (Dissertation: Köln 1923. 53 S.) * 

Lipom. 

Beyers, C. F., A case of ,,subpleural“ lipoma in a child. (Subpleurales Lipom bei einem 
Kinde.) (Lancet Bd. 204, Nr. 6, S. 283—284.) 23, 255. 

Burrows, Harold, The temperature of the skin over lipomata. (Die Hauttemperatur 
über Lipomen.) (Lancet Bd. 205, Nr. 25, S. 1347.) 27, 67. 

Day, Hilbert F., and William A. Hinton, A case of multiple lipomas of symmetrical 
distribution. (Multiple symmetrisch verteilte Lipome.) (Joum. of the Americ. med. 
assoc. Bd. 81, Nr. 3, S. 212.) * 

Laurence, J., La maladie de Dupuytren-Madelung. (Madelung-Dupuytrensche Krank¬ 
heit.) (Joum. des pratieiens Jg. 87, Nr. 5, S. 75.) 22, 326. 

Marques, Arnobio, e Sylvio Marques, Fettgeschwülste. (Brazil. med. Bd 2, Nr. 6, 
S. 98—101.) r> * 

Pichler, Karl, Über Muskel-Fettgeschwülste. (Landeskrankenh., Klagenfurt.) (Wien, 
klin. Wochenschr.. Jg. 86, Nr. 60, S. 887.) 27, 67. 

Fibrome und Myome. 

Brendolan, Gile, Leiomioma della prima porzione del digiuno. Estirpazione — 
guarigione — nozioni cliniche sui Leiomiomi dell* intestino. (Leiomyom der obersten 
Jejunumschlinge.) (Div. Chirurg., osp. civ., Schio.) (Policlinico, sez. Chirurg., Jg. 30, 
H. 3, S. 113—128.) 22, 392. 

Coenen, H., Das Basalfibroid (typisches Nasenrachenfibrom) ein Skelettumor. (Chirurg. 
Univ.-Klin., Breslau.) (Münch, med. Wochenschr. Jg. 70, Nr. 26, S. 829—833.) 24,70. 


Gck igle 


Original fro-m 

UNIVERSITY OF MICHIGAN 



ibrome u. Myome. Neurom, Neurinom, Gangliom. Xanthom. Verschied. Tumoren. 131 


l&land, Ernest M., Radium treatment of keloids. (Die Radiumbehandlung der 
Keloide.) (Suig., gynecol. a. obstetr. Bd. 36, Nr. 1, S. 63—68.) 21, 398. 

iold$chmidt, W., Zur Frage des blutenden äußeren Dünndarmmyoms. (I. Chirurg. 

Univ.-Klin., Wien.) (Dtsch. Zeitschr. f. Chirurg. Bd. 178, H. 1/2, S. 128—132.) 23, 391. 
irüüberger, E. A., and Adrianus Pij per, A case of leiomyoma of the oesophagus. 
Ein Fall von Leiomyom des Oesophagus.) (Acta oto-laryngol. Bd. 5, H. 1, S. 26 
bis 29.) 23, 465. 

Iromayer, Die kombinierte chirurgisch-physikalische Behandlung der Keloide. (Kro- 
maversche Poliklin. f. kosmet. Hautleiden, Berlin.) (Dtsch. med. Wochenschr. 
Jg'49, Nr. 9, S. 280—281.) 22, 281. 

ovelaee, William R., Fibrolipoma of left labium majus. (Fibrolipom der linken 
großen Schamlippe.) (Joum. of the Americ. med. assoc. Bd. 80, Nr. 6, S. 375—377.) 

23, 57. 

'leiss - Schmidt, Alexander, Ein kasuistischer Beitrag zum Spontankeloid. (Disser¬ 
tation: Erlangen 1923.) 27, 243. 

‘iatoppidan, So., Jejunaltumor (Leiomyom). (Amtskrankenli., Varde.) (Ugeskrift 
». laeger Jg. 85, Nr. 17, S. 285—286.) (Dänisch.) 28, 266. 

i;nzdeAja, Gemischte (radiochirurgische) Behandlung dicker Keloide. (Siglo möd. 

Bd. 72, Nr. 3652, S. 1185—1187.) (Spanisch.) 27, 67. 

s-lilenow, S., Über die Leiomyome des Oesophagus. (Pathol. Inst., Univ. Bern.) 
Virchows Arch. f. pathol. Anat. u. Physiol. Bd. 242, H. 1/2, S. 239—262.) 23, 314. 

Neurom, Neurinom, Gangliom. 

liier, Karl, Über einen Fall von Ganglioneuroblastom des Ganglion coeliacum. (Dis- 
rnation: Greifswald 1923. 26 S.) * 

Hans, Über einen Fall von Recklinghausenscher Neurofibromatosis mit gleich¬ 
zeitiger Hypophysenerkrankung. (Bürgerhosp. Stuttgart.) (Zeitschr. f. d. ges. 
Xeurol. u. Psychiatrie Bd. 83, S. 542—549.) * 

A. J., und E. O. Freifeld, Ein Fall von Neurofibromatose und die Histogenese 
ierselben. (Jekaterinoslawski medizinski joumal Jg. 2, Nr. 9/10, S. 45—51.) 
Russisch. ) 25, 235. 

Ir5 ’^r, Xevromes de l’ulcöre gastrique provoquant des gastralgies rebelles ä toute 
inerapeutique. (Neurome bei Magengeschwür, welche jeder inneren Therapie trotzende 
^’hmerzen hervorrufen.) (Assoc. fran$. de Chirurg., 32. congr., Paris, 8.—12. X. 
W3.) (Presse möd. Jg. 31, Nr. 85, S. 892.) 26, 40. 

‘üb’^r. Erwin, Ein Beitrag zur Neuromfrage. (Dissertation: Erlangen 1922 [1923]. 

US.) * 

■dzrfeld. Albert, Multiple Enchondrome und multiple Neurofibrome v. Reckling¬ 
hausen. (Dissertation: Köln 1923. 42 S.) * 

^arz, Emil, Paraganglioma intercaroticum. (Ein Fall von Paraganglioma inter- 
^roticiim.) (Proc. Q f the New York pathol. soc. Bd. 22, Nr. 1/5, S. 118—119.) 

, 22, 127 

E.. über Neurinomatose der Harnblase. (Marien-Krankenh., Hamburg.) 
k*h. Zeitschr. f. Chirurg. Bd. 177, H. 1/2, 8. 137—142.) 28, 213. 

Robert, Kombination eines Morbus Recklinghausen mit multiplen äußeren 
^inndarmmvomen. (Rotschild-Spit., Wien.) (Wien. klin. Wochenschr. Jg. 36, 
-^•44, S. 780—781.) * 

Xanthom. 

^ er ’ Adolf, Beitrag zur Xanthomfrage. (Dissertation: Erlangen 1923. 17 S.) * 

ö:i pertz, Franz, Über chirurgische Xanthome und ein Fall von Sehnenscheiden- 
xaüthofibrom. (Dissertation: Bonn 1923. 20 S.) * 

r Min, A., Zur Frage der Cholesterindiathese. Ein Fall von multiplen Xantho¬ 
matosen Granulomen der Sehnen. (Medizinski journal Moskau Nr. 1/2.) (Russisch.) 

29, 463. 

Verschiedene Tumoren. 

Paul, Ein sarkomatös entarteter Grawitzscher Tumor. (Dissertation: Mün- 
1922 [1923]. 27 S.) * 

Die Röntgentherapie der Metastasen des Hodenepithelioms (Seminom). 
Fortschr. a. d. Geb. d. Röntgenstr. Bd. 80, H. 1/2, S. 127—133.) 28, 15. 

Jlfj £eood, Joseph Colt, Bone tumors, metastasis to lungs from a pure myxoma. 
hnochentumoren. Lungenmetastasen reiner Myxome.) (Ann. of surg. Bd. 77, Nr. 1, 

X 106—107.) 22, 57. 

9* 


Digitized by 


Go igle 


Original from 

UNIVERSITY OF MICHIGAN 



Digitized by 


132 Geschwülste. 

Ferrero, Vittorio, II chorioepitelioma teratogeno. (Das teratogeneChorionepitheliom, 
(Istit. di patol., gen., univ. Torino.) (Ann. ital. di Chirurg. Jg. 2, H. 10, S. 102 
bis 1032.) j 

Kneringer, E., und A. Priesel, Ein Beitrag zur Kenntnis der Thymome (Lympho 
epithelioma thymi). (Kaiser-Jubiläums-Spit., Wien.) (Virchows Arch. f. pathol 
Anat. u. Physiol. Bd. 241, S. 475—487.) 22, 45C 

McConnell, Guthrie, A case of multiple myeloma. (Fall von multiplem Myelom, 
(Dep. of pathol., hosp., Cleveland City.) (Americ. joum. of the med. Sciences Bd. 16? 
Nr. 2, S. 184—195.) 

Nichols, Kalph W., Desmoid tumors: A report of thirty ; one cases. (Desmoide Ge 
schwülste. Bericht über 31 Fälle.) (Sect. on surg. pathol., Mayo found., Rochesterj 
(Arch. of surg. Bd. 7, Nr. 1, S. 227—236.) 24, 133 

Ruffin, Sterling, Primary lymphoblastoma of the stomach. (Primäres Lymphe 
blastom des Magens.) (Americ. joum. of the med. Sciences Bd. 166, Nr. 1, S. 3 
bis 48.) 24, 36* 

Ssamarin, Nikolaus, Zur Lehre über die angeborenen Geschwülste des präsakrale 
Gebietes. (Propädeut.-Chirurg. Klin., Militär*Med. Akad., St. Petersburg.) (Arch. I 
mikroskop. Anat. Bd. 97, H. 1/2, S. 212—226.) 22, 7< 

Steinen, Runhilt v. den. Über multiples Myelom (an Hand von zwei Eigenbeob 
achtungen). (Dissertation: Marburg 1923. 31 S.) 1 

Wood, Alfred C., and Baldwin Luck6, Multiple myeloma of the plasma-cell ty] 
(Multiples Myelom vom Plasmazellentypus.) (McManes laborat. of pathol., hosp 
univ. Pennsylvania, Philadelphia.) (Ann. of surg. Bd. 78, Nr. 1, 3. 14—25.) 

26, 3(H 

Cylindrom. 

Giesen, Willi, Zur Kasuistik der Cylindrome. (Dissertation: Bonn 1923. 25 S.) 

Hypernephrome. 

Broster, L. R., A case of secondary hypemephroma in the femur with spontanem 
fracture. (Ein Fall von sekundärem Hypemephrom im Oberschenkel mit Spontai 
fraktur.) (Brit. journ. of surg. Bd. 11, Nr. 42, S. 287—294.) 25, 22! 

Moses, Paul Josef, Beitrag zur Differentialdiagnose zwischen Hypemephrom -Me& 
stasen und primären Knochengeschwülsten. (Dissertation: Köln 1922 [1923] 
35, 5 S.) 

Rückart, Hypemephrom nach Unfall. (Stadt. Krankenh., Zittau.) (Dtsch. mec 
Wochenschr. Jg. 49, Nr. 12, S. 384—385.) 22, 35! 

Sarkom. 

Andrews, Clayton F., Primary retroperitoneal sarcoma. Report of twentv-eigl 
cases. (Primäre retroperitoneale Sarkome. — Bericht über 28 Fälle.) (Surg-, gyneco 
a. obstetr. Bd. 86, Nr. 4, S. 480—485.) 23, 22’ 

Berblinger, W., und Karl Muth, Das histologische Bild der Adenohypophyse b 
Krebs- und Sarkomleidenden, im Vergleich zur Schwangerscliaftshypophyse. (Patho 
Inst., Univ. Jena.) (Zentralbl. f. Gynäkol. Jg. 47, Nr. 45, S. 1713—1723.) 26, 44! 
Bloodgood, Joseph Colt, Benign giant-cell tumor of bone. Its diagnosis and coi 
servative treatment. (Gutartige Riesenzellentumoren; ihre Diagnose und konsei 
vative Behandlung.) (Americ. joum. of surg. Bd. 87, Nr. 5, S. 105—112.) 28, 37! 
Boland, Frank K., Spontaneous haematoma in sarcoma of kidney. (Spontanes Hämi 
tom bei Sarkom der Niere.) (Ann. of surg. Bd. 77, Nr. 3, S. 311—313.) 23, 401 

Brandt, Georg, Sarkom verdächtige Granulationsgeschwulst auf dem Boden ein« 
Röntgenulcus. (Chirurg. Univ.-Klin., Halle a. S.) (Dtsch. Zeitschr. f. Chinin 
Bd. 180, H. 4/6, S. 405—409.) 

Carp, Louis, Pathological fracture of osteogenic fibrosarcoma of femur: Open operatioi 
(Pathologischer Bruch bei osteogenem Fibrosarkom des Femur: offene Operation 
(Internat, clin. Bd. 1, Ser. 33, S. 222—226.) 28, 281 

DallaRosa, Carlo, L’iperalbuminosi nel siero di sangue dei malati di tumori maligi 
e benigni. (Die Hyperalbuminämie im Blutserum von Eiranken mit bösartigen un 
gutartigen Geschwülsten.) (Clin, med., univ. Bologna.) (Arch. di patol. e clin. me< 
Bd. 2, H. 6, S. 614—618.) 27, 32^ 

Eising, Eugene H., The diagnosis of sarcoma in bone. Report of case. (Zur Diagnos 
des Sarkoms der Knochen. Mitteilung eines Falles.) (Joum. of the Americ. m«. 
assoc. Bd. 80, Nr. 20, S. 1429—1432.) 


Gck igle 


Original fro-m 

UNIVERSITY OF MICHIGAN 



Sarkom. 


133 


Jruber, Gg. B., und K. Maier, Trauma und Sarkom der Prostata. (Stadtkrankenh., 
Mainz.) (Zeitechr. f. urol. Chirurg. Bd. 18, H. 3/4, S. 120—123.) 24, 297. 

lorn, Fritz, Über ungewöhnliche Brüche am unteren Ende des Schienbeines. (Disser¬ 
tation: München 1923. 40 S.) * 

zar. G. t Über eine neue Form der Meiostagminreaktion bei bösartigen Geschwülsten: 
Die präcipitierende Meiostagminreaktion (R. M. P.). (Inst. f. spez. Pathol. inn. 
Krankenh., Univ. Catania.) (Klin. Wochenschr. Jg. 2, Nr. 14, S. 641—642.) 23, 3. 
[ahn, Herbert, Über eine einfache Flockungs-Trübungs-Reaktion bei malignen Tu¬ 
moren. (Stadt. Krankenh., Altona.) (Strahlentherapie Bd. 15, H. 6, S. 808—811.) 

25, 68. 

ireuter, E., Uber die Behandlung der bösartigen Geschwülste. (Stadt. Krankenh., 
Nürnberg.) (Münch, med. Wochenschr. Jg. 70, Nr. 15, S. 451—455.) 28, 3. 

-ang. Franz Joseph, und Wilfried Krainz, Zur Kenntnis der Carcinosarkome des 
Hypopharynx. (Oto-Laryngol. Klin. u. Pathol.-Anat. Inst., Univ. Innsbruck.) 
(Zeitschr. f. Hals-, Nasen- u. Ohrenheilk. Bd. 5, H. 2, S. 179—197.) 25, 157. 

-angemak, Oscar, Schädelsarkom durch Operation mit nachfolgender Röntgen¬ 
bestrahlung, geheilt seit 6 Jahren. (Ehern. Gamisonlaz., Erfurt.) (Zentralbl. f. 
Chirurg. Jg. 50, Nr. 36, S. 1392—1393.) 24, 398. 

Lecouillard, Evolution singuliöre de tumeurs malignes röcidivöes et gönöralisöes chez 
des malades soumis ä un traitement magnösien prolongö. (Eigenartige Entwicklung 
der bösartigen rezidivierenden und generalisierter Geschwülste bei Kranken, welche 
einer längeren Magnesiumbehandlung unterworfen sind.) (Joum. des praticiens 
Jg. 37, Nr. 40, S. 647—648.) 25, 68. 

Lehmann, Knochenregeneration nach Sarkomheilung durch Röntgenbestrahlung. 

(47. Vers. d. Dtsch. Ges. f. Chirurg., Berlin, Sitzg. v. 4.—7. IV. 1923.) 28, 14. 

Lotz. Karl Georg, Zur Kenntnis der angeborenen Sarkome bei Säuglingen. (Disser¬ 
tation: Marburg 1923. 22 S.) * 

ieier, Karl, Beitrag zur Frage Trauma und Sarkom. (Dissertation: Frankfurt [1923]. 

57 S.) r * 

Mf-yerding, Henry W., The value of the Roentgen ray in the diagnosis and prognosis 
of sarcoma of the long bones. (Der Wert der Röntgenstrahlen für die Diagnose und 
Prognose der Sarkome der langen Röhrenknochen.) (Sect. on orthop. surg., Mayo 
din., Rochester.) (Joum. of bone a. joint surg. Bd. 5, Nr. 2, S. 323—330.) 28, 185. 

.Vnrales, A., Krebs und Sarkom. (Siglomed. Bd. 71, Nr. 3615, S. 277—279.) (Spanisch.) * 
Patrick, John, and J. A. G. Burton, The etiology of sarcoma. (Sarkomätiologie.) 

(Glasgow med. joum. Bd. 18, Nr. 1, S. 8—18.) 24, 71. 

flobins, Charles R., Sarcoma or embryoma of the kidney in infants. (Sarkom oder 
Embryom der Niere bei Kindern.) (Ann. of surg. Bd. 77, Nr. 3, S. 306—310.) 28, 404. 
Roes eh, H., Ein Fall gleichzeitigen Vorkommens von Sarkom und Carcinom bei dem¬ 
selben Individuum. (Pathol. Inst., Halle a. S.) (Virchows Arch. f. pathol. Anat. u. 
Physiol. Bd. 245, S. 9—19.) 25, 69. 

Uvescu, V., Das Trauma und das Osteosarkom. (Spitalul Jg. 48, Nr. 12, S. 343—345.) 

(Rumänisch.) 28, 213. 

^chmjreff, A. S., Zur Frage der Sarkome von Röhrenknochen und ihre Resektion. 

»Permski medizinski jouraal Nr. 3/5, S. 59—73.) (Russisch.) * 

< emenza, Carlo, Sopra un caso di melanosarcomatosi diffusa. (Fall von diffuser 
Sarkomatose.) (Istit. di clin. med. gen., univ. Pavia.) (Giom. di clin. med. Jg. 4, 
H. 8, S. 281—287.) * 

^yerlein und Hölzel, Zur Sarkombehandlung. (Chirurg. Univ.-Klin., Würzburg.) 

(Bruns’ Beitr. z. klin. Chirurg. Bd. 128, H. 3, S. 590—604.) 23, 4. 

> t a11oc k, S. G., Pathological remarks on sarcoma of the long bones. (Pathologische 
Bemerkungen zum Sarkom der langen Röhrenknochen.) (Brit. joum. of surg. 
Bd. 11, Nr. 41, S. 127—130.) 24, 98. 

^mon. Sidney K., and J. Holmes Smith, The value of the glucose tolerance test 
in the diagnosis of malignant growths of the digestive tract. (Der Wert der Glykose- 
toleranzprobe für die Diagnose maligner Gewächse des Verdauungstraktes.) (Sou¬ 
thern med. joum. Bd. 16, Nr. 8, S. 582—587.) 26, 4. 

Ssokoloff, B. F., Über die Lebenstätigkeit der carcinomatösen bzw. sarkomatösen 
Geschwulst zellen. (Zool. Abt., Leshaftsches wiss. Inst., St. Petersburg.) (Iswestija 
petrogradskowo nautschnowo instituta Lesshafta Bd. 4, S. 187—191.) (Russisch.) 

29, 7. 

''tone, W. S., and James Ewing, An unusual alteration in the natural history of a 
giant cell tumor of bone. (Eine ungewöhnliche Veränderung des Gewebscharakters 
eines Knochenriesenzellensarkoms.) (Arch. of surg. Bd. 7, Nr. 2, S. 280—296.) 

25. 7. 


Difitized 


by Google 


Original fro-m 

UNIVERSITY 0F MICHIGAN 



Digitized by 


134 Geschwülste. 

Symmers, Douglas, Primary lymphosarcoma of the prostate. (Primäres Lymphe 
sarkom der Prostata.) (Arch. of surg. Bd. 6, Nr. 3, S. 755—763.) 28, 363 

Vaughan, J. 0., A preliminary note on the radium treatment of new growths withou 
the direct application of radium. (Vorläufige Mitteilung über Radiumbehandlun 
von Neubildungen ohne direkte Applikation von Radium.) (Indian med. 
Bd. 58, Nr. 10, S. 467—470.) 26, 224 

Weichert, Max, Epulis metastatica. (Zentralbl. f. Chirurg. Jg. 50, Nr. 35, S. 135 
bis 1357.) 24,402 

Weller, Carl Vernon, Unusual cardiac and cerebral metastases in melanosarcoma 
(Ungewöhnliche Herz- und Himmetastasen bei Melanosarkom.) (Dep. of pathol, 
univ. of Michigan, Ann Arbor.) (Joum. of cancer research Bd. 7, Nr. 4, S. 31 
bis 327.) 

Operationslose Behandlung der Geschwülste, außer Strahlentherapie. 

Bloodgood, Joseph Colt, Benign giant-cell tumor of bone. Its diagnosis and cor 
servative treatment. (Gutartige Riesenzellentumoren; ihre Diagnose und konsei 
vative Behandlung.) (Americ. journ. of surg. Bd. 37, Nr. 5, S. 105—112.) 28, 37* 

Blumenthal, Ferdinand, und L. Halberstädter, Gibt es eine Serumtherapie de 
Carcinoms? (Univ.-Inst. f. Krebsforsch., Charite, Berlin.) (Dtsch. med. Wochensck 
Jg. 49, Nr. 32, S. 1046—1047.) 25, I 

Brickner, Walter M., Malignant tumor of the testis: orchidectomy: Coley’s flui 
injections; eure: a case report. (Maligner Hodentumor; Orchidektomie; Injektion« 
mit Coleyscher Flüssigkeit; Heilung. Bericht über einen Fall.) (Americ. joum. c 
surg. Bd. 87, Nr. 5, S. 116—117.) 23, 331 

Endler, Autoserotherapie und Krebsproblem. (47. Vers. d. Dtsch. Ges. f. Chinirs 
Berlin, Sitzg. v. 4.-7. IV. 1923.) 23, < 

Gohrbandt, E., Die Behandlung bösartiger Geschwülste mit Tumorcidin. (Chirun 
Univ.-Klin., Charite, Berlin.) (Dtsch. med. Wochenschi. Jg. 49, Nr. 32, S. 104 
bis 1049.) 27, 32,; 

Halberstaedter, L., Über eine neue Methode der in trat umoralen Behandlung ini 
Thorium X. (Univ.-Inst. f. Krebsforsch., Berlin.) (Dtsch. med. Wochenschr. Jg. 45 
Nr. 41, 8. 1295—1296.) 25,^251 

James, Will D., and Albert W. James, Epitheliomata— prophylactic and curativt 
measures. (Hautkrebse — ihre Prophylaxe und Behandlung.) (Hamlet hosp. 
Hamlet, N. C.) (Internat, journ. of surg. Bd. 86, Nr. 3, 8. 109—113.) 23. *7 

Jess, Friedrich, Über Ulcus rodens vulvae. (Univ.-Frauenklin., Freiburg i. Br 
(Zentralbl. f. Gynäkol. Jg. 47, Nr. 13, S. 509—513.) 23, M 

Keysser, Fr., Die*Vaccinebehandlung der bösartigen Geschwülste. (Leipzig: S. Hirz« 
1923. III, 34 S.) 

Kreuter, E., Über die Behandlung der bösartigen Geschwülste. (Stadt. Krankenh 
Nürnberg.) (Münch, med. Wochenschr. Jg. 70, Nr. 15, S. 451—455.) 28, < 

Löcouillard, Evolution singuliere de tumeurs malignes reeidivöes et gönöralisees ehe 
des malades soumis k un traitement magnösien prolongö. (Eigenartige Entwicklun 
der bösartigen rezidivierenden und generalisierter Geschwülste bei Kranken, welch 
einer längeren Magnesiumbehandlung unterworfen sind.) (Joum. des praticien 
Jg. 37, Nr. 40, S. 647—648.) 25. tii 

Rosenthal, Eugen, über die Behandlung bösartiger Tumoren. (I. Med. Klin., Unh 
Budapest.) (Fortschr. a. d. Geb. d. Röntgenstr. Bd. 80, H. 3/4, S. 233—240.) 22. 283 
Rosenwald, Leon, The specific treatment of chancroids. (Die spezifische Behandlung 
von Cancroiden.) (Urol. a. cut. review Bd. 27, Nr. 9, S. 553.) 25, 23< 

Roux-Berger, J.-L., Les thörapeutiques associöes (Chirurgie, rayons X, radium 
dans le cancer du sein, de la langue et de Luterus. (Kombinierte Behandlung de 
Carcinoms der Brust, der Zunge und des Uterus. [Operation, Radium, Röntgen 
strahlen.]) .(Paris med; Jg. 13, Nr. 12, S. 269—274.) 24, 231 

Seitz, Paul, Über die Behandlung des Magen carcinoms mit Tumorcidin. (Dtsch. med 
Wochenschr. Jg. 49, Nr. 15, S. 482—483.) 23, 34 

Seyerlein und Hölzel. Zur Sarkoinbehanrllung. (Chirurg. Univ.-Klin., Würzburg. 

(Bruns’ Beitr. z. kl in. Chirurg. Bd. 128, H. 3, S. 590—604.) 28. 4 

Trier, Kaj, Behandlung von Angiomen mit Kohlensäureschnee und Elektrolyse. (D;1 
nische pädiatr. Ges., Kopenhagen, Sitzg. v. 8. XI. 1922.) (Ugeskrift f. laeger Jg. >•* 
Nr. 27, S. 474—477.) (Dänisch.) 24. 494 

Werner, R., Über die neuen biologischen und chemotherapeutischen Behandlung 
methoden des Krebses. (Kaniaritorhaus, Heidelberg.) (Strahlenthorapie Bd. 1* 
H. 6, S. 843—850.) 25,311 


Gck igle 


Original fro-m 

UNIVERSETY OF MICHIGAN 



Verletzungen. Allgemeines. 


135 


Verletzungen. 

Allgemeines. 

Büchler, Toni, Ein Fall von traumatischer Epithelcyste in der Narbe. (Dissertation: 

Breslau 1923. 15 S.) * 

Bull, P., Kopierstift-Verletzungen. (Norsk magaz. f. laegevidenskaben Jg. 84, Nr. 3, 
S. 221—223.> (Norwegisch.) 28, 132. 

C’horoschko, W. H., Aus den Versuchen und der Tätigkeit der neurologischen Ab¬ 
teilung des traumatologischen Instituts Moskau. (Sbomik statei po neuropathologii. 
Moskau Nr. 1, S. 87—99.) (Russisch.) 29, 51. 

rohen, Ira, Traumatic fat necrosis of the breast. (Traumatische Fettnekroee der 
Brust.) (Journ. of the Americ. med. assoc. Bd. 80, Nr. 11, S. 770—771.) 28, 24. 

Erbgut h, Hugo, Gerichtlich-medizinische Bedeutung der Stichverletzungen. (Disser¬ 
tation: Kiel 1922 [1923]. 64 S.) * 

Einton, \V. L., Some problems of industrial surgery. (Einige Probleme der industriellen 
Chirurgie.) (Journ. of the Michigan state med. soc. Bd. 21, Nr. 3, S. 138—140.) * 

Flesch - Thebesius, Max, Neuere Gesichtspunkte zur Frage des Zusammenhanges 
zwischen Trauma und Tuberkulose. (Chirurg. Univ.-Klin., Frankfurt a. M.) (Med. 
Klinik Jg 19, Nr. 1, S. 21—26 u. Nr. 2, S. 50—53.) 21, 321. 

Fester, S. D., Post-traiimatic bonetumors. (Posttraumatische Knochengeechwülste.) 

(Journ. of the Americ. med. assoc. Bd. 81, Nr. 10, S. 807—809.) 25, 147. 

Griffith, H. K., A case of endothelioma of the male breast following an injury. (Endo- 
theliome der Mamma nach Traumen.) (Lancet Bd. 204, Nr. 1, S. 22.) * 

Gruber, Gg. B., Klinisch-pathologische Beiträge zur Urologie. Trauma und hyper- 
nephroider Tumor. (Stadtkrankenh., Mainz.) (Zeitschr. f. urol. Chirurg. Bd, 18, 
H. 1/2, S. 66—72.) 28, 359. 

Horn, Franz, Über traumatische Entstehung des Sarkoms. (Dissertation: München 
1922 [1923]. 22 S.) * 

J&eger, W., Hydrocele und Unfall. (Med. Abt., Kreissp. Aarau.) (Schweiz. Rund¬ 
schau f. Med. Bd. 22, Nr. 50, S. 613—518.) 22, 357. 

Isbruch, Hugo, Die Bedeutung des Traumas für die Entstehung von bösartigen Ge¬ 
schwülsten. (Dissertation: Köln 1923. 23 S.) * 

Koven, B., and M. T. Koven, A summary of traumatic cases treated with physio- 
therapy. (Eine Anzahl traumatischer Fälle mit Physiotherapie behandelt.) (Americ. 
journ. of electrotherapeut. a. radiol. Bd. 41, Nr. 6, S. 187—192.) * 

Lieini, Cesare, Sui rapporti fra traumi e tumori. (Zusammenhänge zwischen Trauma 
und Tumoren.) (Osp. civ., Ortona a Mare.) (Policlinico, sez. prat. Jg. 80, H. 8, 
8. 240—242.) 22, 286. 

Liertz, Emil, Die traumatische Entstehung von Hirntumoren. (Dissertation: Köln 
1923. 44 S.) * 

Mandl, Felix, über die Muskelatrophie nach Verletzungen und neuartige Versuche 
zur Verhinderung derselben. (Vorl. Mitt.) (Wien. klin. Wochenschr. Jg. 86 , Nr. 25, 
S. 441—443.) 24, 71. 

Mareottini, M., Sopra un caso di lussazione traumatica del testicolo. (Über einen 
Fall von traumatischer Hodenluxation.) (Osp. policlin., Umberto I, Roma.) (Poli¬ 
clinico, sez. Chirurg. Jg. 80, H. 2, S. 68—73.) 22, 417. 

Massini, Luigi Carlo, Tubercolosi ossea e traumatismo. Loro interferenza pato- 
genetica, e sistemazione. (Knochentuberkulose und Trauma. Ihre pathogenetische 
Bedeutung und Systematik.) (Scuola dei periti med. giudiz. e d. assicuraz. soc. istit. 
di med. leg., univ., Genova.) (Lavoro Jg. 14, Nr. 6,'S. 161—173.) 24, 339. 

Massini, Luigi Carlo, Lesioni tubercolari e lesioni traumatiche. Nota di medicina 
legale e sociale. (Tuberkulose und Trauma. Gerichtlich- und sozialmedizinische 
Bemerkungen.) (Lavoro Jg. 14, Nr. 5, S. 131—141.) 25, 72. 

May, Jos 6, Aufdeckung unbekannter Syphilisfälle durch kleine Berufsverletzungen. 

(Anales de la fac. de med. Bd. 8, Nr. 1, S. 26—30.) (Spanisch.) * 

Meixner, Karl, Die Begutachtung von Verletzungen und ihren Folgen. (Wien. med. 

Wochenschr. Jg. 78, Nr. 10, S. 469^—476 u. Nr. 11, S. 535—542.) * 

Morrell, Reginald A., The after-effects of certain industrial injuries, and their treat- 
ment by X-rays. (Die Endresultate von gewissen indus tri eilen Schädigungen und 
ihre Behandlung mit X-Strahlen.) (Brit. med. journ. Nr. 8272, S. 460—46L) 25, 246. 
Mouriquand, G., et P. Mazel, A propos du diabdte traumatique. (über trau¬ 
matischen Diabetes.) (Journ. de möd. de Lyon Jg. 4, Nr. 93, S. 689—693.) 26, 384. 

Möller, Günter, Beiträge zum Kapitel der Pfählungsverletzungen. (Dissertation: 
Würzburg 1923. 34 S.) * 


Digitized by 


Gck igle 


Original fro-m 

UNIVERSETY OF MICHIGAN 



Digitized by 


136 Verletzungen. 

Piccinini, Ugo, Sierologia e processi immunitari nelle lesiom traumatiche. (Seroloj 
und Immunitätsprozesse bei traumatischen Läsionen.) (Ist., patol. Chirurg, uni 
Roma.) (Roma: G. Bardi 1923. 249 S.) 

Pistocchi, Giuseppe, Sarcoma primitivo dello stomaco e trauma. Genesi traumat 
di tumori. (Primäres Sarkom des Magens und Trauma. Traumatische Genese < 
Tumoren.) (Istit. di anat. patol., univ. Bologna.) (Policlinico, sez. Chirurg., Jg. I 
H. 2, S. 83—112.) 22, 3 

Pölya, Eugen, Riß der Carotis externa nach einem Schlag in das Gesicht. (Zentral 
f. Chirurg. Jg. 50, Nr. 6, S. 223—224.) 22, & 

Reder,Jo8ef, Herzfehler und Trauma. Ein kasuistischer Beitrag. (Wien. klin. Wochi 
schrift Jg. 86, Nr. 6, S. 87—89.) 

Reisinger, M., und Gg. B. Gruber, Trauma und Hydronephrose. (Städt. Kranken 
Mainz.) (Zeitschr. f. urol. Chirurg. Bd. 18, H. 3/4, S. 93—98.) 24, 2 

Rolando, Giuseppe L., Studio statistico sopra 27 426 infortuni sul lavoro occc 
fra operai del R. Arsenale di Spezia nel decennio 1913—1922. (Statistische Stui 
über 27 426 Arbeitsunfälle.) (Ann. di med. nav. e colon. Bd. 2, H. 3 
S. 109—120.) 

Rosenburg, Gustav, Osteomyelitis und Unfall. (Chirurg. Univ.-Klin., Frankfi 
a. M.) (Arch. f. orthop. u. Unfall-Chirurg. Bd. 21, H. 4, S. 596—630.) 24, i 

Rothfeld, J., Vasomotorisch-trophische Extremitätenstörungen durch Kälte u 
Unfälle. (Polska gazeta lekarska Jg. 2, Nr. 9, S. 145—149.) (Polnisch.) 24, 41 
Ruchholtz, Gertrud, Beitrag zur Kenntnis der traumatischen Herzstörungen. (Diss 
tation: Göttingen 1923. 43 S.) 

Rückart, Hypemephrom nach Unfall. (Städt. Krankenh., Zittau.) (Dtsch. m< 
Wochenschr. Jg. 49, Nr. 12, S. 384—385.) 22, 3J 

Sävescu, V., Das Trauma und das Osteosarkom. (Spitalul Jg. 48, Nr. 12, S. 343—34 
(Rumänisch.) 28, 2 

Scher man, Richard, Hirntumor und Trauma. (Dissertation: München 1922 [192 
22 S.) 

Schott, Fritz, Stauungsblutungen nach Rumpfkompression. (Dissertation: Heid 
berg [1923]. 34 S.) 

S 6n äque, Traumatisme et tuberculose ostöo-articulaire. (Trauma und Gelenkknochi 
tuberkulöse.) (Presse med. Jg. 81, Nr. 22, S. 258—259.) 

Summey, T. J., Traumatic surgery. (Verletzungschirurgie.) (Internat, joum. of mi 
a. surg Bd. 86, Nr. 8, S. 346—347.) 

Taylor, Charles J. G., Trauma and appendicitis. (Trauma und Appendicitis.) (Bi 
med. joum. Nr. 8286, S. 17.) 22, 3 

Thibierge, Georges, Sur le zona traumatique. (Zur Frage der traumatischen Gürt 
rose.) (Gaz. des höp. civ. et milit. Jg. 96, Nr. 97, S. 1555—1558.) 26, 2 

Traver, A. H., Traumatic asphyxia. (Traumatische Asphyxie.) (Joum. of the Amei 
med. assoc. Bd. 80, Nr. 12, S. 843—844.) 

Uschakoff, W. G., Über Herbivorenbisse. (Vaccinierungsabt., Inst, f. exp. Med., St. Pete 
bürg.) (Archivbiologitscheskich nauk Bd. 28, H. 1/3, S. 59—62.) (Russisch.) 26, i 
Walther, Fritz, Über die Lokalisation von Metastasen an traumatisch geschädigt 
Körperstellen. Ein Beitrag zur Lehre vom Locus minoris resistentiae. (Dissertatic 
Jena 1922 [1923]. 42 S.) 

Weber, L. W., Neurosen. — Naegeli, O., Unfallsneurosen. 2. Aufl. (Diagnostisc 
und therapeutische Irrtümer und deren Verhütung. Innere Medizin. Hrsg. 
J. Schwalbe. H. 3.) (Leipzig: Georg Thieme 1923. 79 S. G.-M. 1.50.) 80, 51 

Wörth, Ernst, Gliom und Unfallsfolge. (Pathol. Inst., Mainz.) (Monatsschr. f. Unf* 
heilk. u. Versicherungsmed. Jg. 80, Nr. 8, S. 170—190 u. Nr. 9, S. 194—197.) 26, \ 


Verletzungen der Gefäße. 

Übersichtsreferat. 

Von 

R. Haecker, Augsburg. 

A. Experimentelles. 

Experimentelle Untersuchungen an Tieren von Mocny, Müller über Verschließ 
von Gefäßwundrändern mit Gummiplättchen ergeben, daß ein entsprechend weift 
weiches Gummiröhrchen, längs aufgespalten, um das Gefäßrohr gebracht und dur 
lose herumgelegte Fadenschlingen nach Art von Faßdauben zusammengelegt, einfa 


Gck igle 


Original fro-m 

UNIVERSITY OF MICHIGAN 



Verletzungen der Gefäße. Experimentelles. Gefäße. Allgemeines. 


137 


und sicher seinen Zweck erfüllt. Von Klebeversuchen mit Gummilösungen wird 
a beraten. 

Cornioley findet auf Grund seiner Versuche an Hunden, bei denen er ca. 3 cm 
lange Kalbsarterien mittels Knopf naht nach Carrel in die Carotis eingenäht hatte, 
daß das Rohr wohl ohne weiteres einheilt, daß aber die Durchgängigkeit ausbleibt 
trotz vorheriger Spülung mit Citratlösung gegen Gerinnung. Knopfnaht ist der 
fortlaufenden Naht überlegen. Um die Carrelsche Methode der Gefäßnaht zu erleichtern, 
bedient sich Avramoici eines Glasstabes mit abgestumpften Enden, den er zeitweise 
in das Gefäßlumen einführt. Die experimentellen Resultate dieser Methode sollen 
gut sein. 

Eine wichtige Aufgabe der Gefäßtransplantation ist die, dafür zu sorgen, daß das 
Implantat auch die Blutzirkulation gewährleistet. Metallröhren neigen zu Thrombosen. 
Günstige Aussichten bieten frische, auto- oder homoplastische, lebende Arterien- oder 
Venenstöcke. Doch sind auch Erfahrungen mit in Formalin konservierten und vor Ge¬ 
brauch in öl getränkten Arterien- und Venenstücken ermunternd. Es bilden jedoch 
alle implantierten Gefäßstücke am abgetöteten Material mehr oder weniger weite, 
spindelförmige Aneurysmata. Klotz kommt daher zu dem Schluß, daß nach seinen 
Erfahrungen im Tierexperiment es gleichgültig ist, ob lebendes oder totes, homo- oder 
duroplastisches Gefäßmaterial verwendet wird. Alle Transplantate fallen der Nekrose 
anheim. 

London berichtet über die Vasostomiemethode, d. h. Fixierung von tiefgelegenen 
Emgeweidevenen an die Bauchwand mit Anlegen besonders dazu konstruierter Kanülen, 
die gestatten sollen, zu jeder Zeit Blut aus den verschiedenen Organen zu Untersuchungs- 
Hecken zu bekommen. Bei Versuchen über die Zerreißbarkeit von Gefäßen stellt Boch- 
kor fest, daß durchschnittlich eine Gewichtsbelastung von 3—4 kg nötig ist, um ein 
( >fiß. wie z. B. die Carotis, zur Zerreißung zu bringen. 

Temperaturmessungen nach Unterbindungen von Arterien und Venen ergaben, 
daß die Temperatur um so niedriger war, je weiter entfernt von der Ligatur die Messung 
vorgenommen wurde. Außerdem stellte sich eine weitere Temperaturerniedrigung durch 
die gleichzeitige Unterbindung der Vene ein, so daß der Schluß berechtigt erscheint, 
daß die Blutmenge in der Extremität durch die gleichzeitige Ligatur von Arterie 
nad Vene mehr herabgesetzt wird als durch die Unterbindung der Arterie allein 
(Brooks). 

Einen weiteren Beitrag zu Temperaturmessungen an Gliedmaßen finden wir bei 
>emago. Hier bestätigten Temperaturmessungen an den Beinen eines 68 jährigen 
Mannes die Beobachtungen Biers, daß nämlich bei passiver Hyperämie Temperatur- 
^ürenmgen mäßigen Grades auf treten. Hier hatte ein Beckensarkom durch Kom¬ 
pression völligen Verschluß der Vena femoralis herbeigeführt. Die Folge war eine 
starke Anschwellung und anhaltende Temperatursteigerung am ganzen erkrankten 
Bein, dessen Hauttemperatur bis zu 2,9° mehr betrug als am gesunden. Infolge kol- 
kteraler Venen war der Kreislauf nicht völlig aufgehoben, so daß es sich also um eine 
Hyperämie bei eingeschränktem venösem Abfluß handelte. 

Was endlich Untersuchungen über die Wiederherstellung der Zirkulation nach Ge- 
’aßiigatnr betreffen, so kommt Leriche zu dem Ergebnis, daß die makroskopischen 
Anastomosen oft eine viel geringere Rolle spielen als die subcutanen, periostalen und 
sanz besonders die intramuskulären Anastomosen an kleinsten Arteriolen. 

B. Gefäße. 

a) Allgemeines. 

Goyanes empfiehlt die arterielle Anästhesie mit x / 2 proz. Novocainlösung, die bei 
Operationen an der unteren Extremität mit der Lumbalanästhesie in Wettbewerb treten 
knn und für die obere Extremität noch öfters indiziert ist. Auch wird der Scopolamin- 
Morphium-Injektion in die Carotis zur cerebralen Hypnose Erwähnung getan, sowie des 


Digitized by 


Go igle 


Original from 

UNIVERSITY OF MICHIGAN 



138 


* Verletzungen. 


Arterienkatheterismus, der zur Hervorrufung einer temporären Ischämie eines größeren 
Gefäßstammes verwertbar ist. (Aufblasen des Gefäßlumens einer mit dem Katheter 
eingeführten Gummiampulle. Dieser obturierende Ballon wurde bei einer Beckenope¬ 
ration mit gutem Erfolge angewandt.) 

In Fällen, in denen eine Eröffnung der Vene infolge Erlahmens der Herzkraft wie 
bei Pneumonie oder Lungenödem kein oder nur tropfenweise Blut gibt, empfiehlt Gluck 
die schon im Altertum viel geübte, dann aber der Vergessenheit an heimgeratene Arterio- 
tomie (man legt die Arterie frei, eröffnet sie und nach erfolgtem Aderlaß legt man ent¬ 
weder zirkuläre oder seitliche Ligatur). 

Die Unterbindung von Gefäßen am Ort der Wahl ist unzuverlässig. Bei jeder arte¬ 
riellen Blutung soll die Blutungsstelle freigelegt werden. Bei Blutungen bzw. Aneurys¬ 
men kleinerer Arterien genügt die radikale Methode durch Ligatur. Bei der Arteria 
carotis interna, carotis communis, subclavia, femoralis oberhalb Abgang der Profunda 
poplitea, soll unter allen Umständen die Naht versucht werden. Bei großen Defekten 
Plastik. Bei Infektion des Wundkanales ist die Naht kontraindiziert. Ist eine Naht un¬ 
möglich, dann Unterbindung, wobei auf sehr langsames Zuziehen Wert gelegt wird. 

Über Spontanrupturen von größeren Gefäßen berichtet Bon net von 2 Kranken, 
die beide kurz zuvor eine Infektionskrankheit überstanden hatten, der eine einen Fleck¬ 
typhus, der andere Malaria (beide hatten Arteriosklerose). Bei der Infektionskrank¬ 
heit war offenbar der atheromatöse Herd infiziert worden und so ein atheromatöser 
Absceß entstanden, so daß schließlich die Gefäßwand durchbrochen wurde. 

6) Verletzungen und Unterbindungen von Gefäßen. 

1. Arteria vertebralis. 

B och kor berichtet von einem 24 jährigen Manne, der eine Stich Verletzung in die 
Nackengegend bekam. Dabei wurde die Arteria vertebralis zwischen Processus trans- 
versus des V. und VI. Halswirbels getroffen und durchschnitten. Der Verletzte ging 
noch etwa 200 Schritte, fiel aber dann zusammen, Exitus nach 15 Min. (es ist dabei von 
Interesse, wie lange ein solcher Verletzter noch aktionsfähig ist und bei Bewußtsein 
bleibt). 

2. Carotis externa. 

Im Anschluß an eine Incision des Gehörganges bei Otitis media traten in den näch¬ 
sten Tagen heftige arterielle Blutungen an den Rami aurieulares der Arteria temporalia 
superficialis auf, so daß die Arteria carotis externa unterbunden werden mußte. Die 
Unterbindung ist hierbei oberhalb des Abganges der Arteria thyreoidea superior vor¬ 
genommen worden, nicht wegen Gefahr der fortschreitenden Thrombose, als viel in eh i 
wegen der reichlichen Anastomosen dieses Gefäßes mit dem Truncus thyreocervicalü 
(Schroeder). Ursachen der durch Ulceration verursachten Carotisblutungen können 
folgende sein: Otitis media, Tuberkulose, Scharlach, akuter Pharynxabsceß, Lues, 
Cholesteatom, Sarkom, Carcinom. (Es kann sich dabei l—l 1 j 2 \ Blut entleeren. Gegen 
Carotisulcerationen gibt es kein prophylaktisches Mittel. Bei größeren Blutungen isl 
Tamponade des äußeren Gehörganges für die momentane Blutstillung das allerbeste 
Anschließend Carotisunterbindung.) Nach der Unterbindung bemerkt man zuweilen 
Gehirnsyraptome. Diese werden aber in einigen Tagen rückgängig, und meistens bleibl 
nur eine geringe Parese, z. B. des Facialis, zurück. Die Ulceration der Carotiden hal 
eine ernste Prognose: sich selbst überlassen, ohne Behandlung besteht eine Mortalitäl 
von 97%, nach Carotis eommunis-Unterbindung 58% (Martini). 

3. Carotis communis. 

Eine unbedingte Indikation zur Unterbindung dieser Arterie besteht bei Verletzunger 
dieses Gefäßes. Auf dem Operationstisch treffen wir eine solche Indikation selten an 


Digitized by 


Gck igle 


Original fro-m 

UNIVERSITY OF MICHIGAN 



Verletzungen der Gefäße. Verletzungen u. Unterbindungen. 


189 


weil derartig Verletzte am Tatort selbst infolge Verblutung oder Erstickung erliegen. 
Viel öfter wird die Unterbindung der Carotis communis ausgeführt als Folge von durch 
die Schädigungen entstandenen Aneurysmen dieser Arterie oder bei Geschwülsten, die 
in dieser Gegend lokalisiert sind, schließlich auch bei eitrigen Prozessen. Calcavara 
berichtet über eine Schuß Verletzung, wobei die Kugel durch die linke Wange eindrang, 
den Mundboden durchbohrte und unter der Haut des Halses steckenblieb. Bei der so¬ 
fortigen Operation fand sich die Carotis communis verletzt, die aber nicht blutete. Der 
zentrale Gefäßstumpf war durch einen Thrombus verstopft, das periphere Ende kontra¬ 
hiert und verschlossen. Doppelte Unterbindung. Tod nach 8 Stunden an einem anä¬ 
mischen Infarkt der rechten Zentralgegend (Gefäß-Spasmus). 

(Einen ähnlichen Fall von Krampf der Arteria radialis beschreibt Gallo im An¬ 
schluß an eine Humerusfraktur. Da man zunächst infolge Kaltwerden der ganzen 
Hand, Cyan ose, Fehlen des Axillar-, Cubital- und Radialispulses an eine Verletzung 
dachte, wurde das Gefäß freigelegt und punktiert. Man fand jedoch gute Durch¬ 
gängigkeit der Arterie und verschloß daher die Wunde wieder. Nach 24 Stunden war 
die Hand wieder warm, der Radialispuls zu fühlen.) 

4. Arteria axillaris. 

Neben zufälligen Verletzungen bei verschiedenen operativen Eingriffen bestehen 
die Friedensverletzungen der Arteria axillaris in Zerreißung bei Luxationen des Schulter- 
gelenkes, bei Frakturen des Caput humeri und bei gewaltsamem Einrenken veralteter 
Luxationen (Gesselewitsch). 

5. Arteria subclavia. 

Ein 9 jähriger Knabe, der von frühester Jugend auf an Schlingbeschwerden gelitten 
tat, kommt mit den Zeichen einer Encephalitis epidemica ins Krankenhaus. Nach weni¬ 
gen Stunden Exitus. Bei der Obduktion war der ganze Gastrointestinaltraktus mit fri¬ 
schem Blut gefüllt, welches aus einem Geschwür der Speiseröhre stammte. Hinter diesem 
Geschwür lag die arrodierte abnorm verlaufende Arteria subclavia (Scoville). Auch 
von Gold bl oo m wird als Folge einer abnorm verlaufenden Subclavia bei einem Kranken 
Dysphagie beschrieben, dessen Subclavia zwischen Oesophagus und Trachea passierte. 
Picard berichtet von einem Fall von Arrosion der Wirbel durch die abnorm verlaufende 
Subclavia, Kyrby von einem Verblutungstod durch Platzen der Subclavia beim Schluk- 
ken eines großen Bissens. Bei Operationen am Hals soll man daher immerhin diese 
nicht ungewöhnliche Abnormität in Rechnung ziehen. Mit Erfolg wurde die Arteria 
subclavia unterbunden von einem Praktikanten im Hospital von Rosaria bei einem 
durch eine Stich Verletzung der Arteria axillaris aufs äußerste ausgebluteten Manne. 
Heilung ohne funktionelle Störung. 

6. Arteria anonyma. 

Auf Grund der bisher veröffentlichten Mitteilungen ist die Unterbindung der Arteria 
«nonyma in geeigneten Fällen als zweckmäßige, jedoch nicht gefahrlose Operation an- 
zosehen. 50 mal bildeten die Indikation Aneurysmen der Arteria anonyma, subclavia, 
'arotis, Verletzungen der Carotis. Auf 50 Unterbindungen kommen 37 Todesfälle 
(Parin). 

7. Vena cava. 

Eine ungewöhnliche Verletzung der Vena cava bildete ein Pistolenschuß. Operation: 
taim Betasten der Bauchhöhle fand sich ein großer Bluterguß über dem Promontorium, 
das Geschoß war in die Vena cava inferior ein gedrungen, entschlüpfte aber der Hand des 
Operateurs beim Versuch der Herausnahme. Eine sorgfältige Auskultation in vivo er¬ 
sah keine Störung der Herztätigkeit. Exitus an Peritonitis. Das Geschoß fand sich 
im rechten Ventrikel (Shepp). Bei einer rechtsseitigen Pyonephrose riß die mit dem 


Digitized by 


Go igle 


Original fro-m 

UNIVERSITY OF MICHIGAN 



140 


Verletzungen. 


Sack verwachsene untere Hohlvene unterhalb der Einmündung der Nierenvene auf 
5 mm ein. Die Ränder des Schlitzes wurden mit 2 Klemmen gefaßt und die seitliche 
Öffnung durch einen Seidenfaden mit Erfolg unterbunden (Casella). 

8. Arteria iliaca communis. 

Die isolierte Ruptur der Arteria iliaca als Unfallfolge ohne Verletzung der Bauch¬ 
wand, der Baucheingeweide und ohne Beckenbruch ist außerordentlich selten. Es han¬ 
delt sich hierbei immer um eine sehr schwere Gewalteinwirkung, die auf einen engbe¬ 
grenzten Abschnitt des Leibes auftrifft, meistens auf die Fossa iliaca externa. Die Vene 
kann mit verletzt sein. Die Prognose ist sehr schlecht; von den 7 bisher in der Literatur 
bekannten Fällen hat nur einer die Verletzung überstanden. Behandlung: Ist die Ad- 
ventitia erhalten, dann ist Thrombose zu verhüten durch Arteriotomie mit nachfolgender 
Ligatur beider Enden oder Gefäßnaht, die aber an gequetschten Gefäßwandungen un¬ 
sicher ist. Bei völliger Gefäßdurchtrennung provisorische Blutstillung durch Momburg, 
extraperitoneale Aufsuchung der Gefäße und Versorgung derselben. 

9. Arteria und Vena femoralis. 

Als Frühfolgen nach Unterbindung der großen Oberschenkelgefäße tritt Ischämie, 
totale oder partielle Gangrän ein. Tod an Spätfolgen: Beeinträchtigung der Funktion 
durch schnelle Ermüdbarkeit, Krämpfe, intermittierendes Hinken, Sensibilitätsstörung, 
Herabsetzung des Blutdruckes um 50%, Übergänge bis zu den schwersten trophischen 
Störungen, mit Contracturen, elephantiastischen Verdickungen und Geschwürsbildungen. 
Eine Verletzung der Arteria und Vena femoralis dicht unterhalb des Abganges der Arteria 
femoralis profunda wird von La Roque beschrieben. Er unterband die Gefäße ober¬ 
und unterhalb der Verletzungsstelle und resezierte die betreffenden Abschnitte. Eine 
Störung in der Ernährung wurde nicht beobachtet, obwohl an den sonst üblichen Stellen 
kein Puls zu fühlen war. Bei fast völliger Durchschneidung der Arteria femoralis gelang 
es Delassus durch End-zu-End-Naht, eine anatomische Heilung herbeizuführen und 
so den Blutumlauf wiederherzustellen. 

C. Blutstillung. 

Von den Luitpoldwerken München ist ein neues Präparat zur Blutstillung in den 
Handel gekommen: Clauden in 2 proz. Lösung (Ampullen zu 2,5 und 10 ccm). Das Prä¬ 
parat findet einmal Anwendung als lokalwirkendes Mittel und zweitens allgemein auf 
das Gesamtblut wirkend. Eine deutliche Beeinflussung des Gesamtblutes durch sub- 
cutane Claudeninjektionen von z. B. 10 ccm sollen sich bei Operationen an parenchym- 
reichen inneren Organen besonders deutlich gezeigt haben; ferner in Fällen diffuser 
postoperativer Nachblutung sowie verschiedenartigster akuter Blutungen. 

Über medikamentöse Beeinflussung innerer und chirurgischer Blutungen berichtet 
Kayser von einem Hämosistan benannten Präparat, bestehend aus Äthylendiamin¬ 
acetat und Kalksalzen. Neben Tierversuchen wurde bei Menschen 10 ccm einer 2 proz. 
Lösung des Hämosistans unter anderem bei einer Bluterin mit gutem Erfolg gegeben. 
Die Injektion wurde ohne jede Nebenwirkung vertragen. 

Ein ähnliches wie Adrenalin wirkendes Präparat ist Methylaminoketon, das als 
Pulver oder in Form von Lösung (Imprägnierung von Gazestreifen „Stryphnongaze“ 
benannt) jede capilläre Blutung sofort stille (Albrecht). Das Präparat ist wohl schwä¬ 
cher, aber weniger giftig als Adrenalin; es läßt sich leicht sterilisieren. Albrecht ver¬ 
wendet diese Gaze bei Leber- und Milzwunden, Prostatektomien, Lösen von peritonealen 
Verwachsungen. Er hat das Mittel durch 5 Jahre hindurch erprobt und hat eine Nach¬ 
blutung oder Gewebsnekrose nicht beobachtet. Auch innerlich wurde es mit Erfolg 
in lproz. Lösung bei Magen- und Darmblutungen (2 mal täglich 1 Eßlöffel) ver¬ 
abreicht. 


Difitized 


by Google 


Original fro-m 

UNIVERSITY OF MICHIGAN 



Verletzungen der Gefäße. Blutstillung. Thrombose und Embolie. 


141 


Elwing lobt die Einspritzung von 20 ccm einer 15 proz. Calciumchloridlösung 
intravenös. Noch besser als Calciumgaben wirkt nach Scheldemos an den beiden 
der Operation vorausgehenden Tagen je eine Einspritzung von 10 ccm Serum. 

Lebensrettend wirkt manchmal eine Injektion einer 10 proz. Traubenzuckerlösung 
(Glykogenersatz im Herzmuskel). 

D. Thrombose und Embolie. 

Bull gibt als häufigste Ursache bei Embolien an Hand von über 6000 Sektionen 
alte Klappenfehler an und Herzhypertrophie mit oder ohne Myocarditis, Endokarditis. 
Außerdem spielen Nierenerkrankungen, Tuberkulose, Pneumonie, Empyem, Peritonitis, 
maligne Tumoren, Struma, akute Appendicitis eine Rolle. Die Verstopfung einer 
größeren Körperarterie kann bedingt sein durch eine spontane Thrombose, eine trau¬ 
matische Thrombose oder eine Embolie. Bei der spontanen Thrombose sind die Schä¬ 
digungen an der Gefäßwand im allgemeinen zu ausgedehnt, als daß eine chirurgische 
Behandlung Aussicht auf Erfolg haben könnte. Bei der traumatischen Thrombose 
bildet die Arteriotomie mit nachfolgender Säuberung des Gefäßes und Naht für die leich¬ 
teren Fälle, die Arteriektomie mit nachfolgender zirkulärer Naht oder Gefäßtransplan¬ 
tation für die schweren Fälle das Verfahren der Wahl. Bei der embolischen Verstopfung 
ist die Entfernung des Embolus mit nachfolgender Gefäßnaht eine logische einfache 
und leichte Operation. Die Embolie der größeren peripheren Gefäße ist günstiger als die 
Lungenembolie, weil hier die Aussichten für die Entfernung des Embolus und damit 
Hand in Hand die Wiederherstellung des Blutkreislaufes erheblich besser sind. Aus¬ 
gangspunkt: Thrombose im Herzen, seltener eine solche der Aorta. Sitz des Embolus 
ist meist die Teilungsstelle großer Gefäße. Die linke Seite, besonders am Arm, scheint 
häufiger befallen zu werden als die rechte. Die Symptome setzen plötzlich ein bei großem 
Embolus. Bei nur teilweiser Verengerung des Lumens sind die Erscheinungen langsamer 
und schleichend, doch kommt es in solchen Fällen meist durch Wachstum infolge sekun¬ 
därer Thrombenbildung und neuen Embolien zu völligem Verschluß. Sekundäre Throm¬ 
ben breiten sich dann im Gefäß und seinen Zweigen aus, so daß auch die Kollateralen 
verlegt werden. Die Gefahr eines Brandes ist daher bei einer Embolie viel größer ab 
bei der Unterbindung an der betreffenden Stelle. Je zeitiger die Operation, desto besser 
die Prognose. Dieselbe ist für die Operation in den ersten 10 Stunden ziemlich gut und 
verschlechtert sich dann rasch. Doch sind Fälle beschrieben, in denen noch nach 22 1 / 2 Std. 
durch einen operativen Eingriff Wiederherstellung erzielt wurde. Bei der Operation, 
die womöglich in Lokalanästhesie vorzunehmen ist, soll nur eine Gefäßklemme zentral 
von dem Embolus an einer pulsierenden Stelle der Arterie angelegt werden. Die Klemme 
wird einen Augenblick von der Gefäßnaht abgenommen, damit der Blutstrom noch vor¬ 
handene Embolusreste oder zentral gelegene Thromben herausspült. Um die Thromben¬ 
bildung an der Nahtstelle zu verhindern, bedeckt man die Wunde mit Kompressen, 
die mit 2 proz. Natriumcitratlösung getränkt sind. Da das Grundleiden, meist ein schwe¬ 
rer Herzfehler, bestehen bleibt, sind die Dauerresultate der Operation keine guten, doch 
Laben manche Operierte sich durch mehrere Jahre einer relativen Gesundheit erfreut. 

Die Technik der Embolektomie wird ausführlich von Hartley beschrieben. An¬ 
legen von Gefäßklemmen schädigt außerordentlich die Intima (Michelson). Dringend 
ist zu empfehlen, an Stelle einer Gefäßklemme einen Gummischlauch zu verwenden, 
der von einem Assistenten nach Bedarf fester oder lockerer angezogen werden kann. 
Ein analoges Verfahren wird in jüngster Zeit von Haberland empfohlen, der sich an 
»Stelle eines Gummischlauches eines Seidenfadens bedient. 

Fasano berichtet von einem 68 jährigen Manne, bei welchem sich unter heftigen 
Schmerzen ein Gangrän des Fußes bei erhaltener Pulsation der Arteria femoralis unter¬ 
halb des Poupartschen Bandes entwickelte. Die Arteria wurde freigelegt, es fand sich 
du wandständiger Thrombus, der vom Ligamentum pouparti bis zum Adductoren- 


Digitized by 


Gck igle 


Original fro-m 

UNIVERSITY OF MICHIGAN 



142 


Verletzungen. 


schlitz reichte. Naht der längsgespaltenen Arterie. Grangrän wurde nicht größer, der 
entstandene Defekt überhäutete sich wieder. Auch Sencert führt einen ähnlichen Fall 
an, bei welchem ein 58 jähriger Mann mit Aortenaneurysma eine Embolie der Arteria 
axillaris bekam. Nach Entfernung eines ca. 4 cm langen Blutgerinnsels von Bleistift¬ 
stärke wurde das Gefäß wieder sorgfältig genäht, die Wunde ohne Drainage in Schicht¬ 
naht geschlossen. Garnier beobachtete bei einem Leuchtgas-Suicid ein Fußgangrän 
durch die obliterierende allgemeine Arteriitis. Die besondere Schädigung der termi¬ 
nalen Arterien durch CO erklärt die Beobachtung, daß mehrere oberflächliche Gangrän- 
herde bei demselben Individuum entstanden sind. CO wirkt nicht allein auf die roten 
Blutkörperchen, es schädigt ebenso die Gefäße. 

Experimentelle Untersuchungen hinsichtlich Gangrän ergaben bei Unterbindung 
der Arteria allein eine Gangränziffer von 71,5%, während diese bei gleichzeitiger Unter¬ 
bindung von Arterie und Vene nur 33 betrug. Brooks kommt zu dem Schluß, daß 
Gangränentwicklung nicht allein von der Blutzufuhr abhängig sein kann, sondern das 
wohl mit Sicherheit noch andere Momente in Frage kommen, die mit dem Blutdruck 
in den Capillaren in Zusammenhang zu bringen sind. 

Bei Spontangangrän werden 2 Operationen vorgeschlagen, um die Blutversorgung 
der befallenen Extremitäten zu bessern: die arteriovenöse Anastomose nach San Martin 
(in Deutschland nach Wieting benannt, nämlich Einpflanzen der Arteria femoralis 
in die Vene), die bei guter Auswahl sehr empfehlenswert ist, und die Ligatur der Vene 
nach Opel. 

Schamoff berichtet über 15 Fälle, bei welchen Spontangangfrän vorlag und bei 
denen er die partielle Sympathektomie vorgenommen hat. Als Resultat der Operation 
wird Gefäßerweiterung, Verbesserung der Blutversorgung, Erhöhung des Blutdruckes 
erreicht, was in einigen Fällen zur Reinigung und Vernarbung der nekrotischen Teile 
führte. Die guten Resultate bei der partiellen Sympathektomie sind von der Art der 
Gangrän abhängig. Die besten Erfolge ergaben die Formen, in welchen Lues, Fleck¬ 
typhus oder teilweise auch Arteriosklerose eine ätiologische Rolle spielten. Auf Grund 
der gewonnenen Erfahrungen kommt er zu dem Schluß, daß die Operation nach Leriche 
in einer Reihe von Fällen von dauerndem Erfolg ist und deshalb eine nicht zu unter¬ 
schätzende Bedeutung bei diesem der Therapie so schwer zugänglichen Leiden besitzt. 

E) Aneurysma. 

Experimentelle Herstellung von Aneurysmen ist bisher in einwandfreier Weise 
nicht oder nur gelegentlich gelungen (Vallone), besonders nicht durch rein mechani¬ 
sche Insulte: Schnittwunden (Piquet), Quetschwunden der Aortenklappen (Domi- 
nici), Strangulation durch einen Fascienstreifen (Nasetti). 

Purpura lehnt die Bezeichnung falsche und wahre Aneurysmen ab. Er schließt 
sich Bendas Ansicht an: hie traumatische, hie Aneurysmen als Folge von Gefäßwand¬ 
erkrankungen. 

Bei embolischen Aneurysmen dominiert das der Arteria mesenterica superior. 
Es brauchen jedoch nicht alle infektiösen Aneurysmen embolisch oder alle embolischen 
Aneurysmen infiziert zu sein. Durch Einschmelzen der Arterienwand von außen her 
in einen metastatischen Absceß kann ein sogenanntes Arrosionsaneurysma sich bilden. 

1. Arteria vertebralis. 

An Hand von Fällen wird von Menschei der Beweis erbracht, daß unter gewissen 
Bedingungen infolge mechanischer indirekter Gewalteinwirkung eine normale Gehirn¬ 
arterie zur Ruptur gebracht werden kann (also keine Lues, Arteriosklerose, infektiöse 
embolische Aneurasmen des Gehirns). Die Sektion bei einem 2 jährigen Kind, das durch 
ein starkes Trauma eine Gehirnerschütterung erlitten hatte, ergab ein Aneurysma der 


Digitized by 


Go igle 


Original fro-m 

UNIVERSITY OF MICHIGAN 



Verletzungen der Gefäße. Aneurysma. 


143 


Arteria vertebralis im rechten Kleinhimbriickenwinkel. Die Arterie selbst hatte eine 
(twa einhalbstecknadelkopfgroße Rißstelle. Distorsion oder Luxation der Halswirbel 
als Ursache. Charakteristisch war klinisch das freie Intervall von reichlich 8 Tagen, 
bedingt durch langsames Wachstum des Aneurysmas an einer Stelle, an der es keine 
Drucksymptome auslöste. Mittelbare Todesursache war Durchbruch des Blutes in 
den Ventrikel und den Aquädukt. 

2. Arteria carotis interna. 

Aneurysmen des Halsteiles der Carotis interna sind ein seltenes Vorkommnis. Sie 
bi»r» n ein gewisses Interesse, besonders wegen der Gefahr der Verwechslung mit einem 
Tonsillarabsceß (Winslow). Ein solches Aneurysma stellt sich dar als ein die Tonsille 
rueh der Mittellinie vordrängender elastischer pulsierender Tumor. Die Operation der 
Wahl ist die Ligatur proximal vom Aneurysmasack, sowie Ligatur der Carotis externa 
/-Tischen der Teilungsstelle und dem Abgang des ersten Astes. Nach der Ligatur ist die 
Prognose sowohl hinsichtlich der Operation wie hinsichtlich der Dauerheilung gut. 

3. Arteria carotis communis. 

27 jähriger Chinese (WaR. negativ). Ursache des Aneurysmas war nicht 
biznbringen. Operation: doppelte Unterbindung; in den geöffneten Aneurysmasack 
wurde ein Muskellappen überpflanzt (Kruizinga). Andere Autoren (Bier, Lexer, 
Lid.skiy) sprechen sich für Gefäßnaht aus. Pascale und Matthieu empfehlen ganz- 
hohe Entfernung des Aneurysmasackes nach vorausgegangener Ligatur. 

Eine seltene Ursache für Entstehung eines Aneurysmas der Carotis beobachtet 
GUss bei einem 38 jährigen Manne, der während des Trompetenblasens plötzlich einen 
Urtigen Schmerz in der linken Halsseite verspürte (WaR. negativ). Glass exstirpierte 

Aneurysma total. Anschließend an die Operation traten schwere Gehirnerschei- 
:ungen auf: Lähmung des rechten Armes und Beines, rechter Facialis, totale motorische 
Aphasie, Alexie und Apraxie. Rechtsseitige Hämianopsie. Doch gingen schon am 
nächstfolgenden Morgen die Erscheinungen langsam zurück. Nach einem Monat konnte 
Patient geheilt aus dem Krankenhaus entlassen werden. Diese Erscheinungen sind hier 
*•41 nach Glass ab eine reine Gehirnischämie und nicht als Embolie aufzufassen. 

4. Arteria subclavia. 

Casanello entfernte nach doppelter Unterbindung der Subclavia einen Aneurysma- 

dieses Gefäßes, ohne daß Kreislaufstörungen am Arm eintraten. Er empfiehlt gleich¬ 
artige Unterbindung der Vene. Auch Corbin ligierte die Subclavia im ersten Drittel 
’tlö cm von der Aorta entfernt im Abstand von 1,75 cm doppelt. Hier hatte sich im Laufe 
Tf n 6 Jahren infolge eines Schrapnelbchusses in die linke Schulter und Halsseite ein 
gänseeigroßes Aneurysma gebildet. 

5. Aorta abdominalis. 

Menter berichtet über ein Aneurysma bei einer 66 jährigen Frau, die an plötz- 
1 k h^a, heftigen Leibschmerzen, Brechreiz, Stuhl- und Windverhaltung erkrankte. 24 Stun- 

nach Beginn der Beschwerden pulsierender kindskopfgroßer, nicht verschieblicher 
Tumor im Epigastrium. Bei der Operation fand sich ein sackförmiges Aneurysma der 
Arteria mesenterica superior, welches in das retroperitoneale Bindegewebe durchge- 
brrxhen war. 

6. Arteria iliaca communis. 

In der Literatur fand Eloesser nur 3 Aufzeichnungen von Aneurysmen dieses 
Gefäßes. Er selbst behandelte einen 60 jährigen Mann, bei welchem sich bei der Ope- 
fetion ein großer pulsierender Tumor vorfand. Der Stiel des Tumors, der aus der zu- 


Digitized by 


Go igle 


Original fro-m 

UNIVERSITY OF MICHIGAN 



144 


Verletzungen. 


führenden Arteria iliaca communis bestand, wurde sorgfältig isoliert und hierauf ein 
reichlich langes, dickes Stück der Externusfascie mit anhaftender Muskulatur um den 
Stiel des Aneurysmas herumgelegt und fest zusammengezogen. Der Tumor winde kleiner, 
die Beschwerden verschwanden. Ne über unterband bei einem Aneurysma, welches 
sowohl mit der Arteria iliaca externa als auch der Iliaca interna und Vena iliaca externa 
in Zusammenhang stand, die Arteria iliaca transperitoneal unter der Teilung der Aorta, 
die Vena femoralis unter dem Poupartschen Band. Nach zunächst ungestörter Heilung 
einige Wochen später Amputation wegen neuralgischer Schmerzen und eines trophischen 
Geschwürs über der Kniescheibe. 

7. Arteria hepatica. 

Von 65 in der Literatur bekannten Fällen wurde vor der Operation nur 2 mal die 
Diagnose gestellt. Die Dauer der Erkrankung ist gewöhnlich 4—5 Monate. Als einzig 
rationelle Therapie wird die Unterbindung der Arteria hepatica angegeben, trotz der 
Gefahren, welche durch diese Unterbindung für die Ernährung der Leber eintreten. 
Von allen bekannten Fällen wurden nur zwei durch die Operation gerettet (Frieden¬ 
wald). 

8. Arteria lienalis. 

Bei einer 38 jährigen Frau, die seit einiger Zeit über Verdauungsbeschwerden klagte, 
kam es plötzlich zu Schmerzen in der linken Seite, schwerem Schock, Anzeichen einer 
inneren Blutung, die auf eine geplatzte Tubargravidität zurückgeführt wurde. Die 
Operation ergab ein großes Aneurysma der Milzarterie, dessen Sack sich im großen Nota 
entwickelt hatte und zum Platzen gekommen war (Smith). 

9. Arteria glutaea. 

Haggard berichtet über die Operation eines Glutaealaneurysmas durch trans- 
peritoneale Unterbindung der Arteria iliaca interna. 

10. Arteria femoralis. 

Infolge eines Stoßes mit einer Eisenstange gegen den Oberschenkel entstand ein 
spindelförmiges Aneurysma der Oberschenkelarterie. Ausschälung des Aneurysma” 
sackes nach Abbinden der Arteria femoralis. Dabei riß die Vene ein, so daß auch diese 
unterbunden werden mußte. Heilung ohne Störung (Bussalay). Dworak berichtet 
von einem Aneurysma der Arteria femoralis, welches er durch Unterbindung der Arterie 
behandelte. (1915 Durchschuß durch das obere Drittel des Oberschenkels, Ausheilung 
1920 plötzlich Schmerzen im Oberschenkel und Auftreten einer faustgroßen Geschwulst.' 
Hier war das Aneurysma nicht durch die Schußverletzung an sich entstanden, sondert 
durch den Druck, welchen ein vom Femur abgesprengter Knochensplitter ausgeübt unc 
so sekundär die Arterie angenagt hatte. 

11. Multiple Aneurysmen. 

20 jähriges Mädchen bekam Spontangangrän des linken Fußes und des linker 
Kleinfingers. Anschließend entstanden Geschwülste über dem linken Handgelenk 
(Die Operation ergab ein sackförmiges Aneurysma.) In der Rekonvaleszenz kam & 
nun im linken Oberschenkel und im rechten Arm zu multiplen Aneurysmen (WaR 
negativ). Antiluetische Kur blieb erfolglos. Die histologische Untersuchung ließ jedoci 
keinen Zweifel an der Natur dieser multiplen Aneurysmen (hereditäre Lues). 

12. Arteriovenöse Aneurysmen. 

Aneurysmen der Arteria radialis gehören zu den seltensten Aneurysmen. Dabe 
darf wieder die arteriovenöse Form als sehr große Ausnahme betrachtet werden. Du 
rante berichtet von einer Glassplitter Verletzung im unteren Drittel des linken Vorder 


Digitized by 


Gck igle 


Original fro-m 

UNIVERSITY OF MICHIGAN 



Verletzungen der Gefäße. 


145 


armes. 1 Monat nach der Verletzung wurde die Arterie und die begleitende Vene ober- 
und unterhalb des neugebildeten Aneurysmasackes unterbunden (primäre Wundheilung). 

Über Uteringefäßaneurysmen finden sich nach Vogt in der Literatur überhaupt 
keine Angaben. Er selbst berichtet von einer hühnereigroßen Geschwulst neben dem 
Uterus, deren medialer Teil — dem Herzschlag synchron — pulsierte und dabei das 
vordere Scheidengewölbe stark vorwölbte, während der laterale Teil bis zur Beckenwand 
reichend keine Pulsation erkennen ließ. Totale Exstirpation des Uterus. Ein Horizontal¬ 
schnitt durch das gehärtete Präparat ergab, daß es sich um ein traumatisches arterio¬ 
venöses Aneurysma handelte. Verf. erklärt die Pathogenese so, daß nämlich der Flieger- 
bombensplitter durch das Foramen ischiadicum majus gelangte und so Arteria und 
Vena uterina gleichzeitig verletzte. (Differentialdiagnostisch kommen Ligamenthäma¬ 
tome, fühlbare Pulsation der Uterina bei Hämatocele retroutcrina, Gärtnersche Gang- 
cvsten in Frage.) Hinweis auf die verhängnisvollen therapeutischen Irrtümer infolge 
falscher Diagnose. 

Besonderes Interesse erheischt das Entstehen der arteriovenösen Fisteln durch 
Quetschung, die im Anschluß an die Anlegung von Umschnürungsbinden zur Erzeugung 
künstlicher Blutleere bei Oberschenkelamputationen auftreten können. 

Bei einem Aneurysma arteriovenosum der Femoralis ligierte Ambrumjanz nach 
Freilegen des Aneurysmasackes die Arterie und Vene am zentralen Ende. Eröffnen 
des Aneurysmasackes, Unterbindung und Umstechung der blutenden Gefäßenden. 
Zur Tamponade des Sackes, welcher wegen seiner Größe nicht exstipiert werden konnte, 
wurde der querdurchschnittene Musculus sartorius benützt. 

In der Behandlung der Aneurysmen sollte die Methode der einfachen Unterbindung 
im Ort der Wahl für solche Fälle Vorbehalten bleiben, bei denen andere bessere Ver- 
:'ihrt*n nicht anwendbar sind. Es empfiehlt sich hierbei, gleichzeitig auch die Vene zu 
Verbinden. Die Entfernung des Sackes hat bisher die besten Ergebnisse gehabt. Sie 
nt vor allem den Vorteil, daß sie am einfachsten periphere Gangrän, Rezidive und Fort¬ 
dauer lokaler Beschwerden beseitigt. Das Einschneiden des Sackes mit Unterbindung 
und unterhalb der Incisionsstelle kommt nur für die seltenen Fälle in Betracht, 
W denen das Herausschälen des Sackes nicht möglich ist. Die seitliche Naht vor Ent¬ 
fernung des Sackes kann bei sackförmigen Aneurysmen ausgeführt werden, wenn der 
Zustand der Gefäß Wandung namentlich an der Vereinigungsstelle derart ist, daß mit 
entsprechender Regeneration der die Gefäßtunika bildenden Elemente gerechnet werden 
tann. Die Endoaneurysmorrhaphie nach Matas verlangt sehr schwierige und sorg¬ 
fältige Technik. Die bisherigen Berichte haben keinen Beweis für die Überlegenheit 
Methode über andere Verfahren erbracht. Auf ihre Ausführung mußten auch in 
'irr Gefäßchirurgie besonders erfahrene Chirurgen verzichten, weil es sich als unmöglich 
erwies, die erforderliche Mobilisierung der sehr starren Wandungen des Aneurysmasackes 
vorzunehmen. Auch die Transplantation von Arterien oder Venen erfordert besonderes 
^hnisehes Geschick. Sie kommt nur bei traumatischen oder arteriovenösen Aneurysmen 
ifc Betracht. 

Verletzungen der GefSße 

(s. a. Gefäße S. 25). 

Avramovici, Aurel, De la suture vasculaire ä l’aide d’une baguette temporaire (Ge¬ 
fäßnaht mit Hilfe eines Glasstabes.) (Lyon Chirurg. Bd. 20, Nr. 6. S. 738—741.) 20,408. 
Baldenius, Johannes, Zur Kasuistik der Carotisunterbindungen. (Dissertation: 

Berlin 1920 [1923]. 77 S.) * 

Birt, Ed., Beitrag zur Gefäß transplan tation. (Paulum-Hosp., Schanghai.) (Dt sch. 

Zeitsehr. f. Chirurg. Bd. 179, H. 3/4, S. 269—273.) 23, 438. 

Bannet, Paul, Joseph-F. Martin et Vlastimir Nikodievitch, Notes sur deux 
observations de rupture spontanöe des artöres. (Bemerkungen zu 2 Fällen 
von Spontanruptur von Arterien.) (Lyon chirurg. Bd. 20, Nr. 5, S. 566 -582.) 

25, 165. 

Jahresbericht Chirurgie 1923 . 10 


Digitized by 


Gck igle 


Original fro-m 

UNIVERSETY OF MICHIGAN 



Digitized by 


146 


Verletzungen« 


Bruskin, I., Zur Frage von den Gehirnveränderungen bei Unterbindung der Carotis 
communis. (Propädeut. Chirurg. Klin., I. Moskauer Univ., Dir. Prof. P. Herzen.) 
(Nowy chirurgitscheski archiv Bd. 8, H. 1, S. 133—140.) (Russisch.) 25« 257. 

Coullaud, L. H., Traitement immediat des plaies des vaisseaux. (Unmittelbare Be¬ 
handlung der Gefäß wunden.) (Arch. de möd. et de pharm, milit. Bd. 78, Nr. 5, 
S. 510—512.) * 

Drüner, L., Schnittführung zur Freilegung des Gefäßnervenstranges der Achselhöhle, 
besonders bei Phlegmonen. (Fischbachkrankenh., Quierschied.) (Dtsch. Zeitschr. 
f. Chirurg. Bd. 182, H. 3/4, S. 281—283.) 25. 138. 

Foille and Delmas, Surgical exposure of deepseated blood vessels. (Chirurgische 
Freilegung tiefsitzender Blutgefäße.) (Washington D. C., Army med. museum 
1923. 10Ö S.) * 

Gesselevitsch, A. M., Chirurgische Anatomie der Art. axillaris. II. Ti. Traumatische 
Affektionen der Art. axillaris und ihre Behandlung. (Inst. f. orthop. Chirurg, u. 
topogr. Anat., Militär-med. Akad., Petrograd.) (Arch. f. klin. Chirurg. Bd. 124, 
H. 3, S. 435—459.) 24, 230. 

Goyanes, J., Zur Gefäßchirurgie. (Progr. dela clin. Bd. 25, Nr. 5, S. 630—647.) (Spa¬ 
nisch.) 24, 82. 

Goyanes, J., La Chirurgie des vaisseaux. (Die Gefäßchirurgie.) (Presse med. Jg. 31. 

Nr. 73, S. 777—781.) 25, 100. 

Goyanes, J., Beitrag zur Gefäßchirurgie. (Med. ibera Bd. 17, Nr. 291, S. 481—489.) 

(Spanisch.) 26, 408. 

Grover, Courtney P., and David Fisher, Wound of femoral artery and vein. 
(Verletzung von Arteria und Vena femoralis.) (Ann. of surg. Bd. 78, Nr. 1. 
S. 84 bis 86.) * 

Heitz, Jean, Ligatures et sutures arterielles. (Unterbindung und Naht der Arterien.) 
(Arch. des maladies du cceur, des vaisseaux et du sang Jg. 16, Nr. 3, S. 216—236.) 

30, 323. 


Henrichsen, Joh., Fracture d’une cöte avec rupture de Tartöre intercostale: hemotho- 
rax, rösection, guörison. (Rippenbruch mit Zerreißung der A. intercostalis. Hämato- 
thorax. Resektion. Heilung.) (Presse med. Jg. 31, Nr. 17, S. 195—196.) 22, 377. 

Henry, Arnold K., A method of ligaturing the first stage of the left subclavian arten 
from behind. (Ligatur des intrathorakalen Abschnittes der linken Arteria subclavia 
von hinten.) (Brit. joum. of surg. Bd. 10, Nr. 39, S. 367—371.) 21, 426. 

Jaffö, Richard H., Fatal hemorrhage from eroded arteria cystica of the gallbladder. 
(Tödliche Blutung aus einer arrodierten Art. cystica der Gallenblase.) (Dep. oi 
pathol., univ. of Illinois coli, of med., Urbana.) (Joum. of the Americ. med. assoc. 
Bd. 80, Nr. 19, S. 1364.) 28, 397 

Jean, G., Ruptures traumatiques sous-cutanöes directes des artöres iliaques primitivem 
et externes. (Direkte subcutane traumatische Rupturen der Arteria iliaca com¬ 
munis und externa.) (Journ. de Chirurg. Bd. 21, Nr. 3, S. 303—307.) 23, 27. 

Jiano, Jean, Wiederherstellung der Vena femoralis mit Hilfe eines Saphenalappens. 
(Rev. de chirurg. Jg. 6, Nr. 2, S. 58—60.) 27, 128. 

Lebsche, Experimenteller Beitrag zur Aortenchirurgie. (47. Vers. d. Dtsch. Ges. f. 
Chirurg., Berlin, Sitzg. v. 4.—7. IV. 1923.) 23, 25. 

London, E. S., Die Methodik der Vasostomie. (Arch. f. klin. u. exp.Med. Jg. 2, Nr. 5 0. 
S. 35—57.) (Russisch.) 27, 152. 

Macaggi, G. B., Legatura dell’arcata plantare al dorso del piede nel secondo spazio 
interosseo. (Unterbindung des Arcus plantaris vom Fußrücken aus zwischen 2. 
und 3. Metatarsalknochen.) (Istit. di med. operat., univ. Genova.) (Arch. ital di 
Chirurg. Bd. 6, H. 6, S. 565—576.) 22, 280. 

Martini, V., und F. Nassetti, Delle otorragie carotidee per osteomielite della rocca 
petrosa. Due casi di osservazione personale trattati colla legatura della carotide 
primitiva. (Von der carotidealen Ohrblutung infolge Osteomyelitis des Felsenbeines. 
Zwei eigene Beobachtungen, welche mittels Unterbindung der Carotis communis 
behandelt wurden.) (Istit. chirurg., univ. Pisa.) (Siena: S. Bernardino 1923. 56 S.) 

25, 102. 


Mason, James Monroe, The influence of hemorrhage on the mortality in gunshot 
wounds and other injuries of the abdomen — with an analysis of 69 cases. (Der 
Einfluß der Blutung auf die Mortalität bei Schuß- und anderen Verletzungen des 
Abdomens, mit einer Zergliederung von 69 Fällen.) (Ann. of surg. Bd. 78, Nr. 3. 
S. 364—369.) 25, 239. 

Me j er o witsch, I. L., Zur Frage der Gefäßtransplantation. (Propädeut. chirurg. Klin.. 
Univ. Irkutsk, Dir.: Prof. Schipatscheff, W. 9.) (Irkutski medizinski joumal Jg. 1, 
Nr. 3, S. 36—39.) (Russisch.) 30, 104. 


Gck igle 


Original from 

UNIVERSETY OF MICHIGAN 



Verletzungen der Gefäße. Aneurysmen. 


147 


Mosskalenko, W. W., Rationelle, auf anatomischen Angaben begründete Operations¬ 
verfahren an den Gefäßen. (Inst. f. operat. Chirurg, u. topogr. Anat., Prof. V. N. 
Schewkunenko, Milit.-med. Akad., St. Petersburg.) (Verhandl. d. XV. Kongr. russ. 
Chirurg, in St. Petersburg, Sept. 1922, S. 12—13.) (Russisch.) 25, 277. 

IIoure, P., Chirurgie vasculaire conservatrice. (Konservative Gefäßchirurgie.) (Paris: 

Masson et Cie 1923. 179 S.) 24, 20. 

Moure, Paul, Troubles trophiques du membre infTrieur aprös ligature de l’artöre fömo- 
rale. — Etüde anatomo-clinique. (Trophische St-örungen an der unteren Extremität 
nach Unterbindung der Art. femoralis. — Klinisch-anatomische Studie.) (Bull, 
et m£m. de la soc. anat. de Paris Jg. 98, Nr. 2, S. 170—175.) 28, 466. 

Bassetti, F., Autoplastica dei grossi vasi sanguigni a scopo di stenosi. (Resezione ellit- 
tica e sutura longitudinale.) Ricerche sperimentali. (Autoplastik der großen Blut¬ 
gefäße zum Zwecke der Verengerung [elliptische Resektion und Längsnahtl. Experi¬ 
mentelle Untersuchungen.) (Clin. Chirurg, gen., univ. Pisa.) (Arch. ital. di chirurg. 
Bd. 7, H. 1, S. 18—38.) 22, 385. 

Pieri, Gino, Stenosi chirurgica delTarteria femorale per cura dell’edema della gamba 
postumo a flebite. (Chirurgische Verengerung der Arteria femoralis zur Behand¬ 
lung des Beinödems nach Phlebitis.) (Osp. civ., Belluno.) (Arch. ital. di chirurg. 
Bd. 8, H. 4, S. 447—451.) 26, 291. 

Pö 1 va, Eugen, Riß der Carotis externa nach einem Schlag in das Gesicht. (Zentralbl. 

f. Chirurg. Jg. 60, Nr. 6, S. 223—224.) 22, 343. 

Rieder, Wilhelm, Erfahrungen über die Gefäßchirurgie bei Kriegs- und Friedens¬ 
verletzungen. (Allg. Krankenh., Eppendorf.) (Bruns’ Beitr. z. klin. Chirurg. 
Bd. 129, H. 2, S. 282—295.) 28, 353. 

Schaefer, Viktor, Literarische Studien über die üblen Folgen der Carotisunterbindung. 

(Dissertation: Halle 1922 [1923]. 29 S.) * 

Scheffler, Hans, Über Friedensverletzungen der großen Gefäße. (Krankenh. „Berg¬ 
mannsheil“, Bochum.) (Bruns’ Beitr. z. klin. Chirurg. Bd. 128, H. 3, S. 639—659.) 

25, 101. 

Schmidt, Fritz, Beitrag zu den Gefahren der Tracheotomia inferior. (Tödliche 
Arrosionsblutung aus der Arteria anonyma.) (Dissertation: Halle 1922 [1923]. 
30 S.) * 

>*03on - Jaroschewitsch, A. I., Zur chirurgischen Anatomie der Arteriae mesen- 
tericae inf. (Inst. f. operat. Chirurg, u. chirurg. Anat., Müit.-med. Akad. v. Prof. 
V. Schewkunenko, St. Petersburg.) (Westnik chirurgii i pogranitschnych oblastei 
Bd. 2, S. 417—427.) (Russisch.) 25, 101. 

Tritto, Giovanni, Le sindromi laringee complesse nei traumatismi dei grossi vasi 
del collo. (Komplexsyndrom des Kehlkopfes nach Verletzung der großen Halsgefäße.) 
(Arch. ital. di laringol. Jg. 48, H. 3/4, S. 81—119.) 80, 617. 

Vallone, Luigi, Ricerche sperimentali sulle alterazioni prodotte nelle arterie dalla 
contusione associata alla irradiazione del calore. (Experimentelle Untersuchungen 
über die Veränderungen an Arterien, die durch Quetschung mit nachfolgender Er¬ 
hitzung entstehen.) (Istit. di clin. chünrg., univ. Napoli.) (Rif. med. Jg. 89, Nr. 44. 
S. 1035—1088.) 26, 1Ö9. 


Aneurysmen. 

Aloin, Pseudo-bourdonnements d’oreilles par bruit vasculaires transmis. Anövrisme 
cirsoide du cuir chevelu, Intervention, guörison. (Pseudoohrgeräusche durch über¬ 
tragene Gefäßgeräusche. Aneurysma cirsoideum der behaarten Kopfhaut. Ope¬ 
ration. Heilung.) (Ann. des maladies de l’oreille, du larynx, du nez et du pharynx 
Bd. 42, Nr. 7, S. 734—741.) * 

Bock, E., Zur Frage der Behandlung von Aortenaneurysma durch Einführen von Fremd¬ 
körpern. (Akad. chirurg. Klin., Milit.-med. Akad., Petersburg.) (Westnik chirurgii 
i pogranitschnych oblastei Bd. 2, S. 327—334.) (Russisch.) * 

Brooks, Barney, and Kirby A. Martin, Simultaneous ligation of vein and artery. 
(Gleichzeitige Unterbindung von Arterie und Vene.) (Dep. of surg., Washington 
univ. med. school, St. Louis.) (Joum. of the Americ. med. assoc. Bd. 80, Nr. 23, 
S. 1678—1681.) 24,20. 

Brshosowsky, A. G., Zur Kasuistik der seltenen Aneurysmaformen. (Chirurg. Univ.- 
Klin. v. Prof. W. J. Rasumowsky, Saratow.) (Westnik chirurgii i pogranitschnych 
oblastei Bd. 8, H. 7, S. 69—74.) (Russisch.) ' * 

Bruakin, J.. Zur Frage von den Gehirnveränderungen bei Unterbindung der Carotis 
communis. (Propädeut. chirurg. Klin., I. Moskauer Univ.. Dir. Prof. P. Herzend 
(Xowy chirurgitscheski archiw Bd. 8, H. 1 , 8 . 133—140.) (Russisch.) 25, 257. 

10 * 


Digitized by 


Go igle 


Original from 

UNIVERSITY 0F MICHIGAN 



Digitized by 


148 Verletzungen. 

Bussalay, Enrico, Aneurisma fusiforme della femorale da contusione. Intervent 
attivo. Guarigione. (Spindelförmiges Aneurysma der Femoralis nach Kontusioi 
Operation. Heilung.) (Osp. Regina Elena, Asmara.) (Rif. med. Jg. 39, Nr. U 
S. 315—318.) 23, 2« 

Cassanello, Rinaldo, Aneurisma traumatico deirarteria succlavia sinistra. Estii 
pazione. Guargione.) (Traumatisches Aneurysma der Arteria subclavia. Ex>tu 
pation. Heilung.) (Osp. civ. Vittorio Emanuele II, La Spezia.) (Rif. med. Jg. 31 
Nr. 11, S. 242—245.) 

Ceccarelli, Galeno, Sopra un caso non comune di aneurismi multipli degli arti. (Übe 
einen imgewöhnlichen Fall multipler Aneurysmen der Extremitäten.) (Istit. c 
patol. Chirurg., univ. Pisa.) (Ann. ital. di Chirurg. Jg. 2, H. 7, S. 748—771.) 28, 421 

Connors, John F., Arteriovenous aneurysm of the radial artery. (Arteriovenös* 
Aneurysma der Radialis.) (Surg. clin. of North America. Bd 3, Nr. 2, S. 569—572.) 
Corbin, John, Aneurysm of the left subclavian artery — ligature of the left subek 
vian artery in the first part. (Aneurysma der linken Arteria subclavia — Ligati 
der linken Arteria subclavia im ersten Drittel.) (Med. journ. of Australia Bd. 3 
Nr. 19, S. 492—493.) 27, 29) 

Curti, Eugenio, Un caso non comune di aneurisma artero-venose della succlavi 
destra. (Ungewöhnliches Aneurysma arterio-venosum der Subclavia.) (Rif. me< 
Jg. 39, Nr. 14, S. 318—319.) 23. 2! 

Dahmen, Heinrich, Aneurysma spurium subclaviae. (Dissertation: Köln 1923. 48S.) 
De Faria, Joao Pedro, Ein Fall von Aneurysma arterio-venosum der Femoralgetäfl 
durch Schuß Verletzung. (Inst, de patol. geral e anat. patol., fac. de med., Lisboa 
(Arch. de med. leg. Bd. 2, Nr. 1/3, S. 134—140. (Portugiesisch.) 32, 10 

Delbet, Anevrysme artörio-veineux. (Journ. des praticiens Jg. 87, Nr. 39, S. 629 hi 
630.) 

Domratscheff, I. W., Zur operativen Behandlung von traumatischen Aneurysmei 
(Verhandl. d. 1. Ärztekongr. d. Wolgagebietes, Kasan, Sitzg. v. 25.—28. VI. 1923 
S. 178.) (Russisch.)* 29, 321 

Dvorak, Rosa, Traumatisches Aneurysma der Arteria circumflexa femoris medialii 
(Chirurg. Abt., Spital d. Barmherzigen Brüder, Prag.) (Med. Klinik Jg. 19, Nr. 23 
S. 871—872.) 24, 43 

Eloesser, Leo, Aneurysm of the common iliac artery: Gradual occlusion by ligatio 
with a free graft of muscle. (Aneurysma der Arteria iliaca communis; allmählich* 
Verschluß durch Ligatur mit frei transplantiertem Muskelstreifen.) (San Frau 
ciseo hosp., Stanford univ. serv., San Francisco.) (Surg. clin. of North Americi 
[San Francisco-Nr.] Bd. 8, Nr. 3, S. 681—697.) 24. 14* 

Elsbach, Ernst, Über Aneurysmen der Arteria pharyngea ascendens. (Dissertation 
München 1923. 34, IV 8.) 

Friedenwald, Julius, and Karl H. Tannenbaum, Aneurysm of the hepati 
artery. (Aneurysma der Arteria hepatica.) (Gastro-enterol. clin., dep. of med 
univ. of Maryland, Baltimore.) (Americ. journ. of the med. Sciences Bd. 16o, Nr. 
S. 11—28.) 21. 5h 

Gabriel, Gerhard, Der heutige Stand der Frage des traumatischen Aneurysma a 
der Hand von 40 eigenen Beobachtungen. (Dissertation: Halle [1923]. 23 S.) 
Gillies, Sinclair, A case of cerebral aneurism simulating meningitis. (Fall von cen 
bralem Aneurvsmus eine Meningitis vortäuschend.) (Med. journ. of Australia Bd. 3 
Nr. 2, S. 37—38.) 

Glass, E., Ein durch Totalexstirpation geheiltes gänseeigroßes, wahres, spontan» 
arterielles Aneurysma der Carotis communis sin. mit raschem Rückgang schwer» 
Gehirnstörungen nach der Operation. (Arch. f. klin. Chirurg. Bd. 128, S. 502—509 

22. 34; 

Gonzalo, G. R., Der Arteriendruck und der Herzschlag bei den arteriovenösen Anei 
rysmen. (Siglo med. Bd. 72, Nr. 3655, S. 1269—1270.) (Spanisch.) 27. 4! 

Goyanes, J., Alte und neue Ideen zur chirurgischen Aneurysmabehandlung. (Arel 
de cardiol. y hematol. Bd. 4, Nr. 2, S. 50—59 u. Nr. 3, S. 92—100.) (Spanisch 

23, 20« 

Gr über, Gg. B., und P. Frank, Über ein sogenanntes intrarenales Aneurysma d< 
Nierenarterie und über intrarenale Varixbildung der Nierenvenen. (Stadtkraukenh 
Mainz.) (Zeitschr. f. urol. Chirurg. Bd. 13, H. 3/4, S. 107—115.) 24.23 

Haeger, Dorothea, Über Aneurvsma dissecans. (Dissertation: Leipzig 1922 [1923 
31 S) 

Henry, Arnold K., A method of ligaturing the first stage of the left subclavian ai 
tory frorn behind. (Ligatur des intrathorakalen Abschnittes der linken Arteri 
subclavia von hinten.) (Brit. journ. of surg. Bd. 10, Nr. 39, 8. 367—371.) 21, 42< 


Gck igle 


Original fro-m 

UNIVERSETY 0F MICHIGAN 



Aneurysmen. 


149 


lermannes, Paul, Zur Frage der arterialisierten Venen beim arteriovenösen Aneu- 
rvsma. (Chirurg. Univ.-Khn., Göttingen.) (Bruns* Beitr. z. klin. Chirurg. Bd. 130, 
H. 1, S. 40—59.) 26, 69. 

lertzler, Arthur E., Traumatic aneurysm of the first part of the subclavian 
artery. Failure of ciu*e after ligation of the innominate, vertebral, and common 
carotid arteries. (Traumatisches Aneurysma des ersten Teiles der Arteria sub¬ 
clavia.) (Surg. clin. of North America [Kansas City-Nr.] Bd. 8, Nr. 6, S. 1507 
bis 1512.) * 

Hinze, A., Über operative Behandlung des Aneurysma cirsoideum capitis. (Wro- 
tschebnoje djelo Jg. 6, Nr. 6—8, S. 170—172.) (Russisch.) * 

Hol man, Emile, The physiology of an arteriovenous fistula. (Die physiologischen 
Vorgänge bei der arteriovenösen Fistel.) (Surg. clin., Johns Hopkins hosp. a. 
Hunterian laborat. of exp. surg., Baltimore.) (Arch. of surg. Bd. 7, Nr. 1, S. 64 
bis 82.) 24, 462. 

Hoover, C. F., and A. J. Beams, The diagnosis and pathological physiology of ar¬ 
teriovenous aneurysm. (Die Diagnose und pathologische Physiologie der arterio¬ 
venösen Aneurysmen.) (Med. dep., Western res. school of med., Lakeside hosp., 
Cleveland.) (38. sess., Atlantic City, 1.—2. V. 1923.) (Transact. of the assoc. of 
Americ. physic. Bd. 88, S. 6—34.) 28, 26. 

Fanker, Robert Bertold, Sechs neue Fälle traumatischer Aneurysmen. (Disser¬ 
tation: München 1922 [1923]. 48 S.) * 

klotz, Oskar, Howard H. Permar and C. C. Guthrie, End results of arterial 
transplants. (Endresultate von Arterientransplantaten.) (Dep. of physiol., univ. 
Pittsburgh.) (Ann. of surg. Bd. 78, Nr. 3, S. 305—320.) 26, 109. 

Kolin. L., Zur Kenntnis der Anatomie, Klinik und Therapie des Aneurysmas der Art. 
mes. sup. (Chirurg. Univ.-Klin., Zagreb.) (Arch. f. klin. Chirurg. Bd. 128, S. 684 
bis 703.) ' 22, 392. 

Kor new, P. G., Traumatische Aneurysmen und ihre Behandlung. (Verhandl. d. 
XV. Russ. Chirurg. Kongr. in Petersburg, Sept. 1922. S. 301—311.) (Russisch.) 

24, 461. 

K*rnew, P. G., Über die Behandlung der traumatischen Aneurysmen. (Chirurg. 
Klin., Prof. Schaack, Petersburg.) (Nowy chirurgitscheski Archiw Bd. 8, H. 4, 
S. 744—753.) (Russisch.) 27, 219. 

Kruizinga, H. H., Ein Fall von doppelseitigem Aneurysma der Carotis communis, 
nach Operation geheilt. (Milit. hosp., Makasser.) (Nederlandsch tijdschr. v. geneesk. 
Jg. 67, 2. Hälfte, Nr. 25, S. 2702—2710.) (Holländisch.) 26, 309. 

Lewis, T., and A. N. Drury, Observations relating to arterio-venous aneurism. Part I. 
Circulatorv manifestations in clinical cases with particular reference to the arterial 
phenomena of aortic regurgitation. (Beobachtungen bei arteriovenösen Aneu¬ 
rysmen. I. Teil. Zirkulatorische Störungen mit besonderer Berücksichtigung des 
Rückflusses des Blutes ins Herz bei defekten Klappen.) (Cardiac dep., univ., coli, 
hosp. med. school, London.) (Heart Bd. 10, Nr. 4, S. 301—364). 28, 463. 

Lewis. Thomas, and A. N. Drury, Observations relating to arterio-venous aneu¬ 
rism. Part II. The immediate effects of an arterio-venous anastomosis on the 
dog’s circulation. (Beobachtungen bei arteriovenösen Aneurysmen. II. Teil. Die 
unmittelbaren Wirkungen einer arteriovenösen Fistel auf die Blutzirkulation 
beim Hunde.) (Cardiac dep., univ. coli. hosp. med. school, London.) (Heart Bd. 10, 
Xr. 4, S. 365—389.) 28, 464. 

Ljclskij. Resektion eines Aneurysmas der Carotis communis mit Gefäßnaht. (Ver¬ 
handl. d. 1. Arztekongr. d. Wolgagebietes, Kasan, Sitzg. v. 25.—28. VI. 1923. 
S. 165.) (Russisch.) 29, 329. 

Lundwall, K., und A. Gödl, Ruptur eines Aneurysmas der Arteria lienalis in der 
Gravidität mit tödlicher Blutung. Ein Beitrag zur Ätiologie der Pankreasblu¬ 
tungen. (Frauenklin. u. pathol.-anat. Inst., Lhiiv. Graz.) (Arch. f. Gynäkol. Bd. 118, 
H. I, S. 177—184.) 22, 464. 

Maria. Antonio, Osservazioni sopra un caso di aneurisma popliteo. (Beobachtungen 
an einem Fall von Kniekehlenaneurysma.) (Osp. civ., Venezia.) (Policlinico, sez. 
Chirurg., Jg. 30, H. 10, S. 515—524!) 25, 365. 

Matas, Rudolph, Resultats imm^diats et eloign^s de la eure des anevrismes arte- 
riels et arterio-veineux par la suture intrasacculaire (rendo-anevrismorrapliie). 

< Unmittelbare und Dauerresultate der Therapie der arteriellen und arteriovenösen 
Aneurvsmen mittels der intrasacculären Naht. [Endoaneurysmorrhaphie.]) (Presse 
med. Jg. 31, Nr. 10, S. 109—112.) 22, 24. 

May. J. H.. Aneurysma der Arteria hepatica. (Anales de la fac. de med. de Monte¬ 
video Bd. 8, Nr. 6/6, S. 574—575.) (Spanisch.) * 


Digitized by 


Gck igle 


Original fro-m 

UNIVERSETY OF MICHIGAN 



Digitized by 


150 Verletzungen. 

Meie ne y, Frank L., A pathological study of a case of cirsoid aneurism. (Eine patho¬ 
logische Studie über einen Fall von Rankenaneurysma.) (Surg., gynecoL a. obstetr. 
Bd. 86, Nr. 4, S. 547—554.) 28, 67. 

Mooro, A. W., A case of arterio-venous aneurysm of the neck. (Ein Fall von arterio¬ 
venösem Aneurysma am Halse.) (Lancet Bd. 265, Nr. 22, S. 1186—1187.) 27, 295. 

Ne über, E., Ein Becken aneurysmafall. (I. Chirurg. Univ.-Klin^ Budapest. ) (Zen- 
tralbl. f. Chirurg. Jg. 50, Nr. 22, S. 865—869.) 28, 383. 

Neuber, Ernö, Fall von Beckenaneurysma. (Orvosi hetilap Jg. 67, Nr. 1, S. 5—6.) 

(Ungarisch.) 21, 514. 

Opokin, A., Zur Frage der sog. Endaneurysmen. (Klinitscheskaja medizina Nr. 3/4 
(S. 7—8). (Russisch.) * 

Portmann, Georges, et P. Dupouy, Contribution a l’ötude des anövrismes pha- 
ryng&s de la carotide interne. (Beiträge zur Kenntnis der pharyngealen Aneu¬ 
rysmen der Carotis interna.) (Arch. m4d. beiges Jg. 76, Nr. 2, S. 97—113.) 22, 385. 

Purpura, Francesco, Suiraneurisma traumatico. (Über das traumatische Aneu¬ 
rysma.) (Istit. di patol. Chirurg., univ. Palermo.) (Arch. ital. di Chirurg. Bd. 7, 
H. 6, S. 550—566.) 26, 68. 

Santa, Cecilia J., Pulsierender Exophthalmus infolge eines Aneurysma arterio« 
venosum der Carotis am Sinus cavernosus. (Brazil-mecL Bd. 1, Nr. 1, S. 4—6.] 
(Portugiesisch.) 24, 313, 

Smith, William Randolph, A case of ruptured aneurysm of the splenic artery, 
(Geplatztes Aneurysma der Milzarterie.) (Joura. of the Americ. med. assoc. Bd. SO, 
Nr. 23, S. 1692.) 24, 20, 

Stanzani, Mario, Aneurisma deH’arteria epatica. (Aneurysma der Lieberarterie. | 
(Osp. mauriz, Umberto I, Torino.) (Boll. d. clin. Jg. 40, Nr. 2, S. 33—39.) 22, 394 

Wedenski, K., Zur Frage der Aneurysmen nach Schuß Verletzungen und ihrer chirur¬ 
gischen Behandlung. (159. Lazarett des Roten Kreuzes des Nord-Ray ons-Konsultant, 
Prof. V. Schewkunenko, u. propädeut. Chirurg. Klin., Milit.-Med. Akad.. Dir.: Prof 
S. Girgolaff.) (Westnik chirurgii i pogranitsehnych oblastei Bd. 2, S. 311—326.' 
(Russisch.) 25, 10 

Weinberg, Ernst, Über traumatische Aneurysmen unter dem Bilde des Abscesses, 
(Dissertation: Halle 1920 [1923]. 32 S.) < 

Wilde, Walter, Über einen Fall von Aneurysma der Kniekehle. (Dissertation: Köln 
1923. 22 S.) < 


Verletzungen der Nerven 

(s. a. Nerven [außer Himnerven u. Sympathicus] S. 32). 

Aloi, V., Sülle lesioni traumatiche del nervo vago. (Über Verletzungen des Nervus 
vagus.) (Ann. ital. di Chirurg. Jg. 2, H. 3, S. 328—332.) i 

Arcangeli, Mario, Sülle atrofie muscolari di origine periferica. Pt. I. II modo di com 
portarsi della piastra motrice in seguito al taglio del nervo motore. Studi e ricerche 
(Über die Muskelatrophien peripheren Ursprungs. 1. Teil: Das Verhalten der mo 
torischen Endplatte nach Durchschneidung des motorischen Nerven.) (Istit. <1 
patol. chirurg., univ. Cagliari.) (Arch. ital. di Chirurg. Bd. 7, H. 4/5, S. 329—359. 

26, 23 

Ballance, Charles, Some results of nerve anastomosis. (Einige Ergebnisse von Nerven 
anastomosen.) (Brit. joum. of surg. Bd. 11, Nr. 42, S. 327—346.) 25, 326 

Bolten, G. C., Gangrän am kleinen Finger infolge von Ulnarisverletzung. (Nederlandsci 
tijdschr. v. geneesk. Jg. 67, Nr. 26, S. 2924—2927.) ’ 

Byrne, Joseph, Sensory dissociation in peripheral nerve injuries. (Dissoziation de: 
Sensibilität bei peripheren Nervenverletzungen.) (Dep. of biol., Fordham univ. 
New York.) (Journ. of nerv. a. ment. dis. Bd. 57, Nr. 3, S. 209—230.) 
Chiasserini, Angelo, Ricerche sperimentali e contributo clinico sui trapianti über 
di nervi. (Experimentelle Untersuchungen und klinischer Beitrag zur freien Nerven 
transplan tation.) (Istit. di clin. chirurg., univ. Roma.) (Policlinico, sez. chirurfl 
Jg. 30, H. 10, S. 489—497.) 25, 265 

Diokson, Frank D., and Rex L. Diveley, Injuries to peripheral nerves associate< 
with fractures. (Verletzungen der peripheren Nerven verbunden mit Frakturen. 
(Surg. clin. of North America Bd. 8, Nr. 6, S. 1719—1738.) 27, 293 

Dieterich, Enderfolge von Nervennähten nach Schußverletzungen aus dem Krieg 
1914/1918. (Med. Klinik Jg. 19, Nr. 8, S. 237—238.) 22, 192 

Erlacher, Direkte Neurotisierung gelähmter Muskeln. (17. Kongr. d. Dtsch. orthop 
Ges., Breslau, Sitzg. v. 25.—26. IX. 1922.) (Zeitschr. f. orthop. Chirurg. Bd. 44 
H. 1/2, S. 4—15.) 24, 106 


Gck igle 


Original fro-m 

UNIVERSETY OF MICHIGAN 



Verletzungen der Nerven. Verletzungen der Muskeln und Sehnen. 


151 


Erl ach er, Philipp, Direkte Neurotisierung gelähmter Muskeln. (Chirurg, orthop. 
Abt., Univ.-Kinderklin., Graz.) (Arch. f. Orthop. u. Unfall-Chirurg. Bd. 21, H. 4, 
8. 649—664.) 24, 273. 

Filitz, W. S., Über eine neue Methode der chirurgischen Behandlung der Verletzungen 
peripherer Nerven. (Kreiskrankenhaus Swenigorod, Gouv. Kijew.) (Nowy chi- 
rurgitscheski archiw Bd. 8, H. 3, Nr. 11, S. 439—443.) (Russisch.) 25, 361. 
Henriksen, Gosset, Frazier, Verga, Harry Platt et Rowley Bristow, Les 
resultats 61oignös du traitement des blessures des nerfs pöriphöriques. (Die Dauer¬ 
resultate der Behandlung von Verletzungen peripherer Nerven.) (VI. congr. inter¬ 
nst. de Chirurg., Londres 19. VII. 1922.) (Presse möd. Jg. 81, Nr. 62, S. 685—688.) 

24, 404. 

Hertz, J., A propos du traitement des troubles trophiques consöcutifs ä la section 
du sciatique. (Zur Behandlung von trophischen Störungen nach Ischiadicusdurch- 
trennung.) (Lyon Chirurg. Bd. 20, Nr. 3, S. 328—335.) 25, 91. 

Koch, K., Über Nervenschädigungen im Experiment. (Chirurg. Klin. Prof. Kost- 
liveho, Brastislava.) (Rozhledy v. Chirurg, a gynaekol. Jg. 2, H. 4, S. 177—201.) 
(Tschechisch.) 28, 428. 

Krassin, P. M., Zur Technik der Nervennaht. (Inst. f. operat. Chirurg, u. topogr. 
Anat., Prof. Krassin, Univ. Kasan.) (Nowy chirurgitscheeki archiw Bd. 8, H. 2, 
S. 247—251.) (Russisch.) 25, 361. 

Lacroix, Paul G., Essentials in the technic of nerve suture: With report of two cases. 
(Wesentliches in der Technik der Nervennaht. 2 Fälle.) (Americ. joum. of surg. 
Bd. 87, Nr. 11. S. 282—283.) * 

Lehmann, Walther, Die peripheren Nervenoperationen bei spastischen Lähmungen. 

(Ergebn. d. Chirurg, u. Orthop. Bd. 16, S. 577—652.) 26, 228. 

Maekawa, S., Experimentelle Untersuchung über den Einfluß des Thyreoidins auf 
die Wiederherstellung der Funktion der durch Quetschung gelähmten Nerven. 
(Laborat., rned. Klin., Univ. Kyoto.) (Acta scholae med. univ. imp. Kioto Bd. 5, 
H. 4, S. 393—406.) 80, 570. 

Maekawa, S., Über den Einfluß der Präparate aus den innersekretorischen Organen 
auf die Regeneration der peripheren Nerven. (Laborat., med. Klin., Univ. Kyoto.) 
(Acta scholae med. univ. imp. Kioto Bd. 5, H. 4, S. 367—392.) 80, 571. 

Mau, C., Beitrag zu den am peripheren motorischen Neuron angreifenden Operationen 
bei Spastikern. (Chirurg. Univ.-Klin., Kiel.) (Arch. f. orthop. u. Unfall-Chirurg. 
Bd. 22, H. 1/2, S. 103—117.) 24, 457. 

l J olenoff, A. L., Die modernen Errungenschaften in der Chirurgie peripherer Nerven- 
Stämme unter Berücksichtigung der endoneuralen Topographie. (Verhandl. d. 
XV. Russ. Chirurgen-Kongr. in Petersburg, Sept. 1922. S. 316—319.) (Russisch.) 

24, 316. 

Rulf, Hermann, Über Verletzungen peripherer Nerven, ihre Behandlung»- und 
Heilungsmöglichkeiten. (Dissertation: München 1923. 28 S.) * 

»Seliger, Max, Die Endresultate nach operativer Behandlung peripherer Nervenver¬ 
letzungen (Erfahrungen der Klinik.) (Dissertation: Frankfurt [1923]. 106 S.) * 

Spitzy, Hans, Die operative und mechanische Behandlung der Lähmungen. (Wien: 

Rikola-Verlag 1923.) * 

Ssenjawina, M. A., und G. J. Epstein, Zur Frage über die Stoffelsche Operation 
an den peripheren Nerven vom Standpunkte der intraneuralen Topographie. (Trau- 
inatol. u. Orthop. Klin., Med. Staatsinst., Prof Polenow, Petrograd.) (Nowy 
chirurgitscheski archiw Bd. 8, H. 3, S. 558—564.) (Russisch.) 26, 104. 

Stookey, Byron, Artificial nerve branches for innervation of paralyzed muscles. 
(Künstliche Nervenäste für die Innervation gelähmter Muskeln.) (Dep. of neurol., 
laborat. of exp. neurol., Columbia univ., New York.) (Arch. of surg. Bd. 6, Nr. 3, 
S. 731—738.) * 24, 274. 

Verletzungen der Muskeln und Sehnen 

(8. a. Schleimbeutel, Fascien, Sehnen usw. S. 34). 

Block, W erner, Eine seltene Verletzung als Beitrag zur Festigkeit der Seimen. (Chirurg. 

Univ.-Klin., Berlin.) (Münch, med. Wochenschr. Jg. 70, Nr. 17, S. 533—534.) 28, 294. 
Callensee, Walter, Die funktionelle Prognose der Sehnennähte. (Dissertation: Jena 
1923. 49 S.) * 

( arleton, Dudley, Myositis ossificans traumatica. (Traumatische Myositis ossificans.) 

(Boston med. a. surg. joum. Bd. 188, Nr. 12, S. 387—390.) * 

Chessin, W. R. t Experimental Untersuchungen zur Frage über Aponeuroseregene- 
ration. (Nowy chirurgitscheeki archiw Bd. 8, H. 4, S. 754—761.) (Russisch.) 26, 204. 


Digitized by 


Go igle 


Original fro-m 

UNIVERSITY OF MICHIGAN 



152 Verletzungen. 

Estor, E., et A. Aimes, La luxation congenitale des tendons des muscles peroniers 
latäraux. (Die angeborene Luxation der Peroneussehnen.) (Rev. d’orthop. Bd. 10, 
Nr. 1, S. 5—18.) 22, 534.! 

Fasiani, G. M., Su di un caso di rottura sottocutanea contemporanea di tre tendini. 
(Über einen Fall von subcutaner, gleichzeitiger Zerreißung von drei Sehnen.) (Clin. 
Chirurg., univ. Torino.) (Rif. med. Jg. 89, Nr. 24, S. 557—559.) 28, 477. 

Fischmann, Eine neue autoplastische Methode für die Sehnennaht. (Verhandl. d. 
1. Ärztekongresses des Wolgagebietes in Kasan, 25.—28. VI. 1923, S. 146.) (Rus¬ 
sisch.) 30, 359. 

Francioni, Giuseppe, Intorno al meccanismo di produzione delle lacerazioni mus- 
colari cosi dette da sforzo. Nota di casistica. (Über den Mechanismus sog. trauma¬ 
tischer Muskelzerreißungen.) (Rass. d. previd. soc. Jg. 10, Nr. 2, S. 32—45.) 23, 295. 

Günther, B., Zum subcutanen totalen Sehnenausriß. (Stadt. Krankenh., Bad Nau¬ 
heim.) (Münch, med. Wochenschr. Jg. 70, Nr. 23, S. 742.) 23, 474. 

Hauck, Gustav, Die Ruptur der Dorsalaponeurose am ersten Interphalangealgelenk, 
zugleich ein Beitrag zur Anatomie und Physiologie der Dorsalaponeurose. (Chirunr. 
Univ.-Klin. u. Poliklin., Charite, Berlin.) (Arch. f. klin. Chirurg. Bd. 128, S. 197 
bis 232.) 22, 421. 

Hauck, Gustav, Über die Ruptur der Extensor-pollicis-longus-Sehne nach typi¬ 
schem Radiusbruch und ihre operative Behandlung. (Chirurg. Univ.-Klin. u. Poli¬ 
klin., Charite, Berlin.) (Arch. f. klin. Chirurg. Bd. 124, H. 1, S. 81—91.) 23,221. 

Hilgenreiner, H., Das spontane Bauchdeckenhämatom des vorgerückten Lebensalters. 
Ein Beitrag zur Spontanruptur des M. rectus abdominis. (Chirurg. Klin., dtseh. 
Univ. Prag.) (Bruns’ Beitr. z. klin. Chirurg. Bd. 129, H. 3, S. 700—710.) 26, 313. 

Hu eck, Hermann, Über Sehnenregeneration innerhalb echter Sehnenscheiden. 
(Chirurg. Univ.-Klin., Rostock.) (Arch. f. klin. Chirurg. Bd. 127, S. 137—104.) 

25. 216. 

Just, Emil, Über die funktionelle Prognose der Sehnenbehandlung. (I. Chirurg. 
Univ.-IÜin., Wien.) (Arch. f. klin. Chirurg. Bd. 124, H. 1, S. 165—177.) 24, 251. 

Lahey, Frank H., A tendon suture which permits immediate motion. (Eine Sehnen¬ 
naht, die sofortige Bewegungen erlaubt.) (Boston med. a. surg. joum. Bd. 188, 
Nr. 22, S. 851—852.) 24, 92. 

Lang, Karl, Zur funktionellen Prognose der Sehnennaht. (II. chirurg. Univ.-Klin., 
Wien.) (Med. Klinik Jg. 19, Nr. 16, S. 530—533.) 23, 294. 

Ludington, Nelson Amos, Rupture of the long head of the biceps flexor cubiti 
muscle. (Ruptur des langen Bieepskopfes.) (Ann. of surg. Bd. 77, Nr. 3, S. 358 
bis 363.) 22, 419. 

Mandl, Felix, Über die Muskelatrophie nach Verletzungen und neuartige Versuche 
zur Verhinderung derselben. (Vorl. Mitt.) (Wien. klin. Wochenschr. Jg. 86, Nr. 25, 
S. 441—443.) 24, 71. 

Manzke, Johann Georg, Über den Erfolg von Sehnennahten. Bearbeitet nach dem 
Material des Städtischen Krankenhauses zu Stettin während der Jahre 1910—1922. 
(Dissertation: Greifswald 1923. 78 S.) * 

Morreil, Reginald A., The after-effects of certain industrial injuries, and their t-reat- 
ment by X-rays. (Die Endresultate von gewissen industriellen Schädigungen und 
ihre Behandlung mit X-Strahlen.) (Brit. med. joum. Nr. 3272, S. 460—461.) 25, 246. 

Müller, Oswald, Klinische Beobachtungen an Sehnennähten. (Chirurg. Univ.-Klin., 
Heidelberg.) (Bruns’ Beitr. z. klin. Chirurg. Bd. 128, H. 3, S. 754—765.) 23, 217. 

Pels Leusden, Fr., Über Muskelrisse. (Med. Klinik Jg. 19, Nr. 41, S. 1353—1354.) 

25, 412. 

Philipowicz, J., Zur Kasuistik und Ätiologie der Ruptur des Ligamentum patellae. 
(Zentralspit., Czemowitz.) (Zentralbl. f. Chirurg. Jg. 50, Nr. 21, S. 833—834.) 

* 23, 477. 

Stapf, Artur, Ein Beitrag zur Kenntnis der subcutanen Ruptur dos Musculus extensor 
pollicis longus an seinem Übergang zur Sehne. Unter besonderer Berücksichtigung 
der Ätiologie. (Dissertation: Heidelberg [1923] 53 S.) * 

Thomann, Otto, Ruptur der Sehne des langen Bieepskopfes bei Syringomyelie. 
(Chirurg. Univ.-Klin., Marburg.) (Dtseh. Zeitschr. f. Chirurg. Bd. 179, H. 3/4, 
S. 281—283.) 23, 445. 

Tousey, Sinclair, Adhesions of tendons treatod by physiotherapy. (Behandlung 
von Sehnenadhäsionen mit physikotherapeutischen Methoden.) (Americ. joum. of 
electrotherapeut. a. radiol. Bd. 41, Nr. 8, S. 247—248.) 27, 29. 

Wehner, Ernst, Über Sehnenregeneration. (Experimentelle Beobachtungen an der 
Quadricepssehne nach Excision der Patella.) (Augustahosp., Köln.) (Dtseh. Zeitschr. 
f. Chirurg. Bd. 177, H. 3/4, S. 169—195.) 22, 278. 


Digitized by 


Go igle 


Original fro-m 

UNIVERSITY OF MICHIGAN 



Frakturen und Luxationen. Theoretisches imd Allgemeines zur Therapie. 153 


Frakturen und Luxationen. 

Ubersichtsreferat. 

Von 

M. Hackenbroch, Köln. 

Wie in früheren Jahren, so behandelt auch jetzt der größte Teil der Arbeiten den 
Gi-gonsatz: konservative — operative Behandlung. Besonders stark ist das Ausland an 
feer Auseinandersetzung beteiligt, und zwar überwiegend zugunsten der offenen 
Frakturbehandlung. Im Gegensatz dazu ist man im Inland im allgemeinen bei den 
bewährten konservativen Methoden verblieben. Auch die rein theoretischen Probleme 
in feem Bereich sind keineswegs in allen Punkten einheitlich geklärt. 

L Theoretisches und Allgemeines zur Therapie. 

Zunächst ist es die Frage der Callusbildung, die die Autoren beschäftigt. Marsiglia 
.viuiierte experimentell die Bedeutung der endokrinen Drüsen für die Callusbildung. 
Wh seinen Versuchen kommt nur der Thymusdrüse ein Einfluß auf die Callus- 
entwicklung zu, den anderen Drüsen nicht. Die Rolle der einzelnen Gewebsarten bei der 
Ullusbildung ist keineswegs geklärt. Nach Edens schönen Versuchen ist die Anwesen- 
L-it von i ntakte m Periost äußerst wichtig, während der Amerikaner Leonard Ely, 
wie auch Ski Ilern es nur für eine indifferente Grenzmembran halten, der für die Callus- 
«Tiiwicklung keine aktive Bedeutung zukommt. Auch Weinert erkennt die Bedeutung 
Periostes neben der des Markes und der Corticalis an. Für die Art der CallusentWick¬ 
lung sind nach Bier hormonale Reize von großer Wichtigkeit. Wenn diese rein örtlich 
wirkenden Reize durch andere (Bewegung, Infektion) übertönt oder aufgehoben sind, 
s wird der Callus ziellos. Unter bestimmten Umständen kann sonst zielloser Callus 
zkI strebig werden, z. B. der Brückencallus bei Pseudarthrosen. Die Beziehungen zwischen 
P riost, Knochen und Muskulatur bei Frakturen untersuchte Rehn. Er fand die Mus¬ 
kulatur bis zu 8 Tagen nach dem Eintritt der Fraktur in einem stupurösen Zustand der 
rneTTegbarkeit, dem ein Stadium der Übererregbarkeit folgt. Diese dauert etwa bis 
m 5. Woche. Daraus ergibt sich als wesentliche Notwendigkeit, die Muskulatur nach 
Möglichkeit zu schonen (bei Repositionen usw.). Jede Hämatombildung zwischen 
Periost und Muskel ist schädlich. Drahtnaht und Innenschiene werden aus 
feselben Grunde verworfen. Verschiedentlich wurden Versuche unternommen, die 
Ullusbildung zu fördern. Ta mann benutzte dazu eine Röntgenreizdosis und fand, 
daß eine Bestrahlung am 10. Tage nach der Verletzung oder auch unmittelbar nach ihr 
die Konsolidation beschleunigt. Histologisch konnte dagegen kein Unterschied gegenüber 
unbestrahlten Frakturen festgestellt werden. Lehmann (Washington) untersuchte die 
Beeinflußbarkeit des Callus durch Medikamente und Sonnenbestrahlung. Weder Leber- 
r ran noch Sonnenlicht beschleunigt bei Ratten die Calcifizierung des Callus. Auch der 
Fr^indkörperreiz (Lanesche Platten) wird verschieden bewertet. Gemeinhin gilt er als 
1 illusfördernder Reiz, nur Stillmann spricht sich im entgegengesetzten Sinne aus. 
Uonlmbert suchte durch geeignete Gaben von Eigenblutserum die Konsolidationszeit 
‘fekürzen. Frosch weist mit Recht darauf hin, daß die Lagebeziehung der Bruch- 
<r dle zur Art. nutritia von wesentlicher Bedeutung für Tempo und Stärke der Callus- 
r -idung ist. Die Rolle endogener Infektionen bei schlechter Callusbildung wird von 
bainbridge betont. 

Das Problem der Pseudarthrose hat vielfach zur Bearbeitung gereizt. Zondek 
( Üt sie für einen Stillstand auf einem Frühstadium der Frakturheilung. Die Frage der 
Heilung ist gelöst, sobald die Ernährung der Bruchenden gesichert ist und gleichzeitig 
möglichst kurzen Intervallen Entzündungen an der Bruchstelle erzeugt werden. Er 
Uvorzugt dazu nach Bier Injektionen von Blut und Vermeiden zu strenger Fixation. 


Digitized by 


Go igle 


Original fro-rn 

UNIVERSITY OF MICHIGAN 



154 


Verletzungen. 


Nach Luther ist die Pseudarthrose in den meisten Fällen lokal bedingt, selten konsti¬ 
tutionell (Lues). Eine Bestätigung der mechanischen Lexer - Pommer sehen Pseud- 
arthrosentheorie sieht Schi ntz in dem Zustandekommen einer Pseudarthrose im Os 
naviculare manus nach einer Fräsenverletzung. Otto Frisch schient die Pseudarthrose 
nach La ne, aus dem oben angeführten Grunde, während die meisten anderen eine 
autoplastische Knochenschiene benutzen. Golganitzki geht hierin besonders weit. 
Er erstrebt eine kollaterale Wiederherstellung der Diaphyse von End zu End, wobei er 
Wert darauf legt, nur im Gesunden zu operieren. Dollinger dagegen empfiehlt die 
einfache Knochennaht. 

Erheblichen Baum beanspruchen Arbeiten über die allgemeinen Prinzipien der 
Frakturenbehandlung. Insbesondere geht es um die Frage der offenen und geschlossenen 
Behandlung; auch die Wahl der geeigneten operativen Hilfsmittel, und die Rolle der 
„funktionellen“ Behandlung ist umstritten. 

Auf der einen Seite stehen die Anhänger der operativen Behandlung. Weitaus die 
meisten ausländischen Autoren, insbesondere Amerikaner und Engländer, zählen zu 
ihnen. Am häufigsten wird die operative Schienung mit Laneschen Platten bevorzugt 
(Selley, Adams, Groves). Lambotte näht, benutzt aber statt des Drahtes Met&ll- 
bänder. Free mann empfiehlt zur Behandlung die Par khilIschen Klammern, die 
durch die Haut hindurch die Bruchenden fixieren. Auch Ledere ist grundsätzlich für 
die blutige Behandlung, ebenso wie John Dodt und Hans Schäfer. 

Den normalen inländischen Standpunkt formuliert Port, der nur bei Gelenk- und 
Abrißfrakturen blutig vorgeht. Mar he ad hält Operation für angezeigt bei starker Dis¬ 
lokation an Radius, Ulna, Tibia, Humerus und bei Gelenkbrüchen am Ellenbogen, selten 
an Schulter und Fuß. Femurfrakturen werden mit Extension behandelt. 

Diese letztere Methode spielt nach wie vor eine Hauptrolle. Auch im Ausland (eng¬ 
lische Chirurgenversammlung in Glasgow) ist die Barde nheuersche Extensionsbehand¬ 
lung hoch angesehen. Die alte Heftpflasterextension und die Steinmannsche Nagel¬ 
extension, die beide zahlreiche Anhänger haben (Conik, Barbe, Hartwell), sind ver¬ 
vollkommnet durch die Extension mit Kruppschem rostfreiem Stahldraht (Klapp), 
der Arbeiten von Klapp selbst und von Bange gewidmet sind. Neue Schienenapparate 
oder bewährte alte mit einigen Modifikationen gaben Kemp und Warrenshuis an. 
Oltramare beschreibt ein eigenartiges Behandlungssystem mit dorsalen Gipsschienen 
und spiralig gewundenen Gipsrinnen, die im Verlauf des Gliedes von der Streck- auf die 
Beugeseite übergehen. Bentzon empfiehlt artikulierende Gipsverbände nach Trepka 
Bloch. Wie deutlich ersichtlich, verfolgen diese Behandlungsarten den Zweck, die 
Fixation mit funktioneller Behandlung zu verbinden. In der Betonung des Funktionellen 
in der Behandlung gehen andere noch weiter, so Krabbel, Ewald, Spitzy, vor allem 
auch Böhler, von Ausländern Steward. Am wesentlichsten ist die Arbeit Böhlers, 
der über 3000 Frakturen, meist Schußbrüche, berichtet und die hier gewonnenen Grund¬ 
sätze zusammenfaßt. Er stellt drei Grundgesetze für die Frakturenbehandlung auf: 
1. Das periphere Bruchstück muß immer dorthin gebracht werden, wo das zentrale 
hinzeigt. 2. Jeder Bruch muß unter Zug und Gegenzug eingerichtet werden. 3. Die 
eingerichteten Bruchstücke müssen dauernd in guter Stellung erhalten werden. Ge¬ 
sündigt wird besonders gegen das erste Gesetz. Das dritte wird oft überflüssigerweise 
erweitert, indem beide Nachbargelenke mit in den Verband einbezogen werden. 

Besonders im Ausland werden häufig zwei weitere Punkte betont und zu Forde¬ 
rungen formuliert, um die Resultate der Frakturbehandlung zu bessern, die heute noch 
als unzulänglich angesehen werden müssen (Ärzteversammlung in Glasgow). Sie lauten: 
Standardisierung und Spezialisierung der Frakturbehandlung. Der erste Punkt bezweckt, 
in das Chaos der bisherigen Behandlungsmethoden eine gewisse Einheit und Verein¬ 
fachung zu bringen (Normalisierung); der zweite, der besonders eindringlich betont wird, ist 
d er Ruf nach Spezialanstalten für Knochenbruchbehandlung (Boorstein-Landsmann). 


Digitized by 


Go igle 


Original fro-m 

UNIVERSITY OF MICHIGAN 



Frakturen u. Luxationen. Schaf tbrüche d. lang. Röhrenknochen. Gelenknahe Brüche. 155 


II. Sehaltbrüche der langen Röhrenknochen. 

In der Übersicht über die Behandlungsarten spezieller Frakturen wird die Viel¬ 
fältigkeit noch deutlicher. Tschenikew empfiehlt für die Oberschenkelfraktur 
die Barde nhe uersehe Heftpflasterextension, Bardley den Steinmannnagel, Haglund 
verwendet eine von ihm konstruiete Knochenzange. Eliason verwendet eine Innen 
schiene aus Metall und extendiert zur Entlastung der Schrauben. Hobson extendiert 
erst 8 Tage lang und näht dann die Bruchenden. Burdick und E. Siris wenden bei 
Kindern die Suspension beider Beine an und betonen ihre stets gute funktionelle Pro¬ 
gnose. Theodore West beobachtete eine Gangrän des Beines nach Verlagerung der 
unteren Femurepiphyse nach vorne. O’Ferral verlangt für die ersten 6 Monate noch 
eine entlastende Schiene zur Verhütung sekundärer Deformitäten. Arquellada be¬ 
richtet über einen kongenital-intrauterinen Oberschenkelbruch bei einem Neugeborenen, 
wo schon nach 24 Stunden deutliche Callusbildung nachzuweisen war. Lohmeyer 
Umschreibt eine völlige Zerreißung des Ischiadicus nach Oberschenkelbruch. 

Die Unterschenkelfraktur wird von Baudet und Masmonteil konsequent 
operativ behandelt. Das Bestreben der Autoren geht dahin, die Operation zu einer 
typischen auszubauen, wie etwa die Appendektomie. Mandl verwendet die Schmerz- • 
klammer anstatt des Steinmannnagels. Kalt well operiert, Bi du macht einen Gehgips- 
vorband bis zum Kniegelenk nach Delbet. Lagut und Lambert haben einen Geh¬ 
apparat angegeben, bestehend aus Aluminiumschienen. 

Für Humerusfrakturen gibt Mascany eine Kombination vom Dessa ult sehen 
Verband mit Gipsschienen an Beuge- und Streckseite an. Die suprakondyläre Fraktur 
wird von Sattler mit Extension mit nachfolgender Fixation in spitzwinkliger Beugung 
behandelt, von Eliassohn operativ mit Drainage gegen übermäßige Callusbildung. 

HI. Gelenknahe Brüche. 

Viel Raum beanspruchen die Schenkelhalsbrüche. Hier überwiegen deutlich 
«lie Anhänger der operativen Behandlung, durchweg ausländische Autoren. Die Me¬ 
thoden des Vorgehens sind recht verschieden. Die einen verwenden die Bolzung mit 
autoplastischem Knochenmaterial (Wilensky, Bonn), die anderen verschrauben Kopf 
und Hals (Robineau und Contremoulin, Martin und King, Charbonni&re). 

Die Barde nhe uersche Extension bevorzugen Janke und Böhringer; Baus exten- 
■liert nach Stein mann, Rossi und Bargi empfehlen einpn entlastenden Extensions- 
Lnpjsverband. Als Palliativoperation ist nicht zu vergessen die berühmte Bifurkation 
nach Lorenz (von Baeyer). Ebenso empfiehlt Cramer die subtrochantere Osteotomie 
U-i veralteten Luxationen. Interessant sind die Versuche von Cottalorda über das 
Zustandekommen von Pfannenbrüchen an Leichen. Er unterscheidet vier Formen. Ein 
Pfannenbruch erfolgte jedesmal, wenn das Bein in Mittelstellung extendiert und stark 
' inwärts rotiert war, weil dann der Kontakt des Kopfes mit der Pfanne am ausgiebigsten 
war. Daß ein Abriß am Pfannenrand eine Luxatio ischiadica Vortäuschen kann, beweist 
der Fall von Voigt. Verbunden mit unvollständiger Luxation nach oben war der 
Pfannenrandbruch von Stoccada. 

Isolierte Abrißfrakturen am kleinen Rollhügel wurden verschiedentlich beob¬ 
achtet (Bertelotti, Ascher, Carl). Orator berichtet über 70 Beckenbrüche. Eine 
sehr seltene Luxation des ganzen Beckenrings und eine halbseitige Beckenverrenkung 
mit Symphysenruptur bringt Hermannsdörfer. Pathologische Zentralluxationen des 
Femurkopfes sah Santora bei Gonorrhöe und Tuberkulose. 

Für die habituelle Luxation der Schulter empfiehlt Herrfahrt die Löffler- 
Schmie den sc he Operation. Die Prognose der eingerenkten Schulterluxation ist nach 
Orubler um so günstiger, je früher mit Bewegungen begonnen wird. Er erzielte 97% 
Heilungen in 18 Tagen. Eine Mitelia darf nicht verordnet werden. Als Haupt- 


Digitized by 


Go igle 


Original fro-m 

UNIVERSITY 0F MICHIGAN 



156 


Verletzungen. 


hindernis der Reposition des luxierten Humeruskopfes gilt Bazy der M. subscapularis, 
auf dessen Durchtrennung bei der Operation der veralteten Luxation daher der größte 
Wert gelegt wird. Domingo Brad wendet zur Reduktion alter Humerusluxationen 
das Verfahren von Kocher an: Zug nach unten und Gegenzug nach oben mit breitem 
Tuch unter der Achsel über den Nacken, 15 Minuten lang unter allmählich verstärkter 
Abduction. Den Wert der frühzeitigen funktionellen Behandlung bei Brüchen des oberen 
Humerusendes erörtert Baker (amerikanisch). Unter dem Einfluß der Kriegserfahrung 
haben sich hier die Ansichten geändert. Es kommt darauf an, die den verschiedenen 
Fragmenten entgegenwirkenden Muskelkräfte zu neutralisieren und das kontrollierbare 
untere Bruchstück zu dem oberen unkontrollierbaren in eine gute Stellung zu bringen. 
Er verwendet dazu die Methode von Steffens in Boston: in Bettlage rechtwinklige 
Extension des Oberarms bei 90° Flexion des Unterarms; durch Außenrotation kommt 
der ganze Arm auf eine rechtwinklige Schiene mit der Handfläche nach oben neben dem 
Kopf. Das Bett wird auf der Verletzungsseite erhöht, um die Gegenextension zu be¬ 
wirken. Nach 5—12 Tagen Mitelle und Medikomechanik. Wella von Haok bedient 
sich bei Frakturen des Humeruskopfes einer Fettplastik, indem er die Gelenkhöhle mit 
kleinen gestielten Fettläppchen ausfüllt. Bringle beschreibt eine seltene Lux. erecta 
des Humeruskopfes. Bei Ellenbogenfrakturen weist Schäfer auf die Wichtigkeit 
von Rotationsbewegungen für die Erhaltung der Gelenkkapsel und der Muskulatur 
hin. Er läßt deshalb den Verband nur bis zur Mitte des Oberarms reichen. 

Leo Ritter behandelt eingehend die paraartikulären Brüche des proximalen 
Humerusendes. Er tritt für die Barden heuer sehe Extension ein (die Arbeit stammt 
aus dem Bürgerhospital Köln, Klinik Prof. Fra nge nhei m). Der Arm ist 125 ° abduziert, 
135° flektiert im Ellenbogen, nicht länger als 4 Wochen. Die distalen Gelenke machen 
Bewegungen, Pendelapparate werden nicht verwandt. 

Eine isolierte Luxation der Ulna beschreibt Mandl. 

Nächst der Schenkelhalsfraktur wird am meisten diskutiert der Radiusbruch. 
Conti bringt eine interessante Statistik über 542 Fälle der schweizerischen Unfall¬ 
versicherung, Luzern. Die meisten Verletzten standen im 2. Dezennium, 84% waren 
Männer. Die Heilungsdauer betrug durchweg 6 Wochen. Mißerfolge waren stets 
durch mangelhafte Reposition bedingt. Der Wert einer verstärkten funktionellen 
Behandlung gerade für diese Fraktur wird verschiedentlich betont (Böhler, Turner. 
Schäfer, Hüls mann). Einige neue Modifikationen der bisher üblichen Schienen¬ 
behandlung wurden angegeben: Sonntag empfiehlt die Keulenschiene von Payr, die 
die Hand ulnar- und volarwärts drängt, Ja rösch y benutzt eine leichte dorsale Gips¬ 
schiene bis zum Ellenbogen, in leichter Dorsalflexion der Hand. Schürmeier erläutert 
die Mechanik des typischen Radiusbruches, Turner legt den Hauptwert auf richtige 
Berechnung der Fixationszeit. Auch Böhler verwirft die Schedeschiene als gefährlich 
und verwendet statt dessen eine dorsale Gipsschiene von 25 cm Länge und 12 cm Breite 
ohne Polsterung bei gestrecktem oder leicht dorsalflektiertem Handgelenk für 3 Wochen. 
Die Grundgelenke bleiben eben noch frei; vom ersten Tage ab aktive Bewegungen der 
Finger und des Ellenbogengelcnks, auch Supination. Levy weist auf die Trommler¬ 
lähmung bei typischem Radiusbruch hin. 

Mitchell bringt einen interessanten Fall von rezidivierender Luxation der 
Ulna bei unverheiltem Abriß des Proc. styloides. 

Malleolenfrakturcn werden von Picot bei erheblicher Verschiebung oder er¬ 
schwerter Fixation blutig behandelt. Patel und Bertrand weisen auf differential- 
diagnostische Schwierigkeiten hin, die bei dieser Fraktur durch ein evtl, vorhandenes 
Os trigonum entstehen können. Ashurst und Groshan erzielten bei Unterschenkel¬ 
brüchen mit Gipsschienenbehandlung in 91—74% ideale Resultate (Fernresultate). 

Interessant ist die Arbeit von Schüller und Weil über die Stiedasche Abri߬ 
fraktur. Der bekannte Röntgenbefund ist nach ihnen zu deuten als eine metaplastisclie 


Digitized by 


Gck igle 


Original fro-m 

UNIVERSfTY OF MICHIGAN 



Frakturen u. Luxationen d. übrig. Knochen. Verletzungen d. Knochen u. Gelenke. 157 

Knoehenneubildung in der Sehne des Adductor magnus, ohne Beziehung zum Periost 
als Folge einer Distorsion. 

Zu erwähnen ist noch die doppelseitige Luxatio retrosternalis des Schlüsselbeins 
von Wachendorf, der für eine konservative Behandlung eintritt. Richartz gibt eine 
Schiene für Schlüsselbeinbrüche an, die mittels Gummizügen die Fragmente fixiert hält. 
Hintze gibt eine neue Nahtmethode für diese Brüche an: er befestigt die Bruchenden¬ 
naht temporär an der 1. Rippe. 

IV. Frakturen und Luxationen der übrigen Knochen. 

Im Bereiche der Hand- und Fußwurzelbrüche gibt es viel interessante Kasuistik 
(Moreau, Teske, Lotsch, Schintz, Matko, Cohen, Bertelotti, Bizarro, 
Truell, Bruni, Bollig, Lössel, Kn^pp, Vulget, Sonntag). Die therapeutischen 
Richtlinien liegen hier fester, weisen deutlich mehr auf das Operative hin. Eine größere 
(bersicht gibt Neuhöf er. Brüche und Verrenkungen der Kniescheibe beschäftigen 
mehrfach den Therapeuten. Mac Ausland behandelt die rezidivierende Luxation 
«lurch Verlagerung des halbierten Ligt. patellae von der Tuberositas tibiae 2 cm 
nach innen. 

Frangenheim gibt eine neue Kombination von Muskel- und Kapselplastik an. 
iFascia laba.) Hütten macht die Naht der Patellarfraktur davon abhängig, ob allein 
“in Bruch der Kniescheibe ohne Nebenverletzung vorliegt, oder ob der sog. Reserve- 
apparat, die seitlichen Bänder, mitgerissen ist. Sa ko empfiehlt die Verschraubung 
der Bruchstücke. Auf die Möglichkeit sekundärer indirekter Kniescheibenbrüche nach 
früheren Verletzungen des Streckapparates weist Blecher hin. 

Auch die Literatur über Wirbel verletz ungen setzt sich fast ausschließlich aus 
Kasuistik zusammen. Raritäten in der Lokalisation und in den Begleiterscheinungen 
werden beschrieben (Williams, Gruber, Förster, Rever, W r üsthoff). Arcangeli 
^schreibt eine seltene Fraktur einer Zwischenbandscheibe. Therapeutisch verwendet 
Solomon bei Hals- und Lendenwirbelbrüchen mit Nutzen die Laminektomie, nach 
<i»*r er Wiederkehr der Beweglichkeit und des Gefühls sah. Auf differentialdiagnostisch¬ 
schwierige Brüche der Dom- und Querfortsätze wird verschiedentlich hingewiesen 
fKonrad, Koch, Zollinger, Sturgis, Baumann). Sie verleiten oft zur falschen 
Diagnose Lumbago und bleiben unerkannt. Als Therapie wird die Operation 
tmpfohlen. 

In bezug auf Rippenbrüche ist eine experimentelle Arbeit von Oudart und Jean 
von Wert, die feststellten, daß eine traumatische Trennung genau an der Knorpelgrenze 
Licht vorkommt, sondern daß immer eine Knorpelfraktur entsteht. 

Verletzungen der Knochen und Gelenke 

*a. a. Allgemeines über Gelenkcontracturen, Gelenkankylose, Pseudarthrosen, Schlotter¬ 
gelenke und ihre Behandlung S. 52). 

Albanese, Armando, Contributo sperimentale allo studio della legge di Wolff nel 
processo di guarigione delle fratture. (Experimenteller Beitrag zum Studium des 
Wolffschen Gesetzes an der Hand der Frakturheilung.) (Istit. di clin. ortoped. 
e traumatol., univ. Roma.) (Policlinico, sez. chirurg. Jg. 30, H. 7, S. 337—352.) 26, 84. 
Albanese, Armando, Scheggectomia e callo di frattura: ricerche sperimentali. (Split- 
terentfemung und Gallus der Frakturen. Experimentelle Untersuchung.) (Istit. 
di clin. ortop. e traumatol., Roma.) (Palermo: Scuola tip. Ospizio di beneficcnza 
1923. -4 8.) . * 

Austin, M. A., Fracture hazards. Reporting three uncommon fracture cases, with 
the use of an'original crucifixion splint in fracture of the surgical neck of the.hu- 
merus. (Zufallsbrüche mit einem Bericht über drei ungewöhnliche Knochenbrüche 
und über den Gebrauch einer kruzifixähnliehen Schiene beim Bruch des chirur¬ 
gischen Oberarmhalses.) (Journ. of the Indiana state m?d. assoc. Bd. 16, Nr. 4, 
S. 129—132.) 28, 446 - 


Digitized by 


Gck igle 


Original fro-m 

UNIVERSETY OF MICHIGAN 



Digitized by 


158 Verletzungen. 

Axhausen, Der Heilverlauf bei den Einbrüchen und Ausbrüchen der Gelenk¬ 
flächen. (47. Vers. d. Dtsch. Ges. f. Chirurg., Berlin, Sitzg. v. 4.—7. IV. 1923.) 

23, 7. 

Axhausen, G., Gelenkausbrüche und Gelenkeinbrüche im Tierversuch. (Chirurg. 
Univ-Klin., Charite, Berlin.) (Arch. f. klin. Chirurg. Bd. 124, H. 3, S. 543—553.) 

24, 29. 

Babonneix, L., et J. Peignaux, Fractures congenitales multiples des menbres 
chez un prämature debile. (Multiple angeborene Frakturen bei einer schwäch¬ 
lichen Frühgeburt.) (Gaz. des hop. civ. et milit. Jg. 96, Nr. 35, S. 557—559.) * 

Behrend, M., The longevity of plates and other foreign bodies in the treatment of 
fractures of long bones. (Die Lebensdauer von Platten und anderen bei der Fraktur- 
behandlung eingelegten Fremdkörpern.) (Atlantic med. jouro. 26, S. 585.) 25, 239. 

Bi eck, Ernst, Beitrag zur blutigen Frakturheilung. (Dissertation: Würzburg 1923. 
IV, 43 S.) * 

Bier, August, Über Knochenregeneration, über Pseudarthrosen und über Knochen¬ 
transplantate. (Chirurg. Univ.-Klin., Berlin.) (Arch. f. khn. Chirurg. Bd. 127, 
S. 1—136.) 26, 4. 

Block, Werner. Ein neuer Distraktionsapparat und Spannbügel für die Drahtextension. 
(Chirurg. Univ.-Klin., Berlin.) (Zentralbl. f. Chirurg. Jg. 50, Nr. 46/47, S. 1688 bis 
1692.) 26, 92. 

Böhler, Anatomische und mechanische Grundlagen für die Einrichtung und Behand¬ 
lung von Knochenbrüchen. (47. Vers. d. Dtsch. Ges. f. Chirurg., Berlin, Sitzg. v. 
4.-7. IV. 1923.) 23, 6. 

Böhler, Lorenz, Anatomische und mechanische Grundlagen für die Einrichtung 
und Behandlung der Knochenbrüche. (47. Tag. d. Dtsch. Ges. f. Chirurg., Berlin, 
Sitzg. v. 4.—7. IV. 1923.) (Arch. f. klin. Chirurg. Bd. 126, S. 398—417 u. 111—112.) 

26, 302. 

Boorstein, Samuel W., and Isidore J. Landsman, Treatment of fractures by 
orthopedic methods. (Frakturbehandlung mit orthopädischen Methoden.) (Sure, 
serv., Fordham hosp., New York.) (Arch. of surg. Bd. 7, Nr. 3, S. 633—660.) 

26, 85. 

Bristow, W. Rowley, Myositis ossificans and Volkmann’s paralysis. Notes on two 
cases illustrating the rarer complications of supracondylar fracture of the humerus. 
(Myositis ossificans und Volkmannsche Lähmung als Folge suprakondylärer Hu¬ 
merusfraktur.) (Brit. journ. of surg. Bd. 10, Nr. 40, S. 475—482.) 23, 171. 

Byford, William H., Notes on the treatment of compound fractures of the extre 
mities. (Über die Behandlung der komplizierten Extremitätenbrüche.) (Illinois 
med. journ. Bd. 43, Nr. 6, S. 452—453.) 24, 436. 

Caccia, Filippo, Contributo casistico di osteosintesi. (Kasuistischer Beitrag zur 
Osteosynthese.) (Arch. di ortop. Bd. 89, H. 3, S. 604—612.) 29, 10. 

Campbell, Willis C., The treatment of ununited fractures. (Die Behandlung der 
Frakturen mit verzögerter Heilung.) (Americ. journ. of surg. Bd. 87, Nr. 1, S. 1 
bis 9.) 

Castleman, H. L., First aid in fractures. (Erste Hilfe bei Knochenverletzungen.) 
(Internat, journ. of surg. Bd. 36, Nr. 3, S. 119.) * 

Chiariello, Alfonso, L’influenza del timo sul consolidamento delle fratture. (Der 
Einfluß des Thymus auf die Heilung der Knochenbrüche.) (Istit. di anat. di istol. 
patol., univ. Napoli.) (Ann. ital. di chirurg. Jg. 2, H. 9, S. 964—969.) 27, 332. 

CIute, Howard H., Fracture table and fluoroscopy in difficult fractures. (Knochen¬ 
bruchtisch und Röntgendurchleuchtung bei schwierigen Knochenbrüchen.) (Boston 
med. a. surg. journ. Bd. 188, Nr. 17, S. 630—632.) 24, 445. 

Conwell, H. Earle, Compound fractures of long bones of the extremities. A report 
of the treatment and results attained in seventy-five cases. (Komplizierte Frak¬ 
turen der langen Röhrenknochen.) (Journ. of the Americ. med. assoc. Bd. 81, 
Nr. 19, S. 1604—1605.) 26, 382. 

Corachän, Manuel, Behandlung der komplizierten Diaphysenfrakturen. (Rev. espa- 
fiola de med. y cirug. Jg. 6, Nr. 63, S. 493—502.) (Spanisch.) * 

Dickson, Frank D., and Rex L. Diveley, Injuries to peripheral nerves associated 
with fractures. (Verletzungen der peripheren Nerven verbunden mit Frakturen.' 
(Surg. clin. of North America Bd. 3, Nr. 6, S. 1719—1738.) 27, 293. 

Discussion on the present-day treatment of fractures. (Diskussion zur heutigen 
Knochenbruchbehandlung.) (Glasgow med. journ. Bd. 99, Nr. 2, S. 81—117.' 

22, 285. 

Dodd, John M., Treatment and results in fractures. (Knochenbruchbehandlung und 
ihre Ergebnisse.) (Illinois med. journ. Bd. 48, Nr. 3, S. 203—205.) 24, 435. 


Gck igle 


Original fro-m 

UNIVERSETY OF MICHIGAN 



Verletzungen der Knochen und Gelenke. 


159 


Eden, Versuche über Vorgänge bei der Frakturheilung. (47. Vers. d. Dtsch. Ges. f. 
Chirurg., Berlin, Sitzg. v. 4.—7. IV. 1923.) 28, 5. 

Eden, Rudolf, Untersuchungen über Vorgänge bei der Verknöcherung. (Chirurg. 
Univ.-Klin., Freiburg i. Br.) (Klin. Wochenschr. Jg. 2, Nr. 39, S. 1798—1801.) 

25, 7. 

Eden, Rudolf, Versuche über Vorgänge bei der Verknöcherung und deren Beein¬ 
flussung. (47. Tag. d. Dtsch. Ges. f. Chirurg., Berlin, Sitzg. v. 4.—7. IV. 1923.) 
(Arch. f. klin. Chirurg. Bd. 126, S. 418—425.) 26, 212. 

Eliason, E. L., Reduction of fraetures with the fluoroscope. (Fraktureinstellung unter 
dem Röntgenschirm.) (Surg., gynecol. a. obstetr. Bd. 87, Nr. 4, S. 521—529.) 25, 83. 

Farr, Robert Emmett, Some helpful surgical adjuncts and methods. (Einige chi¬ 
rurgische Hilfsmittel und Methoden.) (St. Mary’s hosp., Minneapolis.) (Surg. clin. 
of North America [Minneapolis-St. Paul-Nr.], Bd. 8, Nr. 5, S. 1175—1201.) 25, 307. 

G&zzotti, L. G., Comportamento dell’osso in rapporto all’azione meccanica degli 
ancoraggi metallici. (Mechanische Wirkung von Metallklammem auf den Knochen.) 
(Istit. di clin. ortop. e traumatol., univ. Roma.) (Ann. ital. di Chirurg. Jg. 2, H. 1, 
S. 16—42.) 28, 69. 

‘-danelii, Giuseppe, II trattamento cruento delle fratture sottocutanee. (Blutige 
Behandlung von subcutaner Fraktur.) (Istit. di clin. ortop. e traumatol., univ. 
Roma.) (Roma: R. Garroni 1923. 478 S.) * 

Haas. S. L., Fraetures in transplanted bone. (Über Frakturen an Knochentrans- 
piantaten.) (Surg. pathol. laborat., Leland Stanford Junior univ. school of med., 
Stanford univ.) (Surg., gynecol. a. obstetr. Bd. 86, Nr. 6, S. 749—762.) 24, 134. 

Haililay, H., The operative treatment of fraetures. (Die operative Behandlung der 
Frakturen.) (Indian med. gaz. Bd. 58, Nr. 8, S. 353—357.) 25, 8. 

Hermann, E., Experimentelle Untersuchungen über chemische Vorgänge bei der 
Frakturheilung und Herstellung eines Mittels zur Beschleunigung derselben. (Chi¬ 
rurg. Univ.-Klin., Freiburg i. Br.) (Dissertation: Freiburg 1923.) 27, 390. 

Keith, D. Y., and J. Paul Keith, The value of Grant’s pins in the open treatment 
of fraetures as seen roentgenologically. (Der Wert der Grantschen Bohrer bei der 
offenen Behandlung der Frakturen mit besonderer Berücksichtigung der Röntgen¬ 
kontrolle.) (Americ. journ. of roentgenol. Bd. 10, Nr. 3, S. 195—200.) 28, 69. 

Klapp, Der jetzige Stand der Drahtextension. (47. Vers. d. Dtsch. Ges. f. Chirurg., 
Berlin, Sitzg. v. 4.-7. IV. 1923.) 28, 7. 

Kolibas, Mi jo. Funktionelle Behandlung der Knochenbrüche mit Extension. (LijeÖ- 
nicki vjesnik Jg. 45, Nr. 6, S. 213—216.) (Serbo-Kroatisch.) 24, 72. 

Kolodny, Anatole, The periosteal blood supply and healing of fraetures. Experi¬ 
mental study. (Die periostale Blutversorgung und die Heilung der Frakturen.) 
(Joum. of bone a. joint surg. Bd. 5, Nr. 4, S. 698—711.) 25, 313. 

Kopg t Adolf, Die Entwicklung der Behandlung von Knochenbrüchen. (Dissertation: 
Berlin 1923. 28 S.) * 

Kouindjy, Pierre, Massage in sprains, dislocations and fraetures. (Massage bei 
Verstauchungen, Verrenkungen und Knochenbrüchen.) (New York med. joum. 
a. med. record Bd. 117, Nr. 3, S. 145—150.) 28, 60. 

Kuzmik, Pal, Die Prinzipien der Behandlung der traumatischen Frakturen. (Orvosi 
hetilap Jg. 67, Nr. 33, S. 406—407.) (Ungarisch.) 25, 71. 

Lambotte, A., Quel est le meüleur moment pour pratiquer l’ostöo-synthese dans 
lee fraetures recentes ? (Welches ist der beste Zeitpunkt für Ausführung der Osteo¬ 
synthese bei frischen Knochenbrüchen.) (Arch. franco-beiges de chirurg. Jg. 26, 
Nr. 1,S. 57—62.) 22,7. 

Langendorf, Friedrich, Ein Beitrag zur Frage der CaUusgeschwülste. (Dissertation: 
Köln 1922 [1923] 44 S.) * 

Lehman, Edwin P., Studies on the calcification of callus. (Studien über Callus- 
verknöcherung.) (Dep. of surg., Washington univ. school of med., Saint Louis.) 
(Arch of surg. Bd. 6, Nr. 3, S. 784—792.) 28, 421. 

Lewin, Philip, Instrument to facilitate making of suture holes in certain bone. (Ein 
Instrument zur leichten Herstellung von Löchern für die Knochennaht.) (Journ. 
of the Americ. med. assoc. Bd. 81, Nr. 5, S. 393.) 24, 395. 

Lexer, Erich, Allgemeines zur Behandlung von Knochenbrüchen. (Münch, med. 
Wochenschr. Jg. 70, Nr. 31, S. 1024—1026.) 29, 102. 

Löhr, W„ Über Alfgemeinreaktionen des Körpers bei der Wundheilung nichtinfizierter 
Wunden und inkomplizierter Frakturen. (Chirurg. Univ.-Klin., Kiel.) (Dtsch. 
Zeitschr. f. Chirurg. Bd. 188, H. 1/2, S. 1—54.) 26, 268. 

Lozano, Einige neue oder wenig häufige Läsionen bei geschlossenen Gelenktraumen. 
(Med. ibera Bd. 17, Nr. 300, S. 81—84.) (Spanisch.) 24, 382. 


Digitized by 


Go igle 


Original fro-m 

UNIVERSITY 0F MICHIGAN 



Digitized by 


160 Verletzungen. 

Mc Curdy, Stewart L., The evolution of fracture treatment, or what have been th« 
real changes. (Die Entwicklung der Behandlung der Knochenbrüche, oder worir 
bestehen die wirklichen Fortschritte?) (Joum. of bone a. joint surg. Bd. 5, Nr. 3 
S. 425—436.) 2o, 8 

Macewen, William, An address on the study of nature as shedding light on the structun 
and functions of man. The antler of the deer and its relation to the growth of bone 
(Die Bedeutung des Naturstudiums für die Erkenntnis von Bau und Funktionei 
des Menschen. — Das Hirschgeweih und seine Beziehungen zum Knochenwachs 
tum.) (Brit. med. journ. Nr. 3264, S. 91—95.) 26, 6 

Magnus, Georg, Frakturen imd Luxationen. Ein Leitfaden für den Studenten uni 
den praktischen Arzt. (Berlin: Julius Springer 1923. 87 S. G.-M. 3,60.) 22, 120 
Marschall, Wilhelm, Die Nagelextension. (Dissertation: Berlin 1922 [1923]. 36 S.) 
Mirizzi, P. L., Juvarasche Osteo-Synthesis. (Rev. möd. del Rosario de Santa F 
Jg. 18, Nr. 5, S. 332—340.) (Spanisch.) 26, 20C 

Moorhead, John J., Operative treatment of certain fractures of long bones. (Opera 
tive Behandlung bestimmter Brüche der langen Knochen.) (Joum. of the Ameri< 
med. assoc. Bd. 80, Nr. 17, S. 1207—1210.) 28, 27^ 

Newell, Edward T., The general treatment of fractures, with special reference t 
fracture of the femur. (Allgemeine Frakturbehandlung mit besonderer Berüefc 
sichtigung der Oberschenkelbrüche.) (Southern med. joum. Bd. 16, Nr. 8, S. 60 
bis 611 u. 614—619.) 24, 301 

Niebuhr, Karl, Erfahrungen mit der Nagelextension. (Dissertation: Leipzig 191 
[1923]. 21 S.) 

Outline of treatment of fractures. Syllabus adopted at the Boston coriferenci 
April, 1922. (Entwurf einer Knochenbruchbehandlung, angenommen auf der Vei 
Sammlung zu Boston, April 1922.) (Arch. of surg., Pt. 1, Bd. 6, Nr. 1, S. 172 bi 
194.) 22, 194 

Port, Die imblutige Behandlung der Knochenbrüche. (47. Tag. d. Dtsch. Ges. f. Ch 
rurg., Berlin, Sitzg. v. 4.—7. IV. 1923.) (Arch. f. klin. Chirurg. Bd. 126, S. 39 
bis 397.) 23, I 

Radice, Leonardo, DelFinfluenza dei nervi periferici sulTandamento delle frattur 
(Über den Einfluß der peripheren Nerven auf die Frakturheilung.) (Istit. di ana 
patol., univ. Napoli.) (Ann. ital. di Chirurg. Jg. 2, H. 10, S. 1084—1101.) 27, 36 

Rehn, Eduard, Fraktur und Muskel. (Arch. f. klin. Chirurg. Bd. 127, S. 640 b 
666.) 25, 31! 

Rohde, Carl, Über den Ablauf der RegenerationsVorgänge am Röhrenknochen b 
erhaltener und geschädigter Gefäßversorgung, zugleich ein Beitrag über Herkunl 
und Entstehungsbedingungen des Bindegewebes nach Knochenverletzungen. (Ch 
rurg. Univ.-Klin., Freiburgi. Br.) (Arch. f. klin. Chirurg. Bd. 123, S. 530—607.) 28,29i 
Rudolph, Hans, Die Behandlung der Knochenfrakturen bei Heister. (Dissertatioi 
Jena 1923. 20 S.) 

Rugh, J. T., The differentiation of sprain fractures and congenital anomalies. (D 
Unterscheidung von Verrenkungsbrüchen und angeborenen Anomalien.) (Theraj 
gaz. 89, S. 609.) 27, 18 

Sacchetto, Italo, InfluenzadelFavitaminosi sul decorso della guarigione delle frattur 
(Einfluß der vitaminfreien Ernährung auf den Heüverlauf von Knochenbriichen 
(Istit. di patol. gen., univ. Padova.) (Arch. ital. di Chirurg. Bd. 8, H. 4, S, 45 
bis 471.) 26, 30 

Saltzstein, Harry C., Early mobilization in the treatment of fractures. (Frühzeitig» 
Bewegen in der Frakturbehandlung.) (Joum. of the Michigan state med. so 
Bd. 22, Nr. 7, S. 299—302.) 

Schäfer, Hans, Über die operative Behandlung von Knochenbrüchen. (Chiruii 
Klin., Erlangen.) (Dtsch. Zeitschr. f. Chirurg. Bd. 181, H. 3/4, S. 238—255.) 24, 43 
Schleisner, Anlegen versenkter Metallringe bei Fraktur. (Ucreskrift f. laeger Jg. S 
Nr. 6, S. 91—92.) (Dänisch.) ~ 22, 19 

Schönbauer, L., Experimentelle Untersuchungen über die Beziehung der akute 
Anämie und der Milzexstirpation zur Callusbildung.) (I. Chirurg. Univ.-Kiir 
Wien.) (Arch. f. klin. Chirurg. Bd. 128, S. 510—515.) 22, 43 

Scudder, Treatment of fractures. 9. Aufl. (Behandlung der Frakturen.) (Londoi 
W. B. Saunders Comp. 1923.) 

Scudder, Charles L., Scudder’s treatment of fractures. (Scudders Behandlung d< 
Frakturen.) (London: W. B. Saunders Comp. 800 S.) 

Seeliger, Spaltbildungen in den Knochen und schleichende Frakturen bei den so<i» 
nannten Hungerknochenerkrankungen. (Chirurg. Univ.-Klin., Freiburg i. Br 
(Arch. f. klin. Chirurg. Bd. 122, H. 3, S. 588—602.) 22, 14 


Gck igle 


Original from 

UNIVERSITY OF MICHIGAN 



Verletzungen d. Knochen u. Gelenke. Sportverletzungen. Pfählungsverletzungen. 161 


Sladky, Frant., Technik der Knochennaht. (Casopis läkafüv öeek^ch Jg. 62, Nr. 26, 
S. 712—716.) (Tschechisch.) 24, 260. 

Smith, Morris K., Fracture clinic. (Knochenbruchklinik.) (Surg. clin. of North 
America [New York-Nr.] Bd. 8, Nr. 2, S. 443—463.) 23, 421. 

Sommer, Renä, Steinmannagel- oder Drahtextension? (Chirurg. Univ.-Klin., Greifs¬ 
wald.) (Zeitschr. f. Chirurg. Jg. 50, Nr. 41, S. 1544—1545.) 25, 149. 

Sorrel, Etienne, Indications des eures hydro-min^rales et climatiques en Chirurgie 
osseuse. (Die Indikationen für die Bäderbehandlung und die klimatischen Kuren 
in der Knochenchirurgie.) (Paris mäd. Jg. 18, Nr. 16, S. 359—365.) 24, 437. 

Sorrentino, Francesco, La cura modema delle fratture. (Die moderne Knochen¬ 
bruchbehandlung.) (Osp. dei pellegrini, Napoli.) (Ann. ital. di Chirurg. Jg. 2, H. 9, 
S. 911—922.) 25, 72. 

Sou pault, Robert, Principes gänäraux de technique pour l’ostäosynthäae. (All¬ 
gemeine Grundsätze für die Osteosynthese.) (Paris mäd. Jg. 18, Nr. 19, S. 429 
bis 432.) 28, 421. 

Sn 11 mann, Alfred, Advantages and disadvantages of metal plates in the treatment 
of fractures of the long bones. (Vor- und Nachteile der Metallplatten bei der Be¬ 
handlung der Brüche der langen Knochen.) (Ann. of surg. Bd. 78, Nr. 1, S. 75 
bis 83.) 24, 259. 

Siruve, Charlotte, Über Temperatursteigerungen bei subcutanen Frakturen. (Disser¬ 
tation: Jena 1923. 39 S.) * 

Tamraann, H., Über den Einfluß der Röntgenstrahlen auf die Frakturheilung. (Chi¬ 
rurg. Univ.-Klin., Göttingen.) (Bruns’ Beitr. z. klin. Chirurg. Bd. 128, H. 3, S. 536 
bis 561.) 23, 13. 

Tamraann, Heinrich, Über den Einfluß der Röntgenstrahlen auf die Fraktur. (Dis¬ 
sertation: Göttingen 1923. 79 S.) * 

Treston, M. L., Rarer types of fractures. (Seltene Frakturen.) (Indian med. gaz. 
Bd. 58, Nr. 2, S. 68—70.) * 

Webb, R. C., Substitute for fracture bed in cases of fracturo^with large casts. (Er¬ 
satz für ein Frakturenbett in Fällen von Frakturen mit großen Kästen.) (Journ. 
of the Americ. med. assoc. Bd. 81, Nr. 22, S. 1875—1876.) 27, 329. 

W#*inert, Die Rolle des Periosts bei Knochenbrüchen, Amputationsstümpfen u. dgl. 
(17. Kongr. d. Dtsch. orthop. Ges., Breslau, Sitzg. v. 25.—26. IX. 1922.) (Zeitschr. 
f. orthop. Chirurg. Bd. 44, H. 1/2, S. 100—109.) 24, 343. 

Weinert, HeilungsVorgänge bei schweren komplizierten Knochenbrüchen. (47. Vers. d. 
Dtsch. Ges. f. Chirurg., Berlin, Sitzg. v. 4.—7. IV. 1923.) 25, 6. 

Wheeler, W. I. de C., Contribution to the discussion on arthroplasty. (Bemerkungen 
zur Gelenkplastik.) (Med. press 116, S. 319.) 27, 480. 

Nilcox, Archa E., Equipment for the Standardization of the treatment of fractures. 
(Einrichtung zur gleichmäßigen Versorgung der Knochenbrüche.) (Div. A, gen. 
hosp., MinneapoÜs.) (Surg. clin. of North America Bd. 8, Nr. 5, S. 1421—1430.) 

26, 215. 

N ilkinson, R. J., Fractures with special reference to compound bone injuries. (Kno¬ 
chenbrüche mit spezieller Berücksichtigung komplizierter Knochenverletzungen.) 
(Internat, joum. of surg. Bd. 86 , Nr. 2, S. 55—57.) * 

Sportverletzungen. 

Braine, Jean, et AndräRavina, Les läsions traumatiques des boxeurs. (Die Ver¬ 
letzungen der Boxer.) (Presse mäd. Jg. 81, Nr. 81, S. 849—854.) 27, 184. 

Olass, E., Über Hoekeysport-Verletzungen. (Arch. f. klin. Chirurg. Bd. 124, H. 4, 
S. 742—744.) 28, 483. 

Munck, Willy, Zwei Todesfälle beim Boxen. (Gerichtsärztl. Inst., Kopenhagen.) 
(Ugeskrift f. laeger Jg. 85, Nr. 48, S. 848—850.) (Dänisch.) 28, 293. 

Bitter, A., Über subcutane Dickdarmverletzung. Beitrag zur Kasuistik der Fu߬ 
ballverletzungen. (Chirurg. Univ.-Klin., Zürich.) (Schweiz, med. Wochenschr. 
Jg. 58, Nr. 34, S. 795—797.) 25, 175. 

Römer, Frank, Sports injuries. (Sportverletzungen.) (Practitioner Bd. 110, Nr. 1, 
S. 99—112.) 22, 6. 

Pfählongsverletzungen. 

f; ruca, Adam, Pfählungsverletzungen. (Polska gazeta lekarska Jg. 2, Nr. 35, S. 640 
bis 642.) (Polnisch.) * 

Berez Fo n ta n a, Velarde. Penetrierende Bauchwunde durch Pfählung des Peritoneums. 
(Anales de la fac. de med. de Montevideo Bd. 8, Nr. 1, S. 22—25.) (Spanisch.) * 
Jahresbericht Chirurgie 1923. 11 


Digitized by 


Go igle 


Original fro-m 

UNIVERSITY OF MICHIGAN 



162 


Verletzungen. 


Digitized by 


Verbrennungen, Erfrierungen. 

Beekmann, A., Gewebe Verbrennungen durch hohe Hitze. Experimentelle Unter¬ 
suchungen. (Pathol. Inst. u. Forschungsinst. f. Gewerbe- u. Unfallkrankh., Dort¬ 
mund.) (Klin. Wochenschr. Jg. 2, Nr. 16, S. 743—744.) 24, 134. 

Blair, V. P., Restoration of the bumt chiid. (Wiederherstellung verbrannter Kinder.) 
(Surg. dep., med. school, Washington univ., St. Louis.) (Southern med. joum. 
Bd. 16, Nr. 7, S. 522—527.) 

Douglas, Beverly, Restriction of rate of flow and interchange in the capillaries. 
Administration of vasoconstrictor drugs to prevent absorption of injurious sub- 
stances, especially in superficial bums, and in traumatized and infected tissues. 
(Einschränkung der Strom- und Austauschmenge in den Capillaren. Anwendung 
von gefäßverengenden Drogen zur Verhütung der Resorption schädlicher Substanzen, 
spez. in Brandwunden und in infizierten Gewebsverletzungen.) (Dep. of sing. a. 
pediatr., coli, of med., univ. Cincinnati.) (Joum. of the Americ. med. assoc. Bd. $1, 
Nr. 23, S. 1937—1938.) 26, 235 

Fuhs, Herbert, Zur Behandlung der Erfrierungen mit X-Strahlen. (Univ.-Klin. f 
Dermatol, u. Syphilidol., Wien.) (Dermatol. Wochenschr. Bd. 76, Nr. 14, S. 292 
bis 298.) 28, 342 

Grzvbowski, Jozef, Über Veränderungen im Magendarmkanal infolge des Ver 
brennungstodes. (Medycyna doäwiadczalna i spoleczna Bd. 1, H. 5/7, S. 400 bi- 
407.) (Polnisch.) 80, 10 

Haggeney, Karl, Verbrennungen und Verätzungen in der Mundhöhle. (Dissertation 
Heidelberg 1923. 28 S.) ’ 

Lee, W. E., The surgical treatment of bums. (Die chirurgische Behandlung von Brand 
wunden.) (Internat, joum. of med. and surg. Bd. 86, Nr. 11, S. 461—467 
Therap. gaz. 89, S. 845.) 26, 85. 27,389 

Morreil, Reginald A., The after-effects of certain industrial injuries, and their treat 
ment by X-rays. (Die Endresultate von gewissen industriellen Schädigungen un< 
ihre Behandlung mit X-Strahlen.) (Brit. med. joum. Nr. 8272, S. 460—461.) 25, 246 
Nikiforoff, Über die durch Kälte hervorgerufenen chirurgischen Erkrankungen 
(Verhandl. d. 1. Ärztekongr. d. Wolgagebietes in Kasan, 25.—28. VI. 1923, S. 140. 
(Russisch.) 28, 9 

Osterland, Allgemeine und örtliche Erfrierungen im Kriege auf Grund der Erfah 
rungen des Weltkrieges. (Veröff. a. d. Geb. d. Heeres - Sani täts wesens H. 77, S. 8 
bis 114.) 26, 304 

Pierce, George Warren, Surgical treatment of bum scars. (Chirurgische Behänd 
lung von Brandnarben.) (Surg. clin. of North America [San Francisco-Nr.] Bd. 8 
Nr. 3, S. 841—855.) # 24,259 

Rebaudi, L., Das Paraffinspritzverfahren bei Verbrennungen. (Chirurg. Univ.-Klin. 

Halle a. d. S.) (Münch, med. Wochenschr. Jg. 70, Nr. 6, S. 179.) 22. 190 

Robertson, Bruce, and Gladys Boyd, Toxemia of severe superficial bums ii 
children. (Toxämia bei schweren Hautverbrennungen im Kindesalter.) (Ward 
a. laborat., hosp. f. sick children, Toronto, Canada.) (Americ. joum. of dis. o 
childr. Bd. 25, Nr. 2, S. 163—167.) 28, 294 

Robertson, Bruce, and Gladys L. Boyd, The toxemia of severe superficial bums 
(Toxämie der schweren Oberflächenverbrennungen.) (Wards a. laborat., hosp. 1 
sick childr., Toronto.) (Joum. of laborat. a. clin. med. Bd. 9, Nr. 1, S. 1—14. 

26, 213 

Rothfeld, J., Vasomotorisch-trophische Extremitätenstörungen durch Kälte und Un 
fälle. (Polska gazeta lekarska Jg. 2, Nr. 9, S. 145—149.) (Polnisch.) 24,435 
Stierling, Jan, Beitrag zur Behandlung der Pemionen. (Fortschr. d. Med. Jg. 41 
Nr. 10, S. 166.) 28, 42 


Schlangenbiß. Spinnenbiß. 

Herfarth, Heinrich, Tierexperimentelle Versuche mit Schlangengiften. Zugleich cii 
Beitrag zur Virulenzsteigerung von Mäusetumoren. (Chirurg. Univ.-Klm., Bre? 
lau.) (Bruns’ Beitr. z. ldin. Chirurg. Bd. 129, H. 2, S. 397—402.) 28, 41$ 

Preioni, Carlos, Hämorrhagische Pankreatitis durch Schlangengift. (Semana med 
Jg. 80, Nr. 25, S. 1176—1180.) (Spanisch.) 25, 178 

Verletzungen durch Elektrizität, Blitzschlag. 

Balkhausen, P., und H. A. Grueter, Über Starkstromverletzungen. (Chirurg. Univ. 
Klin. u. pathol. Inst. Lindenburg, Univ. Köln.) (Dtsch. Zeitschr. f. Chirurg 
Bd. 180, H. 4/6, S. 273—289.) 24, 260 


Gck igle 


Original fro-m 

UNIVERSETY OF MICHIGAN 



Verletzung, durch Elektrizität. Allg. über Amputationen, Exartikulationen usw. 163 


"ay, 0. J., Early and late Ilions due to electric injuries. (Früh- und Spätschädigungen 
infolge Verletzungen durch elektrischen Strom.) (Journ. of the Iowa state med. 
soc. 13, S. 239.) 25, 84. 

ioldmann, Ernst, Zwei Blitzverletzungen. (Dissertation: Breslau 1923. 20 S.) * 
laas, Ma x, Studie über einen Starkstromunfall ohne primäre Todesfolge. (Dissertation: 

München 1922 [1923]. 16, 2 S.) * 

ellinek, Stefan, Zwei Elektrisch-Scheintote, wiederbelebt nach 1 bzw. 3 Stunden 
durch künstliche Atmung. (Wien. klin. Wochenschr. Jg. 36, Nr. 47, S. 832—834.) 

26, 214. 

uit her, Hans, über einen besonderen Fall einer Schädelverletzung durch elektrischen 
Starkstrom. (Dissertation: Erlangen 1923.) * 

Viidegans, Verletzung durch elektrischen Starkstrom mit tödlichem Ausgang. (Kran- 
kenh. am Urban, Berlin.) (Klin. Wochenschr. Jg. 2, Nr. 13, S. 588—591.) 23, 451. 

liemke, Ernst, Todesfälle durch den elektrischen Strom und ihre Beziehungen zum 
Unfall. (Inst. f. gerichtl. Med., Univ. Kiel.) (Monatsschr. f. Unfallheilk. u. Ver¬ 
sicherungsmedizin Jg. 80, Nr. 5, S. 107—119 u. Nr. 6, S. 121—136.) 25, 239. 

Friedensschußverletzungen. 

-ck, Rudolf, Die gerichtsärztlichen Aufgaben bei der Untersuchung von Schuß - 
Verletzungen an Mand eines Falles. (Dissertation: Jena 1923. 45 S.) * 

Allgemeines über Amputationen, Exartikulationen, Resektionen. 

Irchangelski, S. Ch., Ein Fall von Amputatio interscapulo-thoracica. (Chirurg. 
Klin. Prof. Rasumowski, Univ. Ssaratow.) (Nowy chirurgitscheski arch. Bd. 8, 
H. 2, S. 314r—317.) (Russisch.) 25, 345. 

Lubert, Edmond, De l’amputation haute, mäthode dechoix, comme traitement de la 
trangrene sönile infect^e ä Evolution progressive. (Die hohe Amputation, die Me¬ 
thode der Wahl bei infizierter Altersgangrän mit fortschreitender Tendenz.) (Arch. 
franco-beiges de chirurg. Jg. 26, Nr. 8, S. 754—763.) 25, 303. 

Bearse, Carl, Are amputation stumps receiving adequate after-care? (Erhalten Am¬ 
putationsstümpfe entsprechende Nachbehandlung?) (Boston med. a. surg. joum. 
Bd. 188, Nr. 15, S. 542—545.) 23, 451. 

Bosch Ara na, Les amputations cinöplastiques. (Die kinetischen Amputationen.) 

Presse möd. Jg. 31, Nr. 99, S. 1037—1039.) 26, 383. 

losch Ara na, Tunnelisation bei Amputationsstümpfen zur Prothesenfixierung. 

(Prensa möd. argentina Jg. 10, Nr. 11, S. 296—301.) (Spanisch.) * 

lutoianu, M. St., und C. Stoian, Die Exarticulatio pedis sub talo (mit einem klini¬ 
schen Fall). (Rev. sanit. milit. Jg. 22, Nr. 11/12, S. 3—8.) (Rumänisch.) 27, 240. 
-adenat, F. M., La rösection du genou: Quelques d^tails de technique; sections osseu- 
ses et moyens de contention. (Die Resektion des Kniegelenks: Einzelheiten der 
Technik, Ausführung der Sägeschnitte und der Feststellung der Knochen.) (Paris 
med. Jg. 13, Nr. 17, S. 373—376.) 23, 224. 

'eballos, Der Stumpf mit Fingerersatz bei der Vorderarmamputation. (Prensa möd. 

argentina Jg. 10, Nr. 13, S. 342—344.) (Spanisch.) 27, 168. 

Öienan, Howard H., Amputations in the region of the knee joint. (Amputationen 
in der Kniegelenksgegend.) (California state joum. of med. Bd. 21, Nr. 4, S. 173 
bis 175.) 28, 287. 

Duguet, F., Considerations sur la technique des amputations dans ses rapports avec 
la prothese. (Amputation und Kunstglieder.) (Rev. d’orthop. Bd. 10, Nr. 3, S. 253 
bis 265.) 23, 298. 

Praenkel, A. B., Über Amputatio interscapulothoracica. (Chirurg. Hospitalklin., 
Dir. Prof. N. A. Bogoras, Univ. Rostow am Don.) (Medizinskaja myssl Jg. 1, Nr. 19 

bis 21, S. 498—501.) (Russisch.) 27, 167. 

Froeachmann, Körperersatzstücke für Amputation des Fußes. (Hauptvers. d. Reichs- 
arbeitsgem. d. i. Versorgungswesen tätig, orthop. Fachärzte, Breslau, Sitzg. v. 
_ 27. IX. 1922.) (Arch. f. orthop. u. Unfall-Chirurg. Bd. 22, H. 1/2, S. 2—8.) 24, 445. 

Kolliker, Th., Zur Tragfähigkeit der Amputationsstümpfe. (Orthop. Abt., Haupt¬ 
versorgungsamt, Leipzig.) (Zentralbl. f. Chirurg. Jg. 50, Nr. 9, S. 330—331.) 

22, 160. 

Kulenkampff, D., Gipeschienenverband beim Pirogoff und der Hallux-valgus-Ope- 
ration. (Krankenstift, Zwickau.) (Zentralbl. f. Chirurg. Jg. 50, Nr. 9, S. 331—332.) 

22 , 111 . 

Lance, M., La queetion du „chopart“. (Zur Frage des Chopart.) (Gaz. des hop. civ. 
et milit. Jg. 96 , Nr. 27, S. 434—436.) 28, 133. 

11 * 


Digitized by 


Go igle 


Original from 

UNIVERSITY 0F MICHIGAN 




Digitized by 


164 Verletzungen. Kriegschirurgie. 

Little, E. Muirhead, Artificial limbs and amputation stumps. A practical handboc 
(Kunst glieder und Amputationsstümpfe.) (London: H. K. Lewis & Co. 1923.) 
Meyer, E., Empfindungstäuschungen im Bereiche amputierter Glieder. (Arch. 

Psychiatrie u. Nervenkrankh. Bd. 68, H. 3/6, S. 251—277.) 24, I 

Minervini, Raffaele, La plastica cinematica nelle amputazioni parziali del pie* 
(Über bewegliche Plastik bei den Teilamputationen des Fußes.) (Osp. milit. \ 
torio Emanuele II., Napoli.) (Ann. ital. di Chirurg. Jg. 2, H. 3, S. 239—264.) 23,3 
Mollenhauer, Paul, Über kurze Unterschenkelstümpfe und ihre Versorgung i 
Prothesen. (Hauptvers. d. Reichsarbei tsgem. d. i Versorgungswesen tätig. orth< 
Fachärzte, Breslau, Sitzg. v. 27. IX. 1922.) (Arch. f. orthop. u. Unfall-Chiru 
Bd. 22, H. 1/2, S. 13—25.) 24, 5 

Noon, Charles, Ecxision of the fibula in amputations below the knee-joint. (A 
schneiden der Fibula bei Amputationen unterhalb des Kniegelenks.) (Brit. in 
joum. Nr. 8244, S. 373—374.) 22, 4 

Parakh, F. R., Amputation at the shoulder. (Amputation der Schulter.) (Brit. m 
joum. Nr. 8246, S. 467.) 23, 3 

Reiner, Kurze Oberschenkelstümpfe. (Hauptvers. d. Reichsarbei tsgem. d. i. \ 
sorgungswesen tätig, orthop. Fachärzte, Sitzg. v. 27. IX. 1922.) (Arch. f. orth 
u. Unfall-Chirurg. Bd. 22, H. 1/2, S. 29—36.) 24, 4 

Rosenfeld, Leonhard, Modelle und Paß teile für Amputation des Unterschenk 
(Hauptvers. d. Reichsarbei tsgem. d. i. Versorgungs wesen tätig, orthop. Fachän 
Breslau, Sitzg. v. 27. IX. 1922.) (Arch. f. orthop. u. Unfall-Chirurg. Bd. 22, H. 
S. 8—13.) 24, 4 

Sala, Armando, Disarticolazione atipica intertibio-astragalica con lembo os< 
plastico calcaneo plantare unico. (Atypische Exartikulation im Sprunggelenk 
einem plantaren, osteoplastischen Lappen aus dem Fersenbein.) (Osped. ( 
sorziale, Ronciglione.) (Policlinico, sez. prat. Je:. 80, H. 32, S. 1031—1032.) 24, 
Sauerbruch, F., und C. ten Horn, Die willkürlich bewegbare künstliche Hi 
Eine Anleitung für Chirurgen und Techniker. Bd. 2. (Berlin: Julius Sprii 
1923. IV, 249 S. Geb. G.-M. 14.50.) 23, 

Silfverskiöld, Nils, und Hans Hansson, Einige Erfahrungen über eine gröl 
Anzahl Amputationsfälle, hauptsächlich vom Prothesengesichtspunkt aus. (Ort! 
Klin., kgl. Karolinsch. Inst., Stockholm.) (Acta Chirurg, scandinav. Bd. 56, H. 
S. 602—631.) 23, 

Ssawkow, W., Über die osteoplastische Amputation des Unterschenkels nach L 
(Krankenh. Ssemaschko, Moskau.) (Wratschebnaja gaseta Jg. 27, Nr. 23, S. 
bis 496.) (Russisch.) 27, 

Uarowa, S., Die Empfindungen in amputierten Extremitäten. (Neurol. Abt., t 
matol. Inst., Moskau.) (Sbomik statei po newropatologu Nr. 1, S. 123—126.) (] 
sisch.) 81, 

Vermeil, W., Über die Amputationsstümpfe Jugendlicher. (Stadtkrankenh., Dres 
Johannstadt.) (Bruns* Beitr. z. klin. Chirurg. Bd. 128, H. 1, S. 159—186.) 22, 
Viertel, Johannes, Die Tragfähigkeit der Amputationsstümpfe. (Dissertal 

Leipzig 1923. 18 S.) 

Washburn, B. A., Amputation above the elbow. (Amputation über dem Ellenboi 
(Southern med. joum. Bd. 16, Nr. 10, S. 779—783.) 

Weinschal, J., Zur Indikation der Amputatio interileo-abdominalis. (Chirurg, 
pädeut. Univ.-Klin., Baku.) (Nowy chirurgitscheski archiv Bd. 8, H. 1, J 
bis 157.) (Russisch.) 25, 

Zur Verth, Zweckmäßige Amputationshöhen an den unteren Gliedmaßen. (Mi 
med. Wochenschr. Jg. 70, Nr. 10, S. 298—299.) 22, 

Z ur Verth, M., Die Amputation nach Pirogoff und ihre Prothese. (Zentralbl. f. Chi 
Jg. 50, Nr. 43, S. 1609—1611.) 25. 

Zur Verth, M., Zweckmäßige Amputationsformen an den oberen Gliedmaßen. (Mi 
med. Wochenschr. Jg. 70, Nr. 50, S. 1480—1481.) 26, 

Kriegschirurgie. 

Allgemeines. 

Bircher, Eugen, und Berger, Experimentelle Untersuchungen über die Wir 
der Spitzgeschosse. II. TI. (Kanton. Krankenanst., Aarau.) (Bruns* Beit 
klin. Chirurg. Bd. 129, H. 1, S. 193—230.) 28, 

Böhm, Die orthopädische Versorgung der Kriegsbeschädigten in England. (Or 
Versorgungsst. II Berlin, Schloß Charlottenburg.) (Arch. f. orthop. u. U 
Chirurg. Bd. 22, H. 1/2, S. 37—44.) 25, 


Gck igle 


Original fro-m 

UNIVERSITY OF MICHIGAN 



Kriegschirurgie. Allgemeines. Schußverletzungen der Gliedmaßen. 


165 


Bussa Lay, Enrico, Sullo sdoppiamento o scamiciamento e sul rovesciamento o 
capovolgimento dei proiettili d’arma da fuoco. (Über Teilung oder Mantelabriß 
und Umkehrung oder Überschlagen der Projektile.) (Osp. Regina Elena, Asraara.) 
(Gazz. intemaz. med.-Chirurg. Jg. 28, Nr. 7, S. 78-—80.) 24, 194. 

Bystroff, N. N., Die Tätigkeit des Hospitalsschiffs „Towarischtsch“ (vormals Kaiser 
Nikolaus II) während des Weltkrieges. (Verhandl. d. Russ. Chirurg. Pirogoff-Ges., 
1. III. 1922.) (Westnik chirurgii i pogranitschnych oblastei Bd. 8, H. 7, S. 179.) 
(Russisch.) * 

C'onstanti nescu, Paul, Wie „in Wirklichkeit“ ein Truppenverbandplatz arbeitet. 

(Rev. sanit. milit. Jg. 22, Nr. 11/12, S. 49—54.) (Rumänisch.) * 

Toste, N. F. T., C. Paul et H. Dervaux, Recherches sur les expertises m4dico-16- 
gales au sujet des coups de feu ä courte distance par balle de fusil Lebel. 
(Bericht über gerichtlich-medizinische Untersuchungen von Nahschüssen mit 
dem Lebelgewehr.) (Arch. de möd. et de pharm, milit. Bd. 79, Nr. 2, S. 225 
bis 241.) 29, 421. 

De Dominicis, Angelo, Sul rimbalzo el la deviazione dei proiettili. (Über Ri ko¬ 
chet tieren und Deviation der Projektile.) (Morgagni Pt. 1, Jg. 65, Nr. 1, S. 37 
bis 40.) * 

Deus, Paul, Kompendium der Kriegschirurgie. Bearb. im Aufträge des eidgen. Ober¬ 
feldarztes. (Bern: Emst Bircher 1923. VIII, 224 S. u. 13 Taf.) 22, 481. 

Eiseisberg, A., Weitere Erfahrungen über Steckschußoperationen unter Röntgen¬ 
licht. (Arch. f. klin. Chirurg. Bd. 127, S. 550—581.) 26. 7. 

Gaudier et Mi net, Blessure de guerre et Syphilis. (Kriegsverwundung und Syphilis.) 

(Rev. intemat. de möd. et de Chirurg. Jg. 84, Nr. 12, S. 152—154.) * 

Habendorff, Ernst, Über primäre und radikal-chirurgische Versorgung der Rriegs- 
wunden. (Dissertation: Frankfurt [1923]. 23 S.) * 

Jones, Robert, Orthopädische Erfahrungen aus dem Kriege. (Nederlandsch tijd- 
schrift v. geneesk. Jg. 67, 1. Hälfte, Nr. 21, S. 2215—2223.) (Holländisch.) 28, 487. 
Kornew, P. G., Übersicht der chirurgischen Tätigkeit in den Lazaretten Petersburgs 
des Städteverbandes während des Weltkrieges. (Verhandl. d. Russ. Chirurg. Pirogoff- 
Ges., St. Petersburg, 18. I. 1922.) (Westnik chirurgü i pogranitschnych oblastei 
Bd. 2, H. 4/6, S. 539.) (Russisch.) 80, 283. 

Lieht, Robert, Über Bleischaden nach Steckschuß. (Dissertation: Rostock 1920 
[1923]. 23 S.) * 

Ueixner, Karl, Schußverletzungen durch Handfeuerwaffen. (Univ.-Inst. f. gerichtl. 

Med., Wien.) (Arch. f. Kriminol. Bd. 75, H. 2, S. 81—108.) * 

Mulert, Martin, Konservative und radikale Therapie in der Kriegschirurgie, ein Über¬ 
blick der Schußwundenbehandlung seit Einführung der Feuerwaffen bis zum Be¬ 
ginn der Antisepsis. (Dissertation: Jena 1920 [1923]. 43 S.) * 

Sippe, Absoluter und relativer Nahschuß. (Ärzti. Sachverst.-Zeit. Jg. 29, Nr. 8, S. 85 
bis 89.) 28, 133. 

Pa re, Ambroise, Die Behandlung der Schußwunden (1545). Eingeleitet, übersetzt 
und hrsg. von Henry E. Sigerist. (Klassiker der Medizin, hrsg. v. Karl Sud¬ 
hoff. Bd. 29.) (Leipzig: Johann Ambrosius Barth 1923. 87 S. G. Z. 3,5.) 22, 191. 
Paul, H. Ernest, Bone suppuration the basic cause of renal calculus in twenty cases 
following war-wounds. (Knocheneiterung nach Kriegsverletzungen die Grund¬ 
ursache des Nierensteins in 20 Fällen.) (Joum. of urol. Bd. 9, Nr. 4, S. 345—365.) 

24, 208. 

^trassmann, Georg, Zur Unterscheidung von Ein- und Ausschuß. (Klin. Wochenschr. 

Jg. 2, Nr. 36, S. 1695—1696.) 25, 9. 

^isbecq, Fernand Maximilien Hippolyte, Statistical data relating to the french 
medical Service during the war, 1914—1918. (Statistische Angaben über den fran¬ 
zösischen ärztlichen Dienst während des Krieges 1914—1918.) (Milit. surgeon 
Bd. 58, Nr. 6, S. 582—599.) 26, 303. 

Schufiverletzungen der Gliedmaßen. 

Bamberger, Arrie, Gunshot injury involving the ulnar nerve. (SchußVerletzung 
mit Schädigung des Nervus ulnaris.) (Illinois med. joum. Bd. 48, Nr. 6, S. 453 
bis 454.) * 

Bogoljuboff, W. L., Zur operativen Behandlung von Schußverletzungen der peri¬ 
pheren Nerven. (Chirurg. Univ.-Klin., Kasan.) (Kasanski medizinski joumal 
Jg. 19, Nr. 5, S. 18—24.) (Russisch.) 30, 150. 

Bölling, R. W., Gunshot wound finger. (SchußVerletzung der Finger.) (Surg. clin. 
of North America [New York-Nr.] Bd. 8, Nr. 2, S. 369—372.) * 


Digitized by 


Gck igle 


Original fro-m 

UNIVERSETY 0F MICHIGAN 



166 


K r i ogscl li ru rgie. 


Digitized by 


Dieterich, Enderfolge von Nervennähten nach Schnßverletzungen aus dem Krieg! 

1914/1918. (Med. Klinik Jg. 19, Nr. 8, S. 237—238.) 22, 1$ 

Duguet, Marie Louis Firmin, General Organization of the treatment and evacum 
tion of wounded witli fractures, in the area of tlie front. (Über die allgemeinen Ein 
richtungen für die Behandlung und Beförderung von Verwundeten mit Knochen) 
brüchen im Kampfgebiet.) (Milit. surgeon Bd. 53, Nr. 6, S. 574—581.) 26. 393 

Görisch, Ernst, Zur Behandlung von Schußfrakturen der unteren Extremität. (Disser 
tation: Frankfurt [1923]. 32 S.) < 

Mebane, Tom S., The end-result in four cases of severe destructive injury to thi 
hip. (Endresultat in 4 Fallen von ernster zerstörender Verletzung des Hüftge 
lenks.) (Journ. of bone a. joint surg. Bd. 5, Nr. 1, S. 70—75.) 22, 193 

Schaeffer, Oskar, Ein Fall von Malum perforans pedis nach Nervendurchschufl 
(Münch, med. Wochensclir. Jg. 70, Nr. 20, S. 637.) 28, 421 

Schaper, Hans, Operationen bei Kriegsverletzungen der peripheren Nerven. (Stadt 
Krankenh., Hildesheim.) (Dtsch. Zeitschr. f. Chirurg. Bd. 179, H. 3/4, 8. 284 bi 
287.) 28, 423 

Wedenski, K., Zur Frage der Aneurysmen nach Schuß Verletzungen und ihrer chi 
rurgischen Behandlung. (159. Lazarett des Roten Kreuzes des Nord-Rayons 
Konsultant, Prof. V. Schewkunenko, u. propädeut. Chirurg. Kl in., Milit. -moti 
Akacl., Dir.: Prof. S. Girgolaff.) (Westnik ehirurgii i pogranitsehnych oblast« 
Bd. 2, S. 311—326.) (Russisch.) 25, IC 

Schußverletzungen des Kopfes und der Wirbelsäule. 

Adams, W. R.,Bono grafting. (Ein besonderes Verfahren der Knochenbolzung.) (.Surg 
gynecol. a. obstetr. Bd. 86, Nr. 1, S. 97—98.) 21, 46$ 

Apffelstaedt, Max, Über die Behandlung von Kieferschuß Verletzungen unter Vei 
meidung extraintraoraler Verbände. (Berlin: Hermann Meusser 1923. 31 S. G. Z. 2. 

23, 29t 

B6raud, H., Plaie penetrante du eräne par petit projectile. Trajet intra-cerebral r« 
fl£chi. Abc ös cerebral. Double träpanation. Gu^rison. (Schädel wunde durch Prc 
jektil. Intracerebraler Durchgang. Himabsceß. Doppelte Trepanation. Heilung, 
(Arch. franco-belges de chirurg. Jg. 26, Nr. 10, 8. 961—969.) 

Boeckh, August, Über Rückenmarksschüsse. (Im Anschluß an die in der Frankfurt« 
Chirurgischen Universitäts-Klinik beobachteten Fälle.) (Dissertation: Frankfui 
[1923]. 48 S.) 

Brand, Karl, Die Behandlung von Unterkieferschußfrakturen. (Dissertation: Bre>la 
1923. 30 S.) 

Britnew, A. W., Nahtverschluß bei Schädelschußwunden. (Verliandl. d. XV. Rus 
Chirurg.-Kongr. in St. Petersburg, September 1922, S. 154—159.) (Russisch 

24, 311 

Bruskin, I. M., Freie Knochenplastik bei Schädelschußdefekten. (Verhandl. d. XV. Ru? 
sisch. Chirurg.-Kongr. in St. Petersburg, September 1922, S. 167—168.) (Russisch 

24, 311 

Bruskin, I. M., Späte Gehimabscesse nach Schädelschußwunden. (Verhandl. c 
XV. Russ. Chirurg.-Kongr. in St. Petersburg, September 1922, S. 161—164.) (Ru? 
sisch.) 24, 31: 

Dahlsheimer, Max Hermann, Die Beziehungen zwischen Augenschußverletzun 
und danach auf tretenden Gehirnerscheinungen. (Dissertation: München 1921 
i8 S.) 

Dow man, Chas. E., Complete transverse lesion of the spinal cord with retention c 
superficial reflexes. (Völlige Querschnittläsion des Rückenmarks mit Erhaltensei 
der Hautreflexe.) (Arch. of neurol. a. psychiatry Bd. 10, Nr. 1, S. 33—36.) 25, 9< 
Gentzsch, Kurt, über innere Konturschüsse der Schädel höhle. (Stadt. Kranken! 
St. Georg, Leipzig.) (Dtsch. Zeitschr. f. Chirurg. Bd. 182, H. 1/2, S. 152—157 

25,8; 

Gorinewskaja, W. W., Schuß Verletzungen des Schädels und Gehimabscesse.) (Vei 
handl d. 1. Ärzte-Kongr. d. Wolgagebietes in Kasan, Sitzg. v. 25.—28. VI. 1923 
(Russisch.) 

Kaltwasser, Delia, Kriegsverletzungen der Sehsphäre. (Dissertation: Frankfui 
[1923]. 45 S.) 

Köhler, Günter, Gefahren und Behandlung der Unterkieferschüsse. (Dissertation 
Würzburg 1923. 30 S.) 

Krebs, Rudolf Leonhard, Beitrag zur Kenntnis der Unterkieferschußfrakturer 
(Dissertation: Jena 1921 [1923], 40 S.) 


Gck igle 


Original from 

UNIVERSETY OF MICHIGAN 



Schußverletzungen des Kopfes und der Wirbelsäule; des Halses; der Brust. 167 


Manko, Felix, Über die traumatische Epilepsie nach SchußVerletzungen des Krieges im 
Anschluß an die Erfahrungen der Klinik. (Dissertation: Frankfurt [1923]. 88 S.) * 

Mav, Siegmund, Über psychogene Störungen bei Himbeschädigten. (Dissertation: 

München 1923. 55 S.) * 

Oppermann, Ernst, Zwei seltene Fälle von Kieferankylose nach Schuß Verletzung; 
ein Beitrag zur Behandlung der Kieferankylosen. (Dissertation: Frankfurt [1923]. 
35 S.) * 

Rammler, Johannes, Die Behandlung Kieferverletzter im Feldlazarett. (Disser¬ 
tation: Leipzig 1921 [1923]. 33 S.) * 

Ratig, Helmut, Erfahrungen über die Bedeutung von Fremdkörpern im Gehirn. 
(Versorgungskrankenh. f. Himverletzte, München.) (Zeitschr. f. d. ges. Neurol. 
u. Psychiatrie Bd. 85, H. 1/3, S. 98—119.) 25, 488. 

Reindl, "Michael, Nachteile der Gesichtsscheitelverbände bei Kieferschußbrüchen. 

(Dissertation: München 1922 [1923]. 30 S.) * 

Ritter, Adolf, Die Folgezustände der GehirnVerletzungen mit Vorherrschen der 
Allgemeinsymptome, ihre Ursachen und ihre Begutachtung. Klinisch-unfall¬ 
statistische Beiträge mit einem Anhang: Zahlen und Kurven zur vergleichenden 
Statistik der komplizierten „Kommotionen“. (Chirurg. Klin., Univ. Zürich.) 
(Monatsschr. f. Unfallheilk. u. Versicherungsmed. Jg. 80, Nr. 1, S. 1—22, Nr. 2, 
S. 25—46 u. Nr. 3, S. 49—52.) * 

Sbrozzi, Marcello, Lesioni di guerra del cranio e del cervello. (Kriegsverletzungen 
von Schädel und Gehirn.) (Osp. civ. di Genzano, Roma.) (Ann. ital. di Chirurg. 
Jg. 1, H. 10/12, S. 904—925 u. Jg. 2, H. 2, S. 137—158.) 24, 195. 

Schmidt, Hanns, Die an der Universitätsklinik für Ohren-, Nasen- und Kehlkopf - 
krankheiten zu Halle beobachteten SchußVerletzungen der Kieferhöhle und ihre 
Heilung durch die Denkersche Radikaloperation. (Arch. f. Ohren-, Nasen- u. 
Kehlkopfkrankh. Bd. 110, H. 4, S. 266—281.) 22, 483. 

Skljaroff, I. P., Über Gehimschußwunden. (Verhandl. d. XV. Russ. Chirurg.-Kongr. 

in St. Petersburg, September 1922, S. 159—161.) (Russisch.) 24, 311. 

Sudhoff, Walther, Zur Kasuistik und Statistik der Schädelschüsse im Heimat- 
iazarett. (Chirurg. Univ.-Klin., Leipzig.) (Dtsch. Zeitschr. f. Chirurg. Bd. 179, 

H. 5/6, S. 289—329.) 24, 196. 

Tbeopold, Ernst, Über einen Fall von Schußfraktur des 2. bis 4. Halswirbels. (Dis¬ 
sertation : München 1923. 21 S.) * 

Turner, William Aldren, Epilepsy and gunshot wounds of the head. (Epilepsie* 
und Kopfschuß wunden.) (Joum. of neurol. a. psychopathol. Bd. 8, Nr. 12, S. 309 
bis 321.) 22, 440. 

rthv, Laszlö, Über die tangentialen Schußwunden des Hirns. (Orvosi hetilap Jg. 67 
Nr. 31, S. 375—377.) (Ungarisch.) * 

Schußverletzungen des Halses. 

Berry, Gordon, War surgery of the larynx, with special references to the work at 
Cape May. (Kriegschirurgie des Larynx in Cape May.) (Laryngoscope Bd. 88, 
Nr. 2, S. 85—107.) 28, 297. 

Sollet, F.-J., Vingt-cinq cas d’h6mipl6gie larvngäe par blessure de guerre. Considö- 
rations sur Tinnervation du larynx. (25 Fälle halbseitiger Kehlkopflähmung durch 
Kriegsverletzungen. Betrachtungen über die Kehlkopfinnervation.) (Joum. de 
med. de Lyon Jg. 4, Nr. 95, S. 737—766.) 28, 213. 

’iröninger, Josef, Über Kehlkopfschüsse. (Dissertation: Gießen 1923. 60 S.) * 

Kobes, Rudolf, Die Ausstoßung eines Geschoßsplitters an der Epiglottiswurzel. 

(Med. Klinik Jg. 19, Nr. 24, S. 831—832.) 28, 421. 

Kompanejetz, S. M., Schußverletzungen der oberen Luftwege. (Ohrenklin. Univ. 
Jekaterinoslaw.) (Jekaterinoslawski med. joum. Jg. 2, Nr. 9—10, S. 17—32 u. 
Nr. 11—12, S. 14—61.) (Russisch.) 25, 240. 

Sehußverletzungen der Brust. 

Britnew, A. W., Die Anwendung der Naht bei offenem Pneumothorax nach Thorax- 
Schußwunden. (Verhandl. d. XV. Kongr. russ. Chirurg, in St. Petersburg, September 
1922, S. 376.) (Russisch.) 28, 61. 

Drey, Leo, Ein Fall von Chylothorax traumaticus, entstanden durch eine frei im 
Pleuraraum bewegliche Schrapnellkugel. (Dissertation: Frankfurt 1923. 36, XI S.) * 
Teller, Reinhard, Über frische, nicht unmittelbar tödliche Herzschußverletzungen 
im Kriege und über einen Fall von Schrapnellkugeldurchschuß des Herzens. (Dis¬ 
sertation; Göttingen 1923. 54 S.) * 


Digitized by 


Gck igle 


Original fro-m 

UNIVERSETY 0F MICHIGAN 



Digitized by 


168 Kriegschirurgie. 

Ferraro, Dante, Ferite del torace. — Guerra 1916—1918. — Relazione e casuisti« 
personale, del Prof. Giordano e di tre Ospedali di riserva della R. Marina. (Kriegs* 
Verletzungen des Brustkorbes 1916—1918. Bericht und persönliche Kasuistä 
von Prof. Giordano und Kasuistik von 3 Reservehospitalem der k. Marine.) (Ana 
di med. nav. e colon. Bd. 2, H. 1/2, S. 64—60.) 26, 86 

Fimmen, Elsa, Über konservativ behandelte Lungenschüsse. (Dissertation: Münchei 
1922 [1923]. 32 S.) < 

Jackson, Chevalier, Intercostal thoracopuncture for the removal of penetratinj 
projectilee in the lung. (Intercostal© Thorakopunktur für Entfernung von Go 
schossen, die die Lungen durchdringen.) (Ann. of surg. Bd. 78, Nr. 4, J. 601—506., 

26, 240 

Kirsch, Klara, Über doppelseitige Lungenschüsse. (Dissertation: Göttingen 192! 

[1923]. 46 S.) * 

Klose, H., Beiträge zur Chirurgie des Herzens und des Herzbeutels. DL. Die Schuß 
Verletzungen des Herzens. (Chirurg. Univ.-Klin., Frankfurt a. M.) (Arch. f. klin 
Chirurg. Bd. 124, H. 2, S. 210—267.) 28, 436 

Kölle, Rolf, Herzverletzungen im Kriege. Ein kasuistischer Beitrag. (Dissertation 
Freiburg i. Br. 1923. 28 S.) 

Kompanejetz, S. M., Schußverletzungen der oberen Luftwege. (Ohrenklin. Umv 
Jekaterinoslaw.) (Jekaterinoslawski med. joum. Jg. 2, Nr. 9—10, S. 17—32u.Nr.l 
bis 12, S. 14—61.) (Russisch.) 26, 24C 

Kompanejetz, S. M., Die Schußverletzungen der oberen Luftwege. (Monographie 
Jekaterinoslaw. 63 S. 1923.) (Russisch.) 29, 421 

Li, Kunfan, Über Schußverletzung des Herzens. (Dissertation: Frankfurt [1923]. 163 S.) 
Steffens, W., Kriegseinflüsse und Herzleiden. (Zeitschr. f. ärztl.-soz. Versorgung? 

wesen Jg. 2, H. 12, S. 441—466.) 28, 29t 

Steichele, Hermann, Geschoßwanderung aus der Brust-in die Beckenhöhle. (Stadt 
Krankenh., Nürnberg.) (Münch, med. Wochenschr. Jg. 70, Nr. 11, S. 334.) 22, 484 


Schußverletzungen des Bauches. 

Brin, H., et H. Fruchaud-Brin, Eclat d’obus situä au milieu des vaisseaux d 
hile du rein; h^morragie pendant Textraction conduisant ä la näphrectomie. (Gn 
natsplitter in der Mitte der Nierenhilusgefäße. Blutung während der Extrak 
tion. Nephrektomie.) (Bull, et m6m. de la soc. anat. de Paris Jg. 98, Nr. 3, S. 26 
bis 266.) 

Büsing, Inwieweit läßt sich der Verlauf des Schußkanals für die Diagnose intraperi 
tonealer Verletzungen verwerten? (Marine-Laz., Kiel-Wik.) (Arch. f. klin. Chinin 
Bd. 122, H. 3, S. 782—788.) 22, 13; 

Connors, John F., Gunshot wound of the abdomen. (Über Bauchschüsse.) (Sun 
clin. of North America [New York-Nr.] Bd. 8, Nr. 2, S. 563—568.) 28, 38^ 

Cutler, Elliott C., The migration of a Shell fragment from the inferior vena cav 
to right pulmonary artery—case report. (Die Wanderung eines Granatsplitter 
von der unteren Hohlvene in die rechte Pulmonalarterie.) (Milit. surgeon Bd. 61 
Nr. 3, S. 264—267.) 25, 1 

Dumitrescu, Do rin, Fremdkörper (Geschoß) in 7 Jahren in die Blase gewanden 
(Spitalul Jg. 48, Nr. 12, S. 348—349.) (Rumänisch.) 

G6rin, Liautard et Chauvin, Hernie diaphragmatique de l’estomac par blessure d 
guerre. (Hemia diaphragmatica des Magens durch Schußverletzung.) (Joum. d 
radiol. et d’£lectrol. Bd. 7, Nr. 10, S. 452—453.) 

Kuprianoff, P. A., Die konservative und aktive Behandlung von Schußwunden dt 
Bauchhöhle an der Front. (I. Feldlaz. d. N. Infanteriedivision.) (Nautschnaj 
medizina Nr. 11, S. 176—185.) (Russisch.) 25, 24! 

Lehrnbecher, A., Tunnelierung des Beckenknochens zur Geschoßentfemung. (Krar 
ken- u. Mutterh. v. Roten Kreuz, Auguste Viktoria-Heim, Eberswalde.) (Müncl 
med. Wochenschr. Jg. 70, Nr. 39, S. 1228—1229.) 25, 24] 

Mai sonnet, Blessures de la vessie par armes de guerre. (Blasen Verletzungen durc 
Kriegswaffen.) (Arch. des maladies des reins et des org. gänito-urin. Bd. 1, Nr. i 
S. 257—279.) 28, 29' 

March, Hans, Nierenschüsse. (Dissertation: Berlin 1922 [1923]. 70 S.) 

Mason, James Monroe, The influence of hemorrhage on the mortality in gunshc 
wounds and other injuries of the abdomen — with an analysis of 69 cases. (T>e 
Einfluß der Blutung auf die Mortalität bei Schuß- und anderen Verletzungen de 
Abdomens, mit einer Zergliederung von 69 Fällen.) (Ann. of surg. Bd. 78, Nr. + 
S. 364r—369.) 26, 23< 


Gck igle 


Original from 

UNIVERSETY OF MICHIGAN 



Transport Verwundeter. Allgemeine und örtliche Betäubung. Einleitung. Iß9 


Michelson, Chirurgische Behandlungen der Urethralstrikturen, die durch Schu߬ 
wunden hervorgerufen wurden. (Urol. Abt. Prof. Cholzoff, Obuchow-Krankenh., 
St. Petersburg.) (Verhandl. d. XV. Kongr. russ. Chirurg, in St. Petersburg, Sep¬ 
tember 1922, S. 360—362.) (Russisch.) 26, 148. 

Roth, Erich, Beiträge zur plastischen Deckung von Hamröhrendefekten nach Schu߬ 
verletzungen. (Dissertation: Halle 1922 [1923]. 29 S.) * 

Schimmel, Friedrich, Über Nierenschußverletzungen. (Dissertation: Breslau 1923. 

33 S.) * 

Steichele, Hermann, Geschoßwanderung aus der Brust- in die Beckenhöhle. (Stadt. 

Krankenh., Nürnberg.) (Münch, med. Wochenschr. Jg. 70, Nr. 11, S. 334.) 22, 484. 
Tenzler, Kurt, Beitrag zur Kenntnis der Schußverletzungen des Duodenum. (Disser¬ 
tation: Breslau 1923. 20 S.) * 

Transport Verwundeter. 

Dis er y, Henri, Un nouveau brancard pour le transport des blessös en Campagne. 
(Eine neue Trage für den Verwundetentransport im Felde.) (Arch. m6d. beiges 
Jg. 76, Nr. 7, S. 546—566.) 26, 16. 

Vincent, Armand, Du transport des malades et blessös. (Transport der Kranken 
und Verwundeten.) (Vers la santö Bd. 4, Nr. 6, S. 7—10.) 24, 193. 

Allgemeine und örtliche Betäubung. 

Übersichtareferat. 

Von 

D. Kulenkampff, Zwickau. 

I. Einleitung. 

Drei Entfaltungsstufen (nicht Entwicklungsstufen) durchläuft jede Wissen¬ 
schaft, also auch die der allgemeinen und örtlichen Betäubung. Der erste Abschnitt 
st der einer rohen Erfahrung und tastender Versuche. Gefühlsmäßige Einschätzung 
und persönliche Kenntnisse spielen eine mehr oder minder große Rolle. Im zweiten 
Abschnitt folgt auf Grundlage tierexperimenteller und pharmakologischer Prüfungen 
der Aufbau einer exakten, objektiven Wissenschaft. Es wird ein großes Tat¬ 
sachenmaterial zusammengetragen, und das allgemein menschliche Streben nach fest¬ 
stehender Form (Schema) und Regeln gestalten ein scheinbar objektives Gebilde 
unter Vernachlässigung der subjektiven Faktoren. Die wissenschaftliche 
Begriffsbildung erstarrt zur Fiktion als Dogma, wie Vaihinger sagt. Der dritte 
Abschnitt führt uns in ein neues Gebiet, das der Relativierung. Psychologische 
und biologische Gesichtspunkte fordern ihr Recht, und wir treten wieder 
aus der Welt der Mechanisierung in die des Lebens: starre Formen, Regeln und 
Begriffsbildungen werden wieder in ihrer fiktionalen Grundlage erkannt, und ein neues 
und weites Arbeitsfeld tut sich auf, wobei sich derselbe Vorgang wiederholt. Die all¬ 
gemeine und örtliche Betäubung stehen angenblicklich noch so gut wie völlig im zweiten 
Abschnitt der Entfaltung, und nur einzelne Arbeiten greifen schon in den dritten hinein. 

So muß auch das Bild des Überblickes über die Berichtsjahre 1922—1923 eine ge¬ 
wisse Einförmigkeit bieten. Die Bearbeitung von Fragen aus dem komplizierten Gebiet 
des Stoffwechsels während der Narkose, der Ausbau neuerer Narkosemethoden und 
Mittel nimmt das Interesse gefangen. Auf dem Gebiet der örtlichen Betäubung werden 
schon bekannte Methoden (z. B. die Splanchnicusanästhesie), für die weitere Kreise 
Interesse gewinnen, nachgeprüft. Die mit dem wachsenden Kreis derer, die die örtliche 
Betäubung in weiterem Ausmaß benutzen, jetzt häufiger auf tretenden Störungen, haben 
ganze Anzahl von Arbeiten hervorgerufen, die sich mit einer Klärung derselben 
befassen. Die Rückenmarksbetäubung wird wieder häufiger angewandt; — immer 
nieder besticht diese geniale Biersche Methode und reizt, entgegen dem Stand¬ 
punkt des Erfinders, dazu an, ihr Anwendungsgebiet zu erweitern. 


Digitized by 


Gck igle 


Original fro-m 

UNIVERSETY OF MICHIGAN 



170 


Allgemeine und örtliehe Betäubung. 


Digitized by 


n. Die allgemeine Betäubung. 

Nach Winterstein sind zwar, wie Frei und Grand in einer Arbeit zur Theori 
der Narkose ausführen, alle Zellen narkotisierbar, aber von den Vorgängen, die zwischen 
der Ursache: dem Betäubungsmittel und der Wirkung: der allgemeinen Betäubun( 
liegen, wissen wir wenig oder nur Hypothetisches. Die angestellten Untersuchungei 
ließen sehr verwickelte Verhältnisse erkennen. „Vielleicht ist der Mechanismui 
der allgemeinen Betäubung so komplex, daß eine Substanz oder Substanz 
gruppe durch Lipoidveränderungen, eine andere durch Eiweißverbin 
düngen narkotisch wirkt.“ Auch mögen gewisse Störungen der Fermenttätigkeil 
der Narkose zugrunde liegen, und es ist denkbar, daß durch verschiedene Narkotici 
verschiedene Fermente geschädigt werden. Als Allgemeinerklärung läßt sich die Yer 
wo rnsehe Erstickungstheorie nicht halten, auch wenn man an einer Narkosewirkunj 
auf die Oxydasen festhält. Meyer, Gottlieb - Billroth halten die molekulare 
Konzentration des Betäubungsmittels in den Zellfettstoffen für das Zustandekommei 
der Narkose für wesentlich. Sie wird bestimmt durch die Zelleigenschaftei 
jeder bestimmten Tierart und ist im allgemeinen völlig unabhängig voi 
der Art des Narkoticums. In diesen tierexperimentellen Resultaten liegt eine ge 
wisse Bestätigung der zuerst vom Berichterstatter betonten eigentümlichen kli 
nischen Tatsache, daß wir während einer Narkose ohne wesentlichen Ein 
fluß auf ihren Ablauf in den für das betreffende Mittel entsprechender 
Konzentrationen mit den Betäubungsmitteln wechseln können. Die Be 
tonung der verschiedenen Wertigkeit der einzelnen Tierart faßt experimentell, so weil 
ich sehe, zum erstenmal ein Individualmoment in Hinsicht auf das Objekt der Be 
täubung. 

Wenig oder gar nicht in den Kreis der Betrachtung ist aber bisher das Subjeki 
des Narkotisierenden gezogen. So ergeben sich besonders bei experimentellen Be 
funden unlösbare Widersprüche. Reicher findet eine Zunahme der Chyluströpfchen 
Day bestreitet sie. Der Blutdruck bei der Äthernarkose soll steigen oder unverändert 
sein oder auch sinken, aber weniger schnell als bei Chloroformanwendung (König) 
Zugleich betont er, daß der Blutdruck durch psychische Einflüsse erhöht wird und 
während der Exzitation ansteigt. Aber dieselben Schwankungen finden sich bei dei 
örtlichen Betäubung, haben also mit der Narkose als solcher wohl gar nichts zu tun, 
Wie mann hebt die blutdrucksenkende Wirkung der para vertebralen Halsanästhesw 
gegenüber der örtlichen Betäubung, z. B. bei Bruchoperationen, hervor. Flemming 
wies nach Erlöschen des Cornealreflexes ein Absinken des Blutdruckes in Äthernarkosc 
nach. Ross findet eine Hyperglykämie bei der Chloroformnarkose im Gegensatz zur 
Äthernarkose; Bertram bestätigt die Angaben des Schrifttums, daß sie bei beiden 
Betäubungsformen sich finde. Nach seinen Untersuchungen läßt sie sich in keine der 
bekannten Hyperglykämieformen einreihen. De wes findet sie aber auch nach örtlicher 
Betäubung, — sie hängen also zum mindesten mit der Narkose als solcher nicht zu¬ 
sammen, wie auch Rose die Narkoseacidose, wenn auch seltener, bei örtlicher Betäubung 
fand. Nach unseren Erfahrungen ist der Blutzuckerspiegel so empfindlich, 
daß er auf jedes den Körper treffende Trauma reagiert. Wer tief narkotisiert, 
wird andere Schädigungswerte bekommen als ein oberflächlicher Narkotiseur, wer seine 
Patienten psychisch gut vorbereitet, ebenso. Das gleiche gilt von der viel untersuchten 
und besprochenen Narkoseacidose, die nach György und Vollmer auf einem 
Daniederliegen der oxydativen Zellfunktionen beruht und nach Glass nach jeder 
Narkose vorhanden ist (+Acetonprobe), wie schon 1906 durch Brewer und Baldwin 
nachgewiesen wurde. Den Einfluß, den die Thymus beim Chloroformtode haben soll, 
konnte Latteri in seinen Tierexperimenten nicht bestätigen. So ließen sich wider¬ 
sprechende Befunde und Urteile noch vermehren, die nach Ansicht des Berichterstatters 
nur beweisen, daß die Individualfaktoren des Objektes und Subjektes der 


Gck igle 


Original fro-m 

UNIVERSITY OF MICHIGAN 



Die allgemeine Betäubung. 


171 


Narkose nicht genügend eingewertet werden und oft auch werden können. 
Zugleich wirkt die fiktionale Untersuchungsbeschränkung z. B. auf die allgemeine oder 
auf die örtliche Betäubung täuschend. Am einleuchtendsten zeigen das Blutdruck¬ 
untersuchungen, worauf ich noch zurückkomme. 

Auf dem Gebiete der allgemeinen Narkoselehre berichtet Dixson über seine Resul¬ 
tate mit der Schäferschen Methode der künstlichen Atmung. Sie besteht darin, 
daß man Gesicht gegen Gesicht in kniender Stellung seine beiden Hände unter die unteren 
Brustrückenteile legt und durch das Gewicht des Körpers die Luft auspreßt. Gegenüber 
den anderen Methoden (192—255 ccm) ergeben sich höhere Werte (520 ccm). Ritter 
empfiehlt, um einen schnelleren Eintritt der Narkose zu erreichen oder während 
derselben auftretende Exzitation rasch zu überwinden, durch Druck auf die beiden 
lärotiden eine gewisse Anämisierung des Gehirns hervorzurufen. Er hat zu diesem 
Zwecke ein Kompressorium konstruiert. Die Menge des Narkoticums wird sehr ver¬ 
ringert, und die Patienten erwachen schneller wieder. Ein Zeichen beginnenden Er¬ 
wachens sind die nach Beobachtungen von Gallois besonders bei Chloroformnarkosen 
auf tretenden Schluckbewegungen, die er für wertvoll für die Beurteilung der 
Narkosebreite hält. Rietz empfiehlt zur Bekämpfung des besonders an den Beinen 
gelegen t lieh auf tretenden Narkosezitterns ebenfalls die Kompression der beiden 
(arotiden, wonach es schnell schwinde. Er erklärt es als eine cerebrale Reizung durch 
das Narkoticum. Unter 29 Fällen war die Kompression 19 mal wirksam. 

Bemerkenswerte Angaben macht Flemming über die Zahl der Narkosezufälle, 
die im Laufe der letzten 15 Jahre in England die gleiche geblieben wäre. Da aber die 
Zahl der Schwere der Operationen und damit der Narkosen zugenommen habe, so sei 
die Narkose im ganzen ungefährlicher geworden. Er teilt die Todesfälle in drei Gruppen: 
solche vor, während und nach der Operation. Die erste Gruppe schwindet, wenn man 
kein Chloroform benutzt. Es darf daher zur Einleitung der Narkose nicht angewendet 
werden. Die Gruppe 2 und 3 ist schwierig zu beurteilen: Operateur und Narkotiseur 
schieben sich gegenseitig die Schuld in die Schuhe. Sicher setzt man Todesfälle 
während der Operation herab, wenn man Atmungsstörungen vermeidet und 
keine konzentrierten Chloroformdämpfe gibt. Umlagerungen sind nach Mög¬ 
lichkeit einzuschranken, da sie auf den Blutdruck störend wirken können. Volle Muskel¬ 
entspannung bringt uns dem gefährlichen Stadium nahe. Sie ist deshalb zu meiden. 
Hier kann man mit Novocaininjektion Gutes erreichen. Schnitzler berichtet über 
Spättodesfälle nach Billrothgemisch, die er auf das Chloroform bezieht, und 
Vorschütz gibt eine Zusammenstellung von 57 Fällen, wobei es sich in 80% der Fälle 
ßm Baucherkrankungen handelte. Bedingung für das Eintreten schwerer Leberschädi- 
trungen ist eine Vereinigung von Chloroformschädigung mit einer solchen des Ganglion 
wlare. Die Prognose ist ernst, doch gelang es in einem Falle, durch Pilocarpin eine 
Heilung zu erzielen. Über 3 Todesfälle im direkten Anschluß an die Narkose berichtet 
Ho well. Der erste Fall ereignete sich 2 Stunden nach einer Lachgas-Äthernarkose bei 
^iner39 jährigen, wegen Salpingo-oophoritis operierten Patientin (Myokarditis ?); der zweite 
^traf ein 7 Monate altes Kind, 1 Stunde nach Chloroform-Äthernarkose. Weiter finden 
wh 2 Todesfälle nach intrarectaler Narkose, einmal durch Achsendrehung (Zalka) 
und ein fraglicher Fall bei Stickoxydul-Sauerstoffnarkose im Anschluß an die Operation 
eines Kleinhirntumors (Evans). 

Intracardiale Snprarenininjeküon in Kombination mit Strophantin bei Herz¬ 
stillstand empfehlen Cranston, Walker, Gunn und Enthmann (Practitioner 108. 
1922), Bliedung gelang es, einen 4monatigen Säugling durch 0,2 ccm einer lproz. 
zu retten. 

Zwei Arbeiten berichten über intravenöse Narkose. Dietrich bezeichnet als Vor¬ 
teile die fehlende Exzitation, Freibleiben von Kopf und Hals. Unangenehm war die 
stärkere Blutung. Außer einer 1 mal eintretenden ikterischen Verfärbung wurden Stö- 


Digitized by 


Gck igle 


Original fro-m 

UNIVERSETY OF MICHIGAN 



172 


Allgemeine und örtliche Betäubung. 


rungen nicht beobachtet. Schnitzler (Klinik Döderlein) verwendet Ätherisopral- 
lösung und betont, daß die Kranken nach 20—94 Minuten wieder bei Bewußtsein 
waren. Wenn das anscheinend als günstiges Moment auffällt, so fragt 
man sich, wie lange sonst die Patienten wohl nach Abschluß der Operation 
noch betäubt zu sein pflegen! 

Rose rühmt das Chloräthyl bei kleineren Eingriffen. Er hatte unter 15 000 Fällen 
keinen Zwischenfall. Im Gegensatz zu Erwachsenen, die Stickoxydul besser vertragen, 
hat es sich ihm besonders bei Kindern bewährt. Im Gegensatz dazu warnt Seifen 
vor der Anwendung bei Kindern. Er erlebte nach 25 (!) Tropfen bei zwei 2jährigen 
Kindern zwei allerdings gut ausgehende schwere Kollapse. Wahlberg berichtet über 
einen Todesfall bei einem Basedow-Kranken nach 60 zur Einleitung einer Äthernarkose 
gegebenen Tropfen und warnt deshalb vor Verwendung bei dieser Krankheit. Florescu 
beobachtete bei einem 12 jährigen Knaben mit Status thymo-lymphaticus schon nach 
den ersten Tropfen eine tödliche Synkope und Hof mann eine solche nach 40 gtt 
bei einem 24 jährigen Manne. Auf Grundlage von 500 protrahierten Betäubungen 
empfiehlt Beding eine Mischung von 90% Äthylchlorid mit 10% Äthylalkohol. 
Gegenindikationen sind Alkoholiker, Hysterische, Epileptiker und leicht reizbare In¬ 
dividuen. 

Als neues Anaestheticum und Konkurrent des Chloräthyl ist das Solästhin, ein 
Dichlormethan, dem Trichlormethan oder Chloroform nahestehend, empfohlen (Helbig). 
Es wirkt etwas langsamer als das Chloräthyl, wird wie dieses tropfenweise gegeben und 
ermöglicht es, den Kranken längere Zeit bei vorsichtiger Dosierung im Stadium anal« 
geticum zu halten. Das Exzitationsstadium ist unter allen Umständen zu meiden. 
Hütten bestätigt die Erfahrungen, desgleichen Weiss, und Schumacher machte 
davon in der Frauenheilkunde Gebrauch. Er beobachtete nach 12 ccm einen schweren 
Kollaps und hatte in 20% der Fälle Excitation. 

Gauss empfiehlt als neues Betäubungsmittel gereinigtes Acetylen, welches 
unter dem Namen Narcylen in den Handel kommt. Es gleicht in seiner Wirkung dein 
Stickoxydul und hat alle Vorzüge desselben. Der Geruch des gereinigten Gases ist 
eigenartig, aber nicht so unangenehm und so durchdringend wie der des ungereinigten, 
zu Leuchtzwecken dienenden Acetylens. Im Gegensatz zum Stickoxydul wirkt es auch 
in Gegenwart von 0 und gestattet, die Narkose über Stunden auszudehnen. Schnelle 
Wirkung, mangelnde Beeinflussung von Atmung und Kreislauf, rasches Wiedererwachen 
bei fehlendem Kater sind seine Vorzüge. Behrendt berichtet über Erfahrungen an 
220 Patienten und betont die Vorteile, dieses nach den bisherigen Erfahrungen un¬ 
gefährlichen aber feuergefährlichen Mittels. Vor allem aber ist das Mittel explosiv. 
Versuche mit einem solchen Mittel *— selbst wenn es wirkliche Vorteile haben sollte — 
lehnen wir ab. Alle menschliche Vorsicht wird gelegentlich versagen, und unabsehbares 
Unheil muß die notwendige Folge sein. (Diese Stellungnahme ist inzwischen schon durch 
die Münchener Explosion bestätigt.) Auch Kurtzahn und Teichert rühmen es, 
betonen aber, daß keine volle Muskelentspannung erzielt werde. 

Endlich wird von Wallis und Hewer das Ethanesal, eine Lösung von Äthylen 
in besonders reinem, mercaptanfreien Äther empfohlen. 

Einige ausländische Arbeiten beschäftigen sich wieder mit der Frage der Verwendung 
der Stickoxydulnarkose zu länger dauernden Narkosen bei großen Eingriffen. Blain 
empfiehlt sie trotz mancher Nachteile in Verbindung mit Morphium-Scopolamin und 
örtlicher Betäubung. Chifoliau ist trotz zahlreicher amerikanischer und englischer 
Todesfälle gleicher Ansicht. Muß Äther und Chloroform bei starker Exzitation 
und Cyanose zu Hilfe genommen werden, so entwickeln sich häufig sehr 
unangenehme Narkosen. Lorain, der sie hauptsächlich in der Urologie verwendet 
hat, unterscheidet fünf Stadien der Cyanose, die für die Gasnarkose charakteristisch sei. 
Das bestimmte Verhältnis zwischen Luft und Narkoticum sei beim Stickoxydul ein 


Digitized by 


Go igle 


Original fro-m 

UNIVERSITY OF MICHIGAN 



Die allgemeine Betäubung. Die Rüokenmarksbetäubung. 


173 


gegensätzliches. Evans berichtet über 1571 Narkosen; bei weiten reaktionslosen 
Papillen und starker Cyanose wird die Sanerstoffzufuhr bis auf 50% ge¬ 
steigert. 

Mit der reetalen Ätheraarkose beschäftigen sich hauptsächlich russische Arbeiten. 
Smirnoff fand 15 Todesfälle auf 375 Narkosen. Sie müsse wesentlich eingeschränkt 
rerden. Ungefährlich sind kleine Dosen von 0,5 auf 2,5 kg Patientengewicht. Dickin- 
lon hat sich derselben bei Basedow-Kranken bedient, die mehrere Tage im verdunkelten 
Zimmer gehalten und mit Wassereinläufen gewöhnt werden. Am Operationstage er¬ 
kalten sie dann statt Wasser zunächst Paraldehydäther und eine halbe Stunde später 
&5proz. Ätherlösung in Olivenöl. Auch bei Kindern ist diese Methode von Guissaz- 
de-Dardel angewendet worden. Er erlebte auf 27 Narkosen bei 4 „guten“ Narkosen 
ichwere Kollapserscheinungen. Bei seinen Versagern war nur 1 g pro kg Körpergewicht 
fs. oben) gegeben. Die Narkose hält trotz sofortiger Entleerung des Mastdarms nach 
Beendigung der Operation noch 2—3 Stunden an — ähnliches berichten russische Au¬ 
toren —. Bei uns in Deutschland hat sich diese Methode — ich glaube, ich darf wohl 
sagen Gott sei Dank — bisher auch nicht einmal versuchsweise einbürgern können. 
Auch scheint mir, die vorliegenden Erfahrungen sollten genügen, um zu zeigen, daß in 
dieser Form nicht weiter zu kommen ist. Auch die meist von den Russen angewendete 
Hedonalnarkose scheint mir nicht zu Nachahmungen aufzufordern. Matschulis be¬ 
rechnet auf 4916 Fälle 6 Todesfälle, von denen aber „nur“ 3 dem Hedonal zur Last 
gelegt werden können. In der Aussprache berichtet aber Petraschewskaja über 
150 Fälle mit 2 Todesfällen, von denen der eine sich schon auf der Abteilung, der zweite 
auf dem Operationstisch ereignete. Drevermann benutzt bei Säuglingen Hedonal 
ab Klysma angewandt. Er sammelte Erfahrungen an 58 Fällen, wobei 43 mal das 
Hedonal mit Novocainanästhesie kombiniert wurde. Schädigungen oder ein Todesfall, 
der dem Mittel zur Last gelegt werden konnte, ereigneten sich nicht. 

Über experimentelle Untersuchungen zur Elehtronarkose berichtet unter aus¬ 
führlicher Besprechung der bereits vorliegenden Erfahrungen Neergaard. Für Ver¬ 
buche am Menschen sind noch nicht die notwendigen Vorbedingungen geschaffen. Eine 
Weiterentwicklung der Methode ist nach Ansicht des Verf. auf dem bisherigen Wege 
rieht zu erwarten. Nur zielbewußte Arbeit kann weiter helfen. Vielleicht kann auch der 
Zufall bei der Auffindung einer geeigneteren Stromart eine Rolle spielen. 

UL Die Rttckenmarksbetäubung. 

Die große Anzahl von Arbeiten über die Rückenmarksbetäubung verrät ein starkes 
Interesse für den Ausbau dieser genialen Methode. Als neues Mittel empfiehlt Rehn 
luf Grundlage der Straubschen Untersuchungen den Methalesther der Milchsäure. 
Weitere Erfahrungen liegen darüber bisher nicht vor. Im übrigen werden teils Stovain, 
His Tropocain und Novocain u. a. Mittel gebraucht. Die Arbeiten enthalten weitere 
Untersuchungen und Bestätigungen des Satzes: Die schädige nden und gefährlichen 
Wirkungen sind Folge der Reizung, bzw. Lähmung der Medullazentren. 
Abadie und Montero haben speziell die Blutdruckverhältnisse einer näheren Unter¬ 
suchung unterzogen. Sie stellten fest, daß die gleichzeitige Einverleibung blutdruck- 
strigernder Mittel unwirksam sei und man am besten schon 3 Stunden vor einer Rücken- 
marksbetäubung Coffein- und Strychnininjektionen vornehmen solle. Dabei halten sie 
«ne Tieflagerung des Oberkörpers und Kopfes schon zu Beginn nicht für bedenklich, 
'renn sie nicht zu schnell erfolgt. Im Gegenteil wirkt sie einer Blutdrucksenkung ent¬ 
eren. Bei Apnoe beginne man alsbald mit künstlicher Atmung. Gesichtsblässe, Unrein- 
freien der Herzgeräusche, Bradykardie, Nausea, Atemstörungen entstehen als bulbo- 
iiiedulläre Störungen durch Imprägnation und Anämie der Medulla. Hertz 
trüt die Nebenwirkungen in leichte bulbäre Intoxikationen und große bulbäre Anfälle. 
Dabei verwendet er 10—12 und 12—15 cg Novocain. Auch Pace betont, daß die Stö- 


Difitized 


by GoOgk 


Original fro-m 

UNIVERSITY OF MICHIGAN 



174 


Allgemeine und örtliche Betäubung. 


rungen Folgen der Giftwirkung auf die bulbären Zentren seien. Wideroeund Dahlstrom 
haben durch Zusammenstellung aus dem Schrifttum gezeigt, daß die meisten Todesfälle 
nach Rückenmarksbetäubung durch Atemlähmung zustande kommen. Versuche mit 
Farbstofflösungen zeigten ihnen, daß solche schon 5 Minuten nach der Lumbalpunktion 
im Ventrikel frei ausströmend nachweisbar waren. Sei halten es deshalb für wahrschein¬ 
lich, daß die Anästhetica den 4. Ventrikel erreichen und dort das Atem¬ 
zentrum lähmen. Hinsichtlich der Einspritzungstechnik unterscheidet Fasano zwei 
große Gruppen von Autoren. In der ersten steht Jonnescu allein, der in jeder Höhe 
nach dem in Frage kommenden Segment einspritzt. Die zweite Gruppe wählt den 
3.-4. Zwischenwirbelraum der Lendenwirbelsäule; doch ist die Injektionstechnik ver¬ 
schieden. 1. Nach Tuffier: Einfache Injektion für Operationen unterhalb des Nabek 
2. Nach Filliatre: Durch ruckweise Injektion, durch die man, mehrmals ansaugend 
und ruckartig wieder einspritzend, die Anästhesie in die gewünschte Höhe treibt (pro¬ 
gressive Diffusion), und endlich die dritte, nach Delmas als homogene Diffusion, 
wobei 20 ccm Liquor angesaugt und auf einmal mit starkem Ruck injiziert werden. 
Je nach der gewünschten Höhe wird die Menge des Medikaments gewählt. Die meisten 
Autoren legen mit Seyffard Gewicht darauf, nur langsam und ohne Ansaugung größerer 
Mengen Liquors zu injizieren und sofortige Beckenhochlagerung zu vermeiden. Völker 
macht dagegen, im Einklang mit Abadie und Montero, sofort die Hochlagerung und 
sah unter 2187 Fällen keine üblen Folgen, hatte aber in 1 1 / 2 % schwere Kopfschmerzen, 
v. Brunn — Monographie in der Neuen Deutschen Chirurgie — faßt sein Urteil dahin 
zusammen, daß sich ein Teil der Todesfälle vermeiden läßt, wenn man von 
einem Hoch treiben der Anästhesie über die untere Abdomenhälfte absieht, 
langsam einspritzt, sofortige Beckenhochlagerung und Überdosierung 
vermeidet. Kalyanyala untersucht die Blutdruckverhältnisse. Bei einem Blutdruck 
unter 100 meide man die Rückenmarksbetäubung. Meist kommt es zu einem Abfall des 
Blutdrucks um 10—30 mm. Starke Abfälle sind stets als ernste Nebenwirkung anzusehen. 
Pace bestreitet die Ansicht vieler Autoren, daß Blutung bei der Punktion Ursache eines 
Mißerfolges sei, Jaschke macht sie für einen Todesfall verantwortlich. Es wiederholt 
sich, was für die Narkose betont ist: Man kann kaum einen Punkt finden, über den sich 
nicht zwei einander entgegengesetzte Meinungen aufzeigen lassen. Das gilt auch für 
die Anwendungsbreite. Dem einen erscheint sie als Methode der Wahl bei fast allen 
Eingriffen, eine zweite Gruppe wählt sie besonders bei den Bauchoperationen, andere 
wollen sie beschränken auf Eingriffe unterhalb des Nabels oder, wie wir, nur auf die 
(Dammgegend und) Beine. Diese differente Stellungnahme ist wohl bedingt durch das 
schwierige und schwankende Urteil über die Gefährlichkeit und die unangenehmen 
Nebenwirkungen der Methode. Wenn man, wie wir, seit über einem Dezennium nie 
einen Todesfall auf dem Tisch — außer bei Hirntumoren — erlebt hat, wenn wir unter 
weit über 20 000 Narkosen nie einen Narkosetodesfall erlebt haben und bei strenger 
Beschränkung der Rückenmarksbetäubung auch hierbei von tödlichen Störungen ver¬ 
schont blieben, muß man die furchtbaren Ziffern der Mortalität der Rücken¬ 
marksbetäubung mit schmerzlichen Gefühlen lesen. Man findet auch nicht den Mut, 
dem Urteil Hagedorns beizutreten: daß es ungerecht und haltlos sei, Todesfälle sofort 
nach der Injektion der Lumbalanästhesie anzuhängen, man muß, wie auch Strauss, 
selbst gegen den Wert einer Sammelstatistik, auch wenn sie erst nach 1910 beginnt 
und die Mortalität auf 1 : 2534 berechnet, skeptisch bleiben. Einige Zahlen mögen das 
zeigen: Jaschke hatte, wie Pribram sagt, ,,nur“ 2Todesfälle auf 3090 Fälle, die er auf 
Überdosierung und Blutung bezieht. Hayem verlor einen kräftigen Patienten 10 Min. 
nach der Einspritzung, und in der Aussprache berichten Bonual,Vernejoul,Ferran 
Gamel und Escat über ähnliche Beobachtungen. Huggins sah unter 1500 Fällen 
2 mal sofort nach der Injektion den Tod eintreten. Zimmer mann berichtet über 
451 Fälle mit 4 Todesfällen: 2mal durch Atemlähmung, 2mal durch Meningitis; Guibal 


Digitized by 


Go igle 


Original fro-m 

UNIVERSITY OF MICHIGAN 



Die Sakralanästhesie. Die örtliche Betäubung. 


175 


iebte bei 4*20 Fallen 3 mal eine verlängerte Apnoe, 2 mal schwere Herzkollapse und 
ueD Todesfall bei einer Herniotomie. Smeth hatte unter 700 Fällen 3 Todesfälle 
ad berechnet die Mortalität auf 1 / 4 %, und Oudard endlich berechnet auf Grundlage 
m 1038 Fallen die Sterblichkeit auf 0,3%! Außerdem erlebte er eine Paraplegie, 
ehmen wir endlich die vielen Störungen von seiten des Zentralnervensystems, die 
Qgeiiiiiuskellähmungen, die aseptischen und eitrigen Meningitiden, die von Strümpell 
shriebenen Spatstörungen hinzu, so glaube ich, daß vorläufig die größte Zurück- 
iltniig geboten erscheint. Wer oberflächliche Narkosen machen will und streng auf 
«taiik hält, kann sie — dafür gibt es eine ganze Anzahl einheitlicher Reihen aus 
Hand — wohl so gut wie lebenssicher gestalten, und einzelne Unglücksfälle sind 
der Art der Erkrankung begründet (z. B. Basedow, sog. Thymustode, die alle Me¬ 
dien belasten). Er muß aber machtlos Zusehen, wenn ihm ein gesunder, 
riftiger Patient, z. B. bei einer Operation wegen Bruchs oder Blinddarms, 
litzartig durch Atemlähmung zugrunde geht, den — darüber besteht kein 
reifel — nicht eine besondere Empfindlichkeit, nicht eine disponierende 
tkrankung, — den einzig und allein die angewandte Betäubungsmethode getötet 
ir. Einzelne derartige Fälle mögen jede Methode belasten, — aber von einzelnen Fällen 
cm man leider bei der Rückenmarksbetäubung nicht reden, sobald man sie nicht auf 
fc&dore Falle und die Beine beschränkt. Wir dürfen auch nicht vergessen: der Ein- 
nd solcher Erlebnisse ist und bleibt ein furchtbarer, weil die Zusammen- 
inge des Geschehens so unerbittlich klar vor Augen liegen! So etwas 
inn wohl nur der ohne Ablehnung der Methode hinnehmen, der es auch 
«anderem Vorgehen für unvermeidlich hält. 

IV. Die Sakralanästhesie. 

brenner berichtet über anatomische Untersuchungen. Er fand, wie schon von 
festgestellt ist, daß das Ende des Lumbalsackes 6—9 cm vom Lig. sacrale ent- 
5 cm kann man also die Nadel gefahrlos einführen. Injektionsversuche mit 
Khylenblaulösung ergaben: 20 ccm kann man ohne Druck einspritzen. Dabei wird 
5 - ~5. Sacralnerv gefärbt. 30 ccm machen schon einen leichten Druck notwendig, 
^ üe untersten Lumbalnerven werden erreicht. 45 ccm färben alle Lumbalnerven 
^ wringen 3—5 cm in die Nervenscheiden vor. Bei 60 ccm werden auch die letzten 
Dorsalnerven erreicht, bei 90 alle Dorsalnervenscheiden gefärbt. Die Außenfärbung 
® Kirakackes reichte bei allen Versuchen noch 3—5 Zoll höher hinauf. Dagegen war 
* Flüssigkeit nie im Duralsack nachweisbar. Deshalb sei die Gefahr einer intraduralen 
öfetüesie nicht vorhanden. Er benutzt 30 ccm einer 2 proz. Novocainsuprareninlösung. 
■Wrsager auf 120 Fälle. Nach der Einspritzung Aufsetzen, wobei heftige Kopf- 
aufhörten. Barbey berichtet über 154 Fälle und betont die fast völlige 
^ulosigkeit der Methode. Nebenerscheinungen waren die gleichen wie bei 
* r Kückenmarksbetäuburig: Blässe, Erbrechen, kurzdauernde ober? 
Gliche Atmung und Unregelmäßigkeiten des Pulses. 5mal traten sshwerere 
kfoigen ein. 1 mal bekam er eine totale Anästhesie. Die schweren Erscheinungen boten 
*-iirakteristische Bild der cerebralen Novocain Vergiftung: Kollaps, Verwirrtheits- 
Verdrehen der Augen und schwere Erregungszustände. 

V. Die örtliche Betäubung. 

Ke Aufklärung der chemischen Konstitution des Cocains hat einen Weg gewiesen, 
^satisch zu neuen Mitteln zu kommen, die Beziehungen zwischen chemischer Kon- 
und örtlich betäubender Wirkung aufzudecken. Durch Veresterung der 
'^Joobenzoesäure mit dem N-alkylierten, proteinogenen Alkamin, dem Leucinol gelangt 
j 4 * Graf zu wertvollen neuen Substanzen. Vor dem Novocain zeichnen sie sich 
^ eine Verlängerung der Kohlenstoffkette des Stammes und rasches Eintreten der 


Digitized by 


Go igle 


Original fro-m 

UNIVERSITY OF MICHIGAN 



176 


Allgemeine und örtliche Betäubung. 


Anästhesie aus. Für praktische Zwecke kommt nur der N-Diäthylleucinolesther der 
p-Aminobenozoesäure in Frage. Die reine Substanz reizt nicht, wirkt an der Cornea wie 
Cocain und 8 mal stärker als das Novocain. Fordern müssen wir: spezifische Affinität 
zu sensiblen Nerven, Löslichkeit in indifferenten Flüssigkeiten, Reizlosigkeit und Hitze¬ 
beständigkeit und die Möglichkeit einer Kombination mit Suprarenin. Versuche mit 
dem neuen Mittel liegen bisher nicht vor. 

Grundlegend für die Frage der Nebenwirkungen und schweren Störungen nach 
örtlicher Betäubung, mit denen sich eine ganze Anzahl von Arbeiten beschäftigt, ist 
die Frage der Giftigkeit. Die allgemeine Grundlage, auf der sie aufgebam 
wird, ist die tier experimentelle Prüfung, die notwendig bei der Anwendung 
m einzelnen versagen muß. Man beginnt, besonders in Hinsicht auf das Supra¬ 
renin, konstitutionelle Eigenarten zu berücksichtigen, — die Bedeutung des Einspritzungs¬ 
ortes und mancher Inponderabilien hat noch keinen genügenden Eingang in die Arbeiter 
gefunden. Man halte z. B. fest, was Meyer belegte, daß schon nach wenigen Kubik 
Zentimetern einer 1 proz. Novocainlösung, die versehentlich intravenös injiziert wurden, 
epileptiforme Krämpfe auftraten (Münch, med. Wochenschr. 1919). Wichtig bei dei 
ganzen Frage sind auch Fälle, wie Kneuckersie beschreibt, und solche, wie sie Bericht¬ 
erstatter auf dem Chirurgenkongreß geschildert hat. Kneucker sah bei Zahnbehand 
lung ohne Novocaininjektion einen Kollaps mit Blässe, Bewußtlosigkeit, Cyanose, kalten 
Schweiß und fadenförmigem Puls. Die Atmung war aussetzend. Erst nach stunden 
langem Bemühen trat Wiederherstellung ein. Konstitutionelle Anomalien, Ein 
drücke und Gerüche im Operationszimmer können zu psychischen Kol 
lapsen, selbst Todesfällen führen. Sie sind mit Novocain nicht häufiger als ohm 
solches. Ein eigenartiges Bild tödlicher Kollapse sah Kulenkampff nach einfachei 
Kropfoperationen in 7 unter 700 Fällen auftreten. Der tödliche Ausgang hat ebenfall 
mit dem Novocain nichts zu tun. Stets fand sich eine Thymus persistens, die aber viel 
leicht weniger Bedingung als Begleitzustand ist. Solche Menschen würden vielleich 
noch eher sterben, wenn sie eine solche Thymus nicht besäßen. Das Bild ist das eine 
plötzlichen, zeitlich von der Novocaininjektion unabhängigen Kollapses des vegetative] 
Nervensystems. Wahrscheinlich gehört auch ein von Hartung beschriebener tödliche 
Kollaps nach einfacher Kropfcystenoperation hierher. Er bot in charakteristischer Weis 
die oben geschilderten Symptome und die unter meinen Fällen einmal festgestellt 
abnorme Pulsverlangsamung. Angsttod vor Beginn einer Narkose, plötzlicher Schreckten 
oder ein solcher beim Fall ins kalte Wasser, schwere Ohnmächten u. a. m. sind im Wesei 
gleichgeartete Zustände, die sich an verschiedene Einwirkungen auf den Körper an 
schließen. Über einen Todesfall nach Mandibularanästhesie, der auch siche 
nichts mit der örtlichen Betäubung zu tun hat, ein Fall, wie ihn jeder erfahrene chirux 
gische Beobachter kennt, beschreibt Reinmöller. 3 Tage nach einer Extraktion eine 
Unterkieferbackzahns entwickelte sich eine jauchige Phlegmone medial vom aufsteigendei 
Unterkieferast, die durch Meningitis zum Tode führte. Zu einem solchen Ausgang — wi 
bekommen eigentlich jedes Jahr 1—2 solcher Fälle eingeliefert — kann es auch kommet 
wenn in Narkose oder ohne Anästhesie operiert wird. Der Zahnarzt ist da in seiner 
Urteil das Opfer seines Materials. Typisch sind zwei Fälle von Butynvergiftung 
die Bulson beschreibt. Sie ereigneten sich bei Nasenoperationen, und zwar ab R« 
sorptionsvergiftungsfälle, die in typischem Verlauf, gleich nach der Anästhesie eit 
setzend, zum Tode führten. Eine große Sammelstatistik hat in Amerika 43 Todesfall« 
von denen 40 der örtlichen Betäubung zur Last gelegt werden, zusammengebrachl 
26 Fälle ereigneten sich bei Cocainanwendung, 20 mal handelte es sich dabei um Tonsil 
ektomien. Die Sektionsergebnisse waren durchweg negativ. Warnung vor Einpinselun 
mit hochkonzentrierten Cocainlösungen und hohen Suprarenindosen. Decker beschreib 
ab Novocainschädigung eine ganz charakteristische Luftembolie der Retina] 
gefäße nach einer Lungenoperation. In typischer Webe — einen gleichen Fa! 


Digitized by 


Gck igle 


Original fro-m 

UNIVERSITY OF MICHIGAN 



Die örtliche Betäubung. 


177 


beobachtete Berichterstatter und weitere finden sich im Schrifttum — kam es erst beim 
^ufsetzen zum Verband dazu, und ebenso charakteristisch war der günstige Ausgang. 
Becker spritzte in die Gegend von Varicen 200 ccm einer 1 / 2 proz. Lösung und sah unter 
k inein Erregungszustand und Herzkrämpfen eine Vergiftung auftreten. Er führt das 
rohl mit Recht auf eine intravenöse Injektion zurück. Braun hat ja schon darauf hin- 
pwiesen, daß manche Autoren im Übereifer allerhand für die örtliche Betäubung un¬ 
geeignete Objekte auswählen, und dazu dürften auch in der Regel ausgedehnte Unter- 
chenkelvaricen gehören, die wir meist in Narkose operieren. Mit der örtlichen Betäubung 
m weiteren Sinne hat das freilich nichts zu tun — eine Leitungsanästhesie hätte ohne 
fclche leicht vorhersehbare Komplikationen ungefährlich zum Ziele geführt. Nach 
leeren Erfahrungen wird, wer viel über 50% Anwendung mit der örtlichen Betäubung 
unausgeht, mit einer Anzahl von mehr oder minder schweren Störungen rechnen müssen. 

Wie mann untersuchte die Blutdruckverhältnisse während der örtlichen Be¬ 
raubung. Wird überhaupt eine Blutdruckerhöhung ausgelöst, so erscheint sie innerhalb 
kr ersten 10 Minuten — häufig kommt es schon in den ersten 2 Minuten dazu. Sie 
st bedingt durch den Suprareningehalt und klingt rasch wieder ab, meist bis auf die 
form, gelegentlich tiefer. Das ist bedeutungslos, wenn nicht in die gleiche Zeit Einflüsse 
iurch die Operation, z. B. Blutverlust, fallen, die zu einer kollapsartigen Senkung führen 
tonnen. Bei 8 Splanchnicusanästhesien nach Käppis war das Verhalten genau wie 
*i anderen Betaubungsarten. In Tierversuchen stellte der gleiche Autor fest, daß 
leibst bei Dosen bis zu 5mg Suprarenin subcutane und intramuskuläre 
Injektionen negativ verliefen und nur bei intravenöser Injektion Blutdruck¬ 
teigerung eintrat, die durch eine nachfolgende Novocaininjektion noch verstärkt wurden, 
wnün sie auf der Höhe der Suprarenin Wirkung erfolgte. Nach abgeklungener Wirkung 
nr sie wirkungslos oder gering blutdrucksenkend. 

Im Gebiet der Anästhesierung des Kopfes beschreibt Hilarowicz eine neue Me¬ 
thode zur Anästhesierung des zweiten Astes durch den Canalis pterygo-palatinus. 
Eine möglichst feine Nadel wird durch den mehrere Millimeter weiten Kanal bis an 
iie Schädelbasis geführt. Dort trifft man den zweiten Ast an seinem Austritt. Hoff er 
bat eine ähnliche Methode angegeben. Die Möglichkeit — uns glückte ein Versuch 
deht — hängt von der Weite und Ausbildung des Kanales ab. Aievoli bespricht 
and empfiehlt die van Allenssche Technik der Trigeminuspunktion. Benutzt wird die 
Patricksche, mit Mandrin versehene Nadel von 1,5 mm Durchmesser. Nach vorheriger 
Ineision im oberen medialen Augenwinkel wird sie auf das Os sphenoidale geführt. 
Darm weicht man nach unten ab und schiebt die Nadel vor bis Reizerscheinungen im 
Trigeminus auftreten. Durchbohrung der medialen Orbitalwand, Verletzungen des 
und der Carotis int. sind die Gefahren. 

Meine Warnung: „Port von der Wirbelsäule“ wird durch einen Unglücksfall, über 
<kn Winterstein berichtet, belegt. Bei einer Halsanästhesierung wegen Kropf ver¬ 
irrte sich, wie Verf. annimmt, die Nadel in ein Foramen intervertebrale. Es kam zu 
einem schweren Kollaps und später sich anschließender Lähmung des linken Armes. 
Ke Nadel muß die rechte Hälfte des Rückenmarks durchstochen haben. Die Injektion 
erfolgte wohl im linken Vorderhorn und Seitenstrang. Leichenversuche zeigten, 
daß die Nadel schon in 4cm Tiefe! in die Medulla eindringen kann. Auch 
an tieferen Teilen des Rückenmarks kann und ist schon gleiches vorgekommen. Die 
Empfehlung der paravertebralen Anästhesie (Hütten, Lowry u. a.) ist deswegen unter 
- p ter Berücksichtigung dieser Gefahr mit Vorsicht aufzunehmen. Die guten Erfahrungen, 
'i* wir seit Jahren an vielen Hundert Kropfanästhesien nach meinem Verfahren ge¬ 
sammelt haben, bestätigt Schnug. 

Ostrowski beschreibt eine Methode, die erste Rippe zu anästhesieren. Wichtig 

daß sie oft mehr vor, als über der zweiten liegt, so daß leicht eine Verwechslung 
möglich ist. Die Bestimmung geschieht am besten in sitzender Stellung des Kranken. 

Jahresbericht Chirurgie 1023. 12 


Digitized by 


Gck igle 


Original fro-m 

UNIVERSETY 0F MICHIGAN 



178 


Allgemeine und örtliche Betäubung. 


Zieht man von der Mitte der Schulterblattgräte eine Verbindungslinie nach dem oberer 
Rande des 7. Halswirbeldornes, so ist der Schnittpunkt mit einer durch den 1. Brust- 
wirbeldorn gezogenen Wagerechten der gesuchte Einstichpunkt. 

Das Interesse für die Splanchnicusanästhesie ist rege geblieben. Einigkeit über di< 
Vorteile und Nachteile der Braunsschen oder Kappisschen Methode besteht nicht 
Teils wird versuchsweise beides angewendet, teils wird die Kappissche, teils die Braun 
sehe Anästhesierung vorgezogen. Nachteile der Braunschen sind: die Schwierigkeil 
oder Unmöglichkeit bei Verwachsungen und die Schmerzhaftigkeit der Einspritzung 
Dagegen ist die Kappissche mit einer Anzahl schwerer Störungen und selbst Todes 
fällen belastet. Finsterer hat sie deswegen aufgegeben und sich der Braunschen zu 
gewandt, die er 600 mal ohne Zwischenfall angewendet hat. Nach ihm besteht dii 
Gefahr, beim Käppis die Vena cava bzw. Azygos anzustechen oder eine seitliche Lumbal 
punktion zu machen. Berichterstatter hat schon in seiner Arbeit über die Hab 
anästhesie betont, daß im Gegensatz zur Kappisschen, die sich der paravertebralei 
Injektion nähere, die Braunsche Anästhesie eine prävertebrale sei. Welche Rolli 
das spielt, das geht vor allem aus Blutdruckuntersuchungen hervor. Während weder wu 
noch Finsterer jemals die kollapsartigen Blutdrucksenkungen sahen, wir auch nii 
eine strotzende Fülle der Mesenterialvenen beobachtet haben, scheint sich beides bein 
Käppis häufig zu finden. Metge berichtet über starke Blutdrucksenkungen in der er 
drückenden Mehrheit der Fälle. In 9 unter 114 Fällen konnte der peripher 
Blutdruck überhaupt nicht mehr gemessen werden. Die strotzende Blut 
fülle der Mesenterialvenen steht im Gegensatz zu der „erschreckenden 1 
peripheren Blässe. Da diese Erscheinungen, wie die Braunsche Anästhesie beweis! 
mit der Splanchnicuslähmung als solcher nichts zu tun haben, so sind sie m. E. au 
ein Eindringen von Novocain in den Lumbalkanal zu beziehen. Wir habe] 
eine zentrale Blutdrucksenkung! Die von Metge festgestellten geringeren Blutdruck 
Schwankungen haben nichts mit der Methode als solcher zu tun. Sie finden sich auc] 
in Narkose, bei Eröffnung des Bauches, kurz bei mancherlei den Körper treffendei 
Reizen. Erwähnen möchte ich endlich noch, daß die sog. Roussielsche Method 
keinen Sondernamen verdient, da sich sein Vorgehen im wesentlichen mit dem voi 
Käppis deckt. 

Die parasakrale Anästhesie hat sich weiter bewährt. Meeker berichtet über gut 
Erfolge mit der transsakralen Anästhesie, wie sie Danis angegeben hat (225 Fälle] 
Zunächst wird dabei eine tiefe Sakralanästhesie ausgeführt, dann durch die For. sacrali; 
der Plexus sacralis infiltriert. 

Kaplan empfiehlt die Plexusanästhesie; das Anstechen der Art. subcl. sei uu 
bedenklich, ein solches der Pleura rufe Schmerzen hervor, die in 2 Fällen zu Morphium 
gaben nötigten. Für die Leitungsanästhesie am Bein, die nicht die ihr gebührende Be 
achtung gefunden habe, setzt sich W T iedhopf ein. Sie sei nicht umständlicher um 
unzuverlässiger wie die Plexusanästhesie. Bei einiger Übung gelingt sie meist in 5 Minutei 
Neben dem Ischiadicus und Femoralis werden der N. obt. und cut. fern. lat. ausgeschaltel 
Bei richtiger Auswahl bekommt man 100% positive Resultate. Die Infiltration de 
incarcerierten Querschnittes nach Sievers und die alte Crilesche, von Drüner wiede 
aufgenommene vorherige Freilegung lehnt Verf. ab. Drüner polemisiert auf Grundlag 
der oben schon besprochenen Frage der Giftigkeit gegen Wiedhopf, der die 2 1 / J fac 
zu hohe Dosis benutze. Es sei merkwürdig, daß es dabei nicht zu deutlichen Vergiftung« 
erscheinungen komme. Er legt Femoralis und Ischiadicus vorher frei, um mit kleine 
Dosen auszukommen. Daß es sich dabei um eine nur pharmakologisch - tier 
experimentelle begründete Fiktion handelt, alsob Vergiftungswirkunge: 
im Bereich von überhaupt in Frage kommenden Dosen zu befürchtei 
seien, ist leider ein oft wiederholter Fehler, der eine richtige Kritik der auftretemlei 
Störungen hindert und zu vielen irrtümlichen Deutungen Anlaß gibt. Eine große Roll 


Digitized by 


Gck igle 


Original fro-m 

UNIVERSITY OF MICHIGAN 



Allgemeines. 


179 


ipielt auch das, was ich das psychologische Gesetz der interessierten Auf- 
nerksamkeit genannt habe: Wenden wir eine neue oder andere Methode an, führen 
rir eine andere Therapie ein, so beobachten wir allerhand, was wir sonst nicht sehen. 
Fon einem Tod nach örtlicher Betäubung spricht z. B. ein Autor, der seinen Patienten 
inter Himerscheinungen nach einer Operation verliert, trotzdem sich nachher ein Er- 
reichnngsherd im Gehirn findet. Nie hätte er daran gedacht, diese Tatsache mit der 
Setäubungsmethode in Zusammenhang zu bringen, wenn er z. B. in Narkose operiert 
bitte. Solche Fälle lassen sich in großer Zahl aus dem Schrifttum zusammenstellen, 
iml wenn Kneucker in dem oben erwähnten Falle in örtlicher Betäubung operiert 
bitte, so wäre das selbstverständlich ein durch sie verschuldeter Todesfall. Das Bild 
ler Vergiftung durch Novocain kennen wir ganz genau. Fällt es zeitlich zusammen mit 
kr Höhe der möglichen Wirkung, d. h., entwickelt es sich im unmittelbaren Anschluß 
m die Einspritzung, dann hätten wir wenigstens, wie leider bei der Rückenmarks- 
ktäubung, die zu fordernden Vorbedingungen, um mit höchster Wahrscheinlichkeit 
fe Anästhesierungsmethode beschuldigen zu können! 


Allgemeines. 

Babcock, W. Wayne, Resuscitation in abdominal surgery. (Die Wiederbelebung 
in der Abdominalchirurgie.) (Americ. joum. of obstetr. a. gynecol. Bd. 6, Nr. 2, 
S. 179—184 u. 235—237.) 26, 134. 

Bachlech ner, Karl, Die intrakardiale Injektion. (Ergehn, d. Chirurg, u. Orthop. 

Bd. 16, S. 1—27.) 25, 499. 

Baeyer, H. v., Anfeuchtung, Erwärmung und Waschen der Narkosendämpfe. (Orthop. 

Anst., Univ. Heidelberg.) (Münch, med. Woehenschr. Jg. 70, Nr. 15, S. 470.) 28, 97. 

Bar ney, J. Dellinger, and Wm. M. Shedden, A study of anesthesia in prostatec- 
tomy. (Eine Studie über Anästhesie bei Prostatektomie.) (Genito-urin. dep., Mas¬ 
sachusetts gen. hosp., Boston.) (Joum. of urol. Bd. 10, Nr. 6, S. 491—502.) 27, 438. 

B& umann, Erwin, Zur Narkosenfrage. (Krankenh., Wattwil, Schweiz.) (Zentralbl. 

f. Chirurg. Jg. 50, Nr. 20, S. 800—803.) 28, 339. 

Baumann, Erwin, Zum Narkoseproblem. (Mit spezieller Berücksichtigung der che¬ 
mischen Seite.) (Krankenh., Wattwil.) (Schweiz, med. Woehenschr. Jg. 68, Nr. 25, 
S. 600—606.) 27, 130. 

Bertram, Ferdinand, Inhalationsnarkose und Blutzucker. (Pharmakol. Univ.- 
Inst., Krankenh. St. Georg, Hamburg.) (Zeitschr. f. d. ges. exp. Med. Bd. 87, H. 1/2, 
S. 99—118.) 25, 454. 

Birkholz, Lecitholinjektionen nach Narkose. (Dtsch. med. Woehenschr. Jg. 49, Nr. 41, 
S. 1305.) 25, 242. 

Bost, T. C\, Further observation of heart massage as a final resort for resuscitating 
hearts failing under general anaethesia. (Weitere Beobachtungen von Herzmassage 
als letztes Hilfsmittel bei Herzstillstand in der Narkose.) (Surg., gynecol. a. obstetr. 
Bd. 86, Nr. 2, S. 276—279.) 28, 229. 

Bridel, Marc, Sur un proeödö trös simple pour empecher la coloration des Solutions 
de novocaine-adröaline pour rachianesth^sie, de novocaine, de sels d’^sörine, 
cTapomorphine, d’ömötine, etc. ... et sur la Sterilisation de cos Solutions. (Über 
ein sehr einfaches Verfahren, um die Färbung der Lösungen von Novocain-Adre¬ 
nalin zur Rückenmarksanästhesie, von Novocain, den Salzen des Eserins, Apo¬ 
morphins, Emetins usw. zu verhindern . . . und über die Sterilisierung dieser Lö¬ 
sungen.) (Joum. de pharmacie et de chim. Bd. 27, Nr. 5, S. 166—178.) 27, 438. 

Bruns, O., Über Wiederbelebung. (Klin. Woehenschr. Jg. 2, Nr. 52, S. 2333—2337.) * 

Buxton, Dudley W., Anaesthetics in common operations. (Anaesthetica bei ein¬ 
fachen Operationen.) (Practitioner Bd. 110, Nr. 1, S. 121—136.) * 

-sine. Ansei M., The problem of Service in the relations of the professional anesthetist 
to the surgeon. (Die Stellung des Bemfsanästhetisten zum Chirurgen.) (Americ. 
joum. of surg. Bd. 37, Nr. 7 [Quart, suppl. of anesthesia a. analgesia], S. 89—91.) * 

*- a tel, W., und R. Men nicke, Untersuchungen über die periphere Wirkung des 
Alkohols, Chloroforms und Äthers auf die Gefäße. (Pharmakol. Inst., Univ. Halle- 
Wittenberg.) (Zeitschr. f. d. ges. exp. Med. Bd. 32, H. 1/4, S. 281—289.) 23, 373. 

Cat helin, F., L/anesthesie en Chirurgie urinaire. (Die Anästhesie in der urologischen 
Chinirtrie.) (Arch. franco-belges de Chirurg. Jg. 26, Nr. 7, S. 670—679.) 27, 437. 

12 * 


Digitized by 


Go igle 


Original fro-m 

UNIVERSITY 0F MICHIGAN 




Digitized by 


180 Allgemeine und örtliche Betäubung. 

Champlin, Paul B., Resuscitation by intracardiac injection of epinephrin chl i 
(Wiederbelebimg durch intrakardiale Einspritzung von Epinephrin. hydro i 
(Journ. of the Americ. med. assoc. Bd. 81, Nr. 3, S. 202—203.) 25 

Dale, H. H., C. F. Hadfield and H. King, The anaesthetic action of pure e 1 
(Die anästhetische Wirkung des reinen Äthers.) (Lancet Bd. 204, Nr. 9, S ; 
bis 429.) 22, 1 

Dehl, Günter, Die Indikation der Allgemeinnarkose gegenüber der Lokalanästl e 
(Dissertation: Breslau 1923. 47 S.) 

Dölter, Werner, Ein Beitrag zu dem Kapitel „Anaesthesia und Entzündung* 1 . (Di i 
tation: Heidelberg [1923]. 21 S.) 

Dorr, Henry I., and Theodore D. Casto, Postgraduate work in anesthesii, 
dentists. (Stufenweise Arbeit bei der Narkose der Dentisten.) (Americ. jour. l 
surg. Bd. 87, Nr. 7, [Quart, suppl. of anesthesia a. analgesia], S. 76—80.) 
Ernst, Alfred, Narkosetod bei Hypophysentumor. (Dissertation: München 11 
10 S.) 

Fessler, Kursus der kleinen chirurgischen Technik. I. Narkose. (Dtsch. med. Wo<tl 
schrift Jg. 49, Nr. 11, S. 353—355.) 

Finlaw, Fred H., Anesthesia. (Nat. eclectic med. assoc. quart. Bd. 14, Nr. 3, fc. 
bis 172.) 

Finsterer, Hans, Allgemeine oder örtliche Anästhesie bei den Bauchoperati oj 
(W ien. med. Wochenschr. Jg. 78, Nr. 12/13, S. 583—586.) 22, 

Fischer, Herbert, Einfluß einiger Narkotica auf den Quellungszustand der F l 
flocke. (Dissertation: Halle 1923. 14 S.) 

Flemming, Arthur Launcelot, Fatalities from anaesthetics. (Narkosenunglü 
fälle.) (Brit. med. journ. Nr. 8279, S. 804—806.) 20, 

Frei, Walter, und Hans Grand, Beitrag zur Theorie der Narkose. (Veteri 
pathol. Inst., Univ. Zürich.) (Zeitschr. f. d. ges. exp. Med. Bd. 11, H. 3/6, S. 
bis 369.) 22, 

Friedländer, Über die gewöhnlichen Fehler bei der allgemeinen Narkose. Zu Kit 
Aufsatz in der Münch, med. Wochenschr. 1923, Nr. 33. (Münch, med. Wochen* 
Jg. 70, Nr. 51, S. 1509—1510.) 

Friese, Artur, Narkose und Lokalanästhesie an der Chirurgischen Universität tsk 
zu Marburg-Lahn. (Dissertation: Marburg 1923. 35 S.) 

Gallois, P., Le signal de d^glutition dans l’anesthösie gönärale. (Das Sehl 
Zeichen bei der Narkose.) (Journ. de m6d. de Paris Jg. 42, Nr. 44, S. 907— 

26 , 

Gihr, Hubert, Anästhesie in der konservierenden Zahnheilkunde. (Disserta 
Heidelberg 1923. 31 S.) 

Gobbi, Luigi, L’influsso dell’ anestesia nell* infiammazione. (Der Einfluß der 
ästhesie auf die Entzündung.) (Istit. di patol. Chirurg., univ. Modena.) ( 
d. soc. med.-Chirurg, di Modena Jg. 28/24, S. 81—96.) 29. 

Hackmack, Dora, Über den Chloraustausch zwischen den roten Blutkörpei 
und der umgebenden Lösung. II. Mitteilung: Die Beeinflussung des Clilo 
tausches durch Narkotica. (Dissertation: Heidelberg [1923]. 10 S.) 

Hegewald, Hans, Die Psychonarkose bei geburtshilflichen, gynäkologischen 
chirurgischen Eingriffen. (Allg. Krankenli., Bad Homburg v. d. H.) (Bruns’ ] 
z. klin. Chirurg. Bd. 128, H. 3, S. 766—776.) 23, 

Henry, J.-R., et M. Arnaud, Anesthesie gänörale chirurgicale. Revue gön6rale. 
seille-möd. Jg. 60, Nr. 3, S. 105—134.) 

Hönck, Über die gewöhnlichen Fehler bei der allgemeinen Narkose. Bemeriti 
zu dem Aufsatz von A. Krecke in Nr. 33, S. 1092 dieser Wochenschrift. (NI 
med. Wochenschr. Jg. 70, Nr. 45, S. 1365.) 29, 

Höppner, Edmund, Wie verhält sich der Zahnarzt bei üblen Zufällen währen 
Narkose? (Dissertation: Würzburg 1923. 34 S.) 

Huck, John G., and Sarah M. Poyton, Study of iso-agglutinins before and 
et her anesthesia. (Untersuchung der Isoagglutinine vor und nach Äthemar 
(Biol. div., med. elin., Johns Hopkins hosp., Baltimore.) (Journ. of the 
med. assoc. Bd. 80, Nr. 10, S. 670—671.) 22. 

Kelemen, Georg, Beitrag zur Technik der künstlichen Atmung. (Arch. f. klin 
rurgie Bd. 128, S. 858—860.) 23 

Keller, Paul, Über Leberveränderungen nach Chloroformdarreichung. (Experime 
Untersuchung an weißen Mäusen.) (Dissertation: Breslau 1923. 20 S.) 

Klein Schmidt, K., Über die schmerzstillende Wirkung eines morphinartig wLrlci 
Kodeinderivats „Dicodid“. (Chirurg. Univ.-Klin., Heidelberg.) (Müncli. 
Wochenschr. Jg. 70, Nr. 13, S. 391—392.) 22 


Gck igle 


Original from 

UNIVERSETY 0F MICHtGAN 



Allgemeines. 


181 


neucker, Alfred, Kollaps nach Novocain. (Zeiischr. f. Stomatol. Jg. 21, H. 3, 
S. 167—172.) # 24, 39. 

Snig, Ernst, Über Änderungen des Blutdrucks durch operative Eingriffe. (Chirurg. 
üniv.-Klin., Königsberg i. Pr.) (Dtsch. Zeitschr. f. Chirurg. Bd. 178, H. 3/4,' S. 187 
bis 223.) * 23, 228. 

inig, Fritz, Schmerzbetäubung bei chirurgischen Operationen. (Med. Klinik Jg. 19, 
Nr. 7, S. 195—197.) 22, 287. 

ecke, A., Über die gewöhnlichen Fehler bei der allgemeinen Narkose. (Münch, 
med. Wochenschr. Jg. 70, Nr. 33, S. 1092—1094.) 28, 335. 

iiskeraper, Kaspar, Ikterus nach Chloroformnarkose. (Dissertation: München 
1923. 21 S.) . * 

tteri, S., Reazione di Wassermann e narcosi. (Wassermannsche Reaktion und 
-Varkose.) (Istit. di clin. Chirurg., univ. Palermo.) (Ann. ital. di Chirurg. Jg. 2, 
H. 4, S. 421—435.) 28, 422. 

tteri, S., Sulla dottrina dell’ autointossicazione timogena nelle morti improwise- 
•la eloroformio. Ricerche sperim. (Über die Lehre von der thymogenen Auto- 
mtoxikation bei plötzlichen Chloroformtodesfallen.) (Istit. di clin. Chirurg., univ., 
Palermo.) (Ann. di clin. med. Jg. 12, H. 4, 8. 469—483.) 26, 8. 

tteri, S., Alterazioni istologiche del timo nell’intossicazione cloroformica speri¬ 
mentale. (Histologische Veränderungen des Thymus bei der experimentellen Chlo¬ 
roform Vergiftung.) (Istit. di clin. chirurg., univ. Palermo.) (Ann. di clin. med. 
e di med. sperim. Jg. 18, H. 2, S. 138—173.) 29, 422. 

tenz, John W., Restoration of breathing by dilatation of the sphincter ani. (Wieder¬ 
herstellung der Atmung durch Dilatation des Afterschließmuskels.) (Internat, 
joum. of med. a. surg. Bd. 86, Nr. 10, J. 421—423.) 25, 449. 

ifkhardt, A. B., and J. B. Carter, The physiologic effects of ethylene. A new 
anesthetic. (Physiologische Wirkungen des Äthylens. Ein neues Narkose- 
iras.) (Hüll, physiol. laborat., univ. Chicago.) (Joum. of the Americ. med. assoc. 
Bd. 80, Nr. 11, S. 765—770.) * 

Dowall, J. S., The effect of anaesthetics on the lungs. (Prelim. com.) (Die Wir¬ 
kung! der Anaesthetica auf die Lungen.) (Dep. of physiol., univ. Leeds.) (Brit. 
rr.ed. joum. Nr. 8287, S. 61.) 21, 495. 

eker, William R., and Emmett B. Frazer, The comparative toxicity of novo- 
rain, neocain, procain and apothesine. The effect of intravascular injections. (Ver¬ 
reich der Giftigkeit von Novocain, Neocain [französisches Novocain], Procain 
amerikanisches Novocain] und Apothesin. Wirkung von intravasculären Injek¬ 
tionen.) (Joum. of pharmacol. a. exp. therapeut. Bd. 22, Nr. 5, S. 375—392.) 

28, 96. 

yer. Kurt H., und Heinr. Hopff, Theorie der Narkose durch Inhalationsan- 
^thetica. II. Mitt. Narkose durch indifferente Gase unter Druck. (Hoppe- 
Wylers Zeitschr. f. physiol. Chem. Bd. 126, H. 4/6, S. 281—298.) 28, 227. 

-hell, W. E. M., A case of delayed anaesthetic poisoning. (Ein Fall von verzöger¬ 
tem Narkosetod.) (St. Bartholomew’s hosp. journ. Bd. 80, Nr. 12, S. 191—192.)* 
Cornelius, Radiologische Untersuchungen über den unmittelbaren Einfluß 
•on Narkose und Operation auf die Herzgröße. (Röntgenlaborat., Komitatspit., 
Whäßbiirg, Rumänien.) (Fortschr. a. d. Geb. d. Röntgenstr. Bd. 80, H. 3/4, S. 331 
fe 334.) 22, 365. 

fon, Franz, Über das Lobelin und seine therapeutische Verwendbarkeit. (Disser¬ 
tation: Bonn 1923. 4 S.) * 

118 le, B a i o c c h i, Capsule surrenali e timo nella cloronarcosi sperimentale. (Neben- 
t^nkapsel imd Thymus bei der experimentellen Narkose.) (Istit. d. anat. ed 
wol. patol., univ., Napoli.) (Sperimentale Jg. 77, H. 1/2, S. 5—32.) 24, 38. 

Edmond, Quelle möthode d’anesthösie faut-il choisir en Chirurgie rurale? 
Welche Methode der Anästhesie muß man in der Chirurgie auf dem Lande wäh- 
^•) (Clinique Jg. 18, Nr. 18, S. 157—158.) * 

*?°port, Boris, Observations on anesthesia, with report of 1500 consecutive cases. 
Beobachtungen betr. Anästhesie mit einem Bericht über 1500 aufeinanderfol- 
Fälle.) (Boston med. a. surg. joum. Bd. 189, H. 5, S. 169—174.) 29, 422. 

C., Anämisierung des Gehirns zum schnelleren Eintritt der Narkose. (Ev. 
fcankenh., Düsseldorf.) (Zentralbl. f. Chirurg. Jg. 50, Nr. 36, S. 1390—1391.) 
H1 24, 389. 

yo, Giovanni, Ricerche ematologiche ed urologiche nella cloronarcosi. Osser- 
V8 zioni cliniche. (Hämatologische und urologische Beobachtungen bei der Chloro- 
^kose [klinische Beobachtungen].) (Istit. di patol. chirurg., Firenze.) (Arch. 
JUl di Chirurg. Bd. 8, H. 4, S. 345—386.) 27, 437. 


Digitized by 


Go igle 


Original from 

UNIVERSITY OF MICHIGAN 



182 


Allgemeine und örtliche Betäubung. 


Digitized by 


Hornberger, Floyd T., Observations on surgery and surgical technique. Fron 
study of 2500 anesthesias. (Beobachtungen über Chirurgie und chirurgische Te 
nik an Hand von 2500 Narkosen.) (Journ. of the Indiana state med. assoc. Bd. 
Nr. 10, S. 329^333.) 26, 3 

Ross, Ellison L.\ Some general effects of local anesthetics administered as in t 
sillectomy. (Einige Allgemeinwirkungen örtlicher Betäubungsmittel, die bei 
Tonsillektomie Anwendung finden.) (Ann. of otol., rhinol. a. laryngol. Bd. 
Nr. 4, S. 1229—1239.) 

Rossmann, Helmut, Die Narkose in der Zahnheilkunde. (Dissertation: Berlin 1 
[1923]. öl, 5 S.) 

Rowbotham, E. Stanley, Case of cardiac arrest under an anaesthetic followed 
heart massage. (Herzstillstand in der Narkose, mit Herzmassage behandelt.) (P 
of the roy soc. of med. Bd. 16, Nr. 8, sect. of anaesthetics, S. 5—7.) 
Schemann, Paul, Über die Gefahren der allgemeinen Narkosen und ein Vergleicl 
den jetzt geläufigen Methoden der Injektionsanästhesien. (Dissertation: Wi 
bürg 1923. 48 S.) 

Schenk, Paul, Die Wirkung der Chloroformnarkose auf den Körperhaushalt. 
Univ.-Poliklin., Marburg.) (Arch. f. exp. Pathol. u. Pharmakol. Bd. 99, H. 
S. 206—214.) 26, : 

Schmidt, Kurt Reinhard, Über die Methoden der Anästhesie in der Zahnheilku] 
(Dissertation: Jena 1921 [1923]. 181 S.) 

Schoening, Friedrich, Erfahrungen über Narkose bei Verengerung der ob 
Luftwege. (Städt. Krankenh., Erfurt.) (Münch, med. Wochenschr. Jg. 70 , Nr, 
S. 1526—1527.) 26, : 

Schwarz, O. H., and O. S. Krebs, Scopolamin-morphin seminarcosis. Repor 
its use in the third thousand deliveries in Barnes hospital. (Scopolamin-Morphi 
Dämmerschlaf. Bericht über das 3. Tausend Geburten in Barnes Hospital.) (I 
of obstetr., Washington univ. med. school. St. Louis.) (Joum. of the Americ. i: 
assoc. Bd. 81, Nr. 13, S. 1083—1089.) 26, 

Sington, Harold, Anaesthesia for children. (Anästhesie bei Kindern.) (Brit. i 
joum. Nr. 8279, S. 801—804.) 25, 

Smythe, Frank D., Synergistic analgesia. (Kombinierte Analgesie.) (Americ. jo 
of surg. Bd. 87, Nr. 7 [Quart, suppl. of anesthesia a. analgesia], S. 85—89.) 24. 

Spiro, Karl, Phosphatwirkung und Narkose. (Physiol.-chem. Anst., Univ. Ba 
(Klin. Wochenschr. Jg. 2, Nr. 44, S. 2039.) 26, 

Stecher, Otfried, Die Wahl der Schmerzverhütung bei Basedow-Operationen. 

liehe oder allgemeine Betäubung? (Dissertation: Gießen 1923. 13 S.) 
Sternberg, H., Über die sensibilisierende Wirkung von Cocain, Novocain und Al 
auf Adrenalin und Adrenalon. (3. Jahresvers. dtsch. Hals-, Nasen- u. Ohrenä: 
Kissingen, Sitzg. v. 17.—19. V. 1923.) (Zeitschr. f. Hals-, Nasen- u. Ohrenli 
Bd. 6, S. 45—46.) 26, 

Stetson, Halbert G., Report of a series of anaesthesias in a small hospital. (Bei 
über eine Serie von Anästhesien in einem kleinen Krankenhaus.) (Boston i 
a. surg. joum. Bd. 188, Nr. 13, S. 450—454.) 

Strübe, Hans, Ist Morphium ein „Antidot“ bei Scopolaminvergiftung? (Zentr 
f. Gynäkol. Jg. 47, Nr. 36, S. 1460—1462.) 26 , 

Tittel, Kurt, Narkose und Lecithin. (Dtsch. med. Wochenschr. Jg. 49, Nr. 18. S, 
bis 586.) 23 , 

Trotter, Wilfred, and William I. de C. Wheeler, Discussion on anaesthetics i 
the surgeon’s point of view. (Aussprache über Anaesthetica vom Standpi 
des Chirurgen.) (Brit. med. joum. Nr. 8279, S. 791—796.) 26, 

Tyler, G. T., Further experience with synergistic analgesia. (Weitere ErfaHm; 
mit kombinierter Anästhesie.) (Southern med. joum. Bd. 16, Nr. 3, S. 191’ 
202.) 23. 

Viale, G., La tensione superficiale e la narcosi. Risposta a W. Kopaczewski. ((_ 
flächenspannung und Narkose. Eine Erwiderung an W. Kopaczewski.) (Isti 
fisiol., univ., Torino.) (Archiv, di scienze biol. Bd. 4, Nr. 1/2, S. 88—92.) 
Vorschütz, Joh., Zur Frage der Entstehung der Spätchloroformschäden. (St. 
seph-Hosp., Elberfeld.) (Dtsch. Zeitschr. f. Chirurg. Bd. 188, H. 3/4, S. 246-—; 

26 , 

Wagner, Hans, Zur Beurteilung der Kuhnschen Tubage bei Operationen. (X>i 
tation: Berlin 1922 [1923]. 54 S.) 

Webster, Wm., The anesthetist’s point of view. (Der Standpunkt des Anästhetii^ 
(Americ. joum. of surg. Bd. 37, Nr. 7 [Quart, suppl. of anesthesia a. analgrt 
S. 66—68.) 


Gck igle 


Original from 

UNIVERSITY OF MICHIGAN 



Allgemeines. Allgemeinnarkose, Orale und nasale Inhalationsnarkose. 


183 


Wernicke, Franz, Die Möglichkeit und Anwendung der Narkose bei zahnärztlichen 
Eingriffen. (Dissertation: Halle 1923. 59 S.) * 

White, James C., Deetherization by means of carbon dioxid inhalations, with some 
observations on pulmonary Ventilation and ether tension during anesthesia. (Be¬ 
förderung der Ätherausscheidung durch Kohlensäureeinatmung mit Beobachtungen 
über Lüftung und Äthergehalt der Lunge während der Narkose.) (III. surg. serv., 
med. laborat., Massachusetts gen. hosp., Boston.) (Arch. of surg. Bd. 7, Nr. 2, S. 347 
bis 370.) 25, 11. 

Wie mann, Otto, Experimentelle Untersuchungen über die Wirkung des Novocain- 
Suprarenins auf den Blutdruck. (Pharmakol. Instit. u. Chirurg. Klin., Univ. Würz- 
burg.) (Dtsch. Zeitschr. f. Chirurg. Bd. 179, H. 5/6, S. 388—393.) 24, 38. 

Willems, Ch., L’anesthösie. (Die Anästhesie.) (Scalpel Jg. 76, Nr. 40, S. 1093—1107 
u. Nr. 41, S. 1121—1128.) 26, 384. 

Allgememnarkose, Orale und nasale Inhalationsnarkose. 

Arnbard, L., et A. Caillet, Remarques sur l’anesthöeie au protoxyde d’azote. (Be¬ 
merkungen zur Stickstoffoxydulnarkose.) (Höp. St.-Joseph, Paris.) (Arch. des 
maladies des reins et org. gönito-urin. Bd. 1, Nr. 3, S. 356—359.) 28, 97. 

Bakkal, I. S., Äther- und Chloroformrausch. (Chirurg. Univ.-Klin., Astrachan.) (Astra¬ 
chanski medizinski joumal Jg. 1, Nr. 1, S. 37—41.) (Russisch.) 27, 437. 

Boyle, H. Edmund G., Anaesthesia by the gas-oxygen-ethanesal and the gasoxygen- 
chloroform-ethanesal combinations. (Narkose mit Lachgas-Sauerstoff-Ethanesal 
und Lachgas-Sauerstoff-Chloroform-Ethanesal-Mischungen.) (Brit. med. joum. 
Xr. 8279, S. 806—808.) 26, 87. 

Buettner, J. J., Nitrous oxide oxygen. — Its value as a general anaesthetic in genito- 
urinary surgery. (Nitrooxyd-Sauerstoff. Ihr Wert als Allgemeinanaestheticum für 
die Chirurgie des Urogenitaltraktus.) (New York state joum. of med. Bd. 23, Nr. 3, 
S. 112—113.) 80, 745. 

Chiioliau, M., L’anesthösie par le protoxyde d’azote en Chirurgie. (Die Stickoxydul¬ 
narkose in der Chirurgie.) (Progr. möd. Jg. 51, Nr. 19, S. 226—229.) 28, 228. 

Clemens, J., Ein Beitrag zur Verbesserung der Allgemeinbetäubung mit einer neuen 
Narkosemaske (D. R. P.). (Chirurg. Klin., Univ. Bonn.) (Zentralbl. f. Chirurg. Jg.50, 
Xr. 24, S. 958—961.) 28, 423. 

Danforth, W. C., and Henry Davis, Obstetric analgesia and anesthesia. A con- 
sideration of nitrous oxid-oxygen and various combined methods. (Rausch- und Voll¬ 
narkose in der Geburt. Über Stickoxydul und verschiedene kombinierte Methoden.) 
(Joum. of the Americ. med. assoc. Bd. 81, Nr. 13, S. 1090—1096.) 26, 386. 

ürevermann, Paul, Die Hedonalnarkose im frühesten Kindesalter. (Chirurg. Univ.- 
Klin., Freiburg i. Br.) (Münch, med. Wochenschr. Jg. 70, Nr. 36, S. 1153-—1154.) 

24, 440. 

Dumont, J., Technique de la narcose au protoxyde d’azote au moyen de Pappareil de 
Desmarest. (Technik der Stickstoffoxydulnarkose mittels des Desmarestschen 
Apparates.) (Presse möd. Jg. 81, Nr. 1, S. 1—4.) 21, 325. 

Evans, John H., A review of 1579 anaesthesias with the exclusive use of gas and oxygen 
by the Saturation method of McKesson. (Bericht über 1579 Anästhesien mit Stick¬ 
oxydul-Sauerstof fnarkose nach der Methode von McKesson.) (Bull, of the Buffalo 
gen. hosp. Bd. 1, Nr. 2, S. 71—75.) 25, 12. 

Flemming, A. L., Light ether anaesthesia. (Leichte Ätheranästhesie.) (Bristol med.- 
chirurg. joum. Bd. 40, Nr. 148, S. 88—93.) 28, 451. 

Florescu, AL, Tödliche Synkope bei Äthylchloridnarkose und der Parasympathicus. 
(Clin, chirurg., Cluj.) (Clujul med. Jg. 4, Nr. 1/2, S. 25—27.) (Rumänisch.) 

22, 253. 

( iauss, C. J., und Hermann Wieland, Ein neues Betäubungsverfahren. (Klin. Wo¬ 
chenschr. Jg. 2, Nr. 3, S. 113—117 u. Nr. 4, S. 158—162.) 21, 496. 

Hamet, De la mort subite au cours de ranesth&ne genörale au chlorure d’^thyle. (Über 
plötzlichen Tod im Verlauf einer Allgemeinnarkose mit Äthylchlorid.) (Arch. de 
med. pharm, et na vale Bd. 118, Nr. 6, S. 468—478.) 26, 266. 

Hellendall, Hugo, Zur Pantopon- bzw. zur Laudanon-Scopolamin-Äther-Narkose. 
(Priv.-Frauenklin. Dr. Hellendall, Düsseldorf.) (Monatssehr. f. Geburtsh. u. Gynäkol. 
Bd. 61, S. 63—86.) 26, 266. 

•Jacod, M., Association de l’anesthösie gönörale rectale et buccale & l’öther dans les 
operations sur la face. (Kombination von rectaler und oraler Allgemeinnarkose bei 
Operationen am Gesicht.) (Rev. de laringol., d’otol. et de rhinol. Jg. 44, Nr. 12, 
S. 483—488.) 25, 12. 


Digitized by 


Gck igle 


Original fro-m 

UNIVERSETY OF MICHIGAN 



Digitized by 


184 Allgemeine und örtliche Betäubung. 

König, Fritz, Schmerzbetäubung bei chirurgischen Operationen. (Med. Klin. Jg. 19, 
Nr. 7, S. 195—197.) 22, 287. 

Kronacher, A., Über kurzdauernde Narkosen mit Äther und ChloräthyL (Zentralhl. 
f. Chirurg. Jg. 60, Nr. 24, S. 954—957.) 28, 422, 

Kurt zahn, H., und C. Teichert, Über Narcylenbetäubung in der Chirurgie. (Vorl. 
Mitt.) (Chirurg. Univ.-Klin., Königsberg.) (Zentralbl. f. Chirurg. Jg. 50, Nr. 37, 
S. 1417—1423.) 25, 72. 

Latteri, S., Sulla dottrina deH’autointossicazione timogena nelle morti improwise 
da cloroformio. Ricerche sperim. (Über die Lehre von der thymogenen Auto¬ 
intoxikation bei plötzlichen Chloroformtodesfällen.) (Istit. di clin. Chirurg., univ., 
Palermo.) (Ann. di clin. med. Jg. 12, H. 4, S. 469—483.) 26, 8. 

Lorain, A., Technique de l’anesthäsie au protoxyde d’azote. (Narkosentechnik mit 
Stickstoffoxydul.) (Arch. des maladies des reins et des org. gönito-urin. Bd. 1, 
Nr. 3, S. 339—355.) 28, 97, 

Luckhardt, Arno B., and J. B. Carter, Ethylene as a gas anesthetic. Prelim. comm. 
(Äthylen als anästhetisches Gas; vorläufige Mitteilung.) (Joum. of the Americ. med, 
assoc. Bd. 80, Nr. 20, S. 1440—1442.) 28, 451. 

Luckhardt, Arno B., and Dean Lewis, Clinical experiences with ethylene-oxygen 
anesthesia. (Klinische Erfahnmgen mit Äthylen-Sauerstoffnarkose.) (Hüll laborat, 
f. physiol. a. Presbyterian hosp., univ. Chicago.) (Joum. of the Americ. med. assoc, 
Bd. 81, Nr. 22, S. 1851—1857.) 26, 87. 

Lütkemeyer, Ernst, Ist der Chloräthylrausch gefährlich? (Dissertation: Freiburg 
i. Br. 1923. 37 S.) * 

McNeil, H. G., Nitrous oxid anesthesia in industrial surgery. (Stickstoffoxydulnarkose in 
der Unfallchirurgie.) (California state joum. of med. Bd. 21, Nr. 9, S. 376—377.) 26,87. 

Martindale, E. W., Methods of teaching general anesthesia to dental students. (Lehr¬ 
methoden der Allgemeinnarkose an Studenten der Zahnheilkunde.) (Americ. joum, 
of surg. Bd. 87, Nr. 7 [Quart, suppl. of anesthesia a. analgesia], S. 74—76.) * 

Neumann, H., Über Inhalationsrausch. (3. Jahresvers. dtsch. Hals-, Nasen- u. Ohren¬ 
ärzte, Kissingen, Sitzg. v. 17.—19. V. 1923.) (Zeitsehr. f. Hals-, Nasen- u. Ohren« 
heilk. Bd. 6, S. 46—50.) 26. 88. 

Beding, Ren6, L’anesthäsie gön4rale au chlorure d’6thyle-alcool. Technique et resul- 
tats bas£s sur 5000 observations. (Die Allgemeinnarkose mit Chloräthylalkohol. 
Technik und Resultate auf Grund von 5000 Beobachtungen.) (Arch. franco-belges 
de Chirurg. Jg. 26, Nr. 3, S. 223—235.) 28, 178. 

Rethwilm, Lorruli A., The flexibility of ether vapor anesthesia. (Die gute Dosier¬ 
barkeit der Ätherdampfnarkose.) (California state joum. of med. Bd. 21, Nr. 12, 
S. 519—520.) 27, 4. 

Rigler, Rudolf W., und Richard Ringel, Eine vergleichende Studie über die Narkose 
mit Chloroform und Dichloräthylen und ihren Einfluß auf den Eiweißstoffwechsel. 
Versuche an Ratten. (Pharmakol. Inst., Univ. Wien.) (Zeitschr. f. d. ges. exp. Med. 
Bd. 37, H. 3/6, S. 420—441.) 26, 133. 

Rose, Samuel F., Ethyl chloride as an anaesthetic formina operations in children. 
(Chloräthyl als ein Anaestheticum für kleinere Operationen bei Kindern.) (Lancet 
Bd. 204, Nr. 25, S. 1258—1260.) 24, 3. 

Schenk, Paul, Ein Beitrag zur Pathologie und Therapie der Chloroformnarkose. 
(Med. Univ.-Poliklin., Marburg a. L.) (Klin. Wochenschr. Jg. 2, Nr. 32, S. 1507 
bis 1508.) 24, 226. 

Schumacher, Paul, Versuche einer Solästhinnarkose in der Gynäkologie und Ge¬ 
burtshilfe. (Klin. Wochenschr. Jg. 2, Nr. 12, S. 536—538.) 22, 286. 

Seiffert, Gefahren des Chloräthylrausches bei Kindern. (Säugl.- u. Kinderkrankenh.. 
Braunschweig.) (Dtsch. med. Wochensch. Jg. 49, Nr. 2, S. 55.) 21, 450. 

Strübe, Hans, Prophylaxe der Chloroformsynkope. (Monatsschr. f. Geburtsh. u. 
Gynäkol. Bd. 64, H. 5/6, S. 351—354.) * 27, 275. 

Vega, J. J., The value of pressure and controlled rebreathing in ether anesthesia. (Der 
Wert der Ätherüberdruckmethode, kombiniert mit der Ausatmungskontroile.) 
(Americ. joum. of surg. Bd. 87, Nr. 7 [Quart, suppl. of anesthesia a. analgesia], 
S. 80—85.) 24, 227. 

Wahlberg,Kurt, Über einen Fall von Basedowtod im Chloräthylrausch. (Chirurg. V ni v.- 
Klin., Hamburg-Eppendorf.) (Zentralbl. f. Chirurg. Jg. 50, Nr. 41, S. 1532.) 25, 148. 

Waters, Arthur, Open ether for the occasional anaesthetist. (Offene Äthemarkose 
für den Gelegenheitsnarkotiseur.) (Lancet Bd. 204, Nr. 17, S. 843—844.) 28, 178. 

Weiß, Victor, Solästhin „Höchst“, ein neues Betäubungsmittel. (Chir. Abt., Graf 
Apponyi-Poliklin., Budapest.) (Dtsch. med. Wochenschr. Jg. 49, Nr. 26, S. 85u 
bis 851.) 24, 3. 


Gck igle 


Original fro-m 

UNIVERSITY OF MICHIGAN 



MJgemeinnarkose uaw. Rectale Instillationsmethode. Rückenmarksanästhesie. 185 


Allgemeinnarkose, Intratracheale Insufflationsnarkose. 

Tonndorf, W., Ein neues Instrument zur peroralen Intubationsnarkose. (Univ.-Poli- 
klin. f. Ohren-, Nasen- u. Halskrankh., Gottingen.) (Zeitschr. f. Hals-, Nasen- u. 
Ohrenheilk. Bd. 5, H. 2, S. 201—203.) 25, 149. 


Ulgemeinnarkose, Injektionsnarkose (subcutane, intramuskuläre, intra¬ 
arterielle, intravenöse). 

Bolondz, W. W., Klinische und experimentelle Erfahrungen mit der intravenösen 
Hedonalnarkoee. (Gynäkol. Klin., Prof. Grusdew, u. pharmakol. Laborat., Prof. 
Boldyrew, Kasan.) (Festschr. z. 25jähr. Amtsjubiläum d. Prof. d. Gynäkol. V. S. 
Grusdew in Kasan, S. 295—336.) (Russisch.) 80, 667. 

Bustos, Fernando M., Die arterielle Anästhesie. (Prensa m6d. argentina Jg. 10, Nr. 16, 
S. 418—420.) (Spanisch.) 26, 135. 

Lehrnbecher, A., Erfahrungen an 850 intravenösen Narkosen. (Städt. Krankenh., 
Nürnberg.) (Arch. f. klin. Chirurg. Bd. 128, S. 317—329.) 24, 344. 

Schnitzer, Hermann, Über intravenöse Narkose. (Univ.-Frauenklin., München.) 

(Münch, med. Wochenschr. Jg. 70, Nr. 9, S.f 270—272.) 22, 253. 

Soler, F. L., R. Quesada Pacheco und E. Cabassi, Intravenöse Chloral-Morphin - 
Narkose beim Hund. (Prensa m6d. argentina Jg. 10, Nr. 20, S. 516—523.) * 


Rectale InstUlationsnarkosc. 

[fueissaz - de Dardel, Maria, L’anesthäsie par öthärisation rectale chez l’enfant. 
(Die rectale Äthemarkose beim Kinde.) (Serv. de Chirurg., höp. de l’enfance, Lau¬ 
sanne.) (Rev. möd. de la Suisse romande Jg. 48, Nr. 7, S. 417—433.) 24, 165. 

facod, M., Association de Tanesthösie generale rectale et buccale ä l’6ther dans les 
operations sur la face. (Kombination von rectaler und oraler Allgemeinnarkose bei 
Operationen am Gesicht.) (Rev. de laringol., d’otol., et de rhinol. Jg. 44, Nr. 12, 
S. 483—488.) 25, 12. 

Lohmayer, v.. Die Rectalnarkose. (47. Vers. d. Dtsch. Ges. f. Chirurg., Berlin, Sitzg. 

v. 4.—7. IV. 1923.) 28, 97. 

fcaizewa - Karp usi, M., Zur Frage der Äther-öl-Narkose per rectum. (Chirurg. Abt., 
städt/Botkinkrankenh., Moskau; Chefarzt W. Rosanoff.) (Moskowski medizinski 
joumal Jg. 8, H. 3/5, S. 30—35.) (Russisch.) 80, 917. 

Saphir, J. F., Synergistic analgesia in rectal operations. (Ein neues Anästhesierungs - 
verfahren bei Rectaloperationen.) (New York med. joum. a. med. record Bd. 117, 
Nr. 6, S. 351—354.) „ 24, 345. 

Smirnoff, S. A., Über Äther-Ölklysma-Narkose. (21. Militär - Hospital in Tomsk u. 
Chir. Klin. Prof. Opokin, Univ. Tomsk.) (Nowy chirurgitscheski archiv Bd. 8, 
H. 2, S. 351—358.) (Russisch.) 25, 241. 

Zalka, Ödön, Eine interessante Komplikation der rectalen Äthemarkose. (Orvosi 
hetilap Jg. 67, Nr. 41, S. 518—519.) (Ungarisch.) 26, 335. 

Rückenmarksanästhesie. 

Bloch, Ren 6, et Hertz, La rachi-anesthösie et rinjection intrarachidienne de cafäine. 
(Die Lumbalanästhesie und die intralumbale Coffeininjektion.) (Presse m6d. Jg. 81, 
Nr. 11, S. 125.) 22, 431. 

laimann, A., Kopfschmerz nach Lumbalanästhesie. (Dtsch. med. Wochenschr. Jg. 49, 
Nr. 32, S. 1058.) 25, 456. 

liaprini, Gino, Contributo clinico-statistico sulle rachianestesie ed anestesie locali 
praticate presso l’infermeria presidiaria di Aquila. (Klinisch-statistischer Beitrag 
über die Lumbal- und Lokalanästhesien, die in einem Krankenhaus von Aquila 
au3geführt worden sind.) (Inferm, presid., Aquila.) (Policlinco, sez. prat. Jg. 80, 
H. 4, S. 111—116.) 22, 160. 

Iahet et Coureaud, Paraplögie par rachianesthösie. (Paraplegie infolge Lumbal¬ 
anästhesie.) (Joum. des praticiens Jg. 87, Nr. 17, S. 278—281.) * 

beapi &Sj Bernard, Spinal anaesthesia and its drawbacks. (Die Lumbalanästhesie 
und ihre Nachteile.) (Lancet Bd. 205, Nr. 23, S. 1233—1235.) 27, 5. 

bi Pace, Ignazio, Sopra un caso di ritenzione di urina, consecutiva a rachianestesia 
-tovainica, durata 14 giomi. (Harnverhaltung während 14 Tagen im Anschluß an 
eine Rückenmarksanasthesie mit Stovain.) (Policlinico, sez. Chirurg. Jg. 80, H. 12, 
S. 614—625.) 26, 267. 


Digitized by 


Go igle 


Original from 

UNIVERSITY 0F MICHIGAN 



186 


Allgemeine und örtliche Betäubung. 


Digitized by 


Ferrien, F., Les accidents oculaires tardifs de la rachianesthäsie. (Spätaugenzufälk 
nach Lumbalanästhesie.) (Bull. m&i. Jg. 87, Nr. 6, S. 147—149.) i 

Guibal, P., Anästhesie rachidienne. Inefficacite et m^faits de rinjection intraararh 
noidienne de cafeine. (Lumbalanästhesie. Unwirksamkeit und Schädlichkeit dei 
intraarachnoidalen Injektion von Coffein.) (Presse mäd. Jg. 81, Nr. 53, S. 583 b h 
585.) 24, m 

Gutmayr, Max, Lumbalanästhesie und Gynäkologie. Beobachtungen und klinisch* 
Erfahrungen an 143 Fällen der Univ.-Poliklinik München-Frauenabteilung 1921/22 
(Dissertation: München 1922 [1923]. 36 S.) i 

Hamant, A., Les cöphalees suites de rachianesthesie. Leur traitement. (Kopfschmen 
nach Lumbalanästhesie. Behandlung desselben.) (Rev. m6d. de Fest Bd. 51, Nr. 6 
S. 199—202.) 28, 374 

König, Fritz, Schmerzbetäubung bei chirurgischen Operationen. (Med. Klinik Jg. IS 
Nr. 7, S. 195—197.) 22, 287 

La ne, S. A., A technique of spinal analgesia for laparotomy. (Technik der Spinal 
anästhesie für Laparotomien.) (Lancet Bd. 204, Nr. 3, S. 129.) 21, 497 

Licini, Cesare, Sulla rachistovainizzazione. (Über die Lumbalanästhesie.) (Osp. civ. 

Ortona a Mare.) (Policlinico, sez. prat. Jg. 80, H. 24, S. 767—770.) 23, 423 

Lundwall,Kurt, und AlfonsMahnert, Zur Frage und Behandlung der Kopfschmerzei 
nach Lumbalanästhesie. (Kiin. Wochenschr. Jg. 2, Nr. 19, S. 874—876.) 24, Htö 

Oudard, Jean, et Solcard, Siu la rachi-anesth^sie. (Über Lumbalanästhesie.) (Clin 
Chirurg., höp. Maritime Sainte-Aime, Toulon.) (Joum. de Chirurg. Bd. 22, Nr. 3 
S. 134—148.) 25, 454 

Philipowicz, J., Ein Fall von Herz- und Atemlähmung bei hoher Rückenmarks 
anästhesie, durch Herzmassage gerettet. (II. Chirurg. Abt., Zentralspit. Czemowitz. 
(Zentralbl. f. Chirurg. Jg. 50, Nr. 24, S. 961—962.) 28, 423 

Porter, F. J. W., Spinal analgesia, (Lumbalanästhesie.) (Indiern, med. gaz. Bd. 58 
Nr. 1, S. 20.) 22, 254 

Rodzinski, R., Über eine neue Betäubungsmethode der unteren Körpergebiet« 
Sacrolumbalanästhesie. (Chirurg. Klin., Univ. Lwöw.) (Zentralbl. f. Chirurg. Jg. 54] 
Nr. 32, S. 1249—1251.) 27, 21] 

Rodziüski, Ryszard, Neue Anästhesierungsmethodik für die untere Körperhälfu 
(Polska gazeta lekarska Jg. 2, Nr. 17, S. 296—299.) (Polnisch.) 24, 3SS 

S&vescu, V., Meningitische Reaktionen nach Rückenmarksanästhesie. (Gynecol. $ 
obstetr. Bd. 2, Nr. 9/10, S. 15—20.) (Rumänisch.) 27, l 

Schubeus, Herrn., Doppelseitige Abducensparese und Stauungspapille nach Novc 
cain-Suprarenin-Lumbalanästhesie. (Stadt. Augenheilanst., Mülheim, Ruhr.) (Klii 
Monatsbl. f. Augenlieilk. Bd. 70, Januar-Februarh., S. 154—156.) 28, \li 

Sofoterow, S., Beitrag zur Frage der Medullaranästhesie. (Serb. Arch. f. d. ges. Mec 
Jg. 25, H. 5, S. 214—223.) 28, 4oi 

Soupault, R., et G. Boulanger - Pilet, Möningite puriforme aseptique secondairc 
une rachianesthösie. (Aseptische eitrige Meningitis nach Lumbalanästhesie.) (Pari 
möd. Jg. 18, Nr. 39, S. 239.) 25, 7; 

Tytgat, E., La rachianesthösie. (Die Lumbalanästhesie.) (Scalpel Jg. 76, Nr. 4, S. 9 

bis 99.) 22, 4& 

Virgillo, Francesco, Rachianestesia e pressione arteriosa. (Lumbalanästhesie \m 

arterieller Druck.) (Clin. Chirurg., univ., Padova.) (Arch. ital di Chirurg. Bd. 7, H. 4 
S. 529—549.) 24. 44< 

Völker, Erfahrungen mit Lumbalanalgesie. (18. Vers. d. Dtsch. Ges. f. Gvnäkol., Heide 
berg, Sitzg. v. 23.-26. V. 1923.) (Arch. f. Gynäkol. Bd. 120, S. 169-^-172.) 26, 8t 

Volkmann, Karl, Über tiefe Bauch- und Beckenanästhesie. (Dissertation: Hall 
1922 [1923]. 32 S.) 

Epidural-Sakralanästhesie, Paravertebral- und Parasakralanästhesie. 

Bonar, Bar net E., and William R. Meeker, The value of sacral nerve block anesthesi 
in obstetrics. (Der Wert der Sakralanästhesie in der Geburtshilfe.) (Sect. on anestbci 
Mayo clin., Rochester, Minnesota.) (Joum. of the Americ. med. assoc. Bd. 81. Nr. li 
S. 1079—1083.) 25, 31; 

Dossena, Gaetano, L’anestesia epidurale nella pratica ostetrico-ginecologica. (Di 
Epiduralanästhesie in der geburtshilflich-gynäkologischen Praxis.) (Istit. ostetr. 
ginecol. di perfezion. e scuola di ostetr., Milano.) (Ann. di ostetr. e ginecol. Jg. 4 -' 
Nr. 11, S. 594—604.) 29. 361 

Hannecart, A., La voie öpidurale. (Über den epiduralen Weg.) (Arch. franco-belge 
de Chirurg. Jg. 26, Nr. 6, S. 540—549.) 25, 45( 


Gck igle 


Original from 

UNIVERSITY OF MICHIGAN 



Epidural-Sakralanästhesie usw. Leitungsanästhesie und Lokalanästhesie. 187 


Hütten, F. v. d., Prävertebral- und Parasakralanästhesie bei Operationen des Bauches 
und des Urogenitalsystems. (Chirurg. Univ.-Klin., Gießen.) (Bruns’ Beitr. z. klin. 
Chirurg. Bd. 128, H. 1, S. 54—67.) 21, 497. 

Kalk, Heinz, Erfahrungen mit der parasakralen Anästhesie an der Universitäts- 
Frauenklinik zu Frankfurt a. M. (Dissertation: Frankfurt [1923]. 75 S.) * 

Käppis, Max, und Friedrich Gerlach, Die differentialdiagnostische Bedeutung der 
paravertebralen Novocaineinspritzung. (Stadtkrankenh. I, Hannover.) (Med. Klinik 
Jg. 19, Nr. 35, S. 1184—1187.) 24, 440. 

Lowsley, Oswald Swinney, Major urological surgery under sacral and parasacral 
anaesthesia. (Große urologische Chirurgie unter Sakral- und Parasakralanästhesie.) 
(Urol. dep., James Buchanan Brady found., New York hosp., New York.) (Surg., 
gvnecol. a. obstetr. Bd. 37, Nr. 5, S. 688—692.) 26, 336. 

Rodziäski, Ryszard, und Viktor Tychowski, Experimentelles zur Sakral¬ 
anästhesie. (Polska gazeta lekarska Jg. 2, Nr. 4, S. 51—55.) (Polnisch.) 24, 4. 
Sveringen, Budd van, and Don F. Cameron, Radium in simple hypertrophy of 
the prostate, with a note on a method of anesthetizing the bladder, urethra and 
jierineum by sacral block. (Radium bei einfacher Prostatahypertrophie nebst einer 
Bemerkung über epidurale Anästhesie.) (Internat, joum. of med. and surg. Bd. 36, 
Nr. 11, S. 467—471.) 27, 448. 

Volkmann, Karl, über tiefe Bauch- und Beckenanästhesie. (Dissertation: Halle 
1922 [1923]. 32 S.) * 

Leitangsanästhesie und Lokalanästhesie. 

Adam, James, The influence of local anaesthesia on the mortality-rate of laryngectomy. 
(Der Einfluß der Lokalanästhesie auf die Mortalität der Laryngektomie.) (Glasgow 
med. joum. Bd. 99, Nr. 4, S. 219—220.) 23, 312. 

Aievoli, E., Puntura trans-orbitaria del ganglio di Gasser. (Transorbitale Punktion 
des Ganglion Gasseri.) (Rif. med. Jg. 39, Nr. 20, S. 467—468.) 23, 374. 

Albers, Hermann, Der Unterkiefer im Lichte der zahnärztlich-chirurgischen Behand¬ 
lung mit besonderer Berücksichtigung der Lokalanästhesie. (Dissertation: Göt¬ 
tingen 1923. 25 S.) * 

Allen, Carroll W., Thyroidectomy under local anesthesia. (Thyreoidektomie unter 
örtlicher Betäubung.) (Southern med. joum. Bd. 16, Nr. 5, S. 364—366.) 28, 452. 

Beaumont, W. M., Remarks on the value of butyn as a local anaesthetic. (Bemer¬ 
kungen über Wert und Wirkung von Butyn als örtliches Betäubungsmittel.) (Brit. 
med. joum. Nr. 3237, S. 57—58.) 22, 161. 

Beek. Carl, Gastric and duodenal ulcer with special reference to local anesthesia in 
operations. (Magen- und Duodenalgeschwür unter besonderer Berücksichtigung 
der Lokalanästhesie bei der Operation.) (North Chicago hosp., Chicago.) (Surg. 
elin. of North America [Chicago-Nr.] Bd. 3, Nr. 4, S. 1027—1032.) 24, 391. 

Becker, J., Zur Frage der Unglücksfälle bei Anästhesien. (Knappschaftslaz. Beuthen, 
O.-S.) (Zentralbl. f. Chirurg. Jg. 50, Nr. 46/47, S. 1695—1696.) 26, 8. 

Biesterfeldt, Rudolf, Über die 2- und 4-proz. Novocain-Suprarenin-Lösung bei der 
Zahnextraktion. (Dissertation: Kiel [1923]. 23 S.) * 

Bilascu, G., Lokalanästhesie in der Zahnheilkunde. (Clin, stomatol., Cluj.) (Clujul 
med. Jg. 4, Nr. 11/12, S. 305—312.) (Rumänisch.) * 

Bloodgood, Joseph Colt, Operations for inguinal hemia under local anesthesia. 
(Operationen der Inguinalhemie unter Lokalanästhesie.) (Americ. joum. of surg. 
Bd. 37, Nr. 8, S. 185—188.) * 

Bulson, Albert E., The toxicity of local anesthetics with the report of two deaths from 
butyn. (Die Giftigkeit der Lokalanaesthetiea mit Bericht über 2 Todesfälle durch 
Butyn.) (28. ann. meet., Washington, 16.—20. X. 1923.) (Transact. of the Americ. 
acad. of ophth. a. oto-laryngol. Jg. 1923, S. 11—19.) 27, 131. 

( hrapek, Edgar, Anaesthesia extraoralis nervi mandibularis. (Zentralbl. f, Chirurg. 

Jg. 50, Nr. 4, S. 124—126.) 24, 167. 

Viaprini, Gino, Contributo clinico-statistico sulle rachianestesie ed anestesie locali 
praticate presso rinfermeria presidiaria di Aquila. (Klinisch-statistischer Beitrag 
über die Lumbal- und Lokalanästhesien, die in einem Krankenhaus von Aquila 
ausgeführt worden sind.) (Inferm, presid., Aquila.) (Policlinico, sez. prat., Jg. 80, 
H. 4, S. 111—116.) 22, 160. 

tombault, Andre, Technique simple d’anesthösie regionale de la main. (Einfache 
örtliche Betäubung für die Hand.) (Clinique Jg. 18, Nr. 20, kS. 210—211.) 26, 387. 

’-’otte, G., Länesthesie regionale de l’utörus. (Lokalanästhesie des Uterus.) (Clin, 
gynecol., univ., Lyon.) (Presse möd. Jg. 31, Nr. 4, 8. 36—37.) 28, 340. 


Digitized by 


Go igle 


Original from 

UNIVERSITY 0F MICHIGAN 



Digitized by 


188 Allgemeine und örtliche Betäubung. 

Drueck, Charles J., Rectal surgery under local anaesthesia: Stricture of the rectu 
(Mastdarmchirurgie unter Lokalanästhesie. (Mastdarmstriktur.) (Internat. cL 
Bd. 2, Ser. 33, S. 209—233.) 2o, ] 

Duvergey, J., L’anesthösie regionale en Chirurgie rönale. (Die Lokalanästhesie in c 
Nierenchirurgie.) (Rev. de Chirurg. Jg. 42, Nr. 7, S. 630—539.) 26, 3< 

Eidens, Robert, Tod nach Novocainanästhesie. (Marienhosp., Aachen-B.) (Arch. 

klin. Chirurg. Bd. 122, H. 3, S. 603—614.) 22, I 

Eidens, Robert, Tod nach Novocainanästhesie. (Dissertation: Gießen 1923. 11 S.’ 
Eloesser, L., Local anesthesia in major surgery: Its uses and limitations. (Die Lok 
anästhesie in der großen Chirurgie, ihre Anwendung und Grenzen.) (California s u 
joum. of med. Bd. 21, Nr. 10, S. 412—415.) 26, 

Farr, Robert Emmett, Surgery of the upper abdomen under local anesthesia. (C 
rurgie im oberen Bauchteil unter Lokalanästhesie.) (Illinois med. joum. Bd. 
Nr. 2, S. 120—125.) 22, 4 

Farr, Robert Emmett, Surgical strategy as an adjunct to local anesthesia in i 
dominal surgery. (Chirurgische Strategie als Unterstützung der Lokalanästhesie 
Laparotomien.) (Americ. joum. of obstetr. a. gynecol. Bd. 5, Nr. 6, S. 624— 630 
S. 661—663.) 24, 3 

Farr, Robert Emmett, Local anesthesia in the upper abdomen. IFactors on wh 
success depends. (Faktoren der erfolgreichen Anwendung der Lokalanästhesie 
oberen Bauchteil.) (Joum. of the Americ. med. assoc. Bd. 81, Nr. 13, S. 1076—lfl 

2*5, 1 

Farr, Robert Emmett, Practical local anaesthesia. (Praktische Lokalanasthes 
(London Henry Kimpton 1923. 529 S. u. 16 Taf.) 

Farr, Robert Emmett, Some of the factors upon which the successful use of I< 
anesthesia depends. (Einige Faktoren wichtig für den Erfolg der Lokalanästhe* 
(Illinois med. joum. Bd. 44, Nr. 1, S. 9—13.) 

Fessler, J., Kursus der kleinen Chirurgie. II. Die ärztliche Betäubung, besonc 
die Infiltrationsanästhesie. (Dtsch. med. Wochenschr. Jg. 49, Nr. 27, S. 882 
884.) 

Finsterer, Hans, Allgemeine oder örtliche Anästhesie bei den Bauchoperatioi 
(Wien. med. Wochenschr. Jg. 78, Nr. 12/13, S. 583—586.) 22, * 

Finsterer, Hans, Die Methoden der Lokalanästhesie in der Bauchchirurgie und 
Erfolge. (Berlin u. Wien: Urban & Schwarzenberg 1923. IV, 196 S. G.Z. 1 

24, 

Fischer, Guido, Die Schleimhautanästhesie und ihre Folgeerscheinungen. (Dt 
Monatsschr. f. Zahnheilk. Jg. 41, H. 21, S. 628—637.) 24, 

Fischer, Guido, Beiträge zur Technik der Plexusanästhesie. (Ergebn. d. ges. Zi 
heilk. Bd. 7, H. 2/4, S. 66—76.) 26, 

Fischer, Guido, Die Bedeutung der örtlichen Betäubung in der konservierenden Zi 
heilkunde. (Ergebn. d. ges. Zahnheilk. Jg. 7, 41, S. 87—97.) 

Friese, Artur, Narkose und Lokalanästhesie an der Chirurgischen Universitätskl 
zu Marburg-Lahn. (Dissertation: Marburg 1923. 35 S.) 

Graf, Hans, Über die Beziehungen zwischen chemischer Konstitution und lokalanäs 
sierender Wirkung bei N-alkylierten Leucinolestem der p-Aminobenzoesi 
(Pharmakol. Inst., Univ. Zürich.) (Arch. f. exp. Pathol. u. Pharmakol. Bd. 99, H. 
S. 315—345.) 24, 

Hesselmann, Gustav, Über die quellende Wirkung des Novocains auf Froschmus 
und ihre Aufhebung durch hypertonische Salzlösungen. (Dissertation: Mar 
1922 [1923]. 29 S.) 

Hilarowicz, Henryk, Lokalanästhesie. (Polska gazeta lekarska Jg. 2, Nr. 29, S. 

bis 528.) (Polnisch.) 29, 

Hirschei, Georg, Lehrbuch der Lokalanästhesie für Studierende und Ärzte. 3. ver 
u. erg. Aufl. (München J. F. Bergmann 1923. VI, 164 S. G.-M. 6.—.) 27, 

Horäk, Jaroslav, Sparsame Schleimhautanästhesie. (Casopis lökarüv öeskych Jg 
Nr. 31, S. 831—834.) (Tschechisch.) 24, 

Ispert, Wolfgang, Über Lokalanästhesie (mit Ausnahme der Lumbalanästh* 
(Dissertation: Freiburg i. Br. 1923. 81 S.) 

Jürgens, Wilhelm, Vergleich verschiedener Novocainlösungen. (Dissertation: ] 
bürg 1923. 30, III S.) 

Klainguti, R., Unerwünschte Zufälle bei Anwendung der Leitungsanästhesie. (U 
Augenklin., Basel. (Zeitschr. f. Augenheilk. Bd. 51, H. 1/2, S. 37—38.) 26, 

Klinger, Georg, Anästhesie zur Operation von Oberlippenfurunkeln. (Chir. 1 
Graf Albert Apponyi-Poliklin., Budapest.) (Zentralbl. f. Chirurg. Jg. 60, Nr. 41, S. 
bis 1531.) 25, 


Gck igle 


Original fro-m 

UNIVERSITY OF MICHIGAN 



Leitungsanästhesie und Lokalanästhesie. 


189 


Kochmann, M., und A. W. Hurtz, Über die lokalan&sthetische Wirkung der Opium¬ 
alkaloide. (Pharmakol. Inst., Univ. Halle-Wittenberg.) (Arch. f. exp. Pathol. u. 
Pharmakol. Bd. 96, H. 6, S. 372—386.) * 

König, Fritz, Schmerzbetäubung bei chirurgischen Operationen. (Med. Klinik 
Jg. 19, Nr. 7, S. 195—197.) 22, 287. 

König, Fritz, über die Querschnittsanästhesie bei Operationen an den Extremi¬ 
täten. (Staatl. Luitpold-Krankenh., Würzburg.) (Zentralbl. f. Chirurg. Jg. 50, 
Nr. 39, S. 1466—1467.) 25, 74. 

Kolisch, Paul, Über Leitungsanästhesie in der Zahnheilkunde. (Therapie Jg. 2, H. 1, 
S. 5—6.) * 

Krafft, Un nouvelle anesthösique local. (Ein neues lokales Anaestheticum.) (Assoc. 
fran<?. de Chirurg., 32. congr., Paris, 8.—12. X. 1923.) (Presse mäd. Jg. 81, Nr. 85, 
S. 893.) 26, 9. 

La bat, Gaston, Regional anesthesia. (örtliche Anästhesie.) (London: W. B. Saunders 
Comp. 1923. 496 S.) * 

Lange, Johannes, Novocain-Dermatitis. (Dissertation: Kiel 1923. 24 S.) * 

Lccerf, A., Sur un nouvel anesthösique local: Le chlorhydrate paraaminobenzophtal- 
amate cTöthyle. (Über ein neues Lokalanaestheticum: das Cnlorhydrat des „para- 
aminobenzophtalamate d’öthyle“.) (Presse möd. Jg. 81, Nr. 43, S. 486—487.) 

23, 422. 

Lewis, Bransford, and Eugene Hartley, Prostatectomy under local anesthesia. 
(Prostatektomie unter Lokalanästhesie.) (Joum. of urol. Bd. 10, Nr. 6, S. 427—434.) 

27, 440. 

Luhnau, Magdalena, Vergleichende Untersuchungen über die zellschädigende Wir¬ 
kung örtlich betäubender Mittel. Versuche an Paramäcien. (Dissertation: Königs¬ 
berg 1922 [1923]. 28 S.) * 

Manna, Art uro, Studio clinico su un nuovo analgesico nella pratica ostetrica e gine- 
cologica. (Klinischer Beitrag über ein neues Analgeticum in der praktischen Ge¬ 
burtshilfe und Gynäkologie.) (Maternitä, osp. di S. Giovanni, Roma.) (Arch. di 
ostetr. e ginecol. Jg. 17, Nr. 4, S. 145—163.) 25, 148. 

Martin, Edward G., An aseptic local anesthesia as applied to the anal region: With 
especial reference to anestlietic composition. (Eine aseptische Lokalanästhesie der 
Analgegend mit besonderem Hinweis auf die Zusammensetzung der Lösung.) (New 
York med. joum. a. med. record Bd. 117, Nr. 2, S. 100—102.) 22, 288. 

Meeker, William R., and Bar net E. Bonar, Regional anaesthesia in gynecology 
and obstetrics. (Lokalanästhesie in Geburtshilfe und Gynäkologie.) (Surg., gynecol. 
a. obstetr. Bd. 87, Nr. 6, S. 816—840.) 27, 439. 

Müller, Klemens, über Komplikationen nach Lokalanästhesie in der zahnärztlichen 
Praxis. (Dissertation: Göttingen 1923. 53 S.) * 

Xleisen, Carl, and John A. Higgins, Safety of local anesthetics. With particular 
reference to cocaine and butyn. (Die Sicherheit örtlicher Betäubung. Mit besonderer 
Berücksichtigung von Cocain und Butyn.) (Pharmacol. dep., Abbott laborat., 
Chicago III.) (Journ. of laborat. a. clin. med. Bd. 8, Nr. 7, S. 440—453.) 25, 457. 

Ott, Fritz, Über das Abbrechen der Injektionsnadeln am Foramen mandibulare bei 
der intraoralen Anästhesierung des Nervus alveolaris inferior. (Auszug: „Die Nadel¬ 
fraktur 4 , ein Beitrag zur Technik der Mandibularanästhesie). (Dissertation: Frank¬ 
furt [1923]. 43 S.) * 

Philipowicz, J., Vereinfachte Lokalanästhesie zur Operation der Fissur und der 
Hämorrhoiden. (II. Chirurg. Abt., Zentralspit., Czemowitz.) (Zentralbl. f. Chirurg. 
Jg. 50, Nr. 24, S. 962—963.) 23, 423. 

Regnier, Jean, Essai de mesure de l’anesthösie produite sur les terminaisons ner- 
veuses (comöe, muqueuse, linguale) par les anesthösiques locaux. Comparaison des 
pouvoirs anesthösiques. (Versuch einer Messung der Anästhesie, die durch Lokal- 
anaesthetica auf die terminalen Endigungen hervorgebracht wird. Vergleich der 
anästhesierenden Wirkung.) (Bull, des Sciences pharmacol. Bd. 80, Nr. 11, S. 580 
bis 591 u. Nr. 12, S. 646—659.) * 

Regulski, Felix, Die üblen Zufälle bei der Lokalanästhesie (mit Novocain in Ver¬ 
bindung mit Nebennierenpräparaten). (Dissertation: Breslau 1923. 32 S.) * 

Rein, Friedrich Hermann, Die Anwendung der Elektrophorese zur Lokalanästhesie. 

(Dissertation: Würzburg 1923. 42 S.) * 

Reinmöller, Matthäus, Über einen Todesfall nach Mandibularisanästhesie. (Klin. 
f. Mund. u. Zahnkrankh., Univ. Rostock.) (Vierteljahrsschr. f. Zahnheilk. Jg. 38, 
H. 4, S. 517—524.) 28, 375. 

Roussiel, Marc, Anesthösie des plexus mösentöriques supörieur, inferieur, lombo- 
aortique, renaux et solaire par une injection d’une solution de scurocaine faite au 


Digitized by 


Go igle 


Original frcm . 

UNIVERSITY OF MICHIGAN 



190 


Allgemeine und örtliche Betäubung. 


Digitized by 


niveau des parties sous-duodenale et duodönale du tronc de l’artöre mösent^riqu« 
supärieure. (Anästhesie aller sensiblen Bahnen des Abdomens durch Injektion einer 
Skurocainelösung in Höhe des Stammes der Art. mesent. sup. unmittelbar unter dem 
Zwölffingerdarm.) (Presse m6d. Jg. 81, Nr. 55, S. 606—607.) 24, 167. 

Ruez, Wilhelm, Uber lokalanästhesierende Wirkung des Opiums. (Dissertation: 

Marburg 1923. 20 S.) * 

Scheiwe, Fritz, Unangenehme Nachwirkungen nach Novocaininjektionen im Munde, 
unter besonderer Berücksichtigung der Infektionen und deren Verhütung. (Disser¬ 
tation: Greifswald 1923. 50 S.) 4 

Schnug, C., Erfahrungen bei Anwendung der örtlichen Betäubung bei Strumektomie 
nach Kulenkampff. (Krankenh., München-Schwabing.) (Münch, med. Wochenschr. 
Jg. 70, Nr. 16, S. 501—502.) 28, 340. 

Sicher, Harry, Facialisparesen nach Leitungsanästhesien an den Kiefern. Kritische 
Bemerkungen zu der Arbeit von Ludwig Schubert über dasselbe Thema. (Stadt, 
Zahnkl., Köln.) (Zeitschr. f. Stomatol. Jg. 21, H. 8, S. 447—458.) 25, 73, 

Sonnenschein, Robert, Alcohol injections as a possible adjunct to tonsillectomy 
under local anesthesia. (Alkoholeinspritzungen als verwendbares Hilfsmittel bei dei 
Tonsillektomie in Lokalanästhesie.) (Arm. of otol., rhinol. a. laryngol. Bd. 82, Nr. 3, 
S. 827—837.) 25, 89 

Thomas, Paul, Experimentelle Untersuchungen über die Einwirkung der 1,5 proz 
Novocain - Suprarenin - Lösung auf gesunde Zähne. (Dissertation: Königsberg 1923 
öl S.) 4 

Ubaldo Carrea, Juan, Technik zur Anästhesierung des Nervus maxillaris superioi 
durch den Ductus palatinus posterior. (Semana mäd. Jg. 80, S. 744—747.) (Spa¬ 
nisch.) 26. 9 

Volkmann, Karl, Über tiefe Bauch- und Beckenanästhesie. (Dissertation: Halb 
1922 [1923]. 32 S.) 4 

Wiemann, Otto, Weitere Ergebnisse von Blutdruckmessungen bei Operationen ir 
Novocain-Suprarenin-Anästhesie. (Chirurg. Univ.-Klin., Würzburg.) (Dtsch. Zeit 
sehr. f. Chirurg. Bd. 178, H. 3/4, S. 268—280.) 28, 229 

Wiener, Joseph, Four hundred and fifty major operations under local anesthesia 
(450 größere Operationen in Lokalanästhesie.) (Internat, joum. of surg. Bd. 86 
Nr. 5, S. 196—204.) 26, 135 

Wolfram, Friedrich Karl, Ausdehnung und Umfang der terminalen und Leitung« 
anästhesie am Oberkiefer, festgelegt durch Sensibilitätsprüfungen mit Hilfe des 
Induktionsstromes. (Dissertation: Berlin 1921 [1923]. 50 S.) 4 

Zilkens,Karl, Über einen weiteren Fall von Facialisparese nach Mandibularanästhesie 
(Stadt. Zahnklin., Köln a. Rh.) (Dtsch. Monatsschr. f. Zahnheilk. Jg. 41, H. 12 
S. 369—371.) 4 

Zimmermann, Robert, Ziele und Grenzen der Lokalanästhesie in der operativer 
Gynäkologie. (Univ.-Frauenklin., Jena.) (Zeitschr. f. Geburtsh. u. Gynäkol. Bd. 85 
H. 3, S. 502—523.) 22, 486, 


Splanchnicusanästhesie. 

Hustinx, Splanchnicusanästhesie im Anschluß an 119 Fälle. (Nederlandsch tijdschr 
v. geneesk. Jg. 67, Nr. 6, S. 558—570.) (Holländisch.) 24, 346 

Kirchmavr, D. Ludwig, Eine gedeckte Nadel zur Splanchnicusanästhesie nacl 
H. Braun. (Chirurg. Abt., Stefanie-Spital, Wien.) (Zentralbl. f. Chirurg. Jg. 50 
Nr. 39, S. 1480.) 25, 149 

König, Fritz, Schmerzbetäubung bei chirurgischen Operationen. (Med. Klinik Jg. 19 
Nr. 7, S. 195—197.) 22,'287 

Kulenkampff, D., Die Verwendung der Käppis sehen Splanchnicusanästhesie zui 
pathogenetischen und diagnostischen Klärung der Erkrankungen des Oberbauches 
(Krankenst., Zwickau i. S.) (Zentralbl. f. Chirurg. Jg. 50, Nr. 6, S. 208—213.) 

22, 161 

Kutscha - Lissberg, Ernst, Erfahrungen mit der Splanchnicusanästhesie. (Allg 
Krankenh., Neunkirchen.) (Wien. klin. Wochenschr. Jg. 86, Nr. 12, S. 216—220. 

22, 432 

Metge, Ernst, Erfahrungen an hundert Splanchnicusanästhesien nach Käppis. (Chi¬ 
rurgische Univ.-Klin., Rostock.) (Dtsch. Zeitschr. f. Chirurg. Bd. 178, H. 12 
S. 37 bis 59.) 23, 340 

Quarella, B., Sulla cosidetta anestesia degli splancnici. (Über sogenannte Splanch 
nicusanästhesie.) (Accad. di med., Torino, 12. III. 1922.) (Morgagni, pt. II. [Rivista 
Jg. 65, Nr. 10, S. 152—154.) 


Gck igle 


Original from 

UNIVERSITY OF MICHIGAN 




Splanchnicusanästhesie. Desinfektion und Wundbehandlung. Desinfektion. 191 


)ussiel, Marc, Anesthösie des nerfs splanchniques et des plexus mösentöriques 
<uperieur et införieur en Chirurgie abdominale. (Anästhesie der Nervi splanchnici 
und des oberen und unteren Plexus mesentericus in der Bauchchirurgie.) (Presse 
med. Jg. 81, Nr. 1, S. 4—6.) 21, 329. 

ussiel, Marc, Anesthösie des nerfs splanchniques. (Splanchnicusanästhesie.) (Assoc. 
iran^. de Chirurg., 32. congr., Paris, 8.—12. X. 1923.) (Presse m6d. Jg. 31, Nr. 85. 
»s. 893.) 26, 9. 


Desinfektion und Wundbehandlung. 

Übersichtsreferat. 

Von 

Erich Sonntag, Leipzig. 

Im Anschluß an die Referate der Jahre 1920 und 1921 soll im folgenden ein Uber- 
irsreferat gegeben werden über die Literatur der Jahre 1922 und 1923 auf dem Ge¬ 
lder Desinfektion und Wundbehandlung. In der Frage der Desinfektion 
i wiederum in den vergangenen Jahren nur verhältnismäßig wenig Mitteilungen an¬ 
dren; übrigens wird auch durch diese die alte bewährte Praxis der chirurgischen 
Infektion nicht wesentlich geändert. Um so größer ist die Literatur auf dem Gebiete 
Wundbehandlung und hier wiederum auf dem der chemischen Antisepsis, deren 
^Ine Mittel unten nacheinander besprochen werden sollen. Die Kriegserfahrungen 
i nun abgeschlossen. Die Friedenstätigkeit hat zu zahlreichen Forschungen und 
Sinnigen geführt, wodurch unsere Kenntnis weiter vertieft und ausgedehnt wurde, 
* daß aber freilich wesentlich Neues herausgekommen wäre. Eine besondere Be¬ 
richtigung verlangt allerdings die Kolloidchemie; diese Wissenschaft steht zwar 
h im Anfang ihrer Entwicklung und hat vor allem noch nicht viele Früchte getragen, 
Ich* für die Praxis nutzbar verwertet werden könnten, verlangt aber doch das größte 
fresse des Theoretikers sowohl wie des Praktikers. Vor allem führte sie uns zur 
bnntnis, daß die Beachtung selbst der allerfeinsten morphologischen Organverände- 
allein nicht genügt, sondern daß daneben den funktionellen Vorgängen Auf- 
"bamkeit zu schenken ist; wissen wir doch jetzt, daß schon ein geringfügiger Wechsel 
siineralischen Bestand der Zelle, ferner die kleinste Änderung des Säure- und Basen- 
*-hgewichts, weiter eine unscheinbare Verschiebung der Sauerstoffzufuhr und der 
^nsäureabgabe die Organleistungen entscheidend bestimmen können, und daß 
it-rhin die Zellfunktiopen abhängig sind von gewissen Stoffen in der umspülenden 
^igkeit, insonderheit von Hormonen und inneren Sekreten. 

^ie bei den früheren Referaten, halten wir uns auch diesmal an die übliche Ein- 
tag unseres Stoffes; wir besprechen dabei zunächst die Desinfektion und dann 
1 ft undbeha ndl ung. 

A. Desinfektion. 

bie Desinfektion, soweit sie die uns hier interessierende Durchführung chirur- 
*h*r Eingriffe betrifft, erstreckt sich auf folgende Teile: Operateur, Operations- 
■ • Instrumente, Naht- und Unterbindungsmaterial, Verbandsstoff, 
und Wäsche usw. 


1. Operateur. 

B*vor wir auf die eigentliche Händedesinfektion eingehen, bedarf es eines Hin- 
r>T ^auf die außerordentlich wichtige Prophylaxe: Hautpflege und Noninfek- 
L taw. Abstinenz. Zu diesem Punkt liegt eine lesenswerte Mitteilung von Payr 
H sicher auf einige wenig beachtete Fehler in der Asepsis aufmerksam macht; er 
,r - vor allem darauf hin, daß die Haut in der Nähe einer Eiterung auf weite Ent- 


Digitized by 


Gck igle 


Original fro-m 

UNIVERSITY OF MICHIGAN 



192 


Desinfektion und Wundbehandlung. 


fernung (mindestens ca. 30 cm) verseucht, und daß weiterhin viele ärztliche Gebrauchs 
gegenstände infolge unmittelbarer oder mittelbarer Berührung mit dem Eiter der Krankel 
infiziert sein können, z. B. Meßband, Tasterzirkel, Winkelmesser, Lineal, Hörrohi 
Klopfhammer und Plessimeter, Schienen, Operationshandschuhe, Schlaufen, Gips 
verbände, Scharniere, Röntgenplatten, Blutleer- und Staubinden, Narkoseapparat usw 
weshalb der Arzt sich vor dem Berühren dieser Gegenstände mit dem bloßen Fing« 
hüten bzw. die infizierten Gegenstände desinfizieren soll. 

Die Händedesinfektion wird wohl heutzutage von den meisten Chirurgen nacl 
der altbewährten Methode von Fürbri nger bzw. Ahlfeld ausgeführt. Über das Themi 
der Händedesinfektion kam es auf dem Chirurgenkongreß 1922 und auf der „Jahrhunderl 
feier Deutscher Naturforscher und Arzte“ in Leipzig zu einer Aussprache im AnschluJ 
an den Vortrag von Noetzel bzw. Neufeld. Noetzel bemerkte, daß im wesentliche! 
heute wohl der Standpunkt gelte, wie ihn Küttner auf dem Chirurgenkongreß 191 
zum Ausdruck gebracht habe: die reine Alkoholdesinfektion leiste mindestens das gleich« 
wie die Fürbringersche Methode; Gummihandschuhe sind ratsam und evtl, darübe 
noch Zwirnhandschuhe. Kausch bekennt sich zu derselben Ansicht; er weist besonder 
noch hin auf zwei wunde Punkte in der Händedesinfektion: Unternagelraum und stari 
behaarte Steilen. Die wichtigsten Leitsätze von Neufeld lauten: Waschen mit Seif 
und Bürste trägt nicht zur Keimverminderung der Hände bei; längeres Waschen iä 
gänzlich zwecklos; das Desinfektionsmittel ist mit Watte oder Mullappen, keinesfall 
aber mit Bürste einzureiben; Alkohol ergibt in 50% keimfreie Hände; Äthylalkoh« 
soll mindestens 50proz. sein; noch wirksamer erscheint Propylalkohol; Sublimat, Suh 
lamin und Hydr. oxycyanat. liefern in 50% keimfreie Hände; sog. schlechte Sublimat 
hände werden nicht keimfrei; Eiweißstoffe neutralisieren die Sublimatlösung; Sublima 
allein ist unzuverlässig; die Wirkung ist anhaltend; ausgezeichnet ist ferner Sagrotaa 
dagegen haben sich nicht bewährt Dakinsche Lösung, Jodtinktur usw. Tilmann häl 
auch das Waschen mit fließendem Seifenspiritus ohne vorheriges Waschen mit Wassel 
und Seife für genügend. Kümmell und Payr halten dagegen an der mechansichei 
Händereinigung fest; Payr benutzt danach Alkohol mit etwas Jodtinkturzusatz um 
darauf eventuell, wenn nämlich die Hände es vertragen, noch ein Desinfiziens. Dii 
Schnelldesinfektion mit Alkohol, welchem Zusätze gegeben werden können, komvä 
ebenso wie für die Kriegspraxis, so auch für die Außenpraxis in eiligen Fällen in Betracht 
Von dem Festalkohol ist es recht still geworden; er steht dem flüssigen Alkohel übrigea 
auch an Zuverlässigkeit nach. Als dem Äthylalkohol überlegen wird wie früher, so aucl 
jetzt der Propylalkohol genannt, und zwar von Pleth, Christiansen, Bernhardt u.a 
Nach Cignozzi ist die keimtötende Wirkung des Alkohols abhängig von der Konzen 
tration (am besten beim Äthylalkohol 70proz. und beim Propylalkohol 35proz.), ferne! 
von der Oberflächenspannung (Optimum 0,68) und schließlich von Farbstoffzusati 
(Malachitgrün usw.). Payr macht darauf aufmerksam, daß der den Ärzten zu einen 
billigen Preis gelieferte, dabei durch chemischen Zusatz (Phthalsäurediäthylester) füi 
Genußzwecke unbrauchbar gemachte, sog. „vergällte“ Alkohol Hautreizung an de! 
Arzthand hervorrufe, und zwar auch bei sonst ausgezeichneter Waschhaut, und daß ej 
auch für Wundbehandlung, ferner für Umschläge und Aufbewahrung von Seide unc 
Catgut sich nicht eigne; er wendet sich an die zuständigen Stellen (Reichsgesundheit s 
amt), sowie an die Chemiker mit der Bitte um schleunige Abhilfe durch Ausfindigmachei 
eines anderen Zusatzes. Sobotta schließt sich dem Proteste Payrs an; er betont weitei 
die Unbrauchbarkeit des vergällten Alkohols zur Spritzendesinfektion, da er mit den 
Spritzeninhalt Niederschläge bilde. Mittlerweile ist, worauf wir im nächsten Referat 
zu sprechen kommen, die Frage weiter erörtert und durch Bekanntgabe besserer Zusatz« 
gelöst worden. Fecht empfiehlt folgendes Verfahren der Händedesinfektion: 2 Minuten 
heißes Wasser, Seife und Bürste, 5 Minuten 2 proz. Sagrotanlösung und 3 Minuten 1 proz, 
Sublaminlösung. Auch Hüer lobt das Sagrotan, ebenso wie mehrere Autoren der frühem 


Digitized by 


Go igle 


Original fro-m 

UNIVERSITY OF MICHIGAN 



Desinfektion. 


193 


?. Brug und Korthof fanden statt Sublimat Chinesol und Superol in lproz. Lö- 
brauchb&r — außer bei Faecesverunreinigung. Dem Lysoform gleichwertig, ja im 
neinen überlegen, dabei billiger, fand Schultz das Okresol, wohingegen dem Suko- 
jeder praktische Wert als Desinfiziens abzusprechen sei. Gummihandschuhe werden 
lehr seit Behebung der ungünstigen Zeitverhältnisse wohl wieder allenthalben be- 
: eine falsche Sparsamkeit erscheint hier keinesfalls angebracht. Klapp und 
kr vergleichen verschiedene Methoden des Händeschutzes unter besonderer 
•tsichtigung des von Klapp und Dönitz 1907 eingeführten Chirosoter; letzterer 
iach ihrer Ansicht denselben Schutz wie der Gummihandschuh; die nachgewiesener- 
d steigende Zahl von Keimen wird während der Operation stark herabgesetzt 
erneute Einreibung, welche am besten 30 Minuten nach Beginn der Operation 
üommen wird. Die Tröpfcheninfektion erachtet Bireher für nicht sehr groß; er 
zt Operationsmasken nur bei katarrhalischen Affektionen. 

2. Operationsfeld. 

He Hautdesinfektion des Operationsfeldes wird heute wohl in der Regel durch 
(zwei- bis drei-) malige Applikation von nacheinander Äther bzw. Benzin, Alkohol 
odtinktur ausgeführt (Grossich). Statt der offizineilen 10 proz. Jodtinktur wird 
proz. bevorzugt. Statt der Jodtinktur wird bei Gefahr von'Hautreizung, Bauch- 
obungen usw. auch empfohlen Tanninalkohol 20%, Thymolalkohol 5%, Pikrin- 
ilkohol 5% u. a.; dazu kommen noch einige neuere Mittel, über welche wir weiter 
berichten. Noetzel bemerkte auf dem Chirurgenkongreß 1922, daß die Behand¬ 
le Operationsfeldes mit Jodtinktur sich bewährt hat, und daß, wo die Jodtinktur 
meiden sei, der von Kirschner angegebene gefärbte 7,6proz. Tanninalkohol ratsam 
he. Auch Kirschner tritt für letzteren ein. Pels-Leusden benutzt den von 
ig empfohlenen 5proz. Thymolalkohol. Vogt erwähnt, daß in der Tübinger 
nklinik seit dem Kriege nur noch 5 proz. Jodtinktur verwendet werde, und zwar 
bei Laparotomien, ohne daß Adhäsionsbildung oder Ileus in vermehrtem Umfange 
toten sei (bei 4100 Laparotomien kam es zu 13 üeusfällen); auch zum Austupfen des 
as und zum Betupfen der Beckenperitonealnähte wurde die Jodtinktur verwendet, 
ßstein empfiehlt den zweimaligen Anstrich des Operationsfeldes mit lproz. 
Spiritus, welchem etwas Methylenblau zugesetzt ist; zur Verhütung der post- 
toen Infektion bewährte sich Rivanol, welches in 0,2 proz. Lösung vor der Haut- 
eiugegossen wird. Hüer empfiehlt Sagrotan für das Operationsfeld, ebenso wie 
e Hände, Spreitzer Vernisanum purum (Jodcampherphenolpräparat), Miltner 
chlee alkoholische Providoformlösung eventuell mit Farbstoffzusatz (Eosin extra 
rloslich), Rosenburg Junijot (spirituösen Auszug einer in Deutschland wild 
*nden Zypressenart, welcher eventuell gefärbt wird und welcher nur begrenzt 
ir ist). Weichert beobachtete bei zweimaligem Hautanstrich mit 5proz. Jod- 
Ir bei gleichzeitiger Äthernarkose an sich und seinem Personal Vergiftungserschei- 
% welche er auf den ungeeigneten Alkohol in der Jodtinktur bezieht; er verlangt, 
reiner Äthylalkohol 96proz. verwendet werde. Raul rät, auf Grund von bak- 
r ^schen Untersuchungen und klinischen Erfahrungen, bei Magendarmoperationen 
r hleimhaut und die Wundränder in einer Ausdehnung von 1 / 2 cm mit 5 proz. Jod- 
rj m bestreichen — ein Verfahren, welches wohl schon lange von vielen Autoren 
■ n< kt wird. Krüger hat die Frage untersucht, ob und wie eine Desinfektion der 
^hle zu erreichen sei; von den Antiseptica erscheint am besten das Methyl violett 
der Thymolalkohol (Brennen), weiter Jodtinktur (Färbung und Reizung), 
■ßlich Hypochloritlösung und Parisol (keine Reizung, Färbung oder übler Geschmack); 
Sterilisation der Mundhöhle erscheint freilich nicht möglich; eine bactericide Kraft 
pichels ist nicht nachweisbar; wohl aber besteht anscheinend eine gewisse Immuni- 
cr Mundhöhle infolge der dauernden Passage von Bakterien. 

Chirurgie 1928. l o 


Digitized by 


Go igle 


Original from 

UNIVERSITY OF MICHIGAN 



194 


Desinfektion und Wundbehandlung. 


3. Instrumente. 

Die Desinfektion der Instrumente erfolgt wohl allgemein durch Auskochen fä 
10—15 Minuten in Wasser mit Zusatz 1—3% Soda, wobei man nur das chemisch rein 
Präparat verwenden soll. Daß das alleinige Einlegen infizierter Instrumente in Alkohfl 
zur Desinfektion nicht genügt, beweist eine Beobachtung von Nye und Mallory: h 
Bostoner Spital waren binnen 48 Stunden zwei Nperierte an Gasinfektion von de 
Operationswunde aus zugrunde gegangen; es wurde nun durch genaue bakteriologisch 
Untersuchungen nachgewiesen, daß die Infektion dadurch zustande gekommen wai 
daß die Messer und Scheren, welche nach jedesmaligem Gebrauch in heißem Seifenwass* 
gewaschen, dann trocken auf bewahrt und vor dem Gebrauch in 70proz. Alkohol geleg 
werden, die Keime übertragen hatten, und zwar offenbar von einer einige Tage vorhf 
operierten Schuß Verletzung mit Gasbrandinfektion; auch im Experimente zeigte es siel 
daß ein Einlegen der Instrumente für einige Stunden in 70proz. Alkohol nicht genügi 
den Gasbrandbacillus abzutöten; seitdem auch die scharfen Instrumente wie die andere 
gekocht werden, ist keine Infektion mehr vorgekommen. Wie wir im nächsten Jahi 
hören werden, wird die gleiche Ansicht von verschiedenen Autoren neuerdings betonl 
Es muß also' gefordert werden, daß auch die scharfen Instrumente wenigstens nach de! 
Gebrauch, also vor dem Schleifen, regelrecht ausgekocht werden. Hier sei erwähnt, da 
nach Bab das zur Transplantation benutzte Elfenbein durch 70proz. Alkohol nie! 
genügend sterilisiert wird, sondern nur durch Auskochen (z. B. 8 Minuten für P/.cl 
dicke Stücke). Hüer benutzt das Sagrotan auch zur Instrumentendesinfektioi 
Kelemen empfiehlt Salan lOproz., welches die Instrumente sofort keimfrei mach 
ohne Glanz und Schärfe zu beeinträchtigen. Wal b u m verwendet statt des nicht sichere 
Rovsingschen Apparates oder der sog. Formalinöfen einen Vakuumformalinofe 
namentlich für Gegenstände, welche keine hohe Temperatur vertragen, z. B. Gummi 
handschuhe und Katheter, aber auch Nickelinstrumente, speziell Messer und Scheret 
Hahn und Friedemann benutzen leicht flüchtige desinfizierende Dämpfe, und zw* 
65proz. Alkohol bei 75—90° im Vakuum für Instrumente sowie Catgut und Seid« 

4. Naht- und Unterbindungsmaterial. 

Bei dem Naht- und Uuterbindungsmaterial, dessen Frage noch immer nici 
in idealem Sinne gelöst ist, handelt es sich vor allem um die Herstellung eines einwanc 
freien Catgut. Noetzel hat sich immer mehr dem Catgut zugewendet. Kausch dagege 
bevorzugt Seide, da er beim Catgut einen Tetanusfall erlebte. Kilmer, Makay m 
Dobbs kommen in ihren Studien über Catgut zu folgenden Forderungen für eine modern 
Catgutbereitung: Reinigen und Desinfizieren der Därme gleich nach der Entnahm 
vom Schaf, Desinfektion der einzelnen Darmbänder, Twisten der Bänder, Dehydratio 
und Extraktion, Heißsterilisation bei 302°, Aufbewahrung in geeigneter Flüssigkei 
(Chloroform) oder in einer Glasröhre, in welcher das Catgut nochmals sterilisiert wirc 
bakteriologische Kontrolle. Trostanetzki fordert: Die Herstellung soll nur \mu 
streng hygienischen Kautelen bei ärztlicher Aufsicht erfolgen; der für die Catgutherste 
lung verwendete Hammeldarm muß völlig getrennt verarbeitet werden von dem fii 
technische Zwecke bestimmten; die Fäden müssen glatt und gleichmäßig dick seil 
daher sortiert werden; sie sind gründlich mit Bimsstein zu polieren und zu ölen, dan 
sorgfältig zu entfetten durch Alkalien oder durch Benzol bzw. Benzin, dann in Wasei 
Stoffsuperoxyd oder in Kaliumpermanganat zu legen, dann zu desinfizieren und t 
entwässern mit schwachen Formalinlösungen und steigenden Alkoholverdünnungen 
die Schlußdesinfektion erfolgt am besten nach der Methode von Claudius, in zweite 
Linie nach der von Krönig; Tetanus- und Milzbrandkontrolle ist ratsam. Fürle leg 
großen Wert auf die Schlußbehandlung unter Aufsicht des verantwortlichen Operateurs 
von den verschiedenen Verfahren lobt er die von Kroenig, v. Hofmeister und Clan 
dius. Pust empfiehlt das Jenaer Normalcatgut, welches bei 160° sterilisiert ist, Kod 


Digitized by 


Go igle 


Original fro-m 

UNIVERSITY OF MICHIGAN 



Desinfektion. Wundbehandlung. 


195 


rieh, von der Kaiser-Wilhelm-Akademie in Berlin, welcher einen Teil des Catguts, 
ipeziell des im Kriege hergestellten, keimhaltig fand, befürwortet eine Nachsterilisierung 
les Catguts; dabei erwies sich die LugoIsche Lösung als brauchbar, dagegen nicht 
lodalkohol oder Jodbenzin. Propping erlebte nach anfangs primärer Wundheilung 
toehrfach Spätstörungen, indem am 9. oder 10. Tag unter Temperaturanstieg eine 
trübe Flüssigkeit aus den Wundlücken sich entleerte, und zwar bei sterilem Catgut, 
welches in Pappschachteln längere Zeit gelagert hatte; er vermutet, daß sich dabei Jod 
rerflüchtigt hat, und empfiehlt, das trocken gelieferte Catgut bei längerer Lagerungszeit 
wr dem Einlegen in Alkohol noch einmal zu desinfizieren. Nach Devera gehört die 
Zukunft dem aus Pflanzen hergestellten Nahtmaterial; am meisten bewährte sich aus 
Flachs hergestelltes. Aworoff empfiehlt auf Grund von 300 Operationen statt des in 
Rußland schwer zu beschaffenden Seide- und Catgutmaterials den Zwirn, welcher in 
Iproz. Sublimatlösung 25 Minuten sterilisiert und in 90proz. Alkohol aufbewahrt wird. 

5. Verbandstoffe usw. 

Die Sterilisation von Verbandstoff, Tupfern und Operationswäsche erfolgt 
u einwandfreier Form durch den strömenden gespannten Wasserdampf im Autoclav; 
besondere Mitteilungen aus den letzten 2 Jahren liegen dazu nicht vor. 

Anhangsweise sei hier noch eine interessante Untersuchung erwähnt: Sarkewitsch 
bat an dem Operationsmaterial der Oppelschen Klinik in Petersburg aus den Jahren 
1918 —1922 den postoperativen Verlauf aseptischer Operationswunden studiert und 
kommt zu folgenden Schlußfolgerungen: 

1. Gummihandschuhe verringern die postoperative Vereiterung aseptischer Opera¬ 
tionswunden um ca. 26%. 

2. Eine Anhäufung von Operationen an einem Tag in demselben Operationsraum 
vergrößert für die letzten Operationen den Prozentsatz an Eiterung. 

3. Der Prozentsatz an Vereiterungen von Operationen in der Bauchhöhle ist ge¬ 
ringer als der an der Körperoberfläche. 

4. Der Prozentsatz an Vereiterung aseptischer Operationswunden beträgt 3,7%. 

Solche Untersuchungen, wie sie neuerdings auch in der Königsberger Klinik an- 
fstellt wurden, sollten häufiger ausgeführt werden, da ihre Ergebnisse für die Praxis 
lehr lehrreich erscheinen. Ebenfalls interessant sind die bakteriologischen Untersuchungen 
von Schönbauer und Demel aus der Wiener Klinik über den Keimgehalt aseptischer 
Oj*Tationswunden; diese Autoren fanden nach Strumektomie sowie nach Magen- und 
Gallenblasenoperationen bei kürzerer Dauer die Operationswunden steril, dagegen bei 
lingerer Dauer Keime enthaltend, aber nur wenige, und zwar Staphylokokken; auch 
bri den 24 Stunden in der Wundhöhle bleibenden Dochten wurden keine pathogenen 
Krime gefunden. 

B. Wundbehandlung. 

Auf dem Gebiete der Wundbehandlung stehen wir heute noch im wesentlichen 
*uf dem Boden der antiseptischen und aseptischen Ära, und auch in den letzten beiden 
Jahren sind zwar eine ganze Reihe wertvoller Forschungen und Erfahrungen gemacht 
worden, aber viel wesentlich Neues ist dabei nicht herausgekommen. 

Unter dem Neuen muß vor allem ein besonderer Zweig der naturwissenschaftlichen 
Forschung erwähnt werden, nämlich die Kolloidchemie. Sie ist freilich noch sehr weit 
von dem Punkt entfernt, größeren praktischen Nutzen zu liefern, erscheint aber doch 
berufen, gerade auf dem Gebiete der Wundbehandlung eine hervorragende Bedeutung 
rinzunehmen. Vor allem bescherte sie uns eine ganz neue, fruchtbare Auffassung: 
Wihrend nämli ch früher das Studium der toten Materie im Sinne der Cellularpathologie 
unsere Erkenntnis allein beherrschte, haben wir nunmehr erkannt, daß wir unsere 

13* 


Digitized by 


Go igle 


Original fro-m 

UNIVERSITY OF MICHIGAN 



196 


Desinfektion und Wundbehandlung. 


Forschungen auch auf die Funktion ausdehnen müssen im Sinne der Biologie, d. L 
neben dem Bau der Zellen müssen wir deren Tätigkeit studieren. Um ein Beispiel zu 
nennen, so dürfen wir uns nicht damit begnügen festzustellen, wie ein Desinfektionsmittel 
auf die einen oder anderen Bakterien im Reagensglas wirkt. Wir müssen vielmehr auel 
seine Wirkung im lebenden Organismus prüfen, und zwar nicht nur im Tierexperiment 
welches uns freilich den tatsächlichen Verhältnissen bereits recht nahe bringt, sonderr 
auch im menschlichen Körper, damit wir erkennen, wie das betreffende Mittel in Gegen 
wart von Eiweiß, und wie es nicht nur auf die Bakterien, sondern auch auf das Geweb* 
wirkt. In letzterer Hinsicht müssen wir weiterhin bedenken, daß ein solches Mittel da* 
Gewebe nicht nur schädigen, sondern daß es im Gegenteil das Gewebe auch anregel 
kann. Es ist dies eine Frage, welche bisher allzu sehr vernachlässigt worden ist. Fui 
ihre Wichtigkeit spricht aber schon allein die Tatsache, daß erfahrungsgemäß ein Mitte 
im Reagensglas eine recht geringe bactericide Wirkung zeigt, sich aber gleichwohl al 
ein wertvolles Wundmittel erweist, wie dies namentlich für gewisse Jodpräparate zi 
gelten scheint. Nach unseren kolloidchemischen Kenntnissen ist dies nun nicht ebei 
weiter verwunderlich, wissen wir doch jetzt, daß schon ein geringfügiger Wechsel in 
mineralischen Bestand der Zelle, ferner die kleinsten Änderungen des Säure- und Basen 
gleichgewichts, weiter eine unscheinbare Verschiebung der Sauerstoff Versorgung um 
Kohlensäureabgabe die Organleistungen der Zelle entscheidend bestimmen können 
und daß weiterhin die Zellfunktionen abhängig sind auch von den Stoffen in dem di 
Zelle umspülenden Medium, nämlich von Hormonen und inneren Sekreten. Durch all 
diese Umstände kann eine Einwirkung mit unseren Heilmitteln gegeben sein. IX* 
Nachweis, ob und wie eine solche Wirkung statthat, dürfte freilich zur Zeit noch nich 
gelingen, da das Studium der Zelle, solange wir deren Chemismus noch nicht beherrschet 
auf große Schwierigkeiten stößt. Bisher sind wir noch kaum über Schlagwörter hinaus 
gekommen (Heilentzündung, Reizkörperwirkung). Immerhin erscheint es schon als eil 
erfreulicher Gewinn, daß wir überhaupt erkannt haben, mit der Funktion der Zell 
ebenso rechnen zu müssen wie mit ihrem Bau, Eine Gesamtübersicht über die bis 
herigen Forschungen auf dem Gebiete der Kolloidchemie können wir an dieser Stell 
nicht bringen, um so weniger, als die praktischen Auswirkungen der neuen Wissenschai 
auf dem Gebiete der Wundbehandlung eben erst begonnen haben. Wir begnügen ut 
hier mit der Aufzählung der wichtigsten Arbeiten und müssen es dem Interessent« 
überlassen, sich durch das Studium der Originalmitteilungen selbst die ihm wünschen* 
werte Aufklärung zu verschaffen. Vor allem war es Schade, welcher u. a. auf dt 
Jahrhundertfeier Deutscher Naturforscher und Ärzte zu Leipzig auf die Bedeutun 
der physikalischen Chemie für die Chirurgie hingewiesen und betont hat, daß statt d< 
Zellen auch Ionen und Kolloide als letzte Grundlagen des organischen Körpers in B< 
tracht gezogen werden sollten. Die erste Bekanntschaft der Chirurgie mit der phys 
kalischen Chemie geschah bei der Kryoskopie von Blut und Harn. Für die Wundheilun 
hat vor allem v. Gaza und für die Entzündung Eden die Kolloidchemie herangezogei 
Groß erscheint auch die Bedeutung der physikalischen Chemie für die Desinfektioi 
Von sonstigen Gebieten der Chirurgie kommen Narkose und Lokalanästhesie, Adhäsion* 
bildung u. a. in Betracht, worauf hier nicht weiter eingegangen werden kann. Auf dei 
Gebiete der Wundbehandlung hat, wie gesagt, v. Gaza das Verdienst, als Erster di 
Lehren der physikalischen Chemie herangezogen zu haben; Interessenten seien auf sei 
„Lehrbuch der Wundbehandlung“ verwiesen. Des weiteren hat Franz über die Ai 
Wendung der physikalischen Chemie auf Wunde und Wundbehandlung eine sehr lesen 
werte Abhandlung geschrieben. Außer diesen zusammenhängenden Mitteilungen liege 
noch zahlreiche Sonderberichte vor. V. Gaza sieht in dem Einfluß der hypertonische 
Salzlösungen auf die Wunde weniger eine osmotische als eine Kationenwirkung; den 
isomolekulare Lösungen verschiedener Salze verhielten sich verschieden, nämlich toi: 
quellend, teils entquellend, wahrend sie nach dem vant’Hoffachen Gesetz dieselli 


Digitized by 


Go igle 


Original fro-m 

UNIVERSITY OF MICHIGAN 



W undbehandlung. 


197 


osmotische Wirkung haben müßten, gleichgültig welcher Natur die Moleküle sind. Nach 
Kanai spielen bei der Phagocytose wenigstens teilweise die physikalisch-chemischen 
Eigenschaften der Globuline eine Rolle im Sinne einer Agglutination zwischen Leuko- 
cyten und den von ihnen zu phagocytierenden Teilchen. Rieder berichtet im Anschluß 
an eine frühere Mitteilnug von Becker aus der Sick sehen Abteilung in Hamburg 
über 19 Fälle nunmehr über weitere 22 Fälle von transitorischer Glykosurie bei Phleg¬ 
monen sowie bei Panaritien und Karbunkeln; bei einigen dieser Fälle wurde auch eine 
Erhöhung der Wasserstoffionenkonzentration im Blut festgestellt, welche parallel der 
Zuekerausscheidung verläuft und bei Incision der Eiterung verschwindet. Löhr fand 
bei der Wundheilung nichtinfizierter Wunden und unkomplizierter Frakturen be¬ 
deutende Plasma Veränderungen, welche mit zunehmender Wundheilung wieder zur 
Norm zurückkehrten: In 50% der Fälle trat alimentäre Glykosurie auf, was auf eine 
Dysfunktion des Kohlenhydratstoffwechsels hinweist; Serumbilirubingehalt stieg evtl, 
in. aber nur während weniger Tage; ferner kann es zu Leukocytenanstieg und Ver¬ 
schiebung des Blutbildes nach links; in allen Fällen trat eine dem Grade der Blut¬ 
körperchensenkung parallel gehende Viscositätszunahme im Blutserum auf. Nach Beck 
ist der von Melchior und Da hm in der granulierenden Wunde angenommene Aktions¬ 
strom entweder ein Aktionsstrom der Haut oder eine Potentialdifferenz im Sinne von 
Dubois - Reymond. Melchior und Rahm dagegen halten auf Grund von Tier- 
fxperimenten an ihrer Ansicht über das gesetzmäßige Auftreten von elektrischen Strömen 
m der Wunde fest. 

Ai evoli, welcher den Einfluß von Hormonen auf die Vernarbungskurve (d. h. 
iiif das konstante Verhältnis zwischen Ausdehnung und Vernarbungszeit) einer Wunde 
studierte, fand Pankreasgewebe verzögernd, Milzgewebe ohne Einfluß, Nebennieren- 
und Schilddrüsen- sowie besonders Hodengewebe beschleunigend. 

Ishido stellte durch experimentelle Untersuchungen an Meerschweinchen und 
Ratten fest, daß bei Avitaminose die alterativen Veränderungen bei der Wundheilung 
iberwiegen, dagegen die exsudativen und proliferierenden zurücktreten, so daß die 
Wundverklebung später und unvollkommen erfolgt, sowie daß die Abwehrfähigkeit 
p-een Infektionserreger herabgesetzt ist; diese Versuche sprechen für das Bestehen einer 

schlechten Heilhaut, welche also experimentell durch Avitaminose zu erzeugen 
gelungen ist. Mit weiteren Arbeiten über den Zusammenhang von Ernährung und 
Wundheilung wird sich das nächste Referat noch zu beschäftigen haben. 

Heller weist hin auf den Wert der Untersuchung von Wundabstrichen für den 
Chirurgen; dabei ist wichtig nicht nur die Art bzw. Wachstumsart der Bakterien (Kul¬ 
tur). sondern auch die relative Virulenz der Bakterien für den betreffenden Organismus, 
über welch letztere Aufschluß gibt die Art und die Prozentverhältnisse der Phagocyten 
(Abstrichpräparat); ein schlechtes Zeichen ist es, wenn die Phagocytose gering, wenn 
w^nig Makrophagen und polymorphkernige Zellen vorhanden, wenn schlechte Färb¬ 
barkeit und wenn die Zahl der extracellulär gelegenen Mikroorganismen verhältnismäßig 
zroß ist. Grossmann, welcher die Bakteriologie der gereinigten granulierenden Wunde 
400 Fällen untersuchte, fand keine sichere Beziehung zwischen Granulationsbeschaffen- 
hrit und Bakteriengehalt; eine bei einmaliger Untersuchung bakterienfrei gefundene 
Wunde braucht nicht dauernd keimfrei zu sein; in älteren Granulationen fanden sich im 
allgemeinen weniger Keime als in jüngeren. Nach Melchior setzt eine rationelle Therapie 
der granulierenden Wunde eine exakte Analyse der ursächlichen Noxe voraus; meist 
genügt allerdings für die Wundheilung das Vermeiden von Schädlichkeiten. Schuster 
bringt experimentelle Untersuchungen über Chemotaxis. Arloing und Langeron 
landen bei intraperitonealer Proteinkörperzufuhr eine deutliche lokale Reaktion mit 
Durchtritt der polynucleären Zellen, welche mit der Anzahl der Einspritzungen zunimmt, 
aber bald wieder verschwindet, und welche zu lokaler Widerstandsfähigkeit führt. Dresel 
und Keller fanden im Menschenserum unter normalen Verhältnissen keine für Milz- 


Digitized by 


Go igle 


Original fro-m 

UNIVERSITY OF MICHIGAN 



198 


Desinfektion und Wundbehandlung. 


brandbacillen bactericide Stoffe, wohl aber während der Menstruation und besondere 
in den letzten Wochen der Schwangerschaft, sowie unter pathologischen Verhältnissen, 
z. B. bei Lues. 

Wenn wir nunmehr auf die Wundbehandlung selbst eingehen, so besprechen wir 
nach der üblichen Einteilung nacheinander die Wundversorgung einschließlich der 
physikalischen und chemischen Antisepsis, dann die Wund naht, weiter die Wund¬ 
drainage und schließlich einige besondere Methoden der Wundbehandlung. 

Eine zusammenfassende Darstellung über das ganze Gebiet der modernen Wund¬ 
behandlung brachte Sonntag in der Med. Klinik 1922. Thomaschewitsch bespricht 
in 24 Vorlesungen die Wundpathologie. Weiterhin sei hier nochmals hingewiesen auf 
Brunners bekanntes „Handbuch der Wundbehandlung“ und v. Gazas „Grundriß 
der Wundbehandlung“. 


1. Wundversorgung. 

In der Frage der vorläufigen Wundversorgung ist Neues nicht zu berichten, 
so daß wir auf die früheren Referate verweisen können. 

Bei der endgültigen Wundversorgung unterscheiden wir mit Brunner di« 
physikalische und die chemische Desinfektion. Hinsichtlich der physikalischer 
Desinfektion der Wunde, welche in der sog. Wund Versorgung und gegebenenfalls aucl 
in der Wundausscheidung nach Friedrich besteht, ist ebenfalls auf die früheren Referat* 
zu verweisen, in welchen besonders darauf aufmerksam gemacht wurde, daß man seil 
dem Weltkrieg zu einem mehr aktiven Vorgehen übergegangen ist. 

Um so mehr Arbeiten liegen aus den letzten Jahren vor über die chemische Des 
infektion der Wunde. Auf diesem Gebiete ist Vorkämpfer Brunner, welcher sich aucl 
neuerdings wieder gegen den Vorwurf der Polypragmasie bei der antiseptischen Wund 
behandlung wendet und Klapp gegenüber darauf hinweist, daß die antiseptische 
d. h. physikalisch-chemische Wundbehandlung besere Erfolge auf zu weisen habe als di* 
aseptische, ja oftmals Gliedmaßen und Leben gerettet haben dürfte. Ihm folgend 
scheinen heutzutage die meisten Autoren — neben einer möglichst vollkommenen physi 
kalischen Desinfektion der Wunde — auch die chemische heranzuziehen, zuma 
erstere in ihrer Wirkung unsicher und beschränkt ist. Der exakte Beweis für die Wir 
kung der Wundantiseptica im allgemeinen und im einzelnen ist freilich schwer zu er 
bringen; die Frage ist noch immer nicht endgültig gelöst, und auch neuerdings liege) 
wieder zahlreiche Arbeiten darüber vor. 

Wir beginnen mit der Besprechung der Wundantiseptica. Eine übersichtlich! 
Darstellung der Wundantiseptica bringt, abgesehen von Sonntag, vor allem v. Gaza 
auch auf die Mitteilungen von Neufeld, Klapp, Brunner, Behan u. a. sei hin 
gewiesen. Aus allen diesen Arbeiten geht übereinstimmend hervor, daß die neuem 
Bestrebungen der chemischen Wundantisepsis unzweifelhafte Erfolge aufzuweisen haben 
Freilich bildet die chemische Wundantisepsis nur eine Ergänzung der physikalischen 
welch letztere keineswegs außer acht gelassen werden darf. Die exakte Wertbestimmunj 
der Wundantiseptica im allgemeinen und im einzelnen stößt, wie gesagt, auf groß 
Schwierigkeiten. Abgesehen von dem Umstand, daß der Wert der gleichzeitigen phvsi 
kalischen Desinfektion von dem der chemischen schwer abzutrennen ist, sind noc! 
folgende Punkte zu beachten: Reagensglas- und Tierversuch lassen keinen unbedingte 
Schluß zu auf die Wirkung der antiseptischen Mittel im menschlichen Organismus 
Neben der Wirkung auf die Bakterien ist auch die auf die Körperzellen zu beachten 
Letztere kann sowohl eine Schädigung, wie eine Anregung sein. Die Möglichkeit eine 
solchen Gewebsanregung ist uns durch die neueren Fortschritte der Naturwissenschal 
vor allem auf dem Gebiete der Kolloidchemie verständlicher geworden, wie dies obe 
bereits ausgeführt wurde. Braun hält bei der Unzahl der Wundantiseptica, welche i 
den letzten Jahren von der Industrie auf den Markt geworfen wurden, eine strenge es 


Digitized by 


Go igle 


Original fro-m 

UNIVERSITY OF MICHIGAN 



Wundbehandlung. 


199 


perimentelle Prüfung für unbedingt notwendig. Die Prüfung im Reagensglas ist dabei 
ungenügend und die Prüfung im Tierversuch unerläßlich; nicht nur eine Abtötung der 
Bakterien, sondern auch eine Abschwächung derselben und daneben eine Erhöhung der 
Kräfte des angegriffenen Organismus spielen wohl eine Rolle; eine staatliche Kontrolle 
der Wundantiseptica erscheint erwünscht. Nach Johnson müssen zur Charakterisierung 
der Wundantiseptica in Betracht gezogen werden einerseits bactericider Index, anderer¬ 
seits Giftigkeit bei Einführung in die Blutbahn, ferner schädlicher Einfluß auf das Gewebe 
und schließlich Eindringungsvermögen in das Gewebe. Neufeld, welcher die experimen¬ 
tellen Grundlagen der chemischen Antisepsis erörtert, weist beonders hin auf die Wichtig¬ 
keit des Tierversuchs und betont die hier günstige Wirkung der Chininpräparate (Vuzin 
usw.) und die noch bessere Wirkung der Akridinfarbstoffe (Trypaflavin und Rivanol). 
Hahn hält ebenfalls den Tierversuch für besonders wichtig. Nach Lipschitz soll die 
Prüfung der Desinfektionsmittel nicht nur die Wirkung auf die Bakterien, sondern auch 
die auf den Wirtsorganismus berücksichtigen. Fleischer und Amster fanden die 
Wirkung des Desinfektionsmittels sehr abhängig vom Medium, und zwar von den Serum¬ 
bestandteilen und von der Wasserstoffionenkonzentration. Nach Schoeller und Heck 
besteht bei der Desinfektionswirkung ein weitgehender Parallelismus zwischen Adsorption 
und Wirkungsstärke. Weitere Studien zur Methodik der Desinfektionsmittelprüfung 
bringt Lange. Uber die chemischen Grundlagen der Desinfektionswirkung berichtet 
Hailer. Odermatts Untersuchungen der Antiseptica an überlebenden Gefäßen des 
Froschgefäßapparates und an Kaninchenohren ergaben: Optochin, Eukupin und be¬ 
sonders Vuzin, sowie Trypaflavin und Rivanol machen starke Gefäßkontraktion, des¬ 
gleichen Pregllösung, salzsaures Pepsin und Dakinsche Lösung, dagegen geringe Sublimat 
und gar keine Septacrol; er ist der Meinung, daß den neuen sog. „physiologischen“ Anti- 
frptica eine stärkere Gewebsschädigung zukomme, als den alten „Ätz 44 mittein. Gat 6 
und Billa schließen aus Untersuchungen über Mikrobenassoziation (Streptokokken und 
Diphtheriebacillen), daß eine Vermehrung der Vegetationen des Diphtheriebacillus nicht 
statt hat, sondern eine Giftsteigerung der Sekretionsprodukte des Streptokokkus. Wein¬ 
berg und Azner fanden die Giftwirkung der Anaerobier bei Symbiose mit Pyocyaneus 
nicht gestört, gelegentlich sogar verstärkt, so daß die Symbiose der beiden genannten 
Bakterien für die Wunde als gefährlich zu gelten hat. 

Nach Besprechung der Wundantiseptica im allgemeinen gehen wir nunmehr 
zu den einzelnen Mitteln über. 

Wir beginnen mit den Jodpräparaten, welchen von jeher eine besondere Be¬ 
deutung bei der Wundbehandlung beigemessen wurde. Bei allen Jodpräparaten ist 
freilich die Idiosynkrasie und Vergiftungsgefahr zu beachten. Rowell weist darauf ihn, 
‘laß es — abgesehen von Jodvergiftung und Jodismus — eine ausgesprochene Jodallergie 
gibt, wobei auch nach äußerer Anwendung auf Wunden oder auf dem Operationsfeld 
p." zu Vergiftung, ja zum Tode kommen kann; besonders gefährdet sind Menschen mit 
Herz- und Nierenschädigung; man soll bei Anwendung von Jodpräparaten sorgfältig 
nach Jodstörungen sich erkundigen; bei eingetretener Störung entferne man das Jod 
»fort, und zwar äußerlich durch Alkohol und innerlich durch Stärke; bei Purpura sind 
auch wiederholte Bluttransfusionen zu empfehlen. Jodtinktur (5proz.) und Lugolsche 
Lösung finden Verwendung namentlich bei erdbeschmutzten Wunden. Für infizierte 
Wunden verwirft sie Cunningham, welcher Carbolsäure und Alkohol vorzieht. Colcord 
mrint, daß mit der Jodbehandlung der Wunden in Krieg und Frieden viel Unfug an- 
^richtet worden sei, da der Laie, auf den Jodanstrich bauend, zu spät zum Arzt gehe, 
und daß die Jodtinktur neben den Keimen auch das Gewebe zerstöre; in einem Industrie¬ 
zentrum ging bei Ersatz der Jodtinktur durch Dichloramine die Zahl der Infektionen 
von 11% auf 1 V 2 % zurück; freilich muß neben der chemischen Desinfektion die phy¬ 
sikalische richtig ausgeführt werden, welch letztere bei der Jodverwendung oft ver¬ 
nachlässigt wird. Laskownicki lobt die Lugolsche Lösung, welche in vitro 15mal 


Digitized by 


Go igle 


Original fro-m 

UNIVERSITY OF MICHIGAN 



200 


Desinfektion und Wundbehandlung. 


starker bactericid sei, als die 5proz. Jodtinktur, und im Tierversuch gute Wirkung zeige, 
und zwar auch gegenüber Tuberkelbacillen, weshalb die Einspritzung von Lugolscher 
Lösung bei tuberkulösen Abscessen zu empfehlen sei. Urtel benutzt bei Panaritien, 
Furunkeln, Abscessen usw. je einige Kubikzentimeter Kal. jod. 2,0, Acid. acet. dil. 
30% 5,0, Aqu. dest. ad 100 und 3% Wasserstoffsuperoxydlösung, wobei sich Jodwasser¬ 
stoff entwickle, welcher unter der Einwirkung von Sauerstoff in Jod und Wasser sich 
umsetze. Jacobitz, welcher auf Veranlassung von Urtel bakteriologische Unter¬ 
suchungen über die Einwirkung saurer Jodkali Wasserstoff Superoxydmischungen auf 
Bakterien unternahm, fand gute Wirkung auf Streptokokken, Staphylokokken und 
Diphtheriebacillen; als Säuren kommen für die Wundbehandlung die anorganischen 
nicht in Betracht, sondern nur die organischen, vor allem Essigsäure, Weinsäure und 
Citronensäure. Crofton bewährte sich das Diosal (dijodsalicylsaures Natron) intra¬ 
venös und lokal bei verzweifelten Fällen von menschlicher Tuberkulose sowie bei post¬ 
operativer Wundinfektion, Gesichtsrose usw. Delangre behandelte Wunden mit Jod¬ 
ätherkompressen. B u z e 11 o nahm für frisch infizierte Wunden den gewöhnlichen Narkose¬ 
äther. Bayley de Castro spritzte bei phagedänischen Wunden alle 1—2 Tage 0,3—1,3 
und mehr Jodtinktur ein. Von den jodhaltigen Ersatzmitteln des Jodoforms, welches 
wegen der bekannten Nachteile (Geruch und Reiz- bzw. Vergiftungserscheinungen) nicht 
immer benutzt werden kann, spielen heutzutage in der Literatur vor allem zwei neuen 
Mittel eine besondere Rolle, nämlich das Yatren und die Preglsche Lösung. Vom Yatren, 
welches bereits in früheren Referaten lobend erwähnt, und welchem von Sonntag, 
Prinz u. a. eine besondere gewebsanregende Kraft zugeschrieben wurde, liegen wiederum 
mehrere überwiegend günstige Mitteilungen vor: Herzberg lobt das Yatren auf Grund 
bakteriologischer und physikalisch-chemischer Untersuchungen; er hält die Wirkunj 
weniger für eine chemische, als für eine physikalische. Breitenstein fand bei seinen 
bakteriologischen Untersuchungen die bactericide Wirkung recht gering, und zwar am 
ehesten noch gegenüber Streptokokken und weniger gegenüber Staphylokokken; docl 
muß dazu ergänzend bemerkt werden, daß ja die Prüfung eines Antisepticum im Reagens 
glas nicht genügt, daß vielmehr auch der Tierversuch und nicht zuletzt die klinische Er 
fahrung herangezogen werden müssen, zumal bei dem Yatren die gewebsanregende Krafl 
eine besondere Rolle zu spielen scheint. Michael rät zur Vorsicht in der Dosierung 
da bei intravenöser Anwendung Vergiftungserscheinungen beobachtet sind. Dührssen 
welcher das Yatren das Antisepticum der Wahl in der Chirurgie, inneren Medizin, Ge 
burtshilfe und Gynäkologie nennt, verwandte es mit bestem Erfolg bei Wunden, Ge¬ 
schwüren, Sepsis usw., sowie in der Geburtshilfe und zum Nabelverband. Kaiser hatt« 
ebenfalls gute Erfahrungen bei kokkeninfizierten und tuberkulösen Wunden; bei Pyo 
cyaneusinfektion schien es recht wirksam zu sein, aber nicht immer, speziell nicht be 
großen buchtigen Wunden. Balkhausen verwandte das Yatren bei infizierten Wunden 
Karbunkeln, Phlegmonen, Osteomyelitis, Gangrän usw.; betr. Pyocyaneus war kein« 
spezifische Wirkung erkennbar. Beck sah Gutes in der Unfallpraxis bei Quetsch- un<i 
Rißwunden, Phlegmonen, Brandblasen usw. 

Anschließend sei kurz hingewiesen auf die Mitteilungen über Yatren, Yatrencaseir 
und Staphyloyatren, wenn es sich freilich auch hierbei im wesentlichen um eine Reiz 
körperWirkung handelt, auf welche wir noch später zu sprechen kommen. Es verwandter 
mit Erfolg: Herzberg Yatren bei Adnexerkrankungen und Gelenkentzündungen 
Wolff Yatren und Yatrencasein bei Adnexerkrankung, dagegen nicht bei Sepsis unc 
fieberhaftem Abort, Ruete Staphyloyatren bei Furunkel, Folliculitis, Acne usw. 
vonLeupoldt Yatren und Staphyloyatren bei Staphylokokkenerkrankungen der Haul 
und Konrad Yatrencasein und evtl, auch Strepto- und Staphyloyatren bei 40 Faller 
von Sepsis post partum bzw. abortum. 

Über die Pregllösung, von welcher im Jahre 1921 bereits einige Grazer Autorer 
Gutes berichteten, liegen aus den Jahren 1922 und 1923 nur wenige Mitteilungen vor, 


Digitized by 


Gck igle 


Original fro-m 

UNIVERSITY OF MICHIGAN 



W undbehandlung. 


201 


so daß erat in den nächsten Jahren an Hand der weiteren Erfahrungen ein abschließendes 
[rteil über den Wert des Mittels wird gegeben werden können. Mahnert und Santner 
vermuten auf Grund humoralpathologischer Studien bei puerperalen septischen Pro- 
fcssen als Wirkung der Einspritzung mit Pregllösung ebenso wie mit Dispargen eine 
Leistungssteigerung im Organismus. Vogt aus der Tübinger Frauenklinik sah von 
prophylaktischer Eingießung der Preglschen Lösung in die Bauchhöhle bei Operationen 
keinen Nachteil, aber auch keinen Vorteil. Dittrich und Hermann haben statt der 
Onrinal-Pregllösung, welche in ihrer Zusammensetzung nicht bekannt gegeben ist und 
seitweise schwierig zu beschaffen war, eine Jodsodalösung hergestellt. Laskownicki 
und Mostowy bereiteten eine Solutio jodico-jodata. 

Anschließend an die Preglsche Lösung ist noch einiges zu berichten über die Pregl- 
Pqsinlösung, wobei wir uns allerdings kurz fassen, zumal die Anwendung des Mittels 
sie Wundbehandlung nur zum kleinen Teil betrifft. Payr empfahl auf dem Chirurgen- 
kongreß 1922 eine 1 —2 proz. Pregl-Pepsinlösung mit Milchsäurezusatz, deren Wirksamkeit 
beruhen soll auf der kolloidalen Löslichkeit des reinen Pepsins in einer isotonischen Pregl- 
feung, für Narben, Schwielen, Keloide, plastische Gewebsverdichtungen, krankhafte 
Verklebungen, Verlust von Gleitgewebe, Gelenkerkrankungen, Verlötung von verletzten 
sri entzündeten Nerven und Sehnen, Röntgenschäden usw. Baetzner erinnert in der 
Ikknssion an seine Versuche mit Trypsin, welches er mit Erfolg verwandte bei Tuber¬ 
kulose sowie bei Tumoren, Keloiden und Sehnenscheidenentzündungen. Payr betont 
gegenüber Baetzner, daß das Trypsin für die Zwecke der Narbenerweichung sich nicht 
eigne, da seine verdauende Kraft sich nicht auf das Bindegewebe erstrecke, während dem 
Pepsin die Fähigkeit des Abbaues kollagener Substanzen in hohem Maße zukomme. 
Von Eiseisberg bemerkt in der Diskussion, daß er eine salzsaure Pepsinlösung 1 : 3000 
Peritonitis nach Appendicitifl verwandt habe, ausgehend von der Beobachtung, daß 
Prognose des perforierten Magengeschwürs ungleich besser sei als die der Perforationen 
änderen Teilen des Verdauungstraktus. Sein Assistent Schönbauer, welcher weiter¬ 
en die bactericide Kraft des salzsauren Pepsins untersuchte, fand gute Wirkung im 
Pittgensglas und auch im Tierversuch bei Peritonitis, wobei weder alte Narben, noch 
techeNähte beschädigt wurden. Frankenthal, welcher die Pregl-Pepsinlösung Payrs 
lel Reagensglas und im Tierversuch prüfte, kam zu folgenden Ergebnissen: Bei Ein- 
fährung in die Blutbahn erfolgte niemals Thrombose oder Vergiftung; bei Einführung 
e das Gewebe erwies sich vorwiegend das kollagene Gewebe verdaut; gesundes Perito- 
Knorpel und Gefäßwände wurden nicht angegriffen; bei endoneuraler Injektion 
bm es zu interstitieller Neuritis; in der Bauchhöhle wurde es nach 6—9 Stunden re¬ 
agiert. Hedri verwandte Pregl-Pepsinlösung mit gutem Erfolg bei lokalen Eiter- 
Aktionen. Falb rät zu einem Versuch zwecks Narbenerweichung, wenn die mediko- 
^hawsche Behandlung versagt. 

Un Chlorpräparaten sind zu nennen die Hypochloritlösung von Carrel-Dakin 
-mg beziehbar von der Firma Braun in Melsungen) und das Chloramin (Heyden). 

Hypochloritlösung, welche namentlich im Kriege, aber auch im Frieden Verwendung 
knd za feuchten Verbänden, Spülungen und Dauerberieselungen, wird vielfach gelobt, 
1 ^ T doch nicht allgemein; sie ist anscheinend gut wirksam, aber keineswegs ideal, zumal 
zu Gewebsschädigungen führt; manche Autoren glauben, daß die guten Erfolge, 
? dche mit ihr im Kriege gemacht wurden, im wesentlichen der gleichzeitig durch- 
Aihrten aktiven ^Wundbehandlung zuzuschreiben sind. Vorwiegend liegen aus den 
■-ton Jahren ausländische Berichte vor. 'Oloblina betont, daß die Reagensglasversuche 
ohne weiteres auf den Menschen übertragbar sind, zumal Eiter und Blut die bacte- 
r A Wirkung der Lösung herabsetzen; er glaubt aber, daß nach einigen Tagen unter 
bündiger Berieselung die Bakterien doch abgetötet würden. Joanissewich und J u r a c z 
^n hin auf die Notwendigkeit des Hypochloritgehalts der Dakinschen Lösung, dessen 
-machlässigung der Hauptgrund dafür sei, daß das ausgezeichnete Mittel in Mißkredit 


Digitized by 


Go igle 


Original fro-m 

UNIVERSITY OF MICHIGAN 



202 


Desinfektion und Wundbehandlung. 


gerate; sie fordern daher für jede in den Handel kommende Packung Angaben der Ver¬ 
wendbarkeitsdauer sowie Nachprüfung vor dem Gebrauch. Al meida verlangt möglichsi 
frisch bereitete Lösung, Zusatz von Kaliumpermanganat und Aufbewahrung in dunkle* 
kühlen Räumen. Colcord lobt die Dakinsche Lösung für die Wundbehandlung nebei 
chirurgischer Versorgung. Jopson beobachtete bei einem Oberschenkelabsceß gut« 
Heilung, wobei die Streptokokken rasch verschwanden, so daß die Sekundärnaht aus 
geführt werden konnte. Nedelkoff verwandte die Lösung neben Sandbädern bei in 
fizierten Wunden. Kellock empfiehlt statt des üblichen Verfahrens, die Abscesse an 
tiefsten Punkt zu eröffnen und zu drainieren, den Einschnitt am höchsten Punkt aus 
zuführen, ein Drainrohr mit seitlichen Öffnungen einzulegen, die Dakinsche Lösung ein 
zufüllen, das Rohr für einige Zeit zu verschließen und später die Lösung wieder abzulassen 
eventuell müsse nachträglich noch am tiefsten Punkt eröffnet und drainiert werden 
Lilienthal rät bei unruhigen Patienten, bei welchen die Drainröhren oberflächliche! 
Wunden sich leicht verschieben, auf die mit Dakinscher Lösung behandelten Wundei 
einen paraffinierten Gazeschleier aufzulegen, durch welche die Drainröhren schlingen 
förmig durchzogen werden. 

An Stelle der etwas umständlich herzustellenden Dakinschen Lösung wird seit 1921 
auch das Chloramin empfohlen. Grünwald und Bass, welche die pharmakologischei 
Grundlagen des Chloramins studierten, konstatierten bei Anwesenheit von Eiweiß da 
Fehlen der Desinfektionswirkung; daher ist das Chloramin zu intravenöser Applikatioi 
nicht verwendbar, wofür es auch wegen der Giftigkeit sich verbietet; besonders geeigne 
erscheint es zur Verwendung auf Schleimhäuten, u. a. auch zu Mundspülungen. Hoecl 
lobt es auf Grund von Erfahrungen an 200 frischen und alten Wunden. 

Die hypertonischen (5—lOproz.) Salz- (Natrium-, Calcium-und Magne 
sium-Chlorid-) Lösungen, welche nach Wright durch lymphatische Selbstaus 
Waschung des Gewebes wirken, werden verschieden beurteilt. Sie wirken wenig bactericii 
und stark gewebsreizend, aus welch letzterem Grunde, wie im vorjährigen Referat er 
wähnt ist, Rogge zu einer 1 / 2 —2proz. Lösung zurückging. Besonders angezeigt er 
scheinen sie für größere infizierte Wunden. Nasarow und Ssamarin loben die 5 —10 
proz. Kochsalzlösung zur Tamponade, Berieselung und Baden schwer infizierter Wunden 
welche rasch gereinigt wurden, so daß die Sekundärnaht möglich war. 

In seinen Ausführungen über Tonerdepräparate hält Kionka für besser, wei 
weniger reizend, und haltbarer als die gewöhnliche essigsaure Tonerde und die essig 
weinsaure Tonerde (Alsol), das Algal und das Lavatal, welches früher bereits von Pior 
kowski empfohlen ist. 

Von den Carboisäurepräparaten ist an erster Stelle der Phenolcampher voi 
Chlumsky zu nennen, welchen Payr im Weltkrieg namentlich für Gelenkinfektionei 
empfohlen hat. Hedri aus der Payr sehen Klinik berichtet wieder über vorzüglich 
Erfolge mit dem Phenolcampher bei Gelenkinfektionen. In einer zweiten Arbeit wende 
er sich gegen die Behauptung Axhause ns, daß nämlich der Phenolcampher den Gelenk 
knorpel schädige; im Tierexperiment erwies sich vielmehr der intraarticulär eingespritztt 
Phenolcampher auch in großer Menge als unschädlich, und auch die Nachuntersuchung 
der 5—8 Jahre zuvor prophylaktisch eingespritzten Gelenkverletzten der Leipzige 
Klinik ergab weder klinisch noch röntgenologisch irgendwelche Zeichen einer sekundäre) 
Arthritis deformans; es ist danach anzunehmen, daß die von Axhausen beobachtete) 
Knorpelnekrosen entweder durch traumatische Schädigung oder durch eine falsch 
Lösung bedingt sind; auf die richtige Zusammensetzung des Präparates ist streng zi 
achten: Acid. carbol. puriss. 30, Camph. trit. 60, Alk. abs. 10. Payr fügt hinzu, daß de 
Phenolcampher wegen der äußerst innigen kolloidalen Bindung seiner Bestandteile kein 
ätzende Wirkung besitze und daher für die Vorbeuge und Behandlung von gewisse) 
Infektionen sowie bei gewissen chronischen Gelenkerkrankungen unbedenklich benutz 
werden dürfe. Axhausen und Frosch, welche am Kaninchen Versuche unternähme) 


Digitized by 


Gck igle 


Original fro-m 

UNIVERSITY OF MICHIGAN 



W undbehandlung. 


203 


mm Studium der Wirkung der Antiseptica auf den Gelenkknorpel, fanden Jodoform- 
Jlycerin ganz unschädlich; 3proz. Carbolsäure, 10 proz. Jodtinktur, lproz. Vuzin und 
Iproz. Rivanol setzten nur ganz oberflächliche Knorpelnekrosen, dagegen bei stärkerer 
Konzentration Totalnekrosen; schwere Veränderungen des Gelenkknorpels bewirkten 
ohe Carbolsäure und Phenolcampher. In einer zweiten Mitteilung gibt Axhausenzu, 
laß die von ihm im Tierexperiment gefundene Schädlichkeit des Phenolcamphers für 
len Gelenkknorpel, wie neuere Untersuchungen ihm ergaben, auf den Wassergehalt des 
'arbols zurückzuführen sind, und daß bei Verwendung reiner krystallisierter Carbol- 
äure keine Knorpelschädigungen beobachtet wurden. Über andere Phenolpräparate 
rird bei den Pulvern berichtet (Boluphen, Albertan). Spreitzer empfiehlt das Vemisan 
Jod-Campher-Phenolpräparat) zur Tamponade septischer Wunden. 

Die Wismut-, Blei- und Kupferpaste von Dr. Reiner (Lieferant chemisch- 
pharmazeutische Werke des Landes Steiermark) lobt Schmerz auf Grund von Er- 
ahrungen an mehreren hundert Fällen von Wunden, Geschwüren und Entzündungen. 

Über das seit Jahren bestens eingeführte Wasserstoffsuperoxyd und seine 
J räparate liegen keine besonderen neueren Mitteilungen vor. 

Das altbewährte Kaliumpermanganat verwendet Gurewitsch in konzen- 
rierter (5 proz.) Lösung bei Verbrennungen, Decubitus und anderen destruktiven Pro¬ 
testen der Haut. 

Sulfosalicylsäure in 2proz. wäßriger Lösung bewährte sich von Liebermann 
n zahlreichen experimentellen und klinischen Untersuchungen bei Wundflächen und 
inf Schleimhäuten. 

Silberpräparate kommen, wie in den früheren Referaten bereits ausgeführt ist, 
n verschiedenen Formen zu Verwendung, nämlich als Silbersalze (Höllenstein), ferner 
is Silbereiweißverbindungen (Protargol, Choleval) und schließlich als kolloidale Silber- 
Präparate (chemische: Kollargol und Dispargen sowie elektrische: Elektrargol und 
Fulmargin) bzw. deren Kombinationen mit Farbstoffen (Argochrom und Argoflavin) 
*der mit Jod (Jodkollargol). Uber den Gehalt der gebräuchlichsten Silberpräparate an 
len verschiedenen Silberformen: Kolloidales, molekular gelöstes und komplex gebundenes 
[ionisiertes) Silber berichtet vonNergard. Pilcher und Soll mann bestätigten den 
mtiseptischen Wert von Silbersalzen, organischen oder kolloidalen Silberverbindungen 
äurch Aufhebung der Hefevergärung von Zucker und teilen demnach die Handels¬ 
präparate des Silbers in fünf verschieden wertige Gruppen ein; bei Gegenwart von Koch¬ 
salz wird die antiseptische Wirksamkeit ganz erheblich herabgesetzt, und zwar ganz 
Sonders für Silbemitrat; die Differenz zwischen Wirksamkeit der wäßrigen und salzigen 
Lösung entspricht dem Gehalt an freien Silberionen und ist ein Maßstab für die Reiz- 
Wirkung, welche wir gern vermeiden. Nach Ballenger und Eider sind kolloidale 
frltarpräparate, welche mit Hilfe von wäßriger Lösung von Akazienarten hergestellt 
sind, stark keimtötend, aber wenig toxisch; 300 Fälle von Erkrankungen der Harnwege, 
Schleimhäute usw. wurden mit Erfolg behandelt; vielleicht läßt sich die Lösung auch für 
4i* Catgutpräparierung verwenden. Smith fand wirksam gegen Keime Silber, Queck- 
silber, Antimon und Arsen in kolloidaler Lösung, dagegen nicht Gold und Platin, ferner 
hei gewissen Hautkrankheiten Mangan und bei Krebs Kupfer. Nach Kämmerer und 
Schaetz entfalten kolloidales Silber, Silberfarbstoff präparate und Gemische ver¬ 
miedener kolloidaler Metalle im Vollblutversuch keine bactericide Wirkung, beein¬ 
trächtigen allerdings andererseits in den therapeutisch angewandten Verdünnungen 
auch nicht die physiologischen Bactericidie des Blutes. Mahnert und Santner fassen 
auf Grund von hu moral pathologischen Studien über Blutgerinnung und Cholesteringehalt 
M puerperalen septischen Prozessen die Wirkung der kolloidalen Silberpräparate (Dis¬ 
pargen) als Leistungssteigerung auf. Boettner nimmt ebenfalls Proteinkörperwirkung 
an gegenüber Dietrichs Auffassung einer Silberwirkung, welche allerdings weniger 
tactericid als gewebsanregend sein soll. Grumme, welcher sich gegen Boettner 


Digitized by 


Go igle 


Original fro-m 

UNIVERSITY OF MICHIGAN 



204 


Desinfektion und Wundbehandlung. 


wendet, vermutet Proteinkörperwirkung und Silberwirkung zugleich, und zwar letzter 
durch Adsorption von Bakterien und Toxinen sowie durch Bactericidie; er meint, dal 
das kolloidale Silber (Dispargen) besonders bei Sepsis, speziell puerperaler, angezeigt sei 
Nach Lorenzini handelt es sich ebenfalls lediglich um unspezifische Reizkörper 
therapie, wobei er dem Protein wegen der größeren Sicherheit der Wirkung den Vorzuj 
gibt. Kunowski empfiehlt für schlecht heilende und unsaubere Wunden, speziell fi 
Unterschenkelgeschwüre, die Bayersche Protargolwundsalbe aus lOproz. Protargol un< 
3proz. Cycloform. 

Jodkollargol intravenös bewährte sich Corinth (10 Fälle von Sepsis, Parametritis 
pneumonischer Schwartenbildung und chronischer Arthritis) und Schaefer (4 Fäll 
von Gelenkrheumatismus und 5 Fälle von Sepsis). 

Von den Chininpräparaten erfreuen sich seit dem Weltkrieg, wie bereits in dei 
früheren Referaten erwähnt wurde, eines besonderen Interesses die von Morgenrot! 
empfohlenen und von Bier, Klapp u. a. klinisch erprobten Mittel: Eukupin um 
vor allem Vuzin. Nach den experimentellen Untersuchungen zeigten die genannte! 
Chininpräparate eine starke bactericide Wirkung, und zwar vor allem auf grampositi\i 
Kokken: Staphylokokken, Streptokokken usw. Auch in der Praxis, namentlich in de 
Kriegspraxis, wurde von verschiedenen Autoren über günstige Erfolge berichtet, so dal 
man schon von einem Umschwung in der Wundbehandlung sprach. Die weiteren Untei 
suchungen von Schoene, Keysser, Keppler und Hofmann u. a. haben aber di 
Bedeutung der Chininpräparate auf ein bescheidenes Maß zurückgeschraubt. Die Pra 
parate sind nämlich bei stärkerer Konzentration ge websschädigend; sie dürfen dahe 
nur in einer gewissen Verdünnung und überhaupt nicht angewandt werden bei schlechte 
Zirkulationsverhältnissen; auch sind sie weniger geeignet zur Behandlunj 
als zur Verhütung von Infektion; von den entwickelten Entzündungsprozessei 
kommen höchstens lokalisierte in Betracht, nicht aber progrediente oder gar generali 
sierte; intravenöse Applikation bei Sepsis ist wenig aussichtsvoll; neben der chemisch« 
Wundantisepsis darf die physikalische keineswegs vernachlässigt werden, wenn nich 
letztere überhaupt auch allein genügt; das Problem der Tiefenantisepsis ist durch di 
Chininpräparate nicht gelöst. Zu den in den vorigen Referaten genannten Arbeiten sim 
aus den Jahren 1922 und 1923 noch folgende zu nennen: Morgenroth, welcher Ziel 
und Wege der chemotherapeutischen Antisepsis, speziell Tiefenantisepsis, beleuchtet 
weist darauf hin, daß bei den Chininalkaloiden der Reagensglasversuch keinen Anhai 
biete für den Erfolg bei Tier und Mensch. Michaelis, welcher die Abhängigkeit de 
Wirkung der Chininalkaloide auf Bakterien von der Alkalität untersuchte, fand al 
Ursache, warum die Chininalkaloide in vivo weniger wirksam sind als in vitro trot 
ihrer Wirksamkeit bei Eiweißgegenwart, die Abhängigkeit der Chininalkaloide von de 
Alkalität; die bisher bekannten Mittel erreichen ihr Wirkungsoptimum nämlich era 
bei einer Alkalität, wie sie im Organismus niemals besteht, so daß unser Bestreben daran 
gerichtet sein muß, Alkaloide zu suchen, welche bei gleich großer absoluter Wirksamkei 
ihre Aktivität schon bei geringerer Alkalität erreichen. Der nb y erklärt die im Vergleic! 
zur Desinfektions Wirkung in vitro geringe Wirkung der Chininalkaloide in vivo aus ihre 
geringen Löslichkeit und Giftigkeit. Lipschitz und Freund fanden, daß die Chinin 
alkaloide alle hemmend auf die Atmung der Bakterien sowohl wie der Körperzelle! 
wirken, und zwar umso mehr, je höher ihr Molekulargewicht ist; dabei ist die Wirkuni 
auf erstere größer als auf die letztere, so daß von einer elektiven Bakterienwirkung ge 
sprochen werden kann; andererseits aber steigt die ge websschädigende Wirkung mi 
der bakterienschädigenden, so daß man andere Antiseptica suchen soll, welche mal 
heutzutage in den Akridinfarbstoffen vermutet. Brunner und von Gonzenbaol 
konnten die gute Wirkung des Vuzins auf grampositive Kokken in vitro bestätigen: si< 
fanden ferner eine präventive* Desinfektions Wirkung auf, Streptokokken und Staphylo 
kokken an Meerschweinchen und Kaninchen; beim Menschen erwies sich die Vuzin 


Digitized by 


Go igle 


Original fro-m 

UNIVERSITY OF MICHIGAN 




Wundbehandlung. 


205 


lösung 1 : 5000—10000 zwar als nicht schädigend, aber auch nicht als besonders wirksam 
bei operativ gesetzten Wunden und die Lösung 1 :5000 bei akzidentellen Wunden als 
fraglich, zumal die physikalische Wundbehandlung außerdem angewandt wurde; stärkere 
Losungen verbieten sich wegen der Gewebsschädigung; Verfasser schließen sich dem 
Lrteil Schoenes an, daß nämlich der Nutzen des Vuzins fraglich ist bei grampositiven 
Kokken und daß das Problem der Tiefenantisepsis durch das Vuzin als noch nicht gelöst 
wgesehen werden muß. Kritzler aus der Gießener Frauenklinik empfiehlt Vuzin- 
ttmspritzung der Brustwarze als Mastitisprophylaxe und als Therapie bei allen Formen 
der Brustwarzenentzündung. 

Besseren Erfolg als die Chininpräparate versprechen die Farbstoffe: Anilin- 
und Akridinfarbstoffe. 

Die A nili nf arbstoffe, welche schon in den 80er Jahren des vorigen Jahrhunderts 
und neuerdings besonders von Bau mann empfohlen wurden, erwiesen sich als recht 
wirksam in der Wundbehandlung, haben aber den Nachteil der intensiven Färbung von 
Wunde und Umgebung sowie von Verbandstoffen, Wäsche usw. Bau mann erinnert 
in zwei neueren Mitteilungen über Antiseptik mit Farbstoffen an das von ihm empfohlene 
Methyl violett bzw. Blaugaze (zu beziehen von Hartmann) für frische und alte Wunden, 
Sehnenscheidenphlegmonen, Knochen-, Gelenk-, Brust- und Bauchfellinfekte, Scheiden- 
urd Mastdarmoperationen und Sepsis, für welch letztere besonders auch das Argochrom 
in Frage komme. Moser benutzt zur Nachbehandlung der Phlegmone nach frühzeitiger 
Spaltung das Eiustreuen von Pyoktanin nebst Billrothbatistbedeckung und Ichthyol¬ 
bestreichen der umgebenden entzündeten Hautpartie. Hof mann empfiehlt das sog. 
Greifswalder Anilinfarbstoffgemisch von Prof. Römer. Der Franzose Cheinisse be¬ 
lichtet über die Bedeutung der Anilinfarben in der Chirurgie, wobei er im wesentlichen 

die deutsche Literatur referiert. Churchmann lobt die Anilinfarben, wenn auch 
freilich bisher die Therapia magna sterilisans damit noch nicht gelungen sei. Mayer, 
m der Diskussion, hatte guten Erfolg von Gentianaviolett bei 27 Influenzaempyemen, 
ttfid zwar besonders bei solchen mit Staphylococcus aureus, weniger bei solchen mit 
Influenzabacillus. 

Noch wirksamer als die Anilinfarbstoffe erscheinen die Akridinfarbstoffe. Die 
älteren Präparate sind Trypaflavin und Flavicid sowie die Silberverbindungen Argo- 
flavin und Septacrol. Mit Trypaflavin, 20 ccm x / 2 proz., alle 1—2 Tage intravenös, 
hatten Erfolg bei schwersten septischen Erkrankungen Lengemann (4 Fälle) und 
Saiwen (7 Fälle). Hahn und Remy halten die Wirkung des Trypaflavins für größer 
auf Bakterien als auf Körpergewebe. Rodewald fand die Desinfektionskraft des 
Trrpaflavins im Reagensglas im Vergleich zu Sublimat und Carbolsäure nicht besonders 
aroß; sie bemerken aber dazu, daß Laboratoriumsversuche nicht ohne weiteres auf den 
Manschen übertragen werden dürfen, da hier einerseits die Zahl der infizierenden Bak¬ 
terien geringer sein kann und andererseits die Abwehrkräfte des Körpers hinzukommen. 
Langer nennt das Flavicid, welches in 0,7 mg pro 1 kg Körpergewicht für Bakterien¬ 
abtötung im Blut genügt, ein brauchbares Desinfiziens. Nach Ritter und Schenkel, 
welche sich gegen die Überschwemmung des Marktes mit ungenügend ausprobierten 
I^sinfizientien wenden, ist das Septacrol in 5 proz. Lösung zwar bactericid, aber auch 
2 **websschädigend, daher nicht brauchbar zur Wundbehandlung und bei schwerster 
fvpsis auch wirkungslos, höchstens verwendbar für stark beschmutzte Wunden. Aus¬ 
sichtsreicher dürfte das neuere Rivanol sein, zumal es weniger gewebsschädigend, ja 
vielleicht ge websanregend wirkt. Es wurde von Morgenroth experimentell und zuerst 
von Klapp klinisch erprobt. Die im vorigen Referat begonnenen Mitteilungen über 

Rivanol können aus den Jahren 1922 und 1923 wesentlich vermehrt werden. 
Morgenroth, Schnitzer und Berger kommen in ihren Studien über Bakteriotropie 
und Organotropie des Rivanols zu dem Schluß, daß die spezifische Streptokokken- 
wirkung des Rivanols im Gewebe durch Vermittlung des Kreislaufs geschehe, wobei die 


Digitized by 


Go igle 


Original fro-m 

UNIVERSITY OF MICHIGAN 



206 


Desinfektion und Wundbehandlung. 


roten Blutkörperchen als Speicherungszentren eine wichtige Transportfunktion um 
übten. Morgenroth und Schnitzer konnten mit Vuzin und Rivanol hämolytisch« 
Streptokokken abändern, so daß die Virulenz abnahm, die Hämolyse verloren ging, iu 
Wachstum auf Blutagar mit grüner Verfärbung erfolgte und die Empfindlichkeit gegen! 
über spezifischen chemotherapeutischen Mitteln verringert war. Denselben Forschem 
gelang es, bei der Maus in Entwicklung begriffene und auch voll ausgebildete Staphylo 
kokkenphlegmone durch subcutane Infiltration mit Vuzin 1 : 1000—2000 und mit 
Rivanol 1 : 2000—10 000 zu heilen. Nach Bloch ist die Wirkung des Rivanols von der 
Wasserstoffionenkonzentration abhängig. Gleiches nehmen Michaelis und Hagashi 
für Chininalkoloide und für Rivanol an, nicht aber für Trypaflavin. Bloch und Schifi 
erklären die Tatsache, daß Serum die Rivanolwirkung in vitro verstärkt (Schnitzel 
und Rosenberg) mit der Verschiebung der Wasserstoffionen, wohingegen die Wirkung 
nicht mit der Oberflächenspannung parallel gehe. Freund gelang es, Streptokokken 
welche in wenig virulentem, durch Vergrüuung gekennzeichnetem Zustand aus dem Bim 
bei Endokarditis lenta gezüchtet waren, durch Rivanol in den hämolytischen und mi 
Rivanolempfindlichkeit verbundenen Zustand überzuführen, was therapeutisch vielleicht 
bedeutsam werden kann. Nach Bieli ng gelingt es, Infektion bei Tieren durch Infiltratioi 
mit Akridinstoffen zu hemmen; Mischinfektionen sind ungeeigneter als Monoinfektionen 
Rivanol ist dem Trypaflavin überlegen bei Staphylokokken und Streptokokken sowii 
Anaerobiern; auch beim Menschen liegen gute Erfolge vor bei verschiedenen Infektion* 
Prozessen; bei Sepsis empfiehlt sich Kombination mit Streptokokkenserum. Reinhard 
konnte progrediente Wundinfektionen durch virulente Septicämieerreger bei kleinei 
Versuchstieren auf halten oder gar ausheilen mit Trypaflavin 1 : 1000 und anderen Des 
infizientien. Schiemann berichtet im Anschluß über die einzelnen Infektionen um 
Desinfektionsmittel. Laqueur kommt in einer kritischen Studie über die Chinin* um 
Akridinpräparate zu dem Schluß, daß ein Heilerfolg nicht gesichert sei, und daß di» 
Reagensglas- und Tierversuche nicht ohne weiteres auf den Menschen übertragen werdei 
dürfen. Nach Laqueur, Sluyters und Wolff ist die Rivanolwirkung in Blut un< 
Eiter schwach; bei intravenöser Injektion darf höchstens eine Verdünnung 1 :1001 
gebraucht werden, da das Rivanol bei stärkerer Konzentration die Erythrocyten ag 
glutiniert. Brunner und vonGonzenbach fanden bei experimentellen und klinische] 
Studien über die Tiefendesinfektion mit Acridinfarbstoffen folgendes: Trypaflavin um 
Rivanol sind beide von guter Wirkung, und zwar besonders auf Streptokokken, wenige 
auf Staphylokokken und Diphtheriebacillen und noch weniger auf Koli- und Pyocyaneus 
bacillen; die bactericide Wirkung wird in Serum kaum, in Eiter stark gehemmt; Rivanc 
ist weniger giftig, als Trypaflavin; im Tierversuch sind beide gegen Erdinfektion prc 
phylaktisch wirksam, aber weniger als 5proz. Jodalkohol; eine Sterilisation frische 
aseptischer Wunden durch eine Lösung 1 : 1000—500 gelingt nicht; bei bereits erfolgte 
Wundinfektion ist die Wirkung nicht stärker, wie durch andere Antiseptica; für Eitel 
höhlen und Gelenkempyeme gelten die Erfahrungen der Oberflächen-, nicht aber de 
Tiefendesinfektion; für die Tiefenantisepsis ist das Rivanol besser als das Vuzin wege 
der geringeren Giftigkeit; prophylaktische Infiltration mit Rivanol 1 : 1000 genügt nicht 
und bei stärkerer Lösung kommt es zu Nekrose; vom Ideal der chemischen Antisepsü 
starke bactericide und geringe gewebsschädigende Wirkung sind Rivanol und Trypa 
flavin noch weit entfernt. Während nach den vorgenannten Untersuchungen eine Obei 
flächendesinfektion mit 5 proz. Jodalkohol auch für Erdanaerobier gelingt* genügt nac 
Brunner das Vuzin dafür nicht; dagegen erwies sich Trypaflavin und Rivanol im Tiei 
versuch brauchbar; beim Menschen versagte das Rivanol in einem Falle; daher empfiehl 
sich für Straßeninfektion mechanische Reinigung mit Anfrischung und Oberflächen 
desinfektion mit 5 proz. Jodalkohol, dann Ausspritzung oder Tamponade mit Rivaiu 
1 : 400. Brunner und Ritter fanden bei experimenteller Wundinfektion von Meoi 
schweinchen und Kaninchen mit sporenhaltiger Erde Rivanol 1 : 400 wirksam, aber mi 


Digitized by 


Go igle 


Original fro-m 

UNIVERSITY OF MICHIGAN 



Wundbehandlung. 


207 


lieber Gewebsschädigung: Nekrosen in der infiltrierten Muskulatur. Sattler hatte 
Fällen von infektiösen Prozessen keinen Erfolg mit Rivanolinfiltration, so daß er 
ewährten chirurgischen Behandlung überging. Frigyesi und Lang fanden das 
ol brauchbar zur Behandlung von akuten und chronischen Eiteransammlungen, 
■t von dem Scheidengewölbe aus angreifbar sind, ferner zur zeitweiligen Ent- 
ng von Adnextumoren und schließlich zur Tiefendesinfektion des Operations- 
es bei eitrigen Adnextumoren, welche von der Bauchhöhle aus operiert werden 
n. Ritter bewährte sich das Rivanol prophylaktisch bei frischen Verletzungen 
lerapeutisch bei lokaler und bei beginnender allgemeiner Infektion. Meyer und 
>h hatten guten Eindruck bei Streptokokkeninfektionen von der intravenösen 
idang von 50 ccm Rivanol 1: 1000 neben Streptokokkenserum. L6dl lobt das 
olauf Grund von zahlreichen Operationen, darunter 300 Trepanationen. Rosen- 
berichtet in Erwiderung zu Bäcker, welcher in der Rivanolbehandlung der 
iä keine wesentliche Bereicherung sieht, über gute Erfolge bei 300 Fällen von 
is; die Behandlung bestand in Aspiration und Injektion; Incision war nur einmal 
zwei septische Fälle scheiden als ungeeignet aus. Siebrecht und Ujhelyi emp- 
bei Eiterhöhlen Punktion und Füllung oder Umspritzung mit Rivanol; ferner 
rte sich Rivanol bei Pleuritis, Gelenkempyemen und Furunkeln, dagegen nicht 
menscheidenphlegmonen. Vogt sah in 25 Fällen von Laparotomien von fraglicher 
s Gutes vom Eingießen von 100 ccm Rivanol 1 : 1000; bei bestehender Peritonitis 
noch keine genügende Erfahrung. Blass sah unter Rivanolbehandlung Auf hören 
tersekretion, aber Sistieren der Granulationsbildung; zugleich schienen Verwach- 
i auszubleiben, weshalb er das Rivanol für Sehnenscheiden-, Gelenk- und Körper¬ 
entzündungen empfiehlt. 

aschließend an die letztgenannten Antiseptica, speziell Chinin und Farbstoff- 
a te wird zweckmäßigerweise über die Tiefenantisepsis berichtet. Uber diese 
5 auf dem Chirurgenkongreß 1922 zu einer Aussprache im Anschluß an den Vor- 
on Klapp. Klapp glaubt, daß, während die alte Antisepsis durch Gewebs- 
ung wirkte, bei den neueren Mitteln, vor allem beim Vuzin und Rivanol, die 
»Schädigung sehr gering ist, so daß mit ihnen eine Tiefenantisepsis aussichtsvoll 
nt; das Indikationsgebiet der Tiefenantisepsis ist noch nicht geklärt; Abscesse, 
Empyeme, einkammerige Mastitis wurden geheilt; gute Erfolge ergaben auch 
gonorrhöe, Nackencarbunkel und Panaritien; nicht geeignet ist das Erysipel; 
Indikation bilden Zirkulationsstörungen, Lappenwunden und Plastiken; bei 
dlich filtriertem Gewebe ist Vorsicht ratsam. Voelker sah Gutes bei Gelenk¬ 
ten und Furunkeln, dagegen nicht bei Empyemen. Schoene mahnt zur Vor- 
üd hält die sonst übliche Wundbehandlung für genügend. Vo n Kishal my hatte 

* hei Parametritis. Rosenstein behandelte mit Erfolg fortschreitende Phleg- 
Holzphlegmone, Mastitis und Erysipel. Kausch sah keine Wirkung von Vuzin, 

iber von Rivanol. Hahn bemerkt, daß die Keime nicht abgetötet, sondern nur 
werden. Bier sah Gutes von Eukupin und Vuzin; den Erfolgen bei Erysipel 
?r skeptisch gegenüber, da dieses auch sonst heilt. Müller hält auch die Gelenk¬ 
ten für kein gutes Testobjekt, da sie sehr verschiedene Prognose haben. Fischer 
chtete gute Wirkung, hatte aber auch Vergiftungserscheinungen. Im Hinblick 
ßse und frühere Erfahrungen über die Tiefenantisepsis kann zusammenfassend 
werden: Die Tiefenantisepsis ist als noch immer nicht gelungen zu bezeichnen; 

* Versuche erscheinen nötig und wohl nicht aussichtslos. 

die i ndi f f e re nte n Pulver, welche im wesentlichen durch Adsorption wirken, 
Welche bei jauchenden Wunden, Geschwüren und Geschwülsten angezeigt sind 
Kohle, Kieselsäure, Zucker usw. bzw. ihre Kombinationen mit Antiseptica: 
tein, Kollargol, Chlorkalk, Jodoform usw.), ist nicht viel Neues zu erwähnen, 
‘ridka empfiehlt Boluphen. Franz lobt das Vulnodermol (Pulver mit 1% Jod 


Digitized by 


Go igle 


Original from 

UNIVERSITY OF MICHIGAN 



208 


Desinfektion und Wundbehandlung. 


und 2% Tannin). Rottrahl verwandte mit Erfolg in 60 Fällen der Landpraxis Sulfofi* 
und Sulfolignid. Besondere Erwähnung verdient als ein neueres, bereits im letzten 
Referat genanntes Präparat das Albertan (Kondensationsprodukt höherer Phenole 
und Formalin mit Aluminiumsalz), welches sich durch Adsorption und Capillarkraft 
sowie Ungiftigkeit auszeichnet; es liegen neuerdings verschiedene günstige Bericht« vor, 
und zwar pharmakologische von Bachem und klinische von Diehl, Fulda, Grüntal, 
Wohlgemut und Brüning; im kommenden Referat wird weiter darüber zu be¬ 
richten sein. 

Von den Balsamen und ölen nennen wir an erster Stelle den wohlbewährten 
Perubalsam, weiter Ichthyol, Teer, Lebertran u. a. Besonders gerühmt wird 
das Granugenol (als öl, Pulver und Paste) wegen seiner Bindegewebsanregung. Auch 
Vaseline und Paraffin werden verschiedentlich angewandt. Die Becksche Wismut¬ 
paste lobt Micali bei Fisteln verschiedener Entstehung. Odugescu verwandte mit 
Erfolg Ambrina (Mischung von Paraffin und Harz) bei atonischen Wunden und Ge¬ 
schwüren, auch Brandwunden. Adiplantin (Pflanzenfettsalbe) benutzte Klug bei 
Wunden und Crede bei callösen Unterschenkelgeschwüren. MacMillan behandelte 
Narbenexcisionen und Beingeschwüre mit Paraffinwachsverband. Ihle fei dt lobt bei 
infizierten, speziell mit Nekrosen verbundenen Wunden das Pitralon (Holzteerabkömm¬ 
ling) und Webb bei frischen Wunden das Kienöl. 

Enzympräparate werden für schlecht heilende Wunden und Geschwüre seit 
einigen Jahren empfohlen; besonders erwähnt sei das schon früher genannte I nci ta mi n, 
welches aus Carbolsäure, Serum, Speichel und Bauchspeicheldrüsenextrakt besteht. 

Über den Einfluß der Lokalanästhesie auf die Heilung von Wunden und Ent¬ 
zündungen liegen diesmal keine Mitteilungen vor. 

Schließlich ist noch über Serum, Vaccine und Reizkörper zu berichten, soweit 
sie für die Wundbehandlung in Betracht kommen. Die spezifische Anwendung in Form 
der Serum- und Vaccineprophylaxe und -therapie ist für gewisse Wundinfektionen nicht 
zu entbehren, vor allem für Tetanus, Gasbrand, Milzbrand, Rotz und Tollwut; besonders 
hoch zu schätzen ist, wie der Weltkrieg gelehrt hat, das Tetanusserum, und die Unter¬ 
lassung der Wundstarrkrampf Schutzimpfung in gegebenen Fällen mu